Bist du bereit für die Reise zu Integraler Transzendenz?


Meistens unbemerkt schleicht sich Trägheit und Routine ins Leben. Dann tust du tagein und tagaus die selben Dinge unter denselben Menschen an denselben Orten wie immer. Das ist bequem und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Es geschieht nicht viel, aber es ändert sich auch kaum etwas. Eine kleine Anpassung hier, ein bisschen Zurechtrücken da. Abends liegst du dann wach im Bett, denkst an Abenteuer, große Veränderungen und malst dir aus, was du alles tun würdest, wenn…

Tja, wenn was?

– Es fallen dir wesentlich mehr Gründe und Vorwände ein, als du überhaupt Wunschträume hättest. Und natürlich kannst du weiterhin ein ganzes Leben lang von der großen Transformation träumen und dir im Kopf ausmalen, endlich jener freie, kreative, großartige, erfüllte und zufriedene Mensch zu sein, der du immer schon sein wolltest. Du kannst endlose Reden über geniale Projekte oder die eigene Wandlung schwingen, dir einen Vorsatz nach dem anderen schmieden, während du dich weiterhin täglich im selben Rad drehst wie immer. Du kannst das solange tun, bis es zu spät ist. Oder du kannst hingehen und einfach das tun, was du noch nie getan hast, um zu bekommen, was du noch nie gehabt hast. Du kannst es tun. Jetzt und hier. Mutig. Ohne Vorwand. Ohne Ausrede.
Deshalb möchte ich dich dazu einladen, deiner geistig-spirituellen Evolution einen kraftvollen Quantensprung zu ermöglichen. Es wartet die wahrscheinlich radikalste Transformation deines Lebens. Wagst du dieses mystische Abenteuer? Bist du bereit für die Reise zu Integraler Transzendenz?
Nur noch wenige Plätze sind frei, daher solltest du rasch entscheiden: Info & Anmeldung→

Ich freue mich auf dich.

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Du bist eine noch lange nicht ausgeschöpfte Möglichkeit


Du bist eine noch lange nicht ausgeschöpfte Möglichkeit. Wie viele andere Menschen auch, hast du wahrscheinlich einen eher „klassischen“ Lebensweg eingeschlagen und träumst wohl manchmal davon, was geschehen wäre, wenn…

du bisher weniger angepasst gelebt,
deine großen Gedanken verwirklicht
und deine Herzenswünsche erfüllt hättest,
du mehr deinem inneren Ruf gefolgt,
deinen Träumen näher als deinen Ängsten,
und dir selbst mehr Gönner als Kritiker wärst.

Du erkennst den Konjunktiv deines Lebens? Damit bist du nicht allein. Es geht vielen so. Aber es ist keine unabänderliche Sache. Denn da sind auch Menschen, die eines Tages die Schnauze voll hatten von „Hätte, hätte Fahrradkette“, indem sie begriffen, dass sie sterben werden und es daher keine Zeit zu verschwenden gilt. Diese Menschen haben sich keine Ausreden sondern Möglichkeiten gefunden, nicht vom Leben zu träumen sondern Träume zu leben. Dazu mussten sie mutig sein. Dazu mussten sie Entbehrungen, Durststrecken und das eine oder andere Vakuum auf sich nehmen. Letztlich aber sind sie angekommen. In ihrer Berufung. In ihrer Selbstverwirklichung. Und bei ihrem wahren Selbst.

Auch du kannst ein solcher Mensch sein, denn du bist eine noch lange nicht ausgeschöpfte Möglichkeit. Ich lade dich dazu ein, deine bisherigen Grenzen zu überschreiten, den Deckel deiner Box zu sprengen und aus dem Konjunktiv herauszutreten in die höchstmögliche Verwirklichung deiner kühnsten Vision von dir selbst. Alles, was du dazu brauchst, ist ein radikaler Entschluss, dir die Schlüssel abzuholen und zwar hier: Mehr Info →

In Wertschätzung und Liebe,
dein Andersmensch

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Viel zu einfach und viel zu schön, um wahr zu sein?


Stelle dir vor, es käme jemand, der dir etwas anbietet, von dem du denkst „Ne, das klingt viel zu einfach und viel zu schön, um wahr zu sein!“, daher schlägst du es aus, weil du grundsätzlich einem Programm folgst, das da lautet: Nur durch Mühe und Kampf gelangt man ans Ziel!

Was aber, wenn dieses Programm ein Virus auf deiner Kohlenstoff-Festplatte ist?
Würdest du noch an dieses Virus glauben wollen?

Ich sage dir, es gibt dieses Virus tatsächlich. Fast alle Menschen haben es in ihrer Grundprogrammierung wirken. Sie wissen nichts davon. Das aber schützt nicht vor den Auswirkungen. Und so führen sie ein extrem beschwerliches Dasein, das aus täglichem Kampf und großen Mühen besteht. Sie mühen sich ab in ihren Jobs, kämpfen in ihren Beziehungen, in ihrem gesamten sozialen Umfeld. Sogar in ihrem spirituellen Streben liegen Aufopferung und Ringkämpfe. Dabei spielt sich das heftigste Scharmützel in ihrem Innersten ab, tief verborgen in Räumen, deren Schlüssel sie nicht finden und zu denen sie aus diesem Grunde auch keinen Zugang haben.

Erlaube mir, mich selbst als Beispiel herzunehmen. Vorweg aber sei klar gestellt, auf keinen Fall erzähle ich dir Folgendes, weil ich so ein selbstverliebtes Arschloch bin. Das wäre mir wichtig, wenn du im Vorfeld annehmen möchtest. Es erscheint mir allerdings wichtig, dir klar zu machen, dass ich sehr genau weiß, was ich dir hier Großartiges anzubieten habe, weil ich es selbst lebe. Ich wollte nie einer sein, der Wasser predigt aber Wein trinkt. Daher muss ich mich zwangsläufig selbst als Beispiel heranziehen, um dir klar machen zu können, was ich meine:

Mein Lebensweg war bis zum heutigen Tage ein außergewöhnlicher. Das ist mit Sicherheit jeder Lebensweg. Daher sehe ich gewiss auch den meinen nicht als einen besseren oder begnadeteren Weg als etwa den deinen. Mit einer winzigen Ausnahme vielleicht: Mir wurde nämlich, als ich sieben Jahre alt war, der Schlüssel zu meinem wahren Selbst geschenkt. Seit damals nutze ich ihn täglich und gebe ihn seit nunmehr über einem Jahrzehnt weiter. Nach fast 40 Jahren eigener Praxis und Erfahrung getraue ich mir vor jedermann zu behaupten, dass ich absoluter Profi bin in dem, was ich unterrichte und dir hier in Liebe anbieten möchte – denselben Schlüssel zu deinem wahren Selbst, den auch ich für mich nutze!
Ich möchte dir eine Methode zeigen, die mich mein ganzes Leben lang schon begleitet und zu dem macht, was ich heute bin, und die dich im Idealfall noch kreativer, erfolgreicher und zufriedener macht als mich selbst. Eine Methode, die dich von allen äußeren Komponenten unabhängig werden lässt, weil du in sämtlichen Aspekten deines Lebens aus dem unendlichen Reichtum deiner ureigenen inneren Quelle zu schöpfen gelernt hast. Eine Methode, für die du täglich nicht mehr als zweimal 20 Minuten Zeit aufzubringen hast, die aber all das wundervolle Potenzial in dir mobilisiert und reaktiviert, das bisher geschlafen hat bzw. durch eingangs erwähntes Virus blockiert war. Eine Methode, die eines Tages vielleicht mich zu dir kommen lässt, damit ich von dir lerne, wie du all die Dinge in deinem Leben nur so unbeschwert und toll hinkriegst. Ich will dir etwas geben, das dich nicht zu einem Schüler, sondern zu einem Meister macht.

Ich lade dich hiermit dazu ein. Mehr als eine Einladung soll das hier gar nicht sein. Wenn du ablehnst, ist das voll okay. Wenn es für dich zu einfach und zu schön klingt, um wahr zu sein, dann soll es ebenso okay sein. Du hast immer die Wahl. Und ich habe die Pflicht, dich einzuladen, weil das ganz einfach meine Berufung ist.
Du willst mehr wissen? Dann klicke hier: Mehr Info →

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

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Sackgassen sind nicht das Ende


Manchmal schickt dir das Leben Zeichen um Zeichen, aber du läufst stur auf eine Sache fixiert, so als gäbe es ausschließlich dieses eine Ding, blind daran vorbei, um dich letztlich in einer Sackgasse wiederzufinden. Dann stehst du eine Weile ratlos rum, weinst vielleicht, resignierst. Doch irgendwann ertönt von irgendwoher ein leiser Ruf, der dich hinausführt. Und plötzlich erkennst du! Neuer Wind weht in deine Segel, weite Ozeane und unentdeckte Küsten eröffnen sich und warten.
Du stehst auf dem Oberdeck und sagst:
„Ich bin bereit, meine Liebe zu teilen. Ich bin bereit, ganz von vorne anzufangen und das Alte, Schwere in Dankbarkeit aus dem Rucksack meines Lebens zu entfernen. Meine Liebe teile ich wieder mit allem, was ist.“
Denn du hast dir vielleicht alles nehmen lassen, doch niemals deinen Glauben an die Liebe. Du verschenkst sie nun wieder, die Liebe. Überschwenglich. Uneingeschränkt. Freudig wie ein Kind.
Dann, an einem ganz besonderen Tag, gehst du an einer frischen Küste vor Anker, betrittst neues Land, und das erste, was dich da empfängt, ist mindestens das dreifache Maß der Liebe, die du gegeben hast…
Sackgassen sind demnach nicht das Ende, sondern ein Aufruf, die Richtung zu ändern. Und Liebe dient auf allen Wegen als der Magnet für die Nadel des Kompasses in deinem Herzen. Folge ihr!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Metaphysische Unbewegtheit ist Meditation


Wenn ich von Stille spreche, dann meine ich damit nicht profane Geräuschlosigkeit, ich meine damit nicht die simple Abwesenheit von Lärm. Wenn ich von Stille spreche, dann meine ich damit Gedankenstille, die Abwesenheit von Gedanken, metaphysische Unbewegtheit. Ich meine Transzendenz.
Der unkomplizierteste Weg in diese Transzendenz ist das, was ich „Meditation in Stille“ nenne. Meine Mediation in Stille führt dich und deinen Geist auf neue, unbekannte Wege. Sie führt dich näher und näher an den stillen, unberührbaren Kern in deinem Innersten. Sie führt dich geradewegs in deine unbewegte Mitte zu deinem Wahren Selbst.
Ich brauche zur Meditation keine äußerliche Stille – ich kann mitten auf einer betriebsamen Baustelle, umgeben von hektischen Leuten im Einkaufscenter oder bei einem Heavy Metal-Konzert meditieren. Wenn ich in meiner inneren Stille verweile, kann ringsherum die Welt untergehen – nichts bricht meine Erfahrung der Transzendenz, kein äußerer Einfluss unterbindet meinen Tanz mit der Stille. Das ist etwas, das der Großteil aller Menschen für unvorstellbar hält. Doch je weiter du ins Unvorstellbare vordringst, desto mehr klärt sich deine Wahrnehmung, deine Sinne werden feiner und feiner. Meditation in Stille führt dich zurück zu Fähigkeiten, die du längst vergessen hast. Sie sprengt die engen Grenzen deines Verstandes und eröffnet dir die Unendlichkeit der Seele.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2014 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Spiritualität ist unbegrenzt


Solange du der Auffassung bist, Spiritualität müsse sich auf gewisse Praktiken, Geisteshaltungen, Philosophien, Lebens- oder Ernährungsweisen begrenzen, solange bist du auf dem Holzweg. Und der ist bekanntlich gepflastert mit einer Menge Balken im eigenen Auge, einer Vielzahl von Brettern vor dem Kopf.
Sobald ein Weg dich begrenzt in deinem So-Sein, ist es kein spiritueller Weg, sondern ein törichtes Dogma. Sobald deine natürliche Menschlichkeit, dein So-Sein, durch ein Dogma auf ein Ideal reduziert wird, bleibt dir nichts anderes übrig als zum Heuchler zu werden. Alle Weltreligionen haben dies über Jahrtausende durch Dogmatismus in eindrucksvoller Erbärmlichkeit bewiesen. Um das zu erkennen, musst du bloß genau hinsehen! Wache auf und beginne damit, dich selbst als das zu feiern, was du bist – in deiner ganzen Menschlichkeit!
Es gibt keinen anderen Weg zur totalen Freiheit, keinen anderen Weg zur absoluten Spiritualität, als dich voll und ganz deiner Menschlichkeit hinzugeben. Sei vollkommen Mensch und du bist ein vollkommener Mensch. Versuche niemals etwas Anderes zu sein als du im Moment bist, denn du kannst in Wahrheit nicht anders sein als du in diesem Augenblick bist. Sei kein Fisch, der sich bemüht, ein Vogel zu werden. Versuche nichts Besonderes zu sein, denn du bist bereits besonders – genau so, wie du in diesem Augenblick bist! Lebe das, und du verkörperst automatisch Authentizität, du verkörperst dann ganz von selbst gelebte Spiritualität.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Konditioniert


Wo auch immer du dich befindest, du musst immer an der Spitze sein, damit du dich gut fühlst. Doch das soll dir nicht zur Last gelegt werden, denn du wurdest letztlich dahingehend programmiert. Es begann bereits in deiner frühesten Kindheit. Je eher du Leistung erbrachtest, desto mehr Aufmerksamkeit und Lob wurde dir in Aussicht gestellt. Du wurdest dressiert wie ein Zirkuspferd. Erfolg, egal in welchem Bereich, war die Grundprogrammierung deines Geistes. Man hat dich so konditioniert, ohne dass du dich dagegen wehren konntest. Daher glaubst du, es wäre wichtig und richtig, ständig der Sieger sein zu müssen. Du hältst diese Programmierung sogar für die wahre Natur des Menschen – über andere zu triumphieren gilt deiner Weltsicht nach als der Sinn menschlichen Daseins. Schuld daran ist dieses falsche Programm in deinem Geist.

Diese ganze Konditionierung aber erzeugt Minderwertigkeitskomplexe, weil sie darauf hinausläuft, dass du immer besser sein willst, besser als alle anderen.
Sie lehrt dich zu konkurrieren, zu vergleichen und dich zu messen mit deinem Nächsten. Sie lehrt dich Gewalt und Kampf.
Sie lehrt dich, dass der Zweck die Mittel heiligt und der Erfolg das einzige Ziel ist.
Du aber musst nicht erst erfolgreich werden – du bist es bereits! Dein Leben alleine, schlicht dein Dasein, ist der Beweis dafür, dass du selbst ein Erfolg bist. Die Liebe Gottes musst du nicht erst durch Leistung erlangen, denn du wärst ohne diese Liebe gar nicht hier. Du wärst nicht hier, wenn Gott dich nicht lieben würde – du hättest keine Existenz, ohne die Liebe Gottes. Wäre Gott nicht von deinem natürlichen Erfolg überzeugt, wäre Gott nicht von dir begeistert, gäbe es dich nicht. Du kannst nicht noch erfolgreicher werden – du bist bereits an der Spitze!

All dein Kampf, der ganze wahnsinnige Wettstreit, ist vollkommen sinnlos. Er ist bloß Resultat deiner Konditionierung, ein unnützes Programm in deinem Geist. Deshalb fällt es dir so schwer, dich selbst zu lieben – du vergisst ständig, wer du wahrlich bist: Gottes gewolltes Kind!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Du und dein Wunsch nach Erleuchtung


Die Menschen besuchen meine Seminare und Vorträge, sie lesen meine Schriften, kommen in mein Institut und fragen: „Andersmensch, bist du erleuchtet? Bist du schon ein Meister?“ – Natürlich tun das einige in der Absicht, mich damit zu provozieren, andere aber stellen diese Fragen vollen Ernstes.

Für gewöhnlich erzähle ich nicht gerne über mich selbst – wozu auch? Du glaubst ohnehin nur das, was dir dein Ego zu glauben gestattet, und mich interessiert deine Meinung sowieso nicht – es ist deine Meinung, sie hat nichts mit mir zu tun, deshalb darfst du sie auch gerne behalten. Wenn ich dich danach frage, kannst du anhand meiner Frage erkennen, dass mich deine Meinung interessiert. Solange ich dich nicht danach frage, versuche nicht, mich damit zu vergewaltigen. Und obwohl ich wenig Sinn darin sehe, über meine Person zu erzählen, möchte ich diesen Artikel dennoch mit einer kurzen Anekdote aus meinem Leben beginnen:

Ich kam erwacht zu Welt. Das war für meine Eltern nicht immer eine Freude und für meine sogenannten Lehrer eine Qual. Da ich in einem spirituell orientierten Umfeld aufwuchs, praktiziere ich seit meinem 7. Lebensjahr Transzendentale Meditation. Das war und ist keine große Sache für mich – es ist einfach Teil meines Lebens. Der Tag, an dem ich meine erste persönliche Erleuchtung erfuhr, war jener Tag, als ich gerade mal 10 Lenze zählte und eine Schneeflocke in meiner Handfläche betrachtete. Mir wurde gewahr, dass diese Schneeflocke, wie alles im Universum, Bewusstsein besaß. Ich sah zu, wie all ihre Herrlichkeit, wie all ihre Einzigartigkeit dahinschmolz in wenigen Augenblicken, aber es lag dabei nicht eine einzige Sekunde Selbstmitleid, Angst oder Reue in diesem vollkommen natürlichen Vorgang des Dahinscheidens. Es schien dem Universum auch völlig gleich, ob jemand ihre herrliche Existenz zur Kenntnis genommen hatte oder nicht.
Jener Tag, an dem ich meine erste persönliche Erleuchtung erfuhr, das war der Tag, als ich 10 Jahre alt war und beim Betrachten dieser Schneeflocke erkannte, dass alles vollkommen ist, dass ich selbst vollkommen bin, dass jeder Mensch und das ganze Universum vollkommen ist. Das war der Tag, an dem ich mir meiner Erleuchtung bewusst wurde. Mir wurde klar, dass Erleuchtung der Grundzustand ist – nicht das Ziel. Das wachsende Gewahrsein dieses Zustandes ist der Weg.

Und in diesem Moment, genau jetzt, bin ich mir vollkommen der Provokation bewusst, die diese Aussage für manche von euch in sich birgt, denn ihr habt euch Erleuchtung anders vorgestellt. Doch das ist euer Problem – nicht das meine. Der Fakt, dass ich mich nicht ausnahmslos und ständig im Zustand von Glückseligkeit befinde, sondern ebenso voll bewusst in die tiefsten Abgründe fallen kann, ist für mich selbst die Bestätigung meiner Aussage, denn Erleuchtung bedeutet, voll und ganz am Leben zu sein und sich dieses Lebens vollkommen bewusst zu sein. Leben bedeutet Auf und Ab, Freude und Leid. Die vollständige Akzeptanz dessen, das ist die Meisterschaft. Erleuchtung ist kein Ziel, das du anstreben kannst – Erleuchtung ist ein ewiger, endloser Prozess. Und je eher du erkennst, dass du nichts zu leisten hast auf deinem spirituellen Wege, desto näher kommst du deiner eigenen Erleuchtung. Sie ist im Grunde bereits da – du bist dir ihrer bloß noch nicht bewusst…

– Ich weiß nicht, was für dich Erleuchtung ist. Ich habe keine Ahnung, was in deinen Augen einen Meister ausmacht, und es ist mir auch völlig egal, aber ich kann dir versichern, dass jene, die im Lotussitz milde lächelnd wie eine Hindu-Kühe vor dir auf einem Teppich kauern und dir darüber erzählen, wie wundervoll Erleuchtung sei, und welch ein Meister sie selbst wären, schlicht und einfach eine Show abziehen. Sie wollen dir mit all dem Theater weismachen, sie wären erleuchtete Meister, die ein ganz spezielles Geheimnis hüten, damit du ihre Bücher kaufst, ihre Veranstaltungen besuchst, damit du dich unterlegen fühlst und sie samt ihren Lehren zu brauchen beginnst, damit du abhängig wirst von ihrem eigenen illusionären Mangel an innerem Licht, und sie damit ihr Ego und ihre Bank befriedigen können.

Ich versichere dir, ein wahrer Meister muss seine Erleuchtung nicht durch Showeinlagen deklarieren – sie ist offensichtlich und deutlich spürbar. Dazu ist keine theatralisch-suggestive Demonstration nötig. Ein wahrer Meister ist total lebendig. Er kennt die Höhen und Tiefen des Daseins und gibt sich diesen hin. Er weint und lacht. Er hat Sex und liebt das Feiern. Er tanzt ausgelassen wie ein Kind im Regen. Er weint vor Ergriffenheit beim Anblick der Schönheit einer Blüte. Er kann zornig wie ein Gewittersturm oder sanft sein wie der Wind im Mai. Ein Meister macht dich niemals von seiner Lehre abhängig – er macht dich vielmehr frei von allen Lehren, ganz besonders von seiner eigenen.

Ich stelle mir selbst nicht die Frage nach meiner Erleuchtung oder einer möglichen Meisterschaft, denn ich bin voll und ganz damit beschäftigt, lebendig zu sein. Ich bin so sehr am Leben, dass ich keine Zeit habe, mir solche Fragen zu stellen. Ich lebe mein Leben total und das reicht vollkommen aus. Ein totales Leben ist ein Leben in Erleuchtung. Wer sein Leben jeden Augenblick in aller Totalität lebt, der ist ein Meister.

Für mich ist zum Beispiel eine Schneeflocke erleuchtet. Ihre herrliche Erscheinung ist so zart, so vergänglich, so kurzlebig und zerbrechlich in ihrer wunderbaren Einzigartigkeit, dass man, wenn man sie mit allen Sinnen wahrnimmt, von ihr alles, aber absolut alles, über das Universum und das Leben lernen kann. Eine Schneeflocke ist ein erleuchteter Meister; vor allem aber ist sie das, was sie am besten kann – voll und ganz eine Schneeflocke. Es ergeben sich in ihrem Dasein keinerlei Fragen. Sie ist für sich gesehen die beste Schneeflocke, die jemals existiert hat, und selbst wenn ihre Existenz nur einen einzigen Augenblick währt, so ist dieser Augenblick ein Augenblick vollkommener Meisterschaft.
Als Zehnjähriger wurde mir bewusst, dass das Leben als Mensch wie diese Schneeflocke ist – einzigartig, herrlich und vergänglich.

Ein wahrlich spiritueller Mensch verschwendet keinen einzigen Gedanken an seine Erleuchtung, noch sucht oder strebt er danach – ein wahrlich spiritueller Mensch ist einfach voll am Leben. Er ist voll und ganz damit befasst, im Hier und Jetzt zu sein. Er lebt sein Leben total. Er gibt sich jedem Auf und jedem Ab, aller Freude, allem Leid, aller Lust und allem Schmerz voll und ganz hin. Da bleibt kein Raum und keine Zeit mehr, sich nach der Erleuchtung oder Meisterschaft zu fragen.

Du sehnst dich nach Erleuchtung, ja du kämpfst und buhlst regelrecht um das, was du für Erleuchtung hältst, ehrgeizig, ganz und gar konform mit dem Leistungsdenken deiner Gesellschaft – doch warum tust du das? Warum möchtest du erleuchtet sein, wenn du noch nicht einmal weißt, was Erleuchtung ist? Du hast gar keine Ahnung, was Erleuchtung ist. Niemand kann sie dir erklären, bevor du sie nicht für dich selbst erlangt hast.
– Man hat dir jedoch Erleuchtung versprochen, wenn du dieses oder jenes tust, wenn du auf diese oder jene spezielle Weise lebst; und das tust du dann auch in der Hoffnung, dadurch die Erleuchtung zu erlangen, aber du weißt gar nicht, warum du das alles tust.

Nun stelle ich dich vor eine Herausforderung: Gut! Angenommen, du wärst jetzt in diesem Augenblick erleuchtet, ein Meister – was wäre dann? Und vor allem – was kommt danach?
– Das hat dir noch keiner gesagt; und auch du hast noch nie ernsthaft darüber nachgedacht, was danach geschieht, weil es dir in Wirklichkeit gar nicht um Erleuchtung, sondern um Überlegenheit geht. Du glaubst, durch das, was du für Erleuchtung hältst, endlich überlegen und von aller Angst und jedem Leid befreit zu sein, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass du dich da gewaltig täuscht. Erleuchtung ist kein Ziel, das du anstreben kannst, denn Erleuchtung ist kein statischer Zustand – Erleuchtung ist ein beweglicher, individueller Prozess; ein ewiger, endloser Prozess.

Ich sage dir, solange du dich nach Erleuchtung sehnst, wird sie für dich nicht eintreten. Solange du dich oder andere nach einer Meisterschaft fragst oder beurteilst, wirst du die deine nicht erlangen, denn wenn du Zeit hast, solche Fragen zu stellen, dann lebst du noch nicht voll und ganz im Hier und Jetzt, dann lebst du dein Leben noch nicht total genug, dann bist du noch nicht total lebendig.

Erlange zunächst einmal den Zustand des total lebendigen Seins im Hier und Jetzt mit all seinen Widersprüchlichkeiten, die es in ihrem vollen Ausmaß zu akzeptieren gilt, und du wirst niemals mehr einen einzigen Gedanken an Erleuchtung oder Meisterschaft verschwenden.
Vor der Erleuchtung, vor der Meisterschaft, kommt das völlige Loslassen des Wunsches danach.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Geister unserer Bestimmung


Trage mich sanft aber unerbittlich zu neuen Ufern,
bring mich zur Ziellinie, damit ich neu starte mit dir.
Tanze barfuß mit mir im Sommerregen,
bis der Himmel nicht mehr weint.
Küsse mich mit einer Zunge der Lust,
so dass es Nacht wird hinter meinen Lidern
und mir die Kraft in den Beinen versagt.

Lass die Zeit schmelzen wie das Wachs einer Kerze,
deren Flamme der Wind droht,
weil das Leben manchmal nicht genug ist.
Fließe in mich als herrliches Wesen,
ähnlich zweier Ströme im Delta,
sich wild windend durch die Ewigkeit.
Hab keine Angst jetzt, sei mutig an meiner Seite,
denn unsere Seelen kennen den Tod nicht.

Mache mich nicht traurig, aber bringe mich zum Weinen
vor der gnadenlosen Schönheit unserer Begegnung.
Wir wurden geboren, um miteinander zu atmen,
weil Liebe die einzige Bestimmung ist,
derer das Leben folgt.

Wilde Kinder sind wir,
die sich in den Wäldern der Welt die Knie blutig schlagen,
entschlossen zu jedem gemeinsamen Abenteuer.
Obgleich schon keiner das Ross der Verschmelzung zu stehlen wagt,
so lass wenigstens uns tapfer auf seinem mächtigen Rücken
in den Morgen reiten,
und unser Lachen soll hallen durch den Weltenraum
zum Zeichen unseres Wahnwitzes.

Niemand wird uns halten,
denn wir sind Geister unserer Bestimmung,
Länder erobernd, die noch nicht entdeckt wurden,
alle Schlachten beendend durch die Macht unseres Friedens,
der sich heimlich wie der Morgennebel
über den Wahnsinn der Welt legt.

Geister unserer Bestimmung – das sind wir.
Ein Mann und eine Frau,
bereit,
Eins zu sein und fortan
keine Namen mehr zu tragen,
weil das Du & das Ich sich erlöst in stiller Einheit.

– David P. Pauswek – der Andersmensch

 

© 2012 text by David Peterson Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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