Was fürchtet der Mensch?


Grundsätzlich fürchtet der Mensch immer das, was er nicht versteht. Es gibt kaum etwas Schlimmeres für den vom Verstand geprägten Menschen der Neuzeit, als etwas nicht zu verstehen. Da sich die meisten Menschen selbst nicht verstehen, weil sie ihr wunderschönes, wahres Wesen niemals wirklich kennen gelernt haben und sich daher mit ihrem Denken verwechseln, haben sie vor ihrem wunderschönen, wahren Wesen Angst. Und weil sie vor ihrem wunderschönen, wahren Wesen Angst haben, fürchten sie auch ihre Mitmenschen und deren wunderschönes, wahres Wesen.

Es gibt keine Ausbildungsstätte in der ein Mensch die wirklich bedeutsamen Dinge über das Menschsein erfährt. In den Schulen findet bloß die Programmierung zum Funktionieren als denkender Bioroboter statt. Die Ratio wird gefördert, alles Gefühl als unbrauchbar und nebensächlich deklariert. Auf die wesentlichen Fragen folgen wissenschaftliche Allgemeinposten einer von Arroganz und Blindheit gekrönten Neu-Priesterschaft, die angeblich Wissen schafft.

Mühevoll muss ein Mensch im Laufe seines Daseins wieder lernen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Er muss mit großem Aufwand das verlernen, was man ihm in Schulen eingetrichtert hat. Dabei könnte er sich so viel wertvolle Lebenszeit und Schmerz ersparen, gäbe es keine Schulen sondern Lehrstätten der Wahrheit. Die aber sucht der Mensch erst dann auf, wenn es innerlich bereits so unerträglich schmerzt, dass er kaum noch richtig am Leben ist.
Und wenn dann welche erscheinen, die in einfachen Worten erklären, wie das Menschsein verstanden werden sollte, wie es erfüllend erlebt und geliebt werden kann, wird entweder gehöhnt oder diffamiert, um die Angst vor der Wahrheit nicht zu fühlen.

Der Urgrund aller Angst ist das Unverständnis. Die Auflösung aller Angst entsteht durch die Erkenntnis davon, wer und was wir wirklich sind. Es gibt keine Ur-Frage wie etwa „Woher kommen wir und wohin gehen wir?“. Es gab Zeitalter, da wusste das jedes Kind, jeder Mann und jede Frau.
Diese Frage wurde erst durch die Wissenschaft künstlich in den Menschen implantiert. Tief drinnen in sich weiß jeder, woher er kommt und wohin er geht. Tief in sich drinnen weiß jeder Mensch, was wahr ist. Er spürt, wer er wirklich ist. Aber er hat nicht die Mittel gelehrt bekommen, seiner inneren Wahrheit Ausdruck zu verleihen. Und doch sind da Seelen unter uns, die keine andere Aufgabe verfolgen als ihren Nächsten an sich selbst zu erinnern.

Es ist alles so leicht. Wir sind hier, um zu lieben. Wir kamen aus Liebe. Wir sind in Liebe. Wir gehen in Liebe. Denn in Wahrheit ist es bloß Liebe. Menschsein bedeutet Liebe. Das ist es, worum sich alles hier dreht.
Wir müssen nur das verstehen. Alles andere folgt dann von selbst. Alle Angst löst sich dann auf. Und plötzlich sind wir uns selbst und unserem Nächsten so nahe. Wir lachen innerlich und fragen uns, wie ein einziger Gedanke der Trennung zwischen dir und mir für jahrtausendelanges Elend und Leid sorgen konnte. Nur ein einziger Gedanke, eine einzige Geisteshaltung hat zu all den Kriegen, dem Morden, der Zerstörung geführt, die wir heute als unsere Welt und deren Geschichte erfahren – der Gedanke und er Glaube an die Trennung zwischen uns, der Natur und Gott! Doch da war nie eine Trennung. Da ist keine Trennung. Da wird es nie eine Trennung geben. Da war und ist stets nur die Einheit. Da war und ist immer nur das Einssein mit All-Dem-Was-Ist. Es wird niemals etwas Anderes geben.

Unser wunderschönes, wahres Wesen ist nichts weiter als Liebe. Und unsere Bestimmung bleibt weiterhin die Einheit. Alles andere ist eine Illusion, ein Missverständnis, eine Lüge.

Wahrlich, ich sage dir, das ist alles, was es zu verstehen gilt. Wenn du das verstanden hast in deinem Herzen – was willst du dann noch fürchten?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Angst ist eine Entscheidung


Angst ist nicht real. Der einzige Ort, an dem Angst existieren kann, ist in unserer Vorstellung von der Zukunft. Sie ist ein Produkt unseres Verstandes und seiner Unfähigkeit, im Hier und Jetzt zu verweilen. Angst ist ein Kind unserer eigenen Fantasie und lässt uns Dinge fürchten, die in der Gegenwart nicht existieren und vielleicht niemals existieren werden. Sie grenzt an Wahnsinn. Verstehe mich richtig. Ich sage nicht, Gefahr existiert nicht. Ich sage, Angst ist nicht real. Gefahr ist real, aber Angst ist eine Entscheidung. Sie ist jene Entscheidung, dem Schrecken der eigenen Fantasien zu unterliegen. Wenn wir aus der Unfähigkeit des Verstandes, die Zukunft zu kennen, Angst generieren und dieser Angst folgen, gehen wir wahnsinnige Wege. Wenn wir stattdessen Neugier entwickeln, erzeugen wir Freiheit für den Weg des Wundersamen.

Weißt du eigentlich, was in deinem Gehirn geschieht, wenn du Angst hast?

Seltsam, dass du über die Funktionen deines Smartphones besser Bescheid weißt als über dich selbst.

Also, wenn du Angst hast, dann wird die Amygdala, wegen ihrer Form gerne auch „Mandelkern“ genannt, aktiv. Als Teil des limbischen Systems beeinflusst sie Emotion und Erinnerung in vielfältiger Weise – vor allem, wenn Angst und Wut auftreten, ist sie im Spiel. Das macht dich empfänglicher für Botschaften, die dir Lösungen anbieten wollen, um mit der Angst besser klar zu kommen.

Politik, Werbung und Pharmaindustrie nutzen diese Funktion deiner körperlichen Schaltzentrale gekonnt aus.

Wenn du lernen willst, deine Angst zu kontrollieren, sie einfach als das zu erkennen, was sie ist, nämlich eine bewusste bzw. unbewusste Entscheidung, dann solltest lernen, über dich selbst Bescheid zu wissen. Du entmachtest damit die Machthaber, weil du wieder das wirst, was du ursprünglich warst: Ein kraftvolles, wildes, unerschrockenes Wesen.

Wahre Meditation führt dich zu deinem erhabensten Kern. Sobald du aus diesem Kern heraus zu leben weißt, wirst du Angst nur noch dann kennen, wenn tatsächlich Gefahr droht. Und diese Form der Angst wird dir Flügel statt einen feuchten Hosenboden schenken.
All deine Lähmung im Leben, all die Hamsterräder, in denen du dich drehst, können nur bestehen, weil du ständig Angst hast. Weil die Amygdala unentwegt befeuert wird.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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