Verschwendest du dein Leben?


So gut wie jeder kennt die Uhrzeit. Nur wenige aber wissen, wie spät es ist. Während man sich von der Uhr diktieren lässt, verschiebt man das Wesentliche gerne auf morgen. Fakt ist jedoch: Es gibt kein Morgen! Das kann man ganz leicht feststellen, indem man entdeckt, dass jeden Tag, wenn man erwacht, nicht Morgen sondern Heute ist. Es ist immer nur Jetzt. Die Hypothese von einem „Morgen“, das da eines Tages kommen wird, an dem man dann alles ganz anders und gerne auch besser machen möchte, ist ein mentaler Fauxpas. Es ist der Irrweg auf dem die meisten wandeln, um niemals da anzukommen, wo sie eigentlich sein könnten, wenn sie täten, was sie sollten, weil sie wüssten.

Und so hetzt man von einem Termin zum nächsten, plant, verschiebt, frustriert und stirbt. Den unausweichlichen Fakt der eigenen Sterblichkeit blendet man gekonnt aus. Um Friedhöfe macht man eine weiten Bogen, um den Gedanken an den eigenen Tod ebenso. Ein Blick ins Smartphone, ein wenig Shopping, in den TV glotzen, jammern auf hohem Niveau, ein wenig gegen die korrupte Politik und die verkommene Gesellschaft maulen und schon ist man wieder in der grotesken Illusion der eigenen Unsterblichkeit angelangt; der mit jedem Augenblick näher rückende Tod wurde erfolgreich verdrängt – durch Ablenkung besiegte Vergänglichkeit.

„Irgendwann beginne ich richtig zu leben, wenn…“ – das ist die Grundhaltung des modernen Menschen. Zuvor aber braucht er noch Dieses, wartet noch auf Jenes, dann aber wird er endlich richtig leben, denn wenn erst mal Dieses und auch Jenes eingetreten ist, dann ist das Vorspiel vor dem „echten“ Leben schließlich mal abgehakt, alle Vorbereitungen getroffen und es kann losgehen mit Leben. Bis dahin muss noch Geld herangeschafft werden. Dazu braucht es einen Job. Meistens hat man einen. Manchmal aber auch nicht. Im Grunde ist es ja auch egal, welchen Job man ausübt. Hauptsache man kann Rechnungen bezahlen und sich etwas leisten, denn das Leben kostet Geld.

Und hier offenbart sich schon der nächste Irrtum jener, die nicht wissen, wie spät es ist: Das Leben kostet kein Geld. Die Dienste, für die wir bezahlen, kosten kein Geld. Die Dinge, die wir kaufen, kosten kein Geld. Nichts im Leben kostet wirklich Geld. Aber alles kostet Zeit. Wir bezahlen niemals mit Geld – wir bezahlen ausschließlich mit Zeit! Denn das Geld, welches wir im Tausch für Waren und Dienstleistungen wechseln, müssen wir durch Zeit, die wir aufwenden, erst verdienen.

So geht man ein Drittel seiner Lebenszeit zur Arbeit. Ein weiteres Drittel verschläft man. Und mit dem letzten Drittel der einem gegebenen Zeit schafft man die Dinge ran, die man glaubt zu brauchen. Wenn das keine Zeitverschwendung ist, was ist es dann? Manche halten es für das „reale“ Leben. Andere erkennen ihr Dilemma. Und nur wenige ändern etwas daran.

Mir persönlich war schon sehr früh klar, meine kostbare Lebenszeit möchte ich nicht verschwenden. Ich wusste schon als Kind, dass ich eines Tages sterben werde. Daher habe ich in den Schulen gerne heimlich unter der Bank an meinen eigenen Projekten gearbeitet, manchmal sogar geschwänzt, um mein Ding machen zu können. Niemals wollte ich täglich zur Arbeit gehen müssen, die ich vielleicht hasse, wo ich wertlos behandelt werde und man mir für meine kostbare Zeit immer zu wenig Geld wird geben wollen. Daher habe ich damals schon beschlossen, es anders zu machen. Als man mich fragte, was ich denn später einmal (beruflich) werden möchte, war meine Antwort stets „Ich will ich selbst sein!“.

Natürlich wurde das beargwöhnt und höchstens milde belächelt, denn die Antwort war meistens stereotyp „Damit kann man seine Rechnungen nicht bezahlen!“.

Wie sehr es mich heute freut, all meinen damaligen Kritikern und Zweiflern das Gegenteil bewiesen zu haben! Ich bin angekommen und folge meiner Berufung, bei deren Ausübung meine Klienten und ich nur dann gewinnen können, solange ich dabei ich selbst bin. Doch das war nicht immer so…

Auch ich musste harte Wege durch Berufe gehen, die durchaus schöne waren, mich aber nie wirklich erfüllten. Es gab Zeiten, da hatte ich so gut wie gar keine Kohle. Und es gab Zeiten, da hatte sich so unverschämt viel Geld, dass ich nicht mehr wusste, was ich Sinnvolles damit anstellen sollte. Doch egal, was ich auch beruflich gemacht habe und wie hoch mein Einkommen war – es fand sich keine tiefe, dauerhafte Befriedigung in meinem Herzen. Denn seit meinen Kindertagen war da ein Ruf in mir. Etwas in meinem Innersten schien sehr klar zu wissen, wohin die Reise meines Lebens gehen sollte. Es war wie ein leises Flüstern, eine vage Ahnung, die mich immer überkam, wenn morgens der Wecker klingelte und ich in einen Job musste, der mir gedanklich vielleicht sogar gefiel und wo das Gehalt stimmte, mir aber im Herzen übel wurde, wenn ich mir vorstellte, wieder acht, neun oder zehn Stunden meiner Lebenszeit damit zu verschwenden.

Die grausige Vorstellung, plötzlich zu sterben – denn man weiß nie, wann der Schnitter kommt – und die meiste Zeit meines Lebens mit Tätigkeiten vertan zu haben, die mein Herz nicht zu erfüllen vermochten, war immer im Hintergrund präsent. Es erschien mir wie eine Todsünde an der Schöpfung, etwas zu tun, hinter dem ich nicht mit jeder Faser meines Körpers und jedem Partikel meines Seins stehen konnte, und dafür auch noch Geld zu nehmen, bloß um mir eine Existenz, nicht aber ein echtes Leben leisten zu können.

Daher blieb ich innerlich weiterhin auf der Suche nach meiner wahren Berufung. Ich betete, ich meditierte, ich wurde mutiger. Und hing von heute auf morgen meine Karriere als aufstrebender, österreichischer Künstler an den Nagel. Das viele Geld war mir egal, die Vorwürfe meines Umfeldes, das mich in dieser Zeit wohl für einen Wahnsinnigen hielt, der mutwillig eine Traumkarriere zerstörte, gingen beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus und auch der Umstand, dass es gewisse Verpflichtungen und Verbindlichkeiten gab, konnte mich keinesfalls davon abhalten, endlich Wege zu finden, um mein Leben nicht weiterhin mit Jobs, die ich hasste, und mit dem Ranschaffen von Scheiße, die ich nicht brauchte, zu vergeuden, denn schließlich war es das einzige Leben, das ich hatte. Es musste also endlich meine Berufung her!

Da waren so viele Talente und Fähigkeiten in mir, da war so hell loderndes Feuer für alles, was ich tat, aber da fand sich kein Rahmen und kein Weg, um endlich dort anzukommen, wo diese leise Ahnung in mir hin wollte. Es tat sich eine Zeit des Vakuums auf. Ich hatte keinen Job, wenig Geld, musste meinen Verpflichtungen nachkommen und war ratlos. Also trieb ich durch die Tage und hörte sehr angestrengt in mich hinein. Ich fragte mich allerhand Fragen und bekam allerhand Antworten. Um wenigstens etwas zu tun, machte ich dieses und jenes und war täglich bei ausgedehnten Spaziergängen sehr viel mit mir allein. Das lief eine ganze Weile so. Bis ich eines Tages die heißersehnte Antwort auf meine brennende Frage nach meiner wahren Berufung bekam. Sie lag als Ausbildungskatalog eines Instituts, bei dem ich dereinst ein Diplom gemacht hatte, im Briefkasten. Da stand drin, dass ich Hypnotherapeut werde. Es stand auch eine exorbitant hohe Summe für die Ausbildungskosten daneben. Und auf meinem Konto stand, dass ich mir das nicht würde leisten können. Offensichtlich hatte ich mich in Letzterem getäuscht, weil der Rest dieser Episode meines Lebens, der ist nun fast schon Legende, denn letztlich bin ich angekommen…

Das alles liegt nun bereits ein halbes Leben zurück. Seit damals haben sich die Dinge verselbstständigt. Keinen einzigen Tag, seit dem, hatte ich je wieder das Gefühl im klassischen Sinne zu arbeiten, obwohl ich oftmals 16, 18 oder sogar 20 Stunden täglich beschäftigt bin. Jede Minute meiner Zeit fühlt sich sinnvoll erfüllt an. Jeder Cent, der mir zuströmt, schwingt voller Liebe und Aufrichtigkeit. Alles, was ich tue, erfreut auf stille Weise mein Herz, sogar die Buchhaltung, die ich immer noch selbst erledige, weil sich das authentisch empfindet. Meine Zeit gehört mir und ich entscheide zum Großteil, womit ich sie verbringen möchte. Was ich tue, das tue ich gerne. Daher investiere ich auch gerne viel Zeit in das, was ich tue. Meine Leistung macht keinen Konzern reicher oder einen Chef wohlhabend, der mich bei der ersten Gelegenheit austauscht. Alles, was ich tue, kommt direkt meinen Klienten und Seminarteilnehmern sowie meiner Familie zugute. Somit bin ich selbstbestimmt im Rahmen dessen, was der Herr für mich an Freiheit einräumt. Das ist nicht nur eine Gnade, sondern gründet sich letztlich auch auf den Mut, seine wahre Bestimmung zu erkennen, seinem inneren Ruf zu folgen, um das, was das Herz so dringlich flüstert, konsequent und entschlossen gegen alle Stimmen der Angst zu verwirklichen.

Wenn ich zurückblicke auf den weiten, weiten Weg als junger Hypnotherapeut, die Gründung eines Wiener Instituts und die spätere Entwicklung meines Unternehmens „Andersmensch“, bin ich ergriffen, erstaunt, fasziniert und demütig. Vor allem aber ist da tiefe Erfüllung in mir. „Angekommen!“ sagt eine Stimme mehrmals täglich, die aus der Tiefe meines Herzens singt. Und jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, steigen Tränen der Freude und Dankbarkeit in mir auf, weil ich einmal mehr daran erinnert werde, dass mein Leben nicht mehr damit verschwendet ist, Jobs zu machen, die ich nicht lieben kann, für Geld, das sich schmutzig anfühlt. Niemals hätte ich mir träumen lassen, wie groß das alles werden würde. Und doch ist es da, wächst und gedeiht und nimmt ständig schönere Formen an. Nach meinen beiden Kindern ist das meine wahre Berufung, meine Bestimmung und Erfüllung. Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um sie zu finden. Und ich wünsche mir etliche weitere Jahrzehnte, um sie noch lange ausüben zu dürfen…

Heilig ist das Leben einer Blume, so sie ihren wahren Farben gerecht wird, denn jedes Herz erkennt im Glühen ihrer Blütenblätter, sie ist angekommen in ihrer vollen Pracht, die gewisslich welken und vergehen wird im Herbst. Für kurze Zeit aber war sie voll und ganz sie selbst als reine Freude für den Herrn.

Warum ich dir das alles erzähle?

– Nun ja, weil ich weiß, nicht glaube, sondern weiß, dass jeder Mensch eine wahre Berufung hat. Jeder Mensch wurde aus einem bestimmten Grund in die Welt gesandt. In jedem von uns schlummern Talente, Fähigkeiten und Begabungen, die nur darauf warten, zur vollen Entwicklung zu gelangen und zum Ausdruck gebracht zu werden. Wir alle müssen sterben. Und keiner von uns weiß, wann das sein wird. Jeder aber erkennt in den Augenblicken seines Todes, dass es nun zu spät ist, um etwas zu ändern. Daher sollten wir es jetzt ändern, möge es auch noch so schwierig wirken. Unsere Leben sind zu heilig, zu kostbar und zu kurz, um sie mit Jobs zu vergeuden, die wir ablehnen, die uns keine tiefe, dauerhafte Befriedigung schenken und uns sowohl physisch als auch mental ausbrennen lassen. Es gibt zu viele leere, ausgebrannte Menschen, die so gut wie alle einen Beruf ausüben, den sie nicht mit dem leisen Ruf ihres Herzens in Einklang bringen können, weil es sich nicht um ihre wahre Berufung handelt. Da liegt ein ganzes Universum zwischen Beruf und Berufung. Da klaffen die Abgründe des Burnouts, der Depression und der Neurose dazwischen.

Daher ist es von solch immenser Bedeutung, sich selbst auf den Weg zu seiner wahren Bestimmung zu machen. Wer da angekommen ist, der wird nie wieder schuften, ausbrennen und erkalten. Wer da angekommen ist, der wird erblühen, erstrahlen und dem Himmel eine Freude sein, denn es ist der Himmel aus dem der Ruf hallt, der dir sagen soll: „Noch ehe ich dich im Leib deiner Mutter geformt hatte, kannte ich dich schon!“. Und weil dem so ist, hast auch du eine Bestimmung, ein Lebensaufgabe, eine Berufung.

Folge dieser Berufung oder mache dich auf den Weg, sie zu erkennen, denn du wirst sterben. Du hast keine Zeit, um dein Dasein zu verschwenden. Man gab dir nur dieses eine einzige Leben als der, der du jetzt bist. Es gibt keine Wiederholung, keine zweite Chance und auch keinen Reset-Mechanismus.

Wie viel Geld müsste man dir zahlen, um deinen letzten Tag auf Erden kaufen zu können? – Stelle dir diese Frage! Und dann betrachte all jene Dinge, von denen du geglaubt hast, sie mit Geld bezahlt zu haben. Erkenne, dass du alles, was du hast, mit Zeit begleichst. Du bezahlst nicht mit Geld – du bezahlst mit Zeit. Geld kann man so viel machen, wie man will, das versichere ich dir. Zeit aber kann man nicht kaufen. Sie läuft. Unentwegt. Gnadenlos. Jetzt. Und jetzt. Und jetzt.

Gehe nun am besten eine Stunde spazieren. Mit dir alleine. Lass dein Smartphone zuhause, denn es ist kein zusätzliches Organ mit dem du geboren wurdest. Du kannst daher ein Stündchen ohne leben. Gehe, schaue, fühle. Und horche in dein Herz hinein. Was wollte es, als du zwölf Jahre alt warst? Was war damals deine Botschaft an die Welt und was hat die Welt in dich für eine Botschaft gelegt? Welches sind deine besonderen Talente, Fähigkeiten und Begabungen? Was ruft dich und wohin ruft es dich? Wofür brennst du und was nährt dein Feuer? Welche Art Stern bist du, wenn du das Licht deines Strahlens nicht feierst und mit aller Kraft lebst zu deiner Freude und zur Freude aller?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2019 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Jesus Christ Megastar


Man muss ein gewisses Bewusstsein erlangt haben, um den Christus innerlich aus dem religiösen Kontext herauszulösen. Mit dem Buddha gelingt es fast jedem, weil der Buddha derzeit populär ist. Mit dem Christus haben viele ein Problem. In Wahrheit aber haben sie dieses Problem nicht mit dem Gesalbten, sondern mit sich selbst. Es fehlt ihnen das Bewusstsein, innerlich etwas freizugeben, was immer schon frei war. Sie sperren es weiterhin in die begrenzten Boxen ihrer Dogmatik und wundern sich, warum es klemmt. Daher ist da noch ein langer Weg zu gehen.

Wer es geschafft hat, den Christus außerhalb der Religion zu finden, ihm dort in Freiheit zu begegnen und ihm in Hingabe zu folgen, der kann unmöglich an die gut verpackte, total moderne aber leider satanistische Lehre vom eigenen Schöpfertum glauben. Dabei wäre es so leicht, aus der Selbsttäuschung zu erwachen. Man müsste nur den Mut zur Wahrheit finden, statt mit der blökenden Herde zu laufen. Ich bin frei, sagt das esoterische Schaf und läuft den anderen esoterischen Schafen blind hinterher, denn da vorne wird schon eines dieser Schafe sein, das den Weg kennt. Ich mache nicht mit, sagt das esoterische Schaft und macht mit bei der Esoterik. Ich bin Schöpfer meiner Realität, sagt das esoterische Schaf und wiederholt damit eine Floskel, die fernab jeder Realität ist.

Kein Mensch ist Schöpfer seines Lebens. Kein Mensch ist Schöpfer seiner Welt. Natürlich macht die eigene Perspektive eine gewisse Wahrnehmung und somit auch eine bestimmte Erfahrung der Realität aus, das aber ist…

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Andersmensch TV – Eso Shit!


Dieses Video ist voller Wertung und esoterischer Incorrectness. Es ist weder schmackhaft noch konform mit Einhorn und Feenstaub. Vielleicht wühlt es dich auf, vielleicht erheitert es dich. Auf jeden Fall aber wird es deine Sicht auf Esoterik und Spiritualität herausfordern… Wie auch immer: Bleib in der Liebe!

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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Social Justice Warrior oder die Macht der Großbuchstaben


Immer dann, wenn ich Artikel von der Art wie etwa „Die zunehmende Verblödung des Menschen“ oder „Die Masken der Lichtarbeiter“ publiziere, dauert es nicht lange und sie rückt an, die bedrohliche Armee der Social Justice Warrior.
Das freut mich, weil es mir sagt, meine Rechnung ging auf. Ich habe sie also erreicht, diese spezielle Klientel von Weltrettern, von selbsternannten Foren-Rächern und Blog-Säuberern. Meine Artikel haben sie, wie erwartet, mitten ins Ego getroffen, die Ritter von der Tastaturenrunde. Kampflustig, siegessicher und stets auf der richtigen Seite, auf der Seite ihrer eigenen Gerechtigkeit, schwärmen sie hinaus über ihre Schlachtfelder. Diese sind Foren und Fanpages, Threads und Blogs. Gerne auch meine Seiten. Besonders dann, wenn ich sie mal wieder voll erwischt habe.

Bewaffnet mit fixierter Caps Lock-Taste, die vernichtende GROSSBUCHTABEN abfeuert, furchteinflößende Allgemeinphrasen im Anschlag, tödliche Vorurteile am Patronengurt ihres Neocortex, entschlossen gerüstet mit einem überlegenen Maß an Selbstgerechtigkeit ziehen sie gegen mich, den Feind, in ihren heiligen Dschihad.
Meist komme ich gar nicht mehr dazu, meine Deckung der Gelassenheit zu beziehen, da feuert auch schon einer eine Salve vernichtender GROSSBUCHSTABEN auf mich: „IN DIR SCHEINT SEHR VIEL WUT ZU STECKEN!“, gefolgt von „DA IST NOCH ZIEMLICH VIEL UNERLÖSTES IN DIR!“.

Ich denke mir dann meistens…
Hm, ja was denke ich mir dann meistens?
Ah, ja! Gar nichts denke ich mir dann meistens, weil es mir grundsätzlich egal ist, was andere über mich denken. Wenn aber eine halbe A4-Seite GROSSBUCHSTABEN in den Kommentarboxen unter meinen Artikeln zu finden ist, dann weckt das mein weiches Therapeuten-Herz. Da will dann die Liebe doch noch mal hinsehen, um zu verstehen, um die Aussage im Subtext zu erkennen und vielleicht zu helfen. Ich lese dann die GROSSBUCHSTABEN-Suppe und habe manchmal den Verdacht, es ist immer ein und dieselbe Person, die in VERSALIEN literarisch auf mich feuert, denn so unterschiedlich die Namen der Gerechtigkeitsritter auch sein mögen – sie leiden offenkundig alle unter demselben Trauma.
Ich wäre ein schlechter Therapeut, würde ich besagtes Trauma an dieser Stelle aufdecken. Jeder Mensch sollte seine Traumata selbst erkennen. So heilen sie am schnellsten. Daher lasse ich weiterhin den Nebel des Geheimnisvollen darüber ziehen und übe mich in Schweigepflicht gegenüber diesen von mir ohne Vertrag und Honorar betreuten Klienten.
Dennoch verbliebe ich in der Hoffnung, du, werter Ritter von der Tastaturenrunde, würdest dich eines glücklichen Tages aus ähnlicher Perspektive erkennen, wie ich dich. Das gilt natürlich auch für dein Faible in Bezug auf GROSSBUCHSTABEN.

Da ich allerdings nicht nur therapeutisch sondern vor allem auch menschlich tätig bin, möchte ich dir durch diesen kleinen Artikel doch gerne ein wenig helfen, lieber Social Justice Warrior, der so inbrünstig mit Puls 180, hochrotem Kopf und Schweißperlen auf der Stirn an der GROSSBUCHSTABEN-Kanone sitzt und mit Selbstgerechtigkeit, Allgemeinurteilen und Populär-Polemik auf meine Artikel, respektive gegen meine Persona feuert. Daher lasse dir von einem ehemaligen Werbegrafiker und Multimedia Designer folgendes sagen:

GROSSBUCHSTABEN, die man im Fachjargon auch „Versalien“ nennt, sind für Fließtexte völlig ungeeignet. Sie dienen gut als Headline oder zur Hervorhebung einzelner Wörter, aber als Brotschrift zerstören sie die Leserlichkeit eines Textes. Das ist übrigens auch der einzige Aspekt, bei dem sie schmerzhaft wirken. Ansonsten ist es weder so, dass ich dich durch die Verwendung von GROSSBUCHSTABEN lauter lese noch durch ihren Einsatz tiefer berührt und schon gar nicht vernichtet bin. Ich sitze, liege oder stehe dann nach wie vor noch so da wie vorher, meine Ansichten und Texte haben sich nicht um das heimlichste Komma oder den zaghaftesten Punkt verändert, ich blute dann auch nicht, habe keine gebrochene Nase und werde auch nicht bewusstlos oder so. Also, für mich ändert sich durch diese GROSSBUCHSTABEN nur mein Gesichtsausdruck – von einem Grinsen zu einem Lachen. Okay, manchmal kneife ich die Augen zusammen und fasse nach meiner Lesebrille. Mehr aber passiert durch den Einsatz von Pauschalurteilen, auswendig gelernter Phrasen und Meme-Jargon in Form von GROSSBUCHSTABEN bei mir nicht. Ich finde, das solltest du wissen, einfach weil ich das dir gegenüber fair finde.
Weißt du, nur die Ungebildeten oder die Idioten schreiben in GROSSBUCHSTABEN. Ausgenommen davon ist „Gevatter Tod“ aus Terry Prattchets Scheibenwelt-Romanen, der durfte in Versalien sprechen, weil sein Dialogumfang sowieso ziemlich gering war. Der Tod hat nämlich meistens nicht viel zu sagen, wohl aber zu lachen. Das nur mal am Rande.

Aus der Sicht der öffentlichen Person, die ich darstelle, gebe ich zu: Ja, in mir scheint sehr viel Wut zu stecken und da ist auch noch sehr viel Unerlöstes.
Das ist nämlich der Grund, weshalb mich Menschen aus aller Herren Länder buchen und mich international bei meinen Seminaren und Vorträgen besuchen. Aus demselben Grunde laden mich Radio- und TV-Sender ein. Nur deshalb folgt mir eine knappe Million Menschen im sozialen Medium und das bei steigender Tendenz.
Nur wegen all der Wut und all dem Unerlösten in mir. Weißt du, die wollen alle etwas über die in mir steckende Wut und das viele Unerlöste erfahren. Genau das ist es, weshalb mich ganz viele Menschen kennen und aufsuchen, dich aber nur deine fünf Freunde und Timmy der Hund. Weil in dir eben keine Wut und gar nichts Unerlöstes mehr steckt und du das mittels GROSSBUCHSTABEN auch sehr deutlich zum Ausdruck bringst. Ich bin nur deshalb Therapeut, Autor und Meditationslehrer, weil ich dauernd wütend bin und am Unerlösten in mir zu ersticken drohe. Deshalb bist ja auch du jetzt auf meinem Blog und ich weiß nicht mal, ob du einen solchen überhaupt hast. Darum kennst ja auch du meinen Namen und ich weiß nur dann, dass es dich gibt, wenn du dich mittels GROSSBUCHSTABEN bemerkbar machst. Alles nur wegen der in mir steckenden Wut. Alles nur wegen dam ganzen Unerlösten in mir. Und natürlich wegen meiner Arroganz, die du jetzt zu erkennen glaubst. Weil es ist schwer, echtes Selbstbewusstsein von Arroganz zu unterscheiden. Vor allem dann, wenn es an Ersterem mangelt.

Es liegt echt nur an all der Wut und all dem Unerlösten in mir. Und ich bin äußerst froh, dass du es mir immer wieder durch GROSSBUCHSTABEN sagst. Ich bin glücklich, dass du es mir anhand deiner durch zahlreich von dir in Illustrierten absolvierten psychologischen Kreuzchen-Tests erlangten Kompetenzen, durch die vielen auswendig gelernten Esoterik-Memes sowie durch deine ethische Überlegenheit bewusst gemacht hast und mir nun endlich klar ist, wo das Problem liegt. DANKE! Und das muss ich dir einfach in GROSSBUCHSTABEN mitteilen, weil du mich ja dann viel lauter lesen kannst und meine DANKBRAKEIT dein Herz viel inniger berührt.
Und ich entschuldige mich an dieser Stelle auch gleich bei allen, die sich durch mich noch nicht beleidigt gefühlt haben – ihr seid mit Sicherheit irgendwann auch noch dran! Bitte habt Geduld.

In rasender Wut, hoffnungsloser Unerlöstheit und grenzenloser Arroganz,
dein Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Wenn alles endet, weil alles beginnt


So viel Zeit meines Lebens hatte ich damit zugebracht, das, was geschieht, verstehen und einordnen zu wollen. Ich war der Ansicht, ich gehöre irgendwie, irgendwo zu irgendwem und zwar irgendwann. Doch niemals war ich weiter von der Wahrheit entfernt, als zu diesen Zeiten.

Die dunklen Täler, durch die ich gehen musste, will ich nicht zählen noch bin ich darauf stolz oder blicke in Selbstmitleid darauf zurück, denn heute weiß ich: Alles, was in unseren zahlreichen Leben geschieht, ist neutral. Wir selbst sind es, die daraus etwas Gutes oder Schlechtes, etwas Spirituelles oder Profanes machen durch unser Urteil darüber. Urteile, die uns zwingen in ihrem Sinne zu leben. Urteile, die uns dunkle Täler schaffen. Dunkle Täler, aus denen wir raus wollen. Und ich wollte da raus.
Aber ich brauchte sie, diese dunklen Täler, ich brauchte die vollständige Zertrümmerung meines alten Ichs und seiner Vorstellungen über das Leben, die Liebe und Gott. Ich brauchte die absolute Hoffnungslosigkeit, die absolute Machtlosigkeit, die absolute Verzweiflung sowie die totale Zerstörung all dessen, was ich bisher glaubte zu wissen und zu sein.
Ich brauchte mein Leid und das Leiden an diesem Leid so sehr, dass ich es sogar anderen antat, nur um davon genug abzubekommen.
Ich glaubte tief in mir drinnen, dass ich das wirklich brauchte. Und ich brauchte es tatsächlich, so wie wir das alle brauchen. Du brauchst es. Ich brauchte es. Bis zu dem Punkt, an dem es keine Steigerung mehr gab und ich von selbst zu Gott rief und flehte: „Herr, ich habe jetzt genug! Ich habe wirklich-wirklich genug. Ich bin es müde, mich selbst leiden zu sehen. Ich bin es müde, andere leiden zu sehen. Ich habe wirklich genug jetzt!“. Und das tat ich eine ganze lange, schrecklich schöne, schmerzvolle Nacht hindurch, nach all den dunklen Tälern, durch die ich mich und meinen Nächsten gejagt hatte in meiner Sucht nach vorsätzlicher Blindheit vor dem Offensichtlichen. Und Gott antwortete, wie immer, jedoch erst dann, als ich auch vom Flehen genug hatte, vom Weinen und Bereuen, als ich auch mit meiner Selbstverurteilung an die letzte Grenze stieß. Er sagte nur: „Ich weiß!“.

Der Moment, in dem ich aus tiefstem Herzen, in aller Aufrichtigkeit zu der ich fähig bin, beschloss, nicht mehr leiden zu wollen, war jener Augenblick, da ich mich einer Liebe öffnete, und zwar das erste Mal wirklich in Hingabe, die mir Inkarnation über Inkarnation angeboten wurde, die ich aber mehr fürchtete als alles, was ich jemals gefürchtet habe.
Es war die Liebe des Christus. Jene Liebe, die meinen Tod bedeuten würde, meine Auflösung. Denn du kannst nicht wirklich lieben, wenn du nicht bereit bist zu sterben. Du musst nicht bereit für deinen physischen Tod sein, sondern vielmehr für den Tod des Egos. Es ist der Tod deines selbstsüchtigen, leidvollen, besitzergreifenden, unersättlichen Egos, das sterben muss, um ein neues Ego zu gebären. Ein Ich, das sich mehr wie eine Quelle als ein Schlund anfühlt. Ein Ich, das mehr ein Selbst als ein Ich ist.

Erst als ich meine Bereitschaft zum Tod meiner alten Form aus tiefstem Herzen zum Ausdruck brachte, wurde mein Herz auch tatsächlich offen für diese Liebe. Eine Liebe, von der ich spüre, dass sie mich niemals wieder abhängig machen wird von einer bestimmten Form, in der sie sich zu äußern hat, oder von einem bestimmten Menschen, zu dem sie fließen soll. Eine Liebe, die da sein darf für jeden im selben Maße aber auch für jeden auf besondere, einzigartige Weise. Eine Liebe, die weder mich an andere noch andere an mich zu binden wünscht, um damit alle Türen zu öffnen, damit echte Beziehungen möglich werden.
Eine Liebe, deren Ende ich niemals erreichen werde oder will. Eine Liebe, die täglich wächst, auch wenn ich sie nicht jeden Tag auf dieselbe Weise in derselben Kraft spüren kann, aber ich weiß, sie ist da. Ich weiß es. Und das ist auch das Einzige, was ich heute weiß.

Ich habe niemals weniger gewusst als jetzt. Ich war niemals weniger irgendwie, irgendwo mit irgendwem, der irgendwann kommen würde, als jetzt. Aber ich war auch niemals erfüllter, dankbarer und demütiger mit mir selbst und allen anderen als jetzt.

Ob ich glaube, fertig zu sein?

– Nein, das bin ich wahrlich nicht, weil ich spüre, dass ich erst jetzt richtig begonnen habe; und ich weiß noch nicht einmal genau, womit. Es ist nicht mehr wichtig zu wissen, zu verstehen, einzuordnen oder zu steuern. Es ist nichts mehr wichtig und nichts mehr unwichtig. Es alles nur noch so, wie es ist. Es ist alles angenehm leer, weil es so überreichlich voll ist. Es ist da nur noch das fünfjährige Kind, welches ich wieder bin, das sich staunend einem Leben hingibt in der intuitiven Erkenntnis, dass es nichts anderes gibt als Liebe.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Endgipfel


Wenn der Wanderer lange genug gewandert,
der Weg endlich gefunden
und der schwere Vorhang der Wahrheit gefallen ist,
dann sollst du neben mir sitzen.
Von meinem Leben will ich dir erzählen,
aber nichts dabei sagen.
Die Runzeln meiner Hände,
der Glanz meiner Augen,
einmal noch wiederkehrend für diesen Moment,
so als wäre ich ein letztes Mal Siebzehn,
die unzähligen Abschiede,
all die zu Grabe getragenen Hoffnungen,
Wünsche fast erstummt,
aber noch leise präsent,
der schwächer werdende Klang meines Herzens,
die bescheidenen Siege und Tage voller Arbeit,
die Dummheiten und Mühen,
das erzählt dir dann schon genug.
Die Furchen im Gesicht,
das schüttere Haar,
die abgewetzten Sohlen erzählen dann mein Leben,
das erst sehr spät seiner Wende Dank wurde,
damals,
irgendwann im Dezember,
als du kamst und ich,
viel zu spät,
nicht mehr an dich glaubte.
Du sollst neben mir sitzen auf dem letzten Gipfel,
auf den ich an jenem Tage mit dir steigen will,
atemlos und mit knarrenden Gelenken,
sehr bedächtig,
doch mit einem Rest an Kraft.
Und dann will ich sitzen und schauen mit dir,
auf die Täler,
die Flüsse,
die Straßen gewunden,
gebogen durch eine Welt,
vorbei an Häusern,
in denen wir niemals lebten,
zauberhaft das Ganze und doch hart.
Vorbei an Felsen und Weiden,
durch die Zweige der Birken und Buchen,
strudelnd um die Kiesel im Bach,
sollen dann unsere Blicke schweifen,
sich erinnernd,
sich erinnernd,
deine müde Hand in der meinen.
Und nur einen einzigen Satz
will ich dann nach Stunden hauchen:
„Siehst du die Wege, die Spuren unserer Liebe in dieser weiten,
wunderschönen Welt, die wir hinterlassen, jetzt, da die Zeit um?“
Und deine Stimme will ich dann hören mit dem Wind,
gebrochen und nicht viel jünger als die meine,
die sagt:
„Ja, Liebster! Dein Kopf an meiner Brust, alles vergeben,
schlaf ein, schlaf ein, ich gehe allein zurück ins Tal, weiß dich dann fliegen, weiß dich dann still, denn müde sind wir geworden.“

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2016 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Der Krieger und der Weise


Der wesentlichste Unterschied zwischen dem Krieger und dem Weisen ist jener, dass der Weise erkannt hat, dass er bereits besiegt wurde – vom Leben, von der Liebe, vom Schicksal und in weitester Folge vom Tod. Daher ist er bereit zu akzeptieren. Er lebt jenseits des Kampfes, jenseits des Wunsches nach Kontrolle. Er weilt in der Akzeptanz dessen, was ihn umgibt. Und diese Akzeptanz macht ihn unendlich machtvoll und still. Er handelt nur noch dann, wenn es wirklich nötig ist.
Der Krieger hingegen will alles bekämpfen, alles an sich reißen, es kontrollieren. Er glaubt in seiner Torheit noch an den Sieg und erschöpft sich im Gefecht gegen übermächtige Gegner. Doch er wird nicht siegen – gegen das Leben, die Liebe, das Schicksal oder den Tod. Er wird pausenlos in die Knie gezwungen, er wird verlieren, bleibt jedoch töricht genug, der Übermacht mit neuen Waffen und Strategien zu antworten. Dabei leidet er, kann aber seinen Kampf gegen Windmühlen nicht beenden, bevor er sich nicht vom Krieger zum Weisen wandelt, bevor er nicht erkannt hat, dass er nur noch dann handeln muss, wenn es unbedingt nötig ist. Er wird keinen Frieden finden, solange er nicht gelernt hat zu akzeptieren.
Diese Welt ist eine Welt erschöpfter, trauriger Krieger, die unheimlich stolz auf ihren Kampf, ihre Torheit sind. Wäre diese Welt eine Welt der Weisen, würde sie in Frieden liegen; sie wäre bevölkert von zufriedenen Menschen, die sich freudig dem hingeben, was sie im Augenblick umgibt. Es gäbe keine Tendenz mehr zum Kampf, zur Macht oder Kontrolle, weil Weisheit weder kämpft noch sich in sinnloser Aktivität erschöpft.
Und so wird es stets klüger sein, den Weg des Weisen statt jenen des Kriegers zu gehen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2016 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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