Der Krieger und der Weise


Der wesentlichste Unterschied zwischen dem Krieger und dem Weisen ist jener, dass der Weise erkannt hat, dass er bereits besiegt wurde – vom Leben, von der Liebe, vom Schicksal und in weitester Folge vom Tod. Daher ist er bereit zu akzeptieren. Er lebt jenseits des Kampfes, jenseits des Wunsches nach Kontrolle. Er weilt in der Akzeptanz dessen, was ihn umgibt. Und diese Akzeptanz macht ihn unendlich machtvoll und still. Er handelt nur noch dann, wenn es wirklich nötig ist.

Der Krieger hingegen will alles bekämpfen, alles an sich reißen, es kontrollieren. Er glaubt in seiner Torheit noch an den Sieg und erschöpft sich im Gefecht gegen übermächtige Gegner. Doch er wird nicht siegen – gegen das Leben, die Liebe, das Schicksal oder den Tod. Er wird pausenlos in die Knie gezwungen, er wird verlieren, bleibt jedoch töricht genug, der Übermacht mit neuen Waffen und Strategien zu antworten. Dabei leidet er, kann aber seinen Kampf gegen Windmühlen nicht beenden, bevor er sich nicht vom Krieger zum Weisen wandelt, bevor er nicht erkannt hat, dass er nur noch dann handeln muss, wenn es unbedingt nötig ist. Er wird keinen Frieden finden, solange er nicht gelernt hat zu akzeptieren.

Diese Welt ist eine Welt erschöpfter, trauriger Krieger, die unheimlich stolz auf ihren Kampf, ihre Torheit sind. Wäre diese Welt eine Welt der Weisen, würde sie in Frieden liegen; sie wäre bevölkert von zufriedenen Menschen, die sich freudig dem hingeben, was sie im Augenblick umgibt. Es gäbe keine Tendenz mehr zum Kampf, zur Macht oder Kontrolle, weil Weisheit weder kämpft noch sich in sinnloser Aktivität erschöpft.
Und so wird es stets klüger sein, den Weg des Weisen statt jenen des Kriegers zu gehen.

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© 2016 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Worauf wartest du?


Du suchst ständig nach Sicherheit, doch im Leben gibt es keine Sicherheit. Alles in dieser Welt bleibt stets vage, es bleibt solange unbestimmt, bis es sich ereignet im Hier und Jetzt. Aber selbst im Augenblick der Manifestation verbleiben die Ereignisse in ihrer universellen Tragweite ein ewiges Mysterium für die menschliche Ratio. Die Welt, das Leben verharrt in heiliger Unergründlichkeit. Von daher gibt es keine Sicherheit. Gib also den Wunsch danach auf. Lasse ihn los, denn er ist nichts weiter als ein Kind deiner Ängste, ein hoffnungsloses Produkt deiner Befürchtungen. Ganz gleich, was Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Weissagungen auch prognostizieren mögen – im Grunde unterliegt alles stets einer 50:50-Chance. Mit einer einzigen Ausnahme – der Tod. Das, was du den Tod nennst, ist das Einzige, was dir zu 100% sicher ist.
Doch dieser unbequeme Fakt macht dir Angst. Daher verdrängst du jeden Gedanken daran. Du gehst sogar so weit, dich der Illusion hinzugeben, nur die anderen müssten sterben. Für dich selbst aber beanspruchst du auf nahezu arrogante Weise eine groteske Form der Unsterblichkeit. Du lebst dieses Leben so, als hättest du ewig Zeit, weil du den Fakt deiner Sterblichkeit ignorierst. Dabei verzichtest du auf den wertvollsten Lebenslehrer überhaupt – den Tod!

Du sollst wissen, nicht fürchten, dass du sterben wirst. Die mutige, absichtsvolle Integration des Wissens um deinen Tod führt dich zwangsläufig zu totaler Lebendigkeit. Wenn du dir der Vergänglichkeit deiner gegenwärtigen Form gewahr bist und zwar jeden Augenblick – wie kannst du dann noch Zeit vergeuden mit dem Warten auf irgendetwas? Wenn du dir wirklich bewusst bist, dass du sterben wirst, wenn dir klar ist, wie wenig Zeit du hast – wie kannst du auch nur einen einzigen Tag damit verschwenden, deinen Lebensunterhalt mit Tätigkeiten zu bestreiten, die dir keine Freude bereiten? Wie kannst du die wenige Zeit, die dir gegeben ist, damit vergeuden, wegen irgendetwas unglücklich zu sein?

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Neugier


Neugier ist von immenser Bedeutung für ein großartiges Leben – wenn du die Liebe erfahren willst, solltest du zunächst neugierig auf die Liebe sein. Bist du es nicht, wirst du sie nicht erfahren. Sie ist zwar da, aber du kannst keine Erfahrung von ihr machen, solange du keine Neugier in dir trägst und diese Neugier dich letztlich für das empfänglich macht, was dir die Liebe offenbaren wird. Deshalb ist Neugier so bedeutsam für ein erfülltes, großartiges Leben – sie öffnet dich für neue Erfahrungen!

Neugier wurzelt in Lebenslust – in der Lust auf das Leben. Ein lebenslustiges Individuum ist stets begierig auf Neues; es beweist sich als geistig beweglich; es ist neuen Erfahrungen gegenüber aufgeschlossen; es ergibt sich seiner Lebenslust. Ein Individuum, das Lust aufs Leben hat, folgt der Neugier.

Der Neugier zu folgen bedeutet, sich ins Unbekannte zu wagen. Ein großartiges Leben findet ausschließlich jenseits deiner Komfortzone statt, denn dort liegt das Unbekannte. Im Unbekannten ereignen sich die Abenteuer, im Unbekannten geschehen Wunder, im Unbekannten offenbart sich das Mysterium des Lebens. In deiner Komfortzone bist du nie ganz lebendig – du bist entweder halbtot oder halblebendig, aber nie voll und ganz am Leben – sei also neugierig! Neugier führt dich in ein großartiges Leben. Der Bruder der Neugier ist der Mut. Wenn du der Neugier folgst, ist es nötig, mutig zu sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Ins Herz fallen


flowers16Als ich durch die Dunkelheit ging,
als ich mich selbst aufgeben wollte,
als mein Körper in Schweiß gebadet lag,
als ich zitterte vor den Schatten,
als die Kälte nach meinem Herzen griff,
als die Angst mich zu lähmen suchte,
als ich den Tod rief,
da fand ich plötzlich mich selbst,
da sah ich mein eigenes Licht erstrahlen,
da flüsterte Gott in mein Ohr:
Du bist gekommen, um dich selbst zu lieben!
Heute weiß ich:
Der Weg zu mir selbst hat weder Anfang noch Ende,
sein einziges Ziel ist der gegenwärtige Augenblick,
jener Augenblick,
in dem ich den nächsten Schritt wähle.
Jeder Schritt dieses Weges darf einer der Liebe sein.
Es ist unendliche Liebe,
die mich losgelassen hat,
damit ich laufen kann,
um dem Ruf meiner Seele zu folgen.
Es ist meine unendliche Liebe,
die dich losgelassen hat,
damit du laufen kannst,
damit du fallen kannst,
in die Arme deines eigenen Herzens.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Eine schlichte Hypothese



Und gesetzt den Fall, wir begegnen einander erneut auf irgendeinem Festival…
So rein „zufällig“…
Würdest du dann in meine Arme laufen?
Und würde ich dich dann im Kreise wirbelnd die Spirale hinauftragen?
Und würden in diesem Moment Kirschblüten vom Himmel regnen?
Und hätten wir dann eine Zukunft, die nicht schon morgen endet?
Und würden die Seile des Schicksals all das halten, was wir einander versprechen wollen?
Und würde der Mond jeden Tag voll sein?
Und würden die Sterne unserer Verbindung Beifall zollen?
Und würde dann endlich Frieden in unseren Herzen sein?
Und würde ich dir törichte Gedichte schreiben wie in alten Zeiten?
Und würden wir den Tod höhnen, weil er unserer Liebe nichts entgegenzubringen hat?
Würdest du mich anlächeln? Mit deinem bescheidensten Lächeln?
Und würde ich dich in all deiner Freiheit so lieben, wie du geliebt sein sollst?
Würde auch nur die Hälfte von all dem geschehen?
– Dann lautet meine absolute Antwort: JA! ich will dich wiedersehen…

– David Peterson Pauswek

© 2012 text by David Peterson Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce