Warum führe ich keine erfüllte Beziehung?


Lange Zeit meines Lebens habe ich die Beziehungen zu meinen Mitmenschen danach beurteilt, was ich aus ihnen herausschlagen konnte. Das bedeutet, ich fand eine Beziehung dann als „gut“ oder als „funktionierend“, wenn mir ein anderer Mensch in unserem Zusammensein genau jenes Lebensgefühl vermitteln konnte, das ich mir von ihm gewünscht hatte. Und ich fand die Beziehung zu ihm dann als „schlecht“, wenn er mir dieses Gefühl nicht geben konnte. Meinem Gegenüber ging es da sicher ebenso, denn im Rückblick erkenne ich, dass ich – Oh Wunder! – immer genau jene Freunde, Partnerinnen und Kollegen hatte, die ich verdient und die mich verdient hatten.

Ich war zwar nie derjenige, der Beziehungen beendet hat, denn ich bin weder ein Flüchter noch einer, der sich nicht durchbeißt, aber als erfüllend hatten wohl weder ich noch die anderen unsere Begegnungen erfahren. Und wenn, dann wohl nur Phasenweise, mit viel Kampf und Drama, mit viel Durchhaltevermögen und oft schmerzhaften Abschieden.

Um andere nicht zu verlieren, habe ich dann begonnen, all jene Anteile an mir zu verleugnen oder versucht zu ändern, die mein Gegenüber als störend oder inakzeptabel erachtete. Damit gelang es mir, Menschen länger im Raum zu halten. Aber auch das war nur ein Weg, die Ablauffrist zu dehnen. Echte Erfüllung war es jedoch nicht. Daher blieb meist auch nicht viel mehr übrig als Trennungsszenarien, Herzschmerz und die erneute Suche nach dem nächsten „Geschäftspartner“ für die beabsichtigte Bedürfnis GmbH. Ein beinahe hoffnungsloser Kreislauf in dem ich und meine Mitmenschen da steckten.

Die Einzige Ausnahme dabei stellten die Beziehungen zu meinen Kindern dar. Von denen wollte ich nie etwas Bestimmtes. Es war genug, dass es sie gibt, ganz egal, wie sie sind und was sie tun – es war und ist zwischen ihnen und mir immer bedingungslos gelaufen. Mit allen übrigen Menschen lief es jedoch nach dem zuvor beschriebenen „Geschäftsmodell“. Und zwar beidseitig.

Seit dem Tage aber, als ich begriff, dass ich meine Beziehungen stets in einen unbrauchbaren Kontext gestellt hatte, weil ich heute weiß, dass es auch anders geht, gewinnen diese Beziehungen immer mehr an wahrer Tiefe, echter Freiheit, beidseitiger Erfüllung und Liebe. Seltsam, dass ich für manche Erkenntnisse in meinem Leben so lange brauchte, wo ich doch so wunderbare Lehrer wie zum Beispiel meine Kinder hatte. Aber es ist bekanntlich nie zu spät, es sei denn, es ist zu spät. Nun, ich hatte wohl Glück…

Und so kann ich heute überzeugt sagen: Es geht in einer Beziehung nicht darum, was du aus ihr herausschlagen kannst und wie sehr sie deinem Ego schmeichelt, wie sehr deine Bedürfnisse befriedigt und welche Idealvorstellungen dabei verwirklicht werden. Es geht vielmehr darum, wie viel Raum ihr einander schenkt, um euch im Bezug auf den anderen als das zu erkennen, wer und was ihr wirklich seid und wer und was ihr in Zukunft sein wollt.

Das bedeutet, dass ihr beide aufhören solltet, euch als jemand zu geben, der ihr nicht seid und auch gar nicht sein wollt, nur um das zu bekommen, was ihr wollt. Ihr müsst erkennen, dass ein anderer Mensch nicht dazu da ist, euch glücklich, erfüllt und befriedigt zu machen. Keine Beziehung auf Erden dient dem Glück, sondern stets der Bewusstwerdung. Ihr begegnet euch, um euch durch den anderen als das zu erkennen, was ihr wirklich seid, und euch anhand dieser Erkenntnis als das zu definieren, wer und was ihr im nächsten Augenblick sein wollt.

Dazu ist es unerlässlich, euch vollkommen nackt zu zeigen und zwar beide. Ihr braucht den Mut, alle Masken und Vorstellungen abzulegen, euch aufrichtig aufeinander einzulassen und euch im anderen zu erkennen, um das, was ihr dort dann findet, urteilsfrei anzunehmen. Das hat nichts mit Spiegelung zu tun, sondern vielmehr damit, dass ihr erkennt, dass es zwischen euch keine Trennung gibt, weil ihr eins seid. Ihr seid dieselbe Seele, derselbe Geist in unterschiedlichen Körpern. Und ihr könnt einander dabei helfen, die nächst bessere Version von euch selbst zu werden. Nur dadurch gewinnt eure Begegnung jenen Sinn, den ihr tief in euch ersehnt.

Und wenn ihr das erkannt habt, wird euch klar, dass eine Beziehung zu einem anderen Menschen nur dann erfüllend Früchte tragen kann, wenn ihr in sie etwas hineinsteckt, ohne dabei zu erwarten, dass auch etwas Bestimmtes dabei für euch herauskommt. Ihr begegnet einander als Entwicklungshelfer, die sich gegenseitig dabei unterstützen, die Illusionen der Welt aufzulösen, um mehr und mehr der zu werden, der ihr wirklich seid und in Zukunft sein wollt. Ihr helft einander bei der Transformation von der Ego-Raupe zum heiligen Schmetterling. Dazu müsst ihr euch immer wieder eingestehen, dass ihr oftmals Ego-Raupen seid und dass euer wahres Ziel der bunt schillernde Tanz als heilige Schmetterlinge ist.

Wenn du in einem anderen Menschen das erkennen kannst, was er wirklich ist, nämlich du selbst in einer anderen Form, dann bist du an dem Punkt angekommen, wo du aufhörst, als Bettler vor der Liebe einen anderen Bettler vor der Liebe um Liebe anzubetteln, um dann enttäuscht zu sein, weil dein Bettelkollege keine Liebe in den Taschen hat. Eure Bestimmung ist nicht Glück – eure Bestimmung ist Bewusstwerdung. Glück darf dabei entstehen, aber es kann niemals das Ziel sein. Frage dich daher nicht, was dir ein anderer Mensch geben kann, sondern wer du selbst in Bezug auf ihn sein könntest, wenn du ihn als das sehen würdest, was er selbst in seiner schönsten Form sein möchte.

© 2020 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.

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Wenn es vorbei ist



Wieso hast du Liebeskummer? Weil sich die Liebe nicht in die von dir erdachte Form pressen lässt? Weil du dem Wahn anheimfallen möchtest, du könntest ohne diese Frau, ohne diesen Mann nicht leben? Weil du vergessen hast, dass du ohne diese Frau, ohne diesen Mann in die Welt kamst und sie oder ihn sowieso nicht mitnehmen wirst, wenn du wieder gehst? Weil du nicht glauben magst, dass es rund 7 Milliarden Menschen gibt und mindestens einer davon der Nachfolger jener Illusion sein wird, der du jetzt wie ein Junkie im Entzug nachhängst?

– Du hast wahrscheinlich 20, 30, 40 oder mehr Jahre ohne diesen Menschen gelebt. Doch plötzlich sagt dein Ego „Ich kann nicht mehr ohne ihn/sie leben!“. Und je öfter dein Ego das behauptet, desto fester glaubt es daran. Es will aus seiner eigenen Geschichte nichts lernen, denn vor einigen Jahren hast du über eine andere Person dasselbe gesagt.
Willst du diese heute zurück haben?

Meistens willst das nicht und sagst „Gott bewahre!“. Und damit sprichst du unbewusst eine Wahrheit aus, die du heute nicht sehen willst in deinem Wahn des Liebeskummers. Gott hat dich vor deinen Ex-Partnern bewahrt und sie vor dir! Eine höhere Weisheit hat euch eine Menge Schmerz und Täuschung erspart, indem sie euch damals trennte. Und du wirst auch jetzt bewahrt vor jenem Menschen, von dem du denkst, du könntest ohne ihn nicht leben.
Die höchste Weisheit erspart dir, aber auch diesem Menschen, eine Fortsetzung eurer Geschichte, indem sie euch trennt. Das tut diese höchste Weisheit, um euch freizugeben für eine weitere, größere Übung im Liebenlernen. Dafür solltest du dankbar statt traurig sein. Du verlierst nichts – du gewinnst etwas. Doch das willst du im Moment weder hören noch lesen noch wahrhaben. Du willst dich an dein selbst geschmiedetes Trugbild klammern, weil du vergessen hast, dass alles in dieser Welt ein Ablaufdatum hat.

Eure Zeit ist um. Das darf gerne gewürdigt werden indem man Wehmut verspürt. Aber es braucht nicht zum Wahn des Liebeskummers werden, wo man sich selbst einredet, nicht mehr ohne eine bestimmte Frau oder einen bestimmten Mann leben zu können. Denn die Wahrheit ist:

Du kannst, du musst und du wirst ohne diesen bestimmten Menschen leben. In drei Jahren bist du wahrscheinlich sogar froh darüber, dass es vorbei ist. Oder zumindest in zehn Jahren. Aus diesem Grunde möchtest du auch meistens all deine Ex-Partner nicht mehr zurück haben. Heute aber willst du so tun, als wäre es bei diesem einen gänzlich anders. Und jeder, der kommt, um dir zu sagen, dass du dich gerade selbst täuscht, ist der Feind, der dir etwas nicht gönnen möchte oder die einzigartige, nur euch bestimmte Magie einfach nicht versteht.
Doch der Fall ist genau umgekehrt gelagert. Du gönnst dir gerade selbst etwas nicht. Du verstehst gerade nicht, dass eure einzigartige, nur euch bestimmte Magie jedem Liebespaar gegeben wird. Jedem Liebespaar auf ihre ganz speziell individuelle Weise. Dies allerdings immer nur auf Zeit. Denn selbst wenn ihr ein Leben lang miteinander leben hättet können, so wäre doch der Tod am Ende euer Scheidungsrichter gewesen. Das ist ein unbequemer jedoch wahrer Fakt.

Grundsätzlich aber ist da, wo nie Liebe war, beim Abschied der Liebeskummer am größten. Wer gesund lieben kann, der lässt auch frei. Wer wirklich lieben kann, der lässt gehen. Wer wahrhaftig lieben kann, der verliebt sich nicht. Wer erhaben lieben kann, der sucht nicht mehr den flüchtigen Rausch der Schmetterlinge im Bauch, sondern die stete, warme Glut der Liebe im Herzen. Wer gesund lieben kann, der geht voll bewusst und in dem Wissen in eine Begegnung, dass diese Begegnung ein Ende haben wird, denn er ist sich darüber im Klaren, das Ende hat man mit dem Anfang bereits im Gepäck. Wer wirklich-wirklich lieben kann, der kennt vielleicht Liebeskummer aus seiner Vergangenheit, als er noch nicht lieben konnte. In seiner Gegenwart aber wird ein gesund liebender Mensch lieben, ohne dabei Kummer zu erfahren, sobald die Zeit um ist. Er wird Dankbarkeit empfinden. Er wird dem anderen das Beste wünschen. Er wird aber auch eine gewisse Aufregung verspüren, denn für alles, was gehen muss, kommt etwas Neues nach. Auf das ist einer, der gesund liebt, dann schon neugierig. Ein paralleles Gefühl des Bedauerns, eine gewisse Wehmut wegen dem Ende ist gesund und natürlich. Totale Depression, anhaltender Herzschmerz oder sogar suizidale Ideen sind dagegen ein Anzeichen dafür, eine pathologische Form der Abhängigkeit entwickelt zu haben. Und wo Abhängigkeit ist, da hat es an Liebe gemangelt.
Kein Junkie liebt seinen Dealer. Ein Junkie braucht seinen Dealer, aber er liebt ihn nicht. Kein Dealer liebt die Junkies. In Wahrheit hassen sich beide sogar, weil sie ständig bedürftig nach dem sind, was der andere geben kann. Und so ist es auch in vielen Beziehungen. Man lebt nicht als Liebespaar zusammen, sondern als Junkie und Dealer. Wobei da die Rollen wechselseitig positioniert sind.
Wer aus einer solchen Kiste herausfällt, der kommt natürlich auf Entzug. Und genau so verhalten sich viele, die eine Trennung erleben. Sie verhalten sich wie Süchtige, die ihren Stoff nicht mehr bekommen. Doch das hat nie etwas mit Liebe sondern immer mit einem Mangel derselben zu tun.

Begreife: Dir wird kein Mann und keine Frau als Eigentum zugesprochen. Nichts ist für immer. Alles wandelt sich. Alles hat ein Ende. Du gingst in diese Begegnung und hättest wissen müssen, dass sie eines Tages enden wird. Das hast du aber im Rausch deiner Bedürftigkeit ausgeblendet. Jetzt kommst du runter und darfst erkennen, was wahr ist.
Wahr ist, dass kein anderer geboren wurde, um dich glücklich zu machen, zu ergänzen oder zu vervollständigen. Du bist selbst dafür verantwortlich, dich glücklich zu fühlen. Du bist bereits ganz. Du bist schon vollständig. Und du bist gesegnet, weil du davor bewahrt wurdest, weiterhin in dem Wahn zu leben, ohne eine bestimmte Frau oder einen bestimmten Mann nicht mehr leben zu können.

Erinnere dich daran, dass du viele Jahre ohne diesen gewissen Menschen gelebt hast. Erinnere dich daran, dass du das auch in Zukunft können wirst. Und erinnere dich daran, dass du vor vier Jahren deine heutige Zukunft ebenso wenig kanntest, wie du heute deine kommende Zukunft kennst. Erinnere dich an die Gegenwart, an diesen Moment hier, wo dein Herz spürt, dass das, was du da gerade liest, total unbequem aber extrem wahr ist. Und dann hebe dein Haupt, wisch dir die Tränen aus dem Gesicht und sage „Ja, ich bin offen und bereit, eine neue Lektion im Liebenlernen anzunehmen, denn in drei Jahren werde ich das, was ich jetzt will, nicht mehr wollen müssen!“

Sei vor allem dankbar für das, was war, sowie für das, wovor man dich bewahrt, indem man dir nimmt, was dir nicht mehr zur Entwicklung dient.
Dankbarkeit ist die Kunst der Glücklichen. Sei dankbar dafür, dankbar sein zu können, denn viele Menschen kennen dieses Gefühl noch weniger als die Liebe. Wer im Schmerz danken kann, der ist groß. Wer im Schmerz das Licht am Ende des dunklen Tals vielleicht nicht sehen kann, aber dennoch weiß, dass es da ist, der hat das Tal bald hinter sich.
Außerdem darfst du weiterhin alles lieben, was du lieben willst. Egal, ob es in deiner Nähe ist, ob es neben dir einschläft und erwacht, ob es in dieser Welt verweilt oder nicht. Deine Liebe muss nicht enden. Begegnung jedoch immer. Trotzdem kann dir niemand deine Liebe nehmen, es sei denn, du selbst. Liebe ist übrigens durch sich selbst erfüllt. Sie braucht dazu keinen Empfänger. Ihr reicht es, einfach zu sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Die globale Erwärmung der Herzen


Wir leben in Zeiten totalen Umbruchs, in einer seelischen Eiszeit. Soziale Kälte, Egomanie und Materialismus haben sich als Usus der Massen etabliert. Niemals zuvor war ein spirituell-ethischer Klimawandel dringender. Die großen Helden, die wahren Wandler dieser Zeit werden nicht aus den Königshäusern, den Parlamenten oder Religionsstühlen geboren – aus der Stille, aus der Wärme des einzelnen Herzens wird die Revolution kommen. Denn es gibt sie, die heimlichen Leuchtfeuer, die leisen Sterne des Friedens und der Liebe. Wie Blumen blühen sie unter Disteln. Aus ihnen geht die Saat des wahren Wandels hervor.
Denn ich glaube an die globale Erwärmung der Herzen.

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Liebe und Mut


Liebe ist immer ein Wagnis. Liebe ist immer gefährlich. Sobald du dich total auf die Liebe einlässt, befindest du dich in Gefahr – deine ganze Welt steht plötzlich Kopf, mühevoll errichtete Paradigmen zerfallen zu Staub, eherne Prinzipien entpuppen sich als das, was sie in Wahrheit immer schon waren: vergänglicher Nebel. Deine Waffen und Schutzpanzer werden nutzlos. Du musst fliegen, wo zuvor das Gehen ausreichte, musst erneut Vertrauen schenken, obwohl du früher bereits verletzt wurdest, trittst dem Neuen völlig schutzlos gegenüber. Du wagst dich auf dünnes Eis, um zu sehen, ob es dich trägt. Es gibt keinen Halt und kein Versteck mehr. In der Liebe bist du völlig nackt, verletzlich wie die zarte Blüte eines Kirschbaums. Du tappst im Dunkeln, weißt stets nur den nächsten Schritt zu tun und hast keine Ahnung, wie die Sache für dich ausgehen wird. Vielleicht musst du Menschen und Dinge aus deiner Gegenwart gehen lassen, musst Abschied nehmen, deine Hände öffnen, damit sie für die Gaben der Liebe leer werden…

In der Liebe bist du in jedem Falle dazu gezwungen, Altes loszulassen, liebgewonnene Verletzungen und Opferrollen aufzugeben und dich in Hingabe zu üben, um die Liebe in ihrer vollen Blüte zu erfahren. Davor aber hast du schreckliche Angst. Du fürchtest nichts mehr als das Loslassen und den Schritt ins Ungewisse.

Liebe ist deshalb das größte Wagnis deines Lebens, weil Liebe vergleichbar mit dem Sterben ist – durch sie wechselst du Form, Welt und Bewusstsein; du löst dich völlig auf in der Liebe, um in ihr neu zu erstehen. Daher sage ich, Liebe ist die gefährlichste Sache der Welt! Nur wenige Menschen sind wagemutig genug, sich darauf einzulassen – die meisten begnügen sich mit billigen Imitaten, verwechseln Verliebtheit, Leidenschaft und sentimentales Geplänkel mit dem Seinszustand der Liebe. Sie verheizen Partner um Partner und gelangen auf diesem Wege nicht einmal in den Vorhof zur Liebe. Ihnen fehlt der Mut, sie bleiben Gefangene ihrer eigenen Flucht vor sich selbst.

Du kannst dich nicht auf das ungeheuerlichste Wagnis deines Lebens einlassen, solange du nicht unerschütterlich mutig bist. Du kannst ohne unerschütterlichen Mut nicht lieben. Du kannst ohne Liebe nicht unerschütterlich mutig sein. Und jetzt, da du diese Verbindung als solche erkannt hast, fragst du, wie du in diesen Kreis von Liebe und Mut einsteigen sollst?
Ganz einfach: Hör auf zu denken!

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Jesus Christ Megastar


Man muss ein gewisses Bewusstsein erlangt haben, um den Christus innerlich aus dem religiösen Kontext herauszulösen. Mit dem Buddha gelingt es fast jedem, weil der Buddha derzeit populär ist. Mit dem Christus haben viele ein Problem. In Wahrheit aber haben sie dieses Problem nicht mit dem Gesalbten, sondern mit sich selbst. Es fehlt ihnen das Bewusstsein, innerlich etwas freizugeben, was immer schon frei war. Sie sperren es weiterhin in die begrenzten Boxen ihrer Dogmatik und wundern sich, warum es klemmt. Daher ist da noch ein langer Weg zu gehen.

Wer es geschafft hat, den Christus außerhalb der Religion zu finden, ihm dort in Freiheit zu begegnen und ihm in Hingabe zu folgen, der kann unmöglich an die gut verpackte, total moderne aber leider satanistische Lehre vom eigenen Schöpfertum glauben. Dabei wäre es so leicht, aus der Selbsttäuschung zu erwachen. Man müsste nur den Mut zur Wahrheit finden, statt mit der blökenden Herde zu laufen. Ich bin frei, sagt das esoterische Schaf und läuft den anderen esoterischen Schafen blind hinterher, denn da vorne wird schon eines dieser Schafe sein, das den Weg kennt. Ich mache nicht mit, sagt das esoterische Schaft und macht mit bei der Esoterik. Ich bin Schöpfer meiner Realität, sagt das esoterische Schaf und wiederholt damit eine Floskel, die fernab jeder Realität ist.

Kein Mensch ist Schöpfer seines Lebens. Kein Mensch ist Schöpfer seiner Welt. Natürlich macht die eigene Perspektive eine gewisse Wahrnehmung und somit auch eine bestimmte Erfahrung der Realität aus, das aber ist…

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