Beziehungen, die rocken?


Während deiner ganzen Lebenszeit stehst du in Beziehung zu etwas. Du stehst in Beziehung zu dir selbst, zum Leben, zur Welt, zu Ideen und Träumen, zu Dingen und vor allem zu Menschen. Ohne Bezug zu etwas gehst du verloren. Es ergeben sich keine Felder zur Selbsterfahrung. Du schwebst als weißes Nichts im weißen Nichts, weißt nicht mehr wo Oben, wo Unten, wo Links, wo Rechts und wo du selbst bist. Daher brauchst du Bezugspunkte. Du brauchst Beziehungen. Dabei spielen die Beziehungen zu deinen Mitmenschen die tragendste Rolle, denn durch sie lernst du dich als du selbst zu definieren und in deiner spirituellen Entwicklung zu orientieren. Sie sind der winzige schwarze Punkt für das weiße Nichts im weißen Nichts. Durch diesen winzigen schwarzen Punkt kannst du erkennen, wo Oben, wo Unten, wo Links, wo Rechts ist und wo du selbst gerade stehst. Daher braucht und sucht jedes menschliche Wesen dringend Beziehungen zu anderen.

Diese Beziehungen zu anderen Menschen werden in erster Linie von der Beziehung zwischen deiner Inneren Frau und deinem Inneren Mann bestimmt. Da ist das Prinzip der Weiblichkeit, der Intuition, der Hingabe und der Maßlosigkeit. Da ist das Prinzip der Männlichkeit, der Ratio, der Eroberung und Mäßigung. Diese beiden Prinzipien müssen in einer individuellen, für dich abgestimmten Balance zueinander stehen. Es ist unerlässlich, sie in Einklang zu bringen. Sind sie in Harmonie miteinander, dann fühlst du dich mittig, kraftvoll, eins. Die innere Zerrissenheit, Unruhe und Verwirrung ergibt sich aus einer Dysbalance zwischen diesen beiden Prinzipien. Der innere Konflikt und das innere Drama werden nur dann zur Tragödie, wenn dein Innerer Mann, der Mars, und deine Innere Frau, die Venus, nicht in Harmonie zueinander stehen.

Falls du wissen und erfahren möchtest, wie es sich anfühlt, wenn sich diese beiden in einer ganz deinem Wesen entsprechenden Ausgeglichenheit befinden, und was dies in deinem Leben alles zu bewirken vermag, wenn du dir wünscht, dass sowohl deine innere Partnerschaft als auch deine im Außen erlebten Partnerschaften nach Jahren noch rocken, dann klicke HIER und erfahre mehr…

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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26.05.2018 VENUS FINDET MARS – Die Wiedervereinigung der Geschlechter

Hervorgehoben


« Ein Seminar zur Aussöhnung zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen. »

WARUM FINDET VENUS MARS?
Venus & Mars, das antike mythologische Paar, repräsentieren hier das archetypische Bild des weiblichen und männlichen Prinzips. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass sich das Universum als solches asexuell darstellt, doch um für Bewegung zu sorgen, hat es sich in zwei Pole gespalten – in das Männliche und das Weibliche, in Yin & Yang, in Mars & Venus. Mars steht hier für denn archetypischen Mann, den Krieger. Venus steht für die archetypische Frau, die Kaiserin. Wenn Mars & Venus sich in Liebe und gegenseitiger Achtung finden und vereinen, geschieht Schöpfung. Aus ihnen beiden erwächst allerhöchste Liebe. Nur aus dieser erhabensten Liebe heraus kann tiefgreifende, allumfassende Heilung und dauerhafter innerer wie äußerer Frieden entstehen. Auf dem abenteuerlichen, oft auch mühseligen Pfad zur totalen Menschwerdung ist es daher unumgänglich, die Hochzeit zwischen Venus und Mars anzustreben und zuzulassen. Bei diesem Seminar wollen wir die Beiden versöhnen, um sie am Ende vor den Traualtar unserer Seele zu führen.

INHALT DES SEMINARS
Dieses Intensiv-Seminar richtet sich gleichsam an Männer wie Frauen, an Singles wie Paare, ganz gleich, ob hetero- oder homosexuell, ob bisexuell oder transgender, denn jeder Mensch trägt grundsätzlich sowohl das männliche als auch das weibliche Prinzip in sich. In den meisten Fällen jedoch stehen diese beiden im Disput. Sie konkurrieren und bekämpfen einander, satt sich in Liebe zu finden und zu vereinen. Eines dieser beiden Prinzipien hat stets das andere unter Kontrolle und unterdrückt es. Durch dieses Ungleichgewicht gerät auch die Seele und letztlich der Körper sowie das komplette Umfeld samt zwischenpersönlicher Beziehungen ins Ungleichgewicht. Es entsteht Chaos, Disharmonie und Krieg. Aus der Dysbalance heraus ist es unmöglich, ein harmonisches Dasein zu führen, was sich nicht nur in unseren persönlichen Beziehungen und unserer Gesellschaft widerspiegelt, sondern auch global erkennbar ist. Venus und Mars stehen größtenteils immer noch im Kampf. Innerhalb der menschlichen Seele herrscht Kampf, wodurch der Mensch mit seiner Umwelt im Kampf steht. Folglich steht die ganze Welt im Kampf. Durch das harmonische Zusammenfinden des männlichen und weiblichen Prinzips im Inneren des Menschen kann nicht nur ein tiefes, individuelles Gleichgewicht erlangt werden, sondern auch ein globales.

Daher zielt dieses Intensivseminar ganz besonders darauf ab, die innere Venus und den inneren Mars zu erkennen, sichtbar in Erscheinung treten zu lassen und die beiden bewusst miteinander in Verbindung zu bringen, um letztendlich ihre liebevolle Wiedervereinigung herzustellen. Dabei werden sowohl die wissenschaftlich-biologischen Mechanismen, Aspekte und Unterschiede beider Prinzipien neu beleuchtet als auch die psychologisch-spirituellen. Es werden zahlreiche praktische Strategien dargelegt, um das ewig Männliche und das ewig Weibliche als ausgewogene Einheit in Harmonie wirken zu lassen. Auf spielerische Weise sollen die Teilnehmer ein neues Verständnis für die Geschlechterrollen entwickeln und in hochwirksamen Trance-Prozessen zu einem neuen Gefühl innerer Einheit geführt werden.

Bei diesem Seminar möchten die Unterschiede zwischen dem Männlichen und Weiblichen nicht gleichgemacht, sondern vielmehr gewinnbringend betont und in einen neuen, harmonischen Rahmen gestellt werden, wo sie ihr volles Potenzial als metaphysisches Liebespaar entfalten können.

Durch bewusste Annahme und vollständige Integration beider Aspekte – sowohl des männlichen als auch des weiblichen Prinzips – kann jeder Mensch ein völlig neues Gewahrsein innerhalb seines sozialen Umfeldes sowie tiefe innere Ausgeglichenheit erlangen, denn wenn Venus ihren Mars und Mars seine Venus findet, geschehen Wunder der Liebe. Die Schöpfung erhebt sich dann zu einem neuen Level, es eröffnen sich heilsame Räume tiefgehender Wandlung und Erfüllung.

KERNTHEMEN DES SEMINARS

  • Venus & Mars – das perfekte Liebespaar?
  • Mutter- & Vater-Beziehung und ihr Einfluss
  • Trance-Arbeit: Loslösung von den Eltern & Aussöhnungs-Ritual
  • Biologische, psychische & spirituelle Mechanismen der Weiblichkeit
  • Neudefinition von Weiblichkeit
  • Trance-Arbeit: Begegnung mit Venus und ihre Integration
  • Biologische, psychische & spirituelle Mechanismen der Männlichkeit
  • Neudefinition von Männlichkeit
  • Trance-Arbeit: Begegnung mit Mars und seine Integration
  • Mütterlichkeit & Väterlichkeit als Qualitäten eines neuen Bewusstseins
  • Konstruktive Konfliktführung – Potenzial für Neues
  • Venus nähert sich Mars – Mars nähert sich Venus
  • Trance-Arbeit: Wiedervereinigung von Venus & Mars

ÜBER DEN SEMINARLEITER & MEDITATIONSLEHRER:

David P. Pauswek – der Andersmensch, international renommierter Therapeut, Poet und Autor; seit seinem 7. Lebensjahr Meditierender; Dipl. Hypnose-Experte, Dipl. Mentaltrainer, Dipl. Fitnesstrainer, Meditationslehrer, Vater, Liebender, Mensch; geboren 1972 in Wien, lebt zurzeit in der Nähe von München.


WICHTIGE ANMERKUNG:
Bitte beachte auch, dass wir deine Anmeldung nur dann als verbindlich ansehen können, wenn sie über das untenstehende Anmeldeformular bzw. über die E-Mail office@andersmensch.com erfolgt. Eine Anmeldung via Kommentarbox bzw. Facebook können wir leider nicht als Verbindlichkeit betrachten! Wir danken an dieser Stelle für dein Verständnis.

DATUM & UHRZEIT:
Am Samstag, den 26.05.2018, um 10:00 Uhr. Voraussichtliches Ende des Seminars gegen 21:00 Uhr.

VERANSTALTUNGSORT:
80798 München, Hiltenspergerstraße 15, bei “CoreDynamik-Institut München“.

GOOGLE-ANFAHRTSPLAN: Google Maps

VERPFLEGUNG & UNTERKUNFT:
Wie üblich bieten wir gratis Kaffee, Tee, Softdrinks sowie ein kleines Büffet an, damit den ganzen Tag über für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt ist. Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir für Anreisende aus dem näheren bzw. weiteren Umland sowie aus dem Ausland keine Unterkünfte zur Verfügung stellen können – gerne sind wir aber bereit, dir beim Finden eines geeigneten Quartiers für die Dauer des Seminars behilflich zu sein.

KOSTEN UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
Der Seminarbeitrag für die Teilnahme an diesem Seminar beträgt aufgrund unseres speziellen Frühjahrsangebotes pro Person NUR € 180,– statt wie üblich € 270,–

Für die verbindliche Reservierung eines Seminarplatzes ist bis spätestens 21 Tage vor Seminartermin (Einlangen auf unserem Konto) eine Anzahlung von € 60,– zu leisten (diese gilt gleichsam als allfällige Stornogebühr). Unsere Bankverbindung und Kontodaten werden bei Anmeldung via E-Mail übermittelt. Der restliche Seminarbeitrag ist bitte in vollem Umfang spätestens am Morgen des ersten Seminartages in bar zu bezahlen. Sollte der Betrag bis zu diesem Zeitpunkt nicht zur Gänze entrichtet sein, bitten wir um Verständnis, dass eine Teilnahme am entsprechenden Seminar leider nicht möglich ist.
Bitte beachte unsere AGB.

TEILNEHMERANZAHL: mind. 3 Personen /max. 25 Personen

VERBINDLICHE ANMELDUNG ÜBER KONTAKTFORMULAR ODER UNTER: office@andersmensch.com

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Die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen… foto © 2011 by CoreDynamik-Institut München

Ob Stuhl oder Sitzkissen – die wunderschönen Seminarräume des

Ob Stuhl oder Sitzkissen – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen… Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Hell, luftig und energetisch ausgewogen – die wunderschönen Seminarräume des

Hell, luftig und energetisch ausgewogen – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen… Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Farben, Licht und Wärme – die wunderschönen Seminarräume des

Farben, Licht und Wärme – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen… Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

© 2018 by David P. Pauswek – der Andersmensch
Der hier veröffentlichte Text sowie Titelbild und Veranstaltungsfotos sind Urheberrechtlich geschützt. Jedewede Vervielfältigung, Kopie (auch auszusgsweise) oder öffentliche Verbreitung, ganz gleich über welches Medium, ist strengstens untersagt und nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Ich fühle mich nicht mehr glücklich mit dir


„Damals, als wir einander kennenlernten, waren wir noch glücklich.“ – diesen Satz sagen weltweit täglich Millionen Paare in unterschiedlichsten Sprachen zueinander. Danach trennen sie sich meistens ziemlich bald. Wahrscheinlich kennst du das sogar aus deinem persönlichen Erleben.

– Aber warum ist das so?

Nun, die meisten Menschen begehen in ihren Beziehungen einen uralten Kardinalfehler und dieser besteht aus zwei Aspekten.
Der erste Aspekt ist jener, eine Partnerschaft nicht aus Bereitschaft zur Liebe sondern aus Bedürftigkeit einzugehen. Beide fühlten sich vor ihrer Begegnung einsam, innerlich unerfüllt und wollten jemand finden, der diese Umstände ausgleichen soll. Genau deshalb haben sie sich ja auch gefunden, denn Gleiches zieht Gleiches an. In einem solchen Falle sind es zwei Bedürftige, von denen jeder den anderen um Erfüllung anbettelt. Anfangs schwelgen sie im Rausche der Verliebtheit auf Wolke 7, sind guter Dinge und projizieren im Stillen sämtliche Hoffnungen auf den neuen Schwarm. Das geht eine gewisse Zeit lang gut. Da jedoch jeder Rausch mit Ernüchterung endet und zwei unerfüllte Wesen einander nicht zu erfüllen vermögen, weil ja außer Leere nichts da ist, mit dem man den anderen erfüllen könnte, geraten sie in ein elendes Dilemma.

Zwei leere Krüge können einander eben nicht füllen. Ist einer der Krüge voll und der andere leer, wird der volle Krug den leeren zwar zu füllen versuchen, am Ende aber selbst leer sein und somit herrscht wieder die Ausgangssituation. Es bleibt Leere, wo Leere ist. Zwei Bettler können einander nicht vor der Armut retten. Auch ein Reicher kann einen Bettler nicht vor der Armut retten. Er kann ihm zwar Geld geben, ihn aber damit nicht reich machen. Denn Armut ist, ebenso wie Reichtum, ein Seinszustand, keine Frage des materiellen Vermögens. Ein unerfüllter, bedürftiger Mensch bleibt ein unerfüllter, bedürftiger Mensch. Er bleibt es so lange, bis er sich daran erinnert, dass nur er selbst sich erfüllen und somit aus der Bedürftigkeit und Einsamkeit befreien kann. Er muss sich selbst mit Liebe füllen. Er muss ein solch reichlich gefüllter Krug werden, bis er vor Liebe überquillt. Sonst bleibt er leer. Soviel zu Aspekt Nummer Eins, den ich in anderen Texten bereits ausführlicher behandelt habe.

Der zweite Aspekt des Kardinalfehlers in Beziehungen ist der, dass beide dachten, es gäbe eine Zeit des „Sich Kennenlernens“, die eines Tages ihr Ende finden würde. Irgendwann hätte der Eine den Anderen ausreichend kennengelernt und umgekehrt. Dann würde man sich kennen… Ja, und dann? Was sollte danach folgen, sobald man einander ausreichend zu kennen glaubt?

– Daran haben beide wahrscheinlich nur in Form von Idealvorstellungen gedacht. Sie hatten sich den Siebenten Himmel ausgemalt, ganz so, wie er in Liebesfilmen und Liebesromanen verkauft wird. Sie hatten sich vorgestellt, dass sie dann den anderen so gut kennen würden, um alle Techniken zu beherrschen, aus der Begegnung das meiste an Erfüllung für sich selbst herausschlagen zu können. Man würde die Prinzipien verstehen, mittels derer man den anderen so weit bringen könne, sich so zu verhalten, dass es einem selbst angenehm ist. Man hätte den Partner in einem solchen Maße ausgelotet, dass man alle Tricks drauf hat, um durch den anderen an das zu kommen, was man für sich selbst erhofft hatte.

Leider aber haben sich beide damit hoffnungslos in einem Irrtum verrannt, denn man kann einen anderen niemals ausreichend kennenlernen. Man kann sich im Prinzip nichtmal selbst ausreichend kennenlernen, da man sich täglich von Augenblick zu Augenblick verändert und entwickelt. Das gilt natürlich für den Partner ebenso. Er ist ein sich unentwegt selbst entdeckendes Wesen. Er entwickelt und verändert sich unaufhörlich. Wie kann man da nur glauben, einen anderen jemals vollständig zu kennen?
Jeder Mensch ist für sich betrachtet ein unendliches Universum. Man kann ewig durch das Wesen, durch die Seele seines Gegenübers reisen, käme aber niemals an ein Ende. Daher endet auch das „Sich Kennenlernen“ niemals. Es gibt keine Zeitspanne, innerhalb derer dieser Prozess jemals abgeschlossen wäre. Das gilt es zu verinnerlichen.

Der Tanz zweier Seelen beginnt bereits vor ihrer Geburt. Lange Zeit tanzen sie vielleicht alleine oder mit anderen. Bis es zwischen ihnen zur Begegnung in dieser Welt kommt. Da setzt sich der Tanz dann fort. Anfangs ist der Tanz unbeholfen. Man tritt einander häufig auf die Zehen, hat aber Freude daran, weil man weiß, es ist Teil des Tanzes. Mit der Zeit wird man besser. Man findet allmählich einen gemeinsamen Rhythmus sowie die Balance zwischen Nähe und nötiger Distanz. Der Tanz wird leichter, anmutiger, fließender, aber man beherrscht längst nicht alle Schritte und Figuren. Man muss üben und üben und üben. Man muss arbeiten an diesem Tanz. Manchmal frustriert es, weil man selbst einen Schritt bereits drauf hat, der andere aber noch nicht. Dann braucht man Geduld. Man braucht Hingabe. Man braucht Liebe. Man muss einander Zeit, Raum und auch Abstand schenken. Und man kann den Tanz nicht einfach aufgeben, bloß weil er manchmal anstrengend ist. Sonst ist man kein guter, sondern bloß ein fauler Tänzer. Faule Tänzer werden irgendwann zu Solotänzern, die versuchen, sich mit anderen faulen Solotänzern die Nacht um die Ohren zu schlagen, um sich aus der Verantwortung vor dem Tanz wahrer Liebe zu stehlen. Ein solcher Tanz ist ein trauriger und zutiefst einsamer.

Das Geheimnis aller erfüllten Partnerschaften lag und liegt demnach darin, dass sich beide nicht aus Bedürftigkeit fanden, sondern aus der Bereitschaft des überreichlich gefüllten Kruges, der so sehr mit Liebe angefüllt ist, dass er gar nicht mehr anders kann, als sich über und in den anderen zu ergießen. Und beide waren und sind stets bereit, ihre Entdeckungsreise durch die Seele des anderen nicht an eine fiktive Zeit des „Sich Kennenlernens“ zu opfern, sondern sich im vollen Bewusstsein auf den endlosen Tanz miteinander einzulassen. Sie wissen beide, es gibt nur die tägliche Neuentdeckung des Geliebten. Da ist die ewige Übung im gemeinsamen Tanz.
Ein solches Paar wird nach Dekaden des Miteinanders nicht sagen „Damals, als wir einander kennenlernten, waren wir noch glücklich.“, sondern es wird sagen „Seit wir einander trafen, wurden wir täglich besser!“.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Maximale Freiheit ist bedingungslose Liebe


Es gibt unendlich viele Paare auf dieser Welt, die leben ihre Liebe nach dem Prinzip des Nehmens, statt des Gebens. Sie fragen den anderen „Was kann ich durch dich für mich gewinnen? Wie kann ich aus dir das Meiste für mich selbst herausschlagen?“ und darum sind sie unerfüllt, leer und einsamer als wenn sie alleine mit sich selbst lebten. Je mehr sie nehmen, desto leerer werden sie, desto inhaltsloser werden ihre Beziehungen, desto kürzer werden die Verfallsdaten einer solchen. Solange nicht erkannt wird, dass Liebe nie etwas nimmt, dafür aber alles geben möchte und auch geben kann, weil sie sich dadurch selbst erfüllt, solange werden Freundschaften, Partnerschaften, Ehen und Familien zerbrechen und mit ihnen auch Zivilisationen und Kulturen.

Ich spüre und weiß daher ganz bestimmt, dass Liebe das ist, was wir Göttlichkeit oder Gott nennen. Und in meiner Erfahrung habe ich Gott stets als Freiheit erlebt. Maximale Freiheit ist Göttlichkeit. Jedes Teilchen im Kosmos, jedes Wesen sehnt sich danach, diese Freiheit auszudrücken. Der ganze Kosmos expandiert unentwegt hin zu dieser Freiheit. Gott äußert sich demnach durch die Liebe als Prozess hin zu dieser absoluten Freiheit. Es (Gott) äußert sich durch uns hin zu dieser Freiheit.
Wie aber wollen wir jemals diese Freiheit erfahren, solange wir andere an uns binden, damit sie uns dabei dienen, die eigene innere Leere zu füllen, damit wir sie gebrauchen können, um unsere Bedürfnisse durch sie zu befriedigen, wo doch unser größtes Bedürfnis darin besteht, voll und ganz und ohne Bedingung zu lieben, damit wir das maximale Maß an Freiheit und somit an Gott erfahren können?
Wieso sind wir fähig, unsere Kinder bedingungslos zu lieben einfach für das, was sie sind?
Warum können wir bei ihnen die Liebe nach dem Prinzip des Gebens leben und das sogar in einem unergründlichen Maß an Freude, manchmal sogar in totaler Selbstlosigkeit?
Und warum können wir es bei unseren Freunden, Partnern und Verwandten nicht?

Liebe ist jener Prozess durch den wir zu unseren Geliebten sagen sollten: „Du bist frei. Du bist frei zu sein, wer du sein möchtest, zu tun, was du tun willst, zu sagen, was du sagen willst, zu denken, was du denken willst. Und drücke dich genau so aus, wie du dich ausdrücken willst im Leben.“
Wir sagen damit zu unseren Geliebten: „Ich gebe dir ein Höchstmaß an Freiheit, das ist, was ich dir gebe. Lass meine Liebe dich niemals kaufen, das ist, was ich dir gebe. Lass meine Liebe dich niemals einschränken, lass meine Liebe dich niemals begrenzen, das ist, was ich dir gebe. Lass meine Liebe das Gegenteil von all dem sein, was dich limitieren könnte.“

Ich weiß ja nicht, wie es dir damit geht, aber ich liebe meine Kinder auf diese Weise und eine andere könnte ich mir gar nicht für sie vorstellen. Bei meinen übrigen Mitmenschen habe ich in letzter Zeit gewaltige Fortschritte in dieser Hinsicht an mir entdecken dürfen und ich bin regelrecht süchtig danach geworden, immer „besser“ darin zu werden, denn plötzlich fühle ich mich so frei, wie niemals zuvor in meinem Leben. Bei meinen Kindern konnte ich das immer schon und sie bei mir auch.
Und ich hoffe, du kannst das ebenso bei den deinen. Denn bei der Liebe zu unseren Kindern wird diese Tendenz zur bedingungslosen Liebe in uns sichtbar. Sie offenbart sich da bei manchen vielleicht nur latent, aber es zeigt dennoch unser wahres Bestreben und unser spirituell impliziertes Begreifen der wahren Natur der Liebe, der wahren Natur Gottes und somit der wahren Natur von uns selbst.

Wenn wir es schaffen, unsere Partner, unsere Freunde und Verwandten respektive all unsere Mitmenschen als frei, unabhängig, schön und wundervoll zu sehen wie Kinder, sodass wir sie ebenfalls ein Maximum an Freiheit leben lassen wollen, dann haben wir nicht nur die gesamte Menschheit gerettet, sondern auch die ganze Welt.
Das ist das großartige Versprechen der Liebe. Das ist es, wie wir Gott in seiner höchsten uns fassbaren Form auszudrücken vermögen. Gott ist Liebe ist maximale Freiheit. Und wir müssen lernen, diese Freiheit geben zu wollen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Als Liebe kam


Über viele Dinge in dieser wundersamen Welt kann man etwas wissen, oder zumindest glauben, etwas zu wissen. Über die Liebe aber wird man niemals etwas wissen. Sie bleibt uns stets ein Rätsel, ein ewiges Mysterium. Wie oft verwechseln wir Liebe mit sentimentalen Empfindungen, mit Leidenschaft oder physischer Anziehung, bloß um zu erkennen, dass das nur ein Teilaspekt dessen ist, was Liebe sein könnte.

Als Liebe zu mir kam, da kam sie heimlich, um alles rein zu waschen, was nicht Liebe ist. Sie kam überraschend in einer Zeit, als alles um mich herum Nacht war. Nacht, von mir selbst geschaffen, in Form von Verlusten lieber Menschen, in Form von Schuldgefühlen und Angst, eine Zeit, da ich begriff, es ist der Liebe Wille und niemals der meine. Sie kam als blauer Schmetterling, schillernd sich niederlassend zuerst auf meine rechte Hand, dann flatternd über meinem Kopf und schließlich in mein müdes Herz. Sie kam als der erste Schrei eines Säuglings und das lange, schwere Haar einer Frau, in das ich mich gesponnen, als mein Schicksal stand sie vor mir, aber ohne Gestalt.

Ich bin vielleicht eine Quelle, sagte die Liebe, und manchmal da fühle ich mich an wie Stromschnellen, wie ein tosender Wasserfall, ein freundlich murmelnder Bach und streckenweise wie ein schmales Rinnsal, gerade mal genug, um zwischen trockenen Steinen hervorzukriechen. Meist jedoch bin ich nicht aufbrausend noch mitreißend oder laut, sondern ein gemächlicher, ruhiger Fluss, strömend und warm, tief in deinem Herzen, durch deine Seele zu allen anderen Seelen, die deine berühren. In deinen Händen kannst du mich nicht halten, mit deinem Willen nicht bremsen noch brechen. Dir ist es nicht gegeben mich zu lenken, zu kontrollieren oder zu regulieren, aber du kannst mich trinken und mich vergießen. Du kannst nicht satt werden durch mich, aber erfüllt. Ich kann dich tragen in meinem unaufhörlichen Fließen, aber du kannst mich nicht einsperren oder gefangen halten, denn ich bin der Tropfen, die Welle, der warme Regen eines staubigen Augustabends, die Flut und die Kraft, die sämtliche Felsen deiner inneren und äußeren Mauern über alle Zeit hinweg höhlt. Ich bin so und ich bin doch ganz anders. Ich bin das, was du niemals verstehen wirst. Und ich bin die Wege, die du nicht vorhersehen kannst. Die Gnade bin ich und der leise Ruf in dir. So bin ich und doch bin ich ganz anders, denn ich bin die Liebe, dein ewig Rätsel, dein größtes Verlangen und deine höchste Erfüllung. Doch meistens, da bin ich ein gemächlicher, ruhiger Fluss, warm strömend und tief in deinem Herzen. Das bin ich und doch bin ich es nicht, denn ich bin die Liebe. Ich bin das, was niemals gewusst und doch ewig gespürt wird. Ich bin Liebe. Ich bin, was ich bin.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Bereitschaft vs. Bedürftigkeit


Was du als spirituell erwachtes Wesen zum gelebten Ausdruck bringen solltest, ist, aus den richtigen Gründen allein, statt aus den falschen Gründen mit jemand zusammen zu sein. Ziehe einen Partner nicht aus dem Bedürfnis des Brauchens an, sondern aus der Bereitschaft zur Entwicklung. Wenn du jemand brauchst, bist du ein Bedürftiger. Ein Bedürftiger kann nur einen anderen Bedürftigen anziehen. Zwei Bedürftige aber sind zusammen verloren. Sie sind gemeinsam genauso verloren wie sie sich alleine verloren fühlten. Euer Weg wird ein leidvoller sein. Ihr werdet euch Wunden schlagen, die euch weit davon abbringen, Bereitschaft zu entwickeln. Daher bleibe lieber mit dir selbst, bis du dich selbst so tief erfahren hast, dass Bereitschaft statt Bedürftigkeit in dir entstanden ist.
Ein Mensch, der Bereitschaft zur Entwicklung signalisiert durch seine Schwingung, wird jemanden anziehen, der eine ebensolche Bereitschaft in sich trägt. Dadurch wird Wachstum entstehen. Und Wachstum bedeuet Freude.
Du kannst erst dann wirklich lieben, wenn du aufgehört hast, jemand zur Vervollständigung oder zum Gefühl der Sicherheit brauchen zu wollen. Liebe braucht niemand, der sie vervollständigt, aber sie strebt nach Räumen, in denen sie sich verstärken kann. Dazu musst du bereit und nicht bedürftig sein. Es ist deshalb weiser, aus den richtigen Gründen mit dir allein zu leben, als aus den falschen Gründen mit einem Zweiten.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wie du wahrhaft frei wirst


Du sollst lernen, frei zu werden. Um wirklich frei zu sein, musst du aufhören, dich selbst und andere zu beschränken. Dazu ist es nötig, die Fähigkeit in dir zu kultivieren, so frei und weit als möglich zu denken, denn jeder Gedanke ist ein Körper und jeder Körper ist begrenzt. Je größer du also denkst, desto mehr Raum entsteht für dich selbst aber auch für deinen Nächsten. Deine einengensten Gedanken sind die Urteile, die du über dich und andere fällst. Damit musst du aufhören, wenn du aus der Welt einen Ort der Nächstenliebe machen willst, von der du letztlich am meisten profitieren wirst, denn wenn du deinen Nächsten liebst, dann wird er irgendwann auch dich lieben. Damit seid ihr beide frei und erlöst. Beginnen damit aber musst du, nicht dein Nächster. Und der erste Schritt dahin ist, andere Menschen nicht mehr zu verurteilen, zu verdammen oder zu richten, sie nicht mehr in die engen Grenzen deines Denkens zu sperren. Du selbst möchtest schließlich auch nicht in der Verurteilung durch einen anderen gefangen sein.

Ich weiß ohne jeden Zweifel, dass in Gott alle Wesen gleich sind, auch wenn es dir schwer fällt, das zu glauben, weil vieles in dieser Welt auf Ungerechtigkeit hinweist. Doch diese Ungerechtigkeit haben wir alle in Gemeinschaft erschaffen. Nur gemeinsam können wir sie beenden, indem wir die Liebe Gottes auf jeden unserer Brüder und Schwestern ausdehnen. Dazu ist es nötig, sich auf Gott zu besinnen. Und wenn ich zu dir von Gott spreche, dann meine ich damit in erster Instanz Liebe, obwohl Gott weit mehr ist als das. Es ist mehr als dein und mein Verstand jemals ermessen könnten. Daher verwende ich dafür gerne auch den Begriff „Liebe“, weil Liebe das höchste Empfinden, der erhabenste Gedanke, die edelste Tat ist, zu der wir auf dieser Ebene unserer Erfahrung fähig sind. Doch wenn ich das Wort „Liebe“ verwende, dann denkst du vielleicht zwangsläufig an Händchenhalten oder Herzschmerz. Sage ich Gott, dann denkst du womöglich an die Kirche, den Papst und Ähnliches. Ich aber meine weder Dieses noch Jenes. Worauf ich mich meistens beziehe ist Gott in Form von Liebe und Liebe in Form von Gott. Durch die individuelle Semantik entstehen automatisch Widerstände und Missverständnisse beim Gebrauch der Sprache. Dies lässt sich nicht vermeiden, egal wie geschickt wir uns beide in unserer Kommunikation auch anstellen mögen. Daher einigen wir uns einfach darauf: Gott ist Liebe und Liebe ist Gott.

Um mich zu verstehen und damit ich mich dir verständlich machen kann, müssen wir also beide lernen, einander zu empfinden. Du wirst mich zwischen den Worten, du wirst mich in meinen Aussagen fühlen, so wie ich dich während des Schreibens fühle, ohne dich zu sehen, ohne dich persönlich zu kennen. Dennoch fühle ich dich als einen Teil dessen, was auch ich bin. Daher ist es wichtig, aus dem Verstand herauszutreten, wenn wir miteinander kommunizieren, denn jeder Gedanke ist ein begrenzender Körper, der uns einengt in hinderlichen Grenzen. Wir müssen fühlen, wenn wir einander finden möchten, und zwar da, wo wir gleich sind. Im Fühlen sind wir unbegrenzt und in unseren Herzen sind wir gleich. Darum fühle ich dich, während ich für dich schreibe. Und du kannst mich fühlen, während du liest, was ich für dich übermittle.

Wenn ich dir also sage, in Gott sind alle Wesen gleich, dann weiß ich, was ich damit meine. Du aber weißt es ebenso, auch wenn du es manchmal nicht wissen möchtest und daher so tust, als gäbe es bessere und schlechtere Menschen, weil die einen das tun, was dir gefällt und die anderen etwas anstellen, das dir missfällt. Ich aber sage dir, kümmere dich nicht um das, was andere tun oder lassen, woran sie glauben und wie sie denken. Es liegt nicht in deiner Verantwortung. Übernimm einfach die Verantwortung für dein eigenes Denken und Handeln. Denn wenn du mit Gott (mit Liebe) denkst und handelst, wirst du damit andere beeinflussen, ohne auch nur ein einziges Wort sagen zu müssen.
Nächstenliebe ist nur dann möglich, wenn man Verantwortung für sich selbst übernimmt. Tue das Beste, das du für dich selbst und andere tun kannst, und überlasse Gott den Rest. Du bist nicht verantwortlich für das, was andere tun. Andere sind aber auch nicht verantwortlich für das, was du tust. Dennoch unterscheiden sich deine Handlungen meist nicht wesentlich von jenen deines Nächsten. Ihr macht oft die gleichen Fehler. Das ist auch gut so, denn Fehler sind die Grundlage, um etwas Neues zu lernen. Indem du einen Anderen dafür verurteilst, dass er Fehler macht, gibst du selbst vor, fehlerfrei zu sein. Aber das bist du nicht. Und selbst wenn du deine Fehler zugibst, tust du es in einem Sinne, als wären deine Fehler immer ein bisschen weniger schlimm als jene deines Nächsten. Dabei machst du keine „besseren“ Fehler als deine Mitmenschen, sondern bloß andere Fehler. Es ist okay, Fehler zu machen, denn Fehler sind die Basis, um daraus zu lernen. Also segne alle Fehler, segne deinen Nächsten, segne dich und ändere, was du für dich selbst ändern kannst anhand deiner Einsicht. „Gehe hin und sündige nicht mehr!“
– Das bedeutet: Wiederhole deinen Fehler nicht mehr.

Und da du nun weißt, dass es ein Fehler ist, andere für ihre Fehler zu verurteilen, solltest du daraus lernen, nicht mehr zu verurteilen. Du solltest daraus lernen, dich und andere aus der Verurteilung zu befreien. Und dich und andere zu befreien heißt, dich und andere zu lieben. Dich und andere zu lieben äußert sich dadurch, dich und andere innerhalb deines Bewusstseins aus aller Schuld zu entlassen, denn dadurch bringst du dich und andere an den einzigen Ort, wo Liebe sein kann – in das Königreich des Himmels. Du bringst dich und deinen Nächsten in den einzig unbegrenzten Raum der Liebe Gottes. So bist du wahrhaft frei. Und nur so.

Bete dazu täglich folgendes: „Ich bin frei von Schuld. Alle anderen sind frei von Schuld. Ich bin frei von Leid. Alle anderen sind frei von Leid.“

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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