Ertrinken im Job?


So gut wie jeder kennt die Uhrzeit. Nur wenige aber wissen, wie spät es ist. Während man sich von der Uhr diktieren lässt, verschiebt man das Wesentliche gerne auf morgen. Fakt ist jedoch: Es gibt kein Morgen! Das kann man ganz leicht feststellen, indem man entdeckt, dass jeden Tag, wenn man erwacht, nicht Morgen sondern Heute ist. Es ist immer nur Jetzt. Die Hypothese von einem „Morgen“, das da eines Tages kommen wird, an dem man dann alles ganz anders und gerne auch besser machen möchte, ist ein mentaler Fauxpas. Es ist der Irrweg auf dem die meisten wandeln, um niemals da anzukommen, wo sie eigentlich sein könnten, wenn sie täten, was sie sollten, weil sie wüssten.

Und so hetzt man von einem Termin zum nächsten, plant, verschiebt, frustriert und stirbt. Den unausweichlichen Fakt der eigenen Sterblichkeit blendet man gekonnt aus. Um Friedhöfe macht man eine weiten Bogen, um den Gedanken an den eigenen Tod ebenso. Ein Blick ins Smartphone, ein wenig Shopping, in den TV glotzen, jammern auf hohem Niveau, ein wenig gegen die korrupte Politik und die verkommene Gesellschaft maulen und schon ist man wieder in der grotesken Illusion der eigenen Unsterblichkeit angelangt; der mit jedem Augenblick näher rückende Tod wurde erfolgreich verdrängt – durch Ablenkung besiegte Vergänglichkeit.

„Irgendwann beginne ich richtig zu leben, wenn…“ – das ist die Grundhaltung des modernen Menschen. Zuvor aber braucht er noch Dieses, wartet noch auf Jenes, dann aber wird er endlich richtig leben, denn wenn erst mal Dieses und auch Jenes eingetreten ist, dann ist das Vorspiel vor dem „echten“ Leben schließlich mal abgehakt, alle Vorbereitungen getroffen und es kann losgehen mit Leben. Bis dahin muss noch Geld herangeschafft werden. Dazu braucht es einen Job. Meistens hat man einen. Manchmal aber auch nicht. Im Grunde ist es ja auch egal, welchen Job man ausübt. Hauptsache man kann Rechnungen bezahlen und sich etwas leisten, denn das Leben kostet Geld.

Und hier offenbart sich schon der nächste Irrtum jener, die nicht wissen, wie spät es ist: Das Leben kostet kein Geld. Die Dienste, für die wir bezahlen, kosten kein Geld. Die Dinge, die wir kaufen, kosten kein Geld. Nichts im Leben kostet wirklich Geld. Aber alles kostet Zeit. Wir bezahlen niemals mit Geld – wir bezahlen ausschließlich mit Zeit! Denn das Geld, welches wir im Tausch für Waren und Dienstleistungen wechseln, müssen wir durch Zeit, die wir aufwenden, erst verdienen.

So geht man ein Drittel seiner Lebenszeit zur Arbeit. Ein weiteres Drittel verschläft man. Und mit dem letzten Drittel der einem gegebenen Zeit schafft man die Dinge ran, die man glaubt zu brauchen. Wenn das keine Zeitverschwendung ist, was ist es dann? Manche halten es für das „reale“ Leben. Andere erkennen ihr Dilemma. Und nur wenige ändern etwas daran.

Mir persönlich war schon sehr früh klar, meine kostbare Lebenszeit möchte ich nicht verschwenden. Ich wusste schon als Kind, dass ich eines Tages sterben werde. Daher habe ich in den Schulen gerne heimlich unter der Bank an meinen eigenen Projekten gearbeitet, manchmal sogar geschwänzt, um mein Ding machen zu können. Niemals wollte ich täglich zur Arbeit gehen müssen, die ich vielleicht hasse, wo ich wertlos behandelt werde und man mir für meine kostbare Zeit immer zu wenig Geld wird geben wollen. Daher habe ich damals schon beschlossen, es anders zu machen. Als man mich fragte, was ich denn später einmal (beruflich) werden möchte, war meine Antwort stets „Ich will ich selbst sein!“.

Natürlich wurde das beargwöhnt und höchstens milde belächelt, denn die Antwort war meistens stereotyp „Damit kann man seine Rechnungen nicht bezahlen!“.

Wie sehr es mich heute freut, all meinen damaligen Kritikern und Zweiflern das Gegenteil bewiesen zu haben! Ich bin angekommen und folge meiner Berufung, bei deren Ausübung meine Klienten und ich nur dann gewinnen können, solange ich dabei ich selbst bin. Doch das war nicht immer so…

Auch ich musste harte Wege durch Berufe gehen, die durchaus schöne waren, mich aber nie wirklich erfüllten. Es gab Zeiten, da hatte ich so gut wie gar keine Kohle. Und es gab Zeiten, da hatte sich so unverschämt viel Geld, dass ich nicht mehr wusste, was ich Sinnvolles damit anstellen sollte. Doch egal, was ich auch beruflich gemacht habe und wie hoch mein Einkommen war – es fand sich keine tiefe, dauerhafte Befriedigung in meinem Herzen. Denn seit meinen Kindertagen war da ein Ruf in mir. Etwas in meinem Innersten schien sehr klar zu wissen, wohin die Reise meines Lebens gehen sollte. Es war wie ein leises Flüstern, eine vage Ahnung, die mich immer überkam, wenn morgens der Wecker klingelte und ich in einen Job musste, der mir gedanklich vielleicht sogar gefiel und wo das Gehalt stimmte, mir aber im Herzen übel wurde, wenn ich mir vorstellte, wieder acht, neun oder zehn Stunden meiner Lebenszeit damit zu verschwenden.

Die grausige Vorstellung, plötzlich zu sterben – denn man weiß nie, wann der Schnitter kommt – und die meiste Zeit meines Lebens mit Tätigkeiten vertan zu haben, die mein Herz nicht zu erfüllen vermochten, war immer im Hintergrund präsent. Es erschien mir wie eine Todsünde an der Schöpfung, etwas zu tun, hinter dem ich nicht mit jeder Faser meines Körpers und jedem Partikel meines Seins stehen konnte, und dafür auch noch Geld zu nehmen, bloß um mir eine Existenz, nicht aber ein echtes Leben leisten zu können.

Daher blieb ich innerlich weiterhin auf der Suche nach meiner wahren Berufung. Ich betete, ich meditierte, ich wurde mutiger. Und hing von heute auf morgen meine Karriere als aufstrebender, österreichischer Künstler an den Nagel. Das viele Geld war mir egal, die Vorwürfe meines Umfeldes, das mich in dieser Zeit wohl für einen Wahnsinnigen hielt, der mutwillig eine Traumkarriere zerstörte, gingen beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus und auch der Umstand, dass es gewisse Verpflichtungen und Verbindlichkeiten gab, konnte mich keinesfalls davon abhalten, endlich Wege zu finden, um mein Leben nicht weiterhin mit Jobs, die ich hasste, und mit dem Ranschaffen von Scheiße, die ich nicht brauchte, zu vergeuden, denn schließlich war es das einzige Leben, das ich hatte. Es musste also endlich meine Berufung her!

Da waren so viele Talente und Fähigkeiten in mir, da war so hell loderndes Feuer für alles, was ich tat, aber da fand sich kein Rahmen und kein Weg, um endlich dort anzukommen, wo diese leise Ahnung in mir hin wollte. Es tat sich eine Zeit des Vakuums auf. Ich hatte keinen Job, wenig Geld, musste meinen Verpflichtungen nachkommen und war ratlos. Also trieb ich durch die Tage und hörte sehr angestrengt in mich hinein. Ich fragte mich allerhand Fragen und bekam allerhand Antworten. Um wenigstens etwas zu tun, machte ich dieses und jenes und war täglich bei ausgedehnten Spaziergängen sehr viel mit mir allein. Das lief eine ganze Weile so. Bis ich eines Tages die heißersehnte Antwort auf meine brennende Frage nach meiner wahren Berufung bekam. Sie lag als Ausbildungskatalog eines Instituts, bei dem ich dereinst ein Diplom gemacht hatte, im Briefkasten. Da stand drin, dass ich Hypnotherapeut werde. Es stand auch eine exorbitant hohe Summe für die Ausbildungskosten daneben. Und auf meinem Konto stand, dass ich mir das nicht würde leisten können. Offensichtlich hatte ich mich in Letzterem getäuscht, weil der Rest dieser Episode meines Lebens, der ist nun fast schon Legende, denn letztlich bin ich angekommen…

Das alles liegt nun bereits ein halbes Leben zurück. Seit damals haben sich die Dinge verselbstständigt. Keinen einzigen Tag, seit dem, hatte ich je wieder das Gefühl im klassischen Sinne zu arbeiten, obwohl ich oftmals 16, 18 oder sogar 20 Stunden täglich beschäftigt bin. Jede Minute meiner Zeit fühlt sich sinnvoll erfüllt an. Jeder Cent, der mir zuströmt, schwingt voller Liebe und Aufrichtigkeit. Alles, was ich tue, erfreut auf stille Weise mein Herz, sogar die Buchhaltung, die ich immer noch selbst erledige, weil sich das authentisch empfindet. Meine Zeit gehört mir und ich entscheide zum Großteil, womit ich sie verbringen möchte. Was ich tue, das tue ich gerne. Daher investiere ich auch gerne viel Zeit in das, was ich tue. Meine Leistung macht keinen Konzern reicher oder einen Chef wohlhabend, der mich bei der ersten Gelegenheit austauscht. Alles, was ich tue, kommt direkt meinen Klienten und Seminarteilnehmern sowie meiner Familie zugute. Somit bin ich selbstbestimmt im Rahmen dessen, was der Herr für mich an Freiheit einräumt. Das ist nicht nur eine Gnade, sondern gründet sich letztlich auch auf den Mut, seine wahre Bestimmung zu erkennen, seinem inneren Ruf zu folgen, um das, was das Herz so dringlich flüstert, konsequent und entschlossen gegen alle Stimmen der Angst zu verwirklichen.

Wenn ich zurückblicke auf den weiten, weiten Weg als junger Hypnotherapeut, die Gründung eines Wiener Instituts und die spätere Entwicklung meines Unternehmens „Andersmensch“, bin ich ergriffen, erstaunt, fasziniert und demütig. Vor allem aber ist da tiefe Erfüllung in mir. „Angekommen!“ sagt eine Stimme mehrmals täglich, die aus der Tiefe meines Herzens singt. Und jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, steigen Tränen der Freude und Dankbarkeit in mir auf, weil ich einmal mehr daran erinnert werde, dass mein Leben nicht mehr damit verschwendet ist, Jobs zu machen, die ich nicht lieben kann, für Geld, das sich schmutzig anfühlt. Niemals hätte ich mir träumen lassen, wie groß das alles werden würde. Und doch ist es da, wächst und gedeiht und nimmt ständig schönere Formen an. Nach meinen beiden Kindern ist das meine wahre Berufung, meine Bestimmung und Erfüllung. Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um sie zu finden. Und ich wünsche mir etliche weitere Jahrzehnte, um sie noch lange ausüben zu dürfen…

Heilig ist das Leben einer Blume, so sie ihren wahren Farben gerecht wird, denn jedes Herz erkennt im Glühen ihrer Blütenblätter, sie ist angekommen in ihrer vollen Pracht, die gewisslich welken und vergehen wird im Herbst. Für kurze Zeit aber war sie voll und ganz sie selbst als reine Freude für den Herrn.

Warum ich dir das alles erzähle?

– Nun ja, weil ich weiß, nicht glaube, sondern weiß, dass jeder Mensch eine wahre Berufung hat. Jeder Mensch wurde aus einem bestimmten Grund in die Welt gesandt. In jedem von uns schlummern Talente, Fähigkeiten und Begabungen, die nur darauf warten, zur vollen Entwicklung zu gelangen und zum Ausdruck gebracht zu werden. Wir alle müssen sterben. Und keiner von uns weiß, wann das sein wird. Jeder aber erkennt in den Augenblicken seines Todes, dass es nun zu spät ist, um etwas zu ändern. Daher sollten wir es jetzt ändern, möge es auch noch so schwierig wirken. Unsere Leben sind zu heilig, zu kostbar und zu kurz, um sie mit Jobs zu vergeuden, die wir ablehnen, die uns keine tiefe, dauerhafte Befriedigung schenken und uns sowohl physisch als auch mental ausbrennen lassen. Es gibt zu viele leere, ausgebrannte Menschen, die so gut wie alle einen Beruf ausüben, den sie nicht mit dem leisen Ruf ihres Herzens in Einklang bringen können, weil es sich nicht um ihre wahre Berufung handelt. Da liegt ein ganzes Universum zwischen Beruf und Berufung. Da klaffen die Abgründe des Burnouts, der Depression und der Neurose dazwischen.

Daher ist es von solch immenser Bedeutung, sich selbst auf den Weg zu seiner wahren Bestimmung zu machen. Wer da angekommen ist, der wird nie wieder schuften, ausbrennen und erkalten. Wer da angekommen ist, der wird erblühen, erstrahlen und dem Himmel eine Freude sein, denn es ist der Himmel aus dem der Ruf hallt, der dir sagen soll: „Noch ehe ich dich im Leib deiner Mutter geformt hatte, kannte ich dich schon!“. Und weil dem so ist, hast auch du eine Bestimmung, ein Lebensaufgabe, eine Berufung.

Folge dieser Berufung oder mache dich auf den Weg, sie zu erkennen, denn du wirst sterben. Du hast keine Zeit, um dein Dasein zu verschwenden. Man gab dir nur dieses eine einzige Leben als der, der du jetzt bist. Es gibt keine Wiederholung, keine zweite Chance und auch keinen Reset-Mechanismus.

Wie viel Geld müsste man dir zahlen, um deinen letzten Tag auf Erden kaufen zu können? – Stelle dir diese Frage! Und dann betrachte all jene Dinge, von denen du geglaubt hast, sie mit Geld bezahlt zu haben. Erkenne, dass du alles, was du hast, mit Zeit begleichst. Du bezahlst nicht mit Geld – du bezahlst mit Zeit. Geld kann man so viel machen, wie man will, das versichere ich dir. Zeit aber kann man nicht kaufen. Sie läuft. Unentwegt. Gnadenlos. Jetzt. Und jetzt. Und jetzt.

Gehe nun am besten eine Stunde spazieren. Mit dir alleine. Lass dein Smartphone zuhause, denn es ist kein zusätzliches Organ mit dem du geboren wurdest. Du kannst daher ein Stündchen ohne leben. Gehe, schaue, fühle. Und horche in dein Herz hinein. Was wollte es, als du zwölf Jahre alt warst? Was war damals deine Botschaft an die Welt und was hat die Welt in dich für eine Botschaft gelegt? Welches sind deine besonderen Talente, Fähigkeiten und Begabungen? Was ruft dich und wohin ruft es dich? Wofür brennst du und was nährt dein Feuer? Welche Art Stern bist du, wenn du das Licht deines Strahlens nicht feierst und mit aller Kraft lebst zu deiner Freude und zur Freude aller?

Wenn auch du aus dem Hamsterrad profaner Beschäftigungen aussteigen und es vermeinden möchtest, dein Leben zu verschwenden, dafür deiner wahren Berufung näher kommen und praktische Konzepte erfahren willst, die dir zeigen, wie du diese Berufung auch wirtschaftlich umsetzen kannst, dann klicke hier: ZUM SEMINAR →

© 2019 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Eine Million!



Manchmal verschlägt es mir die Sprache. Als ich die Zahl las, war das ein solcher Moment, wo mir kein Wort über die Lippen kommt. Dafür schossen Tränen in meine Augen. Tränen des Unglaubens, der Fassungslosigkeit, der Ergriffenheit, der Demut, der Dankbarkeit.

Würde ich jetzt sagen, ich hätte es nicht kommen sehen, wäre das gelogen. Dennoch hat es gut eine Stunde gedauert, bis ich fähig war, diese Worte zu verfassen. Ich staune. Und sage mir immer wieder leise diese Zahl vor „Eine Million! Eine Million!“. Diese Zahl ist einfach zu groß für meine Vorstellungsgabe. Selbst wenn ich zu den Sternen hoch blicke, so bin ich sicher, mein Blickfeld könnte nicht eine Million davon umfassen. Eine Million…

Eine Million Menschen. Eine Million Herzen. Eine Million Seelen, Schicksale, Wünsche, Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte. Eine Million guter, lebendiger, atmender Wesen, die meine Seite mögen, die (hoffentlich) auch mich mögen, die offenbar Gefallen finden an dem, was ich mit Herz, Seele, Schweiß und manchmal sogar Tränen zu bewirken versuche – die Welt zu wandeln, ein Licht zu sein, Liebe zu leben und Impulse zu setzen.

Was kann ich dir sagen? Was kann ich schon sagen, außer aus vollem Herzen „Danke!“? Danke, dass du diesen Weg mit mir gehst. Danke, dass du da bist. Danke, dass du teilst. Danke, dass du all die harte Arbeit würdigst, die ich von Herzen tue. Von nun an darf ich es wohl in dem Wissen tun, dass ich es für eine Million Menschen tue. Wenn mir da nicht die Spucke wegbliebe, dann…

Eine Million. Das sind so unfassbar viele menschliche Wesen. Bitte verzeih, falls ich deinen Namen vielleicht gar nicht kenne, denn es sind so viele Namen. Es sind so unglaublich viele… Eine Million. Bitte nimm es dennoch als gegeben an, dass ich de facto weiß, du bist irgendwo da draußen in dieser Welt und kannst offensichtlich dem etwas abgewinnen, was von mir auf diese Erde transportiert wird. Es gibt dich, lieber Mensch. Mir ist das vollends bewusst. Und auch wenn ich dich vielleicht nicht als Einzelnen fühlen kann, so fühle ich dennoch uns alle als vereintes Feld desselben Geistes, als vereinte Kraft ein und desselben Herzens.

Eine Million Leser! Eine Million Gründe, um weiterzumachen. Eine Million Mal für dich. Eine Million Follower. Und du, mein Freund da draußen, bist wohl einer davon. Somit bist du eine Million Mal wertvoll, kostbar, einzigartig und schön.

Ich weiß nicht mehr zu sagen. Außer, dass ich das so niemals geplant hatte. Das alles kam vor rund einem Jahrzehnt über mich und wurde größer und größer und nun ist es so groß geworden, dass ich es selbst nicht mehr begreife.

Eine Million guter Gründe, dankbar zu sein. Eine Million Lektionen in Demut. Eine Million Versuche, das in Worte zu kleiden, was gerade in mir bewegt wird.

Eine Million Follower. Und davon bist du einer, lieber Mensch, der mich und meine Seite regelmäßig aufsucht.

Dafür will ich dir aus tiefstem Herzen danken. DANKE! Fühle dich bitte eine Million Mal wertgeschätzt und gefeiert.

In Liebe,
der Andersmensch


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Im Flow leben



Wahrscheinlich hattest du Phasen, eher kurze als längere, da hat sich alles in deinem Leben so richtig schön gefügt. Du warst dir selbst genug, hattest Frieden mit deinem direkten Umfeld sowie der Welt an sich. Die Dinge waren an ihrem Platz und du fandest dich stets zur rechten Zeit am rechten Ort. Alles ging quasi „wie von selbst“. Dann aber brach die persönliche Katastrophe über dich herein…

Bis es sich zum dramatischen Ereignis zugespitzt hat, warst du im Flow. Danach nicht mehr. Vielleicht bist du nach dem Tiefschlag eine Weile liegen geblieben, hast dich dann aufgerappelt, durchgeboxt, erholt und bist nach und nach wieder auf einem Durchschnittslevel angekommen. Da lebst du nun so vor dich hin, begleitet von einer einzigen Hoffnung: Es möge nicht so bald wieder einen Tiefschlag dieser Art geben!

Der graue Einheitsbrei deines Alltags ist zwar nicht besonders schmackhaft mit seinem Timbre von Soda ohne Perlen, aber immerhin ist es da sicher. Deinetwegen soll es ruhig so bleiben. Hauptsache, es wird nicht schlimmer. Du kennst zwar die Leier von der Komfortzone, verstehst auch, dass du sie verlassen müsstest, sofern es endlich wieder richtig geil werden soll, wagst dich aber besser keinen Millimeter aus ihr hervor aus Angst vor einer weiteren persönlichen Katastrophe.

Das ist ein toller Weg, um alt, fett und leer zu werden. Und es ist auch der direkteste Weg, um am Sterbebett zu gestehen, niemals wirklich gelebt zu haben. Natürlich kannst diesen Weg bis zu deiner letzten Sekunde weitergehen. Es wird die meisten Strecken todlangweilig sein. Du wirst andere beobachten, wie sie ein spannendes, sattes, erfülltes Leben führen und ihnen hinter dem Zäunchen aus geplanter Zukunft und solidem Background winken, ein sehnsüchtiges Ziehen in der Magengegend. „Schade“, wirst du denken, „man kann eben nicht alles haben…“, und dich mit dem Hamsterrad ein Stück mehr anfreunden, denn du drehst dich darin ja immerhin schon lange genug im Kreis. Der Preis für die falsche Sicherheit des Hamsterrades war deine Freiheit, deine Wildheit, dein Mut zum Abenteuer und all die Wunder eines selbstbestimmten Lebens.

„Sicherheit geht nun mal vor“, sagst du zu dir selbst. Und das ist auch dein Recht.
Rechne jedoch damit, dass sich die Tiefschläge durch eine solche Geisteshaltung nicht vermeiden lassen. Sie werden sich sogar mehren. Je weniger du dich nämlich bewegst, desto kraftvoller wird dich der Flow mitreißen. Das kann zu einem regelrechten Sisyphus-Spiel werden. Dein ganzes Leben vergeudest du dann damit, die Komfortzone mit ihrer scheinbaren Sicherheit zu bewahren, während der Flow deine Sandburg immer heftiger zum Einsturz bringt.

Begreife: Innerhalb der Komfortzone kannst du niemals in den Flow gelangen. Du machst ihn dir vielmehr zum übermächtigen Gegner.

Denn, wenn vom „Im Flow sein“ die Rede ist, dann ist damit nicht gemeint, dass sich das Dasein immer rosig und toll anlässt, sondern etwas völlig anderes.

Wer im Flow lebt, der hat begriffen, dass er die elementaren Fragen seines Lebens für sich selbst zu klären hat, dass sich Grenzen und Ängste auflösen, wenn wir unsere Wünsche, Ziele, Gefühle und Talente kennenlernen und sie mit unseren Erfahrungen in Einklang bringen, dass der Flow keine starre, sondern eine bewegliche aber total stille Mitte ist, der man sich hinzugeben hat.
Im Flow zu sein bedeutet, der beweglichen Mitte zu folgen, ganz egal, was im Außen geschieht. Dadurch brechen wir die starren Grenzen der Unkenntnis auf. Wir durchbrechen sie freiwillig und in Liebe. Wenn wir nämlich Grenzen überschreiten, gelangen wir zu einem komplexeren Bewusstsein, zu tiefem inneren Frieden und Glück. Das wiederum lässt uns erkennen, dass das grundlegende Prinzip der Evolution lautet: Du sollst lernen und wachsen!

Und wie der Baum nur spärlich wächst, wenn er in einem ruhigen Zimmer steht, so wachsen auch wir kein Stück, wenn wir unsere Freiheit gegen Sicherheit tauschen. Der Baum wird nur dann gewaltig stark und mächtig, wenn er den Elementen der Natur ausgesetzt ist. Der Wind macht ihn kräftig und der Sturm ihn flexibel. Gleichsam strebt er nach oben, zum Licht. Seine Bestimmung ist nicht das Kümmern, sondern das Wachstum. Dazu aber muss er der Wildheit der Natur ausgesetzt sein dürfen. Ist ihm dies gegeben, dann befindet er sich als Baum im Flow.

Wir sind dem Baum damit sehr ähnlich, denn auch wir sind nur dann im Flow, wenn wir uns von falscher Sicherheit befreien. Erst dann, wenn dir den Elementen des Lebens ausgesetzt sind, wenn wir durch sie in unsere Kraft und Bestimmung finden, leben wir tatsächlich im Flow. Sind wir darin angekommen, erkennen wir die Unerschütterlichkeit unseres wahren Wesens. Wir erblühen zu unserer ganzen Herrlichkeit und kein Tag unseres Lebens ist dann noch „Alltag“. Jede Sekunde ist dann Erfüllung, in guten wie in schlechten Tagen. Aus uns heraus leuchtet dann ein Licht, das andere erkennen. Und so beginnen sie sich zu fragen: Wie kann der oder die in einer solchen Krise nur so heiter und gelassen sein? Woher kommt dieses Strahlen? Woher die Kraft?

Das ist es, was gemeint ist, wenn man davon spricht, im Flow zu sein. Und wenn du mich nun fragst, wie ich zu dieser Erkenntnis kam oder wie ich mein durchaus bewegtes, streckenweise äußerst hartes Leben mit solcher Freude, solchem Wohlwollen und solcher Liebe bislang gewonnen habe, dann kann ich dir nur abermals sagen: Durch Meditation in Stille!
Seit nunmehr 40 Jahren, seit ich ein siebenjähriger Junge war, praktiziere ich sie zweimal täglich. Seit über einem Jahrzehnt lehre ich sie und gebe sie voller Überzeugung in Liebe an andere weiter.

Ja, ich bin, wie auch du, gewiss ein ewiger Schüler. Aber darin, mein Freund, bin ich wahrer Experte. Das ist es, was ich am besten kann: Im Flow sein! Und dies vermag ich nur, weil ich diese bewegliche, unglaublich tiefe Stille, diese Freiheit von Gedanken täglich aufsuche. Weil mir das Geschenk der Integralen Transzendenz so früh gegeben war, daher läuft mein Leben seit vier Jahrzehnten „wie von selbst“. Es wird quasi aus dem Selbst heraus gelebt, nicht mehr so sehr aus dem Ich. Und ich bin staunender Zeuge dieses Daseins, dem ich dabei zusehe, wie es sich im Flow zu einem wundersamen Mosaik vervollständigt. Alles ist an seinem Platz, weil ich an meinem Platz bin. Ich bin immer zur rechten Zeit am rechten Ort, weil die Zeit immer das Jetzt und der Ort stets das Hier ist. Ich erkenne mein Selbst, mein Selbst kennt mein Ich und gemeinsam sind wir dieser Moment.

Ob mein Leben immer leicht ist?

Gewiss ist es das nicht. Aber ich selbst bin über die Jahrzehnte hinweg immer leichter und leichter geworden, weil ich im Flow bin. Und falls ich da mal herausfallen sollte, so habe ich den Schlüssel zurück tief in mir. Er trägt die Aufschrift Meditation in Stille, Heimat, Transzendenz.

Du fragst dich jetzt, warum ich dir das erzähle?

– Na, weil ich dich einladen möchte. Weil du mich nicht toll finden, sondern als Einladung erkennen sollst. Weil ich dir etwas geben will: Deinen Weg zurück in den Flow!

Falls du da also hin möchtest, dann folge einfach diesem Link: ZUM SEMINAR →

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Andersmensch INSIDE



Noch so eine Facebook-Gruppe?
Ja.

Mit INSIDE wollen wir dir die Möglichkeit bieten, dich selbst zu unseren Kernthemen – Liebe, Leben, Spiritualität – zum Ausdruck zu bringen, was auf unserem Blog oder unserer Fanpage ja nur bedingt in Form von Kommentaren möglich ist.

Auf unserem Blog oder unserer Fanpage posten wir das, was wir für wesentlich erachten und von dem wir glauben, dass es auch dich bewegt. Bei INSIDE ermutigen wir dich, das mit uns zu teilen, was dein Thema ist. Lass uns teilhaben an deiner Seele, deiner Liebe, deinem Feuer, aber auch an deinem Schmerz, deiner Sehnsucht, deiner Menschlichkeit. Hole uns rein in dich. Hole uns INISDE.
Durch deinen individuellen Ausdruck soll die Gruppe für uns alle zu einem kraftvollen Feld integraler Erfahrung wachsen. Ein vereintes Feld für all jene, die uns seit Jahren begleiten und folgen.

WICHTIG: Die Privatsphäre der Gruppe wurde auf „geschlossen“ gesetzt. Das bedeutet, nur Gruppenmitglieder sehen, was innerhalb von INSIDE geschieht.

Und wie alles im Leben, so braucht auch ein Forum wie INSIDE ein gewisses Reglement, um sinnvoll zu funktionieren. Wir haben uns bemüht, die Regeln der Gruppe so minimalistisch als möglich zu stricken. Dennoch werden wir im Sinne des Ganzen rigoros darauf achten, dass dieses simple Reglement eingehalten wird. Daher bitten wir dich, diese wenigen Punkte zu lesen, für dich abzuwiegen und zu verinnerlichen, für den Fall, dass du dich uns anschließen möchtest:

 • Unhöflichkeit mögen wir nicht. Personen mit Abstammung aus Vulgarien bekommen bei uns also kein Visum.
 • Diskriminierung dulden wir nicht.
 • Pornografie brauchen wir nicht.
 • Politische Diskussionen reizen uns nicht.
 • Werbung, egal welcher Art (mit Ausnahme Werbung der Administration) löschen wir umgehend.
 • Notorische Licht & Liebe-Propaganda betreibe bitte an anderer Stelle. Wir betrachten das Leben ganzheitlich, was bedeutet, dass wir auch Schatten & Abgründe integrieren und mit dem monochromen Rosarot von Einhorn & Co nicht konfrontiert werden wollen. Erspare dir selbst, aber auch uns allen, die stereotype Wiederholung abgelutschter Memes. Die findest du sowieso schon überall im Netz, du musst sie nicht auch hier herein bringen.
 • Verstößt du wiederholt gegen diese wenigen Regeln, werden wir dich darauf hinweisen. Sollte das nichts bringen, erfolgt deine unwiderrufliche Entfernung aus der Gruppe.

Falls du bereit bist, dieses einfache Reglement zu akzeptieren, dann sind dir weiters keinerlei Grenzen gesetzt, deinem Selbstausdruck freien Raum zu lassen.

Wir wünschen dir viel Spaß & Freude und sagen: „Just be INSIDE!“

Herzlichst,
eure Andersmensch INSIDE-Administration

Hab viel Spaß in der Gruppe!
(HIER GELANGST DU INSIDE →)

PS: Und falls du die Fanpage vom Gründer und „Gruppen-Papa“ Andersmensch noch nicht mit einem „Like“ beschenkt hast, dann wäre es schön, wenn du das nachholen möchtest. Der Andersmensch freut sich darüber sicher sehr. Thanx.

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Wenn du kein Problem hast, hast du ein Problem


Jeder Mensch hat auf die eine oder andere Weise Probleme. Lass dir da nichts vormachen. Seit Menschengedenken gab es niemand, der sein Leben total im Griff hatte. Es ist unmöglich, etwas zu kontrollieren, das unendlich viel größer ist als du. Daher verabschiede dich von dem Gedanken, irgendwann würde dein Leben bis in jeden Winkel so perfekt problemlos sein, dass du nur noch chillen, genießen und dich über den Neid anderer freuen kannst. Du wirst dieses Ideal niemals erreichen. Du wirst nicht mal annähernd herankommen. Darum höre auf damit, der „Dangling Carrot“ zu folgen.

Lass dich auch von anderen nicht blenden. Diese „Lebenimgriffhaber“ sind gute Faker. Sie haben ihre dynamische, lupenreine, lächelnde Fassade im Griff. Das ist dann aber auch schon alles, was sie im Griff haben. Hinter dieser Fassade verbirgt sich nicht selten das heulende Elend im reinsten Chaos. Und selbst wenn diese Supertypen ihr Leben im Griff hätten, so wäre ihr größtes Problem jenes, ständig alles im Griff haben zu müssen, um die Fassade zu wahren. Und damit hätten sie dann ein gewaltiges Problem.

Daher akzeptiere das Problem. Anerkenne es einfach als Teil des menschlichen Daseins. Statt es krampfhaft lösen zu wollen, beginne es in einen neuen Rahmen zu stellen. Betrachte es nicht als deinen Feind. Betrachte es als das, was jetzt so ist. Sieh es einfach nur an. Beginne es zu bewundern. Bestaune es in seiner Komplexität, seiner Beharrlichkeit, seiner Dringlichkeit.
Bekämpfe es nicht und warte, bis es sich ganz von selbst löst, denn das tun die meisten Probleme, sobald die Zeitkoordinate nur lang genug ist.

Bis dahin gehe mit dem Problem einfach anders um. Wenn es auftaucht, schalte dich nicht in den Kampfmodus, sondern sage gelassen „Wow! Was für ein geiles Problem!“ oder „Ich bewundere dich, du Problem!“ oder „Ich habe noch nie ein solch schönes Problem gesehen!“.
Lächle dein Problem an. Blicke ihm direkt ins Gesicht und bestaune es.
Und dann anerkenne, dass du es selbst erschaffen hast. Du hast einen wesentlichen Beitrag zu seiner Existenz geleistet, indem du es zu deinem Problem erklärt hast. Es möchte jetzt eine Zeit lang zu dir gehören. Also genieße seine Gesellschaft. Irgendwann wird es sich auflösen. So oder so. Dann musst du dich davon verabschieden. Aber sei nicht traurig, denn du wirst dir ganz schnell ein neues Problem finden. Sei dir da sicher. Wahrscheinlich wird es sogar ein noch schöneres, noch komplexeres, noch dringlicheres als das alte. Denn immerhin bist du ja durch die Gesellschaft des alten Problems besser im Umgang mit Problemen geworden. Das hat sich natürlich unter den Problemen herumgesprochen. Und so wird dich schon bald ein neues finden. Bis dahin: Bewundere das Problem! Und wisse: Andere Leben haben auch schöne Probleme.

Wenn auch du mehr Gelassenheit und innere Stille entwickeln möchtest, um dich aus Problemverhaftungen zu lösen, dann klicke hier: ZUM SEMINAR

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