Du denkst, also bist du nicht


Es gibt tatsächlich Menschen, die halten den Spruch „Ich denke, also bin ich.“ für weise.
Viele Millionen Menschen glauben, dieser Spruch sei eine lebenswichtige Weisheit. In Wahrheit aber handelt es sich dabei um einen der törichtesten Sprüche der Welt – du bist nämlich niemals und nirgends, solange du denkst. Der Gedanke ist immer einen Augenblick vor oder einen Augenblick nach dem Jetzt, aber er ist niemals im Jetzt, er ist niemals im Hier. Im Jetzt, im Hier existiert kein einziger Gedanke. Du kannst zwar jetzt denken, verpasst durch das Denken aber das Jetzt, du verpasst das Hier. Da es jedoch nur eine Zeit und einen Ort für das Leben gibt – Hier & Jetzt –, verpassen alle Denker ihr Sein, sie verpassen durch das Denken ihr Leben.

Du wärst überrascht, wie lebendig, wie unerschöpflich, wie ewig das Leben in Wirklichkeit ist, könntest du das Gedankenkarussell zum Stillstand bringen. Doch in deinem Denken hältst du diesen Zustand des Nicht-Denkens für unmöglich. Genau deshalb konfrontiere ich dich immer wieder mit dem Zustand der Transzendenz, dem Zustand der Abwesenheit von Gedanken, der vollkommenen Gedankenstille.

Sein ohne Denken, die Transzendenz, ist deine wahre Natur. Sein im Hier & Jetzt ist die einzige Möglichkeit, um wirklich lebendig zu sein. Transzendenz ist vergleichbar mit höchster Bewusstheit, mit klarstem Gewahrsein jenseits aller Verhaftungen.
Höchste Bewusstheit ist Liebe. Reines Gewahrsein ist Liebe. Wahrheit ist Liebe. Warum also willst du ein großer Denker sein? Warum willst du kein großer Liebender sein?

Begreife: Du kannst Liebe nicht denken, du kannst sie im Denken nicht erfahren. Aber du kannst Liebe sein, du kannst sie leben. Tatsächlich ist der einzige Weg, um Liebe zu sein, um sie zu leben, jener, das Denken zu transzendieren. Sobald du das Denken transzendiert hast, bist du jenseits davon. Jenseits aller Gedanken existiert das wahre Leben – innerhalb des Denkens herrscht bloß Illusion. Innerhalb des Denkens bist du niemals hier, niemals dort, niemals ganz lebendig, niemals ganz im Sein.

– Wie gelangst du jenseits des Denkens?

– Durch Meditation in Stille. Du gelangst jenseits des Denkens, indem du den vierten, den dir abhanden gekommenen Bewusstseinszustand neben Wachen, Schlafen und Träumen wieder in dein Dasein integrierst – Transzendenz. Meditation in Stille führt dich in den Zustand der Transzendenz. Aus der Transzendenz heraus zu handeln, zu erfahren, zu leben ist vergleichbar mit dem Erwachen aus einem schlimmen Traum. Es ist, als wärst du zuvor gelaufen und hättest nun das Fliegen entdeckt.

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© 2014 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Transzendenz


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Transzendenz – das ist ein Zustand jenseits des Verstandes, fernab des Denkens. Es ist reines Gewahrsein. Im Zustand der Transzendenz bist du unbeteiligter Zeuge deiner Wahrnehmung. Du bist der, der sich selbst beim Denken und Wahrnehmen beobachtet. Der Beobachter ist frei. Er ist nicht beteiligt an dem, was er beobachtet. In der Transzendenz bist du nichts weiter als stiller Zeuge. Es findet keine Identifikation mehr mit den Gedanken, Wünschen und Ängsten statt. Dadurch lösen sie sich auf. Jenseits des Verstandes, in der Transzendenz, ist das wahre Leben, dort ist das reine Sein beheimatet, die wahre Existenz, die Ist-heit.

Der Verstand kreiert bloß ständig neue Illusionen, neue Wünsche, neue Begierden, neue Probleme – weiter tut er nichts.

Man muss erst einmal einen einzigen Augenblick im Zustand der Transzendenz verweilt haben, um überhaupt dessen Möglichkeit anzuerkennen. Wer jenen Zustand erlebt hat, der will nie wieder zurück ins Roboterdasein des konditionierten, egoverhafteten Menschen, dessen einzige Aufgabe es ist, gesellschaftlich zu funktionieren, und dessen einziges Lebensziel darin besteht, sich durch immer neue Vergnügungen und materielle Güter von seiner wahren Existenz abzulenken.

Wer in seinen Konditionierungen verharrt, wer mit seinem Ego verhaftet bleibt, der ist bereits tot, bevor er überhaupt gestorben ist, denn das Denken setzt deinem unbegrenzten wahren Sein ständig Grenzen, es beschneidet das Leben auf die Beschränkungen des Verstandes. Dadurch wird echtes Leben unmöglich; an seine Stelle tritt das Funktionieren, das Vegetieren.
Denk am besten erst gar nicht zu viel über das hier nach, denn du kannst dich nicht durch das Denken vom Denken befreien – finde dich besser in stiller Meditation ein.

Nur Meditation in Stille führt dich in den Zustand der Transzendenz, nur dort ist jene Gedankenstille, nur dort ist jener Frieden, nur dort ist jenes ewige Sein, nach dem du dich innerlich sehnst. Nur dort ist die tiefe innere Ruhe, die dir dein Verstand über deine ganze Lebensspanne hindurch niemals schenken wird.

Der Verstand, das Ego, ist reine Illusion. Dein Verstand hat keinerlei Substanz, er existiert gar nicht, denn er erlischt mit deinem Tod – das Sein aber ist ewig, ist unsterblich.

Dein Denken ist dir stille Qual, denn es gönnt dir keinen Frieden, keine Pause. Das Chaos in deinem Kopf ist eine Hölle, die dich nicht mal im Schlaf entlässt, denn selbst da rattert dein Gehirn nahezu pausenlos – du nennst das Träumen. Du bist 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, vom ersten Gedanken bis zum letzten Herzschlag Sklave deines Denkens. Und du bist dir dessen nicht einmal bewusst, weil du von all dem Denken keinen freien Raum mehr in dir hast, um das Bewusstsein für dein Leiden am Denken zu entwickeln.

Denken ist dein größtes Dilemma, dein ganzes Problem ist im Denken zuhause. Über deine Konditionierung wurdest du zum Opfer, zum Sklaven deines Verstandes. Das ging so weit, dass du nun glaubst, du seist dein Verstand, aber du bist nicht dein Verstand – du bist reines Sein. Jedoch erfährst du dich nicht als dieses reine Sein, da du dich mit deinem Verstand, deinem Ego identifizierst. Der Verstand sollte dein Werkzeug sein, nicht du seines. Jetzt aber bist du sein Diener geworden und findest keinen Ausweg aus dem Gedankensturm, aus dem Kreis deiner Probleme.
Ich sage dir, du bist nur deshalb Sklave deines Denkens, weil dir noch keiner den Weg gezeigt hat, das Denken abzustellen. Du glaubst sogar, du würdest nicht mehr existieren, wenn dein Denken endet, doch das ist ein großer Irrtum.

Meditation ist Nicht-Denken. Meditation ist Gedankenstille. Meditation ist stilles Gewahrsein. In der Meditation wirst du zum unbeteiligten Zeugen deiner Probleme, du kehrst zu deinem Urzustand, zum reinen Sein zurück, wirst zum stillen Beobachter, und nur auf diese Weise sind deine Probleme zu lösen. So lange du mit ihnen verhaftet bist, kannst du sie nicht lösen. Du wirst ein Problem beseitigen und damit zehn neue schaffen. Solange du dich mit deinen Gedankenformen, mit deinen Wünschen, mit deinen Begierden und Problemen identifizierst, bist du selbst das Problem. Wie willst du dich davon lösen, wenn du selbst das Problem bist? Wie willst du deine Probleme los werden, wenn du nicht von ihnen getrennt bist? Wie willst du befreit sein davon, wenn du sie nicht transzendierst?

Stille Meditation führt dich über das Ego und seine Verhaftungen hinaus, sie werden transzendiert, und erst jenseits deiner Verhaftungen wirst du frei sein, erst jenseits der Identifikation mit deinen Gedanken kannst das sein, was du wahrlich bist – reines Sein, reines Bewusstsein.
Meditation in Stille ist der Schlüssel zur Transzendenz.

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