Geschenke der Liebe


Es gibt diese Begegnung zwischen zwei Seelen, nach der die Welt nie wieder so schmeckt wie zuvor. Nichts kann danach so sein, wie es einst war. Und oftmals schlagen sich diese Seelen dabei Wunden, die ein Leben lang brauchen, um zu heilen. Manchmal erkennt man erst sehr spät, dass die Wunde ein Geschenk der Liebe war, das sagen sollte: „Wir werden immer aneinander denken müssen. Bitte, vergiss mich nicht!“.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Glitterblues in a-Moll


Kommen und Gehen,
Fallen und Stehen,
Abschied, Wiedersehen,
Beten und Flehen,
die Blinden nicht,
die anderen aber sehen,
nicht alles, was glitzert, ist Gold.
Gib acht auf dein Herz.

Straßen der Liebe,
Straßen der Lüge,
Abstürze, Nachtflüge,
Tickets und Züge,
die Blinden nicht,
die anderen aber sehen,
nicht alles, was glitzert, ist Gold.
Gib acht auf dein Herz.

Schlüssel und Türen,
Denken und Spüren,
Abgründe, Allüren,
Brechen und Berühren,
die Blinden nicht,
die anderen aber sehen,
nicht alles, was glitzert, ist Gold.
Gib acht auf dein Herz.

Nimm den Glitter mit,
wenn du gehst.
Nimm den Glitter mit,
wenn du bei ihm schläfst.
Flüster die Lügen leise,
wenn du seinen Ring trägst.
Ich lass dich gehen,
lass dich stehen.
Ich züchte lieber Steine
und jede Träne,
die ich weine, ist Gold.
Ich lass dich stehen,
lass dich gehen,
denn nicht alles, was glitzert,
ist Gold,
nicht alles ist Gold.
Gib acht auf dein Herz.
Gib acht auf dein Herz.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Vanilla Sky


Frage mir süße Löcher in den Bauch,
hör nicht damit auf,
gestehe mir,
du vermisst mich,
und wundere dich,
denn ich vermiss dich auch.
Laufe mit mir barfuß durch die Nacht,
im Sommer,
wenn warmer Regen fällt,
triff mich da,
wo der Vanillehimmel uns findet.
Oder liege am See und denke zuviel,
damit ich da sein kann,
um dein Denken in einem Papierschiffchen
in die Wellen hinaus zu lenken,
indem ich dir ein Stück Vanillehimmel schenke.
Pass auf mich auf im Wald,
wenn die Zeit rinnt und ich fürchte,
allein aus diesem Traum zu erwachen,
der mit dem Vanillehimmel beginnt.
Ich kenne dich noch nicht,
doch du kennst mich.
Und die Neugier in mir sucht dich,
wenn sie dich zärtlich „Nini“ nennt,
und das klingt für zwei Jungfrauen,
kaum unschuldig doch zerbrechlich,
wie die Sonne eines Tages,
der unter dem Vanillehimmel schwebt.
Schenk uns kein Immer,
versprich uns kein Nie,
belasse es als eine Begegnung,
die sich so erfüllt,
als ob der Vanillehimmel deine Hand
ganz von selbst in die meine spielt.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Töricht Herz


Wohin mein Herz mich ruft,
dahin gehe ich.
Meinem Herz allein folge ich,
denn wo das Herz sein will,
da soll Heimat,
da mag Frieden,
da darf Ruhe,
da wird Liebe sein.
Und so bin ich ihm gefolgt,
diesem Herz,
ohne Angst mit sehr viel Mut,
und fand doch wieder einen Bruch,
einen Schnitt,
einen Abschied,
den Ruin von allem,
was ich aufgebaut,
was ich mir erträumt hatte.
Ein anderes Herz fand ich,
das meinem Herz die Freude nahm,
es umherwirbelte und fallen ließ.
Du bist ein töricht Herz,
ein solch töricht Herz.
Und doch weiß ich nicht,
wem sonst sollt ich folgen,
wenn nicht meinem töricht Herz.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Nie mehr Du & Ich


Wir konnten nicht sanft Lebewohl sagen,
uns mußte das Leben einander entreißen.
Das Schwert der Trennung.
Was blieb, vielleicht Fragen,
vielleicht manchmal Wehmut.
Aber sicher eine Narbe,
ein lebenslanger Riss in unseren Herzen.
Manche Träume erfüllen sich,
viel mehr Träume bleiben Hoffnung,
und ein oder zwei hören nie auf zu brennen.
Wir sind ein solcher.
Egal, wie sehr wir uns in den Sack lügen,
unsere Seelen wissen.
Unsere Seelen streben immer noch,
wünschen heimlich weiterhin,
wir hätten nicht erleiden müssen,
was viel zu früh kam.
Ich wünschte,
es wäre uns besser ergangen.
Ich wünschte,
wir hätten eine faire Chance bekommen.
Als es begann,
da sagte ich,
weil du mir „Für immer!“ schwören wolltest,
ich wäre nur eine Türe,
durch die ein anderer zu dir kommen wird.
Das hat dich verletzt.
Heute weißt du,
ich habe dein Schicksal und das meine gesehen.
Wir konnten nicht sanft Lebewohl sagen,
uns mußte das Leben einander entreißen.
So ist das,
wenn die Liebe versucht,
stärker als die Bestimmung zu sein.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Das Lied des Dichters


Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte das Leben, das ich bisher führte, nicht gewollt. Meine Lieben wären bestürzt, wenn sie wüssten, was ich alles getan und wie ich gelebt habe, wieviel davon ich geplant hatte und wieviel einfach bloß Schicksal war. Ich möchte dich nicht anlügen im Herbst meines Lebens. Die Stunden mit den Frauen entlang meines Weges, diese Stunden waren der einzige Sommer, den ich kannte. Ich war ein hoffnungslos Liebender, süchtig nach Berührungen, süchtig berühren zu dürfen.
Heute kehren sie als Visionen zurück, die Momente, als wir miteinander schliefen, tanzten, lachten und weinten. Das waren beinahe meine einzig glücklichen Stunden. Nur in den Armen dieser Frauen, nur in ihren Handflächen fand ich mich lebendig.
Und dann die Geburten meiner Kinder. Die Momente mit ihnen, das waren die Ewigkeiten in namenlosen Himmeln, die Atemzüge ohne Atem, die Flüge nahe dran an Gott. Für sie wollte ich leben, mit ihnen wollte ich unsterblich werden.

Irgendwie war ich stets bloß ein Fetzen Papier, der sofort in Flammen aufgeht, wenn er sich dem Feuer nähert.

Was für eine Komik, welch Ironie!

Eigentlich war ich ein Handwerker, aber mein Wunsch war es, ein wunderschöner Dichter zu sein, verzweifelt und im eigenen Feuer brennend, aber wunderschön und tragisch. Das wollte ich sein. Und ich glaube immer noch an den Menschen, der ich hätte werden können.

Meine Wege, gepflastert mit Worten, gesäumt von Träumen, die zerbarsten zu Millionen Sternen, glühend in der Dunkelheit des Nachthimmels, diese Wege sind die Linien in meinem Gesicht. Du siehst darin die Landkarte meiner Abenteuer.
In meinen Augen findest du den Stern, dem ich immer noch verfallen bin, den Traum, der am lautesten zerbrach. Und immer noch sammle ich seine Bruchstücke, feine Splitter, verstreut in der Welt, funkelnd, glitzernd, silbern klingend in meiner Poesie voller Hoffnung, dieser einzige Traum möge sich erfüllen.

Immer noch bin ich auf der Reise, aber ich finde jetzt mein Ankommen in jedem Schritt.
Mir ist nichts geblieben, nur ich selbst. Wo auch immer ich bin, ich begegne stets mir selbst, um mich sofort wieder zu verlassen. Das ist nicht weiter schlimm, denn ich weiß, man muss alles verlieren, um zu fühlen, was wahre Freiheit ist.

Ich war immer ein ungewöhnlicher Junge. Keine wirklichen Ziele, kein Kompass, der die Richtung wies. Keine starre Persönlichkeit, dafür aber Unentschlossenheit, wild wie die Wellen des Ozeans.
Ich gehörte zu niemand.
Ich gehörte zu jedem.

Meine Mutter meinte, ich hätte eine Leguan-Seele, immer aus der eigenen Haut schlüpfend. Ich wollte nur zu jenen streben, war nur angetan von einem Menschen, der nichts hatte, aber alles wollte, brennend vor Verlangen nach jedweder Erfahrung und von der Freiheit besessen, bis es an Wahnsinn grenzt. Das waren meine Helden: die Verlorenen, die Suchenden, die Einsamen und die Außenseiter.
Diese Lebensweise führte mich zu dieser nomadischen Tragik, die mich immer noch kitzelt und antreibt, die mich brennen lässt und verzweifeln auf wundervolle Weise.
Ich höre den Wind durch die Welt fegen, ich reise immer noch.
Aber ich bitte dich, verlass mich jetzt nicht.
Hau bitte nicht ab.
Sag nicht Lebewohl.
Dreh dich nicht um.
Bleib bitte bei mir.
Du kannst mein Vollzeit-Liebling sein, kannst mich halten.
Ich hab es so schrecklich hart versucht, habe mich so abgemüht, jemand zu finden, bei dem ich bleiben kann.
Ich weiß, ich bin fuckin‘ verrückt, aber ich bin allein in der Nacht.
Ich höre den Wind durch die Welt fegen, ich reise immer noch.
Aber hau bitte nicht ab jetzt.
Sag nicht Lebewohl.
Dreh dich nicht um.
Bleib bitte bei mir.
Du kannst mein Vollzeit-Liebling sein, kannst mich halten.
Ich hab es so schrecklich hart versucht, habe mich so abgemüht, nicht in Schwierigkeiten zu geraten, aber da tobt ein Krieg in meinem Geist.
Bleib bitte da.
Lass mich nicht allein.
Schenk mir die letzten Tage, bis zum Winter meines Lebens, an deinem Herzen.
Ich weiß, ich bin beschissen verrückt, aber ich bin allein in der Nacht.
Wir haben nichts zu verlieren. Da ist nichts mehr zu gewinnen, nichts mehr, wonach mir verlangt, außer unsere Leben zu einem Kunstwerk zu machen.
Es ist sinnlos, einem Menschen, der Heimat hat, zu erklären, wie ich lebe, wenn ich einer bin, der immer bloß da zuhause ist, wo sein Kopf gerade ruht. Aber ich glaube immer noch an die Freundlichkeit von Fremden, glaube immer noch an die Heimat am Wege. Ich glaube immer noch an die Person, die ich werden kann.
Ich reise einfach.
Ich reise einfach nur.
Ich bin fuckin‘ verrückt,
aber ich will bei dir bleiben.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Sternwanderer


Baby, ein lange Zeit kommt,
eine solch lange, lange Zeit.
Und ich kann nicht aufhören zu suchen,
kann nicht aufhören zu laufen,
einen langen Weg,
einen solch langen, langen Weg.
Kannst du meinen Herzschlag hören?
Hörst du diesen Klang?
Ich kann nicht aufhören zu denken
und ich werde es auch jetzt nicht.
Dann blicke ich hoch zum Himmel,
sehe den Mond,
und erkenne,
wie die Schwerkraft zieht an dir und mir.

Oh Baby, eine lange Zeit kommt,
eine solch lange, lange Zeit.
Und ich kann nicht aufhören zu träumen,
kann nicht aufhören zu glauben,
einen langen Traum,
einen solch langen, langen Traum.
Kannst du mein Seelenlied hören?
Hörst du diesen Klang?
Ich kann nicht aufhören zu fliegen
und ich werde es auch jetzt nicht.
Dann blicke ich zur Erde nieder,
sehe die Meere,
und erkenne,
wie die Schwerkraft zieht an dir und mir.

Wird das Rad aufhören sich zu drehen?
Werden die Masken fallen?
Aber ich kann nicht aufhören zu laufen,
einen langen Weg,
einen solch langen, langen Weg.
Ich kann deinen Herzschlag hören.
Ich höre diesen Klang.
Aber ich kann nicht aufhören zu fliegen,
kann nicht aufhören zu träumen,
und ich werde es auch jetzt nicht.
Dann blicke ich zum Himmel,
sehe die Sonne,
und erkenne,
wie die Schwerkraft zieht an dir und mir.

Baby, ein lange Zeit kommt,
eine solch lange, lange Zeit.
Ich kann dein Seelenlied hören.
Ich höre diesen Klang.
Und ich kann nicht aufhören zu suchen,
kann nicht aufhören zu laufen,
einen langen Weg,
einen solch langen, langen Weg.
Ich kann nicht aufhören zu laufen,
den längsten Weg,
den allerlängsten Weg zurück,
zurück zu dir und mir.

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