Die Töchter Liliths


Lilith. Sie ist zu einer esoterischen Pop-Ikone geworden. Zum Leitbild zahlreicher Frauen. Viel wird über sie geschrieben, aber nur wenig davon ist wahr. Auch dieser Artikel hier ist gewiss nicht völlig objektiv, denn dem Subjekt bleibt alles subjektiver Wahrnehmung unterstellt. Wahre Objektivität ist alleine der Göttlichkeit vorbehalten. Trotz aller Subjektivität gründet sich der Artikel jedoch auf die heiligen Schriften und Mythologien, nicht auf das psychotische Eso-Tingeltangel der New Age-Bewegung, die alles an den Mann und seine Frau verkaufen möchte, was zweifelhaften spirituellen Status, vor allem aber Kohle bringt. Daher wollen wir versuchen, Lilith hier einmal anders zu betrachten, um sie anschließend in einen neuzeitlichen Kontext zu stellen.

Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
Da sprach der Mensch: Die ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein EIN Fleisch. Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.
– Genesis 2, Vers 21 – 25

Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.
– Genesis 3, Vers 20

– Gott nahm also keinen Teil vom Haupt Adams, damit Eva nicht über ihm stünde. Er nahm auch keinen Teil von Adams Fuß, damit sie nicht unter ihm stünde. Er nahm von der Rippe, da wo das Herz ist, damit sie ihm gleich stehe, Seite an Seite.

Das ist im Grunde eine wunderbare Sache aus der ganz klar zu erkennen ist, dass hier durch Gott eine Gleichstellung der Geschlechter gewünscht ist. Also kein Anlass, um an dieser Stelle schon hysterisch ins feministische Horn zu stoßen. (Diese Stelle kommt noch, jedoch eher zum Ende dieses Artikels – soviel sei hier schon mal verraten!)
Es ist ein durchaus schöner Gedanke zu wissen, dass Mann und Frau aus einem Leib gemacht sind. Völlig egal, ob man aus Lehm und Staub (Adam) oder aus einer Rippe (Eva) geformt wurde – beides klingt nicht sonderlich erhaben oder gar romantisch. Daher ist Eifersucht (Penisneid) nicht nötig. Wesentlich bedeutsamer ist der göttliche Plan dahinter, der sich hier offenbart. Denn als Eines waren sie gedacht und eins sollten sie bleiben. Eva war Adam eine gute Frau und Adam war ihr ein guter Mann. Sie stellten zwar gemeinsam etwas Folgenschweres an, aber sie taten dies immerhin als eingeschworene Komplizen, die auch gemeinsam die Konsequenzen ihres „Sündenfalls“ zu tragen hatten. Bis zum heutigen Tage…

Adam war also ein guter Mann. Eva war also eine gute Frau. Viele Frauen dieser Tage aber wollen nicht die Eva sein. Sie identifizieren sich lieber mit Lilith. Offenbar wollen sie keine guten Frauen sein. Sie wollen lieber schlechte Frauen, Dämoninnen und Kindsmörderinnen sein. Denn es wird behauptet, Lilith sei die erste Frau Adams gewesen, die sich Adam nicht unterordnen wollte, worauf sich Adam bei Gott beschwerte, der Lilith zu Rede stellte und sie aufforderte, Adam doch eine gute Frau zu sein. Lilith aber weigerte sich. Sie verfluchte Gott und schwor, bis zum Ende der Zeit die Kinder Adams zu ermorden. Angeblich war sie auch gegen die Verführungen Satans immun und betrog sogar Gott, indem sie ihm seinen heiligen Namen entlockte, was ihr nahezu unbegrenzte Macht verlieh. In jedem Falle aber zog sie aus dem Paradies aus (Wir wissen nicht, ob es sich hierbei um die allererste Schmollreaktion eines Weibes handelte, Anm.d.Verf.) und tötete fortan Nacht für Nacht die Kinder aus Adams Linie. Über viele Jahrhunderte hinweg fürchteten Eltern deshalb um das Leben ihrer Babys, die Lilith zum Opfer fallen könnten.

In deutschsprachigen Ausgaben der Bibel wird Lilith genau an zwei Stellen genannt, bei Hiob 18,15 und bei Jesaja 34,14. Dort wird sie (von hebräisch „Lilit) als „Nachtgespenst“ übersetzt, mit der Heimat in der Wüste.

Ab dem 13. Jahrhundert begegnet sie uns erstmals in einer Schrift namens „Abhandlung über die linken Emanationen“ in der ein System aus sieben göttlichen bösen Mächten beschrieben wird, deren erste Samael und deren letzte Lilith darstellt. Samael und Lilith symbolisieren ein göttliches Paar, das eine Gruppe böser Dämonen beherrscht und gegen die rechten (guten) Emanationen um die Vorherrschaft der Welt kämpft. Erst durch den apokalyptischen Zweikampf zwischen Samael und dem Messias wird dieser Kampf beendet.

Diese Metaphorik ist leicht auf unser heutiges Erkenntnismodell von den beiden Hemisphären unseres Gehirns zu deuten, bei dem die Linke dem kalten, rationalen, analytischen, und logischen Verstand, dem Ego zuzuordnen ist, wogegen die Rechte für das Ganzheitliche, Bildhafte, Kreative, Zeitlose, Intuitive und Emotionale, also für die Seele steht. Zwischen diesen beiden Seiten eines Ganzen herrscht im schlimmsten Falle Zwietracht. Finden sie zurück zur Einheit, erlangt der Mensch wieder seine von Gott gewollte Vollkommenheit und den Frieden des heiligen Geistes.

Laut der sumerischen Mythologie wohnte Lilith zunächst im Stamm des Weltenbaumes. Nachdem dieser jedoch auf Befehl Inannas hin gespalten worden war, floh sie in ein unbekanntes Gebiet, von wo aus ihr negativer Einfluss weiterhin wirkt, sie selbst aber dazu verdammt bleibt, fortan als ruhelos, einsam und ohne festen Wohnort umherzuirren. Auch hier stellt sie eine böse, dämonische Kraft dar.

Man findet Lilith zwar nicht in der Dämonenliste, jedoch in vielfältigen anderen Beschwörungsschriften in Form der Lilit-Dämonen (der Nachtgespenster) als Incubus- bzw. Succubus-Dämonen, die des Nachts Menschen heimsuchen und auf vielfältige Art den Kindstod verursachen. Eine solche Lilith herrscht auch gerne auf so mancher Türschwelle und erschlägt oder erwürgt vorbeikommende Kinder.

Auch in den aramäischen Legenden erscheint sie in Beschwörungsformeln, jedoch nicht in Form einer individuellen Gestalt, sondern als Dämonenkategorie, die auch in Gruppen gemischt aus männlichen und weiblichen Verkörperungen auftauchen kann.

In der populären Literatur wird immer wieder behauptet, Lilith sei Bestandteil eines Midraschs. Tatsächlich aber wird sie im Talmud nur einmal genannt, ohne sie genauer zu beschreiben: „Einer sollte nicht in einem Haus allein schlafen, und wer in einem Haus allein schläft, wird von Lilith geplagt.“

Einige neuzeitliche Werke stellen Lilith gerne als Schöpfung des verstoßenen Engels Luzifers oder als Vampirin dar. Sie erhält sogar die Bezeichnung des ersten Dämons überhaupt, wodurch sie in eine Stellung gebracht wird, die Luzifer beinahe gleichkommt.

In keinem Falle war und ist Lilith eine Gute. All das sollte man wissen, bevor man sich als Frau mit Lilith als Leitbild identifizieren möchte. Die Parallelen zum heutigen Frauenbild sind jedoch deutlich erkennbar. Moderne Frauen, die auf sich etwas halten, irren ebenso durch die „Wüste“ wie einst Lilith, sind nirgendwo angekommen, was sie fälschlich mit Freiheit gleichsetzen, morden sinnbildlich gesehen Männer, verachten insgeheim das Maskuline, weil man sie darauf konditioniert hat, verlieren das Unrechtsbewusstsein in Sachen Abtreibung (Kindsmord) und streben in sämtlichen Lebensbereichen nach unbegrenzter Macht. Das nennen sie dann „Emanzipation“.

Stellt man demgegenüber das Bild der Eva, der Urmutter („…die Mutter aller, die da leben.“), die eine gute, treue, warmherzige und liebevolle, wenn auch offensichtlich sehr neugierige Frau war, ergibt sich für jeden bewussten Menschen die Frage, ob hier im Sinne der Frau wirklich der wahre Geist Gottes oder doch eher Satan angebetet wird. Und wer ganz schlau ist, der darf selbst Rückschlüsse auf das Dilemma der heutzutage massiv grassierenden Beziehungsunfähigkeit sowie den Zusammenbruch der schützenden und sozial wichtigen Familienstruktur ziehen. Beide Aspekte liegen ohne Mitwirken des Weiblichen brach. Eva war Weib und Mutter. Sie hat uns zwar dazu gebracht, dem Weg der Erkenntnis zu folgen, was schwer wiegt, dennoch aber in eine höhere Ordnung fällt. Lilith hingegen schafft es, das gesamte Weltgefüge ins Wanken zu bringen, indem sie ausschließlich Chaos verursacht, Rache übt und nach Macht strebt. Sie tut alles, nur eines nicht: Weib sein!
Das aber wäre ihre Aufgabe gewesen.

Eine gottlose Dämonin, hinterhältige Betrügerin, eiskalte Kindsmörderin, die einsam umherirrend ihren Platz im Universum sucht – das ist Lilith. Sie ist eine dunkle Macht, dem Satan nahe und deshalb gegen ihn immun. Sie bringt nichts hervor außer Leid. Und die satanistisch unterwanderte Esoterik-Industrie verkauft sie deshalb auch als globales Leitbild für die moderne Frau, weil damit nicht nur herrlich Kohle zu machen ist, sondern der menschliche Geist wieder mal wunderbar in die falsche Richtung gelenkt werden kann.

Hast du nun immer noch Bock darauf, eine Tochter Liliths zu sein?

PS: Jetzt kannst du übrigens, wie Eingangs versprochen, gerne ins (pseudo)feministische Horn stoßen. Oder auch nicht.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

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WASSER IST EIN MENSCHENRECHT


Da ich nie gegen etwas, dafür aber für vieles bin, bin ich für das Menschenrecht auf freie Wasserversorgung weltweit. Und da mir inklusive Facebook fast eine Million Menschen folgen, möchte ich diese kleine Macht und großartige Gelegenheit dazu nutzen, für die kostenlose Wasserversorgung aller Menschen einzutreten, indem ich dich als meinen Follower dazu ermutige, KEINE Produkte mehr von Nestlé zu kaufen und diesen Beitrag fleißig in Umlauf zu bringen.

Der Mensch hat neben der Luft, die er atmet, ein gottgegebenes Recht auf Wasser. Niemand auf diesem Planeten steht es zu, sich darauf ein Monopol zu sichern. Doch genau das hat Nestlé getan. Und wer sowas tut, dem sollten wir als Mehrheit gehörig den Arsch versohlen, indem wir solidarisch als EIN Geist den Übeltäter da treffen, wo es ihm am meisten schmerzt – in den monetären Eiern.

Wenn du deine Macht als Konsument erkennst und nutzen möchtest, dann tue das dadurch, dass du dein Geld in jene Richtung lenkst, welche dir gefällt. Achte in Zukunft sehr genau darauf, wer die Produkte in deinem Warenkorb hergestellt hat oder vertreibt. Das kannst du ganz bequem, wie meist beim üblichen Blick auf Inhaltsstoffe, Kalorien- und Nährwertangaben, direkt auf der Packung tun.

Rechne einfach mal nach: Wenn du auf ein Nestlé Produkt im Wert von € 3,90 verzichtest und Nestlé an diesem Produkt z.B. einen Euro Gewinn machen würde und nur eine Million andere Menschen auch auf dieses Produkt verzichten, dann verliert der Konzern immerhin schon 1 Millionen Euro. Natürlich kann man diesen Verlust erheblich vergrößern, indem man auf sämtliche Produkte dieses Konzern verzichtet. Wenn man sich nun ausrechnet, dass viel mehr Menschen auf viel mehr Produkte von Nestlé verzichten und zwar global, dann macht das wirklich Sinn. Damit wird ein friedliches, aber eindeutig kraftvolles Zeichen gesetzt: Wir dulden das nicht!

Du hast als Konsument Macht durch dein Geld, das alle von dir haben wollen! Nutze diese Macht und steuere ganz bewusst den von dir ausgehenden Geldfluss, denn auch das ist ein Zeichen wachsender Bewusstheit deinerseits.

Wir haben dir weiter unten eine Liste von Marken und Produkten zusammengestellt, die es dir leichter machen soll zu erkennen, was du ab heute NICHT mehr kaufen solltest.

Herzlichst,
der Andersmensch & Team

UNITED POWER MAKES THE DIFFERENCE!

Marken von Nestlé. Auch aufgeführt sind Marken an denen Nestlé mit mindestens 50% beteiligt ist:

BABYPRODUKTE
Alete
Alete Kleine Entdecker
Alete Natires
Beba
Bübchen
Bübchen Kids
Bübchen Mama
Bübchen Pur & Sensitiv
Mamalete

CEREALIEN (z. B. Cornflakes)
Cini Minis
Clusters
Cookie Crisp
Erdbeer Minis
Fitness
Lion Cereals
Nesquik Knusper Frühstück
Shreddies
Trio

GETRÄNKE
Acqua Panna
Contrex
Frische Brise
Nestlé Pure Life
St. Pellegrino
Vittel

KAFFEE & KAKAO
Caro
Chococino
Kathreiner © Kneipp Malzkaffee
Linde’s ©
Nescafé
Nescafé Xpress
Nescafé © Dolce Gusto ©
Nespresso
Nesquik
Nestlé feinste heisse Schokolade

MEDIZINISCHE ERNÄHRUNG
Alfaré®
Althéra®
Clinutren Junior®
Compat®
Impact®
Isosource®
Modulen IBD®
Novasource®
Optifast®
Oral Impact®
Palenum®
Peptamen®
Resource®

SPEISEEIS
Mövenpick
Nestlé Schöller

WEITERE PRODUKTE
Buitone
Dörffler
Engelsfrost
Garden Gourmet
Herta
Libby’s
Maggi
Nestlé Professional Beverages
Nestlé Water Direct
Thomy
Wagner (Tiefkühlkost)

SPORTERNÄHRUNG
Powerbar

SÜSSWAREN
After Eight ®
Caramac
Choclait Chips ®
Die Weisse ®
Kit Kat ®
Lion ®
Nestlé Snack ®
Nuts ®
Rolo ®
Smarties ®

TIERNAHRUNG
Beneful
Bonzo
Felix
Gourmet
Matzinger
Pro Plan ®
Purina One

MARKEN
After Eight ®
Alete
Beba
Bübchen
Beneful
Bonzo
Buitone
Caramac
Caro
Choclait Chips ®
Die Weisse ®
Dörffler
Felix
Garden Gourmet
Gourmet
Herta
Kit Kat ®
Lion ®
Maggi
Matzinger
Mövenpick
Nescafe
Nestlé Schöller
Nesquik
Nuts ®
Powerbar ®
Rolo ®
Smarties ®
Thomy
Wagner (Tiefkühlkost)
Vittel

© 2018 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Support it or lose it!


Zur Abwechslung mal etwas Pragmatisches: Im Internet herrscht ein ungeschriebenes, aber allgemein gültiges Gesetz, dass da lautet „Support it or lose it!“, was zu Deutsch „Unterstütze es oder verliere es!“ bedeutet.
Wenn dir etwas wichtig ist, wenn es für dich Bedeutung hat und du es liebst, dann musst du dafür auch etwas tun. Das ist wiederum ein universelles Gesetz.

Nun aber zum Punkt:
Die meisten User sind sich nicht darüber im Klaren, welch immensen Aufwand es bedeutet, eine Fanpage, einen Blog oder eine sonstige Internetseite zu betreiben, zu administrieren und zu pflegen. Es müssen nicht nur Fotos, Grafiken, Texte und Videos mit großem Aufwand hergestellt werden, sondern auch Kommentare gesichtet und moderiert oder Zeitpläne für das Erscheinen von Inhalten erarbeitet werden. Der Betrieb einer Seite erfordert demnach Arbeit, sofern Inhalte angeboten werden wollen.

Zum Großteil werden sämtliche Inhalte solcher Seiten völlig kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Inhalte müssen allerdings von irgendwem produziert werden. Oft von einer einzelnen Person, die viele, viele Stunden damit zubringt, dir etwas zur Verfügung zu stellen, für das du keinen müden Cent abdrücken musst: Texte, Grafiken, Videos, Infos oder eine mehr oder minder runde Kombination daraus.
Das alles steht dir frei zur Verfügung. Natürlich liefern nicht alle Seiten Qualität, viele aber bieten echt hohen Standard. Ihr kreativer Qutput ist enorm hoch.

Viele Betreiber solcher Seiten verfolgen eine edle Mission, ein hehres Ziel, für das sie dich begeistern können (oder auch nicht). Selten sind damit finanzielle Interessen verbunden.

Die sozialen Plattformen auf denen du Inhalte solcher Seiten genießen kannst sind jedoch allesamt monetär orientiert. (Facebook ist da wohl eines der krassesten Beispiele dafür.) Sie drehen die Schrauben immer enger und richten ihre Algorithmen dahingehend ein, dass Viralität (Reichweite) nur noch dann erzielt werden kann, wenn die Anbieter von Inhalten (von denen z.B. ich einer bin) dafür bezahlen, damit dir als Fan und User gewisser Content (Inhalt) angezeigt wird.

Umgekehrt aber verdient der Seitenbetreiber grundsätzlich keinen Penny durch den zur Verfügung gestellten Inhalt, denn er verlangt nichts für seine Leistung, was meist auch gar nicht Ziel ist.

Das bedeutet: Seitenbetreiber, wie etwa ich einer bin, bezahlen die Plattformen auf denen sie mühevoll erarbeitete Inhalte zur Verfügung stellen, damit sie der User (also du) kostenlos konsumieren kann. Bezahlt der Seitenbetreiber die soziale Plattform nicht, bekommst du auch nichts zu sehen!

Viele gute Seiten haben deshalb ihren Betrieb mittlerweile eingestellt, was verständlich ist, zumal sie nicht einmal seitens ihrer Fans ein Mindestmaß an Unterstützung bekamen. Dieses Mindestmaß an Unterstützung liegt bei dir, dem User. Wenn du kein Like gibst, teilst, abonnierst und kommentierst, verschwindet eine Seite samt ihren oftmals großartigen, mit viel Liebe und Hingabe erstellten Inhalten nach und nach einfach von der Bildfläche. Dazu muss die Seite nicht unbedingt vom Betreiber aufgegeben worden sein – sie wird dir bloß nicht mehr angezeigt, weil andere Seiten, die einen größeres Budget aufbringen, sie einfach von deinem Newsfeed verdrängen.

Daher bedenke bitte, dass du deine liebsten Seiten im Internet unterstützen musst, wenn du sie weiterhin genießen willst. Ein Mausklick kostet nichts, außer dem winzigen Funken elektrischer Energie zwischen deinen Nerven- und Muskelzellen. Teile, like, abonniere und kommentiere so fleißig du nur kannst! Und glaube mir, jeder Seitenbetreiber freut sich, wenn du aus Dank und Anerkennung seiner Mühen mal ein paar Mäuse abdrückst. Es müssen keine Unsummen sein. Ein Fünfer, ein Zehner tut keinem Menschen weh, der sich einen Internetzugang und ein Smartphone leisten kann.
Keine Sorge – mit deinen kleinen Zuwendungen finanziert sich kein Seitenbetreiber einen Ferrari!

Und wie du vielleicht weißt, nur damit du verstehst, dass ich hier keinen Bullshit verzapfe, betreibe ich selbst seit nunmehr 7 Jahren eine Fanpage, einen Blog und eine Website. Dies tue ich mit großer Sorgfalt und Hingabe. Doch auch ich wollte mit dem Beginn dieses Jahres aus oben erwähnten Gründen das Handtuch werfen.
Wie du siehst, habe ich das nicht getan und zwar aus Liebe zu dir als meinem Fan und Leser, aber auch, weil ich hart im Nehmen bin und mir meine Mission heilig ist. Ich glaube felsenfest daran, dass meine Arbeit diese Welt bereichert und ihr hilft, eine bessere zu werden. Daher habe ich nicht aufgehört.
Aber auch ich bezahle mittlerweile Geld an diverse Plattformen, damit du mich weiterhin lesen kannst! Bitte, bedenke das. In all meinen Beiträgen steckt nun nicht nur meine Liebe und mein Herzblut, sondern auch ein Teil meiner finanziellen Mittel. Durch dein Like und das Teilen meiner Beiträge unterstützt du sowohl mich als auch meine Mission und gleichst einen kleinen Teil meiner Mühen wieder aus. Dies gilt natürlich auch für andere Seiten, deren Beiträge du konsumierst.

Deshalb nochmals:
„Support it or lose it!“

In Liebe und Wertschätzung sowie in Solidarität mit anderen Seitenbetreibern,
dein Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

750.000 Follower


Als ich im Jahre 2011 diesen Blog und seine Schwesterseite auf Facebook ins Leben rief, konnte ich nicht ahnen, was eines Tages daraus werden sollte. Ich befand mich damals in einer Lebenskrise und suchte bloß ein Feld, um mich sinnvoll zu betätigen. Mir war auch nicht klar, was das Synonym „Andersmensch“ für mich und mein Leben zukünftig bedeuten würde. All das geschah damals ohne Plan, ohne Konzept, ohne bestimmtes Ziel…

Rückblickend darf ich heute erkennen, dass da jemand oder etwas doch einen Plan, ein Konzept und ein sehr klares Ziel hatte, doch ich war und bin nicht dieser Jemand oder dieses Etwas. Ich stehe immer noch oftmals staunend in der Mitte dieser Sache, nicht ganz begreifend, wie ich hier landen konnte, ohne das jemals gewünscht oder forciert zu haben. Das Einzige, was ich tat, war kontinuierlich dem nahezu magischen Drang zu folgen, dieses Kind namens „Andersmensch“ zu pflegen und zu füttern.

Mittlerweile lebe ich innerhalb dieses Kindes, als schwebte ich in der Fruchtblase meiner eigenen Schöpfung. Sie umgibt und durchdringt mich, sie ist Teil meines Lebens und wohl auch meine Bestimmung geworden. Doch meistens ist mir unklar, ob nun ich den Andersmensch oder er mich geboren hat. Er ist jedenfalls bestimmende Kraft, Schicksal und Erfüllung.

Und wenn ich mir, wie gerade eben, jene Zahl vor Augen halte – 750.000 Follower –, dann muss ich dies in mehreren Anläufen tun, um es tatsächlich fassen zu können. Eine Dreiviertelmillion! Das könnte man statistisch so betrachten, als würde jeder zweite Münchner Andersmensch lesen.

Was könnte ich in Anbetracht der Größe einer solchen Zahl anderes empfinden als tiefe Demut?

Ja, ich bin demütig und fühle mich gerade ziemlich kleinlaut, aber auch äußerst dankbar. Ich fühle Dankbarkeit gegenüber Gott, der mich bis hierher geführt hat, ich fühle Dankbarkeit gegenüber den wohl besseren Engeln meines Wesens, die mich nie haben aufgeben lassen, ganz gleich, wie oft ich auch vom Andersmensch die Nase voll hatte. Und ich fühle natürlich Dankbarkeit gegenüber all den wunderbaren Lesern, Fans, Followern und Wegbegleitern, die mir über all die Zeit so treu und tapfer zur Seite standen.

Ich blicke auf ein Sache, die ich noch immer nicht vollumfänglich begreife, die ich wohl niemals vollständig werde fassen können, die aber untrennbarer Teil meiner Bestimmung zu sein scheint. Und diese ist nun mit mehr als 750.000 anderen Seelen verknüpft.

Daher lade ich dich von Herzen dazu ein, mit mir gemeinsam diesen denkwürdigen Tag zu feiern, um dich gleichsam zu bitten, dir meinen tiefsten Dank aussprechen zu dürfen, denn dieser steht dir, als meinem Leser/meiner Leserin, unweigerlich in Liebe zu.

Danke.

Dein Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Nur ein liebender Mund spricht Wahrheit


Als Maria aus Magdala zum Grab von Jeshua ging, um den Leichnam zu salben, da sah sie, dass der Stein vor dem Grab weggerollt und das Grab leer war. Sie fiel auf die Knie und weinte. Ihr Weinen galt dem Fehlen des Körpers jenes Mannes, dem sie folgte als Schülerin und den sie liebte als ihren Mann, und es galt der Erkenntnis, dass er der Heiland sein musste.

Als sie aus dem Grab kam, stand ein Fremder vor ihr, der lächelnd fragte: „Weib, was weinst du so bitterlich?“
Sie antwortete: „Das Grab ist leer. Ich bin ohne meinen Mann und ich bin ohne meinen Meister.“
Aber der Fremde lächelte nur und sagte „Erkennst du mich denn nicht, Weib? Was suchst du den Lebenden unter den Toten? Ich bin es. Und ich lebe.“
Da erkannte Maria ihn, denn sie sah, dass er es war, und sie fiel vor ihm auf die Knie und streckte ihre Hände nach ihm aus, doch er sagte: „Rühre mich nicht an, Frau, denn noch bin ich nicht aufgefahren zu meinem Vater im Himmel. Doch zu dir komme ich als der Erste und als die Erste sollst du gehen und ihnen sagen, ich lebe. Gehe, und bringe ihnen die frohe Kunde, dass ich nicht eingehen kann ins Reich der Toten, und lehre sie die Worte, die ich nur dir gab, und berichte, wer ich dir bin, nachdem ich hochgestiegen bin zum Vater!“
Und Maria war glücklich, denn sie wusste nun, dass er lebte und sie ging zu dem Haus, wo die Jünger sich versteckten aus Angst vor Verfolgung, wo sie klagten um den Tod ihres Meisters, denn sie hatten Angst und waren voll Kummer. Maria tat, wie er ihr es aufgetragen hatte. Doch die Jünger konnten nicht glauben, was Maria erzählte. Und so gingen drei von ihnen mit Maria zum Grab, unter ihnen Simon Petrus, und auch sie sahen, dass es leer war.

Da nahm Simon Petrus Maria zur Seite und sagte: „Schwester, wir wissen, der Herr hat dich mehr geliebt hat als andere Frauen. Erzähle uns doch von seinen Worten die er nur dir allein gab, denn vielleicht haben wir einige davon noch nicht gehört. Welches sind die Geheimnisse, die nur du kennst?“
Maria aus Magdala antwortete: „Sobald er aufgestiegen ist zum Vater im Himmel will ich euch alles wahrheitsgetreu sagen, so wie er es mir gesagt hat, bis ins Kleinste.“
Da wurde Simon Petrus sehr wütend, denn er war voll Eifersucht.
Maria aber beruhigte ihn und sagte: „Ich will euch nicht nur die Geheimnisse anvertrauen, die er nur mir allein anvertraute und die dann keine mehr sein sollen. Ich will euch auch berichten von dem Mann, der er mir war und der er mir immer sein wird, denn ihr sollt ihn kennen bis ins Kleinste. Als Meister habt ihr ihn geliebt, als Heiland werdet ihr ihn erkennen, ich aber habe die Aufgabe, euch den Menschen zu bringen, der er ist.“

Was ich dir mit dieser Geschichte sagen möchte? – Ich will dir damit nahelegen, dass du nicht die fragen sollst, die nicht lieben. Jemand, der nicht liebt, kann nicht die Wahrheit sagen. Wenn du etwas über einen anderen Menschen erfahren willst, den du selbst nicht fragen kannst, dann gehe nicht zu jenen, die ohne Liebe über einen anderen berichten, denn was sie dir erzählen werden, ist bloß die Wahrheit über sie selbst, aber eine Lüge über den Menschen. Wenn du einen Menschen nicht über sich selbst fragen kannst, damit er dir über sich erzählt, dann frage diejenigen, die ihn lieben. Frage die, die mit ihm in Frieden sind. Sonst wirst du nur Lügen hören und ein falsches Bild bekommen. Kein Mensch kann die Wahrheit sagen, wenn er nicht liebt. Denn Liebe und Wahrheit sind eins.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

6 Jahre ANDERSmensch


Wir feiern unseren 6. Geburtstag. Seit nun bereits mehr als einem halben Jahrzehnt sind wir bemüht, den doch oftmals eher stereotypen Internet-Alltag auf einem gewissen Niveau für all unsere Freunde, Sannyasins, Leser und Fans zu halten, indem wir kostenlos und völlig unverbindlich die hochkarätigen Botschaften von Andersmensch mit der Welt teilen. Daher gilt der Dank an dieser Stelle zunächst sowohl dem Gründer, Initiator und Namensträger, David P. Pauswek, dem wir so viele impulsgebende, inspirierende Inputs verdanken, als auch natürlich all jenen, die uns als Fans, Follower und Freunde über all die Jahre die Treue geleistet haben.
Happy Birthday, Andersmensch! Wie schön, dass es dich gibt!

„Transzendenz. Bewusst. Leben!“

In aufrichtiger Wertschätzung,

das Andersmensch-Team

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Karfreitag


Meine liebsten Feiertage sind schon immer der Karfreitag und der Ostermontag gewesen. Für mich als Kind Gottes, das ich mit jeder Zelle bin, wiegen diese Tage schwer. Und obwohl ich ein bisschen jeder Religion, ganz viel aber gar keiner angehöre, bin ich doch Christ und werde es auch immer bleiben.

Wenn du einen Christen als einen siehst, der den Evangelien Jesus folgt, dann bin ich Christ. Wenn die Lehre Jesus als das Urchristentum gilt, wenn sie dein höchstes anzustrebendes Ziel darstellt und du Jesus liebst als den Größten von uns, wenn du ihn ehrst und achtest als Mensch und als Meister, dann trifft diese Definition „Christ“ auf mich zu, denn dann bin ich Christ. Dann bin ich Evangelist. Wenn du „Christ“ damit verwechselst, heuchlerisch Kirchensteuer zu zahlen, dich die ganze Woche über wie ein Arschloch zu verhalten, aber am Sonntag scheinheilig zur Beichte zu gehen und zu glauben, Gott wäre ein Idiot, den du mit 15 „Ave Maria“ bestechen könntest, wenn du glaubst, der Papst und seine Bischöfe wären tatsächlich Gottes Stellvertreter oder Geschäftsführer auf Erden, wenn du Onanie und Sexualität als Sünde betrachtest und an die Rache und den Zorn Gottes, wenn du an Hölle und Fegefeuer glaubst, dann bin ich in diesem Sinne kein Christ, denn all das wäre nicht christlich, sondern Katholizismus.

Nach meinem Verständnis von Jesus bin ich aber Christ, ohne einer Religion anzugehören, denn ein Christ zu sein ist keine religiöse Sache – ein Christ zu sein ist eine spirituelle Sache.

Ein Christ zu sein bedeutet, Gott über alles zu lieben. Es bedeutet, in allem, was da ist, Gott zu suchen und zu finden. Es bedeutet, sich dem Kreuz des Lebens hinzugeben und sich der Vergebung Gottes sicher zu sein, ohne bewusst ein Arschloch sein zu wollen.

Christ zu sein ist eine Haltung des Herzens. Es ist eine Ausrichtung des Geistes auf Gott hin. Die Liebe Gottes anzustreben, sie zu fühlen, sie in sich zu tragen und allem Leben entgegenzubringen – das ist Christentum. Nicht zu stehlen, nicht zu lügen, nicht zu töten, nicht zu begehren deines Nächsten Hab, Weib und Gut, keine anderen Götter wie etwa Macht, Ruhm, Geld oder Drogen neben Gott zu haben, kein falsches Zeugnis wider deinem Nächsten abzulegen, Vater und Mutter zu ehren, Dankbarkeit für all die kleinen Dinge des Lebens zu verspüren, deinen Nächsten lieben zu wollen, Frieden zu stiften, wo Streit herrscht, Wahrheit zu sein, wo Lüge sich breit macht, demütig vor der Größe Gottes zu sein und Jesus zu folgen durch dein Denken, Fühlen und Handeln – das ist Christentum. Das Kreuz des irdischen Daseins geduldig zu tragen, hinauf den Ölberg deiner Bestimmung, es zu umarmen als das Schicksal, das Gott für dich wählte, und nur einmal am Tage zu zweifeln, um zu wissen, bevor der Abend kommt wirst auch du bei Gott sein, wo all deine Vergehen in Liebe Erlösung finden – das ist Christentum. Und es ist schön, dieses Christentum, denn es ist wahrhaftig, es ist voller Liebe in seinem Kern.

Das Wort Christi, die Lehre Jesu – das ist das für mich einzig gültige Christentum. Denn mein Christentum ist nicht dieser hässliche, pervertierte, heuchlerische Katholizismus. Mein Christentum ist nicht Religion – mein Christentum ist eine wunderschöne Haltung des Herzen. Dazu ist keine Kirche nötig. Dazu ist keine Schrift maßgebend – allein mein Herz auf Gott gerichtet ist Maß und Ziel und Erfüllung. Das ist mein Christentum, mein Christsein.

Und am heutigen Tage, dem Karfreitag, wurde vor rund 2000 Jahren der Tischler aus Nazareth, der nichts Unrechtes tat, der nichts Geringeres tat als zu lieben und von dieser Liebe Zeugnis abzulegen, dem Kreuz ausgeliefert. Er wurde verurteilt, verprügelt, geächtet, misshandelt und getötet von jenen, die er liebte ohne Maß und ohne Bedingung. Am heutigen Tage, dem Karfreitag, wurde uns allen ein Maßstab vorgegeben, wie wir lieben sollten. Er wurde uns im Schmerz eines Mannes, eines Menschen offenbart, der selbst in den Stunden größter Pein noch für seine Peiniger um Vergebung bat – das ist etwas, das in diesen dunklen, egomanischen Tagen, in diesen fremdenfeindlichen, angsterfüllten, satanistischen Zeiten keinen Anklang mehr findet: Für deine vermeintlichen Feinde und Peiniger zu beten!

Doch es wurde jenen aufgetragen, die mit ihrem Herzen bei Jesus sind, es wieder und wieder in Erinnerung zu bringen: Liebe deine Widersacher! Vergib jenen, die nicht wissen, was sie tun!
Und erinnere dich an jene Person, die mit der reinsten dir vorstellbaren Seele auf diese Erde kam, um uns alle zu versöhnen, uns zu einen, um uns alle an das zu erinnern, was die ganze Welt heilen könnte: Liebe.

Das ist für mich Karfreitag: Mich daran zu erinnern, mich selbst dazu gemahnen, dass ich alle Unbill, alle Herausforderungen, alle Pein, alle Ungerechtigkeit der Welt ertragen muss als das Kreuz des menschlichen Daseins in dem Wissen, dass wenn ich dieses Kreuz den Berg hoch habe und die letzte Stunde für mich schlägt, ich zu Gott heim gerufen werde. Und ich werde da sein in einem Paradies der Liebe, denn Gott liebt alle Menschen im selben Maße, aber jeden auf besondere Weise, und er hat für alle Menschen einen Platz in seinem endlosen Haus.

Das ist mein Karfreitag als der Christ, der ich in meinem Herzen für immer bin: Erinnerung an die Härten des Lebens in Demut und Liebe im Namen meines Meisters, Jesus Christus.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce