Lebensliebe vs. Idealvorstellung


Zahlreiche Menschen sind bewusst oder unbewusst auf der Suche nach einer Seele, die ihre Lebensliebe sein soll. Eine solche Seele trägt natürlich kein Schild mit entsprechender Aufschrift um den Hals, aber wenn du ihr begegnest, signiert sie auf wundersame Weise dein Herz mit ihrem Namen. Von da an geht sie dir nicht wieder aus dem Sinn.

Die Beziehung zu dieser Seele ist gewiss nicht die leichteste; sie zeigt sich von der untersten Ebene des Spektrums bis zur obersten heftig – sowohl im Schönen als auch im Unschönen. Die Liebe deines Lebens kommt nämlich nicht, um dich glücklich zu machen, sondern um sich gemeinsam mit dir zu entwickeln. Und dazu bringt sie dir eine Menge harter Herausforderungen, denn nur durch Extreme kannst du dich entwickeln, niemals aber im grauen Einheitsbrei deiner Komfortzone.

Doch genau da hakt das pathologische, höchst manipulative System deiner Gesellschaft ein: Die infantile Illusion von Friede, Freude, Eierkuchen wird zum Maß deiner Partnerschaft herangezogen! Eine völlig idiotische und stereotype Schablone, deinem dereinst wilden, ursprünglichen Geist implantiert, wird zur globalen Messlatte, die dir sagen soll, ob du eine „gute“ oder „schlechte“ Partnerschaft führst. Die Welt, in der du lebst, wird nämlich alles daran setzen, dir diese Liebe madig zu machen, indem man sie an einem utopischen Ideal messen will. Man wird mit übler Manipulation, mit Propaganda und Studien von „Experten“ beweisen wollen, dass es im Leben stets nur Lebensabschnittspartner gibt; und dass Single-Dasein und Partner-Hopping „natürlich“ seien – einsame, unglückliche, unerfüllte Menschen, die sich intuitiv nach Liebe sehnen, welche aber nicht erfüllt werden kann, weil das Ideal einfach zu hoch angesetzt wurde, konsumieren grundsätzlich mehr, sind wesentlich leichter zu lenken und einfacher zu führen als erfüllte Menschen! Deshalb wurde dir von Kindheit an das Bild einer Idealpartnerschaft mittels Liebesroman und Liebesfilm implantiert. Das Ganze wird dann noch hübsch verzerrt durch sogenannte Experten. Diese beziehen sich grundsätzlich auf bestellte, hoch dotierte Studien, orientiert an einer durch und durch menschenverachtenden Schablonen-Psychologie, die man dir über das Ratgebermagazin oder den Beziehungsfragen-Bestseller deines Vertrauens ins Gehirn hämmert.

Deine Ratio geht solchen Dingen nur zu gerne auf den Leim. Das Ego als Sklaventreiber des Verstandes ebenso. Dein Herz jedoch weiß zweifelsfrei, wer seine Lebensliebe, wer die Liebe für ein Leben lang ist. Das Herz weiß aber auch, die Partnerschaft mit dieser Liebe wird die schwierigste sein, die du jemals haben könntest; und dein Herz wäre jederzeit bereit, diese Liebe zuzulassen, sie zu leben und bis zum letzten Herzschlag durchzuhalten. Dein durch kranke Idealvorstellungen verseuchter Verstand aber wird diese Liebe zu sabotieren versuchen. Meist gelingt ihm das sogar.

Der Grund für all die unerfüllten Liebesbeziehungen sind nicht die Schwierigkeiten, Konflikte oder Verletzungen innerhalb der Partnerschaft, sondern das immer größer werdende Maß an Idealvorstellungen hinsichtlich einer solchen. Es ist das Hollywood in deinem Kopf, das dir die Lebensliebe kostet, nicht dein Mangel an Liebesfähigkeit! Du bist von Natur aus unbegrenzt liebesfähig. Deine Natur ist Liebe. Doch die Idealvorstellungen davon, wie diese Liebe zu leben sei, sind nahezu übermächtig geworden. Deshalb gibt es kaum noch Paare, die fähig sind, ein ganzes Leben Seite an Seite, Hand in Hand zu verbringen. Also merke:
Der Tod jeder Partnerschaft ist das überzogene Ideal – die Geburt lebenslanger Liebe ist das Begräbnis jeder Idealvorstellung davon, wie Liebe zu sein hat.

„Das Herz ist der Meister. Der Verstand sein Diener. Wenn der Meister dem Diener zu folgen beginnt, entsteht Leid. Nicht für den Diener, denn der kann nicht leiden, wohl aber für den Meister.“

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Seelenpartner?


Buddha sagte „Bist du bereit, sind es die Dinge auch!“ und manchmal fühlst du dich zwar bereit, bist es aber in Wirklichkeit noch nicht. Gerade in Beziehungsfragen ist der Mensch ein Meister darin, sich selbst zu täuschen. Er hat noch nicht einmal die letzte Begegnung psychisch abgeschlossen, wähnt sich aber schon bereit für die kommende. Und so stürzt er sich mit all den alten Verletzungen und Enttäuschungen von einer Beziehung in die nächste. Dadurch hofft er, es könne der neue Partner das ordnen, was durch vergangene Partnerschaften in Unordnung geraten ist.

Ohne zu bemerken, dass er sich immer tiefer in einer Abwärtsspirale befindet, die zwangsläufig zu erneuter Frustration führen muss, fliegt er von einer Blüte zur nächsten, obwohl deren Nektar von Mal zu Mal bitterer schmeckt. Er ähnelt einer Biene, deren Beinchen von Blütenstaub der Zwischenmenschlichkeit so schwer geworden sind, dass sie kaum noch fliegen kann. Sie summt mit aller Kraft, zappelt und ächzt, kommt aber nicht mehr in die Höhe. Sie trägt einfach zu viel Last mit sich – Höhenflug ausgeschlossen!

Auch du bist voller altem Ballast. Du blutest aus unzähligen Wunden. Du trägst Enttäuschung, Verletzung und Schmerz mit dir. Dein Herz ist verschlossen. Und auch dein neuer Partner ist voller altem Ballast, blutet aus unzähligen Wunden, trägt Enttäuschung, Verletzung und Schmerz in sich. Sein Herz ist verschlossen. So begegnet ihr einander als Bedürftige, die voneinander erwarten, durch die Bedürftigkeit aus der Bedürftigkeit gerettet zu werden. Ihr verliebt euch zwar, gebt euch dem Taumel dieses Rausches aus körpereigenen Drogen hin, innerlich aber seid ihr weder gelöst noch frei noch bereit. Ihr seid auf psychischer Ebene weder heil noch offen. Und sobald der Taumel der Verliebtheit nachlässt, wundert ihr euch, weshalb es mit euch beiden nicht besser klappt, als mit euren vorherigen Partnern. Solange ihr voller Enttäuschungen, Verletzungen, Bedürftigkeit und Idealvorstellungen seid, solange ist euer Herz verschlossen. Und solange euer Herz verschlossen ist, werdet ihr auch niemals erfüllt lieben können.

Zudem sind viele von euch auf Seelenebene sogar vertraglich an jemand anderen gebunden, weil ihr irgendwann in einem Anfall von Sentimentalität geschworen hattet, irgendeinen bestimmten Menschen aus eurer Vergangenheit für immer zu lieben – nur diesen einen und niemals wieder einen anderen! Weil sich diese Liebe zu dieser bestimmten Person nicht erfüllt hat und ihr nicht loslassen wollt oder könnt, glaubt ihr nun, diese Person wäre euer Seelenpartner. Schließlich habt ihr darüber schon so viel gelesen und gehört. Man hat euch allerhand Schwachsinn darüber erzählt, den ihr aus Mangel an echtem Wissen für wahr erachtet habt. Vor allem hat man euch gesagt, dass eine Liebe, die ihr nicht loslassen könnt oder wollt, wahrscheinlich euer Seelenpartner sein muss. Und je schwieriger und unmöglicher diese Begegnung für beide Seiten war, desto fester sollt ihr daran glauben, dass es sich um den Seelenpartner handelt – so klingt das, was man euch diesbezüglich beigebracht hat.

– Das aber ist totaler Schwachsinn! Du kannst deinem Seelenpartner solange nicht begegnen, solange du nicht gelernt hast, alleine zu sein. Du kannst deinem Seelenpartner solange nicht begegnen, solange du nicht all den alten Ballast losgeworden bist, die alten Wunden akzeptiert und sämtliche Seelenverträge gekündigt hast. Solange du nicht losgelassen hast und aus Bedürftigkeit von einer Beziehung in die nächste schlitterst, wirst du dein Leben lang auf deinen Seelen- oder Lebenspartner warten. Solange du verwundet, enttäuscht, beladen und bedürftig bist, solange bist du nicht bereit. Du bist erst dann bereit für den Seelenpartner, wenn du alle Erwartungen an ihn und sogar ihn selbst losgelassen hast, obwohl er noch gar nicht da ist. Erst dann, wenn du akzeptiert hast, dass der Seelenpartner noch nicht aufgetaucht ist, weil du bisher einfach nicht bereit warst, erst dann wird er auftauchen. Akzeptiere, dass der Seelenpartner schon längst bei dir wäre, wenn du bisher bereit gewesen wärst. Da er aber noch nicht an deiner Seite ist, musst du dir eingestehen, dass du noch nicht bereit bist. Denn wie Buddha schon sagte, sind die Dinge erst dann bereit, wenn du es auch bist.

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Die Pathologie der Single-Gesellschaft


Eine Gesellschaft in der Partnerschaften nahezu unmöglich wurden ist eine zutiefst kranke, psychotische Gesellschaft. Du erkennst die seelische Gesundheit einer Zivilisation daran, wie fähig ihre Mitglieder zu dauerhaften, erfüllten Partnerschaften sind. Menschen, die aus Partnerschaften Konsumgüter und aus dem Partner ein Subjekt zur Wunschbefriedigung machen, sind seelisch…

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Boy & Girl


In jeder Frau steckt ein unschuldiges Mädchen, das immer noch träumt von einem Mann, der eines Tages kommt, und sie einfach nur liebt, der einfach bloß da ist und sie gut behandelt, indem er ihr zuhört, selbst dann, wenn er nicht immer alles versteht, der mit ihren Launen souverän verfährt, der treu ist und ihr das Gefühl gibt „Du kannst zwar manchmal echt nerven, redest vielleicht zu viel oder stellst dich ungeschickt an beim Umgang mit dem Navi, aber ich bete dich an, weil du einfach alles bist, was ich immer wollte, weil ich dich so liebe, wie du bist, und weil ich dich so sehen kann, wie du gerne wärst, und weil du mir zeigst, wertvoll für dich zu sein!“. Sie will nicht mehr als Liebe. Das ist alles, was sich dieses Mädchen tief in sich drinnen wünscht.

In jedem Mann steckt ein unschuldiger Junge, der immer noch träumt von einer Frau, die eines Tages kommt, und ihn einfach nur liebt, die einfach bloß da ist und ihn gut behandelt, indem sie ihm zuhört, selbst dann, wenn sie nicht immer alles versteht, die mit seinen Spinnereien souverän verfährt, die treu ist und ihm das Gefühl gibt „Du kannst zwar manchmal echt nerven, redest vielleicht zu wenig oder lässt deine Socken mitten im Wohnzimmer liegen, aber ich verehre dich, weil du das bist, was ich immer wollte, weil ich dich so liebe, wie du bist, und weil ich dich so sehen kann, wie du gerne wärst, und weil du mir zeigst, kostbar für dich zu sein!“. Er will nicht mehr als Liebe. Das ist alles, was sich dieser Junge tief in sich drinnen wünscht.

Und dann ist da das sogenannte Erwachsensein, das meist nur daraus besteht, sich hoffnungslos in unerreichbaren Idealen verstrickt zu haben, alte Verletzungen weder wegstecken noch verarbeiten zu können und sich selbst viel zu wichtig zu nehmen.

Was wäre, wenn sich dieses Mädchen und dieser Junge wieder mal am Sandkasten treffen würden, wo sie einfach neue Freude daran finden, Schlösser aus Sand zu bauen in dem Gedanken „Egal, ob das alles zusammenbricht oder nicht – wir haben einander Freundschaft und Liebe für immer geschworen, wir bauen es notfalls eben wieder auf, noch besser, noch größer, noch schöner als zuvor, weil du gibst mir und ich gebe dir, was wir eigentlich immer schon als einziges gebraucht haben: Liebe!“ – was wäre, wenn das geschehen könnte an jedem einzelnen Tag ihres Lebens?

Falls du deine Innere Frau und deinen Inneren Mann versöhnen und tief in dir liegende Konfliktpotenziale bereinigen möchtest, um erfüllende zwischenmenschliche Begegnungen zu entwickeln oder eine bestehende Partnerschaft auf ein höheres Level zu heben, dann klicke hier: ZUM SEMINAR →

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Du brauchst keinen Idealpartner


Wenn du ständig nach dem oder der „Richtigen“ suchst, könnte es geschehen, dass du vereinsamst, dass du verbitterst und zu einer verschlossenen Schatztruhe wirst, in der du selbst als kostbares Juwel eingesperrt bleibst – schön, funkelnd, aber verschwendet. Es sind weniger die Gemeinsamkeiten, die ein Paar zu einer Einheit machen, als die Unterschiede. Es ist das „Lego-Prinzip“, wie ich es nenne, und mit Lego kann man schöne Dinge bauen. Doch dazu musst du zunächst mal den ganzen romantischen Müll, all deine überirdischen Ideale in Bezug auf eine Partnerschaft loswerden. Lösche die fixen Vorstellungen, die man dir durch infantile Liebesromane und törichte Liebesfilme implantiert hat. Gib den rosaroten Traum endlich auf! Das Leben, die Liebe ist nicht rosarot – es gibt weit mehr Farben und Schattierungen! Entferne den Müll aus deinem Kopf und öffne dich für das Menschsein – zunächst für dein eigenes und dann für das deines Nächsten. Begreife, dass du niemals einem Idealpartner, sondern immer nur einem Menschen begegnen wirst. Mache dich nicht bereit für eine Kopie deiner selbst, sondern für dein Gegenstück. Eine Kopie deiner selbst wird dich nicht lange begeistern, sie kann dich nicht ergänzen, wohl aber dein Gegenstück.
Was du brauchst, um dich auf ein Gegenstück einzulassen?
– Mut! Denn Liebe erfordert Mut. Die Liebe fordert dich dazu auf, mutig zu sein; sie ruft dich dazu auf, dich auf das Andersartige einzulassen…

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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