Denn Fisch bin ich


Papa, kämpfe nicht um mich.
Dein Herz bin und bleibe ich.

Mama, dreh den Schlüssel um.
Ich gehe ja doch zur Tür hinaus.

Legt die Waffen nieder,
holt ein die Netze.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.

Wasser atmen lehre ich.
Tiefe fühlen bringe ich.

Die dunkle Wolke senkt sich.
Wischt sie fort mit Erinnerung.

Papa, weine nicht.
Mama, zanke nicht.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.

Die Muschel,
eine Schale hat sie,
die aus zwei Hälften ist.

In seine Hand lege zart die deine.
Deine Hand lege sanft in ihre.
Darin findet die Perle Schutz.

Sehet, ich mache alles neu.
Sehet, ich mache alles neu.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.

Wer bin ich, wenn nicht Fügung,
wenn nicht Fügung eures Schicksals?
Wessen Kind will ich sein,
wessen Kind,
wenn nicht das eure?

Sehet, nun ist alles neu.
Denn Fisch bin ich in weiten Meeren.
Aus Liebe geformt die Wellen,
aus Gischt geschäumt die Krone.

Mit Flosse und Kiemen,
mit Herz und Seele,
in allem,
was ich bin,
hier und jetzt euer Kind.
Doch kommend der Heiler,
euch an Himmelshöhen führend.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Ist es wirklich Liebe?


Einem Menschen nahe zu sein ist Grundlage für Liebe. Damit ist nicht die körperliche Nähe, sondern ein offenes Herz gemeint. Durch die vollkommene Öffnung deines Herzens entsteht Nähe. Nur wenn dein Herz offen ist und du die Liebe nicht in eine bestimmte Form zwängst, ist wahre Liebe möglich. Wahre Liebe sieht alle Dinge, alle Menschen so, wie sie wirklich sind. Um einen Menschen so sehen zu können, wie er wirklich ist, musst du hinter die Urteile blicken, die du über ihn gefällt hast, denn Urteile stellen eine Form dar. Wenn du ihn kennenlernen willst, musst du dein Herz öffnen und ihn fragen, was seine Absicht ist. Und du musst dich selbst fragen, was deine Absicht ist. Das ist die einzige Möglichkeit, um jemand nahe zu kommen. Einem Menschen nahe zu sein, ihn zu lieben, heißt, nicht mit ihm, oder der Art wie sich die Liebe zu ihm äußern soll, verhaftet zu sein. Wenn du dich an eine gewisse Form klammerst wie sich diese Liebe ereignen soll, wirst du schwer enttäuscht sein, denn Liebe hat keine bestimmte Form in der sie sich zu äußern hat. Und schon gar nicht wird sie sich in der Form äußern, in die du sie zu zwängen versuchst.

Liebe und Nichtverhaftung mit der Form gehen Hand in Hand. Du kannst nicht jemand lieben und gleichzeitig versuchen, die Liebe unter Kontrolle zu haben. Die Nicht-Verhaftung mit der Form ergibt sich aus der Nähe, nicht aus der Entfremdung. Dadurch, dass du andere auf Distanz hältst, erreichst du keine Nicht-Verhaftung sondern das Gegenteil. Nur, wenn du andere in dein Herz hinein lässt, wirst du auch fähig, sie frei zu lassen. Nur indem du das Beste für einen Menschen wünscht, schenkst du ihm Freiheit. Wenn du ihm keine Freiheit lässt, ist das, was du ihm gibst, keine Liebe.

Die Fixierung auf die Form entspringt einer tiefen Unsicherheit. Und Unsicherheit ist ein Zeichen von Angst. Solange du Angst hast, kannst du nicht lieben.
Du siehst also, dass das, was du mit anderen Menschen meist als Liebe zu leben wünscht, hauptsächlich ein Versuch ist, aus Angst eine bestimmte Form zu erzwingen. Daher ist es auch keine Liebe, die du da lebst.
Liebe kann nur in Freiheit und ohne Erwartung auf eine bestimmte Form der Liebe sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Liebeskind


Gerne hätte ich mehr Zeit mit dir gehabt.
Und jene, die wir teilten,
hätte ich lieber damit zugebracht,
dich klarer zu sehen,
dich näher zu fühlen,
dich tiefer zu lieben.

Ich war noch nie so hoch,
ich war noch nie so hoch,
habe noch nie so laut gelacht,
niemals so laut gelacht.

Und ich würde dir gerne sagen:
Nichts wird mich jetzt stoppen!
Keiner wird mich aufhalten!
Bloß um zu wissen,
etwas wird mich stoppen.
Jemand wir mich aufhalten.
Es wird über mich kommen,
wie ein mächtiger schwarzer Vogel,
dessen weiche Schwingen Vergessenheit regnen.
Alles wird enden,
entschwinden in ein Nichts.

Noch aber erinnere ich mich.
Noch trage ich deine Wärme in der Brust.
Und mag sein, es klingt seltsam für dich,
wenn ich dir sage,
jetzt bist du ein kleines, violettes Flämmchen,
im Wind flackernd,
gleichsam und im selben Maße Freude wie Schmerz,
die Hallen meiner Seele ausleuchtend.

Ich schreibe deinen Namen auf Papier.
Daraus falte ich mir einen Flieger
und flitze damit zurück in unsere Tage,
weil ich dich einmal noch atmen hören will,
weil ich mich einmal noch so laut lachen hören mag,
weil ich einmal noch so hoch sein soll.

Nichts gibt uns die Zeit wieder.
Nichts dreht die Uhr zurück.
Nichts blättert nach hinten im Kalender.
Und wenn wir einander heute begegnen,
blicken wir durch unsere Augen wie aus Fenstern,
wie durch schmutzige Scheiben in ein Leben,
wo wir uns nicht mehr fremd sein müssen.

Ich werde da sein in diesem anderen Leben.
Wieder werde ich warten,
bis die Uhr 03:03 schlägt,
und du plötzlich mit mir bist.
Und ich werde abermals eine Münze für dich werfen.
Ich werde sie fallen lassen in einen Fluss,
dessen Namen ich mir diesmal merken will.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Was fürchtet der Mensch?


Grundsätzlich fürchtet der Mensch immer das, was er nicht versteht. Es gibt kaum etwas Schlimmeres für den vom Verstand geprägten Menschen der Neuzeit, als etwas nicht zu verstehen. Da sich die meisten Menschen selbst nicht verstehen, weil sie ihr wunderschönes, wahres Wesen niemals wirklich kennen gelernt haben und sich daher mit ihrem Denken verwechseln, haben sie vor ihrem wunderschönen, wahren Wesen Angst. Und weil sie vor ihrem wunderschönen, wahren Wesen Angst haben, fürchten sie auch ihre Mitmenschen und deren wunderschönes, wahres Wesen.

Es gibt keine Ausbildungsstätte in der ein Mensch die wirklich bedeutsamen Dinge über das Menschsein erfährt. In den Schulen findet bloß die Programmierung zum Funktionieren als denkender Bioroboter statt. Die Ratio wird gefördert, alles Gefühl als unbrauchbar und nebensächlich deklariert. Auf die wesentlichen Fragen folgen wissenschaftliche Allgemeinposten einer von Arroganz und Blindheit gekrönten Neu-Priesterschaft, die angeblich Wissen schafft.

Mühevoll muss ein Mensch im Laufe seines Daseins wieder lernen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Er muss mit großem Aufwand das verlernen, was man ihm in Schulen eingetrichtert hat. Dabei könnte er sich so viel wertvolle Lebenszeit und Schmerz ersparen, gäbe es keine Schulen sondern Lehrstätten der Wahrheit. Die aber sucht der Mensch erst dann auf, wenn es innerlich bereits so unerträglich schmerzt, dass er kaum noch richtig am Leben ist.
Und wenn dann welche erscheinen, die in einfachen Worten erklären, wie das Menschsein verstanden werden sollte, wie es erfüllend erlebt und geliebt werden kann, wird entweder gehöhnt oder diffamiert, um die Angst vor der Wahrheit nicht zu fühlen.

Der Urgrund aller Angst ist das Unverständnis. Die Auflösung aller Angst entsteht durch die Erkenntnis davon, wer und was wir wirklich sind. Es gibt keine Ur-Frage wie etwa „Woher kommen wir und wohin gehen wir?“. Es gab Zeitalter, da wusste das jedes Kind, jeder Mann und jede Frau.
Diese Frage wurde erst durch die Wissenschaft künstlich in den Menschen implantiert. Tief drinnen in sich weiß jeder, woher er kommt und wohin er geht. Tief in sich drinnen weiß jeder Mensch, was wahr ist. Er spürt, wer er wirklich ist. Aber er hat nicht die Mittel gelehrt bekommen, seiner inneren Wahrheit Ausdruck zu verleihen. Und doch sind da Seelen unter uns, die keine andere Aufgabe verfolgen als ihren Nächsten an sich selbst zu erinnern.

Es ist alles so leicht. Wir sind hier, um zu lieben. Wir kamen aus Liebe. Wir sind in Liebe. Wir gehen in Liebe. Denn in Wahrheit ist es bloß Liebe. Menschsein bedeutet Liebe. Das ist es, worum sich alles hier dreht.
Wir müssen nur das verstehen. Alles andere folgt dann von selbst. Alle Angst löst sich dann auf. Und plötzlich sind wir uns selbst und unserem Nächsten so nahe. Wir lachen innerlich und fragen uns, wie ein einziger Gedanke der Trennung zwischen dir und mir für jahrtausendelanges Elend und Leid sorgen konnte. Nur ein einziger Gedanke, eine einzige Geisteshaltung hat zu all den Kriegen, dem Morden, der Zerstörung geführt, die wir heute als unsere Welt und deren Geschichte erfahren – der Gedanke und er Glaube an die Trennung zwischen uns, der Natur und Gott! Doch da war nie eine Trennung. Da ist keine Trennung. Da wird es nie eine Trennung geben. Da war und ist stets nur die Einheit. Da war und ist immer nur das Einssein mit All-Dem-Was-Ist. Es wird niemals etwas Anderes geben.

Unser wunderschönes, wahres Wesen ist nichts weiter als Liebe. Und unsere Bestimmung bleibt weiterhin die Einheit. Alles andere ist eine Illusion, ein Missverständnis, eine Lüge.

Wahrlich, ich sage dir, das ist alles, was es zu verstehen gilt. Wenn du das verstanden hast in deinem Herzen – was willst du dann noch fürchten?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Meermädchentraum


Von weiten Gipfel herab kullern sie,
die Tränen unvollendeter Geschichten.
Aber meine Finger,
warm und dir vertraut,
führen sie fort und ans Ende,
wischen schwangere Wolken beiseite
als wäre der Himmel eine Schultafel
auf der Gott unsere Sorgen und Freuden notiert,
nun gelöscht vom Schwamm meines Wollens.

Welle um Welle schlägt die See der Wandlung
gegen die brüchige Bordwand eines Schiffes,
dessen kühner Bug durch klamme Schichten pflügt.
Kein Navigator leitet uns heim,
kein Leuchtfeuer kennzeichnet den Weg zurück,
dahin, von woher wir kamen,
denn wir leben da nicht mehr.

Vom Grunde der See rufen sie,
säuseln Meermädchenlieder,
flüstern Meermdächenlügen,
schenken Meermädchenträume,
doch den Blick eisern am Kompass fixiert,
einem anderen Ruf folgend,
segeln wir den toten Tagen davon.

Dem alten Drachen,
seinen Reptilaugen,
der kalten Klaue seines Griffes,
erbarmungslos und giftig,
will ich dich lossagen,
kleine reine Seele.

Und da war einst Herz in meiner müden Brust,
da war ein Herz verlangend,
früher solch Szenerie zum Verfall ausgeliefert.

Heute aber greifen die Wälder nicht nach mir,
noch finden mich die Fluten,
denn ich hebe mich hinweg von dir,
du dunkle Stunde,
du Zweifler in den Wogen,
du Zerstörer heiler Kindertage,
selbst mit Schergen gefräßiger Sturmhunde
wirst du ihn nicht schlagen,
den Seemann am Steuer.

Ich wiege dich,
zartes Herz,
den Boden verlierend,
wiege ich dich als meinen Traum.
Ein Lied zum Mute summe ich dir,
die Reise vor uns,
dich bald ganz warm bei mir.

Es schlägt,
es pocht,
es lebt und sehnt mich herbei,
mein Herz da draußen auf einem Eiland,
weit entfernt, abgelegen und unbefleckt.
Es ruft, es liebt mich von dort,
mein Herz,
das lange schon außerhalb alter Brust schlägt.
Dort will ich sein.
Dahin, dahin und nirgendwohin sonst!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Für die Sonnenhafte


Schnee fällt leise,
besiegelt still den Abend
und Bausteine kostbarer Stunden,
verstreut von kleinen Händen,
liegen ungeplant herum.

Ich sammle sie ein
und stelle Fragen auf unmögliche Antworten.

Wo warst du,
als ich gefesselt war und zerschmettert,
als die Tage an meinem Fenster vorbei zogen
wie hölzerne Vögel?
Wo warst du,
als ich verletzt und hilflos war,
als ich in Ecken kauerte,
wo niemand mich stören würde?
Hast du gewartet in den Himmelreichen,
mich betrachtet durch die Zeiten,
und die Namen,
die du damals hauchtest,
und die Dinge du dort tatest,
umgaben mich?
Waren sie bereits da,
deine Wendungen in meinen Gedichten,
die Wendungen meines Weges?

Bei deiner Seele nannte ich dich: Mein Herz.
Du kamst hernieder.
Und ich blickte direkt in die strahlende Sonne.
Das Grün war grüner.
Das Licht war lichter.
Der Geschmack war süßer,
die Nächte wärmer.
In einer Welt voller Magneten und Wunder,
ruhte dein Sein an meiner rechten Schulter.

Du bist niemals gegangen
und ich habe dich niemals verlassen.
Zwischen uns ist nichts
als das Band endloser Liebe,
gespannt über schroffe Felsen,
garstige Disteln,
durch den weißglühenden,
unbändig wilden Willen eines Vaters,
dich niemals und nie fallen zu lassen.

Für keine andere ziehe ich dies Schwert,
für keine andere trage ich diesen Harnisch,
für niemand sonst spanne ich diese Schwingen,
für niemand sonst trage ich dies Kreuz,
denn für dich.

Du bist mein Herz.
Und ich bin dein Leib,
dein Rippenbogen.
Und Donner,
Donner soll hallen in der Welt,
wenn du in mir schlägst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Endlich bei dir selbst ankommen!


Du freust dich über die neue CD auf der eine mehr oder minder angenehme Stimme einer mehr oder minder angenehmen Person schöne Dinge faselt. Das ganze untermalt von sphärischen Klängen. Dazu legst du dich hin und lässt dich von dieser mehr oder minder angenehmen Stimme führen. In Trance. Aber nicht in Meditation. Trotzdem steht auf dem Titel der CD irgendwas von Meditation. Weil viele dieses Wort gebrauchen, aber nur wenige wissen, was das überhaupt ist. Und weil es sich bei jenen gut verkauft, die keine Ahnung haben, was sie in Wahrheit suchen.

Natürlich ist es dir bequem, darüber nicht nachzudenken, denn Vorgekautes brauchst du einfach nur zu schlucken. So wie es dir bequemer ist, dich führen zu lassen. Oftmals auch in die Irre. Und so hörst du dir die CD im Durchschnitt drei Wochen lang an, nicht sehr konsequent, aber doch. Du lässt dich führen in einen Alphazustand und weißt nicht mal, dass du dazu weder eine CD noch sonst etwas bräuchtest. Dreimal tief durchatmen und mal alles loslassen für zwei Minuten täte dieselbe Wirkung. Doch das ist dir nicht bewusst. Dir ist nicht mal bewusst, dass dieser Alphazustand kaum etwas bringt, weil du vielleicht noch nie etwas von Gamma- oder Tetawellen gehört hast. Du kennst den Begriff „Meditation“ und das reicht. Wo dieser Begriff draufsteht, da muss ja schließlich auch dieses Ding namens „Erleuchtung“ drin sein. Also hörst du die CD an und lässt dich von der mehr oder minder angenehmen Stimme einer mehr oder minder angenehmen Person führen. So, wie du dich meistens von irgendwem oder irgendwas führen lässt, nur nicht von deinem Wahren Selbst. Du willst Führung. Doch diese willst du niemals aus dir selbst heraus erfahren. Nur ja niemals aus dir heraus zum Meister finden, immer hübsch dem Meister im Außen nachrennen, denn wenn da was schief geht, bist du fein raus. Daher auch die CD. Die wird es schon für dich tun. Und falls nicht, dann ist die mehr oder minder angenehme Stimme einer mehr oder minder angenehmen Person dafür verantwortlich. Dann war die eben Ramsch und eine neue muss her. Dann muss es beim nächsten Mal eben eine CD von einem noch bekannteren Super-Mega-Guru-Coach sein oder ein kostenloses Video aus dem Internet von einem Menschen, der sich „Schamane“, „Coach“ oder „Medium“ nennt. Es muss auf jeden Fall etwas sein, das außerhalb von dir liegt.

Das hörst du dir dann also an, fühlst dich dabei und kurz danach sogar ziemlich entspannt, aber der echte „Bringer“ ist es nicht. Du bist immer noch voller Ängste, voller Mangeldenken, voller Wut und Verwirrung. Und du bist weiterhin abhängig von irgendetwas, das außerhalb von dir liegt. Du bleibst bis auf Weiteres jemand, der von externen Autoritäten geführt wird. Deinen Freunden aber erzählst du stolz, dass du schon ewig lange „meditierst“. Vor denen musst du dann natürlich auch mit aller Raffinesse deine Ängste, dein Mangeldenken, deine Wut und deine Verwirrung verbergen, denn sonst stündest du ja ziemlich dumm da. Irgendwie weißt du, du trittst auf der Stelle.

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, woran das liegen könnte, wo du doch dauernd Räucherstäbchen opferst, Kerzchen flackern, Kristalle glitzern und Snatam Kaur am Start hast?

Ich sage es dir gerne: Du hast noch nie in deinem Leben erfahren, was echte Meditation ist. Denn hättest du es, wären da kaum noch Ängste, kaum noch Mangeldenken, kaum noch Wut oder Verwirrung in dir.
Da wäre viel mehr Gelassenheit und Mut. Da gäbe es viel mehr Fülle und Klarheit. Da herrschte viel mehr Freiheit und Kreativität. Da fände sich viel mehr Bewusstheit. Und das alles käme aus dir selbst heraus. Du wärst völlig unabhängig von einem „Führer“, ganz gleich, ob dieser Führer nun eine CD oder ein Mensch ist, der drei Wochenendkurse in schamanischem Trommeln besucht hat. Du bräuchtest all das nicht mehr, weil du in dir den Quell für all das gefunden hättest. Doch bislang suchst du noch und sammelst somit eine CD nach der anderen, stöberst weiterhin in sämtlichen Eso-Läden oder im Internet nach dem ultimativen „Bringer“.

Falls du es jedoch endlich wissen willst, dann mache dich auf den Weg, echte Meditation zu erlernen. Nur kannst du diese eben nicht bei jemand erlernen, der selbst keine Ahnung davon hat. Dazu braucht es einen Profi. Und wenn du dich zu diesem aufmachst, kannst du gleich all das, was du bisher über Meditation zu wissen glaubtest, zuhause lassen. Es wird dich nämlich nur hindern, das zu erfahren, was ich meine, wenn ich zu dir von wahrer Meditation spreche.

Ich lade dich ein. Zu deinem Selbst. Kommen aber musst du.

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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