Wenn du etwas ändern willst


Lieber Freund, liebe Freundin!

Da gibt es etwas in der Seele des Menschen, das mir in den vielen, vielen Jahren meines Wirkens als Therapeut, Mentaltrainer und Meditationslehrer immer noch ein kleines Rätsel ist. Den Wunsch sich selbst und somit das eigene Leben zu verändern, um in Summe alles zu verbessern, den tragen wir alle in uns. Und das ist schön und gut. Das Rätsel aber ist, weshalb es dann meistens da scheitert, wo sich dieser Wunsch verwirklichen könnte, nämlich beim Aktivwerden. Da ist der Mensch erfinderischer als beim Finden der Lösung seiner Probleme. Er wendet mehr Energie auf, um Ausreden und Vorwände zu erschaffen, als beim Kreieren der Auswege.

Meinen Klienten stelle ich daher spezielle Fragen. Ich stelle sie nun auch dir:

  • Liebst du das Träumen von Verbesserung mehr als die Verbesserung?
  • Möchtest du dein Dilemma bewahren, weil du dich in Wahrheit darin wohlfühlst?
  • Hast du Angst davor, was geschehen könnte, wenn du etwas veränderst?
  • Was wäre so schlimm daran, wenn du dich in Bewegung setzen würdest?
  • Muss es erst total weh tun, bis du handelst, oder reicht ein wenig Schmerz aus?
  • Bist du sicher, dass du noch so viel Zeit hast, etwas in die Zukunft zu verschieben?

– Die Antworten darauf sind oftmals wieder nur geschickte Ausreden und Ausflüchte. Manche Menschen aber handeln dann umgehend, lassen die Trägheit hinter sich und setzen sich in Bewegung. Diese rufen mich Wochen oder Monate später an und sind wie verwandelt. Sie strahlen wieder und genießen in Gelöstheit die Fülle ihrer Kraft.

Und weil ich weiß, wie wichtig so ein liebevoller Tritt in den Hintern sein kann, haben mein Team und ich dir ein wenig Mühe abnehmen wollen, indem wir ein paar für dich wichtige Termine zu einer Liste zusammengefügt haben. Einer dieser Termine könnte deine Türe in ein neues Lebensgefühl sein. Auswählen musst du allerdings selbst:

DEIN WEG ZU:

tiefer Stille & überlegener innerer Ruhe →Entwicklung & Ausschöpfung vollen Mental-Potenzials →
liebevoller Zwischenmenschlichkeit & vertiefter Selbsterfahrung →
erfüllenden Seelenverbindungen →
Lösungen spezifischer & individueller Themen →
Alle Angebote und Leistungen auf einen Blick →

Wir freuen uns auf dich!

Herzlichst,
der Andersmensch & Team

© 2019 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Jesus Christ Megastar


Man muss ein gewisses Bewusstsein erlangt haben, um den Christus innerlich aus dem religiösen Kontext herauszulösen. Mit dem Buddha gelingt es fast jedem, weil der Buddha derzeit populär ist. Mit dem Christus haben viele ein Problem. In Wahrheit aber haben sie dieses Problem nicht mit dem Gesalbten, sondern mit sich selbst. Es fehlt ihnen das Bewusstsein, innerlich etwas freizugeben, was immer schon frei war. Sie sperren es weiterhin in die begrenzten Boxen ihrer Dogmatik und wundern sich, warum es klemmt. Daher ist da noch ein langer Weg zu gehen.

Wer es geschafft hat, den Christus außerhalb der Religion zu finden, ihm dort in Freiheit zu begegnen und ihm in Hingabe zu folgen, der kann unmöglich an die gut verpackte, total moderne aber leider satanistische Lehre vom eigenen Schöpfertum glauben. Dabei wäre es so leicht, aus der Selbsttäuschung zu erwachen. Man müsste nur den Mut zur Wahrheit finden, statt mit der blökenden Herde zu laufen. Ich bin frei, sagt das esoterische Schaf und läuft den anderen esoterischen Schafen blind hinterher, denn da vorne wird schon eines dieser Schafe sein, das den Weg kennt. Ich mache nicht mit, sagt das esoterische Schaft und macht mit bei der Esoterik. Ich bin Schöpfer meiner Realität, sagt das esoterische Schaf und wiederholt damit eine Floskel, die fernab jeder Realität ist.

Kein Mensch ist Schöpfer seines Lebens. Kein Mensch ist Schöpfer seiner Welt. Natürlich macht die eigene Perspektive eine gewisse Wahrnehmung und somit auch eine bestimmte Erfahrung der Realität aus, das aber ist…

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Und wir wandern blind


Man kann unmöglich wissen, wohin eine Weggabelung führt, welches Ergebnis eine Entscheidung bringt, oder wann etwas zerstört wird, wann etwas aufblüht oder stirbt.

Was, wenn ich tausend Meilen wanderte?
Würde ich vergessen können?
Fände ich Erlösung, fände ich Läuterung?
Träfe ich das Lächeln jener wieder, die ich gehen ließ?
Könnte das, was ich träume, bereits jenes Leben sein, das mir zusteht?
Oder ist es nicht vielmehr so, dass wir bereits angekommen sind, ohne uns jemals auf den Weg gemacht zu haben?

All diese Fragen stelle ich, ohne mich um die Antwort zu kümmern, die sich mit jedem Schritt wandelt. Ich wandere einfach weiter. Schritt um Schritt. Und je weiter ich wandere, je näher der Abend rückt und sich die Zahl der noch bleibenden Tage beständig verkürzt, desto klarer wird mir: Dies alles war und ist mein Leben. Mag es auch noch so schmerzhaft, so wild, so verrückt und unerklärlich bleiben – in all seiner Unabänderlichkeit ist es das meine. Es ist mir so nahe, es erscheint mir so ähnlich, dass ich es unbedingt als das meine erkenne. Und doch bleibe ich ihm fremd.

Aber heute weiß ich, dass man nicht mehr nach dem Stern am Himmel greifen muss – es ist genug, ihn sehen zu dürfen. Ich weiß, dass du nicht bei mir sein musst, um dich lieben zu können – es reicht zu wissen, dass es dich gibt. Und ich erkenne, dies alles ist unabänderlich. Dies alles ist heilig.

Und so überquere ich abermals die Brücke in ein neues Leben, zu der mich mein bisheriges Leben geführt hat. Nicht ohne Blick zurück, nicht ohne einen Teil des Gesterns ganz fest an mein Herz zu drücken und zu flüstern „Du fehlst mir, doch lebe wohl!“ Und ich weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich in 9 Monaten einem Menschen begegnen werde, der ähnliche Wege ging, und den ich in einem Moment treffen werde, da wir beide es am wenigsten erwarten, mit dem ich eine Tochter zeugen werde, der ich den Namen gebe, den ich heute manchmal leise flüstere. Ich weiß noch nicht, dass wir in einem Haus leben werden, von dessen Schlafzimmer aus ich diese Brücke werde sehen können, über die ich in diesem Augenblick gehe.
Denn man kann unmöglich wissen, wohin eine Weggabelung führt, welches Ergebnis eine Entscheidung bringt oder wann etwas zerstört wird, wann etwas aufblüht oder stirbt.
Und wir sind niemals auf das vorbereitet, was wir erwarten.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Das Lied des Dichters


Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte das Leben, das ich bisher führte, nicht gewollt. Meine Lieben wären bestürzt, wenn sie wüssten, was ich alles getan und wie ich gelebt habe, wieviel davon ich geplant hatte und wieviel einfach bloß Schicksal war. Ich möchte dich nicht anlügen im Herbst meines Lebens. Die Stunden mit den Frauen entlang meines Weges, diese Stunden waren der einzige Sommer, den ich kannte. Ich war ein hoffnungslos Liebender, süchtig nach Berührungen, süchtig berühren zu dürfen.
Heute kehren sie als Visionen zurück, die Momente, als wir miteinander schliefen, tanzten, lachten und weinten. Das waren beinahe meine einzig glücklichen Stunden. Nur in den Armen dieser Frauen, nur in ihren Handflächen fand ich mich lebendig.
Und dann die Geburten meiner Kinder. Die Momente mit ihnen, das waren die Ewigkeiten in namenlosen Himmeln, die Atemzüge ohne Atem, die Flüge nahe dran an Gott. Für sie wollte ich leben, mit ihnen wollte ich unsterblich werden.

Irgendwie war ich stets bloß ein Fetzen Papier, der sofort in Flammen aufgeht, wenn er sich dem Feuer nähert.

Was für eine Komik, welch Ironie!

Eigentlich war ich ein Handwerker, aber mein Wunsch war es, ein wunderschöner Dichter zu sein, verzweifelt und im eigenen Feuer brennend, aber wunderschön und tragisch. Das wollte ich sein. Und ich glaube immer noch an den Menschen, der ich hätte werden können.

Meine Wege, gepflastert mit Worten, gesäumt von Träumen, die zerbarsten zu Millionen Sternen, glühend in der Dunkelheit des Nachthimmels, diese Wege sind die Linien in meinem Gesicht. Du siehst darin die Landkarte meiner Abenteuer.
In meinen Augen findest du den Stern, dem ich immer noch verfallen bin, den Traum, der am lautesten zerbrach. Und immer noch sammle ich seine Bruchstücke, feine Splitter, verstreut in der Welt, funkelnd, glitzernd, silbern klingend in meiner Poesie voller Hoffnung, dieser einzige Traum möge sich erfüllen.

Immer noch bin ich auf der Reise, aber ich finde jetzt mein Ankommen in jedem Schritt.
Mir ist nichts geblieben, nur ich selbst. Wo auch immer ich bin, ich begegne stets mir selbst, um mich sofort wieder zu verlassen. Das ist nicht weiter schlimm, denn ich weiß, man muss alles verlieren, um zu fühlen, was wahre Freiheit ist.

Ich war immer ein ungewöhnlicher Junge. Keine wirklichen Ziele, kein Kompass, der die Richtung wies. Keine starre Persönlichkeit, dafür aber Unentschlossenheit, wild wie die Wellen des Ozeans.
Ich gehörte zu niemand.
Ich gehörte zu jedem.

Meine Mutter meinte, ich hätte eine Leguan-Seele, immer aus der eigenen Haut schlüpfend. Ich wollte nur zu jenen streben, war nur angetan von einem Menschen, der nichts hatte, aber alles wollte, brennend vor Verlangen nach jedweder Erfahrung und von der Freiheit besessen, bis es an Wahnsinn grenzt. Das waren meine Helden: die Verlorenen, die Suchenden, die Einsamen und die Außenseiter.
Diese Lebensweise führte mich zu dieser nomadischen Tragik, die mich immer noch kitzelt und antreibt, die mich brennen lässt und verzweifeln auf wundervolle Weise.
Ich höre den Wind durch die Welt fegen, ich reise immer noch.
Aber ich bitte dich, verlass mich jetzt nicht.
Hau bitte nicht ab.
Sag nicht Lebewohl.
Dreh dich nicht um.
Bleib bitte bei mir.
Du kannst mein Vollzeit-Liebling sein, kannst mich halten.
Ich hab es so schrecklich hart versucht, habe mich so abgemüht, jemand zu finden, bei dem ich bleiben kann.
Ich weiß, ich bin fuckin‘ verrückt, aber ich bin allein in der Nacht.
Ich höre den Wind durch die Welt fegen, ich reise immer noch.
Aber hau bitte nicht ab jetzt.
Sag nicht Lebewohl.
Dreh dich nicht um.
Bleib bitte bei mir.
Du kannst mein Vollzeit-Liebling sein, kannst mich halten.
Ich hab es so schrecklich hart versucht, habe mich so abgemüht, nicht in Schwierigkeiten zu geraten, aber da tobt ein Krieg in meinem Geist.
Bleib bitte da.
Lass mich nicht allein.
Schenk mir die letzten Tage, bis zum Winter meines Lebens, an deinem Herzen.
Ich weiß, ich bin beschissen verrückt, aber ich bin allein in der Nacht.
Wir haben nichts zu verlieren. Da ist nichts mehr zu gewinnen, nichts mehr, wonach mir verlangt, außer unsere Leben zu einem Kunstwerk zu machen.
Es ist sinnlos, einem Menschen, der Heimat hat, zu erklären, wie ich lebe, wenn ich einer bin, der immer bloß da zuhause ist, wo sein Kopf gerade ruht. Aber ich glaube immer noch an die Freundlichkeit von Fremden, glaube immer noch an die Heimat am Wege. Ich glaube immer noch an die Person, die ich werden kann.
Ich reise einfach.
Ich reise einfach nur.
Ich bin fuckin‘ verrückt,
aber ich will bei dir bleiben.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Sternwanderer


Baby, ein lange Zeit kommt,
eine solch lange, lange Zeit.
Und ich kann nicht aufhören zu suchen,
kann nicht aufhören zu laufen,
einen langen Weg,
einen solch langen, langen Weg.
Kannst du meinen Herzschlag hören?
Hörst du diesen Klang?
Ich kann nicht aufhören zu denken
und ich werde es auch jetzt nicht.
Dann blicke ich hoch zum Himmel,
sehe den Mond,
und erkenne,
wie die Schwerkraft zieht an dir und mir.

Oh Baby, eine lange Zeit kommt,
eine solch lange, lange Zeit.
Und ich kann nicht aufhören zu träumen,
kann nicht aufhören zu glauben,
einen langen Traum,
einen solch langen, langen Traum.
Kannst du mein Seelenlied hören?
Hörst du diesen Klang?
Ich kann nicht aufhören zu fliegen
und ich werde es auch jetzt nicht.
Dann blicke ich zur Erde nieder,
sehe die Meere,
und erkenne,
wie die Schwerkraft zieht an dir und mir.

Wird das Rad aufhören sich zu drehen?
Werden die Masken fallen?
Aber ich kann nicht aufhören zu laufen,
einen langen Weg,
einen solch langen, langen Weg.
Ich kann deinen Herzschlag hören.
Ich höre diesen Klang.
Aber ich kann nicht aufhören zu fliegen,
kann nicht aufhören zu träumen,
und ich werde es auch jetzt nicht.
Dann blicke ich zum Himmel,
sehe die Sonne,
und erkenne,
wie die Schwerkraft zieht an dir und mir.

Baby, ein lange Zeit kommt,
eine solch lange, lange Zeit.
Ich kann dein Seelenlied hören.
Ich höre diesen Klang.
Und ich kann nicht aufhören zu suchen,
kann nicht aufhören zu laufen,
einen langen Weg,
einen solch langen, langen Weg.
Ich kann nicht aufhören zu laufen,
den längsten Weg,
den allerlängsten Weg zurück,
zurück zu dir und mir.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Reisen (für den Mondstern)


allee07Reisen macht mich neu,
lässt mich angekommen mit dem ersten Schritt.
Der Staub des Gestern wirbelt,
trübt die Sicht,
dabei habe ich nichts als ein Ticket,
den Hut, den Rucksack
und den Willen zum Neuanfang bei mir.

Reisen erlauben mir zu fallen,
erlauben mir das Gefühl in Liebe zu fallen.
Ich bin besser,
besser als ich es zuvor war,
habe vergessen,
wer ich einst gewesen bin – ich kann mich nicht erinnern.

Alles sauge ich auf – Sprache, Mentalität, Sitten.
Riefe mein Herz nicht so laut nach Heimat
– ich wäre der perfekte Reisende.
Doch es gibt immer ein Mädchen,
es gibt immer ein Bett,
einen Herd,
ein Haus,
ein Herz,
das ich nicht mehr verlassen möchte.

Ich vergesse,
wer ich zuvor war – ich kann mich nicht mehr erinnern,
werde immer besser sein,
als ich einst war.

Reisen erlauben mir zu fallen,
sicher zu fallen auf den Boden der Liebe.
Lass mich fallen,
erlaube mir zu reisen durch deine Augen,
in deine Seele,
denn es gibt keinen Ort,
an dem ich jetzt lieber wäre.

Du magst meine letzte Reise sein,
dich werde ich als die letzte Straße gehen,
du sollst der letzte Weg sein,
der mich vergessen macht,
wer ich glaubte zu sein,
um das falsche Wesen im Innersten zu erlösen.

Es gibt keinen Ort,
an dem ich jetzt lieber wäre,
als an deiner Seite.
Die Entdeckung deines Wesens,
dein Lächeln
– das ist die ultimative Straße,
hinter mir die Sonne und vor mir deine Seele.
– Mir dürstet nach jedem Schritt…

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Sicherheit ist der Tod


Jeder Strohhalm an den du dich klammerst, um dich sicher zu fühlen, zieht dich letztendlich mit in die Tiefe. Du kannst erst dann voll am Leben sein, wenn du an nichts mehr festhältst, wenn du frei und ohne Wunsch nach Sicherheit im Ozean des Lebens treibst. Der Tod lächelt an deiner Seite, weil er dir der beste Ratgeber in Sachen Leben ist – solange er nicht deinen Raum betritt, bist du am Leben, aber es gibt keinen Termin, den er mit dir hat, und der dir bekannt wäre. Nur der Tod alleine weiß, wann ihr einander begegnet. Wenn du deinen Tod nicht lieben kannst, dann liebst du dein Leben nicht. Der Tod ist unweigerlicher Teil des Lebens, so wie die Nacht unweigerlicher Teil des Sonnenumlaufs ist. Du kannst das Eine nicht ohne das Andere haben. Liebe deinen Tod und das Leben wird dir zur herrlichsten Erfahrung.

Den eigenen Tod zu lieben hat absolut nichts mit Todessehnsucht, sondern mit der Sucht nach Leben zu tun. Der Tod ist dein verlässlichster Freund, doch du sperrst ihn aus, traust dich noch nicht mal, an ihn zu denken. Warum weist du das zurück, was dir am meisten dienlich ist, aber betest das an, was dich wahnsinnig macht, weil es einfach nicht sicher ist, weil du all deine Wünsche vielleicht nicht erfüllt bekommst? Du wirst nie sicher sein, wann deine Stunde schlägt, aber solange diese Glocken für dich noch nicht läuten, kannst du voll und ganz glücklich sein, denn das ist der einzige Weg, das Leben voll und ganz zu kosten. Solange du Sicherheit suchst, bist du bereits tot, solange du dich absicherst, hast du noch nicht den Mut zu leben entwickelt. Der Tod ist dir sicher und er dauert bedeutend länger an, als dein physisches Dasein.

Das Leben ist niemals sicher, denn es ist nur ein kurzes Aufflammen in deiner Körperlichkeit. Erzähle mir jetzt nicht, es gäbe den Tod nicht, denn das ist esoterischer Schwachsinn, damit versuchst du, uns beide zu belügen. Wer den Tod leugnet, leugnet letztlich das Leben. Wer die Nacht leugnet, leugnet den Tag. Du wirst sterben, finde dich damit ab. Du bist JETZT am Leben, und auch damit finde dich ab. Es gibt nur diesen Moment, nichts weiter. Nur diesen einen Moment. Lasse los! Wage das Abenteuer deines Lebens ohne Netz und doppelten Boden!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David Peterson Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce