Wie du wahrhaft frei wirst


Du sollst lernen, frei zu werden. Um wirklich frei zu sein, musst du aufhören, dich selbst und andere zu beschränken. Dazu ist es nötig, die Fähigkeit in dir zu kultivieren, so frei und weit als möglich zu denken, denn jeder Gedanke ist ein Körper und jeder Körper ist begrenzt. Je größer du also denkst, desto mehr Raum entsteht für dich selbst aber auch für deinen Nächsten. Deine einengensten Gedanken sind die Urteile, die du über dich und andere fällst. Damit musst du aufhören, wenn du aus der Welt einen Ort der Nächstenliebe machen willst, von der du letztlich am meisten profitieren wirst, denn wenn du deinen Nächsten liebst, dann wird er irgendwann auch dich lieben. Damit seid ihr beide frei und erlöst. Beginnen damit aber musst du, nicht dein Nächster. Und der erste Schritt dahin ist, andere Menschen nicht mehr zu verurteilen, zu verdammen oder zu richten, sie nicht mehr in die engen Grenzen deines Denkens zu sperren. Du selbst möchtest schließlich auch nicht in der Verurteilung durch einen anderen gefangen sein.

Ich weiß ohne jeden Zweifel, dass in YHWH, der Allmächtigkeit, alle Wesen gleich sind, auch wenn es dir schwer fällt, das zu glauben, weil vieles in dieser Welt auf Ungerechtigkeit hinweist. Doch diese Ungerechtigkeit haben wir alle in Gemeinschaft erschaffen. Nur gemeinsam können wir sie beenden, indem wir die Liebe des Allmächtigen auf jeden unserer Brüder und Schwestern ausdehnen. Dazu ist es nötig, sich auf den Christus zu besinnen. Und wenn ich zu dir vom Allmächtigen, von YHWH spreche, dann meine ich damit in erster Instanz Liebe, obwohl YHWH weit mehr ist als das. Es ist mehr als dein und mein Verstand jemals ermessen könnten. Daher verwende ich dafür gerne auch den Begriff „Liebe“, weil Liebe das höchste Empfinden, der erhabenste Gedanke, die edelste Tat ist, zu der wir auf dieser Ebene unserer Erfahrung fähig sind. Doch wenn ich das Wort „Liebe“ verwende, dann denkst du vielleicht zwangsläufig an Händchenhalten oder Herzschmerz. Sage ich Gott, dann denkst du womöglich an die Kirche, den Papst und Ähnliches. Ich aber meine weder Dieses noch Jenes. Worauf ich mich meistens beziehe ist YHWH in Form von Liebe und Liebe in Form von YHWH. Durch die individuelle Semantik entstehen automatisch Widerstände und Missverständnisse beim Gebrauch der Sprache. Dies lässt sich nicht vermeiden, egal wie geschickt wir uns beide in unserer Kommunikation auch anstellen mögen. Daher einigen wir uns einfach darauf: YHWH ist Liebe und Liebe ist YHWH.

Um mich zu verstehen und damit ich mich dir verständlich machen kann, müssen wir also beide lernen, einander zu empfinden. Du wirst mich zwischen den Worten, du wirst mich in meinen Aussagen fühlen, so wie ich dich während des Schreibens fühle, ohne dich zu sehen, ohne dich persönlich zu kennen. Dennoch fühle ich dich als einen Teil dessen, was auch ich bin. Daher ist es wichtig, aus dem Verstand herauszutreten, wenn wir miteinander kommunizieren, denn jeder Gedanke ist ein begrenzender Körper, der uns einengt in hinderlichen Grenzen. Wir müssen fühlen, wenn wir einander finden möchten, und zwar da, wo wir gleich sind. Im Fühlen sind wir unbegrenzt und in unseren Herzen sind wir gleich. Darum fühle ich dich, während ich für dich schreibe. Und du kannst mich fühlen, während du liest, was ich für dich übermittle.

Wenn ich dir also sage, in YHWH sind alle Wesen gleich, dann weiß ich, was ich damit meine. Du aber weißt es ebenso, auch wenn du es manchmal nicht wissen möchtest und daher so tust, als gäbe es bessere und schlechtere Menschen, weil die einen das tun, was dir gefällt, und die anderen etwas anstellen, das dir missfällt. Ich aber sage dir, kümmere dich nicht um das, was andere tun oder lassen, woran sie glauben und wie sie denken. Es liegt nicht in deiner Verantwortung. Übernimm einfach die Verantwortung für dein eigenes Denken und Handeln. Denn wenn du mit YHWH (mit Liebe) denkst und handelst, wirst du damit andere beeinflussen, ohne auch nur ein einziges Wort sagen zu müssen.

Nächstenliebe ist nur dann möglich, wenn man Verantwortung für sich selbst übernimmt. Tue das Beste, das du für dich selbst und andere tun kannst, und überlasse YHWH den Rest. Du bist nicht verantwortlich für das, was andere tun. Andere sind aber auch nicht verantwortlich für das, was du tust. Dennoch unterscheiden sich deine Handlungen meist nicht wesentlich von jenen deines Nächsten. Ihr macht oft die gleichen Fehler. Das ist auch gut so, denn Fehler sind die Grundlage, um etwas Neues zu lernen. Indem du einen Anderen dafür verurteilst, dass er Fehler macht, gibst du selbst vor, fehlerfrei zu sein. Aber das bist du nicht. Und selbst wenn du deine Fehler zugibst, tust du es in einem Sinne, als wären deine Fehler immer ein bisschen weniger schlimm als jene deines Nächsten. Dabei machst du keine „besseren“ Fehler als deine Mitmenschen, sondern bloß andere Fehler. Es ist okay, Fehler zu machen, denn Fehler sind die Basis, um daraus zu lernen. Also segne alle Fehler, segne deinen Nächsten, segne dich und ändere, was du für dich selbst ändern kannst anhand deiner Einsicht. „Gehe hin und sündige nicht mehr!“
– Das bedeutet: Wiederhole deinen Fehler nicht mehr.

Und da du nun weißt, dass es ein Fehler ist, andere für ihre Fehler zu verurteilen, solltest du daraus lernen, nicht mehr zu verurteilen. Du solltest daraus lernen, dich und andere aus der Verurteilung zu befreien. Und dich und andere zu befreien heißt, dich und andere zu lieben. Dich und andere zu lieben äußert sich dadurch, dich und andere innerhalb deines Bewusstseins aus aller Schuld zu entlassen, denn dadurch bringst du dich und andere an den einzigen Ort, wo Liebe sein kann – in das Königreich des Himmels. Du bringst dich und deinen Nächsten in den einzig unbegrenzten Raum der Liebe YHWHs. So bist du wahrhaft frei. Und nur so.

Bete dazu täglich folgendes: „Ich bin frei von Schuld. Alle anderen sind frei von Schuld. Ich bin frei von Leid. Alle anderen sind frei von Leid.“

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Wahrer Erfolg und die Ohnmacht der Gedanken


Der Erfolg in deinem Leben hängt nicht davon ab, welcher Art deine Gedanken sind. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum zu glauben, Gedanken hätten große Kraft. In Wahrheit hat ein Gedanke so gut wie gar keine Kraft. Die Schulen des Denkens lehren Bullshit, den sie von anderen, die ebenfalls Bullshit lehrten, übernommen haben. Du kannst denken und denken soviel du willst – dein Leben wird dadurch nicht besser, aber du wirst nach und nach ganz kirre werden vom vielen angestrengt Denken. Du treibst dich durch dein eigenes Denken bloß in den Wahnsinn.
Es ist wichtig, dass du diesen Irrglauben an die Kraft der Gedanken endlich ad acta legst.

Begreife: Du brauchst Bilder, du brauchst Visionen und du brauchst vor allem Emotionen, wenn du erfolgreich in deinem Leben sein willst. Dein Unterbewusstsein kann mit Worten nichts anfangen – es benötigt Bilder, um etwas in Bewegung zu setzen! Und diese Bilder müssen mit Emotionen verbunden sein, denn Emotion ist Energie in Bewegung (engl. emotion = E-Motion = energy in motion). Solange du bloß Gedanken produzierst, aber keine Bilder, solange diese Bilder nicht an Gefühle oder Emotionen gekopptelt sind, wird nichts geschehen.
Ein Gedanke ohne Bild und Emotion ist der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein – es dauert nahezu ewig, bis der Tropfen den Stein höhlt. Dahingegen ist eine klare Vision, eine bildhafte Vorstellung, verbunden mit Gefühlen oder Emotionen wie ein Laserstrahl!

Doch egal, was auch immer du visualisierst und wie heiß dabei die Emotion ist – es ist immer die Absicht dahinter, die deine Erfahrung von der Wirklichkeit ausmacht. Es ist immer der Gedanke hinter dem Gedanken, den du als Realität erfährst, niemals die profanen, vordergründigen Gedanken.

Du kannst dir eine Million mal vorsagen „Ich bin erfolgreich, ich bin erfolgreich!“ – es wird dich nur noch erfolgloser machen, denn deine gelebte Wahrheit ist Erfolglosigkeit, aus der heraus du die Notwendigkeit siehst, dir das Gegenteil zu suggerieren. Mit jeder Suggestion bekräftigst du sogar noch die Tatsache, erfolglos zu sein – wärst du erfolgreich, du müsstest es dir nicht selbst vorbeten!

Verstehst du, was ich damit meine? Ein erfolgreicher Mensch muss sich selbst nicht sagen, dass er erfolgreich ist – er ist es einfach! Ein gesunder Mensch muss sich selbst nicht dauernd sagen, dass er gesund ist – er ist es einfach! Ein wohlhabender Mensch muss sich nicht vorbeten, wohlhabend zu sein – er ist es einfach!

Und das Geheimnis, das gar keines ist: Der erfolgreiche Mensch ist erfolgreich, weil er sich erfolgreich fühlt! Der gesunde Mensch ist gesund, weil er sich gesund fühlt! Der wohlhabende Mensch ist wohlhabend, weil er sich wohlhabend fühlt!
Würden der Erfolgreiche, der Gesunde und der Wohlhabende über längere Zeit das Gegenteil von Erfolg, Gesundheit und Wohlstand fühlen, sie würden auch gegenteilige Erfahrungen von ihrem Leben machen – sie würden sich erfolglos, krank und arm fühlen und es dadurch letzten Endes auf der Erfahrungsebene auch tatsächlich werden.

Von daher vergiss die törichten Lehren von der Macht der Gedanken – es ist die Macht der Vision, der Emotion und des Gefühls, die deine Erfahrung von der Wirklichkeit formt, nicht der hohle Gedanke. Es ist die Absicht, der Gedanke hinter dem Gedanken, nicht die leere Schale vordergründigen Denkens.

Unterm Strich aber ist es von geringer Bedeutung, was du denkst, visualisierst oder fühlst – das Schicksal, dein göttlicher Lebensplan, der Plot der Seele, die du bist, lässt sich weder durch das Eine noch durch das Andere austricksen oder überlisten, völlig egal, ob dies deinem Ego auf der Ich-Ebene schmeckt oder nicht. Dein schöpferischer Anteil innerhalb der Realität beschränkt sich auf einen sehr eingeschränkten Rahmen – du kannst innerhalb der Grenzen, die den Plan der Seele nicht durchkreuzen, schöpferisch sein. Alles darüber hinaus wirst du auf der Ich-Ebene nicht ändern können.

Daher: Finde eine flexible Mitte gegenüber den Erfahrungen in deinem Leben und übe dich in Hingabe an das, was jetzt so ist. Deine Seele kennt den Weg – dein Ich muss ihn gehen. Wenn du also wirklich erfolgreich sein willst in deinem Leben, dann vertraue auf den Seelenplan, denn das ist jener Plan, den der, der du wirklich bist, schon lange vor der Erfindung deines Ichs entworfen hat – er ist unfehlbar! Vertraue darauf.

Wahrer Erfolg bedeutet, frei wählen zu können wie du einer Erfahrung gegenüber empfindest – du hast stets die Wahl, in einem Ereignis ein Unglück oder einen Segen zu sehen. Deine Wahl in Bezug auf das Ereignis entscheidet darüber, ob du dich glücklich oder unglücklich fühlst – das Ereignis aber ändert sich dadurch nicht im geringsten, sondern bloß deine Erfahrung davon. Deine Erfahrung von der sogenannten Realität bestimmt letztlich die Qualität deiner Realität. Und nichts anderes ist damit gemeint, wenn man dir sagt, du seist der „Schöpfer“ deiner Wirklichkeit.

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Esoterischer Psychopath oder wahrhaftiger Mensch?


Das gefährlichste Ego von allen ist das spirituelle Ego. Es gibt keinen Bereich dieser ohnehin durch und durch neurotischen Gesellschaft, der stärker von Gier, Neid, Zorn, Eifersucht, Missgunst, Ängsten und Hasszuständen geprägt ist, als die sogenannte Spirituelle Szene. Nirgendwo findest du mehr Menschen, die ein absolut unzutreffendes Selbstbild pflegen, als unter jenen, die sich selbst “Lichtkrieger” nennen. Allein diese Bezeichnung offenbart bereits die Pathologie dieser Mischpoke – kein Krieger kann sich selbst oder die Welt ins Licht oder den Frieden führen. Ein Krieger kann nur eines – Krieg führen! Das besagt bereits der Terminus. Egal wieviel Licht diese Menschen auch heucheln – in Wahrheit sind sie Krieger. Und Krieger sind für den Krieg geschaffen. Denn genau das ist es auch, was sich hinter den meisten sogenannten Spirituellen der neuen Zeit mit ihren zweifelhaften Channelings, farbenfrohen Kartendecks, duftenden Räucherstäbchen und glitzernden Kristallen so heimtückisch offenbart: Krieg!

Wehe, du lebst nicht genug “Licht & Liebe”! Wehe, du spielst nicht ausreichend mit bunten Kristallen! Wehe, du ernährst dich nicht vegan oder zumindest vegetarisch! Wehe du zweifelst an, dass ein Lichtkrieger zu Gottes “Auserwählten” zählt!
– Du wirst sofort mit dem Lichtschwert Erzengel Michaels niedergestreckt, du hoffnungslos den Dunkelmächten Verfallener!

Das gefährlichste Ego von allen ist das spirituelle Ego. Nirgendwo wirst du mehr beratungsresistente, verblendete und verblödete Seelen finden, als in der sogenannten Spirituellen Szene. Nirgendwo sonst kommt es zu mehr Konkurrenzverhalten, Manipulation und Unterdrückung, als unter den “Kriegern des Lichts” – all das unter dem Deckmantel von “Licht & Liebe”.

Das gefährlichste Ego ist das spirituelle Ego. Es ist bereits bewusst genug, sich geschickt zu tarnen. Es weiß, wie es sich hinter dem stupid aufgesetzten, scheinerleuchteten Dauergrinsen und dem phlegmatischen Blinzeln, das an eine im Nirwana schwebende Hindu-Kuh erinnert, verbergen kann. Und es weiß geschickt seine eigenen Schatten auf dich zu projizieren.

Die sogenannte Spirituelle Szene ist höchst pathologisch. Sie bringt am Fließband das hervor, was ich “Esoterische Psychopathen” nenne. Dieser Menschentypus braucht weniger Energieheilung als vielmehr psychologische Abklärung, denn das Selbstbild, das die meisten “Lichtkrieger” pflegen, ist ein höchst verklärtes. Sie halten sich für auserwählt, erhaben und überirdisch. Das aber ist weit entfernt von authentisch gelebter Spiritualität.

Authentisch gelebte Spiritualität ergibt sich aus Selbstreflexion, Selbsterkenntnis und Wandel. Wahre Spiritualität bedeutet, zutiefst menschlich zu sein. Es bedeutet, alle Aspekte des Menschseins zu integrieren, zu akzeptieren und dadurch zu transzendieren. Es gibt keine höhere Form der Spiritualität als das totale Menschsein. Wenn du aber vor lauter “Licht & Liebe” dich selbst nicht mehr erkennst – wie willst du da noch Mensch sein?

– Die Unterdrückung und Verleugnung deiner inneren Dunkelheit ist jene Kette, die dich an sie bindet. Je mehr du diese Aspekte deines Wesens unterdrückst oder verleugnest, desto vehementer werden sie sich in deinen Lebensumständen äußern. Und wenn du lange genug die Dunkelheit in dir verneinst, wirst du letztlich zu dem, was ich einen “Esoterischen Psychopathen” nenne. Du wirst zu einer bedauerlichen Witzfigur – ein schwindendes Licht, das vergessen hat, die Dunkelheit als seinen Rahmen zu nutzen.

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Von Heiligkeit und Täuschung


Die meisten Menschen sehnen sich nach einem Führer, einem Hirten, einem starken Menschen, der kommt und ihnen den Weg weist; der alles richtet, was sie selbst kaputt gemacht oder verbockt haben. Das ist der Grund, weshalb Politik, Wirtschaft und Religion so gut funktioniert, um das letzte Fünkchen lebendigen Geistes im Individuum durch massentaugliche Manipulation zu ersticken, bis die Menschen zu blinden Schafen werden, die wie Automaten nach vorgefertigten Programmen laufen.

Die Menschen wollen geführt werden, weil sie aufgehört haben der ihrem Herzen immanenten Weisheit zu vertrauen. Sie wurden zu Blinden, die von anderen Blinden geführt werden.
Seit einigen Jahren findest du mit Vorliebe vor allem über das Internet Persönlichkeiten, die du als eine Art alternative Führer erwählst – deine sogenannten Gurus, Coaches und Lebenslehrer.
Du benutzt diese Menschen, wie du Gegenstände benutzt. Du konsumierst, was sie zu geben haben. Wenn dir nicht mehr gefällt, was sie geben, wirfst du sie weg und wanderst zum nächsten vermeintlichen „Führer“. Dieses Phänomen läuft immer nach demselben Schema ab:

Anfangs bist du begeistert, weil es den Anschein erweckt, der ersehnte Führer, der Hirte wäre nun endlich gefunden. Endlich einer, der weiß, wo es langgeht! Endlich einer, der den Weg kennt!
Irgendwann aber entdeckst du Schatten an dieser Person. Du erkennst plötzlich Menschlichkeit, die sich stets durch Wundervolles aber auch durch Abgründiges äußert. Dann bist du schockiert, wütend und frustriert; du beginnst nicht nur an diesem Menschen, sondern auch an dessen Botschaft zu zweifeln. Du fühlst dich einmal mehr belogen und betrogen, schreist bald schon lautstark nach Kreuzigung des vermeintlichen Scharlatans.
Was dabei aber leider vergessen wird: Meist hat dieser Mensch gar nicht geheuchelt. Er hat gar nicht vorgegeben, etwas zu sein, das er nicht ist.

Er ist wohl ein sehr bewusster Mensch, der Zugang zu seiner dem Herzen immanenten Weisheit gefunden hat. Mehr ist er nicht. Diese innere Weisheit möchte er bereitwillig mit anderen teilen, um sie an ihre eigene dem Herzen innewohnende Weisheit zu erinnern. Er tut dies in reiner Absicht. Er begeistert und reißt die Menschen mit durch seine Vorträge, Seminare und Schriften. Das ist im Grunde alles, was er tut. Mehr tut er nicht. Er tut das, weil ein Erwachter gar nicht anders kann, als die Schläfer zu erwecken. Ein Erwachter müsste grundsätzlich gar nichts tun – allein seine Präsenz ist schon ein Weckruf!

Versteckt in seinem Kämmerlein aber wird er nicht viel zu tun haben. Daher bedient er sich einfach der ihm gebotenen Mittel, um seiner spirituellen Aufgabe gerecht zu werden. Er übermittelt öffentlich eine Botschaft. Das ist alles, was er tut. Mehr tut er nicht. Aber was auch immer er tut, er ist dabei vorallem eines: Mensch! Und Menschsein bedeutet nun mal ausnahmslos: Licht und Schatten, Yin und Yang, Stärke und Schwäche, Tugend und Laster. Es gibt keinen Menschen ohne Schatten, so wie es auch keinen Menschen ohne Licht gibt.
Du kannst vom Nordpol zum Südpol, über alle sieben Meere, durch Wälder und Wüsten und sogar über die sieben Berge reisen – du wirst keinen einzigen perfekten Menschen treffen. Erstens, weil es keinen perfekten Menschen gibt. Und zweitens, weil dein Bild von einem sogenannten perfekten Menschen durch völlig idiotische Idealvorstellungen verseucht wurde.

Das, was man dir da als fixe Vorstellung von Perfektion implantiert hat, ist nichts weiter als eine Fata Morgana, ein absurdes Trugbild. Daher wünscht du dir einen Übermenschen zum Lehrer, keinen Menschen. Du erwartest das Unmögliche. Und bist dann wütend, weil es nicht eintritt. Du verlangst nach der Unmöglichkeit des Übermenschen und willst bestrafen, was du eigentlich selbst bist – Mensch!
Du projizierst deine törichten, überirdischen Ideale auf einzelne Personen. Aber sobald du erkennst, dass sich dieses Ideal in jener Person nicht erfüllt, beginnst du diese Person zu verurteilen.
Das ist weder gerecht noch bewusst – das ist schlichtweg dumpfe Blindheit und Selbstgerechtigkeit.

Solange du denkst, ein Heiliger wäre unfehlbar, solange bist du auf dem Holzweg. Ein Heiliger entspricht nicht deinem absurden Ideal von Unfehlbarkeit. Ein Heiliger ist nichts weiter als ein Sünder, der niemals aufgegeben hat.
Etwas Besseres wirst du auf dieser Erde niemals finden als einen Sünder, der niemals aufgegeben hat nach dem Höchsten in sich selbst zu trachten. Das ist es, was wahre Heiligkeit ausmacht – trotz der inneren Abgründe nicht aufzugeben dem Allerhöchsten in sich selbst Ausdruck zu verleihen! Eine andere Form der Heiligkeit gibt es auf dem Planeten Erde nicht.
Aber solange du sowohl den Heiligen als auch den Sünder in dir selbst nicht begreifst und befreist, solange wirst du kreuzigen und hinrichten wollen, sobald dir ein anderer seine natürliche Menschlichkeit offenbart. Du wirst weiterhin die Botschaft ablehnen, weil sie dir von einem (in deinen Augen) unzureichenden Boten überbracht wird. Sowohl den Boten als auch die Botschaft wirst du abtöten durch diese absurde Geisteshaltung.

Das ist der Grund, weshalb in der Geschichte der Menschheit all jene zu Märtyrern werden mussten, die bemüht waren, die Welt zu verbessern – deine überzogenen, verzerrten und entstellten Ideale davon, wie ein „Guter Mensch“ zu sein hat.
Solange du nämlich dem Irtum verfällst, einer, der dich aus dem Dunklen führen möchte, müsse einer sein, der selbst niemals ins Dunkle gerät, solange wirst du deine Helden lynchen wollen. Solange du einen Heiligen nur im absurden Bild des Übermenschen erkennen kannst, solange wirst du im Dunkeln tappen und immer wieder frustriert sein, wenn du letztlich doch nur wieder auf einen weiteren Menschen mit seiner ganzen Menschlichkeit triffst.
Mit anderen Worten: Ein guter Mensch ist ein schlechter Mensch, der niemals aufgegeben hat, ein guter Mensch werden zu wollen. Du wirst niemals etwas Besseres auf diesem Planeten finden. Eine höhere Form der Heiligkeit wirst du niemals antreffen als diese.
Du kannst aber natürlich weiterhin die abgelutschten, unreflektierten Phrasen der Esoteriker wiederkäuen, die auf dieselbe heuchlerische Weise wie die Weltreligionen verkünden, es gäbe weder gute noch schlechte Menschen, dabei aber bereitwillig Balken und Nägel für die nächste Kreuzigung all jener bereitstellen, die einfach in ihrer unverblümten Menschlichkeit ausziehen, um die Welt zu lehren.

Wahre Heiligkeit ist nichts weiter als total gelebte, ungeschminkte Menschlichkeit. Alles andere ist bloß Scheinheiligkeit.

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Trennung und Rache


Es ist ein betrüblicher Fakt, aber du musst lernen, damit zu leben: Manche Menschen verkraften Trennungen nur dann, wenn sie Rache üben können in dem Versuch, ihren Schmerz damit zu kompensieren, den zurückbleibenden Teil einer Partnerschaft (die einst schön und voller liebevoller Gesten war) restlos zu zerstören.
– Sogar dann, wenn sie selbst die Trennung ausgesprochen haben, können manche Menschen nicht anders, als mit ihrem Schmerz auf diesem Wege zu verfahren. In Wahrheit offenbart sich in diesen Menschen bloß das zutiefst verletzte Innere Kind, das nie gelernt hat, mit Schmerz anders umzugehen, als zu schreien, zu toben und wild umsich zu schlagen. In all den Racheakten, dem Wüten, dem Hassen steckt jedoch nichts weiter als der stumme aber verzweifelte Schrei nach Liebe.
Was kannst du in einem solchen Falle tun?
– Du kannst, so gut es dir möglich, den Racheübenden vor sich selbst und seinem eigenen Schaden bewahren. Und du bist dazu aufgerufen, dem verletzten Inneren Kind dieses Menschen jene Liebe zu geben, nach der es so verzweifelt schreit. Es ist, wie ich so oft schon sagte, immer wieder die Frage: Was würde die Liebe jetzt tun?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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