Die Lüge von der Selbstliebe



Wenn du genau hinsiehst, wirst du viele „Neue Schulen“ sehen, die dich mit der Behauptung lehren wollen, sie seien gut, und was sie lehren, sei es ebenso.

Doch was lehren sie dich?

– Oftmals nur das, was du ohnehin schon ein Leben lang tust: Dich selbst zu lieben. Und sage nun nicht, du würdest dich selbst nicht lieben, denn dann lügst du.

Du liebst dich selbst. Mehr als dir bewusst ist. Den ganzen Tag bist du mit dir selbst befasst; fragst dich, ob du hungrig oder durstig bist, ob man dich mögen wird, ob du bekommen wirst, was du dir wünscht, ob du siegen wirst mit deinen Ansichten, Argumenten und Meinungen. Du drehst dich um deine Probleme, hegst und nährst sie und hältst sie für die größten, bedeutsamsten Probleme, die jemals ein Mensch hatte.
Du erzählst dir selbst und anderen immer wieder deine Biografie, bist einmal stolz darauf, dann wieder tust du dir selbst um ihretwillen unsagbar leid.
Du stehst vor dem Spiegel, prüfst, verbesserst, lobst und kritisierst das, was du darin erblickst. Tagein und tagaus bist du mit dir selbst befasst und wenn einer redet, dann kannst du es kaum abwarten, bis er Pause macht, damit du über dich selbst reden kannst. Und wenn du mit zehn Menschen in einem abstürzenden Flugzeug sitzt, wo es nur neun Fallschirme gibt – du würdest auf deinen Fallschirm verzichten für einen anderen?

Also, erzähle anderen, du würdest dich nicht lieben. Mir aber erzähle das nicht. Denn du liebst dich. Oftmals mehr als du verdient hättest.
Und dann sieh dir die Welt an, in der du lebst: Fast jeder liebt nur noch sich selbst, ist so sehr in sich selbst verliebt, dass er ausnahmslos Bilder von seinem Duckface, von seiner Katze, seinem Mittagessen, seinem Urlaub und seinen neuen Schuhen posten mag. Gleichsam aber wird vor Narzissmus gewarnt, denn selten wurde so viel darüber geschrieben, wie dieser Tage.
– Zufall?
Wohl kaum.

Die Lehre von der Selbstliebe ist eine Lehre der Lügner, der Heuchler, der Dummen und des Satans.
Daher hat Yahshua niemals von der Selbstliebe gesprochen, denn er wusste, dass diese Selbstliebe aus den meisten Menschen bloß narzisstische Egomanen machen würde. Er wusste, wie schnell der Mensch sich in sein eigenes Spiegelbild verlieben und wie rasch er sich in der endlosen Gier des Egos verstricken würde. Yahshua wusste, dass jeder Mensch sich selbst am meisten liebt und dass Selbstliebe am Ende zu Egomanie führt.

Narzissten und Egomanen laufen heute in Massen durch die Welt und jammern, warum die Welt bloß so kalt geworden ist. Sie feiern sich selbst den lieben langen Tag, feiern ihr Selbstbildnis auf sozialen Plattformen in Form von „Selfies“ (frei übersetzt „Selbsties“), krallen nach Fame & Luxus sowie nach dem größten Stück des Kuchens für sich allein.
Zudem sind sie beziehungsunfähig geworden, konsumieren Menschen als wären es Wegwerfgüter und offenbaren pathologische Auswüchse sozialer Inkompetenz. Ich, ich, ich und me, myself and I.
Und dann gibt es da tatsächlich unzählige falsche Propheten, die von „mehr Selbstliebe entwickeln“ sprechen. Diese Botschaft soll natürlich in erster Linie den Narzissmus der falschen Propheten befriedigen, denn sie lieben es, von den Massen verehrt zu werden. Und die wahnsinnigen Jünger dieser Satans-Priester sind ihrerseits höchst empfänglich für alles, was die eigene Egomanie befeuert, deshalb folgen sie den falschen Hirten blindlings und zu abertausenden.

Erkennst du die 5 Fehler im Bild? Und macht es dich gerade ein wenig wütend, dass ich die neuzeitliche Lehre von der Selbstliebe als das darstelle, was sie ist: Satanismus in seiner subtilen, massentauglichen Form als Vorbereitung auf die große Schlacht?

– Falls dich das jetzt nämlich wütend macht und du gleich kampfbereit für die Selbstliebe in die Tasten hauen möchtest, dann halte kurz inne und wisse: Nur für eine Lüge musst du kämpfen – die Wahrheit sorgt für sich selbst.
Daher prüfe dein Herz, bevor du das Schwert zücken möchtest.

Der Weg der Selbstliebe ist einer mit unzähligen Fallen. Denn die meisten bleiben in Egomanie und Narzissmus stecken. Sie werden zu regelrechten Arschlöchern, die so tun, als ob sie keine wären, weil sie in ihrer Selbstsucht abgehoben von Licht & Liebe säuseln, womit sie eine blinde Welt leicht täuschen können.

Ein Weiser aber geht nicht den Weg, der sich gabeln mag zu unzähligen Irrwegen. Ein Weiser geht den Weg, der vielleicht länger und beschwerlicher ist, ihn aber sicher und direkt ans Ziel führen wird.
Wenn also dein aufrichtiges Ziel die Liebe ist, dann wählst du nicht absichtlich einen Irrweg. Ist aber dein Ziel etwas Anderes als die Liebe, suchst du irgendeine Art des Lohnes, dann wirst du auch den Irrweg gehen wollen, weil du dann sowieso ein Heuchler bist.

Gehst du von vornherein den Weg der Nächstenliebe, kannst du nicht in die Irre laufen und im Narzissmus oder der Egomanie landen. Die Liebe zu deinem Nächsten macht, dass du automatisch auch dich selbst liebst, weil du erkennst, dass du auch in deinem Nächsten lebst. Sie schenkt dir Empathie und macht, dass du deine Probleme vergessen kannst, weil du dich mit jenen deines Nächsten befasst. Und wie du vielleicht schon entdeckt hast, ist es meist ein Leichtes, die Probleme deines Nächsten zu lösen. Du hast so gut wie immer einen Rat, du siehst so gut wie immer eine Lösung.

Warum ist das so?

– Naja, ganz einfach – da es nicht deine Probleme sind, bist du damit auch nicht verhaftet. Es sind nicht deine Probleme. Du klebst nicht an ihnen. Du bist nicht mit ihnen eins. Daher bist du in der Lage, sie zu lösen. Würdest du das auf deine eigenen anwenden können, wärst du die meisten davon los.

Glaube mir, du musst dich selbst nicht noch mehr lieben. Die Welt braucht nicht noch mehr Selbstliebende, sondern welche, die aufrichtig und vollen Herzens ihren Nächsten lieben. Die Welt wurde über so viele Jahrtausende in die Irre geführt. Gerade in diesen Tagen läuft sie noch mehr in ihr eigenes Verderben durch falsche Propheten und üble Hirten, die mit verdrehten Wahrheiten und falschen Lehren taufen.

Die Welt braucht Nächstenliebe. Diese kannst nur du von dir aus geben. Sie muss in dir keimen, wachsen und nach außen strömen. Dazu musst du nicht zuerst dich selbst lieben. Nein, du musst nicht erst dich selbst lieben, bevor du andere lieben kannst. Denn du wurdest geboren und konntest schon lieben, bevor du überhaupt wusstest, dass es dich als Individuum gibt. Noch bevor dein Geist ein Ich-Bewusstsein geformt hatte, konntest du schon deine Eltern, deine Geschwister, euren Hund und eure Katze lieben. Aufgrund dieser Tatsache musst du nicht erst dich selbst lieben, um andere lieben zu können, denn es gibt immer wieder mal Phasen, da kannst du dich überhaupt nicht ausstehen, trotzdem liebst du deine Kinder, deine Freunde und deinen Partner; du liebst deinen Hund, deine Katze oder dein Pferd, obwohl du dich selbst vielleicht gerade nicht besonders toll findest. Also, glaube die Lüge von der Selbstliebe nicht mehr. Sie ist ein genialer Trick der Dunkelheit, ein Teil der sinistren Agenda übler Wesen. Die Lehre von der Selbstliebe ist eine Lehre Satans. Und dessen Jünger tragen gerne das Kleid eines Engels. Oder auch indische Billigware aus dem Esoterik-Laden.

Yahshua wusste all das. Und daher sagte er definitiv nicht „Liebe zuerst dich selbst und dann erst deinen Nächsten.“!

Er sagte: „Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
– Johannes 15, Vers 11 – 13

Wenn du mir nicht glaubst, dann nimm doch mal wieder deine Bibel zur Hand und finde selbst heraus, was er gesagt hat. Damit tust du dir einen großen Gefallen. Bist du dazu jedoch zu stolz oder zu faul, dann sei wenigstens so schlau und plappere nicht alles nach, was künstliche Gurus, falsche Propheten und Möchtegern-Coaches vorkauen. Nimm nicht Falschlehren an, bloß weil dir das bequem erscheint, um dann so zu tun, als hättest du die Wahrheit selbst gefunden. Die Wahrheit musst du dir nämlich stets erst verdienen, indem du dich ganz allein auf die beschwerliche Suche nach ihr machst.
Gerne mag ich dir aber mit einer anderen Stelle aus der Lehre des Christus aushelfen:

Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen? Oder nackt und haben dich gekleidet. Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
– Matthäus 25, Vers 35 – 39

Und Yahshua antwortet darauf:

Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
– Matthäus 25, Vers 40

Der Weg tiefer hinein in die Dunkelheit, in die Kälte, in die Herzlosigkeit, in den Krieg ist der Weg der bedingunglosen Selbstliebe. Der Weg in die Erlösung, in eine freie Welt der Brüderlichkeit, in eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit ist der Weg der aufrichtigen Nächstenliebe. Und für Nächstenliebe musst du nicht zuerst dich selbst lieben, sondern dich selbst vergessen können.

Darüber denke nach. Das lasse in deinem Herz hallen, denn da, und nur da, wird auch die Wahrheit das Echo sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Im Flow leben



Wahrscheinlich hattest du Phasen, eher kurze als längere, da hat sich alles in deinem Leben so richtig schön gefügt. Du warst dir selbst genug, hattest Frieden mit deinem direkten Umfeld sowie der Welt an sich. Die Dinge waren an ihrem Platz und du fandest dich stets zur rechten Zeit am rechten Ort. Alles ging quasi „wie von selbst“. Dann aber brach die persönliche Katastrophe über dich herein…

Bis es sich zum dramatischen Ereignis zugespitzt hat, warst du im Flow. Danach nicht mehr. Vielleicht bist du nach dem Tiefschlag eine Weile liegen geblieben, hast dich dann aufgerappelt, durchgeboxt, erholt und bist nach und nach wieder auf einem Durchschnittslevel angekommen. Da lebst du nun so vor dich hin, begleitet von einer einzigen Hoffnung: Es möge nicht so bald wieder einen Tiefschlag dieser Art geben!

Der graue Einheitsbrei deines Alltags ist zwar nicht besonders schmackhaft mit seinem Timbre von Soda ohne Perlen, aber immerhin ist es da sicher. Deinetwegen soll es ruhig so bleiben. Hauptsache, es wird nicht schlimmer. Du kennst zwar die Leier von der Komfortzone, verstehst auch, dass du sie verlassen müsstest, sofern es endlich wieder richtig geil werden soll, wagst dich aber besser keinen Millimeter aus ihr hervor aus Angst vor einer weiteren persönlichen Katastrophe.

Das ist ein toller Weg, um alt, fett und leer zu werden. Und es ist auch der direkteste Weg, um am Sterbebett zu gestehen, niemals wirklich gelebt zu haben. Natürlich kannst diesen Weg bis zu deiner letzten Sekunde weitergehen. Es wird die meisten Strecken todlangweilig sein. Du wirst andere beobachten, wie sie ein spannendes, sattes, erfülltes Leben führen und ihnen hinter dem Zäunchen aus geplanter Zukunft und solidem Background winken, ein sehnsüchtiges Ziehen in der Magengegend. „Schade“, wirst du denken, „man kann eben nicht alles haben…“, und dich mit dem Hamsterrad ein Stück mehr anfreunden, denn du drehst dich darin ja immerhin schon lange genug im Kreis. Der Preis für die falsche Sicherheit des Hamsterrades war deine Freiheit, deine Wildheit, dein Mut zum Abenteuer und all die Wunder eines selbstbestimmten Lebens.

„Sicherheit geht nun mal vor“, sagst du zu dir selbst. Und das ist auch dein Recht.
Rechne jedoch damit, dass sich die Tiefschläge durch eine solche Geisteshaltung nicht vermeiden lassen. Sie werden sich sogar mehren. Je weniger du dich nämlich bewegst, desto kraftvoller wird dich der Flow mitreißen. Das kann zu einem regelrechten Sisyphus-Spiel werden. Dein ganzes Leben vergeudest du dann damit, die Komfortzone mit ihrer scheinbaren Sicherheit zu bewahren, während der Flow deine Sandburg immer heftiger zum Einsturz bringt.

Begreife: Innerhalb der Komfortzone kannst du niemals in den Flow gelangen. Du machst ihn dir vielmehr zum übermächtigen Gegner.

Denn, wenn vom „Im Flow sein“ die Rede ist, dann ist damit nicht gemeint, dass sich das Dasein immer rosig und toll anlässt, sondern etwas völlig anderes.

Wer im Flow lebt, der hat begriffen, dass er die elementaren Fragen seines Lebens für sich selbst zu klären hat, dass sich Grenzen und Ängste auflösen, wenn wir unsere Wünsche, Ziele, Gefühle und Talente kennenlernen und sie mit unseren Erfahrungen in Einklang bringen, dass der Flow keine starre, sondern eine bewegliche aber total stille Mitte ist, der man sich hinzugeben hat.
Im Flow zu sein bedeutet, der beweglichen Mitte zu folgen, ganz egal, was im Außen geschieht. Dadurch brechen wir die starren Grenzen der Unkenntnis auf. Wir durchbrechen sie freiwillig und in Liebe. Wenn wir nämlich Grenzen überschreiten, gelangen wir zu einem komplexeren Bewusstsein, zu tiefem inneren Frieden und Glück. Das wiederum lässt uns erkennen, dass das grundlegende Prinzip der Evolution lautet: Du sollst lernen und wachsen!

Und wie der Baum nur spärlich wächst, wenn er in einem ruhigen Zimmer steht, so wachsen auch wir kein Stück, wenn wir unsere Freiheit gegen Sicherheit tauschen. Der Baum wird nur dann gewaltig stark und mächtig, wenn er den Elementen der Natur ausgesetzt ist. Der Wind macht ihn kräftig und der Sturm ihn flexibel. Gleichsam strebt er nach oben, zum Licht. Seine Bestimmung ist nicht das Kümmern, sondern das Wachstum. Dazu aber muss er der Wildheit der Natur ausgesetzt sein dürfen. Ist ihm dies gegeben, dann befindet er sich als Baum im Flow.

Wir sind dem Baum damit sehr ähnlich, denn auch wir sind nur dann im Flow, wenn wir uns von falscher Sicherheit befreien. Erst dann, wenn dir den Elementen des Lebens ausgesetzt sind, wenn wir durch sie in unsere Kraft und Bestimmung finden, leben wir tatsächlich im Flow. Sind wir darin angekommen, erkennen wir die Unerschütterlichkeit unseres wahren Wesens. Wir erblühen zu unserer ganzen Herrlichkeit und kein Tag unseres Lebens ist dann noch „Alltag“. Jede Sekunde ist dann Erfüllung, in guten wie in schlechten Tagen. Aus uns heraus leuchtet dann ein Licht, das andere erkennen. Und so beginnen sie sich zu fragen: Wie kann der oder die in einer solchen Krise nur so heiter und gelassen sein? Woher kommt dieses Strahlen? Woher die Kraft?

Das ist es, was gemeint ist, wenn man davon spricht, im Flow zu sein. Und wenn du mich nun fragst, wie ich zu dieser Erkenntnis kam oder wie ich mein durchaus bewegtes, streckenweise äußerst hartes Leben mit solcher Freude, solchem Wohlwollen und solcher Liebe bislang gewonnen habe, dann kann ich dir nur abermals sagen: Durch Meditation in Stille!
Seit nunmehr 40 Jahren, seit ich ein siebenjähriger Junge war, praktiziere ich sie zweimal täglich. Seit über einem Jahrzehnt lehre ich sie und gebe sie voller Überzeugung in Liebe an andere weiter.

Ja, ich bin, wie auch du, gewiss ein ewiger Schüler. Aber darin, mein Freund, bin ich wahrer Experte. Das ist es, was ich am besten kann: Im Flow sein! Und dies vermag ich nur, weil ich diese bewegliche, unglaublich tiefe Stille, diese Freiheit von Gedanken täglich aufsuche. Weil mir das Geschenk der Integralen Transzendenz so früh gegeben war, daher läuft mein Leben seit vier Jahrzehnten „wie von selbst“. Es wird quasi aus dem Selbst heraus gelebt, nicht mehr so sehr aus dem Ich. Und ich bin staunender Zeuge dieses Daseins, dem ich dabei zusehe, wie es sich im Flow zu einem wundersamen Mosaik vervollständigt. Alles ist an seinem Platz, weil ich an meinem Platz bin. Ich bin immer zur rechten Zeit am rechten Ort, weil die Zeit immer das Jetzt und der Ort stets das Hier ist. Ich erkenne mein Selbst, mein Selbst kennt mein Ich und gemeinsam sind wir dieser Moment.

Ob mein Leben immer leicht ist?

Gewiss ist es das nicht. Aber ich selbst bin über die Jahrzehnte hinweg immer leichter und leichter geworden, weil ich im Flow bin. Und falls ich da mal herausfallen sollte, so habe ich den Schlüssel zurück tief in mir. Er trägt die Aufschrift Meditation in Stille, Heimat, Transzendenz.

Du fragst dich jetzt, warum ich dir das erzähle?

– Na, weil ich dich einladen möchte. Weil du mich nicht toll finden, sondern als Einladung erkennen sollst. Weil ich dir etwas geben will: Deinen Weg zurück in den Flow!

Falls du da also hin möchtest, dann folge einfach diesem Link: ZUM SEMINAR →

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Von Liebesverweigerern & Seelenpartnern



So unterschiedlich die Menschen auch sein mögen – in einer Sache sind sie alle gleich: In der Suche nach Nähe!

Die Suche nach Nähe ist der Wunsch nach Liebe. Du trägst diesen Wunsch seit deiner Geburt in dir – er ist ursächlich immanent. Gib einem Säugling Nahrung, halte ihn trocken, gesund, aber verweigere ihm Liebe, versage ihm die Nähe und er stirbt – das ist ein bemerkenswerter Fakt! Ohne Nähe, ohne Körperkontakt stirbt etwas im Menschen. Selbst wenn du die totale Eigenliebe für dich selbst entwickelt hast, so verebbt der Wunsch nach Nähe, nach Körperkontakt niemals. Ohne Nähe zu deinem Nächsten verkümmert das Herz – nicht als Organ, wohl aber als energetisches Zentrum, als Energiespirale, als Herzchakra, welches du im Raum deiner Brust trägst. Du kannst zwar deine Arme um dich selbst legen – jene Wärme, welche die Umarmung deines Nächsten zu spenden vermag, wirst du darin jedoch niemals finden; und letztlich kannst du dich niemals selbst auf den Mund küssen!

Nun gibt es da Menschen, die, wie jeder andere auch, insgeheim nach Nähe, sprich Liebe, suchen – nach der Nähe, der Liebe durch den Nächsten. Offen geben sie dies nicht gerne zu, behaupten statt dessen lieber voll bemühter Selbstüberzeugung, auf diese Nähe, diese Liebe verzichten zu können, und trotzdem gehen sie zahlreiche Partnerschaften, Verbindungen, Beziehungen ein, bloß um diese sofort wieder zu lösen, sobald sie spüren, dass die Liebe an ihre Türe klopft. Eigentlich hätten sie schon längst ihr seelisches Pendant gefunden – sie aber geben es lieber auf, verraten dieses Geschenk des Lebens, stürzen sich in die nächste bedeutungslose Affäre, verpassen großartige Chancen auf spirituelles Wachstum.

– Warum ist das so?

Der Mensch ist ein gespaltenes Wesen – er wünscht, hofft, sehnt, doch sobald sich seine Wünsche erfüllen, die Hoffnungen sich verwirklichen und Sehnsüchte gestillt werden, weiß er sich nichts mehr mit der Befriedigung anzufangen. In dieser Befriedigung steckt das Wort „Frieden“ verborgen. Frieden ist etwas, das zwar alle gerne etablieren möchten in ihrem Inneren, in ihrer Welt, in der Gesellschaft, doch haben sie niemals gelernt, mit diesem Frieden zu leben – erfahren sie ihn zu lange, entsteht ein Gefühl der Langeweile, der Leere, der Rastlosigkeit. Dann zieht der Mensch aus und fängt Streit an, erzeugt Chaos, schafft Probleme und mit diesen auch Konflikte in seinem eigenen Inneren.

Du suchst zwar Nähe, du ersehnst die Liebe durch dein Umfeld, doch kaum ist sie da, bekommst du Angst oder zumindest Unbehagen davor, denn Liebe bedeutet auch Verantwortung. Wer geliebt wird, der trägt auch große Verantwortung, die sich durch Achtung, Respekt und Dankbarkeit auszudrücken wünscht. Liebe geschieht zwar in Freiheit, gleichwohl schafft sie auch ein unlösbares Band zwischen den Seelen – ein Band mit unbegrenzter Reichweite, aber dennoch ein Band für die Ewigkeit. Davor scheuen sich viele, denn ihnen scheint die Verantwortung zu groß.
Verantwortung hat für die meisten Menschen immer auch mit „Scheitern“ zu tun. Verantwortung wird aufgrund des Belohnungs-Bestrafungssystems dieser neurotischen Gesellschaft automatisch mit Scheitern assoziiert, denn ist man nicht in der Lage, seine Verantwortung nach gesellschaftlichen Richtlinien zu tragen, so gilt dies in den Augen der Gesellschaft als Schwäche, als Freveltat, als sträfliches Scheitern auf sozialer Ebene; und darauf erfolgt grundsätzlich Strafe, Ächtung, Ausgrenzung. Daher haben manche vor dem Scheitern ebenso große Angst wie vor der Liebe. Doch in der Liebe kannst du nicht scheitern – das Einzige, was in der Liebe einem „Scheitern“ gleichkommt, ist, diese Liebe zurückzuweisen, sie nicht anzunehmen, sie nicht zuzulassen! Das wäre das einzige Scheitern im Zusammenhang mit der Liebe. Liebe kennt grundsätzlich kein Scheitern ihrer Natur gemäß. Liebe ist in sich vollkommen – ganz gleich, welchen Ausdruck sie wählt.

Leider wurdest du durch die Erfindung der Romantik so sehr verpatzt und zum idealtreuen Fantasten erzogen, dass du immer wieder vergisst, dass eine wahre Liebesbeziehung kein Zuckerschlecken ist – Liebe ist eine ständige Herausforderung an beide Partner. Liebe ist wie der rauhe Wind, der den Baum biegt, der ihn zu brechen versucht, damit der Baum stärker und stärker werden kann, um auch einem Sturm, einem Orkan zu trotzen. Liebe ist aber auch die windstille Phase, in der das Wachstum beider Seelen stattfindet, denn unter Belastung wächst nichts – alles wächst in den Phasen, in denen der Wind des Lebens stillschweigt; und dennoch benötigt alles den Reiz, den Widerstand gegen den Lebenswind, der dieses Wachstum auslöst. Herausforderungen sind der Wachstumsreiz für die Seele, die nur ein einziges Ziel kennt – grenzenlose Liebesfähigkeit durch totale Bewusstwerdung.

Du möchtest wissen, woran du deinen Seelenpartner erkennst?

Wenn er dir begegnet, dann weißt du es durch Träume, Visionen, Eingebungen, die dich darauf hinweisen, sowie durch intuitives Erkennen. Sicher kannst du dir dann sein, wenn euch beiden klar wird, dass ihr nicht voneinader lassen könnt, obwohl alles viel verworrener, anstrengender und komplizierter erscheint als mit jedem anderen Partner zuvor – daran könnt ihr einander erkennen, darin findet ihr die Bestätigung dessen im Außen, wessen ihr euch im Innersten schon vor der ersten Begegnung im Klaren ward. Lange bevor ihr euch inkarniert habt, haben eure Seelen den Plan für diese Begegnung geschmiedet. Eure Verbindung trägt daher das höchste Wachstumspotenzial, erlaubt die wichtigsten spirituellen Erfahrungen, ist eines der heiligsten Geschenke überhaupt.

Liebe ist niemals nur leicht, Liebe ist niemals nur Harmonie – Liebe beinhaltet die größten Herausforderungen, die du dir überhaupt vorstellen kannst. Wenn du dem Irrtum anheim fällst, eine wunderbare Liebesbeziehung äußere sich durch absolute Harmonie, dann solltest du deine romantischen Vorstellungen endlich loslassen, die Liebesromane der Altpapiersammlung übergeben und dem wahren Gesicht der Liebe ins Auge blicken – Liebe ist die größte Herausforderung deines Lebens! Sie ist in Wahrheit die einzige Herausforderung deines Lebens. Und Nähe ist das Feld, auf dem du diese Herausforderung annehmen darfst.

Falls du es vermeiden möchtest, ein Liebesverweigerer zu werden, um dich bereit zu machen, aus unbrauchbaren Verhaltens- und Beziehungsmustern sowie aus karmischen Verträgen zu lösen, damit Raum für eine wirklich tiefe Seelenverbundenheit entstehen kann, dann klicke hier:
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Du bist dir ein Seelenpartner


Das Thema Seelenpartner/Dualseele wird oftmals überstrapaziert und kann dazu führen, dass du über kurz oder lang beziehungsunfähig wirst, von ständiger Sehnsucht nach dem/der Richtigen geplagt bist, auf schöne Beziehungen deshalb verzichtest, und dich einsam wiederfindest…

Wenn du dich zu einem Menschen hingezogen fühlst, wenn ihr eine schöne Beziehung miteinander lebt, dann frage dich nicht, ob es „richtig“ ist, denn es ist richtig – ihr wärt sonst nicht zusammen. Jeder Mensch, der kommt, muss auch irgendwann gehen – das sollte dir vor Augen führen, wie wertvoll in Wahrheit jeder Augenblick mit deinem Partner ist. Deshalb genieße es! Beziehungen haben immer nur so lange Bestand, wie es der gemeinsamen Entwicklung dient. Das klingt unbequem, weil du etwas Ewiges ersehnst, aber du ersehnst es an falscher Stelle. Liebe ist ohnehin ewig. So auch die Verbindung zu jedem einzelnen Menschen, den du liebst. Und im Grunde ist es unerheblich, wen du liebst. Wichtig ist bloß, dass du liebst.

Taucht der Seelenpartner oder die Dualseele auf, dann ist das ebenso. Dann genieße es in vollen Zügen. Geschieht dies nicht, taucht die Zwillingsflamme nicht auf, dann ist das auch gut. Dann genieße es im selben Maße mit dem Menschen, der zurzeit an deiner Seite ist; sei offen und bereit, falls du gerade Single bist. Lerne kunstvoll zu leben. Kunstvoll zu leben bedeutet, Annehmen und Loslassen im rechten Moment – das ist die Kunst des Glücklich-Seins.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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