Die Beschissenheit der Krise


In jedem Leben gibt es Phasen in denen alles schief läuft. Falls du gerade in einer solchen stecken solltest, dann tue dir selbst einen Gefallen und kämpfe weder dagegen an noch bemühe dich, die Kacke golden einzufärben. Du hast es derzeit hart, kriegst echt dein Fett ab. Dein Kreuz wiegt schwer und du trägst es ganz für dich allein. Quäle dich nicht zusätzlich durch den Anspruch, das Ganze müsse nun positiv betrachtet werden. Damit schaffst du dir bloß Druck. Wenn es nicht positiv ist, dann ist es eben nicht positiv. Du brauchst dir nicht selbst in den Sack zu lügen, nur weil das in gewissen Kreisen angesagter Usus ist. Vergiss, was Hinz und Kunz mit ihrem Positivgelaber in die Welt posaunen. Es muss nicht immer alles rosarot übermalt werden. Tiefschwarz darf hin und wieder auch mal sein. Die Nacht ist eben finster. Sie raubt dem Tag alle Farben und ersetzt sie durch etliche Schattierungen von Grau, was durchaus seine Berechtigung hat. Genauso ist das auch mit den Auf und Abs des Lebens. Lass das einfach mal so stehen.

Das Sinnvollste, was du dir in einer Krise also schenken kannst, ist die vollkommene Akzeptanz des dunklen Tals, durch das du gehst. Wenn du klagen musst, dann klage. Wenn du weinen musst, dann weine. Wenn du wüten musst, dann wüte. Und wenn dir dein hübscher Kopf zu schwer wird, dann lass ihn eben hängen. Gestatte dir das. Du darfst niedergeschlagen, verletzt und hoffnungslos sein.

Wer immer alles schönfärbt, der kriegt eines Tages Seelenkrebs. Sich ein Leben lang alles Negative positiv zu reden, führt geradewegs in den Wahnsinn. Und am Ende wird man zu einer bedauerlichen Witzfigur, die beim leisesten Anflug von Negativität ein Räucherstäbchen anmachen oder an einem Bergkristall rumlutschen muss. Achte also darauf, kein Neurotiker zu werden, der sich notorisch alles rosa färbt. Notorische Schönfärber bedürfen nämlich dringend psychologischer Abklärung, da sie seelisch krank sind. Ihre Krankheit wird nicht als solche erkannt, dennoch handelt es sich um pathologische Fälle. Kein Mensch ist gesund, der nicht auch das Negative zulassen kann. Solange du trauern kannst, solange du Hoffnungslosigkeit empfinden kannst, solange du vor dem Negativen nicht ins „Glücksbärchiland“ für Neurotiker flüchten musst, solange bist du gesund. Das ist das Positive am Negativen.
Daher halte dich in Krisen fern von jenen, die immer alles „im Griff“ haben und dir ihre Positiv-Phrasen suggerieren möchten. Meide Menschen, denen die Sonne aus dem Hintern scheint.

Es macht nämlich höchstens zornig, wenn es einem richtig schlecht geht, und andere tanzen mit Floskeln an, wie „Erkenne das Positive!“, „Das wird schon wieder!“, „Kopf hoch!“ oder „Alles wird gut!“. Man fragt sich dann meist, was man mit dieser Oberflächlichkeit anfangen soll, wo man sich doch selbst total in Grund und Boden gestampft fühlt, statt fröhlich an der Oberfläche plantschend ein Liedchen zu trällern. Wem es im Augenblick gut geht, der hat leicht Phrasen dreschen, die substanziell an Banalität und Inhaltslosigkeit kaum zu überbieten sind. Vom hohen Ross herab zu predigen ist keine Kunst. Dazu braucht es weder Mitgefühl noch Sensibilität. Aber es mangelt dabei gehörig an Empathie. Damit kann allerdings kaum einer wirklich etwas anfangen, der gerade durch eine depressive Phase muss.

Das Schlimme an einer Krise, die eine temporäre Depression repräsentiert, ist nicht unbedingt die Depression selbst. Das Schlimme sind jene, denen es gut zu gehen scheint und dir sagen, du dürftest nicht depressiv sein. Es sind die Schönfärber und Positiv-Jünger, die glauben, man könne ein Stück Mist golden anmalen und das ginge dann de facto als echtes Gold vom Tisch. Solche Leute meinen es vielleicht nicht böse, aber praktisch wirken sie als Depressionsverstärker. Durch sie wird alles nur noch schlimmer.

Was hilft es dir, wenn du im finsteren Tal wandelst und von den Gipfeln winkt man dir mit Fackeln? Wenn es dir beschissen geht, dann brauchst du jemand, der sich zu dir setzt und mit dir weint. Du brauchst jemand, der zu dir in die Dunkelheit hinabsteigt, um an deiner Seite zu sein. Gewiss aber dient es nicht, wenn man von den Anhöhen herabruft, du müsstest jetzt da hochklettern.

In den vielen Jahren meiner Therapietätigkeit habe ich immer wieder erlebt, wie erlösend es auf verzweifelte Menschen wirkt, wenn man ihnen in die Verzweiflung folgt, wie heilsam und befriedend es auf den Geist Einfluss nimmt, wenn man einfach nur da ist, zuhört und mitfühlen kann, weil man die Scheiße, durch die man selbst bereits ging, nicht vergessen hat. Ich lasse meine Klienten trauern, verzagen, scheitern. Ich schenke ihnen Zeit, bis sie durch sind durch ihr dunkles Tal. Ich begleite sie, halte ihre Hand, lege meinen Arm um ihre Schultern und manchmal weinen wir auch gemeinsam. Nur so fühlen sie sich angenommen. Nur so ist wahre Begegnung möglich – auf Augenhöhe, von Mensch zu Mensch und von Herz zu Herz. Bevor man sich da nicht begegnet ist, braucht man erst gar nicht beginnen, an Lösungen zu arbeiten. Denn der Mensch in der Krise hat ein Recht auf Trauer, auf Verzweiflung, auf Hoffnungslosigkeit und Schmerz. Er muss dieses Recht bewahren. Er muss den ganzen langen Weg durch all das gehen dürfen, denn nur so kann er sich für Lösungen und Veränderungen öffnen. Nur so kann er wachsen. Nur so kann er heilen.
Seit Jahren arbeite ich mit meinen Klienten auf dieser Grundlage. Und die Erfolge geben dieser recht.

Mag sein, dass es vielleicht überraschend und wohl auch ein wenig pathetisch klingt, doch es waren die Kinder, die mich dies lehrten. Allen voran meine Eigenen. Durch meine Liebe zu den kleinen Menschen, durch meine große Achtung vor ihrer unverfälschten Natürlichkeit und simplen Weisheit, durch die tiefe Hingabe an die Beschäftigung mit ihnen, durfte ich beobachten und erkennen, dass man die Affekte eines Menschen zu würdigen hat. Man kann einem Menschen, der seinen Emotionen und Affekten erliegt, nicht begegnen, man kann ihn nicht retten, wenn man sich nicht in seine Räume begibt.
Von draußen, hinter unsichtbaren Glaswänden geschützt zu agieren, das kann keinesfalls zu echter Nähe führen. Da, wo sich der Andere gerade aufhält, da muss man anwesend sein, wenn man ihm helfen möchte.

Man darf ein Kind, das sich zutiefst in einem Wut- oder Weinanfall verloren hat, nicht dadurch beruhigen, dass man es mit Albernheiten oder fröhlichen Floskeln ablenkt, bloß weil man sich durch dessen Emotionalität in der eigenen Komfortzone gestört fühlt. Sonst zwingt man den kleinen Menschen fortan, jede sogenannte Negativregung affektiver bzw. emotionaler Natur zu verdrängen. Man lehrt es, das Dunkle, das Abgründige, das Schmerzhafte zu übergehen und künftig zu verleugnen. Man leitet es dadurch an, zum Heuchler vor sich selbst zu werden. Doch das ist nicht nur kontraproduktiv im Sinne gesunder menschlicher Entwicklung, sondern zudem für die Psyche extrem schädlich. Langfristig entstehen auf diese Weise nämlich Neurosen.

Aus diesem Grunde sollte man sich in die Emotion oder den Affekt des Gegenübers hineinbegeben. Es ist nicht nötig, ebenfalls in Wut, Verzweiflung oder Depression zu geraten, man muss nicht in Tränen ausbrechen, aber man sollte tunlichst nicht mit leeren Phrasen darüber hinweg wischen. Hier ist Empathie gefragt. Empathie bedeutet vereinfacht ausgedrückt, mitzufühlen, sich einzufühlen, sich in gewissem Maße hinzuzugesellen.
Und so waren es vorrangig Kinder, die mich gelehrt haben, mich in die inneren Räume der Menschen zu begeben, indem sie mich nonverbal dazu einluden. Innerhalb dieser Räume konnte ich ihnen stets begegnen und somit auch Hilfe stellen. Wenn ein kleiner Mensch weint, dann umarme ich ihn, um gleichzeitig verbal zu versichern, dass ich weiß, wie schlimm es sich anfühlt, was er gerade erlebt, denn ich kenne das, was er im Augenblick empfindet. Durch dieses Bekenntnis fühlt er sich abgeholt und verstanden. Er empfindet Nähe, weil er in seinem Schmerz angenommen wird und sich nicht alleine darin befindet. Im Gegensatz führt es zu schwer überbrückbarer Distanz, wenn man die Alles-Wird-Gut-Haltung einnimmt. Man vermittelt dem Anderen damit eher, man befände sich am anderen Ende des Spektrums, nämlich da, wo er gerade nicht sein kann. Deswegen macht es wenig Sinn, ein sich in einer Krise befindliches Gegenüber auf diese Weise mit zusätzlicher Einsamkeit zu belasten, die natürlich empfunden wird, wenn man nicht auf den Schmerz eingeht.

Schließlich kennen wir alle Schmerz, wir alle kennen Trauer, wir alle kennen Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Und wir alle fühlen das auf gleiche Weise, obwohl wir meist unterschiedlich damit umgehen. Indem man dies seinem Gegenüber bezeugt, hilft man ihm wesentlich effektiver, als wenn man sich bemüht, oberflächlich mit dem Gegenteil zu trösten. Aufrichtig zu bestätigen „Ja, im Augenblick scheint alles beschissen zu sein!“ birgt größere Heilkraft als zu sagen „Ach, das wird schon wieder!“. Gemeinsam zu weinen schafft größeren Trost, als wenn einer weint und der andere lächelt. Und was für die kleinen Menschen gilt, das gilt grundsätzlich auch für die Großen.

Deshalb sollte man nicht auch noch zur Verdrängung innerhalb einer Krise anleiten. Denn die Welt braucht nicht noch mehr Verdrängerpersönlichkeiten. Davon gibt es bereits zu viele. Die Welt braucht mehr Menschen, die lernen, dass Krisen ein wesentlicher Teil des Daseins sind, dass Krisen ihre Notwendigkeit haben, dass Krisen immens produktives Potenzial zur Selbsterkenntnis und zum Wachstum in sich bergen und nicht für jede Krise eine Sofortlösung, ein Medikament oder ein Brachialakt herbeigezaubert werden muss. Es muss dem Menschen gestattet sein, Krisen offen leben zu dürfen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Es braucht dafür Anleitung und kompetente Lehrer. Auf gar keinen Fall aber braucht es in einer Krise die Schönfärberei, denn diese vertieft die Krise bloß.

Darum meide in dunklen Phasen die Schönfärber. Halte dich von „Ich-Hab-Das-Leben-Im-Griff-Typen“ fern. Bleibe bei dir und dem, was dich plagt. Nimm deine Krise an. Betrachte sie in all ihrer Tragödie. Rotze eine Familienpackung Taschentücher voll und dann noch eine. Höre deine traurigsten Lieder und suche nicht nach dem Ausweg. Am tiefsten Punkt des Abgrundes brauchst du nämlich noch gar keinen Ausweg. Was du da brauchst, ist in erster Linie deinen Schmerz und die Hingabe an diesen. Lass ihn zu, diesen Schmerz. Gestatte dir Verzweiflung. Bewahre deine Fähigkeit zur Trauer. Sie ist einer deiner kostbarsten Schätze. Leide eine Zeit lang. Bewege dich nicht von der Stelle. Halte inne. Beobachte, um die feinen Nuancen des Schmerzes zu verstehen. Koste die Hoffnungslosigkeit aus und schimpfe, wenn nötig. Tu dir selbst ein bisschen leid in der ganzen Beschissenheit der Krise. Bewundere deine Zerbrechlichkeit, denn sie ist nicht Schwäche, sondern Schönheit.

Und dann, irgendwann, wenn du lange genug am Boden warst, wenn der letzte Funken Hoffnung zu erlöschen droht, dann packt dich plötzlich ganz von selbst eine Kraft, die nicht von dir kommt. Eine unerwartete Wendung tritt ein. Das ist dann der Moment, da du beobachten kannst, wie sehr dich etwas liebt. Etwas, das größer, machtvoller und gütiger ist, als du bisher erahnt hast. Du siehst mit einem Mal den Ausgang aus dem finsteren Tal. Ganz von selbst. Denn da kommt plötzlich der Beistand, von dem du erkennen kannst, dass er vom Vater ausgeht.
Und das, mein Freund, bedeutet Heilung, die nicht von dieser Welt ist. Das ist das himmlische Geschenk, das jedem zuteil wird, der zu lange in der Finsternis war. Danach, nach all dem Übel, all der Dunkelheit und dem ganzen Schmerz, bist du nämlich gewachsen und stärker als jemals zuvor. Vielleicht kannst du sogar aus der Krise und ihrem Heil am Ende lernen, wie du mit zukünftigen Krisen besser umgehen möchtest. In jedem Falle aber hat dich die Beschissenheit der Krise stärker gemacht. Du bist dann jemand, der du niemals ohne diese Krise und ihre Beschissenheit geworden wärst.

Darauf vertraue! Ganz egal, wie schlecht es dir jetzt auch gehen mag, vertraue darauf, dass der Beistand kommen wird, von dem du erkennen kannst, dass er vom Vater ausgeht. Und er wird kommen, das ist so sicher, wie morgens die Sonne aufgeht. Ich wünsche dir jedenfalls von ganzem Herzen, dass du das erleben darfst. Und dass sich bald schon glückliche Wendungen für dich ergeben, auch wenn du dich jetzt vielleicht noch im tiefsten Dunkeln der Beschissenheit einer Krise befindest.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

Falls du liebevolle Begleitung durch die Beschissenheit einer Krise wünscht oder professionell an konkreten Lösungen arbeiten möchtest, dann klicke hier:
ZUM CONSULTING →
consulting01

© 2019 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.

Werbeanzeigen

09.02.2019 ANDERSMENSCH spricht via Talk Radio


okitalk-head02ANDERSMENSCH spricht via Talk Radio und Du kannst Teil der Sendung sein…

DATUM & UHRZEIT:
Samstag, 09.02.2019 ab 20:00 bis 23:00 Uhr

ORT:
Live On Air via www.okitalk.com

MODERATOR:
Andersmensch

KATEGORIE:
Spirituelle Zone – Livestream – Studio 1 – Der ANDERSMENSCH –

THEMEN:
„Nach fast anderthalb Jahren Pause endlich wieder Andersmensch live On Air. Vieles hat sich verändert, heiße Eisen greift er dennoch gerne an. Diesmal holt er gleich mehrere davon aus dem Feuer. Bei der Themenwahl könnte es also ausgesprochen hitzig werden. Falls dir dabei die Ohren zu rauchen beginnen, dann schalte dich einfach live ins Studio und rede mit. Kostenlos, aber sicherlich nicht umsonst, wird dir die Möglichkeit geboten, mit dem Andersmensch in den Dialog zu treten, um das, was dich bewegt, durch den Äther zu schicken…
Gastgeber wird wie immer Klaus Glatzel, CEO und Founder des Bürgerradios OKiTALK, sein.“

Folgende Themen stehen auf dem Plan:

  • Endzeit – hat die Bibel doch recht?
  • Abtreibung – Babymord auf Krankenschein?
  • Beast Agenda – was ist das?
  • Die Kraft des Glaubens – ein Ausweg?

Wir freuen uns auf Dich,
der Andersmensch & OKiTALK

Du kannst übrigens via OKiTALK nicht nur mithören, sondern auch mitreden oder dich via Live Chat an der Sendung beteiligen.
Folgendes Tutorial zeigt, wie es geht:
ZUM TUTORIAL →


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Gender-Wahn und Seelenkrieg


Und YHWH schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde YHWHs schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie.“
– 1. Mose 1, Vers 27

Es entgeht dem Großteil der Menschheit, dass sich die Welt mitten im Krieg befindet. Man ist zu sehr mit Konsum und Geldbeschaffung sowie dem Schmierentheater auf der Weltbühne befasst, um dies zu erkennen. Außerdem muss man, um diesen Krieg wahrnehmen zu können, den Terminus „Krieg“ neu verstehen lernen. Meistens wird damit nämlich physische Zerstörung mittels physischer Mittel assoziiert. Doch diese Form der Kriegsführung ist veraltet und höchst ineffizient, die Kollateralschäden sind einfach zu groß. Die überlegene Art des Krieges findet daher auf metaphysischen Schlachtfeldern statt. Es sind die Dimensionen der Psyche, wo der Krieg seine größte zerstörerische Wirkung entfaltet. Denn der überlegene Krieger attackiert weder Körper noch Geist – seine Attacken gehen gegen das Herz. Wer das Herz, wer die Seele der Menschen bombardiert, der hat alle Macht auf Erden. Deshalb ist die abscheulichste, letalste Waffe von allen Massenvernichtungswaffen psychischer Natur. Sie funktioniert nach dem alten Prinzip von „Teile & Herrsche“ sowie nach dem Konzept von „Die Mehrheit hat immer recht!“.

Diese sublime aber treffsichere Waffe hat mehr Leben gekostet als jede andere Waffe der Menschheitsgeschichte. Sie trägt Namen, gegen die der Großteil der Welt bereits abgestumpft ist, wie z.B.: „Manipulation“, „Gehirnwäsche“ oder „Propaganda“. In ihrer bösartigeren Camouflage-Form nennt man diese Waffe „Trend“ oder „Style“, neuzeitlich auch „Information“. Seit geraumer Zeit gerne sehr speziell „Social Engineering“.

Man setzt diese Massenvernichtungswaffe täglich zum Abtöten der freien Seele ein. Seit Anbeginn der Zeit. Durch die digitale Vernetzung der Welt wurde sie ein global einsetzbares Mittel, das in „Plaine Sight“ bei minimalstem Aufwand aber größtmöglicher Wirkung zur Anwendung gelangt. Nahezu jeder Erdenbürger trägt seine ganz persönliche Markierung mit der Aufschrift „Target!“ in Form eines Smartphones, Tablets oder Laptops bei sich. Er berührt seine Target-Markierung öfter als seine eigenen Kinder. Sie bedeutet ihm mehr als der Sonnenaufgang, ein Schmetterling oder die Wärme seines Nächsten. Daher liegt die Trefferquote des Feindes bei durchschnittlich 95 %.

Der moderne Mensch ignoriert das. Er höhnt jene, die ihn darauf hinweisen. Es scheint ihm nichts auszumachen, dass man ihn „social engineeren“ möchte, denn das klingt irgendwie gut gemeint. Daher hält er es für normal, dass man in sein Herz, in seine Seele eindringt und ihm sagt, was er gut finden, was ihm gefallen und was ihn aufregen soll. Es fällt ihm nicht mehr auf, wenn man ihn fernsteuert. Er hat sich daran gewöhnt, dass man ihm sagt, was er an sogenannten „Innovationen“ tolerieren muss.
Wenn man die Psychobombe gut verpackt, bunte Aufkleber mit dem Slogan „Toleranz!“, „Global Awakening!“ oder „Love Revolution!“ darauf klebt, dann erachtet der Mensch es sogar als völlig normal, dass er sein eigenes Geschlecht sowie das seiner Kinder zu verleugnen hat. Er findet es gesund, einen Mann nicht mehr mit „Er“ und eine Frau nicht mehr mit „Sie“ zu bezeichnen. Er hält es für einen völlig natürlichen Schritt, in ein Neutrum mit der Bezeichnung „Es“ verwandelt zu werden. Immerhin ist er Sachgut im Inventar der Globalisten – „Human Resource“. Daran hat er sich innerhalb der Koppel seiner Farm gewöhnt. Letztlich wurde ihm durch die Massenvernichtungswaffe ja auch suggeriert, das Ganze sei ein gewollter Schritt der „Evolution“, ein Teil des Erwachens, ein „Must Have“ für eine „bessere“ Welt. Ob diese „bessere“ Welt de facto für ihn gedacht ist, das stellt er nach dem täglichen Psycho-Bombardement nur noch beim Duschen in Frage, denn es warten täglich neue Herausfoderungen auf ihn…

Seit kurzem muss er sich nämlich dazu zwingen, nicht mehr zu bemerken, ob sein Gegenüber ein Mann oder eine Frau ist. Ja, er darf es nicht einmal an sich selbst bemerken. Und wenn er es dennoch bemerkt, dann bestraft man ihn dafür. Es gäbe keinen Unterschied zwischen Männlein und Weiblein, lügt man ihm vor. Man klopft es ihm täglich in den Geist. Man zeigt es ihm mit farbenfrohen Bildern, untermalt von emotionaler Musik, man bringt es zu seinen Kindern in den Kindergarten und in die Schule. Man macht Helden aus psychisch verwirrten Menschen, die sich die Genitalien verstümmeln und das Hormonsystem verseuchen lassen, statt an der verstümmelten Seele zu arbeiten.
Das alles sei völlig gesund, so sagt man ihm und seinen Kindern. Und wenn sogenannte „Experten“ das behaupten und es pädophile Drogensüchtige aus Film- und Musikbranche zusätzlich am Laufsteg ihrer Dekadenz vorleben, dann muss es ja wohl korrekt sein, oder?

Falls der Mensch jedoch erwacht, weil er das alles im Kern als wahnsinnige Lüge erkennt und öffentlich als krankhaft bezeichnet, dann hat man kampfbereite Soldaten als „Fallout“ der psychischen Massenvernichtungswaffe bereits postiert: Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Follower und Fans! Die lassen dann nämlich einen Shitstorm über den ergehen, der bisher von der Wirkung der Massenvernichtungswaffe verschont blieb. Social Engineering – die finale Attacke gegen das Herz jener, welche mental dem Gedankengleichschritt aus der Reihe tanzen.

Sobald sich der Mensch jedoch wieder eingliedert, endet der Horror für ihn. Der Shitstorm verstummt. Man gehört wieder dazu. Man hat wieder das Gefühl geliebt zu sein. Man ist wieder am Mitmachen. Die individuelle Seele aber ist gestorben. Sie wurde Opfer der mächtigsten Massenvernichtungswaffe im abscheulichsten Krieg aller Zeiten. Das Biest hat gewonnen, die Manipulation gilt als geglückt. Der Anpassungsprozess nach der Gehirnwäsche ist abgeschlossen. Die dereinst frei geborene Seele aber wurde Opfer der Bestie, sie ist ertrunken im Sumpf des Massendenkens. Damit gilt sie als tot. Sie kann ihrer ureigenen Bestimmung nicht mehr folgen, denn sie muss fortan die Natur der ihr immanenten Freiheit verleugnen.
– Tote Seelen in einer toten Welt des Neutrums. Androgyne Zombies, Transgender-Mamis und Transgender-Papis mit Transgender-Kindern, die sich ins Abendrot der Apokalypse tanzen zum Preis von 30 Silberlingen. Adam und Eva – nicht nur aus dem Garten Eden vertrieben, sondern durch die Gender-Neutronenbombe rückwirkend abgetrieben. Die Rocky Horror Picture Show Satans. Das alles und noch größerer Wahn geschieht gerade jetzt. In diesem Augenblick. In deinem Geist. In deiner Seele. Darin findet der größte Krieg aller Zeiten statt – der Krieg zwischen Lüge und Wahrheit.

Das, mein Freund, das ist nur ein einzelnes Beispiel für einen der Feldzüge des Krieges in welchem du lebst. Doch der Krieg ist umfassender. Es ist ein globaler, alle Aspekte des Lebens betreffender Krieg, ein Dritter Weltkrieg auf den Schlachtfeldern der Seele. Es ist jener Krieg, der mehr Menschenleben auf dem Gewissen hat als jeder andere. Du hast ihn nicht kommen sehen, was von seiner superioren Orchestrierung zeugt. Doch er findet statt. Jetzt. Hier. Und wie sehr du bereits zum Soldat in diesem Krieg wurdest, kannst du anhand deiner Reaktion erkennen, wenn ich dir zum Beispiel sage:
„Gendering ist ein dämonisches Werkzeug. Es ist psychisch pathologisch. Es ist wider die Natur. Es ist ein Konzept zur Auslöschung der Identität des Individuums. Und dieses Konzept steht symbolisch für den Rest des Wahnsinns, den du als Neue Weltordnung gewillt bist zu akzeptieren. Stillgestanden, Soldat!“

Matrix reloaded. Eventuell deine Waffen auch…

„Was ist der Ausweg?“, wirst du vielleicht fragen.
Und ich werde sagen: „Yahshua, der Christus.“

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2019 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.