Drei Enttäuschungen in Sachen Erfolg


Der moderne, erfolgsorientierte aber leider seiner kausalen Kreativitätsquellen entledigte Mensch wünscht sich für vieles eine Formel, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Er möchte eine Instant-Lösung für die wichtigsten Aspekte seines Lebens, nach dem Motto: Zwei Löffeln davon in die Tasse, heißes Wasser drauf – fertig. Ganz besonders wünscht er sich soetwas für Erfolg.

Ich habe mich immer gescheut, dem Menschen das eigenständige Denken, Wahrnehmen und Erkennen sowie die Kreativität abzunehmen – mir ist vielmehr wichtig, ihn dahin zurückzuführen. Daher ließ ich es bisher sein, mich dezidiert über Erfolg zu äußern, obwohl es hin und wieder schon mal vorkam. Heute möchte ich dieses mir selbst auferlegte Tabu brechen, denn die Frage, welche mir in den letzten Jahren am häufigsten gestellt wurde, ist:

Was macht dich erfolgreich?

Wahrscheinlich möchtest du jetzt ein spezielles Geheimnis erfahren, irgendetwas Außergewöhnliches, das du bisher nicht kanntest, noch nie gehört oder gar nicht in Betracht gezogen hast, doch an dieser Stelle kommt die erste Enttäuschung in Bezug auf Erfolg, denn es gibt ein solches Geheimnis nicht.

Was maßgeblich zu meinem Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen beiträgt, ist folgendes:

  1. Während andere Menschen TV schauen, arbeite ich.
  2. Wenn andere Menschen über Probleme sprechen, lerne ich.
  3. Wo andere an Rückschlägen verzweifeln, nehme ich Anlauf.
  4. Während andere Menschen sich in ihr Smartphone flüchten, bin ich kreativ.
  5. In Situationen, in denen andere über ihr Ego stolpern, bin ich demütig.
  6. In der Zeit, wo andere noch diskutieren, handle ich bereits.
  7. An Stellen, wo andere Menschen andere Menschen nach dem Geheimnis ihres Erfolges fragen, finde ich meine ureigenen Wege.

– Das sind einfache sieben Punkte. Ich habe sie wahrscheinlich nicht selbst erfunden und ich bilde mir darauf auch nichts ein, denn es handelt sich meiner Auffassung nach nicht um mentale Prinzipien, die mir außergewöhnlich erscheinen sondern als völlig natürlich.

Wenn du dich mit den Biografien bekannter Persönlichkeiten befasst, wirst du feststellen, es gibt keinen erfolgreichen Menschen auf diesem Planeten, der diese sieben Qualitäten nicht entweder intuitiv oder kalkuliert anwendet.

Was unbedingt begriffen werden muss, und hiermit folgt die zweite Enttäuschung in Bezug auf Erfolg, ist: Vergiss den Faktor Glück und die Ausrede auf selbiges!

Wenn du dich auf dein eigenes Glück verlassen möchtest, dann spiele dein Leben lang Lotto ohne jemals den Sechser zu machen, denn so verfahren fast alle Menschen, die dann sterben und im Laufe ihres Lebens zwar eine Million an die Lotto-Gesellschaften verschenkt, ihr Leben aber damit verschwendet haben, auf das Glück zu hoffen.

Der Faktor „Glück“ ist am Weg zum Erfolg entweder ein Vorwand, um nichts tun zu müssen, oder eine Ausrede, um den eigenen Neid zu kaschieren.
Wenn du bisher nichts erreicht hast, sagst du gerne, du hättest im Leben einfach kein Glück gehabt, während du auf dem Sofa lümmelst, mit der Hand in eine Schale Kartoffelchips langst und dir dabei unheimlich selbst leid tust, anstatt die Bereitschaft zu entwickeln, dich total zu ändern, härter anzupacken, positiver zu denken und ganz einfach deinen Hintern über deine Ängste und Konditionierungen hinaus zu bewegen. Hat ein anderer Erfolg, dann sagst du abfällig „Ach, der hatte doch bloß Glück gehabt!“.

– Beide Einstellungen sind ziemlich blöde und kontraproduktiv. Und sie sind zudem unwahr. Denn erfolgreiche Menschen glauben nicht an Glück – sie glauben an sich selbst!

Außerdem sind erfolgreiche Menschen immer fleißig. Sie arbeiten hart, meist doppelt und dreifach so viel wie andere. Es gibt für sie keinen Feierabend nach der Uhr. Sie warten nicht, dass der Arbeitstag endlich ein Ende hat, sondern wünschen sich, er hätte 48 Stunden.

In meinem Falle sieht meine harte Arbeit für Außenstehende nicht unbedingt wie solche aus, denn mir kommt morgens beim ersten Gedanken an meine Berufung nicht gleich das Kotzen, sondern die pure Freude. Und nachts, meist gegen Mitternacht, wenn mein Tag endet, fühle ich mich nicht ausgebrannt und kaputt, sondern erfüllt, dankbar und wohlig müde.
Dem allgemeinen Paradigma, das da besagt, man müsse Schweiß und Blut schwitzen und hassen, womit man Geld verdient, läuft das vollends zuwider, denn in meinen Augen ist dieses Paradigma falsch. Es wurde von Psychopathen für Psychotiker entwickelt, damit Erstere die Letzteren unter Kontrolle halten können. Es dient nicht dem Erfolg des Einzelnen – es dient dem Misserfolg aller. Daher muss es falsch sein.
Doch genau aus diesem Grund erscheint meine harte Arbeit manch anderen nicht wie klassische harte Arbeit, weil ich ja Freude daran habe. Und wer Freude an seiner Arbeit hat, der wird wohl nicht ausreichend leisten – so sieht zumindest die subtil ihren Effekt zeigende Grundkonditionierung der meisten Menschen aus.

Vor dem Einschlafen wälze ich übrigens auch keine Probleme, sondern meditiere und das schon seit nunmehr 40 Jahren. Ich sinke nicht in den Schlaf mit Sorgen, sondern mit Vorfreude auf den kommenden Tag mit seinen Herausforderungen. Ich kann gar nicht genug Arbeit haben und ich werde niemals müde, neues zu lernen, Fehler zu machen und mich über diese ähnlich zu freuen wie über meine Erfolge, weil ich mir bewusst bin, es ist auf dieser Erde weder Erfolg ohne Misserfolg möglich noch das Lernen ohne Fehler.

Ebenso wenig kann ich meine Berufung von meiner Freizeit trennen, denn beides ist für mich ein und dasselbe.
Natürlich kenne ich Pausen und Erholungsphasen. Da ich aber durch meine Arbeit keine Energie abbaue, sondern vielmehr welche gewinne, muss man mich in meinem Arbeitsfluss eher bremsen anstatt zu peitschen. Und das gilt nicht nur für jene Aspekte meines Lebens, die mir wirtschaftlich etwas einbringen. Das gilt für alles, was ich in Angriff nehme. Ob dies nun meine Kinder sind, der Haushalt, das Fahren eines Autos oder das Warten auf einem Amt – all das genießt meine volle Aufmerksamkeit, wenn es aktuell gefragt ist.

Und jetzt kommt die dritte Enttäuschung: Erfolg kann niemals erzielt werden, indem man sich vor Verantwortung drückt!
Jeder Erfolg ist an Verantwortung gekoppelt; vor allem die Verantwortung für sich selbst, für das eigene Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln.

Erfolgreiche Menschen verstehen zwar zu delegieren, niemals aber delegieren sie die Verantwortung für sich selbst an die Umstände, die schlimme Kindheit, den falschen Partner, die schlechte Wirtschaftslage oder die böse Gesellschaft. Wirklich erfolgreiche Menschen sind vollends in der Eigenverantwortung, weil sie wissen, dass Eigenverantwortung gleichbedeutend mit Autonomie ist.

Als allerwichtigster Aspekt in Sachen Erfolg – den habe ich mir extra für das Ende dieses Artikels aufgehoben – stehen diese zwei Faktoren: Hingabe und Liebe.

Niemand kann, in welcher Sache auch immer, erfolgreich sein, wenn er sich der Sache nicht vollends hinzugeben bereit ist. Denn Hingabe ist ein Akt der Liebe. Und Liebe ist die Grundlage aller schönen, großen, erhabenen und durchsetzungsstarken Erscheinungen im Leben.
Ohne Liebe ist alles nichts. Ohne Liebe ist jeder Erfolg eine Suppe ohne Salz, jeder Triumph ein Kuss ohne Gefühl, eine Umarmung ohne Wärme, ein Haus ohne Leben oder ein Auto ohne Räder.

Zusammengefasst kannst du gar nicht anders als erfolgreich zu sein, wenn du dein Wirken auf diese drei Säulen baust:

  1. Unbändiger Fleiß
  2. Totale Verantwortung
  3. Liebevolle Hingabe

– Klingt zu einfach?
Nun, das ist es wohl auch. Aber die genialen Dinge sind immer schon die einfachen gewesen. Kompliziert kann jeder. Für Simplizität braucht es eine Menge Grips. Und auch den muss man entwickeln, wenn man Erfolg haben möchte.
Ja, es ist wirklich so einfach. Und das ist es wohl nicht nur für mich persönlich, sondern für jeden, der die Eier dazu hat, sich selbst und sein Wirken auf diese zuvor genannten drei Säulen zu stellen.

Du kannst es gerne selbst testen, indem du damit beginnst. Jetzt. Hier. Ganz egal, wie widrig die Umstände auch scheinen. Völlig gleich, was andere zu deinen Ideen sagen. Tue es. Oder tue es nicht. Ein dritte Option existiert nicht

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Jesus Christ Megastar


Man muss ein gewisses Bewusstsein erlangt haben, um den Christus innerlich aus dem religiösen Kontext herauszulösen. Mit dem Buddha gelingt es fast jedem, weil der Buddha derzeit populär ist. Mit dem Christus haben viele ein Problem. In Wahrheit aber haben sie dieses Problem nicht mit dem Gesalbten, sondern mit sich selbst. Es fehlt ihnen das Bewusstsein, innerlich etwas freizugeben, was immer schon frei war. Sie sperren es weiterhin in die begrenzten Boxen ihrer Dogmatik und wundern sich, warum es klemmt. Daher ist da noch ein langer Weg zu gehen.

Wer es geschafft hat, den Christus außerhalb der Religion zu finden, ihm dort in Freiheit zu begegnen und ihm in Hingabe zu folgen, der kann unmöglich an die gut verpackte, total moderne aber leider satanistische Lehre vom eigenen Schöpfertum glauben. Dabei wäre es so leicht, aus der Selbsttäuschung zu erwachen. Man müsste nur den Mut zur Wahrheit finden, statt mit der blökenden Herde zu laufen. Ich bin frei, sagt das esoterische Schaf und läuft den anderen esoterischen Schafen blind hinterher, denn da vorne wird schon eines dieser Schafe sein, das den Weg kennt. Ich mache nicht mit, sagt das esoterische Schaft und macht mit bei der Esoterik. Ich bin Schöpfer meiner Realität, sagt das esoterische Schaf und wiederholt damit eine Floskel, die fernab jeder Realität ist.

Kein Mensch ist Schöpfer seines Lebens. Kein Mensch ist Schöpfer seiner Welt. Natürlich macht die eigene Perspektive eine gewisse Wahrnehmung und somit auch eine bestimmte Erfahrung der Realität aus, das aber ist…

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Ein Brief an Jesus


Von so vielen guten Lehrern wurde ich im Laufe dieses Lebens unterrichtet. Die meisten davon würde man wohl nicht als Meister bezeichnen und doch haben sie mich Lektionen gelehrt, die essenziell waren. Ohne diese Lehrer und ihre oftmals schmerzhaften Lehren, wäre ich nicht der Mensch geworden, der ich heute bin. Trotzdem nenne ich sie lediglich „Lehrer“ und niemals „Meister“.
Denn über all diesen Lehrern gibt es nur einen, der jeher und deshalb auch bis zum Ende der Zeit mein Meister sein wird. Dieser Meister bist du, mein Herr Jesus. Manche nennen dich Jeshua. Andere gaben dir den Namen Immanuel.
Ich nenne dich Jesus, den Christus, den eingeborenen Sohn des einzigen Vaters. Bislang bin ich vielen gefolgt, ohne dich aus den Augen zu verlieren. Seit einigen Jahren will ich die vielen aus den Augen verlieren, um dir allein zu folgen. Denn als Christ kam ich zur Welt. Als Christ wurde ich getauft. Und als Christ gehe ich nicht in die Kirche, obwohl ich meine Luther-Bibel meistens bei mir habe.

In all den Lehren, die ich studiert habe, stecken Wölfe. Nur in der deinen nicht. Kein Fehler, kein Wolf ist darin. Deine Anweisung an mich und all meine Brüder und Schwestern ist die härteste und zugleich die einfachste von allen, denn du sagtest, ich gebe euch ein neues, ein elftes und ein zwölftes Gebot:
„Du sollst den Vater über alles lieben, ehren und achten. Du sollst deinen Nächsten lieben, wie ich dich liebe.“

Es fällt mir leichter, den Vater zu lieben als meinen Nächsten. Die sogenannten Bösen, die liebe ich besser als die Blöden. Ich kann einen Mörder eher lieben als einen Idioten, der nicht weiß, dass er einer ist, weil der Mörder um sich weiß, der Idiot jedoch nicht. Dabei sollte ich sie doch alle lieben.
Das ist so dermaßen schwer, mein Herr. Daher wird mir mit jedem Tag, an dem ich dich ansehe, klarer, welch großer Mensch du warst, denn du hast sie alle geliebt – nicht nur die Mörder, Kinderschänder, Diebe, Huren und Heuchler, sondern auch und vor allem die Idioten, von denen es zu deinen Zeiten wohl mindestens genauso viele gab, wie zu meinen Zeiten. Vielleicht waren es damals aber sogar doppelt so viele.

Wie kann ich deiner gerecht werden?
Wie kann ich am meisten den Vater lieben, wenn du mich doch selbst zum Vater gemacht hast?
Wie kann ich Gott über meine Kinder stellen, wenn ich doch weiß, dass es auf Erden niemals jemand geben wird, den ich mehr als meine Kinder lieben werde?
Wie kann ich dir ein Jünger sein, der deiner würdig ist?

Ich wünschte, ich trüge nicht nur Davids Namen und vielleicht ein wenig von seinem Mut, sondern ich hätte auch den Glauben Abrahams und die Liebe zu Gott wie Hiob.
Ich wünschte, ich könnte mein Kreuz tragen mit derselben Liebe, Kraft und Demut, wie du das deine getragen hast.

Wie kann ich dir so nahe sein, wie du mir nahe bist?
Weißt du, wie oft ich nach deiner Weisheit schreie innerlich? Nach deiner Güte und nach deiner Hingabe?

Wenn ich meiner kleinen Tochter die Füße wasche, dann wasche ich sie doch auch dir. Wenn ich ihr das Haar kämme, dann kämme ich es doch auch dir. Aber ich sollte allen die Füße waschen und allen das Haar kämmen. Und doch gelingt es mir nicht, obwohl meinem Herzen danach verlangt.
Wenn ich vor vielen Menschen spreche, dann will ich, dass mein Mund dir gehört, und doch muss ich immer darauf achten, kleiner zu werden, damit du größer werden kannst.
Weshalb hast du mich vor viele Menschen gestellt, um zu ihnen zu sprechen?
Wieso gabst du mir diese Rolle des ewigen Außenseiters?
Warum willst du mich im TV und im Radio haben?
Wie ist es möglich, dass sich andere ein Nest bauen, ich aber ewig wandere?

Du bleibst mir die Antwort schuldig, weil du weißt, dass ich sie bereits kenne.

Weißt du, wie sehr ich dich zu lieben wünsche und wie oft ich mich selbst dabei ertappe, dich zu verraten?

Du weißt es. Du weißt alles über mich. Und doch liebst du mich, den Idioten, der wenigstens weiß, dass er einer ist.

Du liebst mich und hast mich niemals aufgegeben. Ich würde dir gerne versprechen, dass ich dich auch niemals aufgeben werde, um mir gleich darauf selbst den Gedanken abzuschneiden, da mir bewusst ist, dass nur der Vater selbst Versprechen geben darf. Kein Mensch darf versprechen, kein Mensch darf schwören, denn wie du sagtest, ist der Mensch sofort des Bösen, wenn er schwört.
Du sagtest: „Wenn man euch fragt, so sei eure Rede ‚Ja, ja und nein, nein!‘, aber schwört nicht und sprecht nicht mehr als dass ihr gefragt wurdet.“
Und ich erinnere mich an Simon, den Petrus, der dich verleugnet hat, ehe der Hahn dreimal kräht. Ich will kein Petrus für dich sein. Ich wäre lieber der Judas, der in deinem Auftrag geht, um dich ausliefern zu lassen, denn der hat dich mehr geliebt als der Petrus. Ich wäre dir lieber ein Jünger, der dir nichts verspricht, aber wie ein Lamm folgt ohne zu scheitern.

Von all den großartigen Lehrern bist du mein Meister. Mein einziger Meister. Und ich werde Leben um Leben führen müssen, bis ich es wert bin, dir die Füße zu waschen wie du mir die meinen wäscht. Aber eines Tages, mein Herr, da will ich vor dir knien, um meinen Mund auf deinen Fuß zu legen, und du sagst: „Steh auf! Es ist vollbracht!“, auf dass ich nie wieder zurück muss in diese Welt.

Ich bin ein schlechter Christ. Aber ich will ein ausdauernder schlechter Christ sein. Einer, der durchhält und sich mit allen anlegt, wie du dich mit allen angelegt hast.
Die Welt will ich herausfordern und ihre Schriftgelehrten, die Heuchler. Die Kinder will ich lieben, denn nur in ihrer Nähe bin ich dir wirklich nahe. Sind die Kinder um mich, bist du es auch. Und hätte ich ein Heer in deinem Namen zu bilden, ich würde nicht die stärksten und grimmigsten Männer um mich scharen, sondern die Kinder. Ich würde mit ihnen ins Feld ziehen, aber keiner würde ein Schwert tragen, sondern das Herz. Mit den Kindern im Rücken würde ich auf ein Schlachtfeld ziehen, auf dem die Herzen tanzen und nicht die Klingen. Blumen würden wir bringen, keine Kanonen. Wir würden die Richter nicht richten, sondern entmachten mit einem Lächeln. Wir würden mit einem lauten Lachen die Feldherren entwaffnen.

Macht wünsche ich. Macht nicht über etwas, sondern Macht für etwas. Ich wünschte, ich hätte die Macht für die Kinder dieser Welt, damit kein Kind mehr erleiden muss, was alle Kinder heute erleiden: Eine Welt ohne Liebe. Eine Welt mit Teilzeiteltern und Inobhutnahmen durch ein verlogenes Jugendamt. Eine Welt mit Schulen, die Lüge lehren. Eine Welt, die das Goldene Kalb anbetet. Eine Welt, die Kindern Spielplätze statt wahre Freiheit gewährt.
Ich wünschte, du gäbest mir Macht für diese Kinder. Nicht für ihre Eltern wünsche ich diese Macht, sondern in ihrem Namen, im Namen der Kinder, denn ihnen ist das Himmelreich. Bis sie zur Schule gehen, dann sind sie automatisch in der Hölle, wo man ihren Geist abtötet und ihre Seele einfriert, damit sie Arbeiten machen, die sie hassen und Scheiße kaufen, die sie nicht brauchen. Damit sie leer und lieblos in Leasingautos sitzen und über Bankdarlehen sinnieren, mit denen sie nicht nur ihren Leib sondern auch ihre Seelen verkaufen.
Darum wünschte ich, du gäbest mir Macht nicht über etwas, sondern für etwas. Für die Kinder, denn sie allein sind es wert sich zu schenken. Sie sind das einzige Gut auf Erden, für das es zu sich zu leben lohnt.

In den Vatikan würde ich ziehen und das Ottern- und Schlangengezücht austreiben in deinem Namen. Die Tempel würde ich niederbrennen und dich von den toten Kruzifixen holen, damit du in den warmen Herzen und nicht an kalten Wänden lebst. Gott würde ich anrufen, wenn ich seine Nummer hätte, und sagen: „Du kannst jetzt neu mit uns anfangen, wir Idioten haben es kapiert!“.

Ich liebe dich nicht ausreichend, aber ich will es können. Ich will dich so lieben, wie du mich liebst. Und ich habe Angst, wenn ich so etwas sage, weil ich weiß, dass du mich beim Wort nehmen wirst. Das bedeutet, dass du mir das schrecklichste Schicksal schenken könntest, um zu prüfen, ob ich Wort halte. Das ist der Grund, warum ich dich fürchte. Ich fürchte dich, weil ich dich tatsächlich lieben könnte und somit der ganze Traum ein Ende fände.
Ich liebe dich nicht genug. Aber ich will dich genug lieben können. Weil du die einzige Liebe sein sollst, dich ich kenne.
Bis dahin schreibe ich dir weiterhin Briefe. Bis dahin sage ich mir immer dann, wenn alles mal wieder beschissen aussieht, weil es nicht nach meinem Kopf geht:
„Herr, du bist der Hirte! Ich bin nur das Lamm! Du bist der Hirte, der den Weg kennt. Und ich bin das dumme Lamm, das dir bloß zu folgen braucht.“

Dein Lamm will ich sein. Denn du, du bist mein Hirte.

In der aufrichtigen Absicht dich lieben zu können, wie du mich liebst,
dein schlechtester Jünger

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Andersmensch TV – Einfach leichter leben


Oft braucht es nur winzige Anpassungen, um dem Leben eine neue Richtung zu geben. Keine Kraftakte oder Wunder sind nötig, um einfach leichter zu leben. Es sind die simplen Einsichten, die unser Leben reich, kraftvoll und harmonisch machen. Deshalb ist es wichtig, immer wieder auf diese Erkenntnisse zu achten…

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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Eine Kunst, glücklich zu sein


In meinem Leben gibt es zwei Menschen, die praktizieren eine seltene Kunst: Sie sehen in allem etwas Schönes. Oder besser gesagt, sie bemühen sich, in allem das Schöne zu finden. Und es sind diese beiden meine ganz besonderen Lehrer im Glücklichsein. Obwohl ich sie oft dafür kritisiert, manchmal sogar belächelt habe, zu meiner Schande. Denn ich war der Ansicht, sie würden sich damit selbst betrügen. Das aber, so weiß ich heute, tun sie nicht. Sie gehen einen sehr weisen Weg…

Paramahansa Yogananda, der indische Yoga-Meister, Philosoph und Schriftsteller, war bei seinen Schülern dafür bekannt, in wirklich allem das Schöne zu finden. Und ähnlich wie ich, lehnten ihn seine Schüler genau dafür manchmal ab. Man lehnt eben oftmals jene ab, die einem das Meiste beibringen können. Bis man dann doch den inneren Widerstand niederlegt, weil man für sich die Hingabe entdeckt hat. Man kann nur wirklich dann wachsen, wenn man gegen das Wachstum keine Widerstände mehr hegt. Wachstum geschieht durch Hingabe an die Veränderung, aber das will ich hier gar nicht behandeln…

Ich wollte dir lieber davon erzählen, dass Yogananda wirklich in allem, selbst in den hässlichsten Dingen und Erfahrungen, immer noch das winzige Kleinod der Schönheit erkennen konnte, denn dieses steckt tatsächlich in allem, wenn man es zu erkennen weiß. Die Schüler Yoganandas aber wollten das nicht akzeptieren. Sie waren der Ansicht, dass auch ihr stets unerschütterlich positiver Meister in dieser Fähigkeit Grenzen haben musste. Also überlegten sie lange, womit sie den Meister konfrontieren konnten, sodass es ihm unmöglich sein müsse, etwas Schönes darin zu finden. Und sie entschieden sich für einen sich im ekelhaftesten Stadium der Verwesung befindlichen toten Fuchs, den sie ihm vor die Füße legten. Der Fuchs stank bestialisch und sah schrecklich aus mit all den Maden in seinem aufgedunsenen, geplatzten Leib. Das Fell war struppig und stumpf, die Augenhöhlen leer und grausig. Aus dem starr geöffneten Maul hing ihm die Zunge und üble Säfte quollen aus ihm hervor. Die Schüler waren sich absolut sicher, der Meister würde darin niemals etwas Schönes finden können. Doch Yogananda betrachtete den verwesenden Fuchs, lächelte erfreut und sagte: „Meine Güte! Wie schön das Sonnenlicht in den schneeweißen Zähnen des Fuchses glitzert…“

– Er vermochte selbst darin etwas zu finden, das ihn erfreute. Und das ist eine sehr hohe Kunst des Glücklichseins, die jeder für sich üben kann. In wirklich-wirklich allem steckt ein Funken Schönheit. Selbst in den schrecklichsten, ekelhaftesten Dingen, selbst in den schmerzvollsten und widrigsten Erfahrungen kann man Schönheit finden, wenn man es nur möchte. Man kann es, ohne sich selbst dabei auch nur im geringsten zu belügen. Man muss das Schöne bloß erkennen.

Mit diesen Worten möchte ich vor allem jene beiden Menschen in meinem Leben öffentlich ehren, die mir diese Kunst durch ihre Lebensanschauung vermitteln, denn sie werden es lesen und wissen, ich meine sie. Und ich möchte sie auch dir näher bringen, diese Kunst des Glücklichseins. Was auch immer du betrachtest, was auch immer du erlebst – lass uns das Schöne darin finden! Ich schätze, wenn wir das können, blicken wir ständig in das Antlitz Gottes, was uns zeigt, wir haben immer einen Grund, um trotzdem glücklich zu sein. Ganz gleich, was auch geschehen mag und wie dunkel das Tal auch sein will durch das wir gehen. Da ist immer irgendwo das Licht der Göttlichkeit. Manchmal vielleicht nur wie das schwache Flackern einer weit entfernten Kerze in mondloser Nacht. Aber es ist da. Und so wandern wir von einem Kerzchen zum nächsten, indem wir uns auf das Schöne einstimmen. Das ist eine Kunst, glücklich zu sein. Und ich lade dich dazu ein, sie mit mir gemeinsam zu üben.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wenn alles endet, weil alles beginnt


So viel Zeit meines Lebens hatte ich damit zugebracht, das, was geschieht, verstehen und einordnen zu wollen. Ich war der Ansicht, ich gehöre irgendwie, irgendwo zu irgendwem und zwar irgendwann. Doch niemals war ich weiter von der Wahrheit entfernt, als zu diesen Zeiten.

Die dunklen Täler, durch die ich gehen musste, will ich nicht zählen noch bin ich darauf stolz oder blicke in Selbstmitleid darauf zurück, denn heute weiß ich: Alles, was in unseren zahlreichen Leben geschieht, ist neutral. Wir selbst sind es, die daraus etwas Gutes oder Schlechtes, etwas Spirituelles oder Profanes machen durch unser Urteil darüber. Urteile, die uns zwingen in ihrem Sinne zu leben. Urteile, die uns dunkle Täler schaffen. Dunkle Täler, aus denen wir raus wollen. Und ich wollte da raus.
Aber ich brauchte sie, diese dunklen Täler, ich brauchte die vollständige Zertrümmerung meines alten Ichs und seiner Vorstellungen über das Leben, die Liebe und Gott. Ich brauchte die absolute Hoffnungslosigkeit, die absolute Machtlosigkeit, die absolute Verzweiflung sowie die totale Zerstörung all dessen, was ich bisher glaubte zu wissen und zu sein.
Ich brauchte mein Leid und das Leiden an diesem Leid so sehr, dass ich es sogar anderen antat, nur um davon genug abzubekommen.
Ich glaubte tief in mir drinnen, dass ich das wirklich brauchte. Und ich brauchte es tatsächlich, so wie wir das alle brauchen. Du brauchst es. Ich brauchte es. Bis zu dem Punkt, an dem es keine Steigerung mehr gab und ich von selbst zu Gott rief und flehte: „Herr, ich habe jetzt genug! Ich habe wirklich-wirklich genug. Ich bin es müde, mich selbst leiden zu sehen. Ich bin es müde, andere leiden zu sehen. Ich habe wirklich genug jetzt!“. Und das tat ich eine ganze lange, schrecklich schöne, schmerzvolle Nacht hindurch, nach all den dunklen Tälern, durch die ich mich und meinen Nächsten gejagt hatte in meiner Sucht nach vorsätzlicher Blindheit vor dem Offensichtlichen. Und Gott antwortete, wie immer, jedoch erst dann, als ich auch vom Flehen genug hatte, vom Weinen und Bereuen, als ich auch mit meiner Selbstverurteilung an die letzte Grenze stieß. Er sagte nur: „Ich weiß!“.

Der Moment, in dem ich aus tiefstem Herzen, in aller Aufrichtigkeit zu der ich fähig bin, beschloss, nicht mehr leiden zu wollen, war jener Augenblick, da ich mich einer Liebe öffnete, und zwar das erste Mal wirklich in Hingabe, die mir Inkarnation über Inkarnation angeboten wurde, die ich aber mehr fürchtete als alles, was ich jemals gefürchtet habe.
Es war die Liebe des Christus, des Buddhas. Jene Liebe, die meinen Tod bedeuten würde, meine Auflösung. Denn du kannst nicht wirklich lieben, wenn du nicht bereit bist zu sterben. Du musst nicht bereit für deinen physischen Tod sein, sondern vielmehr für den Tod des Egos. Es ist der Tod deines selbstsüchtigen, leidvollen, besitzergreifenden, unersättlichen Egos, das sterben muss, um ein neues Ego zu gebären. Ein Ich, das sich mehr wie eine Quelle als ein Schlund anfühlt. Ein Ich, das mehr ein Selbst als ein Ich ist.

Erst als ich meine Bereitschaft zum Tod meiner alten Form aus tiefstem Herzen zum Ausdruck brachte, wurde mein Herz auch tatsächlich offen für diese Liebe. Eine Liebe, von der ich spüre, dass sie mich niemals wieder abhängig machen wird von einer bestimmten Form, in der sie sich zu äußern hat, oder von einem bestimmten Menschen, zu dem sie fließen soll. Eine Liebe, die da sein darf für jeden im selben Maße aber auch für jeden auf besondere, einzigartige Weise. Eine Liebe, die weder mich an andere noch andere an mich zu binden wünscht, um damit alle Türen zu öffnen, damit echte Beziehungen möglich werden.
Eine Liebe, deren Ende ich niemals erreichen werde oder will. Eine Liebe, die täglich wächst, auch wenn ich sie nicht jeden Tag auf dieselbe Weise in derselben Kraft spüren kann, aber ich weiß, sie ist da. Ich weiß es. Und das ist auch das Einzige, was ich heute weiß.

Ich habe niemals weniger gewusst als jetzt. Ich war niemals weniger irgendwie, irgendwo mit irgendwem, der irgendwann kommen würde, als jetzt. Aber ich war auch niemals erfüllter, dankbarer und demütiger mit mir selbst und allen anderen als jetzt.

Ob ich glaube, fertig zu sein?

– Nein, das bin ich wahrlich nicht, weil ich spüre, dass ich erst jetzt richtig begonnen habe; und ich weiß noch nicht einmal genau, womit. Es ist nicht mehr wichtig zu wissen, zu verstehen, einzuordnen oder zu steuern. Es ist nichts mehr wichtig und nichts mehr unwichtig. Es alles nur noch so, wie es ist. Es ist alles angenehm leer, weil es so überreichlich voll ist. Es ist da nur noch das fünfjährige Kind, welches ich wieder bin, das sich staunend einem Leben hingibt in der intuitiven Erkenntnis, dass es nichts anderes gibt als Liebe.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wie erleichtere ich einen Transformationsprozess?


Transformation geschieht nicht durch irgendwelche „Energien“, magische Rituale oder sonstige mysteriöse Kräfte außerhalb von dir, sondern allein durch dich selbst. Bewusste Transformation ist eine Frage deiner Wahl, eine Entscheidung, die du ganz klar triffst. Und Transformation bedingt einen Prozess, durch den sie sich ereignet.
Du kannst dir diesen Prozess erleichtern, wenn du ein paar Grundlegende Fakten begreifst:
Erstens gibt es keine unterschiedlichen Energien, sondern nur eine einzige Energie in verschiedenen, formgebenden Schwingungsfrequenzen, und zweitens trägt jeder Mensch selbst die volle Verantwortung für seine persönliche Entwicklung, deren Wesen aus transformatorischen, die eigene Grundschwingung verändernden Prozessen besteht. Dies ist der erste Schritt, den es zu verinnerlichen gilt.

Ohne Erhöhung der individuellen Grundschwingung keine Wandlung. Ohne Wandlung keine Entwicklung. Deshalb solltest du Techniken nutzen, die das Schwingungsfeld deiner gegenwärtigen Form erhöhen – die wirkungsvollste davon ist echte Meditation, aber auch Töne aus dem Bereich der Solfeggio-Frequenzen können unterstützend wirken.

(Bei den Solfeggio-Frequenzen handelt es sich ursprünglich um eine Sechstonleiter, welche bereits in antiken Hochkulturen zum Einsatz kam. Im frühen Mittelalter fanden die Solfeggio-Frequenzen zur Intonierung heiliger Gesänge Verwendung, so z.B. bei den Gregorianischen Gesängen, deren stark bewusstseinserweiternde Wirkung damals festgestellt wurde.)

Fachmännisch durchgeführte Chakra-Harmonisierungen helfen dir, in Balance zu bleiben. Regelmäßige Spaziergänge in gemächlichem Tempo mit dir allein in der Natur sind ebenfalls hilfreich und klären deinen Geist.
Die Reduktion der Nahrungsaufnahme, aber kein echtes Fasten, entlastet deinen physischen Körper. Die reichliche Zufuhr positiv informierten Wassers ist dabei genauso bedeutend wie ausreichend Zeit für dich selbst.
Auch ausgedehnte Meersalzbäder unterstützen die Transformation, da sie dich nicht nur körperlich sondern auch geistig reinigen. Achte bitte darauf, dass das zugesetze Meersalz frei von Jod und Fluorid ist!
Wesentlich bei der Transformation ist Hingabe und Demut sowie die aufrichtige Absicht, sich tiefgehend zu wandeln.

Für eine Raupe ist es harte Arbeit, sich zu einem Schmetterling zu entpuppen. Da ist keine magische Energie im Spiel, sondern die Hingabe der Raupe an ihre Bestimmung. Transformation ist ein heiliger Prozess, ein mutiger Akt des Loslassens der einstigen Form zugunsten der neuen Form, denn du musst bereit sein, die alte Version von dir selbst sterben zu lassen, um die neue zu gebären. So wie die Raupe sterben muss, um im Schmetterling neu geboren zu werden. Dazu gehört auch das Loslassen alter Denkmuster und Paradigmen, aber auch die Überwindung alter Ängste und das Erkennen deiner inneren Schattenseiten.
Man kann, wenn man sich darauf versteht, gewisse Zeitqualitäten nutzen, um sich die eigene Wandlung zu erleichtern, aber transformieren kannst du dich letztlich nur selbst, nicht der Mars, der Jupiter oder die Venus tut das mit dir, sondern du tust das für dich selbst und mit dir ganz allein.

Transformation fordert die Rückstellung des Egos zugunsten der Seele. Das Ego aber wird gegen die Seele kämpfen wollen, weil es nicht anders kann, als sich gegen alles Neue zu verwehren. Am meisten wehrt es sich gegen die Tatsache, die natürliche Tendenz der Seele zur Hingabe an die Wandlung akzeptieren zu müssen.
Wandlung im Sinne spiritueller Evolution bedeutet stets die Transformation vom Guten zum Besseren. Dabei löst sich immer ein Stück Ego mit auf, bis es eines Tages nur noch als ein winziges Fünkchen im heiligen Raum der Seele zurückbleibt, gerade mal groß und zart glühend genug, um dich hier auf dieser Erfahrungsebene zu halten als jene Person, die du verkörpern möchtest.
Je kleiner du also dein Ego im Prozess der Transformation machen kannst, desto weniger Widerstand, desto weniger Schmerz wird es dabei geben. Je offener du für alles bleibst und je weniger Wunder du erwartest, desto tiefgehender wird die Wandlung und desto größer die Wunder sein, die du dadurch erfährst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2017 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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