Eingefahrene Bahnen verlassen


Als du ein Kind warst, hattest du einen offenen Geist. Dein Geist war flexibel und frei. Da war dein Hunger nach Erfahrung, deine Bereitschaft. Du warst Neuem gegenüber unvoreingenommen, konntest wesentlich leichter und schneller auf Veränderungen reagieren. Deshalb hast du unter diesen Veränderungen nicht gelitten. Dein Leben war abwechslungsreich. Es war spannend. Es war aufregend.

Mit zunehmendem Alter aber ist dein Geist mehr und mehr abgestumpft. Er verblödet regelrecht, weil du begonnen hast zu glauben, du wüsstest über das Leben bescheid. In Wahrheit weißt du nichts über das Leben. Du kennst nichtmal einen Bruchteil davon, hast keinen Schimmer, welche Unerschöpflichkeit es dir bietet. Du verlässt dich lieber auf die wenigen vertrauten Aspekte, die du aus deiner Vergangenheit kennst. Dort hältst du dich auf, da drehst du dich ängstlich im Kreis, erschaffst dir wieder und wieder dieselben Erfahrungen. Dein Gehirn nutzt nicht mehr das grenzenlose Potenzial seiner synaptischen Schaltungsmöglichkeiten. Es nimmt stets nur dieselben vertrauten neuronalen Highways. Es fährt routiniert die eingefahrenen Synapsenbahnen, die du für dich als sicher deklariert hast, und verzichtet auf die unbekannten Seitenstrassen. In diesen Routinen aber stirbst du allmählich bei lebendigem Leibe. Dein Licht erlischt zunehmends. Der Geist verkrustet, er verblödet; du siehst täglich denselben alten Film, liest jeden Tag dasselbe abgegriffene Buch. Du behauptest die Stadt zu kennen, bloß weil du einige wenige Hauptstrassen befahren hast. Und das bezeichnest du dann als dein „Wissen“.

So lebst und erfährst du aus wenigen dir bekannten Denkmustern heraus. Dadurch ist dein Leben langweilig geworden. Es hat keine Würze mehr. Da sind weder Abenteuer noch neue Entdeckungen – ein hübscher, sicherer Einheitsbrei, den du Alltag nennst. Dieser Alltag macht dich leblos und stumpf; er lässt dich nach und nach verdummen.

Wenn du meditierst, löst du die verhärteten neuronalen Vernetzungen im Gehirn auf. In der Gedankenstille werden neue Synapsenverbindungen möglich. Du beginnst auf andere Weise zu denken. Die Gedankenmenge nimmt ab, weil es keine eingefahrenen Muster mehr in deinem Denken gibt. Neues Potenzial eröffnet sich. Dadurch wächst deine Intelligenz. Du wirst wieder so flexibel und frei, wie du als Kind warst. Und so ändert sich dein gesamtes Leben. Meditation in Stille macht dich leer vom Bullshit eingefahrenen Denkens. Es befreit dich von Ängsten, von Routinen und Mustern. Du verlässt die alten Bahnen. Du erwachst wieder zum Leben.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Was war das Besondere am Kindsein?


Es war gewiss nicht die Machtlosigkeit gegenüber den Eltern. Es war meistens auch nicht die Schule oder die magischen Weihnachten und auch nicht die viele Freizeit sowie die geringe Verantwortung.

Das Besondere an der Kindheit war die…

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Schaffe dir ein geileres Mindset


  • Gehörst du zu jenen Menschen, die davon überzeugt sind, der Homo Sapiens verfüge lediglich über fünf Sinne, weshalb auch nur das real sein könne, was man über diese wenigen Wahrnehmungskanäle erfährt?
  • Beschränkst du dein schöpferisches Potenzial auf das, was du mittels dieser fünf Sinne zu schaffen gewöhnt bist?
  • Sind deiner Ansicht nach deine menschlichen Fähigkeiten bereits vollends ausgereizt?
  • Oder hältst du es zwar für möglich, dass der Mensch auf gewisse außergewöhnliche Fähigkeiten zugreifen könne, dies aber nur einigen wenigen Auserwählten bestimmt wäre?
  • Hattest du als Kind spezielle Gaben, die im Laufe der Jahre verloren gingen und die du heute als Geschenke siehst, die eben nur kleinen Menschen in der unschuldigen Zeit der Kindheit gegeben scheinen?

– Falls du eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann bist du mit Sicherheit jemand, der mindestens eines dieser Dauerthemen in seinem Leben zu Gast hat:

  • Finanzieller Mangel
  • Unerfüllte Beziehungen
  • Chronischer Misserfolg
  • Dauerläufer im Hamsterrad

Wenn auch nur einer dieser Punkte auf dich zutrifft, solltest du dir ehrlichen Herzens eingestehen, dass du nicht erfüllt lebst. Gestehe dir aufrichtig ein, welch schlimmen Diebstahl du damit an dir selbst begehst und wie massiv du dich in deinen Potenzialen beschneidest. Frage dich, warum du dich selbst dermaßen beschränkst, weshalb du dich von heilbringenden Quellen abschneidest und wieso du dein eigenes Licht als wundervolles Kraftwerk der Kreativität unter den Scheffel stellst.

Wahrscheinlich findest du auf diese Fragen ziemlich rasch irgendwelche dir mehr oder minder plausibel erscheinende Antworten. Daraus erwächst eine weitere Frage und zwar jene, weshalb du dich mit diesen Antworten zufriedengibst und sie als für dich dauerhaft gültige Wahrheiten akzeptieren willst.

Da es weder schön ist, finanziellen Mangel zu erfahren, in unerfüllten Beziehungen zu leben, Misserfolg um Misserfolg zu ernten und sich tagein und tagaus im selben öden Hamsterrad zu drehen, du im Gegenzug aber Antworten auf die Gründe dafür zu kennen scheinst, muss es wohl so sein, dass du irgendwie Gefallen an einem Leben in Beschränktheit findest, denn andernfalls würdest du ja etwas daran ändern, oder?

Also, ich wette, du findest daran keinen Gefallen. Aber ich wette ebenso, du kennst in Wirklichkeit die wahren Ursachen für dein Dilemma gar nicht, weshalb du natürlich auch nichts ändern kannst. Du spürst zwar die meiste Zeit deines Lebens über, dass es irgendwelche Ursachen für deine Miesere gibt und dass mit deinem Leben etwas nicht stimmt, sonst hättest du gar nicht erst bis hierher gelesen, aber wirkliche Erklärungen dafür hast du eigentlich nicht. Da ist allerdings so eine unbestimmte Ahnung. Sie steigt seit deiner Kindheit immer wieder hoch.

Und genau das ist auch der Knackpunkt – dein intuitives Wissen darüber, dass etwas Gravierendes faul ist! Du spürst eindeutig, etwas stimmt so ganz und gar nicht mit dir. Tief in dir sitzt nämlich ein zartes Stimmchen, das in ruhigen Momenten zu dir flüstern will davon, dass da noch mehr wäre als du über deine fünf Sinne wahrzunehmen gewöhnt bist; dass da noch weit mehr ginge, als du bisher von diesem unendlichen Universum zu erfahren fähig warst.

Dieses Stimmchen in dir ist durchaus real. Deine ziemlich ungeübte Intuition, deine durch den Verstand in Atrophie versetzten Instinkte irren sich in ihrer leisen Ahnung nicht – sie haben damit absolut recht, ihnen fehlt bloß Training!

Denn da ist tatsächlich weitaus mehr. Da geht auch wesentlich mehr. Viel mehr sogar. Du bist zu unsagbar Größerem fähig als du bisher für möglich gehalten hättest, und du verfügst über weit mehr als nur deine fünf Sinne.
Mit deinen fünf Sinnen stolperst du höchstens als fast blindes, taubes und ziemlich tollpatschiges Geistwesen in deinem Körper durch eine Welt voller Herrlichkeiten, von denen du jedoch nur einen Bruchteil mitkriegst, während das Wundervollste unbemerkt an dir vorüberzieht. Es bleibt ungekostet, liegt brach, obwohl es dir zur Verfügung stünde.

Deine fünf Sinne dienen als eine Art Krücke in dieser wundersamen Welt. Sie unterstützen dich gerade ausreichend genug, um eher schlecht als recht auf der Ebene von Materie, Zeit und Raum durchzukommen. Tief in dir aber sitzt ein spiritueller Rebell, der durchbrechen möchte. Du hast diesen Rebellen unbewusst in Ketten gelegt, ihn zu einem zahnlosen Tiger werden lassen. Nun kauert er im letzten Winkel deines Geistes, gefangen als Geisel deiner eher ungeilen, längst ausgedienten Mindsets, die dich von Mangel zu Mangel, von Irrtum zu Irrtum führen. Du hast einfach die Möglichkeit für dich begraben, dass du neben deinen fünf Sinnen über eine Vielzahl weiterer Wahrnehmungskanäle verfügst, mittels derer du ganz neue Fähigkeiten entwickeln und zur Entfaltung bringen könntest.

Du verzichtest auf das Fliegen zugunsten des Gehens, weil du aufgrund eingeschränkter Wahrnehmung die Welt durch eine Pappröhre betrachtest und dich dann wunderst, weshalb sie so begrenzt und profan wirkt. Du könntest 1000 PS nutzen, riegelst aber bei 120 bereits ab. Und das allein deshalb, weil du nicht weißt, wie du das restliche Potenzial deiner zusätzlichen Wahrnehmungskanäle anzapfen sollst. Niemand hat dich gelehrt, dass es diese Kanäle gibt. Keiner konnte dir zeigen, wie man sie nutzt. Und das ist es, was du in ruhigen Momenten tief in dir als leise Ahnung aufkeimen spürst.

Falls du also dieser Ahnung folgen, deine übrigen Sinne trainieren und dir ein echt geiles, völlig neues Mindset erarbeiten willst, um endlich durchzubrechen, dann musst du dazu natürlich auch etwas tun. Der erste Schritt dazu könnte es sein, diesem Link hier zu folgen, um endlich sämtliche Regenbogenfarben deines unerschöpflichen Geistes zum Erstrahlen zu bringen, indem du zusätzliche Wahrnehmungskanäle öffnest, klärst und trainierst: ZUM SEMINAR →

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

Wenn du kein Problem hast, hast du ein Problem



Jeder Mensch hat auf die eine oder andere Weise Probleme. Lass dir da nichts vormachen. Seit Menschengedenken gab es niemand, der sein Leben total im Griff hatte. Es ist unmöglich, etwas zu kontrollieren, das unendlich viel größer ist als du. Daher verabschiede dich von dem Gedanken, irgendwann würde dein Leben bis in jeden Winkel so perfekt problemlos sein, dass du nur noch chillen, genießen und dich über den Neid anderer freuen kannst. Du wirst dieses Ideal niemals erreichen. Du wirst nicht mal annähernd herankommen. Darum höre auf damit, der „Dangling Carrot“ zu folgen.

Lass dich auch von anderen nicht blenden. Diese „Lebenimgriffhaber“ sind gute Faker. Sie haben ihre dynamische, lupenreine, lächelnde Fassade im Griff. Das ist dann aber auch schon alles, was sie im Griff haben. Hinter dieser Fassade verbirgt sich nicht selten das heulende Elend im reinsten Chaos. Und selbst wenn diese Supertypen ihr Leben im Griff hätten, so wäre ihr größtes Problem jenes, ständig alles im Griff haben zu müssen, um die Fassade zu wahren. Und damit hätten sie dann ein gewaltiges Problem.

Daher akzeptiere das Problem. Anerkenne es einfach als Teil des menschlichen Daseins. Statt es krampfhaft lösen zu wollen, beginne es in einen neuen Rahmen zu stellen. Betrachte es nicht als deinen Feind. Betrachte es als das, was jetzt so ist. Sieh es einfach nur an. Beginne es zu bewundern. Bestaune es in seiner Komplexität, seiner Beharrlichkeit, seiner Dringlichkeit.
Bekämpfe es nicht und warte, bis es sich ganz von selbst löst, denn das tun die meisten Probleme, sobald die Zeitkoordinate nur lang genug ist.

Bis dahin gehe mit dem Problem einfach anders um. Wenn es auftaucht, schalte dich nicht in den Kampfmodus, sondern sage gelassen „Wow! Was für ein geiles Problem!“ oder „Ich bewundere dich, du Problem!“ oder „Ich habe noch nie ein solch schönes Problem gesehen!“.
Lächle dein Problem an. Blicke ihm direkt ins Gesicht und bestaune es.
Und dann anerkenne, dass du es selbst erschaffen hast. Du hast einen wesentlichen Beitrag zu seiner Existenz geleistet, indem du es zu deinem Problem erklärt hast. Es möchte jetzt eine Zeit lang zu dir gehören. Also genieße seine Gesellschaft. Irgendwann wird es sich auflösen. So oder so. Dann musst du dich davon verabschieden. Aber sei nicht traurig, denn du wirst dir ganz schnell ein neues Problem finden. Sei dir da sicher. Wahrscheinlich wird es sogar ein noch schöneres, noch komplexeres, noch dringlicheres als das alte. Denn immerhin bist du ja durch die Gesellschaft des alten Problems besser im Umgang mit Problemen geworden. Das hat sich natürlich unter den Problemen herumgesprochen. Und so wird dich schon bald ein neues finden. Bis dahin: Bewundere das Problem! Und wisse: Andere Leben haben auch schöne Probleme.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Aufgabe vs. Beschäftigung


Für dein irdisches Dasein macht es einen gravierenden Unterschied, ob du bloß einer Beschäftigung folgst oder eine richtige Aufgabe hast. Dazu solltest du dich eingehend mit beiden Begriffen befassen.

Der Beschäftigte tut etwas. Er tut irgendwas, damit die Zeit genutzt bleibt. Er macht Dinge, die ihn so sehr in Beschlag nehmen, dass er die innere Leere nicht mehr spürt. Sein Tun dient der Ablenkung, der Flucht vor der Wahrheit über sein Dasein. Er ist beschäftigt mit Arbeit für den Broterwerb, mit dem Konsum von Gütern, Dienstleistungen, Beziehungen, Genüssen und Sex. Er ist beschäftigt mit Gerede über Politik, Wirtschaft und die Schlechtigkeit seiner Mitmenschen. Je beschäftigter er mit all dem ist, desto größer wird die innere Leere in den beschäftigungslosen Phasen. Deshalb stürzt er sich immer tiefer in den Kreislauf von Leere und Ablenkung durch profane Tätigkeiten. Sein ganzes Dasein gleicht einer hoffnungslosen Flucht.

Ein Mensch mit einer wirklichen Aufgabe hingegen erblüht. Er folgt einem hehren Ziel, weil er gelernt hat, die Leere des Daseins zu akzeptieren. Ihm wurde klar, dass jede Aktivität, jede Beschäftigung diese Leere nicht zu erlösen vermag. So wie ihn keine Tätigkeit vor dem Schicksal oder der eigenen Sterblichkeit retten wird können. Deshalb schenkt er sich einer Aufgabe. Er verschreibt sich ihr vollends mit all seiner Kraft, Liebe und Hingabe. Er zieht Befriedigung und Gewinn aus dem Tun selbst, nicht aus den Ergebnissen. Er sieht seine Aufgabe vielleicht darin, ein großartiger Vater, eine hingebungsvolle Mutter, ein inspirierender Künstler, ein liebevoller Heiler, ein erhellender Botschafter der Liebe, ein feuriger Rebell, ein kluger Aufklärer oder ganz simpel ein bescheidener Gärtner zu sein, weil er Pflanzen einfach immer schon geliebt hat. Seine Aufgabe ist authentischer Teil seiner selbst. Sie dient stets dem Ganzen, niemals ihm allein. Ein solcher Mensch ist nicht mal ein bisschen Dieses, dann wieder ein wenig Jenes, im Grunde aber gar nichts. Er treibt nicht wie eine Qualle von einer Welle des Konsums zur nächsten. Er ist voll und ganz Diener seiner Aufgabe. Diese Aufgabe dient nicht der eigenen Ablenkung, der Flucht vor sich selbst oder dem Totschlagen von Lebenszeit. Sie dient der Erfüllung seines Schicksals. Sie ist Teil seiner Selbstverwirklichung und Selbsterfahrung.

Ein Mensch mit Beschäftigung ist arm, denn er befindet sich in ständigem Kampf mit dem Leben, der Welt, dem Schicksal und der Zeit; er bleibt ein ewig Flüchtender.
Ein Mensch mit Aufgabe hingegen ist reich, weil er Frieden gemacht hat mit seinem irdischen Dasein. Er nimmt sich selbst zurück für den Dienst an etwas Höherem. Vielleicht macht ihn seine Aufgabe nicht vermögend. Vielleicht macht sie ihn nicht berühmt. Vielleicht wird er sogar dafür belächelt und zum Außenseiter unter den Beschäftigten, zum Geächteten unter den ewig rastlosen Konsumenten, zur Randfigur unter den von Blinden geführten Blinden. Vielleicht erhält er für seine Aufgabe niemals Anerkennung. Vielleicht macht sie ihn einsam. Aber sie macht ihn über sein ganzes Leben hinweg wahrhaft lebendig.
Am Ende seines Erdenlebens wird er wissen, dass er wirklich gelebt hat und nicht durch permanente Ablenkung vor dem Leben in ein Scheinleben geflüchtet ist.

Beschäftigt sind viele Menschen, aber nur wenige haben eine Aufgabe. Für jeden Menschen stellt sich daher die essenzielle Frage: Bin ich bloß beschäftigt oder erfülle ich meine Aufgabe?

Die Beantwortung dieser Frage ist gewiss nicht bequem, daher ist man gerne geneigt, in der Beschäftigung die Aufgabe zu wähnen. Das aber ist Selbstbetrug. Es ist nichts weiter als Rechtfertigung des eigenen Unvermögens wahrhaft lebendig zu sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Du und die vermeintliche Realität


Der Unterschied zwischen deinem Tagesbewusstsein und deinem Traumbewusstsein ist hauptsächlich jener, dass du in der Tages-Realität mehr Einfluss auf den Verlauf des Geschehens hast, obwohl du auch da nur selten über die vollständige Kontrolle verfügst. Im Traumbewusstsein bist du bloß Reagierender, bist auf physischer Ebene im Grunde „Opfer“ deiner neuronalen Vernetzungen, was auf spiritueller Ebene den Illusionen deines Egos gleichzusetzen ist.

Mit zunehmender Bewusstwerdung aber wird dir klar, dass es sich bei beiden „Realitäten“ bloß um Träume handelt. Werden deine Nachtträume luzid, dann erlangst du auch immer mehr Einfluss auf den Tagestraum und vice versa. Du bist dann zunehmend in der Lage, deine neuronalen Netze augenblicklich zu verändern – je nach dem, welche Realität du zu erfahren wünscht.

Bisher hast du das Erleben im Tagesbewusstsein für die „absolute Realität“ gehalten, doch nach und nach erkennst du, dass beide Welten Traumwelten sind. Es handelt sich sowohl bei der einen als auch bei der anderen „Realität“ um eine Erfahrungsmatrix, die sich als perfekte Illusion entpuppt und die über deine neuronalen Schaltungen im Gehirn gefiltert und interpretiert wird. Diese Erfahrungsmatrix dient dir – nicht du ihr!

Wenn du so weit bist, dass du dich selbst voll und ganz im Traum des Tages ausleben und verwirklichen kannst, dann träumst du nachts nicht mehr. Deine Nachtträume lösen sich auf, reines Bewusstsein von Dem-Was-So-Ist tritt an ihre Stelle, während dein Körper zu schlafen scheint. Du verlässt somit Schritt für Schritt die Illusionen deines Egos, indem du sie als solche erkennst und daher kontrollierst.

Je näher du deinem wahren Sein in vollkommener innerer Stille kommst, desto näher bist du dem göttlichen Selbst in dir. Du lässt nach und nach alle Träume, alle illusionären Realitäten hinter dir und erfährst dich als reines Sein jenseits aller Illusionen und Träume. Dann bist du vollstes, erhabenstes Bewusstsein, welches du in Wahrheit immer schon warst und ewig sein wirst. Reines Sein ist vollkommenes Gewahrsein in Stille an allen Orten und zu jeder Zeit – Transzendentales Bewusstsein!

Transzendentale Meditation oder auch die durch mich unterrichtete Meditation in Stille ist ein hilfreiches Werkzeug auf diesem Wege. Es handelt sich um eine ideale Übung, um länger und immer länger im Zustand transzendentalen Bewusstseins zu bleiben. Hast du auch nur ein einziges Mal diese Art bewussten Seins erfahren, dann kann dich von da an keinerlei Illusion auf Dauer zufriedenstellen – du wirst mehr und mehr ins transzendentale Bewusstsein, in die einzig echte Wirklichkeit gleiten wollen; und eines schönen Momentes kannst du dann darin verbleiben, ohne dein physisches Dasein verlieren zu müssen. Dann bist du Meister. Dann bist du dir voll und ganz deiner immerwährenden Erleuchtung, deines ewigen Lebens bewusst – in jedem Augenblick und an jedem Ort, in jeder Illusion und in jedem Traum, ohne die Freuden der Erfahrung innerhalb der Illusionen aufgeben zu müssen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Ist es wirklich Liebe?


Einem Menschen nahe zu sein ist Grundlage für Liebe. Damit ist nicht die körperliche Nähe, sondern ein offenes Herz gemeint. Durch die vollkommene Öffnung deines Herzens entsteht Nähe. Nur wenn dein Herz offen ist und du die Liebe nicht in eine bestimmte Form zwängst, ist wahre Liebe möglich. Wahre Liebe sieht alle Dinge, alle Menschen so, wie sie wirklich sind. Um einen Menschen so sehen zu können, wie er wirklich ist, musst du hinter die Urteile blicken, die du über ihn gefällt hast, denn Urteile stellen eine Form dar. Wenn du ihn kennenlernen willst, musst du dein Herz öffnen und ihn fragen, was seine Absicht ist. Und du musst dich selbst fragen, was deine Absicht ist. Das ist die einzige Möglichkeit, um jemand nahe zu kommen. Einem Menschen nahe zu sein, ihn zu lieben, heißt, nicht mit ihm, oder der Art wie sich die Liebe zu ihm äußern soll, verhaftet zu sein. Wenn du dich an eine gewisse Form klammerst wie sich diese Liebe ereignen soll, wirst du schwer enttäuscht sein, denn Liebe hat keine bestimmte Form in der sie sich zu äußern hat. Und schon gar nicht wird sie sich in der Form äußern, in die du sie zu zwängen versuchst.

Liebe und Nichtverhaftung mit der Form gehen Hand in Hand. Du kannst nicht jemand lieben und gleichzeitig versuchen, die Liebe unter Kontrolle zu haben. Die Nicht-Verhaftung mit der Form ergibt sich aus der Nähe, nicht aus der Entfremdung. Dadurch, dass du andere auf Distanz hältst, erreichst du keine Nicht-Verhaftung sondern das Gegenteil. Nur, wenn du andere in dein Herz hinein lässt, wirst du auch fähig, sie frei zu lassen. Nur indem du das Beste für einen Menschen wünscht, schenkst du ihm Freiheit. Wenn du ihm keine Freiheit lässt, ist das, was du ihm gibst, keine Liebe.

Die Fixierung auf die Form entspringt einer tiefen Unsicherheit. Und Unsicherheit ist ein Zeichen von Angst. Solange du Angst hast, kannst du nicht lieben.
Du siehst also, dass das, was du mit anderen Menschen meist als Liebe zu leben wünscht, hauptsächlich ein Versuch ist, aus Angst eine bestimmte Form zu erzwingen. Daher ist es auch keine Liebe, die du da lebst.
Liebe kann nur in Freiheit und ohne Erwartung auf eine bestimmte Form der Liebe sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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