Das Schönste bist du


Von dir hatte ich geträumt.
Ich träumte,
du wärst in mein Leben gekommen.
Und einen Namen gab ich dir.
Wie die Sonne am Morgen,
so bist du gekommen,
strahlend und kraftvoll,
hast mir neue Winkel des Lebens gezeigt,
schenktest mir Hoffnung und Wege,
namst sanft das Glas aus meiner Hand,
schnipptest forsch die Zigarette aus meinem Mundwinkel,
lagst nass wie ein Frosch auf meiner Brust,
hieltest mich wach,
gabst mir Sinn und Freude.
Von dir geträumt hatte ich.
Flüsterte deinen Namen,
glaubte,
dieses Leben würde besser mit dir.
Doch ich hatte bloß geträumt.
Ich hatte dich nur geträumt.
Und ich laufe durch meine Tage,
auf der Suche nach dem Traum von dir.
Immer träume ich dich.
Ich träume immer dich.
Und dann glaube ich,
ich bin wirklich hier.
Doch ich träume nur.
Von Wärme träumte ich,
vom Heimkommen und vom Beidirsein.
Von dir träumte ich,
Tochter.
Von dir.
Immer von dir.
Du bist willkommen.
Und Liebe wird dich tragen.
Meine Liebe wird dich tragen.
Und die Schatten puste ich in die Wolken,
die Vampire halte ich dir fern,
die Schädlinge vom Leib,
die Nächte erhelle ich dir,
die Tage mache ich dir zum Teppich
und Geschichten singe ich dir in Hängematten,
in denen wir fliegen.
Du bist der schönste Traum,
den ich jemals träumte.
Und wenn ich wach werde,
will ich sofort wieder schlafen,
um bei dir zu sein.

© 2016 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Herzstern


Vor vielen Jahren,
da wolltest du zu mir kommen, mein Herzstern.
Grausamkeit und ein Ende ohne Gnade war dir bestimmt,
als man dich hinter meinem Rücken
aus dem warmen Leib deiner Mutter schnitt.
Du hast die Tränen dann vom Himmel aus gezählt,
die ich um dich weinte, mein Herzstern.
Doch es ist bekannt, denn man sagt,
Seelen wählen die Eltern lange vor der Geburt.
So hast du mich einmal gewählt.
Auf rätselhaften Wegen kamst du ein zweites Mal.

Ob ich dich zeugte oder nicht,
ich durfte Zeuge deines Lebens sein.
Danke, dass ich dich ansehen durfte.
Danke, dass ich dein Lachen hören durfte.
Danke, dass ich neben dir liegen durfte.
Danke, dass du mir gezeigt hast, du lebst.
Welche Wege das Leben uns auch bereitet,
ich weiß du lebst, Tochter.
Und das hast du mir so eindringlich,
so zauberhaft auf deine Weise gezeigt.

Mein Herzstern, Kind auf seltsamen Wegen.
Mein Herzstern, Rebell mit dem Löwen im Herzen.
Mein Herzstern, Kriegerin der neuen Welt.
Deine Pfeile richte auf die Sterne und die Liebe.
Mit den Herzen der Menschen handle sanft.
Nicht Grenzen noch Ketten werden dich halten,
und die Schatten dir bloß drohen.
Angst tötet die Liebe und Liebe heilt Angst.
Dein Herz hat immer recht.
Und deine Füße gehen seinen Weg.

Wo auch immer ich, dein Zweitpapa, sein werde,
wo auch immer du bist – der Stern in meinem Herzen,
der helle Funken Licht, der du darin bist,
wird niemals Dunkelheit da drin zulassen.
Und so liebe ich dich, mein Herzstern.
Und so nenne ich dich: Tochter.
Und so bist du: Herzstern.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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Du und die Kinder


Es ist eine Ehre, die dir das Leben erweist, Vater oder Mutter eines oder auch mehrerer Kinder zu sein. Wenn dir diese Ehre zuteil wird, dann ehre auch du das, denn durch ein Kind bezeugt YHWH Elohim, dass er dir vertraut! Er legt das Leben eines Kindes in deine Hände samt der Verletzlichkeit eines solch kleinen Wesens. In deinen Händen liegt es in all seiner Schutzbedürftigkeit, in all seiner Reinheit, in all seiner Schönheit; und du darfst für dieses Kind da sein, darfst es begleiten ein Stück seines abenteuerlichen Weges durch die Welt. Kinder sind die Linie deines Blutes auf physischer Ebene, in ihnen lebt ein Teil von dir weiter auf Erden.

Was dein Kind braucht, ist in erster Linie Liebe, Aufmerksamkeit, Geborgenheit. Wenn du einem Kind diese Dinge nicht geben kannst – wie soll es später selbst diese Dinge geben können? Wie soll es selbst zu einem Liebenden werden? Wie soll es dann selbst die ihm geschenkten Kinder lieben?

Ein Kind fragt nicht, ob es in einer Villa lebt oder in einem Mercedes zur Schule gebracht wird, ein Kind fragt nicht, ob seine Kleidung Marken trägt, ein Kind fragt nicht, wann du den nächsten Karriereschritt machst – ein Kind ruft schlicht nach Liebe! In seinen Augen kannst du diesen Ruf vernehmen, in seinen Umarmungen liegt dieser Ruf, in seinen Träumen träumt es ausschließlich von Liebe. Erhöre diesen Ruf, denn das ist deine heilige Pflicht. Schenke den Kindern weniger Güter, schenke den Kindern alle Liebe, alle Aufmerksamkeit und alle Geborgenheit, zu der du fähig bist. Schenke einem Kind Zeit mit dir, denn ihr habt niemals ausreichend davon – Zeit ist das knappe Gut in deinem Leben, deshalb wähle weise, wem du sie schenkst und womit du sie verbringst.

Liebe, Aufmerksamkeit, Geborgenheit – dies sind jene Wunder, die du dir selbst als Kind gewünscht hast. Jetzt kannst du dem Kind in dir geben, was man ihm damals vielleicht nicht gab, als es meist still seine Eltern danach angefleht hat. Du kannst all das nun durch jene Kinder geben, die dir YHWH Elohim anvertraut hat. Durch die Liebe zu deinen Kindern heilst du dein inneres Kind. Und du ehrst durch diese Liebe YHWH Elohim.

Liebe ist jenes Licht, welches die wunderbare Blüte des Lebens, die dein Kind verkörpert, zum erblühen bringt. Aufmerksamkeit ist jene Nahrung, die dein Kind stark macht. Geborgenheit ist das Umfeld, in dem die Blüte reifen kann. Kinder benötigen ein Klima der Liebe, um vollends zu erblühen. Nur in Liebe kann diese Blüte ihre volle Pracht entfalten.

Und wisse dies: Ein Kind ist niemals dein Kind – es gehört sich selbst und es gehört YHWH Elohim. Es ist lebendiger Teil des Wunders seiner Liebe. Es gehört dir nicht, aber es wurde dir in vollem Vertrauen in Obhut gestellt. Achte jene Kinder in deiner Obhut, denn so achtest du das Leben, das allein aus YHWH Elohim hervorgeht. Lehre ein Kind mit dem Herzen zu sehen. Lebe es ihm vor, indem du es selbst durch dein Herz betrachtest. Schaffe ein Klima der Liebe, sei aufmerksamer Zeuge des Lebens jener Kinder in deiner Obhut und nicht bloß gelegentlicher Besucher der Kinderwelt. Werde zu einem Ort der Geborgenheit für ein Kind – es gibt keinen größeren Lohn als das Glück und die Freude eines Kindes; es gibt kein schöneres Gesicht als jenes eines glücklichen Kindes; es gibt kein erhellenderes Lachen als das eines fröhlichen Kindes.

Lass zwei Generationen von Kindern in Liebe aufwachsen und du hast eine neue Welt!

„Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Malachim im Shamayim sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Shamayim.“
– Matthäus 18, Vers 10

(Malachim = Engel; Shamayim = Himmel;)

© 2014 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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