Andersmensch TV – Eso Shit!


Dieses Video ist voller Wertung und esoterischer Incorrectness. Es ist weder schmackhaft noch konform mit Einhorn und Feenstaub. Vielleicht wühlt es dich auf, vielleicht erheitert es dich. Auf jeden Fall aber wird es deine Sicht auf Esoterik und Spiritualität herausfordern… Wie auch immer: Bleib in der Liebe!

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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Von Wahrheit und Heuchlern


Wahrheit ist nicht bequem und Wahrhaftigkeit eine Tugend, die in einer Welt der Lügen nicht gut ankommt. Daher nimm es nicht so schwer, wenn Menschen dich ablehnen, weil du aufrichtig das sagst, was du wirklich-wirklich denkst, das zeigst, was du wirklich-wirklich fühlst, und das lebst, was du wirklich-wirklich willst.
Menschen, die mit dem Finger auf dich zeigen, vergessen gerne, dass dabei drei Finger immer auf sie selbst deuten.
Du weißt ja, nur wer den Ball hat, wird angegriffen. Und der Ball ist stets die Wahrheit. Alle sind hinter ihm her, aber nur wenige können ihn halten.
Wusstest du übrigens, dass z.B. Osho, nachdem man ihn aus den USA verwiesen hatte, in keinem Land der Welt mehr Niederlassungsbewilligung erhielt?
– Das lag gewiss nicht daran, weil sein Bart zu lang war oder er mit zu vielen Frauen Sex hatte, seine 72 Rolls Royces keine Garage fanden oder seine Rolex zu zahlreich mit Diamanten besetzt waren. Es lag daran, dass er wahrhaftig war. Und Wahrhaftigkeit ist immer kontrovers, sie ist immer widersprüchlich, sie wird stets polarisieren. Wahrhaftigkeit ist der Erleuchtete im Bordell, der närrische Weise, das wahnsinnige Genie, der sündige Heilige – dumme, unbewusste Menschen bringen die Kontroverse einfach nicht unter einen Hut; er ist ihnen zu eng, um weitläufig zu erkennen.
Es gibt rund 7 Milliarden Wahrnehmungen, aber nur eine Wahrheit, denn Wahrheit bleibt immer gleich. Ganz egal, wer sie verkündet, sie ist unveränderlich – daran ist sie zu erkennen.
Und Heuchler tun so, als wünschten sie die Wahrheit, wenn sie ihnen aber begegnet, wollen sie sie töten, weil sie durch die Wahrheit an ihre eigene Lüge erinnert werden.
Es gibt so viele Heuchler auf dieser Welt. Daher ist es egal, was andere über dich sagen – sie werden sich immer das Maul zerreißen, um von ihrer eigenen Scheiße abzulenken. Was auch immer du tust, wie auch immer du dich verhältst – sie werden stets etwas finden, wofür sie dich verurteilen können. Und je massiver sie dich verurteilen für das, was du verkörperst, desto wahrhaftiger bist du.
Sobald du erst einmal zu dir selbst erwacht bist, sobald du begonnen hast, wahrhaftig zu sein, werden sie alles dransetzen, dich zu diskreditieren, dich zu diffamieren und fertig zu machen. Denn es gibt immer etwas, das man gegen dich verwenden wird können. In jedem Leben existiert genug Mist, um die Felder anderer damit zu düngen. Daher nimm es nicht zu schwer, wenn sie auf dich losgehen. Du solltest darauf eher stolz sein, denn es ist ein Zeichen für deine Authentizität, für deine Wahrhaftigkeit. Geh unbekümmert deinen Weg, ganz gleich, ob das anderen gefällt oder nicht, denn:
Was kümmert ‘s den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Mut zur Dunkelheit


« Die Unterdrückung und Verleugnung deiner inneren Dunkelheit ist jene Kette, die dich an sie bindet. Wenn du lange genug die Dunkelheit in dir verneinst, wirst du letztlich zum Heuchler, zu einer bedauerlichen Witzfigur – ein schwindendes Licht, das vergessen hat, die Dunkelheit als seinen Rahmen zu nutzen. »

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek – Der Andersmensch. Foto by Babou Lina © 2012. grafik & design by alphawolf © 2015.


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Esoterischer Psychopath oder wahrhaftiger Mensch?


Das gefährlichste Ego von allen ist das spirituelle Ego. Es gibt keinen Bereich dieser ohnehin durch und durch neurotischen Gesellschaft, der stärker von Gier, Neid, Zorn, Eifersucht, Missgunst, Ängsten und Hasszuständen geprägt ist, als die sogenannte Spirituelle Szene. Nirgendwo findest du mehr Menschen, die ein absolut unzutreffendes Selbstbild pflegen, als unter jenen, die sich selbst “Lichtkrieger” nennen. Allein diese Bezeichnung offenbart bereits die Pathologie dieser Mischpoke – kein Krieger kann sich selbst oder die Welt ins Licht oder den Frieden führen. Ein Krieger kann nur eines – Krieg führen! Das besagt bereits der Terminus. Egal wieviel Licht diese Menschen auch heucheln – in Wahrheit sind sie Krieger. Und Krieger sind für den Krieg geschaffen. Denn genau das ist es auch, was sich hinter den meisten sogenannten Spirituellen der neuen Zeit mit ihren zweifelhaften Channelings, farbenfrohen Kartendecks, duftenden Räucherstäbchen und glitzernden Kristallen so heimtückisch offenbart: Krieg!

Wehe, du lebst nicht genug “Licht & Liebe”! Wehe, du spielst nicht ausreichend mit bunten Kristallen! Wehe, du ernährst dich nicht vegan oder zumindest vegetarisch! Wehe du zweifelst an, dass ein Lichtkrieger zu Gottes “Auserwählten” zählt!
– Du wirst sofort mit dem Lichtschwert Erzengel Michaels niedergestreckt, du hoffnungslos den Dunkelmächten Verfallener!

Das gefährlichste Ego von allen ist das spirituelle Ego. Nirgendwo wirst du mehr beratungsresistente, verblendete und verblödete Seelen finden, als in der sogenannten Spirituellen Szene. Nirgendwo sonst kommt es zu mehr Konkurrenzverhalten, Manipulation und Unterdrückung, als unter den “Kriegern des Lichts” – all das unter dem Deckmantel von “Licht & Liebe”.

Das gefährlichste Ego ist das spirituelle Ego. Es ist bereits bewusst genug, sich geschickt zu tarnen. Es weiß, wie es sich hinter dem stupid aufgesetzten, scheinerleuchteten Dauergrinsen und dem phlegmatischen Blinzeln, das an eine im Nirwana schwebende Hindu-Kuh erinnert, verbergen kann. Und es weiß geschickt seine eigenen Schatten auf dich zu projizieren.

Die sogenannte Spirituelle Szene ist höchst pathologisch. Sie bringt am Fließband das hervor, was ich “Esoterische Psychopathen” nenne. Dieser Menschentypus braucht weniger Energieheilung als vielmehr psychologische Abklärung, denn das Selbstbild, das die meisten “Lichtkrieger” pflegen, ist ein höchst verklärtes. Sie halten sich für auserwählt, erhaben und überirdisch. Das aber ist weit entfernt von authentisch gelebter Spiritualität.

Authentisch gelebte Spiritualität ergibt sich aus Selbstreflexion, Selbsterkenntnis und Wandel. Wahre Spiritualität bedeutet, zutiefst menschlich zu sein. Es bedeutet, alle Aspekte des Menschseins zu integrieren, zu akzeptieren und dadurch zu transzendieren. Es gibt keine höhere Form der Spiritualität als das totale Menschsein. Wenn du aber vor lauter “Licht & Liebe” dich selbst nicht mehr erkennst – wie willst du da noch Mensch sein?
– Die Unterdrückung und Verleugnung deiner inneren Dunkelheit ist jene Kette, die dich an sie bindet. Je mehr du diese Aspekte deines Wesens unterdrückst oder verleugnest, desto vehementer werden sie sich in deinen Lebensumständen äußern. Und wenn du lange genug die Dunkelheit in dir verneinst, wirst du letztlich zu dem, was ich einen “Esoterischen Psychopathen” nenne. Du wirst zu einer bedauerlichen Witzfigur – ein schwindendes Licht, das vergessen hat, die Dunkelheit als seinen Rahmen zu nutzen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Von Heiligkeit und Täuschung


Die meisten Menschen sehnen sich nach einem Führer, einem Hirten, einem starken Menschen, der kommt und ihnen den Weg weist; der alles richtet, was sie selbst kaputt gemacht oder verbockt haben. Das ist der Grund, weshalb Politik, Wirtschaft und Religion so gut funktioniert, um das letzte Fünkchen lebendigen Geistes im Individuum durch massentaugliche Manipulation zu ersticken, bis die Menschen zu blinden Schafen werden, die wie Automaten nach vorgefertigten Programmen laufen.
Die Menschen wollen geführt werden, weil sie aufgehört haben der ihrem Herzen immanenten Weisheit zu vertrauen. Sie wurden zu Blinden, die von anderen Blinden geführt werden.
Seit einigen Jahren findest du mit Vorliebe vor allem über das Internet Persönlichkeiten, die du als eine Art alternative Führer erwählst – deine sogenannten Gurus, Coaches und Lebenslehrer.
Du benutzt diese Menschen, wie du Gegenstände benutzt. Du konsumierst, was sie zu geben haben. Wenn dir nicht mehr gefällt, was sie geben, wirfst du sie weg und wanderst zum nächsten vermeintlichen „Führer“. Dieses Phänomen läuft immer nach demselben Schema ab:

Anfangs bist du begeistert, weil es den Anschein erweckt, der ersehnte Führer, der Hirte wäre nun endlich gefunden. Endlich einer, der weiß, wo es langgeht! Endlich einer, der den Weg kennt!
Irgendwann aber entdeckst du Schatten an dieser Person. Du erkennst plötzlich Menschlichkeit, die sich stets durch Wundervolles aber auch durch Abgründiges äußert. Dann bist du schockiert, wütend und frustriert; du beginnst nicht nur an diesem Menschen, sondern auch an dessen Botschaft zu zweifeln. Du fühlst dich einmal mehr belogen und betrogen, schreist bald schon lautstark nach Kreuzigung des vermeintlichen Scharlatans.
Was dabei aber leider vergessen wird: Meist hat dieser Mensch gar nicht geheuchelt. Er hat gar nicht vorgegeben, etwas zu sein, das er nicht ist.
Er ist wohl ein sehr bewusster Mensch, der Zugang zu seiner dem Herzen immanenten Weisheit gefunden hat. Mehr ist er nicht. Diese innere Weisheit möchte er bereitwillig mit anderen teilen, um sie an ihre eigene dem Herzen innewohnende Weisheit zu erinnern. Er tut dies in reiner Absicht. Er begeistert und reißt die Menschen mit durch seine Vorträge, Seminare und Schriften. Das ist im Grunde alles, was er tut. Mehr tut er nicht. Er tut das, weil ein Erwachter gar nicht anders kann, als die Schläfer zu erwecken. Ein Erwachter müsste grundsätzlich gar nichts tun – allein seine Präsenz ist schon ein Weckruf!

Versteckt in seinem Kämmerlein aber wird er nicht viel zu tun haben. Daher bedient er sich einfach der ihm gebotenen Mittel, um seiner spirituellen Aufgabe gerecht zu werden. Er übermittelt öffentlich eine Botschaft. Das ist alles, was er tut. Mehr tut er nicht. Aber was auch immer er tut, er ist dabei vorallem eines: Mensch! Und Menschsein bedeutet nun mal ausnahmslos: Licht und Schatten, Yin und Yang, Stärke und Schwäche, Tugend und Laster. Es gibt keinen Menschen ohne Schatten, so wie es auch keinen Menschen ohne Licht gibt.
Du kannst vom Nordpol zum Südpol, über alle sieben Meere, durch Wälder und Wüsten und sogar über die sieben Berge reisen – du wirst keinen einzigen perfekten Menschen treffen. Erstens, weil es keinen perfekten Menschen gibt. Und zweitens, weil dein Bild von einem sogenannten perfekten Menschen durch völlig idiotische Idealvorstellungen verseucht wurde.

Das, was man dir da als fixe Vorstellung von Perfektion implantiert hat, ist nichts weiter als eine Fata Morgana, ein absurdes Trugbild. Daher wünscht du dir einen Übermenschen zum Lehrer, keinen Menschen. Du erwartest das Unmögliche. Und bist dann wütend, weil es nicht eintritt. Du verlangst nach der Unmöglichkeit des Übermenschen und willst bestrafen, was du eigentlich selbst bist – Mensch!
Du projizierst deine törichten, überirdischen Ideale auf einzelne Personen. Aber sobald du erkennst, dass sich dieses Ideal in jener Person nicht erfüllt, beginnst du diese Person zu verurteilen.
Das ist weder gerecht noch bewusst – das ist schlichtweg dumpfe Blindheit und Selbstgerechtigkeit.

Solange du denkst, ein Heiliger wäre unfehlbar, solange bist du auf dem Holzweg. Ein Heiliger entspricht nicht deinem absurden Ideal von Unfehlbarkeit. Ein Heiliger ist nichts weiter als ein Sünder, der niemals aufgegeben hat.
Etwas Besseres wirst du auf dieser Erde niemals finden als einen Sünder, der niemals aufgegeben hat nach dem Höchsten in sich selbst zu trachten. Das ist es, was wahre Heiligkeit ausmacht – trotz der inneren Abgründe nicht aufzugeben dem Allerhöchsten in sich selbst Ausdruck zu verleihen! Eine andere Form der Heiligkeit gibt es auf dem Planeten Erde nicht.
Aber solange du sowohl den Heiligen als auch den Sünder in dir selbst nicht begreifst und befreist, solange wirst du kreuzigen und hinrichten wollen, sobald dir ein anderer seine natürliche Menschlichkeit offenbart. Du wirst weiterhin die Botschaft ablehnen, weil sie dir von einem (in deinen Augen) unzureichenden Boten überbracht wird. Sowohl den Boten als auch die Botschaft wirst du abtöten durch diese absurde Geisteshaltung.

Das ist der Grund, weshalb in der Geschichte der Menschheit all jene zu Märtyrern werden mussten, die bemüht waren, die Welt zu verbessern – deine überzogenen, verzerrten und entstellten Ideale davon, wie ein „Guter Mensch“ zu sein hat.
Solange du nämlich dem Irtum verfällst, einer, der dich aus dem Dunklen führen möchte, müsse einer sein, der selbst niemals ins Dunkle gerät, solange wirst du deine Helden lynchen wollen. Solange du einen Heiligen nur im absurden Bild des Übermenschen erkennen kannst, solange wirst du im Dunkeln tappen und immer wieder frustriert sein, wenn du letztlich doch nur wieder auf einen weiteren Menschen mit seiner ganzen Menschlichkeit triffst.
Mit anderen Worten: Ein guter Mensch ist ein schlechter Mensch, der niemals aufgegeben hat, ein guter Mensch werden zu wollen. Du wirst niemals etwas Besseres auf diesem Planeten finden. Eine höhere Form der Heiligkeit wirst du niemals antreffen als diese.
Du kannst aber natürlich weiterhin die abgelutschten, unreflektierten Phrasen der Esoteriker wiederkäuen, die auf dieselbe heuchlerische Weise wie die Weltreligionen verkünden, es gäbe weder gute noch schlechte Menschen, dabei aber bereitwillig Balken und Nägel für die nächste Kreuzigung all jener bereitstellen, die einfach in ihrer unverblümten Menschlichkeit ausziehen, um die Welt zu lehren.
Merke: Wahre Heiligkeit ist nichts weiter als total gelebte, ungeschminkte Menschlichkeit. Alles andere ist bloß Scheinheiligkeit.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Konflikt und Harmonie


Eine Partnerschaft kann dich nur dann erfüllen, wenn du erkennst, was du in der Vergangenheit verbockt hast. Dazu musst du dich selbst betrachten. Das erfordert Mut und bedingungslose Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber. Du musst dahin blicken, wo du nicht gerne hinblickst – auf den Egoisten, den Heuchler, den Lügner, das Arschloch in dir!

Es ist nötig, dass du dir eingestehst, dass die Verantwortung für das Gelingen einer harmonischen Partnerschaft bei dir selbst, nicht beim Partner beginnt. Du bist derjenige, den du ändern kannst. Du bist der, der sich immer wieder an der eigenen Nase packen muss, wenn du eine erfüllte, harmonische Partnerschaft wünscht. Solange du dich nicht selbst total ausleuchtest, dich nicht bedingungslos und restlos zu deinen Fehltritten, deinen Vergehen bekennst, solange wirst du immer wieder die Harmonie vermissen, die deine Partnerschaft zu einer erfüllten macht. Dir selbst deine Schattenseiten vor Augen zu halten und sie dir ungeschönt einzugestehen ist der erste Schritt zu echter Harmonie.

Es geht weniger darum, deine Fehltritte und Vergehen auszumärzen, als sie dir selbst endlich im vollen Umfang ihrer Tragweite einzugestehen. Wenn du das kannst, projizierst du sie nicht mehr auf den Partner. Der hat ohnehin genug mit seinen eigenen zu tun – er kann nicht die Last der deinen auch noch tragen. Also erspare dir selbst die Opfer- und dem Partner die Täterrolle. Eure Beziehung ist kein Krimi, sondern eine Liebesgeschichte!

Begreife das, denn es ist essenziell: Du wirst niemals zu wahrer Harmonie finden, wenn du nicht den Mut und die Aufrichtigkeit zur Selbstreflexion entwickelst.
Und erkenne: Harmonie ist nicht die Abwesenheit von Konflikt! Harmonie ergibt sich daraus, wie du mit Konflikten umgehst und was du daraus gewinnst.

Konflikt ist ein Raum für Wachstum und Entwicklung. Konflikt sagt dir, dass du bisher etwas nicht in Liebe zu lösen verstanden hast, weil du dich nicht ausreichend selbstreflektierst. Jeder Streit, jede Krise ist ein weitaus größeres Geschenk als dir bewusst ist.
In friedlichen Phasen kannst du nur gering wachsen, dich kaum entwickeln, weil du in diesen Phasen am Genießen bist. Es bleibt fast kein Raum für Wachstum. Alles in diesen Phasen ist dem Genuss gewidmet. Du kannst in solchen Zeiten erkennen, wie genußfähig du bist, wie groß deine Fähigkeit zur Hingabe an den Frieden, an das Licht in dir ist – dazu sind diese Phasen da.
Der Konflikt aber bietet dir Boden für Selbsterkenntnis hinsichtlich deiner Schatten. Im Konflikt erkennst du den „Arschengel“ in dir selbst. Dazu aber musst du ihn dir erst einmal eingestehen! Solange du den „Arschengel“ in dir selbst leugnest, wirst du ihn immer auf den Partner projizeren, wodurch dein Partner über kurz oder lang in deinen Augen zum Monster mutiert. Du aber hast dich nicht in ein Monster verliebt, sondern in einen Menschen, der dir einst Schmetterlinge im Bauch gezaubert hat, ohne den du nicht mehr schlafen, essen und atmen konntest.

Deine Blindheit gegenüber dem Egoisten, dem Heuchler, dem Lügner, dem Arschloch in dir selbst hat deine Wahrnehmung vom Partner aber dermaßen verzerrt, dass du dein inneres Monster nun im Partner zu erkennen glaubst, statt es in dir selbst zu finden. Und du ergehst dich in dieser Täuschung dermaßen, bis du schließlich den einzigen Ausweg in der Trennung findest.

Ich weiß, dass dein Gedanke jetzt lautet: „Wenn das nur mein Partner auch so sehen könnte!“ – Und genau daran erkennst du, dass du immer noch nicht bereit bist, den „Arschengel“ in dir selbst zu erkennen und zu akzeptieren. Du projizierst immer noch!

Nur du allein kannst dich selbst im vollen Umfang wahrnehmen. Nur du allein kannst an dir selbst arbeiten. Nur du allein trägst Verantwortung für den „Arschengel“ in dir selbst. Und nur du allein bist dazu fähig, diesen zu erkennen, zu akzeptieren und dadurch zu transzendieren. Wenn du den „Arschengel“ zu transzendieren verstehst, dann verliert er seinen Schrecken und du musst ihn nicht mehr dem Partner um den Hals binden. Dein transzendierter „Arschengel“ ist der Schlüssel zur Harmonie in deiner Partnerschaft.
Und Harmonie bedeutet nicht die Abwesenheit von Konflikt. Harmonie ergibt sich daraus, was du durch einen Konflikt bereit bist an Selbstreflexion und Selbsterkenntnis zu gewinnen!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Spiritualität ist unbegrenzt


Solange du der Auffassung bist, Spiritualität müsse sich auf gewisse Praktiken, Geisteshaltungen, Philosophien, Lebens- oder Ernährungsweisen begrenzen, solange bist du auf dem Holzweg. Und der ist bekanntlich gepflastert mit einer Menge Balken im eigenen Auge, einer Vielzahl von Brettern vor dem Kopf.
Sobald ein Weg dich begrenzt in deinem So-Sein, ist es kein spiritueller Weg, sondern ein törichtes Dogma. Sobald deine natürliche Menschlichkeit, dein So-Sein, durch ein Dogma auf ein Ideal reduziert wird, bleibt dir nichts anderes übrig als zum Heuchler zu werden. Alle Weltreligionen haben dies über Jahrtausende durch Dogmatismus in eindrucksvoller Erbärmlichkeit bewiesen. Um das zu erkennen, musst du bloß genau hinsehen! Wache auf und beginne damit, dich selbst als das zu feiern, was du bist – in deiner ganzen Menschlichkeit!
Es gibt keinen anderen Weg zur totalen Freiheit, keinen anderen Weg zur absoluten Spiritualität, als dich voll und ganz deiner Menschlichkeit hinzugeben. Sei vollkommen Mensch und du bist ein vollkommener Mensch. Versuche niemals etwas Anderes zu sein als du im Moment bist, denn du kannst in Wahrheit nicht anders sein als du in diesem Augenblick bist. Sei kein Fisch, der sich bemüht, ein Vogel zu werden. Versuche nichts Besonderes zu sein, denn du bist bereits besonders – genau so, wie du in diesem Augenblick bist! Lebe das, und du verkörperst automatisch Authentizität, du verkörperst dann ganz von selbst gelebte Spiritualität.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce