Denn Fisch bin ich


Papa, kämpfe nicht um mich.
Dein Herz bin und bleibe ich.

Mama, dreh den Schlüssel um.
Ich gehe ja doch zur Tür hinaus.

Legt die Waffen nieder,
holt ein die Netze.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.

Wasser atmen lehre ich.
Tiefe fühlen bringe ich.

Die dunkle Wolke senkt sich.
Wischt sie fort mit Erinnerung.

Papa, weine nicht.
Mama, zanke nicht.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.

Die Muschel,
eine Schale hat sie,
die aus zwei Hälften ist.

In seine Hand lege zart die deine.
Deine Hand lege sanft in ihre.
Darin findet die Perle Schutz.

Sehet, ich mache alles neu.
Sehet, ich mache alles neu.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.

Wer bin ich, wenn nicht Fügung,
wenn nicht Fügung eures Schicksals?
Wessen Kind will ich sein,
wessen Kind,
wenn nicht das eure?

Sehet, nun ist alles neu.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.
Aus Liebe geformt die Wellen,
aus Gischt geschäumt die Krone.

Mit Flosse und Kiemen,
mit Herz und Seele,
in allem,
was ich bin,
hier und jetzt euer Kind.
Doch kommend der Heiler,
euch an Himmelshöhen führend.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Des Königs Liebe


beauty106Kurz nur verließ ich das Zimmer Nummer 14, um ganz profan, aber doch einem Alltagshelden gleich, deine Zigaretten aus dem Wagen zu holen.

Ich kann keine Sekunde ohne dich sein, wisperte deine Stimme, als ich wiederkam und du, gewickelt in ein weißes Laken, wartend im Türrahmen standest, um mich sanft zurück ins Bett und erneut in unsere Umarmungen, in unseren Duft zu bugsieren.

Der Ausdruck meiner Liebe blieb dir ein Rätsel, doch ist es die einzige Art Liebe, von der ich spüre, dass sie wirklich ist.

Du kannst tun und lassen, was immer du willst, und so es deinen Untergang bedeuten, so es dein Unglück sein sollte, so du deine Reise fortsetzen müsstest, wenn es sein möchte, sogar mit einem Anderen zu leben, mich immer wieder aufsuchend, mich stets aufs Neue verlassend – nichts, aber rein gar nichts, ändert das Fließen meiner Hingabe an dich, mein vollkommenes Fallen in unsere kurze, einmalige und unvergessliche Begegnung.

Wohin du auch gehst, mit wem du auch lebst – meine Liebe, die dich zur Königin aller Königinnen macht, meine Liebe bleibt dir.
Sie ist die unsichtbare Krone, dein heimlicher Thron.
Und daran ist keine Bedingung geknüpft, denn meine Liebe braucht die deine nicht. Meine Liebe wächst allein an der Tatsache, dass es dich gibt, und daran, uns erfahren zu haben in jenen kostbaren Augenblicken im Zimmer Nummer 14, als der Juli-Himmel über dem Schloss aussah wie gemalt, um für das göttliche Kunstwerk eines verlängerten Wochenendes auf die Erde zu kommen.

Die Liebe allein ist Grund für meine Liebe zu dir – einen anderen kenne ich nicht.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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