Ist es wirklich Liebe?


Einem Menschen nahe zu sein ist Grundlage für Liebe. Damit ist nicht die körperliche Nähe, sondern ein offenes Herz gemeint. Durch die vollkommene Öffnung deines Herzens entsteht Nähe. Nur wenn dein Herz offen ist und du die Liebe nicht in eine bestimmte Form zwängst, ist wahre Liebe möglich. Wahre Liebe sieht alle Dinge, alle Menschen so, wie sie wirklich sind. Um einen Menschen so sehen zu können, wie er wirklich ist, musst du hinter die Urteile blicken, die du über ihn gefällt hast, denn Urteile stellen eine Form dar. Wenn du ihn kennenlernen willst, musst du dein Herz öffnen und ihn fragen, was seine Absicht ist. Und du musst dich selbst fragen, was deine Absicht ist. Das ist die einzige Möglichkeit, um jemand nahe zu kommen. Einem Menschen nahe zu sein, ihn zu lieben, heißt, nicht mit ihm, oder der Art wie sich die Liebe zu ihm äußern soll, verhaftet zu sein. Wenn du dich an eine gewisse Form klammerst wie sich diese Liebe ereignen soll, wirst du schwer enttäuscht sein, denn Liebe hat keine bestimmte Form in der sie sich zu äußern hat. Und schon gar nicht wird sie sich in der Form äußern, in die du sie zu zwängen versuchst.

Liebe und Nichtverhaftung mit der Form gehen Hand in Hand. Du kannst nicht jemand lieben und gleichzeitig versuchen, die Liebe unter Kontrolle zu haben. Die Nicht-Verhaftung mit der Form ergibt sich aus der Nähe, nicht aus der Entfremdung. Dadurch, dass du andere auf Distanz hältst, erreichst du keine Nicht-Verhaftung sondern das Gegenteil. Nur, wenn du andere in dein Herz hinein lässt, wirst du auch fähig, sie frei zu lassen. Nur indem du das Beste für einen Menschen wünscht, schenkst du ihm Freiheit. Wenn du ihm keine Freiheit lässt, ist das, was du ihm gibst, keine Liebe.

Die Fixierung auf die Form entspringt einer tiefen Unsicherheit. Und Unsicherheit ist ein Zeichen von Angst. Solange du Angst hast, kannst du nicht lieben.
Du siehst also, dass das, was du mit anderen Menschen meist als Liebe zu leben wünscht, hauptsächlich ein Versuch ist, aus Angst eine bestimmte Form zu erzwingen. Daher ist es auch keine Liebe, die du da lebst.
Liebe kann nur in Freiheit und ohne Erwartung auf eine bestimmte Form der Liebe sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Was fürchtet der Mensch?


Grundsätzlich fürchtet der Mensch immer das, was er nicht versteht. Es gibt kaum etwas Schlimmeres für den vom Verstand geprägten Menschen der Neuzeit, als etwas nicht zu verstehen. Da sich die meisten Menschen selbst nicht verstehen, weil sie ihr wunderschönes, wahres Wesen niemals wirklich kennen gelernt haben und sich daher mit ihrem Denken verwechseln, haben sie vor ihrem wunderschönen, wahren Wesen Angst. Und weil sie vor ihrem wunderschönen, wahren Wesen Angst haben, fürchten sie auch ihre Mitmenschen und deren wunderschönes, wahres Wesen.

Es gibt keine Ausbildungsstätte in der ein Mensch die wirklich bedeutsamen Dinge über das Menschsein erfährt. In den Schulen findet bloß die Programmierung zum Funktionieren als denkender Bioroboter statt. Die Ratio wird gefördert, alles Gefühl als unbrauchbar und nebensächlich deklariert. Auf die wesentlichen Fragen folgen wissenschaftliche Allgemeinposten einer von Arroganz und Blindheit gekrönten Neu-Priesterschaft, die angeblich Wissen schafft.

Mühevoll muss ein Mensch im Laufe seines Daseins wieder lernen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Er muss mit großem Aufwand das verlernen, was man ihm in Schulen eingetrichtert hat. Dabei könnte er sich so viel wertvolle Lebenszeit und Schmerz ersparen, gäbe es keine Schulen sondern Lehrstätten der Wahrheit. Die aber sucht der Mensch erst dann auf, wenn es innerlich bereits so unerträglich schmerzt, dass er kaum noch richtig am Leben ist.
Und wenn dann welche erscheinen, die in einfachen Worten erklären, wie das Menschsein verstanden werden sollte, wie es erfüllend erlebt und geliebt werden kann, wird entweder gehöhnt oder diffamiert, um die Angst vor der Wahrheit nicht zu fühlen.

Der Urgrund aller Angst ist das Unverständnis. Die Auflösung aller Angst entsteht durch die Erkenntnis davon, wer und was wir wirklich sind. Es gibt keine Ur-Frage wie etwa „Woher kommen wir und wohin gehen wir?“. Es gab Zeitalter, da wusste das jedes Kind, jeder Mann und jede Frau.
Diese Frage wurde erst durch die Wissenschaft künstlich in den Menschen implantiert. Tief drinnen in sich weiß jeder, woher er kommt und wohin er geht. Tief in sich drinnen weiß jeder Mensch, was wahr ist. Er spürt, wer er wirklich ist. Aber er hat nicht die Mittel gelehrt bekommen, seiner inneren Wahrheit Ausdruck zu verleihen. Und doch sind da Seelen unter uns, die keine andere Aufgabe verfolgen als ihren Nächsten an sich selbst zu erinnern.

Es ist alles so leicht. Wir sind hier, um zu lieben. Wir kamen aus Liebe. Wir sind in Liebe. Wir gehen in Liebe. Denn in Wahrheit ist es bloß Liebe. Menschsein bedeutet Liebe. Das ist es, worum sich alles hier dreht.
Wir müssen nur das verstehen. Alles andere folgt dann von selbst. Alle Angst löst sich dann auf. Und plötzlich sind wir uns selbst und unserem Nächsten so nahe. Wir lachen innerlich und fragen uns, wie ein einziger Gedanke der Trennung zwischen dir und mir für jahrtausendelanges Elend und Leid sorgen konnte. Nur ein einziger Gedanke, eine einzige Geisteshaltung hat zu all den Kriegen, dem Morden, der Zerstörung geführt, die wir heute als unsere Welt und deren Geschichte erfahren – der Gedanke und er Glaube an die Trennung zwischen uns, der Natur und Gott! Doch da war nie eine Trennung. Da ist keine Trennung. Da wird es nie eine Trennung geben. Da war und ist stets nur die Einheit. Da war und ist immer nur das Einssein mit All-Dem-Was-Ist. Es wird niemals etwas Anderes geben.

Unser wunderschönes, wahres Wesen ist nichts weiter als Liebe. Und unsere Bestimmung bleibt weiterhin die Einheit. Alles andere ist eine Illusion, ein Missverständnis, eine Lüge.

Wahrlich, ich sage dir, das ist alles, was es zu verstehen gilt. Wenn du das verstanden hast in deinem Herzen – was willst du dann noch fürchten?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Endlich bei dir selbst ankommen!


Du freust dich über die neue CD auf der eine mehr oder minder angenehme Stimme einer mehr oder minder angenehmen Person schöne Dinge faselt. Das ganze untermalt von sphärischen Klängen. Dazu legst du dich hin und lässt dich von dieser mehr oder minder angenehmen Stimme führen. In Trance. Aber nicht in Meditation. Trotzdem steht auf dem Titel der CD irgendwas von Meditation. Weil viele dieses Wort gebrauchen, aber nur wenige wissen, was das überhaupt ist. Und weil es sich bei jenen gut verkauft, die keine Ahnung haben, was sie in Wahrheit suchen.

Natürlich ist es dir bequem, darüber nicht nachzudenken, denn Vorgekautes brauchst du einfach nur zu schlucken. So wie es dir bequemer ist, dich führen zu lassen. Oftmals auch in die Irre. Und so hörst du dir die CD im Durchschnitt drei Wochen lang an, nicht sehr konsequent, aber doch. Du lässt dich führen in einen Alphazustand und weißt nicht mal, dass du dazu weder eine CD noch sonst etwas bräuchtest. Dreimal tief durchatmen und mal alles loslassen für zwei Minuten täte dieselbe Wirkung. Doch das ist dir nicht bewusst. Dir ist nicht mal bewusst, dass dieser Alphazustand kaum etwas bringt, weil du vielleicht noch nie etwas von Gamma- oder Tetawellen gehört hast. Du kennst den Begriff „Meditation“ und das reicht. Wo dieser Begriff draufsteht, da muss ja schließlich auch dieses Ding namens „Erleuchtung“ drin sein. Also hörst du die CD an und lässt dich von der mehr oder minder angenehmen Stimme einer mehr oder minder angenehmen Person führen. So, wie du dich meistens von irgendwem oder irgendwas führen lässt, nur nicht von deinem Wahren Selbst. Du willst Führung. Doch diese willst du niemals aus dir selbst heraus erfahren. Nur ja niemals aus dir heraus zum Meister finden, immer hübsch dem Meister im Außen nachrennen, denn wenn da was schief geht, bist du fein raus. Daher auch die CD. Die wird es schon für dich tun. Und falls nicht, dann ist die mehr oder minder angenehme Stimme einer mehr oder minder angenehmen Person dafür verantwortlich. Dann war die eben Ramsch und eine neue muss her. Dann muss es beim nächsten Mal eben eine CD von einem noch bekannteren Super-Mega-Guru-Coach sein oder ein kostenloses Video aus dem Internet von einem Menschen, der sich „Schamane“, „Coach“ oder „Medium“ nennt. Es muss auf jeden Fall etwas sein, das außerhalb von dir liegt.

Das hörst du dir dann also an, fühlst dich dabei und kurz danach sogar ziemlich entspannt, aber der echte „Bringer“ ist es nicht. Du bist immer noch voller Ängste, voller Mangeldenken, voller Wut und Verwirrung. Und du bist weiterhin abhängig von irgendetwas, das außerhalb von dir liegt. Du bleibst bis auf Weiteres jemand, der von externen Autoritäten geführt wird. Deinen Freunden aber erzählst du stolz, dass du schon ewig lange „meditierst“. Vor denen musst du dann natürlich auch mit aller Raffinesse deine Ängste, dein Mangeldenken, deine Wut und deine Verwirrung verbergen, denn sonst stündest du ja ziemlich dumm da. Irgendwie weißt du, du trittst auf der Stelle.

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, woran das liegen könnte, wo du doch dauernd Räucherstäbchen opferst, Kerzchen flackern, Kristalle glitzern und Snatam Kaur am Start hast?

Ich sage es dir gerne: Du hast noch nie in deinem Leben erfahren, was echte Meditation ist. Denn hättest du es, wären da kaum noch Ängste, kaum noch Mangeldenken, kaum noch Wut oder Verwirrung in dir.
Da wäre viel mehr Gelassenheit und Mut. Da gäbe es viel mehr Fülle und Klarheit. Da herrschte viel mehr Freiheit und Kreativität. Da fände sich viel mehr Bewusstheit. Und das alles käme aus dir selbst heraus. Du wärst völlig unabhängig von einem „Führer“, ganz gleich, ob dieser Führer nun eine CD oder ein Mensch ist, der drei Wochenendkurse in schamanischem Trommeln besucht hat. Du bräuchtest all das nicht mehr, weil du in dir den Quell für all das gefunden hättest. Doch bislang suchst du noch und sammelst somit eine CD nach der anderen, stöberst weiterhin in sämtlichen Eso-Läden oder im Internet nach dem ultimativen „Bringer“.

Falls du es jedoch endlich wissen willst, dann mache dich auf den Weg, echte Meditation zu erlernen. Nur kannst du diese eben nicht bei jemand erlernen, der selbst keine Ahnung davon hat. Dazu braucht es einen Profi. Und wenn du dich zu diesem aufmachst, kannst du gleich all das, was du bisher über Meditation zu wissen glaubtest, zuhause lassen. Es wird dich nämlich nur hindern, das zu erfahren, was ich meine, wenn ich zu dir von wahrer Meditation spreche.

Ich lade dich ein. Zu deinem Selbst. Kommen aber musst du.

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Befindest du dich in einer Endlosschleife?


Du stellst auf schmerzhafte Weise fest, dass sich gewisse Erfahrungen in deinem Leben wiederholen. Immer wieder triffst du auf die „falschen“ Menschen, die „falschen“ Jobs, die „falschen“ Situationen, landest immer wieder am Start, findest dich in einer Endlosschleife aus wiederkehrenden Problemen. Verantwortlich dafür machst du deine Eltern wegen deiner schweren Kindheit, die bösen Männer/Frauen für ihre Unfähigkeit dich zu lieben, die verblödete Gesellschaft und sogar Gott, diesen Sadisten! Du quälst die Welt mit Vorwürfen und du quälst dich mit Selbstvorwürfen und/oder bist dir abermals sehr sicher, es könne nur daran liegen, dass du einfach vom Pech verfolgt bist und einfach gewisse Dinge im Leben gar nicht verdient hast, denn sonst gäbe es die Wiederholung in der Schleife ja nicht. „Bad Karma!“ sagst du dann, weil das irgendwie bequem ist, frustrierst allerdings innerlich dermaßen, bis du letztlich die ganze Welt hasst. Vor allem aber hasst du dich selbst und dein ganzes, „beschissenes“ Leben, weil du glaubst, du kämst da nicht raus und es würde sich nie etwas ändern.

Und beinahe hast du damit sogar recht. Aber eben nur beinahe! Gerne erkläre ich dir auch, warum:
Du erkennst zwar die Schleife, die repetitive Problematik, den sich daraus ergebenden Schmerz und den bitteren Verlust, aber du erkennst nicht die wahre Ursache. Du bastelst oberflächlich an ein paar Verhaltensmustern, schraubst ein wenig im Außen rum, wechselst den Partner, die Wohnung, den Job, den Freundeskreis, die Hobbys, den Frisör. Und wenn du ganz gut drauf bist, legst du ein paar positive Affirmationen über die alten Gedankenmuster drüber, weil man die dann eine Weile nicht ansehen muss. Das klappt gewisse Zeit und es scheint endlich gelöst zu sein. Doch das ist es nicht, wie du meist ernüchtert feststellen musst, weil du schon wieder vor demselben Scherbenhaufen stehst, diesmal mit einem anderen Partner, in einer anderen Wohnung, in einem anderen Job, in einem anderen Freundeskreis, mit anderen Hobbys und einem anderen Frisör.

– Dabei hast du doch alles verändert!

Nein, hast du nicht. Du hast in Wahrheit gar nichts verändert. Du hast bloß so getan, als ob, indem du den alten Rost mit bunter Farbe übermalt, derselben Bruchbude in deinem Innersten eine neue Fassade verpasst und deinem eigentlichen Problem eine neue Spielwiese geschenkt hast. Das ist alles, was du getan hast in dem Glauben, du kämst damit davon.

Wenn du also aus der Endlosschleife raus willst, dann musst du bereit sein zu sterben. Du sollst dich nicht umbringen, verstehe mich bitte richtig! Dies ist kein Aufruf zum Suizid. Aber du sollst aus der Tiefe deines Herzens dazu bereit sein, dein altes Ich sterben zu lassen. Du musst so sehr von diesem Ich genug haben, es muss dir so sehr im Herzen weh tun, dass du glaubst, wahnsinnig zu werden, wenn du es nicht endlich sterben lässt! Es reicht nicht, ein bisschen genug von dir und deinem alten Ich zu haben. Du musst total davon genug haben. Du musst so sehr genug davon haben wie von deinen Ex-Partnern, als du sie verlassen hast, weil du sicher warst, es geht keine Minute länger. Denn erst dann erkennst du, wo der Hund begraben liegt: In dir selbst und nur da!

Hör mit aller Bestimmtheit, zu der du fähig bist, damit auf, dir selbst leid zu tun und über deine schlimme Kindheit, die schlechten Partner, die böse Gesellschaft, die miese Politik und all die Verletzungen in deiner Seele zu klagen. Deine Seele ist nicht verletzt! Die kann gar nicht verletzt werden, weil sie unsterblich, ewig und göttlich ist. Was ständig jammert und alle Verantwortung von sich weisen möchte, das ist dein Ego. Das wurde verletzt. Das ist im Stolz und seiner eingebildeten Erhabenheit gekränkt. Das fühlt sich ungeliebt und ungerecht behandelt. Nicht aber deine Seele. Deine Seele blieb bei all dem heil und unberührt. Sie wundert sich bloß, wie lange du dir freiwillig die Birne an der Wand stößt, wo doch einen Schritt seitwärts der offene Türrahmen wäre, durch den du gehen könntest, um frei zu sein. Sie flüstert dir zu, sie spiegelt dir Wahrheit, sie kommt als Stimme eines Freundes, eines Partners oder als Artikel im Internet. Du aber rennst blind immer wieder gegen dieselbe Wand deiner eigenen Wahl und tust dir dabei unsagbar selbst leid.

Mein Freund, ich sage dir, es sind deine alten Gedankenmuster, deine alten, eingeschliffenen Verhaltensweisen, deine Vorurteile und deine Urteile über dich und andere, die dich in eine schier endlose Schleife aus Problemen und Schmerzerfahrungen versetzt haben. Du bist es selbst, der für diese Schleife verantwortlich ist, nicht deine Eltern, deine Partner, Freunde, Kollegen oder gar Gott und die Gesellschaft. Du allein bist es, der sich da reingebracht hat. Und dafür musst du nun gerade stehen! Und du musst davon restlos genug haben. Notfalls ist es sogar nötig, dass du alles verlierst, dass du komplett zusammenbrichst und nach deinem Tod rufst. Aber du wirst nicht umhin kommen, endlich die volle Verantwortung für dich selbst zu übernehmen, indem du erkennst, dass du tief in dir ansetzen musst, damit sich im Außen etwas verändern kann.

Begreife, dass du nicht der bist, der „Ich“ sagt. Du bist das, was hinter diesem Ich lebt. Und nur du kannst dieses Ich ändern, niemand sonst. Kein Therapeut, kein Guru, kein Coach, ja nicht einmal Gott wird dieses Ich ändern. Nur du allein kannst das. Gewiss können dir Profis dabei helfen, aber ändern musst du es letztlich trotzdem selbst. Nicht die Welt muss sich ändern, sondern du musst dich ändern. Und solange dir das nicht zum aller dringlichsten Wunsch wird, der dermaßen in dir brennt, wirst du nicht aus dieser Schleife entkommen können.

Du kannst nicht immer dasselbe denken, dasselbe tun, derselbe sein, aber auf ein anderes Ergebnis hoffen. Du kannst ja auch nicht ständig 5 und 5 addieren und dann daran verzweifeln, weil dabei nicht 11 rauskommt. Doch, du kannst, aber es wäre schlichtweg idiotisch, oder?

Wenn du wirklich etwas ändern willst, dann versuche nicht, dich durch oberflächliche Gedanken neu zu bemalen, sondern blicke ganz tief in dich hinein. Schau dir den ganzen Unrat und Müll an, den du angesammelt hast, der nun dein Weltbild und somit auch deine Erfahrungen von der Welt und den Menschen ausmacht! Erkenne, dass du voller Angst, voller Zweifel, voller Misstrauen, voller Eifersucht, Missgunst und Neid bist. Schaue dich selbst ganz genau an und akzeptiere, dass du all das selbst bist. Und dann vergib dir dafür. Vergib auch allen anderen, denn das ist der wichtigere Schritt! Entlasse die sogenannten Bösewichte deines Lebens aus deinem Innersten, denn sie sind nicht böse. Du hast sie als „die Bösen“ deklariert und daher siehst du sie auch als solche. In Wahrheit sind es jedoch hilfreiche Engel, die dich genau an den Punkt deines Lebens katapultiert haben, der dich dies nun alles erkennen lässt, damit du es auflösen kannst. Danke ihnen dafür, indem du ihnen vollends vergibst. Und dann danke dir selbst, indem du dir selbst vollends vergibst.

Erkläre dich bereit, dein altes Ich nun sterben zu lassen. Willige vollkommen in diesen Tod ein. Gib dich ihm hin und verbrenne in deiner größten Angst, indem du dich ihr ebenfalls vollkommen auslieferst und hingibst, ohne sie diesmal verdrängen zu wollen. Im Feuer deiner größten Angst wirst du sterben als das Alte, das du bisher warst. Und aus seiner Asche wirst du hervorgehen als das Neue, das du nun bist. Das wird sehr weh tun. Da wird fürchterlicher Schmerz sein und es kann Wochen oder Monate dauern, bis du neu geworden bist. Aber du wirst niemals aus der Endlosschleife aussteigen können, solange du der bleibst, der du jetzt bist. Deshalb sei bereit innerlich zu sterben, da du anders nicht neu geboren werden kannst. Auf andere Weise kannst du niemals ein neues Leben beginnen. Denn solange der in dir überlebt, der dein altes Leben erschaffen hat, wirst du auch sein Leben führen müssen. Das sollte dir jetzt klar sein!

Liebe dich für deinen Mut, das erste Mal in deinem Leben wirklich-wirklich bereit zu sein, nicht mehr vor dir selbst und der Verantwortung für absolut alles in deinem Leben zu flüchten. Liebe dich jetzt schon dafür, dich in Zukunft wirklich lieben zu wollen. Liebe dich dafür, all die Fehler gemacht zu haben, um das hier an diesem Tage zu dieser Stunde für dich zu erkennen, zu akzeptieren und für immer und ewig zu ändern. Sei der Phönix und sei dein eigenes Feuer der Läuterung, in welches du dich aus Liebe zu dir selbst stürzt, um darin zu verbrennen und neu daraus hervor zu gehen.

Denke an das, was Johannes der Täufer uns sagte: „Bevor sich Königreiche ändern, müssen sich erst die Herzen ändern!“

Und wenn du dein Königreich (dein Innerstes, respektive dein Äußeres) ändern willst, dann muss sich erst dein Herz ändern. Ein Herz aber ändert sich erst dann, wenn es solange zum Messer ging, bis es sticht. Lass es sterben, das alte Herz deines unbrauchbar gewordenen Ichs – es wird daraus ein neues, viel schöneres, glücklicheres geboren. Lass es sterben, das alte Ich, indem du allen Alles und jedem Jedes vergibst, indem du durch deine Angst vor dem Tod des alten Ichs hindurch gehst, statt mit ihr zu ringen, indem du alle Urteile über dich selbst und andere aufhebst, indem du die volle Verantwortung für deine innere und äußere Erfahrung von der Welt übernimmst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Warum du nichts versprechen sollst


Wir alle erleben Enttäuschungen. So gut wie jeder weiß mittlerweile, dass eine Ent-Täuschung das Ende einer Täuschung bedeutet. Im Grunde wäre das etwas Schönes, über das man sich freuen dürfte, denn wer täuscht sich schon gerne? Trotzdem schmerzt es, an etwas zu glauben, das sich dann anders oder gar nicht erfüllt. Dennoch täuschen wir uns. Wir sind sogar Meister im sich Täuschen. Wir beharren nahezu darauf, uns in allem und jedem zu täuschen, weil wir gerne idealisieren, dramatisieren oder projizieren. Es ist uns offenbar ein Bedürfnis, uns selbst und andere zu täuschen. Irgendwie scheinen wir das zu brauchen, sonst würden wir ja damit aufhören. Gerne ziehen wir jedoch die Täuschung, besonders aber die Selbsttäuschung, der Wahrheit vor.

Eine der häufigsten Täuschungen mit äußerst hohem Enttäuschungs-Potenzial liegt in unserem Drang, etwas versprechen zu wollen. Viel Schmerz und folglich auch Leid durch Vertrauensbruch entsteht aus Versprechen, die wir geben, aber dann brechen, weil wir sie nicht halten wollen oder können. Jeder kennt es: „Ich werde immer für dich da sein!“/ „Ich werde dich ewig lieben!“/ „Papa holt dich heute zeitiger vom Kindergarten, versprochen!“/ „Beste Freunde auf Lebenszeit!“/ „Ich bin sicher pünktlich!“/ „Nein Schatz, das werde ich bestimmt niemals wieder tun!“ etc.

Kaum ein Viertel aller Versprechen wird gehalten. Einige werden vorsätzlich, die meisten aber unbeabsichtigt gebrochen. Daher solltest du aufhören etwas zu versprechen. Im spirituellen Sinne ist ein Versprechen ein Zeichen von Arroganz gegenüber der Göttlichkeit. Durch ein Versprechen gibst du dich dem Irrglauben hin, stärker, größer oder mächtiger als Gott, das Schicksal oder der Zufall zu sein. Durch ein Versprechen willst du ein Ergebnis garantieren, für das du in Wahrheit gar keine Garantie abgeben kannst. Du vergisst allzu gerne, dass du ein sterblich Wesen bist. Du vergisst, dass jeden Augenblick dein Tod eintreten kann. Du bist so sehr in deinem Wahn von Sicherheit und geplanter Zukunft gefangen, dass du glaubst, du hättest alle Unwägbarkeiten im Griff. Ein Zug, der sich verspätet, ein Stau, ein Unfall, ein Mensch, in den du dich plötzlich unsterblich verliebst, ein Unwetter, ein geplatztes Geschäft, ein Rückfall oder einfach nur ein Wecker, den du nicht gehört hast – wie getraust du dich da etwas zu versprechen? Wie kannst du es wagen, einem Menschen, der dir vertraut, etwas in Aussicht zu stellen, von dem du nicht sicher sein kannst, dass du es ihm geben wirst können?
Du kannst das Ergebnis deiner Gedanken, Worte und Taten nicht hundertprozentig abschätzen. Vielleicht nimmst du dir fest vor, etwas so oder so zu tun, gibst dir dabei äußerst Mühe, aber dann kommt dabei doch etwas ganz Anderes heraus als du wolltest, weil du eben nicht alle Unwägbarkeiten abschätzen kannst. Weil du eben ein Mensch und kein Gott bist.

Du solltest daher keine Versprechen mehr abgeben. Du solltest nur noch deine ehrliche Absicht zu etwas kundtun. Dazu musst du vorher aber auch sehr genau dein Herz prüfen, denn eine Absicht sollte immer aus vollem Herzen verkündet und daher rein und aufrichtig sein, sonst ist es keine gute, sondern eine böse Absicht.

Wenn du heiratest, dann versprich nicht „Bis dass der Tod uns scheidet!“, sondern verkünde lieber die Absicht, mit diesem Menschen so lange leben zu wollen, wie es euch beiden gegeben ist, aber lass die Finger von „niemals“ oder „immer“. Versprich nicht, sondern hege vielmehr eine reine, aufrichtige Absicht, die du kundtust. Das wäre ehrlich. Das wäre realistisch. Das birgt nicht solch scharfe Klingen in sich wie ein Versprechen, das du zwar aus einer Stimmung heraus gibst, aber vielleicht niemals wirst halten können.

Du bist ein Mensch. Menschen ändern sich. Menschen irren sich. Menschen machen Fehler. Menschen haben ein Schicksal oder unterliegen der höheren Gewalt des Zufalls. Menschen haben gar kein Recht, etwas zu versprechen. Nur Gott allein hat dieses Recht. Niemals aber ein Mensch. Du kannst eine ehrliche, reine Absicht hegen und diese auch kundtun, indem du sagst: „Meine Absicht ist es, pünktlich zu sein!“/ „Meine Absicht ist es, dir stets beizustehen!“/ „Ich hege die aufrichtige Absicht, den Rest meines Lebens bei dir zu bleiben!“/ „Ich beabsichtige mich zu bessern!“ / „Meine Absicht nicht mehr zu trinken ist aufrichtig!“ Aber du hast kein Recht, etwas zu versprechen, denn du kannst nicht garantieren, es zu halten.

Wir alle wären schon als Kind weniger verletzt worden, wenn man uns nicht so vieles versprochen sondern einfach nur Absichten verkündet hätte. Wir alle würden weniger die Ehe brechen, weniger Trennungen und Enttäuschungen erleben, wenn wir uns nicht ständig gegenseitig mit Versprechungen von ewiger Liebe und Treue belügen und unter Druck setzen würden. Wir könnten unsere Führer und Politiker mehr achten, wenn sie uns weniger versprächen. Wir alle wären zufriedener, wenn wir mehr Demut gegenüber diesem übermächtigen Universum demonstrierten, indem wir weniger versprechen, dafür aber reinere Absichten hegten.

Eine ehrliche Absicht ist etwas total Ehrbares. Eine Absicht ist etwas Reines, wenn sie als eine solche aus dem Herzen verkündet wird. Eine Absicht zu äußeren, die wirklich aufrichtig gemeint ist, zeugt von Respekt dir selbst und dem Anderen gegenüber, sowie von Respekt gegenüber Gott, dem Leben, dem Schicksal und dem Tod. Durch die Absicht versprichst du kein unabsehbares Ergebnis, sondern bezeugst den aufrichtigen Willen, den Weg zu diesem Ergebnis einschlagen zu wollen, ohne das Ergebnis vorwegzunehmen durch eine zweifelhafte Garantie.

Ein Versprechen aber ist im Grunde eine schön verpackte Lüge mit eingebautem Zufallsgenerator. Hast du Glück, dann wird daraus Wahrheit. Meist aber hast du Pech und das Versprechen bleibt eine in sentimentalen Momenten schön formulierte Lüge. Du bist ein sterblich Wesen, du kannst gar nichts versprechen, denn du hast nicht die Macht, ein Versprechen unter allen Umständen zu halten. Eigentlich solltest du das wissen, denn du selbst hast es oft genug am eigenen Leibe erfahren, dass jene Versprechen, die man dir gab, nie eingehalten wurden. Aber dennoch bist du bereit, selbst eines abzugeben?

Nur ein Lügner oder ein Narr gibt ein Versprechen – der Weise aber hegt eine aufrichtige Absicht, die er mit seinem ganzen Herzen verfolgt. Und erfüllt er sie nicht, weil es aus irgendwelchen Gründen unmöglich ist, dann lädt er keinerlei Schuld auf sich, denn er hat ja nicht gelogen, sondern nur seine ihm überschaubaren Möglichkeiten zu einer Aussage dir gegenüber als aufrichtigen Willen kundgetan.

Lass die Versprechen sein, denn sie sind Sünde! Deine aufrichtig verkündete Absicht reicht völlig aus, denn sie ist Wahrheit.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wenn alles endet, weil alles beginnt


So viel Zeit meines Lebens hatte ich damit zugebracht, das, was geschieht, verstehen und einordnen zu wollen. Ich war der Ansicht, ich gehöre irgendwie, irgendwo zu irgendwem und zwar irgendwann. Doch niemals war ich weiter von der Wahrheit entfernt, als zu diesen Zeiten.

Die dunklen Täler, durch die ich gehen musste, will ich nicht zählen noch bin ich darauf stolz oder blicke in Selbstmitleid darauf zurück, denn heute weiß ich: Alles, was in unseren zahlreichen Leben geschieht, ist neutral. Wir selbst sind es, die daraus etwas Gutes oder Schlechtes, etwas Spirituelles oder Profanes machen durch unser Urteil darüber. Urteile, die uns zwingen in ihrem Sinne zu leben. Urteile, die uns dunkle Täler schaffen. Dunkle Täler, aus denen wir raus wollen. Und ich wollte da raus.
Aber ich brauchte sie, diese dunklen Täler, ich brauchte die vollständige Zertrümmerung meines alten Ichs und seiner Vorstellungen über das Leben, die Liebe und Gott. Ich brauchte die absolute Hoffnungslosigkeit, die absolute Machtlosigkeit, die absolute Verzweiflung sowie die totale Zerstörung all dessen, was ich bisher glaubte zu wissen und zu sein.
Ich brauchte mein Leid und das Leiden an diesem Leid so sehr, dass ich es sogar anderen antat, nur um davon genug abzubekommen.
Ich glaubte tief in mir drinnen, dass ich das wirklich brauchte. Und ich brauchte es tatsächlich, so wie wir das alle brauchen. Du brauchst es. Ich brauchte es. Bis zu dem Punkt, an dem es keine Steigerung mehr gab und ich von selbst zu Gott rief und flehte: „Herr, ich habe jetzt genug! Ich habe wirklich-wirklich genug. Ich bin es müde, mich selbst leiden zu sehen. Ich bin es müde, andere leiden zu sehen. Ich habe wirklich genug jetzt!“. Und das tat ich eine ganze lange, schrecklich schöne, schmerzvolle Nacht hindurch, nach all den dunklen Tälern, durch die ich mich und meinen Nächsten gejagt hatte in meiner Sucht nach vorsätzlicher Blindheit vor dem Offensichtlichen. Und Gott antwortete, wie immer, jedoch erst dann, als ich auch vom Flehen genug hatte, vom Weinen und Bereuen, als ich auch mit meiner Selbstverurteilung an die letzte Grenze stieß. Er sagte nur: „Ich weiß!“.

Der Moment, in dem ich aus tiefstem Herzen, in aller Aufrichtigkeit zu der ich fähig bin, beschloss, nicht mehr leiden zu wollen, war jener Augenblick, da ich mich einer Liebe öffnete, und zwar das erste Mal wirklich in Hingabe, die mir Inkarnation über Inkarnation angeboten wurde, die ich aber mehr fürchtete als alles, was ich jemals gefürchtet habe.
Es war die Liebe des Christus, des Buddhas. Jene Liebe, die meinen Tod bedeuten würde, meine Auflösung. Denn du kannst nicht wirklich lieben, wenn du nicht bereit bist zu sterben. Du musst nicht bereit für deinen physischen Tod sein, sondern vielmehr für den Tod des Egos. Es ist der Tod deines selbstsüchtigen, leidvollen, besitzergreifenden, unersättlichen Egos, das sterben muss, um ein neues Ego zu gebären. Ein Ich, das sich mehr wie eine Quelle als ein Schlund anfühlt. Ein Ich, das mehr ein Selbst als ein Ich ist.

Erst als ich meine Bereitschaft zum Tod meiner alten Form aus tiefstem Herzen zum Ausdruck brachte, wurde mein Herz auch tatsächlich offen für diese Liebe. Eine Liebe, von der ich spüre, dass sie mich niemals wieder abhängig machen wird von einer bestimmten Form, in der sie sich zu äußern hat, oder von einem bestimmten Menschen, zu dem sie fließen soll. Eine Liebe, die da sein darf für jeden im selben Maße aber auch für jeden auf besondere, einzigartige Weise. Eine Liebe, die weder mich an andere noch andere an mich zu binden wünscht, um damit alle Türen zu öffnen, damit echte Beziehungen möglich werden.
Eine Liebe, deren Ende ich niemals erreichen werde oder will. Eine Liebe, die täglich wächst, auch wenn ich sie nicht jeden Tag auf dieselbe Weise in derselben Kraft spüren kann, aber ich weiß, sie ist da. Ich weiß es. Und das ist auch das Einzige, was ich heute weiß.

Ich habe niemals weniger gewusst als jetzt. Ich war niemals weniger irgendwie, irgendwo mit irgendwem, der irgendwann kommen würde, als jetzt. Aber ich war auch niemals erfüllter, dankbarer und demütiger mit mir selbst und allen anderen als jetzt.

Ob ich glaube, fertig zu sein?

– Nein, das bin ich wahrlich nicht, weil ich spüre, dass ich erst jetzt richtig begonnen habe; und ich weiß noch nicht einmal genau, womit. Es ist nicht mehr wichtig zu wissen, zu verstehen, einzuordnen oder zu steuern. Es ist nichts mehr wichtig und nichts mehr unwichtig. Es alles nur noch so, wie es ist. Es ist alles angenehm leer, weil es so überreichlich voll ist. Es ist da nur noch das fünfjährige Kind, welches ich wieder bin, das sich staunend einem Leben hingibt in der intuitiven Erkenntnis, dass es nichts anderes gibt als Liebe.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wie erleichtere ich einen Transformationsprozess?


Transformation geschieht nicht durch irgendwelche „Energien“, magische Rituale oder sonstige mysteriöse Kräfte außerhalb von dir, sondern allein durch dich selbst. Bewusste Transformation ist eine Frage deiner Wahl, eine Entscheidung, die du ganz klar triffst. Und Transformation bedingt einen Prozess, durch den sie sich ereignet.
Du kannst dir diesen Prozess erleichtern, wenn du ein paar Grundlegende Fakten begreifst:
Erstens gibt es keine unterschiedlichen Energien, sondern nur eine einzige Energie in verschiedenen, formgebenden Schwingungsfrequenzen, und zweitens trägt jeder Mensch selbst die volle Verantwortung für seine persönliche Entwicklung, deren Wesen aus transformatorischen, die eigene Grundschwingung verändernden Prozessen besteht. Dies ist der erste Schritt, den es zu verinnerlichen gilt.

Ohne Erhöhung der individuellen Grundschwingung keine Wandlung. Ohne Wandlung keine Entwicklung. Deshalb solltest du Techniken nutzen, die das Schwingungsfeld deiner gegenwärtigen Form erhöhen – die wirkungsvollste davon ist echte Meditation, aber auch Töne aus dem Bereich der Solfeggio-Frequenzen können unterstützend wirken.

(Bei den Solfeggio-Frequenzen handelt es sich ursprünglich um eine Sechstonleiter, welche bereits in antiken Hochkulturen zum Einsatz kam. Im frühen Mittelalter fanden die Solfeggio-Frequenzen zur Intonierung heiliger Gesänge Verwendung, so z.B. bei den Gregorianischen Gesängen, deren stark bewusstseinserweiternde Wirkung damals festgestellt wurde.)

Fachmännisch durchgeführte Chakra-Harmonisierungen helfen dir, in Balance zu bleiben. Regelmäßige Spaziergänge in gemächlichem Tempo mit dir allein in der Natur sind ebenfalls hilfreich und klären deinen Geist.
Die Reduktion der Nahrungsaufnahme, aber kein echtes Fasten, entlastet deinen physischen Körper. Die reichliche Zufuhr positiv informierten Wassers ist dabei genauso bedeutend wie ausreichend Zeit für dich selbst.
Auch ausgedehnte Meersalzbäder unterstützen die Transformation, da sie dich nicht nur körperlich sondern auch geistig reinigen. Achte bitte darauf, dass das zugesetze Meersalz frei von Jod und Fluorid ist!
Wesentlich bei der Transformation ist Hingabe und Demut sowie die aufrichtige Absicht, sich tiefgehend zu wandeln.

Für eine Raupe ist es harte Arbeit, sich zu einem Schmetterling zu entpuppen. Da ist keine magische Energie im Spiel, sondern die Hingabe der Raupe an ihre Bestimmung. Transformation ist ein heiliger Prozess, ein mutiger Akt des Loslassens der einstigen Form zugunsten der neuen Form, denn du musst bereit sein, die alte Version von dir selbst sterben zu lassen, um die neue zu gebären. So wie die Raupe sterben muss, um im Schmetterling neu geboren zu werden. Dazu gehört auch das Loslassen alter Denkmuster und Paradigmen, aber auch die Überwindung alter Ängste und das Erkennen deiner inneren Schattenseiten.
Man kann, wenn man sich darauf versteht, gewisse Zeitqualitäten nutzen, um sich die eigene Wandlung zu erleichtern, aber transformieren kannst du dich letztlich nur selbst, nicht der Mars, der Jupiter oder die Venus tut das mit dir, sondern du tust das für dich selbst und mit dir ganz allein.

Transformation fordert die Rückstellung des Egos zugunsten der Seele. Das Ego aber wird gegen die Seele kämpfen wollen, weil es nicht anders kann, als sich gegen alles Neue zu verwehren. Am meisten wehrt es sich gegen die Tatsache, die natürliche Tendenz der Seele zur Hingabe an die Wandlung akzeptieren zu müssen.
Wandlung im Sinne spiritueller Evolution bedeutet stets die Transformation vom Guten zum Besseren. Dabei löst sich immer ein Stück Ego mit auf, bis es eines Tages nur noch als ein winziges Fünkchen im heiligen Raum der Seele zurückbleibt, gerade mal groß und zart glühend genug, um dich hier auf dieser Erfahrungsebene zu halten als jene Person, die du verkörpern möchtest.
Je kleiner du also dein Ego im Prozess der Transformation machen kannst, desto weniger Widerstand, desto weniger Schmerz wird es dabei geben. Je offener du für alles bleibst und je weniger Wunder du erwartest, desto tiefgehender wird die Wandlung und desto größer die Wunder sein, die du dadurch erfährst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2017 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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