Silvester – Fest für Dumme?


Im Grunde ist heute ein ganz gewöhnlicher Tag, bis auf die Ausnahme, dass eine riesige Schafherde auf Kommando zu saufen beginnt, ihre unbewussten Kriegsgelüste mittels Böller zum Ausdruck bringt und glaubt, am Tage danach würde alles für sie besser. Endlich, endlich besser.

Die meisten aber ernten am Tag danach nicht mehr als einen fetten Kater (oder auch Katze, damit es brav im Gender-Modus bleibt) und die Gewissheit, dass alles beim Alten blieb. Nichts hat sich verändert, wieder, wieder einmal nichts.
Ein paar wenige Aufgewachte wissen, das Jahr könnte genauso gut am 4. April um 12:13 Uhr oder am 06.07. um 21:05 beginnen. Der Rest aber wird saufen, dämliche Glücksbringer aus Plastik verteilen und fest böllern, den einen oder anderen Finger dabei verlieren und sich in der Innenstadt ihres Vertrauen vom Flüchtling ihres Misstrauens begrapschen lassen.

– Die Krone der Schöpfung beweist wieder mal ihr Höchstmaß an Intelligenz, Prosit!
Die meiste Freude am heutigen Tag wird wohl die Wirtschaft haben, allen voran die Drogenküchen der Sekt und Weinhersteller, die Feuerwerksmafia und die Mobilfunkbetreiber sowie die Medien und Geheimdienste, die sicher wieder etwas Hübsches zusammen ausgeheckt haben, aber auch die Bullen, denn die dürfen endlich mal wieder ganz viele Menschen festnehmen und eventuell sogar verdreschen.
Feiere schön, liebe Schafherde! Du funktionierst so brav auf Befehl. So wie auf diesen hier: Rege dich (sinnlos) über diesen Artikel auf!

© 2017 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Die Wölfe unter den Schafen


Es gibt Schafe. Und es gibt Wölfe. Das sind die zwei Kategorien, in die sich die Menschheit teilt. Wölfe bevorzugen das Rudel oder streifen sogar als Einzelgänger durch die Welt. Sie sind wach und wachsam, treiben die Schafherde vor sich her, lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Schafe hingegen folgen gedankenlos der Herde, sind systemhörig, befinden sich in einem Dämmerschlaf.

Systemhörige Gehirne können weder an ihre eigene Versklavung noch an die Tatsache einer Weltverschwörung glauben – sie wurden darauf trainiert und konditioniert, für das Lügengebäude ihrer Welt zu kämpfen. Es ist ihre Aufgabe, dieses System bis aufs Blut zu verteidigen, selbst wenn dieses für sie schädlich ist. Ihr Glaube stützt sich allein auf die Lügen der Wissenschaft, der Politik und der Medien. Folgsam sind sie. Soldaten in Zivil, mit eingeschränktem Neocortex und betäubtem präfrontalem Cortex ist es ihnen nicht gegeben, das System als solches anzuzweifeln.

Sie werden alles tun, um die Lüge, in die sie hineingeboren wurden, zu verteidigen, beginnend mit Selbstbetrug bis hin zur Diffamierung sowie der Lynchjustiz an jenen, welche die Lüge durchschauen und lautstark anprangern. Um das System zu schützen ist den Schafen jedes Mittel recht. Es handelt sich bei diesen Zivilsoldaten um hörige, abhängige, bedauernswerte Wesen, die auf Befehl ihrer Autoritäten funktionieren und wie Lemminge über die Klippe eines bodenlosen Abgrundes stürzen, der Werbung und dem Trend folgend, sich moralisch anpassend und ohne Befehlsgeber völlig hilflos dastehend.

Menschen dieses Schlages machen den Großteil der Weltbevölkerung aus. Es sind dies die geheimen Soldaten einer perfiden Elite, deren erklärte Agenda darin liegt, die totale Kontrolle über den Planeten zu übernehmen. Es hat wenig Sinn, mit diesen Wesen zu diskutieren – sie sind sowohl aus biologischen als auch mentalen Gründen unfähig, die Wahrheit über ihre Welt zu erkennen, geschweige denn, diese zu akzeptieren.

Wölfe sind nicht zu zähmen, sie folgen nur ihrem Alphatier aus freiwilligen Gründen, können aber auch alleine für sich bestehen. Wenn du also ein Wolf bist, dann verschwende deine Zeit nicht mit Schafen – bedauere sie und geh unbeirrbar deinen Weg als waches, bewusstes Wolfswesen. Sei froh, kein Schaf sein zu müssen, auch wenn du als Wolf von den Schafen gehasst wirst.

Das Groteske an den Schafen ist, sie wissen meist gar nicht, dass sie Schafe sind und halten sich somit für Wölfe. Frag einen Menschen, ob er ein Schaf ist – er wird mit großer Überzeugung behaupten, ein Wolf zu sein.
Schafe erkennen sich selbst nicht als Schafe. Nur der Wolf erkennt sie daran, dass sie Trends folgen, an Politik glauben, der Wissenschaft vertrauen, die Ansicht der Mehrheit für Wahrheit halten und Gehorsam als Tugend werten.

Akzeptiere: Es gab immer schon weniger Wölfe als Schafe. Und das hat seinen Sinn.

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Mut zur Dunkelheit


« Die Unterdrückung und Verleugnung deiner inneren Dunkelheit ist jene Kette, die dich an sie bindet. Wenn du lange genug die Dunkelheit in dir verneinst, wirst du letztlich zum Heuchler, zu einer bedauerlichen Witzfigur – ein schwindendes Licht, das vergessen hat, die Dunkelheit als seinen Rahmen zu nutzen. »

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek – Der Andersmensch. Foto by Babou Lina © 2012. grafik & design by alphawolf © 2015.


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Du und das Karma


ANDERSMENSCH – KARMA

Der Begriff „Karma“ wird von vielen Menschen völlig widersinnig verstanden. Karma ist für die meisten Menschen so etwas wie für die Christen die Erbsünde. Das Wort „Karma“ entstammt dem Sanskrit. Es bedeutet „Wirken, Tat“. Der Glaube an ein Karma, das dir aus „früheren“ Inkarnationen nachhängt, entstammt dem Hinduismus. Dieser aber wurde über die Jahrtausende hinweg verfremdet. Der Hinduismus ist eine Religion. Und Religionen hat man bloß aus einem einzigen Grund so machtvoll aufgeblasen – um Menschen zu manipulieren, um sie in Schach zu halten.

– Wie hält man Menschen am Besten in Schach? Nun, man schaffe ganz einfach ein Szenario der Gefahr, man halte sie in Angst. Das Christentum erreicht dies durch den Zorn Gottes und mittels der Erbsünde. Der Hinduismus setzt dafür das Karma ein, welches man über Inkarnationen hinweg aufgebaut hat. Du fürchtest natürlich insgeheim dein Karma aus „früheren“ Leben, hast Angst, dieses Karma nun „abtragen“ zu müssen und wirst somit von diesem Karma und der Furcht davor in Schach gehalten – ich aber sage dir, dass es gar keine „früheren“ Leben gibt.

Alles Leben findet zur selben Zeit statt – Jetzt! Alle Inkarnationen werden in einem einzigen Augenblick, der ewig andauert, erlebt – Jetzt! Nur du in der Erfahrungsmatrix deiner Realität erfährst Zeit als etwas Sequenzielles. Zeit aber ist dort, wo das ewige Jetzt ist, ausschließlich simultan und hört somit auf zu existieren. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist Eins im ewigen Jetzt. Das Leben selbst ereignet sich somit stets nur simultan – im ewigen Jetzt.

– Wie also kann es da frühere Leben geben und wie ein Karma, das dich heute noch heimsucht, für das du entweder büßen musst oder für das du belohnt werden kannst? Du kannst dich ja nicht mal erinnern an dein vermeintliches Karma – wo also läge der Sinn eines solchen, wenn du daraus nichts lernen kannst, weil du dich nicht erinnerst?

Lernprozesse erfordern ein Erinnerungsvermögen, sonst findet kein Lernen, sondern bloß ein Erleben statt – und genau deshalb bist du auch hier: Um zu erleben, um zu erfahren auf irdischer Ebene. Lernen ist nicht der Grund deines Hierseins. Es gibt nichts zu lernen. Du hast bereits alles Wissen in dir – du bist hier um dieses Wissen auf der Ebene der Erfahrung zu erleben. Denn Wissen ohne die Erfahrung des Wissens ist gleich dem Nicht-Wissen. Somit bist du kein Lernender, sondern ein Erfahrender.

Wenn ich also von Karma spreche, dann meine ich etwas völlig Anderes, als die meisten Menschen darunter verstehen. Meine Erfahrung von Karma ist eine vollkommen andere – sie ist befreit von religiösen Hintergründen, befreit vom Belohnungs- und Bestrafungssystem deiner dualistisch orientierten Religionen.
Wenn ich von Karma spreche, dann meine ich den Plan, den du als Seele hattest, bevor du dich inkarniert hast. Ich meine die Skizze, die du angefertigt hast, bevor du aus dem All-Einen in das Vielfache übergingst. Dieser Plan, diese Skizze – das ist dein Karma, deine Bestimmung, der Plot, nachdem deine Inkarnation verlaufen wird.
Die All-Seele hatte den Plan, sich als jene Individuation, als die du dich im Augenblick erfährst, in gewisse Erfahrungen zu begeben. Dieser Plan erfüllt sich unabdingbar. Es gibt keinen Weg, ihn zu ändern. Deshalb erscheint dir das, was du auf deiner bewussten Ich-Ebene, was du innerhalb der Erfahrungsmatrix des Egos erfährst, wie Schicksal, Bestimmung oder Karma im herkömmlichen Sinne.

Du kannst auf der Ich-Ebene diesen Plan der Seele weder ändern noch kannst du daran scheitern – du magst die Illusion eines Scheiterns erfahren, weil dem Ego nicht gefällt, was es erleben muss, doch das liegt dann bloß an einem Mangel an Hingabe an den Plan, den die Seele ausführt.
Es ist also weiser, dich hinzugeben, als gegen dich selbst zu kämpfen – du kannst diesen Kampf ohnehin nicht für das Ego entscheiden! Das Ich zieht hier unweigerlich den Kürzeren.
Wenn du den Körper verlässt, gehst du erneut über in die All-Seele, fernab von allen Illusionen dieser Welt. Die Person, die du glaubtest zu sein, löst sich auf für immer – dein Ego erlischt. Es hat dich nie gegeben. Die Illusion endet. Der Plan ist erfüllt, das Karma abgetragen.
– Wozu also gegen deinen eigenen Plan ankämpfen?

Wenn ich dich nun unter Hypnose „zurückführe“ in eine Inkarnation, dann erinnerst du dich nicht an dein früheres Leben, sondern wirst vielmehr zum Kanal (zum Channel) für die All-Seele. So transportierst du Informationen aus einem simultan stattfindenden Leben in die Matrix von Zeit und Raum. Im Grunde bist du jedoch alle Inkarnationen zugleich – wir alle sind jeder, in Wahrheit aber nur das Eine.

Dich gibt es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Das gilt es zu akzeptieren. Du existierst nicht wirklich, denn auch du als das Ich, das du glaubst zu sein und als welches du dich im Augenblick erfährst, bist bloß Teil dieser Illusion innerhalb der Matrix von Raum und Zeit.
Du als dein wahres Selbst aber bist immer unbefleckt gewesen – du wirst es ewig sein! Deshalb nimmst du auch keine Liste an „guten“ oder „schlechten“ Taten mit, wenn du dich wieder inkarnierst, wenn du wieder ein Ego erschaffst, wenn du dich wieder als ein Ich in die Illusion begibst. Du kommst vollkommen unbelastet, rein und weiß wie ein frisches Leintuch in die Welt.
Bedenke: Dein Ich existiert bei deiner Geburt noch gar nicht. Du brauchst in etwa drei Jahre, um dieses Ich zu entwickeln, und in Folge den Rest deiner Inkarnation, um dir die Illusion einer Persönlichkeit zu erschaffen, mit der du dich während des Verlaufs deines Lebens identifizierst.
– Nimm also nicht allzu ernst, was du erlebst! Es ist bloß Illusion, eine perfekt gemachte Simulation – nicht mehr, nicht weniger.

Das dualistische Paradigma deiner Welt mag mit diesen Gedanken nicht klarkommen, aber vergiss diese Polaritäten, lass sie einfach los – sie sind bloß Teil der Illusion, in der du dich hier auf Erden befindest. Es gibt keine Polaritäten im All-Einen. Somit gibt es auch keine Waage, auf welche deine Taten gelegt werden am Ende deiner Inkarnation. Und es gibt keinerlei Schuld, die du abzutragen hättest, ausgenommen jener, die du durch dein unmittelbares Denken und Handeln als Konsequenz im Jetzt erfährst. Doch eine Konsequenz ist noch lange keine Schuld in dem Sinne, in dem Schuld generell verstanden wird. Das ist es, was Jesus meinte, als er sagte: „Deine Sünden sind dir vergeben, denn ich habe es gesagt!“
Nun bin ich hier und sage es dir erneut: Du bist frei von Schuld!

Wenn ich dir Karma mit einem Satz erklären möchte, dann sage ich: Das große Karma ist der Plan der Seele, das kleine Karma ist das Echo deiner gegenwärtigen Schwingung, die du aussendest. Und dieses Echo hallt unmittelbar wider. Vielleicht erreicht dich sein Widerhall um einige Jahrzehnte verzögert, doch ein Jahrzehnt gilt im Anbetracht nicht-existenter Zeit als unmittelbar – Karma ist das Echo deiner gegenwärtigen Schwingung, nicht mehr, nicht weniger.

Sende Liebe aus – Liebe wird das Echo sein! Aber sende die Liebe nicht des Echos wegen – sende sie allein der Liebe wegen!

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Du, ein Schöpfer?


Viele propagieren dieser Tage ihr Schöpfertum. Du erzählst mir von göttlicher Macht, die du besäßest, erzählst davon, deine Wirklichkeit zu erschaffen mittels deiner Gedanken. Jeder Gedanke, so sagst du, weil es dir jemand gesagt hat, dem es jemand erzählt hat, der es von einem anderen gehört hat, der darüber gelesen hat, wäre machtvoll und könne Realität erzeugen. Du müsstest einfach nur dein Denken und Glauben ändern und dann würde sich dein Leben wandeln zu einer Erfahrung von Liebe, Fülle, Reichtum und Glück. Und so denkst und denkst du, tagein und tagaus, bist ständig am Denken und Visualisieren.

– Wieso aber läuft dann dein Leben nicht rund? Wieso wird nichts so, wie du es wünscht, wie du es denkst, wie du es glaubst?

Weil du „falsch“ denkst, sagt dir jener, der dir über die Macht der Gedanken erzählt hat, weil es ihm jemand gesagt hat, der es von jemand erzählt bekam, der es von einem anderen gehört hat, der darüber gelesen hat. Du mühst dich dem gemäß ab und hoffst darauf, schon bald das gewünschte Ergebnis durch deine Gedanken erlangt zu haben – bald wird sich dein Leben wandeln zu einer Erfahrung von Liebe, Fülle, Reichtum und Glück.

Das ist aber nicht deine unmittelbare Erfahrung von der Wirklichkeit. Du erfährst immer noch ein ähnliches Dilemma in deinem Leben wie damals, bevor dir einer von der Macht der Gedanken erzählt hat, weil es ihm jemand gesagt hat, der es von jemand erzählt bekam, der es von einem anderen gehört hat, der darüber gelesen hat – du erreichst mit deinem Denken schlicht und einfach nicht das, was du dir versprichst.

– Woran liegt das wohl?

Nun, ich habe da für dich eine kleine, leicht bittere, dafür aber interessante und heilsame Antwort:

Die wahren Schöpfer wissen genau, dass sie nicht die Schöpfer sind – sie waren und sind nur ein Instrument, ein Medium, ein Kanal. Gewiss, etwas geschah und geschieht durch sie, aber sie haben es nicht gemacht. Du in deinem Ich-Bewusstsein bist nicht der Schöpfer. Du wirst niemals der Schöpfer sein, denn dazu reicht dein Blick nicht weit genug, dazu wandeln sich deine Wünsche und Begierden zu rasch – sie sind flüchtig wie Morgennebel bei der ersten Berührung mit den Sonnenstrahlen. Sie schmelzen dahin wie Schnee im lauen Märzwind.

Zur Verwirklichung gelangt nur jene Realität, die im Einklang mit dem Großen Ganzen steht – niemals aber deine auf den Illusionen des Egos basierenden Vorstellungen von der Welt, und auch niemals jene Vorstellungen von deinem Leben in dieser. Du bist nicht der Schöpfer – du bist sein Instrument. Wenn du dich vollkommen der Liebe öffnen kannst, wenn du zu einem klaren und reinen Kanal für den Schöpfer wirst, indem du dich hingibst, dann wird die Melodie, die er durch dich spielt, für dich eine liebliche sein, selbst dann, wenn sich nicht verwirklicht, was dein Ego, dein Ich-Bewusstsein begehrt.

In deiner Seele wartet ein Lied, das gesungen werden will, in deinem Herzen schlummert ein Bild, das gemalt werden möchte – doch das Bild ist unsichtbar und das Lied hat noch niemals jemand vernommen. Es ruht tief verborgen in der heiligen Lotusblüte deines Herzens. Du darfst es an die Oberfläche bringen, darfst es ausdrücken, indem du dein Ich, dein Ego beiseite treten lässt – so bekommst du einen Geschmack vom totalen Leben, so wirst du zum Instrument des Schöpfers, so erfährst du Selbstverwirklichung.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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