13.11.15 – Paris


Und weiter gehts – von der Flüchtlingswelle zur Terrorwelle! Siehst du? Man lässt dir keine Atempause mehr, liebes Schlafschaf. Man jagt dir Angst ein, wo es nur geht, treibt dich in die gewünschte Richtung und präsentiert dir gleich die Schuldigen am silbernen Medienteller! Es ist der „dreckige Moslem“ (vor mehr als einem halben Jahrhundert war es der „dreckige Jude“), ganz klar – wer denn sonst? Doch Hoppla! Mr. Miami und Mr. Vice haben eine Visitenkarte fallen lassen, da drauf findet der Sehende ein paar Stars & Stripes und die darauf klebenden Blutflecken ergeben rein „zufällig“ das Symbol Baphomets und sie tragen – jetzt halt dich fest! – deine DNA!

Aber du kannst es wieder gut machen, indem du deine sicher sehr aufrichtige Betroffenheit kundtust und ein paar total ehrlich gemeinte Friedensparolen und Kerzchen postest, aber am Montag wieder brav zur Arbeit gehst und darauf achtest, Weihnachstgeschenke zu kaufen und pünktlich deine Steuern zu zahlen. Vielleicht hilft ja auch die eine oder andere hitzige FB-Diskussion über was auch immer? Oder ein besserwisserischer Kommentar auf diesen Beitrag hier?

– Schau, mein liebes Schlafschaf, ich würde ja die Show mit dir als Protagonist genießen, wenn ich nicht wüsste, wie sehr man dich verarscht. Ich würde ja über all das lachen, wenn ich dich nicht bald ganz von selbst rufen hören müsste: „Bitte, gebt mir die Weltregierung und einen Weltführer! Bitte, implantiert mir den Chip unter die Haut, lasst Drohnen für meine Sicherheit sorgen, sprüht weiterhin Chemtrails und verbietet mir Bargeld! Bitte, lasst mich weiterhin mein bequemes, blödes, eintöniges Sklavenleben führen, solange ich nur mein Smartphone behalten darf und keine Rebellion anzetteln muss! Bitte, gib mir die NWO!“

Mir ist schlecht! Nicht so sehr wegen der Opfer in Paris. Nicht so sehr wegen der NWO und ihrer satanistischen Drahtzieher, sondern wegen der Dumpfheit und Feigheit meines Nächsten.
Ja, es gab Terror! Na und? Wieso wundert dich das? Du förderst ihn doch schließlich mit deiner Mitmache. Du finanzierst ihn durch dein Wachwerden am Montag und deinen verschlafenen Weg zu deiner Lohnsklavenarbeitsstelle – was also wundert dich?

Ja, mir ist leicht übel. Und ich muss mir jetzt täglich diese bescheuerten Kerzchenbilder und mehr oder minder heuchlerischen Betroffenheitsslogans ansehen und das alles, nachdem ich monatelang die Flüchtlingsscheiße ertragen habe. Oh, what a show on both sides!

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

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4 Jahre ANDERSmensch


**** WIR LASSEN HEUTE WIEDER DIE KORKEN KNALLEN! ****

Heute, vor 4 Jahren, wurde der offizielle ANDERSmensch-Blog geboren. Da war damals bloß die Vision, die Stimme aus der Stille, die mich bei meinem Namen gerufen hat. Dann folgten ein paar Klicks mit der Maus, denn auf eine Vision müssen Taten folgen. Mehr war das nicht. Also im Grunde keine große Sache. Doch der kleine Stein kam ins Rollen, löste andere Steine aus ihrer Lethargie und bald schon wurde ich Zeuge einer Lawine. Eine Lawine, die ich nicht mehr aufzuhalten vermochte. Eine Lawine, die mich mit sich reißen wollte und das letztlich auch tat…
Es war damals keine große Sache. Heute ist es das schon. Heute ist ANDERSmensch mein Schatten, der mich überallhin begleitet, und den ich nicht mehr loswerde, über den ich aber auch nicht zu springen vermag – ich habe das Kind gezeugt, es entbunden und seit dem wächst und gedeiht es…
Wie ich in den vier Jahren meiner Web-Präsenz erkennen durfte, bin ich nicht mehr wegzudenken. Ich wurde eine Marke, eine Institution. Man begann mich zu zitieren, zu kritisieren, zu kopieren, zu imitieren – ein gutes Zeichen! Das Fernsehen wollte mich haben, meine Radiosendungen sind mittlerweile Fixprogramm, meine Vorträge und Seminare haben tausende begeistert und vielen geholfen.
Vieles ist geschehen. Aber es wurde auch ruhiger. Gesichtsbäder nehme ich nur noch selten. Die Frequenz meiner Öffentlichkeitsarbeit nahm seit Mitte letzten Jahres merklich ab. Nicht aber die Kraft meiner Präsenz – die bleibt ungebrochen. Wenn ich mich auch um andere Projekte, um andere „Kinder“, dieser Tage mehr kümmere als um ANDERSmensch, so bleibe ich dennoch der Welt erhalten. Man wird mich nicht mehr los und ich werde dafür sorgen, dass ich weiterhin kreativ, inspirativ, provokativ, non-konform bleibe!
Persönliches Fazit: Nach 4 Jahren ANDERSmensch wurde vieles anders, aber eines ist immer noch gleich – man liebt mich oder hasst mich, einen Mittelweg hat die Welt offenbar noch nicht für sich entwickelt. Mir ist beides lieb – manchmal sind mir die Hater sogar lieber als die Lover, denn Hass ist immer echt… 

Danke an euch alle, liebe Freunde, Sannyasins, Leser und Fans, dass ihr diesen Weg bis hierher mit mir gegangen seid!

In Liebe,

David P. Pauswek – Der Andersmensch & Redaktion Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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3 Jahre ANDERSmensch


**** WIR LASSEN HEUTE DIE KORKEN KNALLEN! ****

Denn heute vor genau 3 Jahren erblickte der offizielle WordPress Blog von ANDERSmensch das Licht der virtuellen Welt!

Wir, der ANDERSmensch & Team, blicken auf 1095 Tage und Nächte WordPress Blogging zurück. Vieles ist inzwischen geschehen. Wir gingen weite, sonnige und manchmal auch steile Wege; und fast erscheint es uns jetzt, als läge eine Ewigkeit hinter uns…
Nun, wir haben es nicht nur bis hierher überstanden, sondern auch enorm erfolgreich gearbeitet, wie wir in der Rückschau stolz behaupten können. Was heute vor 3 Jahren als Vision begann, wurde innerhalb dieser Zeit zu einer Lebensaufgabe, zu einer Welle, einer fortwährenden Bewegung innerhalb der Raumzeit. In Liebe haben wir die Aufgabe des Andersmensch als Geschenk angenommen, in Liebe fahren wir fort. Wir sind gewachsen, wir durften reifen, wir sind kontinuierlich in der Expansion.
All das haben wir natürlich ganz besonders auch unseren zahlreichen Freunden, Sannyasins, Lesern und Fans zu verdanken, die uns über all die Zeit begleiteten. Deshalb wollen wir an diesem denkwürdigen Tag ganz fett „DANKE, dass es DICH gibt!“, verkünden!

„Lebe das Leben, liebe das Leben, tanze das Leben!“

Namasté.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch & Redaktion Andersmensch

© 2014 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce