Armut ist nicht spirituell


Wer hat dir bloß die Flause in den Kopf gesetzt, Armut sei spirituell? – Armut ist nicht spirituell. Sie hat nichts mit Spiritualität zu tun. Ganz im Gegenteil – Armut verhindert vielmehr die spirituelle Bewusstwerdung, sie legt einen hässlichen Schleier um sie herum, denn ein Mensch, der 24 Stunden am Tag damit beschäftigt ist, seinen Magen zu füllen, sich ein Dach über dem Kopf zu schaffen und seine Kinder nicht verhungern zu wissen, der hat keinen Raum für Spiritualität – sein ganzes Dasein besteht darin, das eigene Überleben zu sichern. Da bleibt keine Zeit für spirituelle Belange; es gibt keinen Platz, um sich der Spiritualität gewahr zu werden und sie im vollen Umfang zu leben.

Wer hat dir gesagt, Reichtum sei unheilig? – Reichtum ist total heilig. Die gesamte Natur ist reich, sie ist Überfluss. Überfluss ist natürlich – Natürlichkeit ist heilig. Reichtum ist heilig. Ein reicher Mensch ist deshalb kein unspiritueller Mensch, bloß weil er reich ist. Doch du verstehst Reichtum und sein Wesen nicht – nach deiner Auffassung ist jeder Reiche ein Krimineller, weil du nicht glauben kannst, dass Reichtum auf liebevolle, rechtschaffene Weise erlangt werden kann, da du selbst arm bist.
Du bist vielleicht nicht am Verhungern, aber du bist dennoch arm – arm an Zeit, arm an Raum zur Selbstverwirklichung, arm an Freiheit, arm an Erfüllung, arm an Rechten. Auch das ist Armut – eine sehr subtile aber furchtbare Form von Armut, denn diese Form wird nicht gleich erkannt. Viele Menschen in der westlichen Welt leben in dieser Form der Armut, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Um das wahre Wesen des Reichtums verstehen zu können, musst du selbst reich werden. Reichtum bedeutet nicht bloß über Geld und materielle Güter zu verfügen – Reichtum ist Überfluss in sämtlichen Aspekten des Lebens.
Der natürliche Zustand eines jeden Wesens ist Reichtum. Jedes Wesen wurde reich geboren. Die Natur gibt jedem Individuum ausreichend von dem, was es benötigt, um seine Aufgabe für die Zeit seiner Existenz auf Erden zu erfüllen. Sich der göttlichen Quelle im Inneren bewusst zu werden – das ist der erste Schritt zum wahren Reichtum. Ein Mensch, der sich dieser Quelle im vollen Umfang bewusst ist, leidet keinen einzigen Augenblick seines Daseins Mangel. Frei von jeglichem Mangel zu sein, das ist wahrer Reichtum. Die Loslösung aus allem Mangeldenken, aus jedem Glauben an eine Trennung von der Quelle – das ist wahrer Reichtum.
Reichtum ist das, worin sich die Göttlichkeit am liebsten offenbart. Reichtum ist das, worin sich der Geist am wohlsten fühlt, aber du hast vergessen, was Reichtum in Wahrheit ist. Für dich bedeutet Reichtum bloß Unmengen an Geld zur Verfügung zu haben, doch das ist eine einseitige Sicht auf Reichtum, die du da entwickelt hast; so wie du auch eine einseitige Sicht auf Armut entwickelt hast.

Armut ist Mangeldenken und die Erfahrung dessen, was aus diesem Mangeldenken resultiert. Armut ist der Glaube an eine Trennung von der göttlichen Quelle. Armut ist es bereits, wenn auch nur in einem einzigen Aspekt des Daseins Mangel herrscht. Jede Form von Mangel ist ein Ausdruck von Armut – so gesehen kann sowohl der Bettler als auch der Millionär als arm bezeichnet werden, sofern beide auch nur irgendwo in ihrem Dasein einen Mangel erfahren.
Du siehst einen Bettler und denkst, er sei arm. Vielleicht hast du damit sogar Recht. Doch du siehst nicht, dass du selbst genauso arm bist in deinem Lohnsklaventum. Der Bettler hat zwar kein Geld, aber er hat immerhin Zeit; er braucht sich niemals zu beeilen und erfährt daher Dinge, die du gar nicht kennst – du hast zwar ein wenig Geld, dafür aber keine Zeit; du hetzt wie irre durch dein Leben und verpasst dabei das Leben. Das ist ebenfalls Armut.

armut02Die Armut, wie sie sich in deiner Welt offenbart, ist ein unnatürlicher Zustand, eine Krankheit, die einem entarteten, unmenschlichen Gesellschaftssystem entspringt. Der Reichtum, wie er sich in deiner Welt darstellt, ist eine ebensolche Entartung. Beide Formen offenbaren Mangel; und Mangel ist stets ein Ausdruck von innerer Armut.

Du musst eine neue Sicht auf die Begriffe Armut und Reichtum entwickeln, wenn du ihre Bedeutung verändern möchtest. Du musst beides neu kennenlernen, sofern du die Armut und den falschen Reichtum aus der Welt schaffen möchtest.

Zunächst erkenne in deinem Herzen: Du wirst nicht deshalb erleuchtet, bloß weil du arm bist – deine Erleuchtung kann nicht verhindert werden, bloß weil du reich bist. Erleuchtung ist etwas, das jenseits dieser Seinszustände auf dich wartet. In Wahrheit aber lenken beide Zustände – sowohl Reichtum als auch Armut, so wie du sie kennst – vom spirituellen Wege ab: Der Arme hat keinen Raum für Spiritualität, weil er 24 Stunden am Tag um sein Überleben kämpft; der Reiche hat keinen Raum für Spiritualität, weil er 24 Stunden am Tag mit seinem Geld und seinen Gütern befasst ist. Beides ist wider die Natur. Beides ist eine Form der Armut.

Du siehst Meister, die nichts besitzen, und denkst deshalb, sie seien arm, doch hier verwechselst du Bescheidenheit mit Armut. Kein Meister ist arm – alle Meister sind reich. Ihnen fehlt nichts, absolut nichts. Sie leben vielleicht bescheiden aber dennoch nicht in Armut. Ihr Leben ist ein Leben im Überfluss – Nahrung, Obdach, Selbstverwirklichung, Freiheit, Einfluss, Lebenslust, sind jene Dinge, die sie reich machen. Wenn sie in Bescheidenheit leben, dann bloß aus dem Grund, um dir damit etwas Bestimmtes zu demonstrieren; aber glaube mir, ein Meister müsste niemals bescheiden sein – er könnte der König aller Könige sein, wenn er es so wollte. Seine Bescheidenheit soll dir dienen – nicht ihm selbst. Sie soll dir etwas Wichtiges offenbaren. Etwas, das der Meister für sich selbst längst erkannt hat.
Und auch jene Meister, die in überschwänglichem Reichtum leben – sie verurteilst du am heftigsten – wollen dir mit ihrem pompösen Lebensstil etwas demonstrieren. Für sie selbst hat kein einziges Ding, das du als ihren Besitz wähnst, eine große Bedeutung – sie leben in ihrem Überfluss bloß aus dem Grund, um dir zu zeigen, dass materieller Reichtum und Meisterschaft nicht im Widerspruch zueinander stehen. Danke diesen Meistern am innigsten, denn an deinem Zorn, an deiner Entrüstung über ihren Lebenswandel erkennst du deine eigene verdrehte Sicht auf diese Dinge – du offenbarst dir dadurch auf wunderbare Weise dein eigenes Mangeldenken!

Deine Armut dient niemand. Du kannst einen Bettler nicht dadurch retten, weil du dich selbst als Bettler zu ihm gesellst. Deine Solidarität mit den Armen macht die Armen nicht reicher; das erlöst sie nicht aus ihrer Not. Wirst du jedoch ein reicher Mensch, kannst du mit deinem Reichtum den Armen helfen – du kannst geben. Aber noch viel besser: Du kannst geben UND lehren, was wahrer Reichtum ist. Somit empfiehlt es sich, ein reicher Mensch zu werden und das Bettlertum aufzugeben.

Verinnerliche: Ein armer Mensch ist einer, der nichts zu geben hat – das gilt sowohl für Bettler als auch für Millionäre. Ein reicher Mensch ist einer, der alles zu geben hat – das gilt sowohl für Bettler als auch für Millionäre.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2013 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Du und deine verdrehte Sicht auf Ernährung


Bevor ich dich nun aus deiner verdrehten Sicht auf Ernährung befreie, möchte ich dir darlegen, dass jede dogmatische Geisteshaltung zu Leid führt – zu deinem und/oder zu dem anderer. Doch zurzeit wird kaum ein Lebensbereich in der westlichen Welt so dogmatisch behandelt wie die Ernährung.
Was dieses Thema anbelangt, so ist ein wahrer Glaubenskrieg entbrannt. Manche sehen in der Nahrungsaufnahme ihre Lebensphilosophie bestätigt. Aber das ist ebenso töricht, wie sich aus religiösen Gründen die Köpfe einzuschlagen. Halte dir das vor Augen, egal, auf welche Weise du dich ernährst. Sei dir auch dessen bewusst, dass deine gesamte Esoterik-Industrie jährlich Milliardenumsätze macht. Um diese zu generieren, müssen Trends gesetzt werden. Diese Trends verkauft man dir letztlich als Bewusstseinswandel; und du glaubst diesen Schwachsinn auch noch. Doch jeder Trend wird bald schon von einem neuen abgelöst. Das hat nichts mit einer Erhöhung des globalen Bewusstseins zu tun, sondern ausschließlich mit Wirtschaft. Sei dir da sicher!

Einer dieser esoterischen Trends ist der Veganismus, der manchen völlig neu erscheint, aber in Wahrheit schon einen weißen Bart trägt.
Rohkost, Vegetarismus und Veganismus sind Ernährungsweisen, die ich schon als Kind über mitmachen musste, als meine Eltern ihre vegetarische Phase, ihre Rohkostphase und ihre vegane Phase hatten. Mir erschienen diese Phasen reichlich blöde, weil ich wohl damals schon instinktiv spürte, dass sowohl dieses als auch jenes wider die Natur ist. Letztlich kehrten meine Eltern wieder zu einer omnivoren Ernährungsweise zurück. Und ich war erlöst. Doch das ist nicht das Thema. Ich will dir etwas Anderes klarmachen…

Bevor du weiter gehst im Text und dir jetzt schon Gegenargumente überlegst, solltest du den folgenden Satz so oft lesen, bis dein Ego seine vorurteilende, kleinliche Wut als das erkennt, was sie in Wahrheit ist – Angst davor, das mühevoll errichtete Paradigma einstürzen zu sehen, den Halt durch brüchige Philosophie zu verlieren. Daher wiederhole den folgenden Satz so lange im Geiste, lasse ihn dir auf der Hirnrinde zergehen, wie sonst die Butter auf den Germknödel, bis du begreifst, was der Kern seiner Aussage ist: ICH SPRECHE MICH HIER WEDER FÜR NOCH GEGEN EINE BESTIMMTE ERNÄHRUNGSWEISE AUS. Aber ich möchte dir klarmachen, dass sowohl rein vegetarische Ernährung als auch rein tierische Nahrung wider die Natur ist. Vor allem aber ist dein Fanatismus hinter deiner Ernährungsweise schierer Wahnsinn und deshalb ebenso wider die Natur. Deine Ernährungsweise sagt nichts über deine Spiritualität aus. Sie macht dich weder elitär noch erleuchtet. Sie ist bloß das Resultat einer Vorliebe, meistens aber das Resultat einer Programmierung deines Geistes. Ein spiritueller Mensch ernährt sich intuitiv, weil er spürt, wonach es seinem Körper verlangt. Er muss nicht auf eine bestimmte Ernährungsweise trainiert werden.

Dein Gebiss ist das eines Allesfressers. Und auch dein Stoffwechsel ist dazu ausgelegt, sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung zu verwerten. All deine populären Gegenstudien dazu werden diesen Fakt nicht aushebeln. Du bist ein Allesfresser, du bist omnivor. Punkt. Die Natur hat hier keinen Fehler begangen. Du allerdings unterliegst einem Irrtum, wenn du denkst, sie hätte einen gemacht, den du nun korrigieren müsstest. Die Natur macht keine Fehler. Jeder Fehler liegt bloß in deinem Denken und deiner Geisteshaltung. Einseitige Ernährung ist ein solcher Fehler, denn du bist ein Allesfresser von Natur aus.

Du teilst dir dein Gebiss und den Stoffwechsel zum Beispiel mit den Schweinen – diese zählen, so wie du, zu den Omnivoren, den Allesfressern. Deine Katze hingegen zählt zu den Karnivoren, den Fleischfressern. Eine Kuh mit ihren zahlreichen Mägen und ihren Mahlzähnen ist ein reiner Pflanzenfresser, ein Herbivore. Der Unterschied sollte dir nun deutlich sein. Erkennst du ihn noch nicht, dann betrachte die Ausscheidungen der oben genannten Spezies und vergleiche sie mit den deinen. Alleine am Geruch solltest du erkennen, wohin du gehörst.

Du würdest deine Katze niemals dazu zwingen, sich aus philosophischen Gründen plötzlich ausschließlich von Gemüse zu ernähren. Und auch eine Kuh würdest du nicht damit quälen, indem du ihr nur noch Schnitzel als Nahrung vorsetzt – beide würden elendiglich daran zugrunde gehen. Das Schwein und du, ihr habt das große Glück, sowohl dieses als auch jenes verzehren zu können, ohne Schaden zu erleiden.

Natürlich wird dir das in einem Buch über Veganismus oder Vegetarismus nicht dargelegt. So wie dir ein Fastfood-Restaurant nicht schon am Eingang ein Schild platzieren wird, welches dich darauf hinweist, wie krank dich Fastfood macht. Man möchte dir schließlich etwas verkaufen. Und das geht am besten dann, wenn man dich einseitig informiert und zwar pro dem Produkt, für das du dein Geld hinlegen sollst.
Dass alles und jedes auch ein Kontra hat, sollte dir als bewusstes Wesen, für das du dich wharscheinlich hältst, mittlerweile klar geworden sein. Kein Nahrungsmittel auf Erden ist ausschließlich gut oder ausschließlich schlecht für deine Gesundheit. Es ist letztlich immer nur die Dosis, die das Gift macht.

Da gibt es nun jene, die behaupten, sie würden kein Fleisch verzehren aus Mitleid mit den Tieren. Das klingt aufs Erste sehr edel und auch erhaben. Doch es handelt sich hier um einen verkürzten Gedankengang, da es nicht dein eigener Gedankengang ist, sondern einer, den du von anderen übernommen hast. Hättest du diesen Gedanken bis zu seinem Ende gedacht, wärst du zu einer sehr einfachen und erlösenden Erkenntnis gelangt, doch dazu später mehr.

Du hältst dich für besonders spirituell, wenn du vegan oder vegetarisch lebst, da wegen dir kein Tier leiden muss. Dabei hast du noch nicht einmal das Bewusstsein dafür entwickelt, Pflanzen ebenfalls als Lebewesen mit Bewusstsein zu erkennen. Hättest du das nämlich begriffen, dann wüsstest du, dass auch Pflanzen schrecklich leiden, wenn man ihnen Teile abschneidet oder sie zu Millionen niedermetzelt, damit du zu deinem Veggie-Eintopf oder deinem Vollkornbrot kommst.

Pflanzen schreien, wenn man sie verletzt. Mit einem Infraschallmessgerät kann man diese Schreie deutlich machen. Pflanzen reagieren sehr subtil auf Schwingungen. Sie sind in der Lage, Musik zu hören. Klassische Musik zum Beispiel fördert ihr Wachstum und ihre Fruchtbarkeit, Heavy Metal hingegen behindert sie darin.
Musik ist die feinstofflichste Form von Kunst. Pflanzen sind so feinstofflich und sensitiv, dass sie darauf reagieren. Tiere dagegen nehmen Musik nicht einmal wahr, ausgenommen von wenigen Gattungen. Du aber hältst Pflanzen für niedere Geschöpfe. Das ist ein törichter Irrtum.
Pflanzen sind hoch entwickelte Lebewesen. Sie stellen die Grundlage aller anderen Lebensformen auf dem Planeten Erde. Pflanzen leiden ebenso wie Tiere. Wenn der Mähdrescher durch ein Weizenfeld donnert, dann ist das Massenvernichtung. Doch das übersiehst du gerne und folgst lieber einem Trend, damit du dazugehörst und dich spirituell und tierlieb nennen darfst. Du wähnst dich deswegen sogar elitär, glaubst in deinem Essen die Weisheit deines Lebens gefunden zu haben. Wie heuchlerisch und borniert diese Haltung ist, das willst du nicht erkennen, weil du nicht selbstständig denkst.

Es gibt keine leidfreie Ernährungsweise auf Erden, es sei denn die Photosynthese. Sieh in die Natur! Erkenne, was Gott in Vollkommenheit erschaffen hat – Eines überlebt durch das Andere. Daran ist kein Fehler zu erkennen für das erwachte Bewusstsein. Bloß die Verblendung durch dein Ego veranlasst dich zu glauben, du müsstest die Natur verbessern. Das ist Hochmut, mein Freund!

Massentierhaltung ist zweifelsohne ein Verbrechen an der Ethik, weil es dem Individuum gegenüber unwürdig ist. Monokulturen in der Landwirtschaft sind es ebenso! Ich halte beides für unbrauchbar. In der Natur wächst niemals Hektar um Hektar Weizen oder Mais. Nirgendwo wächst eine einzige Pflanzenart alleine – es gibt keine natürliche Form der Monokultur. Monokulturen zerstören die Böden, laugen sie aus – oft für viele Jahrzehnte!
Da solltest du ansetzen, wenn du schon etwas verbessern möchtest: Finde neue Wege, deine Nahrung zu gewinnen! Aber bekehre andere nicht zu einer bestimmten Ernährungsweise durch manipulative Kreuzzüge. Schon gar nicht aber solltest du deine Ernährung dogmatisch vertreten und Menschen, die eine andere pflegen, ausgrenzen oder verurteilen.
Weder das Tier noch die Pflanze möchte leiden. Das ist Fakt. Du bist nicht besser, bloß weil du Tiere verschonst, stattdessen aber Pflanzen tötest. Du musst verletzen oder töten, um dich zu ernähren. Du bist dazu gezwungen, entweder Tiere oder Pflanzen zu schädigen, um selbst zu überleben. Finde dich damit ab!

Begreife, dass kein Tod gegen den Willen der Seele geschieht. Jede Seele willigt zum Tod ihres Körpers ein. Es gibt keinen Tod, der nicht mit dem Göttlichen konform geht. Jedes Tier, das sein Leben für dich lässt, und jede Pflanze, die sich dir schenkt, tut dies auf Seelenebene freiwillig.
Segne das, egal, wovon du dich ernährst. Bedanke dich dafür bei dem Lebewesen, der Pflanze oder dem Tier, welches dir sein Leben geschenkt hat, damit du deines weiter führen kannst, und begreife, dass egal, was du isst, es letztlich Kohlenstoff ist, den du dir zuführst, so wie auch dein Körper größtenteils aus Kohlenstoff besteht. Es ist vollkommen egal, wovon du dich ernährst. Jeder Körper ist bloß eine Ansammlung von Zellen auf Kohlenstoffbasis. Ganz gleich, wovon du dich ernährst – letztlich geht bloß Kohlenstoff in Kohlenstoff über. Und jede Seele willigt zu ihrem physischen Tod ein.

Wenn du dich wirklich frei vom Leid anderer Lebewesen ernähren möchtest, dann entwickle für dich die Photosynthese – ernähre dich von Licht! Das ist die einzige Art der Ernährung, für die ich mich ausspreche. Jede andere Form hat weder meine Zustimmung noch meine Ablehnung.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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