Andersmensch TV – Mehr Präsenz im Hier & Jetzt


Gerne möchte ich dir eine simple Methode ans Herz legen, um leichter ins Hier & Jetzt zu kommen. Für die inkludierte Entspannungsübung solltest du dir eine ungestörte Viertelstunde deiner Zeit gönnen.

Herzlichst,
dein Andersmensch


© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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Angst und Kontrollzwang


Du bist geschützt innerhalb des Plots deines Lebens. Die Grundzüge deiner Lebensgeschichte stehen längst fest. Du hast sie als die Seele, die du bist, bereits entschieden, bevor du als kleines Ich in die Welt kamst. Daher kannst du ohnehin nicht verhindern, was geschehen soll und muss. Ebenso wenig kannst du erzwingen, was sich nicht ereignen soll. Daher lass Kontrollthemen endlich los. Gib den Wunsch nach Kontrolle endlich auf, denn er ist ein Zeichen deines Mangels an Selbstvertrauen, deiner Unsicherheiten; er ist ein Ausdruck tiefsitzender Ängste. Dein Selbst, das, was du wirklich bist, hat bereits entschieden, lange bevor du dich vor die Wahl gestellt siehst. Und Selbst-Vertrauen bedeutet, dass du diesem Selbst vertraust als das kleine, verwirrte Ich, als das du dich erfährst. Seinem Selbst zu vertrauen ist leicht, wenn man akzeptiert, dass es existiert und mit weitaus größerer Weisheit ausgestattet ist als das kleine, begrenzte ich.

– Wusstest du eigentlich, dass sämtliche deiner Ängste, auch wenn du sie auf die Gegenwart projizierst, ihren Ursprung ausnahmslos in deiner Vergangenheit haben?
Du hast irgendwann Dinge gehört, gelesen, gesehen oder selbst erlebt und daraus bastelt sich dein Verstand neue Geschichten einer möglichen, meist angstbehafteten Zukunft, die aber so gut wie nie eintritt. Dein Verstand kann die Zukunft nicht sehen, daher konstruiert er sich aus vergangenen Erfahrungen die Eventualität einer übermäßig schrecklichen oder übertrieben rosigen Zukunft. Selten aber tritt diese Zukunft in deiner Gegenwart in Erscheinung. Wenn du auf dein Leben zurückblickst, wirst du erkennen, dass eigentlich so gut wie nie das geschehen ist, wovor du dich zuvor so sehr gefürchtet hast. Es kommt meist anders als du denkst. Wenn du klar und ehrlich auf dein Leben blickst, musst du dir eingestehen, dass nicht einmal ein Drittel deiner Ängste real geworden ist.
Daher gib den Zwang auf, alles kontrollieren zu wollen – du musst nicht der Diktator deines Lebens sein.
Lerne zuzulassen. Gestatte dir zu fallen ins Leben, in die Liebe, in den Schmerz, so es einen geben muss. Es wird ohnehin geschehen, was im großen Plan bestimmt ist. Du kannst es weder verhindern noch erzwingen, aber du kannst dir durch deinen Mangel an Selbstvertrauen, durch dein übergroßes Maß an Unsicherheit sowie durch deine irrationalen Ängste die Suppe deines Lebens kräftig versalzen, indem du dir selbst hinein spuckst, weil du zulässt, dass deine Furcht davor, was sein könnte, das versaut, was jetzt ist.

Lass geschehen und vertraue! Das bedeutet nicht, dass du phlegmatisch herumsitzen und nichts tun sollst – das bedeutet bloß, dass du endlich den Mut entwickeln sollst, dich vom Leben tragen zu lassen als wäre es ein mächtiges Pferd, dessen Zügel du getrost loslassen kannst, weil es den Weg heimwärts besser kennt als du.
Baue dein Boot, lasse es zu Wasser und dann lasse dich vom Lauf des Flusses treiben. Hilf in den Stromschnellen mit, nicht gegen die Ufer zu prallen, aber verfalle nicht in den Wahnsinn, du könntest den Fluss und seinen Lauf ändern, denn du wirst diesen aussichtslosen Kampf mit Sicherheit verlieren und dabei deine Kräfte sinnlos aufzehren.
Akzeptiere tief in dir drinnen: Du bist geschützt. Und vertraue dir selbst.
Wenn du lieben willst, dann liebe ohne Angst. Wenn du leben willst, dann lebe furchtlos. Wenn du ankommen willst, dann gehe endlich los. Wenn du Wunder erfahren willst, dann lass deine Gefühle kraftvoller erstrahlen als deine Gedanken, denn Gedanken sind begrenzt. Empfindungen aber sind grenzenlos. Anerkenne den Fakt, dass das Leben keinerlei Kontrolle braucht, weil es klüger als dein kleines, verwirrtes Ich ist. Lass dich fallen und stelle fest, du wirst getragen. Und dann freue dich über das Wunder der tiefen, inneren Heilung, wenn du erleichtert feststellst, das 90% deiner Ängste gar keine Grundlage hatten.

Übe die Aufgabe der Kontrolle und das Loslassen der Ängste in kleinen Dingen. Stelle dir selbst immer wieder folgende Fragen:

  • Wie will ich wissen, ob mir etwas schmeckt, wenn ich es nicht mal koste, und wie will ich wissen, ob es heute nicht köstlicher schmeckt als gestern, bloß weil ich es schon so oft gegessen habe und es daher gar nicht erst probiere?
  • Wie will ich wissen, ob es zwischen mir und einem Menschen heute vielleicht besser läuft als vor ein paar Wochen, wenn ich uns nicht einmal die Chance auf eine Begegnung einräume?
  • Wie will ich wissen, wie eine Sache für mich verläuft, wenn ich sie vor lauter Vorbehalten nicht in Angriff nehme?
  • Wie will ich wissen, ob mich das Eis trägt, wenn ich es nicht betrete?
  • Wie will ich total lebendig sein, wenn meine Unsicherheiten, meine Befürchtungen und Ängste mich ständig dazu zwingen, halbtot vor Schrecken nach Kontrolle über jeden Scheiß zu streben?
  • Wie will ich die Fülle der Liebe erfahren, wenn ich ständig eifersüchtig und voller Verlustangst bin?

Wenn du dich wieder und wieder selbst dazu überredest, mutig, neugierig und aufgeschlossen zu sein, wirst du nach und nach deine Ängste abbauen und ein völlig neues Lebensgefühl erfahren.
Lass daher öfter einfach mal geschehen was geschieht, beobachte es und erkenne, wie es eine Eigendynamik besitzt, die dein Zutun gar nicht braucht, denn es liegt allem ein Plan zugrunde, den ein weiserer Teil deiner selbst entworfen hat. Vertraue auf diesen Plan. Du bist geschützt. Und innerhalb dieses Schutzes lerne das Leben zu genießen und in vollen Zügen zu kosten. Kein Leben schmeckt lecker und kein Leben ist genussvoll, wenn es ständig von Unsicherheit, Angst und dem zwanghaften Wunsch nach Kontrolle vergiftet ist. Das Leben braucht keine Kontrolle, um zu funktionieren. Es muss nicht kontrolliert werden, um ein geiles Leben zu sein – es benötigt bloß dein Vertrauen und deine mutige Bereitschaft ohne Kontrollzwang zu leben!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2016 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Der Verstand ist niemals im Jetzt


Der Verstand ist ein guter Diener, aber ein denkbar schlechter Herr. Du brauchst den Verstand für viele nützliche Dinge, doch die essentiellen Probleme deines Lebens kannst du damit nicht lösen – im Gegenteil! Du schaffst dir in Wahrheit die meisten Probleme mit dem Verstand, weil er begrenzt ist, weil er dich vom Glück abhält, weil er dich mit dem Denken, statt mit dem Leben beschäftigt hält.

Der Verstand ist niemals im Jetzt – er ist im Gestern, er ist im Morgen, aber er ist niemals im Jetzt. Da es aber nie etwas anderes gab, gibt und geben wird, als das Jetzt, kannst du den Verstand nicht nutzen, um das Jetzt zu erfassen – im Jetzt setzt er aus. In besonders intensiven Glücksmomenten oder in Gefahrensituationen erlebst du sehr eindrucksvoll, wie der Verstand kapituliert – deshalb siehst du Unfälle, in die du selbst verwickelt bist, wie in Zeitlupe ablaufen: Du steigst aus dem Verstand aus und wirst in diesen Momenten zu dem, der du wirklich bist – zum unbeteiligten Beobachter, zum reinen Gewahrsein dessen, was so ist. Du erlebst jedes Detail, jede Kleinigkeit des Unfalls vollkommen unbeteiligt, siehst die Dinge sich verlangsamt ereignen, erfährst den Ablauf so teilnahmslos, aber gleichzeitig so intensiv, wie sonst kaum etwas. Erst danach kehrst du allmählich zurück auf die reduzierte Ebene deines Verstandes und identifizierst dich wieder mit dem Geschehen, aber im Moment des Unfalls bist du vollkommen lebendig, bist total im Jetzt, während die Welt um dich herum extrem verlangsamt, deine Wahrnehmung aber präzise und absolut geschärft ist – du erfährst die Tiefe des Jetzt, du bist vollkommen im Leben, aber absolut außerhalb des Verstandes.

Nur das Jetzt besitzt die Tiefe des Lebens, der Verstand aber hat keine Tiefe, deshalb kommt er mit der Tiefe nicht klar, deshalb kommt er mit dem Leben nicht klar. Der Verstand steigt immer dann aus, wenn das Leben stattfindet, und das findet jeden Augenblick statt – du bist also nie lebendig, wenn du denkst, denn du denkst so gut wie in jedem Augenblick.

Versuche das Jetzt mit dem Verstand zu erfassen – du wirst daran scheitern. Kaum hast du „Jetzt“ gedacht, ist es auch schon wieder weg, dieses Jetzt, weil schon wieder Jetzt ist. Das Jetzt ist der einzige Augenblick, in dem das Leben sich vollzieht, aber wenn du nicht da bist im Jetzt – wo bist du dann?
– Wenn du nicht im Jetzt bist, dann bist du nicht im Leben, dann bist du in der toten Vergangenheit oder in der illusorischen Zukunft.

Das Jetzt ist für den Verstand die absolute Grenze, weil im Jetzt das Leben geschieht, nicht das Denken. Du wirst das Leben niemals denken oder verstehen können, weil es weder gedacht noch verstanden, sondern gelebt und erfahren werden möchte. Solange du dich im Jetzt mit dem Denken an das Zuvor oder ein fiktives Später befasst, verpasst du das Leben und schiebst dein Glück ständig auf – das ist der Grund, weshalb du nicht glücklich bist. Dein Verstand sagt ständig, es müsse noch etwas hinzukommen, bevor du glücklich sein kannst, etwas, das vor dir liegt, und so denkst du und denkst und denkst dich am Leben vorbei. Das Positive Denken ist der beste Weg, um niemals lebendig werden zu müssen, sondern ewig im Morgen zu verweilen, doch niemand hat jemals das Morgen erlebt. Kein einziger Mensch hat jemals die Zukunft erfahren, niemals war einer in der Zukunft – jeder Mensch war immer nur im Jetzt. Glück, das später, morgen oder irgendwann geschieht, ist bloß Illusion. Die einzig wahre positive Haltung im Leben ist jene, im Jetzt zu sein. Solange du dem Irrtum aufsitzt, dass morgen dein Glück auf dich wartet, weil du dir jetzt durch Positives Denken ein glückliches Morgen erdenken musst, wirst du sterben und niemals glücklich gewesen sein, denn das Glück kann nur im Jetzt stattfinden. Egal, was du dir auch erdacht hast – ob es sich nun erfüllt oder nicht – du kannst es nur im Jetzt erfahren. Da du aber nie im Jetzt bist, macht dich nichts von dem glücklich, was du dir erdacht hast, denn kaum hat sich etwas für dich erfüllt, bist du auch schon am Denken darüber, ob es auch so erfüllt wurde, wie du es dir erdacht hast – so kommst du niemals an im Glück, so bleibst du ewig ein sich im Kreis denkender Roboter, eine kalte Maschine, eine leblose Denkfabrik.

Wenn du dich führen lassen möchtest, wenn du glücklich sein willst, dann folge dem Herzen, denn das Herz ist unbegrenzt, das Herz ist gefühlvoll, das Herz ist weise, das Herz ist im Jetzt. Der Verstand aber ist begrenzt, kalt und ohne Gefühl, denn im Kopf ist nicht die Heimat deiner Empfindungen – die wohnen im Herzen, und das Herz ist immer und ausnahmslos im Jetzt. Das Leben findet jetzt statt, das Leben ist die Erfahrung deines Empfindens im Jetzt, weniger die Erfahrung deines Denkens an Gestern oder Morgen.

Man hat dich stets nur das Denken gelehrt, niemals aber das Empfinden. Man hat dich denken gelehrt und dich damit vom Leben entfernt, man hat dir dein Jetzt geraubt – ich aber lehre dich zu Empfinden, ich erinnere dich daran, dass du in diese Welt kamst, um jetzt zu leben, nicht um zu denken.

Übe das Jetzt! Erlerne das Jetzt! Finde die Tiefe, entdecke die Stille im Jetzt, denn im Jetzt, im Augenblick, ist kein einziges Problem – eine Sekunde davor, eine danach – da liegt dein Problem, doch es liegt niemals im Jetzt.

Das Leben ist kein Problem, welches du durch denken lösen könntest – das Leben ist ein Mysterium, das es zu erfahren gilt. Solange du denkst, lebst du am Jetzt und somit am Leben vorbei. Wenn du dich von deinem Verstand führen lässt, führt er dich geradewegs in den Abgrund seiner eigenen Grenzen. Du kannst nicht glücklich werden durch das Denken, auch wenn man dich das gelehrt hat – man hat dich etwas Falsches gelehrt! Du brauchst dich nur umzusehen in deiner Welt, in deiner Gesellschaft – es ist eine traurige Welt, eine traurige Gesellschaft, weil alle bloß denken, denken und nur noch denken, weil sie von Denkern regiert und von Denkern bewohnt wird. Die Natur denkt nicht – die Natur erfährt sich immer nur im Jetzt, aber im Jetzt ist kein Gedanke. Im Jetzt ist die Stille, im Jetzt ist das Leben. Im Verstand ist nur tote Vergangenheit oder fiktive Zukunft, aber im Verstand ist kein Leben.

Kinder sind deshalb glücklicher, lebendiger und energetischer, weil sie weniger denken, dafür mehr im Jetzt sind. Dadurch sind sie fröhlich, dadurch sind sie unbeschwert, deshalb haben sie weniger Probleme. Es liegt nicht daran, weil sie weniger Verantwortung zu tragen haben, sondern daran, dass sie in Wahrheit mehr Verantwortung übernehmen – die Verantwortung für das Leben im Jetzt.
Deine einzige Verantwortung ist jene, lebendig zu sein im Jetzt, aber du flüchtest davor, indem du dich im Gestern oder im Morgen vor dem Jetzt versteckst. Kinder sind lebendiger und verantwortungsbewusster als du, weil sie die natürliche Verantwortung am Leben zu sein übernehmen – so wie die Blüte alleine dafür verantwortlich ist, zu blühen, so wie der Wind alleine dafür verantwortlich ist, zu wehen, so wie der Jaguar alleine dafür verantwortlich ist, ein Jaguar zu sein – dazu ist kein Denken nötig, dazu ist kein Verstand erforderlich. Du nennst dich Homo Sapiens – der denkende Mensch – und bist darauf sehr stolz, aber du bist nicht glücklich mit all deinem Denken. Worauf also bist du stolz – auf dein Unglück? Auf dein Unvermögen, das Leben im Jetzt zu genießen vor lauter Denken?

Weil du nichts anderes hast, als deinen Verstand, machst du ihn zu deinem goldenen Kalb, doch dieses Gold ist kalt, hart und gefühllos. Es ist Selbstbetrug, dich mit der Krone des Verstandes zum unglücklichsten König des Planeten zu krönen. Jeder Sperling auf der Straße, jede Ameise im Wald ist glücklicher als du. Jedes Blatt am Baum, jede Wolke am Himmel hat mehr Freude am Dasein als du. Sogar deine Katze rollt sich hinter dem Ofen zufrieden mit sich selbst zusammen, ohne zu denken, ob das auch das wahre Glück sei. Nur du denkst unentwegt und möchtest die Arroganz, die hinter der Illusion deines Verstandes steckt, einfach nicht aufgeben und dir den Irrtum des Denkens als höchste Errungenschaft deines Daseins eingestehen – du hast dich in eine Sackgasse gedacht! Deine ganze Gesellschaft steckt in dieser Sackgasse. Da wird gedacht und gedacht, aber es wurde kein einziges essentielles Problem der Menschheit durch Denken gelöst – es gibt immer noch Kriege, es gibt immer noch Hunger, es gibt immer noch Armut, es gibt immer noch eine bald vollkommen zerstörte Biosphäre. Nichts hast du mit deinem Denken verändert in den letzten 10.000 Jahren, absolut nichts. Du hast sie bloß hin und her geschoben in deinem Kopf, die Problematik des Menschseins. Du steckst in einer Sackgasse. Der einzige Ausweg ist der Weg zurück zum Nicht-Denken, zum Fühlen, zum Jetzt Hier Sein.

Verwende den Verstand als deinen Diener, aber beende die Knechtschaft durch ihn – du bist nicht dein Denken, du bist nicht dein Verstand. Du bist das, was jenseits deines Verstandes liegt – du bist das Herz, der Beobachter im Jetzt!

Solange du deinen Verstand als dein einziges und höchstes Werkzeug ansiehst, solange du das unerklärliche Mysterium des Lebens mittels des Denkens zu erklären versuchst, solange wirst du am Leben vorbei leben. Du lebst nur deshalb am Leben vorbei, weil du nicht glücklich bist – und du kannst nicht glücklich sein, wenn du der Sklave eines Herrn bist. Der Handwerker wird zum Sklaven seines Werkzeugs, wenn dieses Werkzeug sein einziges ist, denn ohne Werkzeug kann er sein Handwerk nicht verrichten – du hast dich auf ein einziges Werkzeug eingelassen: den Verstand. Deshalb bist du zu seinem Sklaven geworden und leidest unter seiner eiskalten Knechtschaft.

Wäre diese Gesellschaft eine Gesellschaft des Herzens, dann wäre die Welt ein warmer, reicher, freundlicher Ort – diese Gesellschaft aber ist eine des Verstandes, deshalb ist sie kalt, arm, berechnend und voller Probleme.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Eine schlichte Hypothese



Und gesetzt den Fall, wir begegnen einander erneut auf irgendeinem Festival…
So rein „zufällig“…
Würdest du dann in meine Arme laufen?
Und würde ich dich dann im Kreise wirbelnd die Spirale hinauftragen?
Und würden in diesem Moment Kirschblüten vom Himmel regnen?
Und hätten wir dann eine Zukunft, die nicht schon morgen endet?
Und würden die Seile des Schicksals all das halten, was wir einander versprechen wollen?
Und würde der Mond jeden Tag voll sein?
Und würden die Sterne unserer Verbindung Beifall zollen?
Und würde dann endlich Frieden in unseren Herzen sein?
Und würde ich dir törichte Gedichte schreiben wie in alten Zeiten?
Und würden wir den Tod höhnen, weil er unserer Liebe nichts entgegenzubringen hat?
Würdest du mich anlächeln? Mit deinem bescheidensten Lächeln?
Und würde ich dich in all deiner Freiheit so lieben, wie du geliebt sein sollst?
Würde auch nur die Hälfte von all dem geschehen?
– Dann lautet meine absolute Antwort: JA! ich will dich wiedersehen…

– David Peterson Pauswek

© 2012 text by David Peterson Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Erinnerung ans Loslassen


Loslassen bedeutet nicht Verlassen, es bedeutet nicht Aufgeben, es bedeutet nicht lethargisch dem Phlegma frönen, es bedeutet nicht Verlust.

Los-lassen bedeutet aktives Zu-lassen, Geschehen-lassen, aber der Absicht treu bleiben, Frei-geben, Hin-gabe.
Loslassen ist eine wunderschöne Form des Gebens, des sich Fallenlassens in die göttliche Ordnung.

Ich kann dich erst dann lieben, wenn ich dich vollkommen losgelassen, dich vollkommen freigelassen, dich vollkommen deinem ganz individuellen Sosein, deinem heiligen Lebensweg überlassen habe, und dir ohne jede Erwartung gegenübertrete.

Ich kann dich nicht lieben, solange du mein Gefangener, mein Besitztum, meine Projektionsfläche für meine Sehnsüchte bist. Ich kann dich nur in absoluter Freiheit lieben; und auch du kannst mich nur dann lieben, wenn auch ich absolut frei dazu bin, meine Liebe, meine Zeit, mein Leben mit dir zu teilen, ohne Verpflichtung, ohne Zwang, ohne die goldenen Gitterstäbe eines Käfigs, in den wir einander sperren.

– Was freiwillig zu dir kommt, was freiwillig bleiben darf und möchte, das muss niemals gehalten, gebunden oder eingesperrt werden – das ist endlich zu begreifen!

Wünsche können sich erst dann erfüllen, wenn ich sie nicht mehr festhalte, wenn ich sie nicht der Erfüllung vorziehe. Das eine ist der Wunsch – das andere seine Erfüllung. Solange ich den Wunsch festhalte, entsteht da kein Raum für seine Erfüllung. Wenn du den Wunsch mit deinen Händen umklammerst, mit deinem Herz einschließt – was willst du dann noch entgegennehmen? Deine Hände sind verkrampft und mit dem Wunsch gefüllt – dein Herz ist verschlossen, um den Wunsch einzusperren. Du musst deine Hände leer haben, um zu empfangen. Dein Herz muss offen sein, wenn sich die Freude der Erfüllung darin einfinden soll. Begreife diesen simplen Fakt, setzte ihn in deiner Lebenspraxis um, und du wirst deine Wunder erleben.

Lass los, was du zu lieben wünscht – es wird bleiben, wenn es dich auch liebt! Kein Gefangener liebt den Zellenwärter. Kein Vogel im Käfig ist wirklich glücklich. Lass frei, lass los, lass geschehen und gib dich hin in Liebe und Vertrauen – das ist der Weg des göttlichen Königs, der göttlichen Königin.

Loslassen kann niemals zum Verlust führen – Loslassen ist der Schlüssel zum Königreich der Liebe und das Tor dazu trägt die Aufschrift „Hingabe“.

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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