Support it or lose it!


Zur Abwechslung mal etwas Pragmatisches: Im Internet herrscht ein ungeschriebenes, aber allgemein gültiges Gesetz, dass da lautet „Support it or lose it!“, was zu Deutsch „Unterstütze es oder verliere es!“ bedeutet.
Wenn dir etwas wichtig ist, wenn es für dich Bedeutung hat und du es liebst, dann musst du dafür auch etwas tun. Das ist wiederum ein universelles Gesetz.

Nun aber zum Punkt:
Die meisten User sind sich nicht darüber im Klaren, welch immensen Aufwand es bedeutet, eine Fanpage, einen Blog oder eine sonstige Internetseite zu betreiben, zu administrieren und zu pflegen. Es müssen nicht nur Fotos, Grafiken, Texte und Videos mit großem Aufwand hergestellt werden, sondern auch Kommentare gesichtet und moderiert oder Zeitpläne für das Erscheinen von Inhalten erarbeitet werden. Der Betrieb einer Seite erfordert demnach Arbeit, sofern Inhalte angeboten werden wollen.

Zum Großteil werden sämtliche Inhalte solcher Seiten völlig kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Inhalte müssen allerdings von irgendwem produziert werden. Oft von einer einzelnen Person, die viele, viele Stunden damit zubringt, dir etwas zur Verfügung zu stellen, für das du keinen müden Cent abdrücken musst: Texte, Grafiken, Videos, Infos oder eine mehr oder minder runde Kombination daraus.
Das alles steht dir frei zur Verfügung. Natürlich liefern nicht alle Seiten Qualität, viele aber bieten echt hohen Standard. Ihr kreativer Qutput ist enorm hoch.

Viele Betreiber solcher Seiten verfolgen eine edle Mission, ein hehres Ziel, für das sie dich begeistern können (oder auch nicht). Selten sind damit finanzielle Interessen verbunden.

Die sozialen Plattformen auf denen du Inhalte solcher Seiten genießen kannst sind jedoch allesamt monetär orientiert. (Facebook ist da wohl eines der krassesten Beispiele dafür.) Sie drehen die Schrauben immer enger und richten ihre Algorithmen dahingehend ein, dass Viralität (Reichweite) nur noch dann erzielt werden kann, wenn die Anbieter von Inhalten (von denen z.B. ich einer bin) dafür bezahlen, damit dir als Fan und User gewisser Content (Inhalt) angezeigt wird.

Umgekehrt aber verdient der Seitenbetreiber grundsätzlich keinen Penny durch den zur Verfügung gestellten Inhalt, denn er verlangt nichts für seine Leistung, was meist auch gar nicht Ziel ist.

Das bedeutet: Seitenbetreiber, wie etwa ich einer bin, bezahlen die Plattformen auf denen sie mühevoll erarbeitete Inhalte zur Verfügung stellen, damit sie der User (also du) kostenlos konsumieren kann. Bezahlt der Seitenbetreiber die soziale Plattform nicht, bekommst du auch nichts zu sehen!

Viele gute Seiten haben deshalb ihren Betrieb mittlerweile eingestellt, was verständlich ist, zumal sie nicht einmal seitens ihrer Fans ein Mindestmaß an Unterstützung bekamen. Dieses Mindestmaß an Unterstützung liegt bei dir, dem User. Wenn du kein Like gibst, teilst, abonnierst und kommentierst, verschwindet eine Seite samt ihren oftmals großartigen, mit viel Liebe und Hingabe erstellten Inhalten nach und nach einfach von der Bildfläche. Dazu muss die Seite nicht unbedingt vom Betreiber aufgegeben worden sein – sie wird dir bloß nicht mehr angezeigt, weil andere Seiten, die einen größeres Budget aufbringen, sie einfach von deinem Newsfeed verdrängen.

Daher bedenke bitte, dass du deine liebsten Seiten im Internet unterstützen musst, wenn du sie weiterhin genießen willst. Ein Mausklick kostet nichts, außer dem winzigen Funken elektrischer Energie zwischen deinen Nerven- und Muskelzellen. Teile, like, abonniere und kommentiere so fleißig du nur kannst! Und glaube mir, jeder Seitenbetreiber freut sich, wenn du aus Dank und Anerkennung seiner Mühen mal ein paar Mäuse abdrückst. Es müssen keine Unsummen sein. Ein Fünfer, ein Zehner tut keinem Menschen weh, der sich einen Internetzugang und ein Smartphone leisten kann.
Keine Sorge – mit deinen kleinen Zuwendungen finanziert sich kein Seitenbetreiber einen Ferrari!

Und wie du vielleicht weißt, nur damit du verstehst, dass ich hier keinen Bullshit verzapfe, betreibe ich selbst seit nunmehr 7 Jahren eine Fanpage, einen Blog und eine Website. Dies tue ich mit großer Sorgfalt und Hingabe. Doch auch ich wollte mit dem Beginn dieses Jahres aus oben erwähnten Gründen das Handtuch werfen.
Wie du siehst, habe ich das nicht getan und zwar aus Liebe zu dir als meinem Fan und Leser, aber auch, weil ich hart im Nehmen bin und mir meine Mission heilig ist. Ich glaube felsenfest daran, dass meine Arbeit diese Welt bereichert und ihr hilft, eine bessere zu werden. Daher habe ich nicht aufgehört.
Aber auch ich bezahle mittlerweile Geld an diverse Plattformen, damit du mich weiterhin lesen kannst! Bitte, bedenke das. In all meinen Beiträgen steckt nun nicht nur meine Liebe und mein Herzblut, sondern auch ein Teil meiner finanziellen Mittel. Durch dein Like und das Teilen meiner Beiträge unterstützt du sowohl mich als auch meine Mission und gleichst einen kleinen Teil meiner Mühen wieder aus. Dies gilt natürlich auch für andere Seiten, deren Beiträge du konsumierst.

Deshalb nochmals:
„Support it or lose it!“

In Liebe und Wertschätzung sowie in Solidarität mit anderen Seitenbetreibern,
dein Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Advertisements

17.03.2018 SILENT SANNYAS – Der Weg des Stillen Gewahrseins

Hervorgehoben


– EIN MEDITATIONS-SEMINAR

WAS IST „SILENT SANNYAS“?
Sannyas ist eine von der spirituellen Suche bestimmte Lebensart. Ein Mensch, der nach dieser Lebensart sein Dasein ausrichtet, wird als „Sannyasin“ bezeichnet.
Die Meditation in Stille nach Andersmensch zielt darauf ab, den Zustand vollkommener innerer Stille zu erlangen. Dieser Bewusstseinszustand jenseits aller Gedanken, Emotionen, Identifikationen und Verhaftungen wird auch Transzendenz oder „Stilles Gewahrsein“ genannt. Durch die regelmäßige Ausübung der Meditation in Stille erreicht der Sannyasin immer längere Zustände der Transzendenz, bis er sich schließlich permanent in diesem Zustand des Stillen Gewahrseins befindet.
Ein Leben aus der Transzendenz, aus dem Stillen Gewahrsein heraus, ist ein Leben in vollkommener Seligkeit, in Einheit mit allem Sein durch die totale Akzeptanz dessen, Was-So-Ist – das Ankommen im ewigen Hier & Jetzt.

INHALT DES SEMINARS
Dieses Intensiv-Seminar findet innerhalb eines Tages statt. Dieser Tag kann wohl einer der wichtigsten Deiner spirituellen und persönlichen Entwicklung werden, denn am Abend dieses Tages beherrscht Du die hohe Kunst der Meditation in Stille, die, wenn sie regelmäßig praktiziert wird, Dein Leben von Grund auf zum Besseren verändern kann.
– Mache Dir selbst ein lebenslanges Geschenk, indem Du dich für den Weg der Meditation entscheidest!

Auf angenehme und spielerische Weise werden sowohl theoretische Grundlagen als auch wissenschaftliche Fakten zu den positiven Effekten der Meditation vermittelt. Nachdem die beiden Meditationsformen Prana- und Deva-Meditation von den Teilnehmern sowohl in Theorie als auch Praxis erfahren wurden, erfolgt in Form einer uralten fernöstlichen Zeremonie die traditionelle Einführung in die Meditation in Stille, welche unter vier Augen stattfindet. Zum krönenden Abschluss meditiert die ganze Gruppe gemeinsam, da Gruppenmeditation stets enorm positiv-energetisches Potenzial zeigt, mit dem wir unsere Teilnehmer gerne in die Welt hinaus entlassen möchten.

– Fühle dich herzlich dazu eingeladen!

WELCHE MEDITATIONSTECHNIKEN WIRST DU BEI DIESEM SEMINAR ERLERNEN?
Die von ANDERSmensch gelehrten Meditationspraktiken sind ideal für all jene, die einen unkomplizierten und sanften Weg zu sich selbst und innerer Harmonie suchen.
– Unsere Meditationstechniken:

WAS IST MEDITATION?
Meditation ist eine anstrengungslose, stille Praktik, um sich aus kleinlichen Egoverhaftungen zu lösen und das Bewusstsein zu erweitern. Dazu ist täglich nicht mehr Zeit aufzubringen als zweimal etwa 15 bis 20 Minuten – einmal morgens, einmal abends. Durch diesen geringen Zeitaufwand profitierst Du in allen Lebensbereichen. In der Meditation darf sich Dein Geist durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen beruhigen und sammeln. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden oft mit Begriffen wie „Stille“, „Leere“, „Eins-Sein“, im „Hier und Jetzt sein“, „Gewahrsein“, „Seligkeit“ oder „frei von Gedanken sein“ beschrieben.

WARUM MEDITATION?
Meditation hat viele positive Wirkungen. Es handelt sich dabei um eine Methode, die gleichermaßen Körper, Geist und Seele stärkt und heilt. Meditation kann von jedem Menschen – egal welcher religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung – mit Gewinn praktiziert werden. Neurologisch lässt sich die Wirkung des meditativen Zustandes als Veränderung der Hirnwellen messen. Wie Wissenschaftler feststellten, kommt es dabei zu größerer Aktivität im linken Stirnhirnlappen und verstärkten Gamma-Wellen im EEG mit ungewöhnlich großer Amplitude. Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird vertieft, Muskelspannungen reduziert. Zahlreiche internationale Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige Meditation zu positiven Langzeiteffekten im Gehirn führt, die auch im Normalzustand nachweisbar sind. Am häufigsten wurde dabei wohl die Transzendentale Meditation untersucht. Bei erfahrenen Meditierenden konnten z.B. deutliche Verdickungen in Bereichen der Großhirnrinde, die für kognitive und emotionale Prozesse und Wohlbefinden wichtig sind, gemessen werden.

– Die Wirkungen von Meditation sind:

  • Körperliche und geistige Entspannung
  • Abbau von psychischen Spannungen, Ängsten, Schuldgefühlen
  • Abbau von stressbedingten Anomalien: Schlaflosigkeit, Stottern, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Verbesserung der Gesamtstimmung
  • Mehr Kreativität, Energie und Produktivität

– Die Ziele, die Du mit Meditation erreichen kannst, sind folgende:

  • Muskelverspannungen lösen sich
  • Symptomlinderung bei chronischen Erkrankungen
  • Verbessertes Immunsystem
  • Erhöhte Lebenserwartung
  • Natürliche Reduktion des Genussmittelkonsums (Alkohol, Nikotin, Drogen)
  • Bessere Konzentrationsleistung
  • Gelassenheit und überlegene Innere Ruhe
  • Erhöhtes und erweitertes Alltagsbewusstsein
  • Lösung aus der Ich-Verhaftung

DIE MEDITATION IN STILLE
Nach über 38 Jahren Meditationserfahrung gilt für uns das Meditieren als der Königsweg unter den bewusstseinserweiternden Techniken. Die an unserem Institut unterrichteten Methoden wurden als die effektivsten erkannt, das Angebot ist breit gefächert – von der einfachen Atem- über Deva-Meditation bis hin zur transzendenten „Meditation in Stille“. Die Meditation nach der ANDERSmensch-Methode (Meditation in Stille) ist die wohl am wenigsten Ich-behaftete Praktik, die wir bei diesem Seminar anbieten. Meditation in Stille ist ein Weg zu mehr Lebensfreude, innerem und äußerem Frieden, zu größerer Leistungsfähigkeit, gesteigerter Kreativität und besserer Gesundheit sowie höherer Lebenserwartung. Sie hat sich durch jahrzehntelange Erfahrung aus diversen Meditationsformen (vor allem aber aus der Transzendentalen Meditation) entwickelt und soll helfen, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind. Das erklärte Ziel dieser Methode ist die aktive Aufmerksamkeitslenkung auf die erhabendsten Belange der Seele, das passive Loslassen egoistischer Verhaftungen sowie das Geschehenlassen des Reinen Seins. Hilfsmittel der Technik ist ein Mantra, das auf einfache, natürliche und anstrengungslose Weise zu benutzen ist, ohne Zuhilfenahme von Konzentration oder Kontemplation. Du erfährst dadurch tiefe Stille bei gleichzeitig erhöhter Wachheit. Dieser „vierte Hauptbewusstseinszustand“ (neben Wachen, Traum und Tiefschlaf), der auch Transzendenz genannt wird, stabilisiert sich während der Tagesaktivität mit fortschreitender Praxis – eine Entwicklung, die schließlich einmündet in die sinnliche Erfahrung der Einheit von Selbst und Welt („Einheitsbewusstsein“).

BRAUCHST DU ZUM ERLERNEN VON MEDITATION SPEZIELLE VORAUSSETZUNGEN?
Die Antwort darauf ist ein schlichtes aber klares: Nein! Alles, was Du brauchst, um mit dem Erlernen der ANDERSmensch-Methode beginnen zu können, ist Dein fester Entschluss und die Bereitschaft dazu. Es gibt weder Altersbegrenzungen noch gesundheitliche Einschränkungen, da Meditation in jedem Alter und in jeder Lebenssituation eine Hilfestellung bietet. Auf leichte und spielerische Weise wirst Du behutsam in die einfache aber effektive Technik eingeführt und kannst schon bald von den zahlreichen Vorteilen der Meditation in Stille nach der ANDERSmensch-Methode profitieren. – Meditation ist ein wunderbar einfacher Weg zum Wahren Selbst und deshalb für alle Menschen geeignet – auch für Dich!

FÜHRT MEDITATION WIRKLICH ZUR ERLEUCHTUNG?
Nun, dazu müssten wir erst einmal einheitlich klären, was wir unter dem Begriff „Erleuchtung“ verstehen. Wenn wir damit die Meisterschaft eines Jesus oder Buddhas meinen, dann kann Meditation mit Sicherheit zur Erleuchtung führen, denn schließlich haben das beide Meister auf ihre Weise bewiesen. Es wäre allerdings vermessen zu behaupten, Meditation sei der einzige Weg dorthin. Die ANDERSmensch-Philosophie sieht alle Wege, die Wege des Herzens und der Liebe sind, als brauchbare Wege zur Erleuchtung an, zumal wir ohnehin davon ausgehen, dass jeder Mensch bereits erleuchtet, sich dieser Erleuchtung jedoch nicht bewusst ist. Das Licht des eigenen Daseins ist allerdings ein mit jeder Erfahrung heller strahlendes Leuchten auf der nach oben offenen Helligkeitsskala – Meditation in Stille führt nach und nach zum individuellen Gewahrsein dieser Erleuchtung. So gesehen ist Meditation sicherlich ein zu anderen Wegen gleichwertiges Mittel, um das eigene Innere Licht ganz bewusst noch heller und klarer erstrahlen zu lassen.
– Auf alle Fälle führt Meditation zu einem zufriedeneren, erfüllteren und glücklicheren Dasein.

ÜBER DEN SEMINARLEITER & MEDITATIONSLEHRER:

David P. Pauswek – der Andersmensch, international renommierter Therapeut, Poet und Autor; seit seinem 7. Lebensjahr Meditierender; Dipl. Hypnose-Experte, Dipl. Mentaltrainer, Dipl. Fitnesstrainer, Meditationslehrer, Vater, Liebender, Mensch; geboren 1972 in Wien, lebt zurzeit in der Nähe von München.


WICHTIGE ANMERKUNG:
Da du dein Meditationsmantra in einer kleinen, uralten und traditionellen Zeremonie unter vier Augen erhältst, bei der symbolisch eine weiße Blume übergeben wird, ist es wichtig, dass du eine solche weiße Schnittblume zum Seminar mitbringst. Mit dieser weißen Blume, egal welcher Sorte, wird auch dein Drittes Auge geöffnet. Die weiße Blume soll deine ureigene Energie tragen – deshalb stellen wir ganz bewusst keine Blumen zur Verfügung! Bitte beachte auch, dass wir deine Anmeldung nur dann als verbindlich ansehen können, wenn sie über das Anmeldeformular auf unsere Website andersmensch.com bzw. über die E-Mail office@andersmensch.com erfolgt. Eine Anmeldung via WordPress bzw. Facebook können wir leider nicht als Verbindlichkeit betrachten! Wir danken an dieser Stelle für dein Verständnis.

DATUM & UHRZEIT:
Am Samstag, den 17.03.2018, um 10:00 Uhr. Voraussichtliches Ende des Seminars gegen 21:00 Uhr.

VERANSTALTUNGSORT:
80798 München, Hiltenspergerstraße 15, bei „CoreDynamik-Institut München„.

GOOGLE-ANFAHRTSPLAN: Google Maps

VERPFLEGUNG & UNTERKUNFT:
Wie üblich bieten wir gratis Kaffee, Tee, Softdrinks sowie ein kleines Büffet an, damit den ganzen Tag über für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt ist. Wir bitten allerdings um Verständnis, dass wir für Anreisende aus dem näheren bzw. weiteren Umland sowie aus dem Ausland keine Unterkünfte zur Verfügung stellen können – gerne sind wir aber bereit, Dir beim Finden eines geeigneten Quartiers für die Dauer des Seminars behilflich zu sein.

KOSTEN:
Der Energieausgleich für die Teilnahme beträgt aufgrund unseres speziellen Frühjahrsangebotes pro Person NUR € 360,– statt wie üblich € 450,– Für die verbindliche Reservierung eines Seminarplatzes ist bis spätestens 21 Tage vor Seminartermin (Einlangen auf unserem Konto) eine Anzahlung von € 90,– zu leisten. (Bankverbindung und Kontodaten werden bei Anmeldung via E-Mail übermittelt.) Der restliche Seminarbeitrag muss in vollem Umfang spätestens am Morgen des ersten Seminartages in bar bezahlt werden. Sollte der Betrag bis zu diesem Zeitpunkt nicht zur Gänze entrichtet sein, bitten wir um Verständnis, dass eine Teilnahme am entsprechenden Seminar leider nicht möglich ist.

TEILNEHMERANZAHL: mind. 3 Personen /max. 9 Personen

VERBINDLICHE ANMELDUNG UNTER: office@andersmensch.com

fb-logo-01
FACEBOOK LINK ZUM EVENT:
facebook events

FOTOS ZUM EVENT:

Schrein

Vor der Unterweisung: Der Schrein, an dem der Schüler in der Technik der *Meditation in Stille* unterwiesen wird – hier erhält er sein individuelles Meditations-Mantra. Ganz besonders schön anzusehen, wie das Licht der Sonne scheinbar zufällig auf das Bild Guru Dev’s fällt…
JAI GURU DEV!
Foto by alphamind.at – Institut für Hypnose und Ganzheitliches Sein © 2012

Nach der Unterweisung: Der Schrein, an dem der Schüler in der Technik der *Meditation in Stille* unterwiesen wird – hier erhält er sein individuelles Meditations-Mantra. Weiße Blumen, süße Früchte, edler Reis und Salz für Guru Dev…
JAI GURU DEV!
Foto by alphamind.at – Institut für Hypnose und Ganzheitliches Sein © 2012

17-02-2013

Da der Schüler sein Meditationsmantra in einer uralten, traditionellen Zeremonie unter vier Augen erhält, bei der symbolisch eine weiße Blume übergeben wird, ist es wichtig, dass er eine solche weiße Schnittblume zum Seminar mitbringt. Die weiße Blume soll die ureigene Energie des Schülers tragen – deshalb stellen wir ganz bewusst keine Blumen zur Verfügung!
– Dies hier sind die Blumen der Meditations-Schüler vom letzten Seminar… Sie duften immer noch herrlich als wunderbare Erinnerung an einen besonderen Tag…
JAI GURU DEV!
Foto by alphamind.at – Institut für Hypnose und Ganzheitliches Sein © 2013

Die wunderschönen Seminarräume des "CoreDynamic-Instituts" in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen...<br /> Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen…
Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Ob Stuhl oder Sitzkissen – die wunderschönen Seminarräume des "CoreDynamic-Instituts" in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen... foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Ob Stuhl oder Sitzkissen – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen…
Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Hell, luftig und energetisch ausgewogen – die wunderschönen Seminarräume des "CoreDynamic-Instituts" in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen... Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Hell, luftig und energetisch ausgewogen – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen…
Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Farben, Licht und Wärme – die wunderschönen Seminarräume des "CoreDynamic-Instituts" in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen... Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Farben, Licht und Wärme – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen…
Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Kaffee, Tee oder ein kleiner Snack – die wunderschönen Seminarräume des "CoreDynamic-Instituts" in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen... Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

Kaffee, Tee oder ein kleiner Snack – die wunderschönen Seminarräume des „CoreDynamic-Instituts“ in München Schwabing/Maxvorstadt werden die Teilnehmer für diesen Tag beherbergen…
Foto by CoreDynamik-Institut München © 2011

© 2016 by alphamind.at – Institut für Hypnose und Ganzheitliches Sein Der hier veröffentlichte Text sowie Titelbild und Veranstaltungsfotos sind Urheberrechtlich geschützt. Jedewede Vervielfältigung, Kopie (auch auszusgsweise) oder öffentliche Verbreitung, ganz gleich über welches Medium, ist strengstens untersagt und nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von alphamind.at – Institut für Hypnose und Ganzheitliches Sein gestattet.

750.000 Follower


Als ich im Jahre 2011 diesen Blog und seine Schwesterseite auf Facebook ins Leben rief, konnte ich nicht ahnen, was eines Tages daraus werden sollte. Ich befand mich damals in einer Lebenskrise und suchte bloß ein Feld, um mich sinnvoll zu betätigen. Mir war auch nicht klar, was das Synonym „Andersmensch“ für mich und mein Leben zukünftig bedeuten würde. All das geschah damals ohne Plan, ohne Konzept, ohne bestimmtes Ziel…

Rückblickend darf ich heute erkennen, dass da jemand oder etwas doch einen Plan, ein Konzept und ein sehr klares Ziel hatte, doch ich war und bin nicht dieser Jemand oder dieses Etwas. Ich stehe immer noch oftmals staunend in der Mitte dieser Sache, nicht ganz begreifend, wie ich hier landen konnte, ohne das jemals gewünscht oder forciert zu haben. Das Einzige, was ich tat, war kontinuierlich dem nahezu magischen Drang zu folgen, dieses Kind namens „Andersmensch“ zu pflegen und zu füttern.

Mittlerweile lebe ich innerhalb dieses Kindes, als schwebte ich in der Fruchtblase meiner eigenen Schöpfung. Sie umgibt und durchdringt mich, sie ist Teil meines Lebens und wohl auch meine Bestimmung geworden. Doch meistens ist mir unklar, ob nun ich den Andersmensch oder er mich geboren hat. Er ist jedenfalls bestimmende Kraft, Schicksal und Erfüllung.

Und wenn ich mir, wie gerade eben, jene Zahl vor Augen halte – 750.000 Follower –, dann muss ich dies in mehreren Anläufen tun, um es tatsächlich fassen zu können. Eine Dreiviertelmillion! Das könnte man statistisch so betrachten, als würde jeder zweite Münchner Andersmensch lesen.

Was könnte ich in Anbetracht der Größe einer solchen Zahl anderes empfinden als tiefe Demut?

Ja, ich bin demütig und fühle mich gerade ziemlich kleinlaut, aber auch äußerst dankbar. Ich fühle Dankbarkeit gegenüber Gott, der mich bis hierher geführt hat, ich fühle Dankbarkeit gegenüber den wohl besseren Engeln meines Wesens, die mich nie haben aufgeben lassen, ganz gleich, wie oft ich auch vom Andersmensch die Nase voll hatte. Und ich fühle natürlich Dankbarkeit gegenüber all den wunderbaren Lesern, Fans, Followern und Wegbegleitern, die mir über all die Zeit so treu und tapfer zur Seite standen.

Ich blicke auf ein Sache, die ich noch immer nicht vollumfänglich begreife, die ich wohl niemals vollständig werde fassen können, die aber untrennbarer Teil meiner Bestimmung zu sein scheint. Und diese ist nun mit mehr als 750.000 anderen Seelen verknüpft.

Daher lade ich dich von Herzen dazu ein, mit mir gemeinsam diesen denkwürdigen Tag zu feiern, um dich gleichsam zu bitten, dir meinen tiefsten Dank aussprechen zu dürfen, denn dieser steht dir, als meinem Leser/meiner Leserin, unweigerlich in Liebe zu.

Danke.

Dein Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Nur ein liebender Mund spricht Wahrheit


Als Maria aus Magdala zum Grab von Jeshua ging, um den Leichnam zu salben, da sah sie, dass der Stein vor dem Grab weggerollt und das Grab leer war. Sie fiel auf die Knie und weinte. Ihr Weinen galt dem Fehlen des Körpers jenes Mannes, dem sie folgte als Schülerin und den sie liebte als ihren Mann, und es galt der Erkenntnis, dass er der Heiland sein musste.

Als sie aus dem Grab kam, stand ein Fremder vor ihr, der lächelnd fragte: „Weib, was weinst du so bitterlich?“
Sie antwortete: „Das Grab ist leer. Ich bin ohne meinen Mann und ich bin ohne meinen Meister.“
Aber der Fremde lächelte nur und sagte „Erkennst du mich denn nicht, Weib? Was suchst du den Lebenden unter den Toten? Ich bin es. Und ich lebe.“
Da erkannte Maria ihn, denn sie sah, dass er es war, und sie fiel vor ihm auf die Knie und streckte ihre Hände nach ihm aus, doch er sagte: „Rühre mich nicht an, Frau, denn noch bin ich nicht aufgefahren zu meinem Vater im Himmel. Doch zu dir komme ich als der Erste und als die Erste sollst du gehen und ihnen sagen, ich lebe. Gehe, und bringe ihnen die frohe Kunde, dass ich nicht eingehen kann ins Reich der Toten, und lehre sie die Worte, die ich nur dir gab, und berichte, wer ich dir bin, nachdem ich hochgestiegen bin zum Vater!“
Und Maria war glücklich, denn sie wusste nun, dass er lebte und sie ging zu dem Haus, wo die Jünger sich versteckten aus Angst vor Verfolgung, wo sie klagten um den Tod ihres Meisters, denn sie hatten Angst und waren voll Kummer. Maria tat, wie er ihr es aufgetragen hatte. Doch die Jünger konnten nicht glauben, was Maria erzählte. Und so gingen drei von ihnen mit Maria zum Grab, unter ihnen Simon Petrus, und auch sie sahen, dass es leer war.

Da nahm Simon Petrus Maria zur Seite und sagte: „Schwester, wir wissen, der Herr hat dich mehr geliebt hat als andere Frauen. Erzähle uns doch von seinen Worten die er nur dir allein gab, denn vielleicht haben wir einige davon noch nicht gehört. Welches sind die Geheimnisse, die nur du kennst?“
Maria aus Magdala antwortete: „Sobald er aufgestiegen ist zum Vater im Himmel will ich euch alles wahrheitsgetreu sagen, so wie er es mir gesagt hat, bis ins Kleinste.“
Da wurde Simon Petrus sehr wütend, denn er war voll Eifersucht.
Maria aber beruhigte ihn und sagte: „Ich will euch nicht nur die Geheimnisse anvertrauen, die er nur mir allein anvertraute und die dann keine mehr sein sollen. Ich will euch auch berichten von dem Mann, der er mir war und der er mir immer sein wird, denn ihr sollt ihn kennen bis ins Kleinste. Als Meister habt ihr ihn geliebt, als Heiland werdet ihr ihn erkennen, ich aber habe die Aufgabe, euch den Menschen zu bringen, der er ist.“

Was ich dir mit dieser Geschichte sagen möchte? – Ich will dir damit nahelegen, dass du nicht die fragen sollst, die nicht lieben. Jemand, der nicht liebt, kann nicht die Wahrheit sagen. Wenn du etwas über einen anderen Menschen erfahren willst, den du selbst nicht fragen kannst, dann gehe nicht zu jenen, die ohne Liebe über einen anderen berichten, denn was sie dir erzählen werden, ist bloß die Wahrheit über sie selbst, aber eine Lüge über den Menschen. Wenn du einen Menschen nicht über sich selbst fragen kannst, damit er dir über sich erzählt, dann frage diejenigen, die ihn lieben. Frage die, die mit ihm in Frieden sind. Sonst wirst du nur Lügen hören und ein falsches Bild bekommen. Kein Mensch kann die Wahrheit sagen, wenn er nicht liebt. Denn Liebe und Wahrheit sind eins.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Als Liebe kam


Über viele Dinge in dieser wundersamen Welt kann man etwas wissen, oder zumindest glauben, etwas zu wissen. Über die Liebe aber wird man niemals etwas wissen. Sie bleibt uns stets ein Rätsel, ein ewiges Mysterium. Wie oft verwechseln wir Liebe mit sentimentalen Empfindungen, mit Leidenschaft oder physischer Anziehung, bloß um zu erkennen, dass das nur ein Teilaspekt dessen ist, was Liebe sein könnte.

Als Liebe zu mir kam, da kam sie heimlich, um alles rein zu waschen, was nicht Liebe ist. Sie kam überraschend in einer Zeit, als alles um mich herum Nacht war. Nacht, von mir selbst geschaffen, in Form von Verlusten lieber Menschen, in Form von Schuldgefühlen und Angst, eine Zeit, da ich begriff, es ist der Liebe Wille und niemals der meine. Sie kam als blauer Schmetterling, schillernd sich niederlassend zuerst auf meine rechte Hand, dann flatternd über meinem Kopf und schließlich in mein müdes Herz. Sie kam als der erste Schrei eines Säuglings und das lange, schwere Haar einer Frau, in das ich mich gesponnen, als mein Schicksal stand sie vor mir, aber ohne Gestalt.

Ich bin vielleicht eine Quelle, sagte die Liebe, und manchmal da fühle ich mich an wie Stromschnellen, wie ein tosender Wasserfall, ein freundlich murmelnder Bach und streckenweise wie ein schmales Rinnsal, gerade mal genug, um zwischen trockenen Steinen hervorzukriechen. Meist jedoch bin ich nicht aufbrausend noch mitreißend oder laut, sondern ein gemächlicher, ruhiger Fluss, strömend und warm, tief in deinem Herzen, durch deine Seele zu allen anderen Seelen, die deine berühren. In deinen Händen kannst du mich nicht halten, mit deinem Willen nicht bremsen noch brechen. Dir ist es nicht gegeben mich zu lenken, zu kontrollieren oder zu regulieren, aber du kannst mich trinken und mich vergießen. Du kannst nicht satt werden durch mich, aber erfüllt. Ich kann dich tragen in meinem unaufhörlichen Fließen, aber du kannst mich nicht einsperren oder gefangen halten, denn ich bin der Tropfen, die Welle, der warme Regen eines staubigen Augustabends, die Flut und die Kraft, die sämtliche Felsen deiner inneren und äußeren Mauern über alle Zeit hinweg höhlt. Ich bin so und ich bin doch ganz anders. Ich bin das, was du niemals verstehen wirst. Und ich bin die Wege, die du nicht vorhersehen kannst. Die Gnade bin ich und der leise Ruf in dir. So bin ich und doch bin ich ganz anders, denn ich bin die Liebe, dein ewig Rätsel, dein größtes Verlangen und deine höchste Erfüllung. Doch meistens, da bin ich ein gemächlicher, ruhiger Fluss, warm strömend und tief in deinem Herzen. Das bin ich und doch bin ich es nicht, denn ich bin die Liebe. Ich bin es, was niemals gewusst und doch ewig gespürt wird. Ich bin Liebe. Ich bin, was ich bin.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Bereitschaft vs. Bedürftigkeit


Was du als spirituell erwachtes Wesen zum gelebten Ausdruck bringen solltest, ist, aus den richtigen Gründen allein, statt aus den falschen Gründen mit jemand zusammen zu sein. Ziehe einen Partner nicht aus dem Bedürfnis des Brauchens an, sondern aus der Bereitschaft zur Entwicklung. Wenn du jemand brauchst, bist du ein Bedürftiger. Ein Bedürftiger kann nur einen anderen Bedürftigen anziehen. Zwei Bedürftige aber sind zusammen verloren. Sie sind gemeinsam genauso verloren wie sie sich alleine verloren fühlten. Euer Weg wird ein leidvoller sein. Ihr werdet euch Wunden schlagen, die euch weit davon abbringen, Bereitschaft zu entwickeln. Daher bleibe lieber mit dir selbst, bis du dich selbst so tief erfahren hast, dass Bereitschaft statt Bedürftigkeit in dir entstanden ist.
Ein Mensch, der Bereitschaft zur Entwicklung signalisiert durch seine Schwingung, wird jemanden anziehen, der eine ebensolche Bereitschaft in sich trägt. Dadurch wird Wachstum entstehen. Und Wachstum bedeuet Freude.
Du kannst erst dann wirklich lieben, wenn du aufgehört hast, jemand zur Vervollständigung oder zum Gefühl der Sicherheit brauchen zu wollen. Liebe braucht niemand, der sie vervollständigt, aber sie strebt nach Räumen, in denen sie sich verstärken kann. Dazu musst du bereit und nicht bedürftig sein. Es ist deshalb weiser, aus den richtigen Gründen mit dir allein zu leben, als aus den falschen Gründen mit einem Zweiten.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Befindest du dich in einer Endlosschleife?


Du stellst auf schmerzhafte Weise fest, dass sich gewisse Erfahrungen in deinem Leben wiederholen. Immer wieder triffst du auf die „falschen“ Menschen, die „falschen“ Jobs, die „falschen“ Situationen, landest immer wieder am Start, findest dich in einer Endlosschleife aus wiederkehrenden Problemen. Verantwortlich dafür machst du deine Eltern wegen deiner schweren Kindheit, die bösen Männer/Frauen für ihre Unfähigkeit dich zu lieben, die verblödete Gesellschaft und sogar Gott, diesen Sadisten! Du quälst die Welt mit Vorwürfen und du quälst dich mit Selbstvorwürfen und/oder bist dir abermals sehr sicher, es könne nur daran liegen, dass du einfach vom Pech verfolgt bist und einfach gewisse Dinge im Leben gar nicht verdient hast, denn sonst gäbe es die Wiederholung in der Schleife ja nicht. „Bad Karma!“ sagst du dann, weil das irgendwie bequem ist, frustrierst allerdings innerlich dermaßen, bis du letztlich die ganze Welt hasst. Vor allem aber hasst du dich selbst und dein ganzes, „beschissenes“ Leben, weil du glaubst, du kämst da nicht raus und es würde sich nie etwas ändern.

Und beinahe hast du damit sogar recht. Aber eben nur beinahe! Gerne erkläre ich dir auch, warum:
Du erkennst zwar die Schleife, die repetitive Problematik, den sich daraus ergebenden Schmerz und den bitteren Verlust, aber du erkennst nicht die wahre Ursache. Du bastelst oberflächlich an ein paar Verhaltensmustern, schraubst ein wenig im Außen rum, wechselst den Partner, die Wohnung, den Job, den Freundeskreis, die Hobbys, den Frisör. Und wenn du ganz gut drauf bist, legst du ein paar positive Affirmationen über die alten Gedankenmuster drüber, weil man die dann eine Weile nicht ansehen muss. Das klappt gewisse Zeit und es scheint endlich gelöst zu sein. Doch das ist es nicht, wie du meist ernüchtert feststellen musst, weil du schon wieder vor demselben Scherbenhaufen stehst, diesmal mit einem anderen Partner, in einer anderen Wohnung, in einem anderen Job, in einem anderen Freundeskreis, mit anderen Hobbys und einem anderen Frisör.

– Dabei hast du doch alles verändert!

Nein, hast du nicht. Du hast in Wahrheit gar nichts verändert. Du hast bloß so getan, als ob, indem du den alten Rost mit bunter Farbe übermalt, derselben Bruchbude in deinem Innersten eine neue Fassade verpasst und deinem eigentlichen Problem eine neue Spielwiese geschenkt hast. Das ist alles, was du getan hast in dem Glauben, du kämst damit davon.

Wenn du also aus der Endlosschleife raus willst, dann musst du bereit sein zu sterben. Du sollst dich nicht umbringen, verstehe mich bitte richtig! Dies ist kein Aufruf zum Suizid. Aber du sollst aus der Tiefe deines Herzens dazu bereit sein, dein altes Ich sterben zu lassen. Du musst so sehr von diesem Ich genug haben, es muss dir so sehr im Herzen weh tun, dass du glaubst, wahnsinnig zu werden, wenn du es nicht endlich sterben lässt! Es reicht nicht, ein bisschen genug von dir und deinem alten Ich zu haben. Du musst total davon genug haben. Du musst so sehr genug davon haben wie von deinen Ex-Partnern, als du sie verlassen hast, weil du sicher warst, es geht keine Minute länger. Denn erst dann erkennst du, wo der Hund begraben liegt: In dir selbst und nur da!

Hör mit aller Bestimmtheit, zu der du fähig bist, damit auf, dir selbst leid zu tun und über deine schlimme Kindheit, die schlechten Partner, die böse Gesellschaft, die miese Politik und all die Verletzungen in deiner Seele zu klagen. Deine Seele ist nicht verletzt! Die kann gar nicht verletzt werden, weil sie unsterblich, ewig und göttlich ist. Was ständig jammert und alle Verantwortung von sich weisen möchte, das ist dein Ego. Das wurde verletzt. Das ist im Stolz und seiner eingebildeten Erhabenheit gekränkt. Das fühlt sich ungeliebt und ungerecht behandelt. Nicht aber deine Seele. Deine Seele blieb bei all dem heil und unberührt. Sie wundert sich bloß, wie lange du dir freiwillig die Birne an der Wand stößt, wo doch einen Schritt seitwärts der offene Türrahmen wäre, durch den du gehen könntest, um frei zu sein. Sie flüstert dir zu, sie spiegelt dir Wahrheit, sie kommt als Stimme eines Freundes, eines Partners oder als Artikel im Internet. Du aber rennst blind immer wieder gegen dieselbe Wand deiner eigenen Wahl und tust dir dabei unsagbar selbst leid.

Mein Freund, ich sage dir, es sind deine alten Gedankenmuster, deine alten, eingeschliffenen Verhaltensweisen, deine Vorurteile und deine Urteile über dich und andere, die dich in eine schier endlose Schleife aus Problemen und Schmerzerfahrungen versetzt haben. Du bist es selbst, der für diese Schleife verantwortlich ist, nicht deine Eltern, deine Partner, Freunde, Kollegen oder gar Gott und die Gesellschaft. Du allein bist es, der sich da reingebracht hat. Und dafür musst du nun gerade stehen! Und du musst davon restlos genug haben. Notfalls ist es sogar nötig, dass du alles verlierst, dass du komplett zusammenbrichst und nach deinem Tod rufst. Aber du wirst nicht umhin kommen, endlich die volle Verantwortung für dich selbst zu übernehmen, indem du erkennst, dass du tief in dir ansetzen musst, damit sich im Außen etwas verändern kann.

Begreife, dass du nicht der bist, der „Ich“ sagt. Du bist das, was hinter diesem Ich lebt. Und nur du kannst dieses Ich ändern, niemand sonst. Kein Therapeut, kein Guru, kein Coach, ja nicht einmal Gott wird dieses Ich ändern. Nur du allein kannst das. Gewiss können dir Profis dabei helfen, aber ändern musst du es letztlich trotzdem selbst. Nicht die Welt muss sich ändern, sondern du musst dich ändern. Und solange dir das nicht zum aller dringlichsten Wunsch wird, der dermaßen in dir brennt, wirst du nicht aus dieser Schleife entkommen können.

Du kannst nicht immer dasselbe denken, dasselbe tun, derselbe sein, aber auf ein anderes Ergebnis hoffen. Du kannst ja auch nicht ständig 5 und 5 addieren und dann daran verzweifeln, weil dabei nicht 11 rauskommt. Doch, du kannst, aber es wäre schlichtweg idiotisch, oder?

Wenn du wirklich etwas ändern willst, dann versuche nicht, dich durch oberflächliche Gedanken neu zu bemalen, sondern blicke ganz tief in dich hinein. Schau dir den ganzen Unrat und Müll an, den du angesammelt hast, der nun dein Weltbild und somit auch deine Erfahrungen von der Welt und den Menschen ausmacht! Erkenne, dass du voller Angst, voller Zweifel, voller Misstrauen, voller Eifersucht, Missgunst und Neid bist. Schaue dich selbst ganz genau an und akzeptiere, dass du all das selbst bist. Und dann vergib dir dafür. Vergib auch allen anderen, denn das ist der wichtigere Schritt! Entlasse die sogenannten Bösewichte deines Lebens aus deinem Innersten, denn sie sind nicht böse. Du hast sie als „die Bösen“ deklariert und daher siehst du sie auch als solche. In Wahrheit sind es jedoch hilfreiche Engel, die dich genau an den Punkt deines Lebens katapultiert haben, der dich dies nun alles erkennen lässt, damit du es auflösen kannst. Danke ihnen dafür, indem du ihnen vollends vergibst. Und dann danke dir selbst, indem du dir selbst vollends vergibst.

Erkläre dich bereit, dein altes Ich nun sterben zu lassen. Willige vollkommen in diesen Tod ein. Gib dich ihm hin und verbrenne in deiner größten Angst, indem du dich ihr ebenfalls vollkommen auslieferst und hingibst, ohne sie diesmal verdrängen zu wollen. Im Feuer deiner größten Angst wirst du sterben als das Alte, das du bisher warst. Und aus seiner Asche wirst du hervorgehen als das Neue, das du nun bist. Das wird sehr weh tun. Da wird fürchterlicher Schmerz sein und es kann Wochen oder Monate dauern, bis du neu geworden bist. Aber du wirst niemals aus der Endlosschleife aussteigen können, solange du der bleibst, der du jetzt bist. Deshalb sei bereit innerlich zu sterben, da du anders nicht neu geboren werden kannst. Auf andere Weise kannst du niemals ein neues Leben beginnen. Denn solange der in dir überlebt, der dein altes Leben erschaffen hat, wirst du auch sein Leben führen müssen. Das sollte dir jetzt klar sein!

Liebe dich für deinen Mut, das erste Mal in deinem Leben wirklich-wirklich bereit zu sein, nicht mehr vor dir selbst und der Verantwortung für absolut alles in deinem Leben zu flüchten. Liebe dich jetzt schon dafür, dich in Zukunft wirklich lieben zu wollen. Liebe dich dafür, all die Fehler gemacht zu haben, um das hier an diesem Tage zu dieser Stunde für dich zu erkennen, zu akzeptieren und für immer und ewig zu ändern. Sei der Phönix und sei dein eigenes Feuer der Läuterung, in welches du dich aus Liebe zu dir selbst stürzt, um darin zu verbrennen und neu daraus hervor zu gehen.

Denke an das, was Johannes der Täufer uns sagte: „Bevor sich Königreiche ändern, müssen sich erst die Herzen ändern!“

Und wenn du dein Königreich (dein Innerstes, respektive dein Äußeres) ändern willst, dann muss sich erst dein Herz ändern. Ein Herz aber ändert sich erst dann, wenn es solange zum Messer ging, bis es sticht. Lass es sterben, das alte Herz deines unbrauchbar gewordenen Ichs – es wird daraus ein neues, viel schöneres, glücklicheres geboren. Lass es sterben, das alte Ich, indem du allen Alles und jedem Jedes vergibst, indem du durch deine Angst vor dem Tod des alten Ichs hindurch gehst, statt mit ihr zu ringen, indem du alle Urteile über dich selbst und andere aufhebst, indem du die volle Verantwortung für deine innere und äußere Erfahrung von der Welt übernimmst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce