Zeit existiert nicht?


„Zeit existiert nicht!“ plappert dein Ego bereitwillig nach, weil es das irgendwo gehört oder gelesen hat und weil diese Aussage in Esoterik-Kreisen momentan populär ist, und du ohnehin gerne übernimmst, was populär ist, ohne zu überlegen, was du da übernimmst.

Zu behaupten es gäbe Zeit nicht, ist von der Ebene, auf der du dich als Ich erfährst, schlichtweg töricht. Es ist genauso töricht, wie sich die Hände vor die Augen zu halten und zu glauben, man wäre dadurch unsichtbar. Zeit existiert – sie existiert auf der Erfahrungsebene deines Ego-Ichs und das kannst du ganz leicht nachprüfen, indem du auf die Uhr siehst und erkennst, dass heute Morgen andere Dinge geschehen sind, als heute Abend – das, was dazwischenliegt, ist Zeit, die vergangen ist.

Die ganze vermeintliche Existenz deines Ichs, deine ganze Illusion vom Erdendasein, ist dem Gesetz der Zeit unterlegen – wenn dieses Ich nun fröhlich einem Lemming gleich behauptet: „Zeit existiert nicht!“, dann ist das wie „Des Kaisers neue Kleider“ im Vice Versa-Modus. Da könntest du genauso gut den Weihnachtsmann als real anerkennen – im Maß der Torheit beider Ansichten besteht kein wesentlicher Unterschied.

Akzeptiere: Auf der Ebene deiner Ego-Ich-Erfahrung gibt es Zeit sehr wohl! Dein ganzes bekanntes Universum baut sich auf den Kräften von Raum, Zeit, Materie und Gravitation auf. Alles in diesem Universum ist in seiner Form vergänglich, und das Maß für diese Vergänglichkeit der Formen ist die Zeit. Wenn du jetzt sagst, es gäbe sie nicht, dann denke an jene Menschen aus deinem Umfeld, die bereits gestorben sind – der Fakt, dass sie nicht mehr hier auf dieser Ebene sind, ist Beweis dafür, dass für dich als Ego-Ich die Zeit sehr wohl existiert und du einem Irrtum erliegst, wenn du unreflektiert nachplapperst, was du nicht verstehen kannst, denn dein Verstand ist nicht in der Lage, das Raumzeitkontinuum zu begreifen. Falls doch, dann stelle doch bitte eine Relativitätstheorie auf, oder erkläre die bereits bestehende auf eine Weise, wie sie auch deine Kinder verstehen würden. Das kannst du nicht? – Nun, dann wirst du dich wohl damit abfinden müssen, dass dein Verstand hier ins Schlingern gerät und du Zeit als einen unbestreitbaren Fakt deiner Welt ansehen musst. Zu sagen „Alles ist relativ!“, ist hier entschieden zu wenig, denn um Relativität erklären zu können, benötigst du eine wichtige Komponente – Zeit!

Für die Seele, die du bist, gibt es natürlich keine Zeit, doch erfährst du dich nicht auf dieser überbewussten Ebene – hier in dieser Welt bist du das Ich, das Ego, und nicht die Seele.

Jene, die dir sagten, es gäbe keine Zeit, waren Erwachte, es waren erleuchtete Meister, deren Aussage dein Ego nicht im vollen Umfang verstehen konnte. Ein Erwachter arbeitet sehr wohl mit der physikalischen Zeit, nicht aber mit der psychischen – deshalb existiert für ihn das ewige Jetzt parallel zur Vergänglichkeit der Formen durch die Zeit. Natürlich benutzt auch er Uhr und Kalender, um sich auf der Ebene von Raum und Zeit zu koordinieren, während er sich gleichsam seiner wahren Existenz als Seele im ewigen Jetzt gewahr ist. Er ist sich zwar auf mehreren Daseinsebenen seines Seins bewusst, doch das entbindet ihn innerhalb der Erfahrungsmatrix von Raum und Zeit noch lange nicht deren Gesetzen.

Ja, Zeit existiert und doch tut sie es nicht. Auch Materie existiert und tut es auf einer höheren Ebene wiederum nicht, denn letztlich ist Materie Energie. Dennoch ist in deiner Erfahrungsmatrix die Materie eine wichtige Größe, die du nicht leugnen kannst – falls doch, dann geh doch bitte durch die nächste Wand! Da du dazu nicht fähig bist, bist du auch nicht dazu berechtigt, Zeit für nicht-existent zu erklären, solange du sie nicht transzendiert hast und daher kontrollierst. Jemand, der im Wald steht und partout behauptet, es gäbe da keine Bäume, der gilt als psychopathologischer Fall – wie soll man jemand bezeichnen, dessen Dasein der Vergänglichkeit der Formen durch die Zeit unterworfen ist und der partout behauptet, es gäbe keine Zeit?

Plappere nicht einfach alles nach, nur weil es gut klingt und populär ist – du bist dir dessen absolut bewusst, dass in deiner Welt Zeit existiert. Und sei froh darüber, denn so weißt du wenigstens, wann genau deine Gehaltsschecks bei dir einlangen oder wann wieder Weihnachten ist.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Die Torheit des Spiegelgesetzes


Es geht im Leben, in deinen zwischenmenschlichen Beziehungen nicht ums Spiegeln, denn der Andere ist nicht dein Spiegel – der Andere ist deine Schöpfung! DU hast ihn in dein Leben gerufen. Was du in dein Leben rufst, ist Schöpfung, nicht Spiegelung. Das Bild im Spiegel ist tot, es besitzt kein eigenes Leben – der Andere aber lebt, weil Schöpfung immer lebendig ist.

Das sogenannte „Spiegelgesetz“ ist eine jämmerliche Erfindung der Esoterik-Industrie und ihrer falschen Propheten. Ich erkläre es hiermit abermals für ungültig, bis jemand kommt und einen unwiderlegbaren Beweis dafür liefert – das aber wird nicht geschehen, weil das Spiegelgesetz nur in den Köpfen unbewusster Geister existiert.

Was dir in deinem Leben widerfährt, ist stets Schöpfung, nicht tote Spiegelung. Manche Erfahrungen schaffst du dir auf bewusster und unbewusster Ego-Ebene, die meisten aber wurden schon vor deiner Geburt auf überbewusster Seelenebene kreiert. Ersteres ist das „Kleine Karma“ – es basiert auf dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Letzteres nenne ich das „Große Karma“ – es gründet sich auf dem Plan der Seele, die du in Wahrheit bist. Beides aber ist deine lebendige Schöpfung, nicht irgendein kaltes, totes Spiegelbild.
Ein Spiegelbild ist tot. Es existiert nicht ohne dich, es kann ohne dich nichts aus sich selbst heraus schaffen. Du aber bist eine kreative, lebendige Seele. Jede deiner Schöpfungen ist lebendig, jede deiner Schöpfungen ist Teil deines Plans. Dein Plan ist vollkommen, er ist göttlich – es bedarf keiner Überprüfung dieser Vollkommenheit durch einen Kontrollblick in den Spiegel. Die Seele muss sich nicht in den Spiegel sehen, um zu wissen, dass sie existiert – nur das Ego muss das tun, weil es weiß, dass es in Wirklichkeit nicht existiert. Jeder Blick des Egos in den Spiegel ist ein verzweifelter Versuch, eine Existenz zu bestätigen, die es nicht gibt. Deshalb findet dein Ego solch großen Gefallen am Spiegelgesetz. Die Wünsche, Hoffnungen, Ängste, Abneigungen und Vorlieben deines Egos aber existieren in Wahrheit gar nicht – sie sind bloß Ergebnis deiner Fremd- und Selbstprogrammierung, die jederzeit austauschbar ist. Jener Plan allerdings, den die Seele hatte, bevor sie sich in die Erfahrungsmatrix von Materie, Zeit und Raum begeben hat, der existiert sehr wohl, und er erfüllt sich unweigerlich – ob das nun deinem Ego auf der Ich-Ebene schmeckt oder nicht. Das Ego hat hier keine Mitsprache, weil das Ego keine wahre Existenz besitzt. Das Ego ist zwar ein wertvolles Werkzeug in dieser Welt, aber es ist nichts weiter als eine Illusion, ein substanzloser Nebel; es erlischt mit deinem physischen Tod – die Seele aber ist ewig, darum besitzt sie Existenz. Sie IST Existenz – die einzig wahre Existenz des Seins in Vollkommenheit.

Was du in deinem Leben erfährst, ist nicht Spiegelung – es ist Schöpfung! Schöpfung ist stets kreativ. Kreativität bedeutet, etwas Neues zu erschaffen. Eine Spiegelung aber ist nichts Neues – Spiegelung ist Kopie, und Kopie ist niemals kreativ, niemals schöpferisch.

Würdest du dich auf deine ureigenen Erfahrungen berufen und nicht einfach wiederkäuen, was andere dir vorpredigen, hättest du das längst erkannt. Wärst du mutig genug, deinen ganz eigenen Weg der Bewusstwerdung zu gehen, könnte dir niemand eine solche Torheit wie das Spiegelgesetz verkaufen. Du aber möchtest dich lieber führen lassen, und so wirst du auch geführt – aber nicht ins Licht, nicht in die herrliche Kreativität der Transzendenz, sondern in die dumpfe Nachahmung und Wiederholung, dessen, was andere für wahr erachten.

Stelle dir doch mal die Frage, was sich denn das sechsjährige Mädchen bei seiner Vergewaltigung spiegelt, oder die Mutter von drei Kindern, die von einem betrunkenen Autofahrer angefahren und schwer verletzt wird, oder der harmlose Jugendliche, der am Heimweg von der Schule von einer Gruppe Schläger verprügelt wird, die dann das „Happy Slapping Video“ zur Belustigung ins Internet stellen – was spiegeln sie sich diese Menschen?

– Trägt das sechsjährige Mädchen die Vergewaltigung in sich? Trägt die Mutter den Unfall in sich oder der Jugendliche die nicht bewältigte Aggression und geistige Dumpfheit von ein paar Schlägern?

Es wird Zeit, dass du selbst erkennst, was wahr ist, und dir deine Weisheit nicht mehr ausleihst, denn diese Leihgaben an Fremdwissen sind keine Weisheit, sondern Dummheit aus Faulheit. Lerne wieder eigenständig zu denken. Beginne damit, zu erwachen auf allen Ebenen deines Seins. Gründe dein sogenanntes Wissen allein auf deine eigene Erfahrung und übernimm nicht unreflektiert jeden Schwachsinn, der gut klingt, weil es dir gerade bequem in den Kram passt. Meditiere! Geh in die Gedankenstille, die Gedankenleere deines wahren Seins – das ist der einzige Weg zur Authentizität, das ist der einzige Weg zu deiner ureigenen Weisheit.
Du kannst niemals du selbst sein, wenn du dem Irrtum verfällst, das Wissen anderer würde automatisch zu deinem eigenen, bloß weil du es übernimmst. Wissen ohne die Erfahrung des Wissens ist gleich dem Nicht-Wissen!

Das Spiegelgesetz aber hast du nie selbst erfahren – du hast es übernommen und spürst instinktiv, dass daran etwas faul ist. Vergiss also das sogenannte Spiegelgesetz! Es funktioniert nicht. Ein universelles Gesetz kann nur dann ein solches sein, wenn es in hundert Prozent aller Fälle funktioniert – das Spiegelgesetz aber funktioniert nur dann, wenn es für dich praktisch ist. Du benutzt es vor allem dann mit Vorliebe, wenn dir die Argumente ausgehen, weil ein anderer an dir Kritik übt – dann sagst du gerne: „Alles was mich am Anderen stört, bin Ich selbst!“ und zitierst damit C.G. Jung, um den Anderen zu verhöhnen, verbal und intellektuell zu entwaffnen und dich selbst reinzuwaschen. Das ist billig und unreif – ein obszönes Spiel deines Egos.
Jung war ein Idiot, als er diesen Satz prägte, so wie Freud ein Idiot war, als er meinte, nur die Träume eines Menschen wären von therapeutischer Relevanz. Beide waren kluge Köpfe, aber keiner von ihnen war ein Erleuchteter – sie waren beide Opfer und Protagonisten ihrer Zeit und fernab jeder spirituellen Erkenntnis. Und du bist ein unbewusstes Schaf einer unbewussten Schafherde, wenn du bereits überholte, unwahre oder aber auch populäre Aussagen als deine Wahrheit annimmst, ohne sie selbst erfahren zu haben.

Gib das Wiederkäuen des Spiegelgesetzes auf! Irgendjemand wollte damit aus seiner begrenzten Sicht heraus Ruhm und materiellen Vorteil ernten, deshalb wurde es erfunden, aber es ist kein universelles Gesetz wie etwa das Gesetz von Ursache und Wirkung oder das Resonanzgesetz. Wäre das Spiegelgesetz von Gültigkeit, dann könntest du wahllos einen Passanten auf der Straße niederprügeln, ihm danach aufhelfen und ihn fragen: „Na, was hast du dir denn da wieder Schönes gespiegelt, mein Guter?“
Du aber weißt, dass das so nicht funktioniert, denn nicht alles, was dir widerfährt, ist auch etwas, das du in dir trägst.

Du siehst zum Beispiel die Grausamkeit von Kriegsverbrechen – aber trägst du diese Grausamkeit auch in dir? Du siehst Kindesmissbrauch, aber trägst du den Missbrauch von Kindern in dir? Du siehst die Gleichgültigkeit und Ignoranz durch die Industrie der Natur gegenüber – doch bist du selbst der Natur gegenüber gleichgültig und ignorant? Gießt du Tonnen von Giftmüll in das Wasser, das du trinkst? Verseuchst du auf Jahrtausende ganze Landstriche radioaktiv durch deine Atomtests?
– Natürlich tust du das indirekt, weil du Nutznießer all der Bequemlichkeiten deiner modernen Gesellschaft bist, aber würde man dir die Wahl, die Generalmacht überlassen, so träfest du wohl andere Entscheidungen im Hinblick auf jene Dinge.

Du siehst also all diese und andere schreckliche Auswüchse der Menschheit, doch wahrscheinlich trägst du sie nicht in dir, sofern du kein Psychopath bist. Wenn du das also nicht in dir trägst – wie kann es dann dein Spiegel sein?

Die Welt ist nicht dein Spiegel – die Welt ist Leben. Das Bild im Spiegel ist tot, es besitzt kein eigenes Leben – Schöpfung aber ist immer lebendig. Die Welt, das Universum, ist ein Gefäß für das Leben. Das Leben ist Schöpfung, nicht Spiegelung. Das Bild im Spiegel ist bloß eine Nachahmung, eine billige Kopie, die sofort verschwindet, sobald du nicht mehr vor dem Spiegel stehst – Schöpfung aber existiert selbst dann noch, wenn du nicht mehr da bist. Das Leben ist keine billige, leblose Reflexion im Spiegel – das Leben ist permanente, kreative Schöpfung.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Angekommen


mask01Ich fand Heimat in deinen Augen, die Welt in deinem Gesicht.
Augen, die blieben, ein Gesicht, das mich liebte.
Und dann wischte ich nach langer Zeit den Spiegel wieder blank.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Als ich begann, dir nichts mehr zu sagen



Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“ als sanfte Einstimmung auf den heutigen Abend, der lieblich in die morgige Langeweile eines Feiertags gleiten möchte wie ein müder Schwan übers stille Wasser eines kitschigen Seerosenteiches, an dem du und ich nicht sitzen im Regen eines Julis, der niemals kommen mag, Hand in Hand, geschmolzen wie das Wachs einer heruntergebrannten Kerze, wie eine Zigarette, der keiner Feuer geben mag, schweigend, jeder in liebevoller Einsamkeit für den anderen.
Wenn dann die Wärme deiner Hand aus der meinen schwindet, weil du einem Traum ähnlich wieder deiner Wege ziehst, dann sollst du wissen, dass ich dich erst so unerbittlich zu lieben begann, als du nicht mehr da warst. Weil auch du mich immer erst dann lieben kannst, wenn du gegangen bist – drehe dich um und flüchte mit einer faulen Ausrede, so wie du das gerne tust. Doch wie oft und wohin du auch gehen magst – du bleibst mein Spiegel im Spiegel, so wie ich der Bruch im Herzen deines Herzens bleibe. Ein Bruch, den du mit seichten Liebschaften zu kitten bemüht bist.
Sie tun mir nichts, diese Regenpfützenliebschaften, aber du bist es, die verzweifelt an ihrem Mangel am Ankommen, einem Blinden mit Pfeil und Bogen ähnlich, in dumpfer Dunkelheit scheiternd, ein Herz so zu treffen, wie das meine. Weil nur ich ihn wieder flicken werde, diesen Bruch in deiner Mitte, indem ich dich nie wieder halte und dir keine Gedichte mehr schreibe. Dieses Gedicht ist nicht für dich, so wie keines meiner Gedichte jemals für dich war – all meine Gedichte waren stets nur für den Applaus, sie waren für die Katz, denn die ist ehrlicher zur Liebe, als wir beide es jemals sein werden.
Wir beide wissen nur zu gut: Bloß weil jemand nicht zu sehen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass er nicht da ist. Also bin ich dir niemals bitter, ich bin dir niemals gram, keine Fesseln mehr, keine Versprechungen, kein Drama – stille Akzeptanz ist mein Tanz, zu dem ich dich nicht bitte, denn Kirschblüten regnet es zu allen Zeiten, wenn der Frühling zur Ewigkeit wächst.
So sieht meine Spontan-Profan-Poesie aus, wenn nichts Besseres da ist, weil das Beste wieder einmal geflohen ist. Innert 7 Minuten geschrieben, innert 19 Minuten vergessen, innert 12 wieder erinnert… 1979 Tastenanschläge sind nicht nötig, um weniger zu sagen als nichts. Nichts – das ist alles, was ich dir noch zu sagen habe, doch es ist mehr, als ich jemals sagen wollte.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Ein Hobel, der keine Späne wirft, ist stumpf


Ich bin der Andersmensch. Komm nicht zu mir und frage nach einer Veränderung, die reibungslos vonstatten geht – das hier ist kein Hollywood-Film, das hier ist kein Liebesroman. Du wirst niemals eine Wandlung erleben, die keinen Staub aufwirbelt. Veränderung trägt immer zuerst die Maske des Chaos, sei dir dessen bewusst. Um eine neue Ordnung zu schaffen, ist zuvor die Unordnung Bedingung. Zu dieser Unordnung ermutige ich dich, aber ich lasse dich nicht im Unklaren darüber, dass es unbequem ist, deine Komfortzone zu verlassen. Du wirst von mir keine Samthandschuhe erfahren. Wenn du kuscheln willst, dann umarme deinen Teddy. Wenn du Märchen hören willst, dann geh zu deinen Politikern, zu deinen Priestern. Ich bin nicht der, der Luft in den Ballon deines Egos pumpt – ich bin die Nadel! Ich bin nicht der, der die Dosis deiner Tranquilizer erhöht – ich bin die Entziehungskur. Ich bin nicht die Nachfrage – ich bin das Angebot. Wenn du ein Produkt nach deinen Wünschen suchst, dann schaffe es dir selbst – ich bin weder der Weihnachtsmann noch hast du bei mir drei Wünsche frei. Ich bin nicht hier, um dir wohlgefällig zu sein – ich bin eine Provokation, eine Herausforderung. Ich bin eine Einladung zur Veränderung. Wenn du mich nach meiner Sicht der Dinge fragst, dann erwarte nicht, die deine zu hören – stell dich vor den Spiegel, denn dort findest du die einzige Person, die dir nach dem Mund redet. Wenn du eine Veränderung anstrebst, dann berufe dich nicht auf das, was dir bekannt ist – wage dich ins Unbekannte. Erscheint dir das zu unbequem, dann bleib besser zuhause.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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