Kein Gesetz kann eine Gesellschaft retten


Deine Gesellschaftssysteme „funktionieren“ nicht aufgrund von Moral oder gar Ethik, sondern auf Basis von Gesetzen. Das ist der Grund, weshalb sie nie wirklich funktioniert haben – ein Gesetz stellt Zwang dar. Zwang besagt, dass eine bestimmte Funktion erpresst wird, dass etwas befolgt werden soll, zu dem der Einzelne in seinem Herzen noch gar nicht bereit ist, weil es ihm an Bewusstsein dafür mangelt. Deshalb ist ein Gesetz immer mit Sanktionen verbunden, die zur Wirkung kommen, sobald es nachweislich nicht eingehalten wurde.
Du kannst alle Gesetze brechen – solange du dabei nicht erwischt wirst, hast du nichts zu befürchten. Jeder ist sich dieses Faktums bewusst. Aus diesem Grund ist jede Gesellschaft eine Gesellschaft der Bigotterie. Gesetze sind Ausdruck und Bekräftigung dieser Bigotterie, weil jedes Gesetz missbraucht, umgangen oder gebeugt werden kann. Je näher ein Individuum an der legislativen Instanz weilt, je höher es auf den Grundbausteinen deiner Gesellschaftssysteme – welche da Macht und Kapital lauten – gebaut hat, desto einfacher fällt es ihm, ein Gesetz zu missbrauchen, zu umgehen oder zu beugen. Das sagt dir, dass du bereits das Fundament deiner Systeme in den unbrauchbarsten Boden geschlagen hast – Macht und Kapital korrumpieren automatisch. Das liegt in der Natur der Sache.

Vielleicht wähnst du jetzt den Ausweg in der Moral. Doch Moral kann eine Gesellschaft ebenso wenig retten wie Gesetze. Du kannst Moral deshalb grundsätzlich vergessen – sie ist sowieso von Landstrich zu Landstrich eine andere. Moral wechselt wie der Wind, je nach Zeitgeist und Mode. Moral hat Heuchelei zur Schwester. Letztere geht immer schwanger, weil Moral nicht aus einem tiefen seelischen Bedürfnis des Individuums entsteht, sondern aus dem subtilen Zwang durch Konditionierung. Moral ist ausnahmslos entweder ein soziales oder ein religiöses Implantat; sie entsteht durch Konditionierung – werde dir dessen bewusst! Moralische Konditionierung, durch eine moralisch bigotte Gesellschaft geschaffen, erzeugt nur noch mehr Bigotterie – das ist Fakt.

Der einzige Ausweg für eine hoch entwickelte Gesellschaft ist spirituelle Ethik. Spirituelle Ethik basiert auf den erhabensten, den feinsten Ebenen menschlichen Seins. Diese Form der Ethik lässt sich in ihrer Grundstruktur weder missbrauchen noch umgehen noch beugen – spirituelle Ethik ist unveränderlich. Sie gilt auf der Herzebene als bindend ohne Zwang zu verursachen. Spirituelle Ethik ist ein tiefes, natürliches Bedürfnis nach liebevoller Menschlichkeit in der Seele des bewussten Individuums. Sie wurzelt im Gewissen des Einzelnen.

Wenn du also eine Gesellschaft willst, die wirklich „funktioniert“, dann gründe sie auf spiritueller Ethik. Dazu musst du als Individuum zunächst erwachtes Bewusstsein jenseits der Ich-Verhaftung erlangen. Ohne Bewusstsein kein Gewissen – ohne Gewissen keine Ethik. Kein Gesetz der Welt kann Gewissen und erwachtes Bewusstsein ersetzen oder gar schaffen. Das sollte dir klar sein. Sobald aber die spirituelle Ethik im Einzelnen da ist, braucht es keine Gesetze mehr. Gibt es keine Gesetze mehr, ist für eine Gesellschaft der Beweis erbracht, dass sie sich aus erwachten Individuen zusammensetzt. Eine solche Gemeinschaft folgt frei und freiwillig den Richtlinien spiritueller Ethik aber keinen Gesetzen mehr.

Wie gelangt der Einzelne nun zu feinerem Gewissen, zu höherem Bewusstsein, zur spirituellen Ethik?

– Ganz einfach: Hör auf, die falschen Führer zu wählen! Solange du jene wählst, die dir die meisten Gesetze bieten, wird sich nichts ändern. Solange du insgeheim jene zum Idol hast, die den Gedanken „Der Stärke wird gewinnen!“ verkörpern, stürzt du nur noch tiefer in den Abgrund deines gesellschaftlichen Dilemmas.
Wende dich vielmehr jenen zu, die dir liebevoll Wege offenbaren, zur höchsten Ethik zu finden, indem sie dir Techniken vermitteln, mit deren Hilfe du zu erwachtem Bewusstsein gelangst. Eines Tages wird jedem Einzelnen klar, dass es niemals einen anderen Weg in eine freie, gerechte und liebevolle Gesellschaft gab, als sich nicht mehr jenen zuzuwenden, die das meiste Kapital und die größte Macht besitzen, sondern jenen, die mit erhabenster Weisheit ausgestattet sind – das aber waren niemals die Politiker oder Priester. Es waren stets jene, die du heute „Meister“ nennst. Und diese haben dich immer zur Eigenverantwortung aufgerufen. Eigenverantwortung erlaubt dir zwar weniger Bequemlichkeit, aber sie macht dich letztendlich total frei.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Sei existenziell


freedom-zsuzsa-tasi01Mein Wunsch ist es, dich frei, wild und natürlich zu wissen, mit dem Wind um die Wette laufend, barfuß im Regen tanzend, weinend vor Ergriffenheit über die Schönheit einer Kirschblüte, laut lachend, fröhlich ein Lied summend durch die Stadt spazierend, kichernd und nackt im lauen Wasser eines Sees badend, erwachend, meditierend, jedes Wesen liebend. Ich wünsche mir dich erlöst und befreit von der gesellschaftlichen Knechtung durch Dogmen und moralische Konditionierungen, losgelassen aus dem Lohnsklaventum, unabhängig, selbstbestimmt, vollkommen lebendig.
Ich möchte dich weder religiös noch spirituell – ich wünsche mir den existenziellen Menschen auf Erden. Sei existenziell – sei einfach nur du selbst. Mache das Dasein zu einem Fest deines Selbstausdrucks, zu einem Lobgesang an die gesamte Existenz, indem du alles abschüttelst, was du nicht bist; indem du einfach nur du selbst bist. Lebe deine eigene Erfahrung als die einzig für dich gültige Weisheit, sei dein eigener Meister, Erlöser, Guru. Geh täglich in die Stille deiner Seele – alles Wissen liegt darin. Verkörpere deine Träume, deine Liebe, entfalte deine wahre Schönheit als authentisches Wesen. Erblühe zur Herrlichkeit deiner Individualität. Sei existenziell – das ist der neue Mensch, der Andersmensch.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Du und dein Kampf


Wenn ich davon spreche, du sollst den Kampf aufgeben, dann meine ich damit nicht nur den Kampf gegen dich selbst – ich meine damit jegliche Art von Kampf. Ich meine damit jegliche Art von Konkurrenzverhalten.
Du aber wurdest dahingehend konditioniert, ständig um alles, für alles und gegen alles zu kämpfen. Mit allem und jedem stehst du in Konkurrenz – sogar mit dir selbst.

Man hat dich zur Konkurrenz, zum Kampf programmiert, indem man dir sagte, das würde dein Überleben sichern – niemals kann Kampf das Überleben von irgendetwas sichern! Jeder Kampf, jeder Krieg führt zwangsläufig zu Zerstörung und Zusammenbruch. Doch dir hat man den Kampf als überlebensnotwendig eingetrichtert. Dazu wurde die Natur missbraucht und ihr heiliges Spiel zitiert, um dir weismachen zu wollen, dass jede Pflanze, jedes Tier für sein Überleben kämpfen müsse – das aber ist nicht wahr.

Die Natur ist in absoluter Harmonie mit sich selbst; für alles und jedes ist ausreichend gesorgt in vollkommenem Frieden. Es gibt keinen Kampf in der Natur. Du verstehst bloß das Spiel und die Harmonie der Natur nicht. Deshalb glaubst du, im natürlichen Lauf der Dinge Kampf zu erkennen, weil du dich selbst aus der Natur herausstellst. Doch da ist überhaupt kein Kampf in der Natur. Und auch du selbst bist und bleibst in Wahrheit Teil dieser Natur. Abgesehen davon bist du weder eine Pflanze noch ein Tier – du bist in erster Linie Bewusstsein.
Bewusstsein muss nicht kämpfen. Bewusstsein muss sich bloß dessen bewusst sein, dass es bewusst ist. Du aber kämpfst unentwegt und bist dir dessen kaum bewusst.

Beobachte dich selbst dabei, wie du immer und überall kämpfst – sogar auf deinen modernen sozialen Internet-Plattformen, die eigentlich zur Verbindung in Harmonie dienen könnten, musst du konkurrieren, kämpfen und siegen wollen durch deine Meinung, deine persönliche Ansicht, um die du meist gar nicht gebeten wurdest. Du kannst nicht einfach deinen Nächsten sein lassen – Nein! Du musst ihn andauernd bekämpfen.

– Doch warum kämpfst du?

Man hat dir Lohn für das Kämpfen versprochen! Doch man hat dir falschen Lohn für diesen Kampf in Aussicht gestellt, und dieser lautet „Sieg“. Egal, was du tust, du musst dabei siegen. Selbst in deinen Liebesbeziehungen möchtest du den Sieg erringen. Sieg scheint für dich das Höchste zu sein. Sieg aber ist noch lange kein Gewinn. Sieg und Gewinn sind zwei völlig unterschiedliche Begriffe, zwei im Grunde unvereinbare Gegensätze, denn ein Sieg bedeutet niemals Gewinn. Sieg bedeutet bloß, den anderen vernichtet zu haben, triumphierend über ihm zu stehen, auf seine Überreste zu blicken, weil man ihn kaputt gemacht hat.
Gewinn aber ist es, wenn beide Seiten aus einer Sache etwas Positives ziehen können.
Der einzig wahre Gewinn in deinem persönlichen Leben ist der tiefe innere Frieden. Der einzig wahre Gewinn in deiner Welt ist der Weltfrieden, doch sogar um diesen möchtest du kämpfen. Ich aber sage dir: Wer für den Frieden kämpft, der hat ihn bereits verloren! Wer für den Frieden kämpft, der wird ihn niemals erlangen!

Der einzige Weg, um Frieden zu erlangen oder ihn zu schaffen, ist jeden Kampf aufzugeben – du kannst Frieden weder erkämpfen noch erzwingen; du kannst durch Kampf und Zwang vielleicht einen Waffenstillstand herbeiführen, aber das ist noch lange kein Frieden. Um Frieden zu erlangen, musst du kampflos werden, du musst selbst Frieden sein – dann ist Frieden automatisch da. Wenn du im Frieden bist, wenn du friedlich schwingst, dann erst ist Frieden.

Du aber unterliegst zu sehr deinen Konditionierungen, du steckst so sehr in deiner Ego-Verhaftung fest, dass du gegen alles und jeden kämpfst, und dabei glaubst, dieser Kampf wäre durch irgendetwas gerechtfertigt. Jeder vermeintliche Sieg über andere aber ist stets eine Niederlage vor dir selbst, denn du und der andere, ihr seid eins.

All dein Kampf hat dich genau dahin gebracht, wo du im Moment stehst, da, wo deine ganze Gesellschaft steht. Deine ganze Welt, die gesamte Menschheit hält sich gegenseitig in Schach, sie steht am Rande des Abgrundes – und das nennst du dann Gewinn, das nennst du Sieg? Ein Gewinn an was? Ein Sieg worüber?
Das ist weder Gewinn noch Sieg – das ist permanenter Verlust, das ist eine jahrtausendelang andauernde, jämmerliche Niederlage, mehr nicht.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Konditioniert


Wo auch immer du dich befindest, du musst immer an der Spitze sein, damit du dich gut fühlst. Doch das soll dir nicht zur Last gelegt werden, denn du wurdest letztlich dahingehend programmiert. Es begann bereits in deiner frühesten Kindheit. Je eher du Leistung erbrachtest, desto mehr Aufmerksamkeit und Lob wurde dir in Aussicht gestellt. Du wurdest dressiert wie ein Zirkuspferd. Erfolg, egal in welchem Bereich, war die Grundprogrammierung deines Geistes. Man hat dich so konditioniert, ohne dass du dich dagegen wehren konntest. Daher glaubst du, es wäre wichtig und richtig, ständig der Sieger sein zu müssen. Du hältst diese Programmierung sogar für die wahre Natur des Menschen – über andere zu triumphieren gilt deiner Weltsicht nach als der Sinn menschlichen Daseins. Schuld daran ist dieses falsche Programm in deinem Geist.

Diese ganze Konditionierung aber erzeugt Minderwertigkeitskomplexe, weil sie darauf hinausläuft, dass du immer besser sein willst, besser als alle anderen.
Sie lehrt dich zu konkurrieren, zu vergleichen und dich zu messen mit deinem Nächsten. Sie lehrt dich Gewalt und Kampf.
Sie lehrt dich, dass der Zweck die Mittel heiligt und der Erfolg das einzige Ziel ist.
Du aber musst nicht erst erfolgreich werden – du bist es bereits! Dein Leben alleine, schlicht dein Dasein, ist der Beweis dafür, dass du selbst ein Erfolg bist. Die Liebe Gottes musst du nicht erst durch Leistung erlangen, denn du wärst ohne diese Liebe gar nicht hier. Du wärst nicht hier, wenn Gott dich nicht lieben würde – du hättest keine Existenz, ohne die Liebe Gottes. Wäre Gott nicht von deinem natürlichen Erfolg überzeugt, wäre Gott nicht von dir begeistert, gäbe es dich nicht. Du kannst nicht noch erfolgreicher werden – du bist bereits an der Spitze!

All dein Kampf, der ganze wahnsinnige Wettstreit, ist vollkommen sinnlos. Er ist bloß Resultat deiner Konditionierung, ein unnützes Programm in deinem Geist. Deshalb fällt es dir so schwer, dich selbst zu lieben – du vergisst ständig, wer du wahrlich bist: Gottes gewolltes Kind!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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