Du lebst in einer Lüge


Was auch immer man dich gelehrt hat, was auch immer deine Kinder in der Schule über die Geschichte des Planeten, die Evolution des Menschen erfahren oder was auch immer für „real“ gehalten wird – es ist nicht die Wahrheit!
Deine Geschichtsbücher sind nichts besseres als Märchenbücher. Die gesamte Historie des Menschen muss als allgemein gültige Lüge, als von den Großeltern an die Eltern und deren Kinder weitergegebene Fehlinformation und nicht als Doktrin akzeptiert werden. Weder stammst du vom Tier ab noch wurden die Pyramiden in Gizeh von den alten Ägyptern, die Majatempel von indigenen Völkern erbaut oder die Dinosaurier von einem Kometen ausgelöscht. Weder ist der Nachthimmel noch der Mond real. Weder deine brüchige „Realität“ noch deine Religionen bergen die Wahrheit über diese Welt.
– Erwachen bedeutet auch, den Mut und die Kraft aufzubringen, jenseits des Luzidtraumes eines vermeintlichen Wachzustandes, jenseits der indoktrinierten Matrix zu gelangen. Dieses Erwachen birgt den größten Schmerz, die brutalste Leere, das mächtigste Drama in sich, das ein Menschenwesen zu erfahren fähig ist. Das ist auch der Grund, weshalb so viele, die bereits den Weckruf der Seele vernommen haben, doch lieber im Dämmerschlaf des Halbbewussten verweilen, anstatt das Lager ihrer Illusion zu verlassen.
Wenn ich von Erwachen spreche, dann meine ich damit nicht bloß esoterisch-romantisches Tingeltangel – ich meine den schmerzbehafteten Geburtsvorgang, das knallharte Erkennen, das Zurücklassen aller historischer und naturwissenschaftlicher Strohhalme; ich meine das zwangsläufige Ertrinken im metaphysischen Ozean des darauf folgenden inneren Vakuums. Das ist die Zweite Geburt des Individuums, die ich wieder und wieder erwähne. Das ist der mutigste Akt zu dem ein Mensch im Stande ist. Ein suizidaler Akt der Liebe. Denn Liebe zur Wahrheit, zu echter Evolution muß dazu das Motiv sein. Es gibt keine größere Absicht, keine andere Liebe zur Göttlichkeit, keine größere Liebe zur Existenz selbst, als den suizidalen Schritt in diese totale Leere des Erwachens. Und sobald du diese Leere für dich selbst verkraftet hast, folgt als einzige Konsequenz ganz automatisch der Schritt, deinen Nächsten zu erwecken. Erfüllst du diese Konsequenz in zu populärem Maße, riskierst du damit zwangsläufig deine physische Assasination durch die wahren Initiatoren, die Präzeptoren deiner vormaligen Realität. Davon sollten deine Geschichtsbücher handeln – von all den populären Personen, die wegen dieser Konsequenz ermordet wurden!
Akzeptiere: Diese Welt und ihre Herren sind nicht nur eine Illusion im metaphysischen sondern auch im physischen Sinne. Erwachst du daraus, gibt es weder ein Zurück noch Hilfestellung im daraus resultierenden Vakuum. Und für die Meisten mag es ein Segen sein, dieses Erwachen niemals zu erleben, um als Futter, als Weidevieh, als Rohstofflieferant für die Meister, die Direktoren dieser Matrix zu verbleiben. Erwachen ist ein suizidaler Effekt des sich selbst erfahrenden Bewusstseins.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2014 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Nicht mehr als das



Dein Körper gegossen an den meinen,
im selben Rhythmus der Atem
macht aus uns beiden eins.
Das ist alles, was sein will.
Nicht mehr als das – nicht mehr, nur das.

Deine Hand gepresst an meine Brust,
ganz zart, sehr warm,
die Brust ist hart, vom Sommer braun,
das Herz pulst weich,
sein Schlag so ruhig und angekommen,
und wir fragen nicht,
ist es dein Herz, ist es meins.
Wir teilen es, so ist es ganz.
Das ist alles, was sein soll.
Nicht mehr als das – nicht mehr, nur das.

In deine Augen tauche ich,
und du in meine,
bis mir die Luft ausgeht,
die du noch atmest
und mir wiedergibst
in einer Ewigkeit.

Wir sprechen nicht und tun es doch.
Du sagst nichts und alles,
schreibst mir mit den Fingern auf die Haut
vom geheimen Fortgang der Geschichte.
Und ich sage nichts und mehr als das,
schweige dir mit meinen Lippen auf den Mund,
was mein Verlangen nach dir schreit.
Das ist alles, was sein muss.
Nicht mehr als das – nicht mehr, nur das.

Keine Uhr tickt hier noch heimlich weiter,
die Welt hat endlich angehalten,
weil du bist ich geworden und ich bin du,
da tropft die Zeit nicht mehr verloren
durch flache Zwischenräume
jener ewig langen Augenblicke.
Nur noch eine Seele umspannt das Jetzt,
geteilt war sie zu lange – doch nun nicht mehr.
Das ist alles, was sein darf.
Nicht mehr als das – nicht mehr, nur das.

Du und ich in einem Raum,
du und ich in einer Zeit,
das ist alles,
was sein will,
sein soll,
sein muss,
sein darf.
Du und ich – nicht mehr, nur das.
Nicht mehr als das.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Deine wahren Farben


beauty132Ich sehe die wahren Farben deiner Seele – sie scheinen mir spiegelverkehrt zu den meinen.
Das gibt mir ein Gefühl, als bilde sich aus dem Regenbogen ein Regenkreis, als würden hier zwei Bruchstücke ein Ganzes.
Ich sehe die wahren Farben deiner Seele – ich kann mich für keine davon als meine liebste entscheiden.
Das macht mich zufrieden lächelnd, denn es lässt eine Sache richtig erscheinen, so als ginge ein Schiff im Zielhafen vor Anker, als käme ein Zug im rechten Moment an.
Ich sehe die wahren Farben deiner Seele – das aber ist nicht der Grund für meinen veränderten Fokus, denn es gibt da ein Spektrum deines Wesens, welches mir völlig unsichtbar ist. Dort will ich hin, das mag ich entdecken.
Deshalb lernen meine Augen für dich neu zu sehen, damit möchte ich dir schenken, was dir noch nie jemand gab – ich möchte dich betrachten, wie ein Geburtsblinder, der plötzlich über Sehkraft verfügt. Ich will dich ansehen, als hätte dies noch kein Mensch jemals zuvor getan.
Dein Name wird unwichtig und auch die Geschichte, die du ins Buch deines Lebens schriebst, verschwindet in der Klärung – ich sehe die wahren Farben deiner Seele, weil ich alle anderen Farben vergessen habe.
Ich sehe die wahren Farben deiner Seele und erkenne: Es sind auch die meinen.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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