Andersmensch TV – Wie frei bist du wirklich?


Der Großteil aller Menschen fristet sein Dasein in einem Gefängnis, dessen Gitterstäbe unsichtbar sind. Das Gefängnis, in dem sie leben, ist die Angst davor, was andere über sie denken könnten. Daher ergeben sich folgende Fragen: Sagst du immer das, was du denkst? Zeigst du stets das, was du tatsächlich fühlst? Möchtest du manchmal etwas tun, lässt es dann aber bleiben, weil dein näheres oder weiteres Umfeld dich dafür belächeln könnte? Kleidest du dich immer so, wie es dir gefällt, oder möchtest du lieber modisch sein? Folgst gerne Trends? Schweigst du lieber, obwohl es dir auf der Zunge brennt?

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Advertisements

Seelenasyl


Sie kauert im Eck,
weit weg von deinem Blick,
rottet vor sich hin,
füllt Salz und Wasser
in den Becher des Moments.
Und du sitzt vor den Stäben,
vor den Gittern dieses Gefängnisses,
erschöpfst deine Kraft,
fütterst ihr Happen deines Herzens,
flüsterst Lieder und Gedichte,
erzählst von Wiesen und Wäldern,
von den Flügeln der Schmetterlinge
und vom Duft der Blüten im Mai.
Das ist dein Bild der Rettung,
dein kläglicher Versuch sie zu befreien.

Sie kriecht unter den Staub,
unter den Staub ihrer Träume,
schwindet vor sich hin,
gießt Worte so kalt wie Schneeflocken
in den Becher des Augenblicks.
Und du hockst vor den Gittern,
lehnst an den Mauern ihrer Zelle,
geduldig aber müde,
berührst ihr Haar und krümmst ihr keins,
hauchst dein Empfinden,
deine Wahrheit an den Stein dieses Herzens,
erzählst von ihrer Schönheit und Würde,
von den Straßen der Liebe,
vom Seelenasyl.
Doch nichts davon dringt durch,
wenn deine Lippen sich bewegen,
hört sie nicht,
was du sagst.

Sie spricht es nicht aus,
aber du hörst den stillen Ruf,
den stummen Schrei ihrer Seele.
Nach Liebe ruft sie,
aber tritt sie gleichsam von sich.
In deiner offenen Hand lose der Schlüssel,
der Schlüssel und Ausweg aus ihrer Kammer.
Doch sie lässt niemand ein,
noch geht sie jemals aus.
Sie kauert im Eck,
verkriecht sich unter dem Staub ihrer Träume
und beißt deine Wärme tot.
Während der Schnee fällt in einer Welt,
die sie nicht liebt.
Doch du liebst sie,
du liebst sie fort und fort.
Und du wartest mit dem Schlüssel,
bereit ihr Herz zu umfangen,
sobald sie hervor kommt aus ihrem Eck,
nach Hause ins Seelenasyl,
während der Schnee fällt in einer Welt,
die sie nicht liebt,
in einer Welt,
wo sie schwindet wie Nebel
und du hoffnungslos nach ihr greifst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2016 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Andersliebe



Du kommst mir mit den Spielen, die ich nicht mehr spiele.
Du nutzt deine Liebe zur Macht, statt deine Macht zur Liebe.
Du willst besitzen, was niemals dein sein wird.
Du möchtest den wilden Geist, der ich bin, in eine Flasche tun und ihn schluckweise verbrauchen, doch du kannst mich nur als Wasserfall bekommen.
Du kannst mich aufsuchen, dich in meinen kühlen Regen stellen, deine Seele dort reinwaschen, deinen Durst nach Leben stillen, aber du kannst mich niemals besitzen.
Du kannst mich deuten wie die Wolken am Himmel, aber du wirst mir keine klare Form verpassen.
Du kannst nach meiner Hand greifen, die ich halten werde, bis du wieder gehst.
Ich werde weinen, wenn du gehst, aber ich werde dich nicht einsperren in einen Garten, der hohe Mauern braucht, damit ich mich deiner Liebe sicher fühle.
Du kannst mein Herz hören, wie es schlägt, wenn du mir ganz nahe bist, aber sein Pochen wirst du niemals in einen Sack stecken und mit dir nehmen.
Du musst schon an meiner Seite verweilen, wenn du mich ganz haben möchtest.
Du kannst mir keinen Namen geben, weil ich nicht an Namen glaube, aber ich folge dem Ruf eines aufrichtigen Herzens.
Das ist der Name, auf den mein Herz hört.
Es ist ein klangloser Name.
Es ist ein Name, den deine Augen sprechen müssen.
Es ist ein Name, den dein Herz brennen muss.
Es ist ein Name, den die Liebe flüstert, ohne ein Wort zu gebrauchen.
Das kann ich für dich sein, aber niemals weniger – ein Hafen für deine Lebensschiffe.
Ein Leuchtturm für deine Träume.
Eine Umarmung für deinen Schmerz.
Ein Freund in der Nacht, der dich findet, egal, wo du bist.
Einer, der nicht redet über deine Schwächen, weil sie das sind, was ich sehen möchte – dich in deinem Schatten, in all deinem Lichte.
Und anders wirst auch du mich nicht sehen können, denn ich bin unsichtbar.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.