Wie du Liebe aus Abhängigkeit erlöst


Je mehr du lernst alles Leben im gleichen Maße zu lieben, desto weniger abhängig und angewiesen bist du auf die Liebe eines Einzelnen. Du sollst alle Menschen im selben Maße aber jeden auf besondere Weise lieben. So erkennst du, dass du nicht mehr aus Abhängigkeit zu lieben wünscht. Du möchtest nur noch der Liebe wegen lieben. Dadurch bist du frei. Dadurch sind auch alle anderen frei. Du gehörst niemandem mehr und niemand muss mehr dir gehören. Eifersucht und Verlustangst löst sich dadurch auf.

Neulich bat mich ein Mensch, ich möge ihm Raum geben, um wieder zu sich selbst zu finden. Und plötzlich bekam ich Angst. Da war dieselbe alte Angst, diesen Menschen zu verlieren, die ich schon immer hatte, wenn Menschen solche Dinge von mir forderten. Doch statt mich gegen die Angst zu wehren, schenkte ich ihr alle Aufmerksamkeit und sämtliche Räume in mir, bis ich sie total und ganz fühlen konnte. Ich war von Kopf bis Fuß, bis in jede Zelle erfüllt von dieser Angst. Dann übergab ich diese Angst vertrauensvoll an YHWH mit den Worten „Herr, ich bin jetzt bereit, gemeinsam mit dir durch diese Angst hindurch zu gehen!“ und sie löste sich auf. Sie verschwand auf ähnliche Weise, wie eine Kerze erlischt, wenn ihr Brennstoff aufgebraucht ist. An ihre Stelle trat ein warmes, kraftvolles Empfinden der Sicherheit, ein Gefühl absoluter Gewissheit.

Und da war sie plötzlich, die Liebe. Sie füllte alle Räume in mir,  durchströmte jede Zelle, wie zuvor die Angst. Mir war augenblicklich klar, dass ich die Liebe für diesen Menschen niemals verlieren kann und in Wahrheit auch nicht diesen Menschen, aber dass dieser Mensch jederzeit das Recht hat, kommen und gehen zu dürfen, wann immer er das braucht, und ich ihm dieses Recht gewähren muss aber auch kann und möchte, weil ich ihn liebe. Weil ich ihn nicht wegen seines Kommens, seines Bleibens oder Gehens liebe, sondern weil ich ihn wegen seines Seins liebe.

Liebe verschwindet nicht, wenn ein Mensch sich zurückzieht oder sogar gehen möchte. Er kann deine Liebe nicht mit sich nehmen und dich ohne sie zurücklassen. Sie bleibt bei dir. Und sie bleibt bei ihm. Zuvor aber musst du durch die Angst gehen. Denn die Angst meldet sich in solchen Situationen immer. Das ist schließlich ihr Job. Der deine ist es, durch die Angst hindurch zu gehen, denn das ist Liebe. Ich weiß, nur das ist Liebe. Das ist der einzige Weg, wahrhaftig zu lieben. Alles zu lieben. Jeden zu lieben. Für immer.

Du musst nicht die Menschen loslassen, die du liebst, du musst nur die Angst loslassen, du könntest die Liebe verlieren. Und wenn du das kannst, dann kannst du alle Menschen im selben Maße und doch jeden auf besondere Weise lieben. Sollte sich dann einer zu dir gesellen, der an deiner Seite bleiben möchte, dann genieße es, denn ihr seid Seite an Seite frei. Ihr verbringt vielleicht sogar den Rest eures Lebens zusammen. Aber du wirst in deiner Liebe nie wieder abhängig sein von seinem Bleiben.

Falls du dich aus zwischenpersönlichen Abhängigkeiten und hinderlichen Verhaltensmustern lösen möchtest und du dir wünscht, dass sowohl deine innere Partnerschaft als auch deine im Außen erlebten Partnerschaften nach Jahren noch rocken, dann klicke hier: ZUM SEMINAR →

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© 2017 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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RELEASE IT! – Die Kunst des Loslassens



« Ein Seminar zur inneren Freiheit »

WANN? – DERZEIT KEINE TERMINE
WO? – MÜNCHEN

« Als ich begann loszulassen, kam all das zu mir, was ich in meinem Herzen ersehnt hatte, und es brachte sogar zusätzliche Dinge, die ich mir niemals erträumt hätte. »
– der Andersmensch © 2012

WARUM RELEASING?
Loslassen – dieser Terminus ist derzeit in aller Munde. Jeder spricht davon. Jeder will es können. Aber nur die Wenigsten verstehen sich darauf. Für viele Menschen ist das Loslassen ein Buch mit sieben Siegeln, ein schmerzhafter Kraftakt, ein von Angst behafteter Prozess. Oft wird Loslassen mit Verlust, Aufgabe und Lethargie assoziiert.
In Wahrheit aber ist Loslassen ein kraftvoller Akt der Befreiung, eine wunderschöne Form des Gebens, des sich Fallenlassens in eine höhere Ordnung.
Es ist, als erhebe sich der Vogel zum ersten Mal aus seinem Käfig in die grenzenlose Freiheit des Himmels – er verlässt den Käfig, den er sich über Jahre hinweg selbst geschaffen hat durch kalte Gitterstäbe des Zweifels und harte Fesseln des Klammerns an Verluste, Traumata, Schuldgefühle und schädliche Verhaltensmuster. Loslassen hat nichts mit Aufgeben zu tun – Loslassen ist eine Form des Geschehenlassens, des Freigebens; es ist der machtvolle Weg, das zu gestatten, was sich im Sinne des Ganzen erfüllen soll, ohne bestimmte Ergebnisse zu erwarten. Wer loslässt, hat die Hände frei, um zu empfangen. Wer loslassen kann, der fällt nicht, sondern schwebt.

INHALT DES SEMINARS
Dieses Seminar richtet sich an jene, welche mit dem vielzitierten Loslassen Schwierigkeiten haben, sowie an Menschen, die ihre Fähigkeiten in diesem Bereich vertiefen möchten, generell jedoch an alle, die aktiv und kraftvoll an ihrer inneren Befreiung zu arbeiten wünschen.
Humorvoll führt der Seminarleiter, David P. Pauswek – der Andersmensch, die Teilnehmer sowohl theoretisch als auch praktisch durch wirkungsvolle Strategien und Power-Prozesse, die bewusstes Steuern von Gefühlsinhalten ermöglichen und erfolgreiches Loslassen erleichtern sollen. Dabei geht er auf empathische Weise mit dem Einzelnen in Berührung, um begleitend zu helfen, geistig-seelische Altlasten wie Ängste, Schuldgefühle, Niederlagen und Schmerzerfahrungen freizugeben, sie zu „releasen“, um völlig neue, fruchtbare Räume im Inneren zu schaffen.
Kraftvolle Trance- und Tiefenentspannungs-Sequenzen sowie gemeinsame Rituale unterstützen die Teilnehmer dabei, sich aus unbrauchbaren Verhaltensmustern, krampfhaften Kontrollzwängen, Blockaden und Anhaftungen zu lösen, damit frische Energieressourcen frei werden und unerschlossene Weiten sich öffnen.
Andersmensch führt auf solch geschickte Weise zum Loslassen, dass es einem am Ende beinahe unvorstellbar erscheint, wie man bloß so viele Jahre das Festhalten pflegen konnte…

KERNTHEMEN DES SEMINARS

 • Loslassen vs. Festhalten
 • Ökocheck – was will ich wann und warum loslassen?
 • Loslassen als physische Erfahrung
 • Wie release ich erfolgreich?
 • Der Releasing-Prozess in der Praxis
 • Release It! – Dynamische Gruppenarbeit
 • Trance-Arbeit:  Das wissende & das lernende Ich
 • Releasing und Wandlung
 • Trance-Arbeit: Loslassen in der Timeline
 • Reframing: Raum für Neues
 • Trance-Ritual: Das transformatorische Feuer

ÜBER DEN SEMINARLEITER:

David P. Pauswek – der Andersmensch, international renommierter Therapeut, Poet und Autor; seit seinem 7. Lebensjahr Meditierender; Dipl. Hypnose-Experte, Dipl. Mentaltrainer, Dipl. Fitnesstrainer, Meditationslehrer, Vater, Liebender, Mensch; geboren 1972 in Wien, lebt zurzeit in der Nähe von München.

WICHTIGE ANMERKUNG:
Bitte beachte auch, dass wir deine Anmeldung nur dann als verbindlich ansehen können, wenn sie über das untenstehende Anmeldeformular bzw. über die E-Mail office@andersmensch.com erfolgt.
Anmeldungen via Kommentarbox bzw. Facebook können wir leider nicht als Verbindlichkeit betrachten! Wir danken an dieser Stelle für dein Verständnis.

DATUM & UHRZEIT:
Derzeit keine Termine.

VERANSTALTUNGSORT:
80798 München, Hiltenspergerstraße 15, bei “CoreDynamik-Institut München“.

GOOGLE-ANFAHRTSPLAN: Google Maps

VERPFLEGUNG & UNTERKUNFT:
Wie üblich bieten wir gratis Kaffee, Tee, Softdrinks sowie ein kleines Büffet an, damit den ganzen Tag über für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt ist. In der Mittagspause stehen den Teilnehmern die umliegenden Gastronomiebetriebe zur Verfügung (Pizzeria, Boulangerie, Taverne, China Restaurant). Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir für Anreisende aus dem näheren bzw. weiteren Umland sowie aus dem Ausland keine Unterkünfte zur Verfügung stellen können – gerne sind wir aber bereit, beim Finden eines geeigneten Quartiers für die Dauer des Seminars behilflich zu sein.

KOSTEN UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
Der Seminarbeitrag für die Teilnahme an diesem Seminar beträgt pro Person € 290,–
Für die verbindliche Reservierung eines Seminarplatzes ist bis spätestens 28 Tage vor Seminartermin (Einlangen auf unserem Konto) eine Anzahlung von € 190,– zu leisten (diese gilt gleichsam als allfällige Stornogebühr).
Unsere Bankverbindung und Kontodaten werden bei Anmeldung via E-Mail übermittelt. Der restliche Seminarbeitrag ist bitte in vollem Umfang spätestens am Morgen des ersten Seminartages in bar zu entrichten. Sollte der Betrag bis zu diesem Zeitpunkt nicht zur Gänze entrichtet sein, bitten wir um Verständnis, dass eine Teilnahme am entsprechenden Seminar leider nicht möglich ist.
Bitte beachte unsere AGB.

TEILNEHMERANZAHL: mind. 3 Personen /max. 25 Personen

VERBINDLICHE ANMELDUNG UNTER: office@andersmensch.com

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© 2020 by David P. Pauswek – der Andersmensch
Der hier veröffentlichte Text sowie Titelbild und Veranstaltungsfotos sind urheberrechtlich geschützt. Jedewede Vervielfältigung, Kopie (auch auszusgsweise) oder öffentliche Verbreitung, ganz gleich über welches Medium, ist strengstens untersagt und nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Ich reise, um dich nicht zu finden


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Die Füße tragen mich scheinbar ziellos durch die Stadt,
in der ich ein Fremder bin.
Doch dann wird meinem Herzen klar,
ich bin nur wegen dir so weit gekommen.
Bei jedem Auto an der Ampel habe ich Angst,
du könntest drinnen sitzen in bitterer Schönheit.
Bei jeder Frau mit deinem Haar,
die mir den Rücken zuwendet,
fürchte ich,
sie würde sich umdrehen,
mich mit deinem Lächeln entwaffnen und K.O. schlagen.
An jedem Küchenfenster erschrecke ich,
denn da drinnen könntest du jetzt leben in einem Glück ohne mich,
und ich käme längst zu spät zum Abendbrot.
Jeder aufgeschnappte Gesprächsfetzen scheint eine Anekdote,
ein grausames Messer aus deinem neuen Leben zu sein.

Und doch liebe ich diese Stadt.
Und doch liebe ich dich mehr, als jemals zuvor.

Die Sehnsucht zieht mich scheinbar ziellos durch die Strassen,
in denen ich ein Fremder bin.
Doch dann wird meinem Herzen klar,
dass ich hoffnungsvoll eigentlich bloß dich suche.
Wie dumm das in einer Millionenstadt anmutet,
wird mir erst nach dem dritten Weißbier klar.
Bei jedem Geschäft,
in dem ich sinnlos einkaufe,
habe ich Angst,
du tätest dort dasselbe.
In jedem dröhnenden Bus könntest du sitzen,
mich sehen, mich erkennen,
während ich dich verpasse und das Leben sein Drama spinnt.
Bei jedem neunjährigen Kind fürchte ich,
es könnte bald Zehn werden und den Namen deiner Tochter tragen.
Nichts ist wie es früher war.

Und doch liebe ich diese Stadt.
Und doch liebe ich dich mehr, als jemals zuvor.

Ich kann nicht mehr umkehren,
dafür ist es längst zu spät.
Der Weg wurde mein Ziel.
Und hinter jeder Ecke lauert die Hoffnung,
lauert wie ein Straßenräuber,
um mir erneut das Herz zu stehlen.

Und doch liebe ich diese Stadt.
Und doch liebe ich dich mehr, als jemals zuvor.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Wo Arme dich empfangen werden


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Manchmal ist es besser, wenn gewisse Wünsche sich nicht erfüllen, hier auf dieser Strasse…
Manchmal bleibt die Glut der Sehnsucht ein Leben lang still im Herzen getragen, nur selten ausgesprochen in besonderen Momenten, spannt so die Triebfeder für weit Größeres und schafft auf diese Weise Wunder und Helden. Liebe aber findet letztlich und immer ihre Wege. Liebe als die letzte Tür, durch die du dann gehst in dem friedvollen Wissen, dass sich gewisse Wünsche schließlich doch noch erfüllen – dort, auf einer anderen, einer neuen Strasse. Wo Arme dich empfangen werden, in denen du immer schon gelegen, denn ich weiß, wovon ich hier erzähle. Was kann ein Mensch wie ich mehr empfinden als Dankbarkeit diesem wunderbar mysteriösen Wege gegenüber, den er gehen darf?
Der Schlafwandler findet sich eines Tages in Bitterkeit wieder und hat so sein Dasein in Blindheit gefristet, nicht aber der erwachte König – der trug seine stille Sehnsucht zum Schutz gegen die Schatten, weil er tief in seinem Herzen stets wusste, dass König & Königin untrennbar sind. Und oft hat er in schwachen Momenten geflüstert ein leises Gebet: „Wo Arme dich empfangen werden, in denen du immer schon gelegen…“

© 2013 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Ich nannte dich Hanna


walking-alone01In der Lotusblüte meines Herzens,
dort wiege ich dich immer noch
wie einen Embryo
– warm, sicher, weich.

Und jedes Mal,
wenn ich ihn gebären möchte,
wickelt sich die Nabelschnur fester,
raubt deine Flucht der Liebe die Luft.

Unter der Muschelschale meines Geistes
trage ich dich heimlich im zarten Fleisch,
ähnlich einem giftigen Dorn
– hart, kalt, stechend.

Und jedes Mal,
wenn du ihn herausziehen möchtest,
packe ich deine Hand,
ramme ihn mir noch tiefer hinein.

Alles an dir ist Schönheit,
jedes mit dir war Lust – selbst der Schmerz.
Und da als Einziges geblieben,
gebe ich ihn nicht auf.

Durch traumlose Nächte,
in den schattenfreien Illusionen
meines Rufes bist du weiterhin jene Eine
– Königin unter Göttinnen.

Ich starre durch dunkles Glas
auf jene Stelle,
an der du gestanden,
fassungslos und ungläubig bleibe ich zurück
– du kehrst nicht um, ziehst lächelnd stumme Kreise.

Deine Augen erstrahlen in Klarheit,
so lange vermisst,
so bitter ersehnt,
so viele Leben von ihrer Sanftheit verfolgt,
doch dieser hier ließ dich ziehen,
wieder und wieder,
duldet gespaltene Zungen und falsches Zeugnis
wider unserer Tage
– so versuchst du dich zu retten.

Anbetung, sagtest du in langen Nächten,
doch du knietest bloß in Angst.

All mein Halten an dir
ist mein Loslassen
– wir können Hand in Hand nicht gehen,
denn die Wahrheit ist:
Ich liebe dich – da ist nichts mehr zu sagen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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