FREE HELP & HEALING


FREE HELP & HEALING – DIE IDEE

Mit großem Erfolg nutzten bisher unglaublich viele Menschen die Möglichkeit, eine Online-Sitzung mit mir zu halten. Ein Großteil dieser Menschen eröffnete mir gleich in der Anmeldung via E-Mail, dass man knapp bei Kassa sei, um gleichermaßen spüren zu lassen, wie dringlich Hilfe gewünscht wäre. Mein oberstes Ziel war und ist stets eine neue Welt mit neuen, glücklichen Menschen. Und ich verfüge in meiner Tätigkeit als Hypnotherapeut & Mentaltrainer in jedem Falle über die Mittel und Wege zu helfen. Daher habe ich diesen Menschen von Herzen gerne Hilfe geschenkt, ohne die anderthalb bis manchmal zwei Stunden der geleisteten Sitzung in Rechnung zu stellen.

Mittlerweile schenke ich auf diese Weise pro Woche rund 15 Stunden meiner Leistung an hilfesuchende Menschen und zwar völlig unverbindlich und kostenfrei. Damit gelange ich jedoch selbst mit all meinen sonstigen karitativen und ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie mit meinen alltäglichen Verpflichtungen an die Grenzen des für mich finanziell Vertretbaren, obwohl ich von Herzen gerne mehr Hilfe leisten würde.

Dadurch ergab sich also folgende Frage:Wie kann ich jenen mehr Zeit & Hilfe schenken, die sie zwar dringend bräuchten, sich aber nicht leisten können, ohne dabei selbst an den finanziellen Ruin zu gelangen?“
Und so kam mir die Idee zu „FREE HELP & HEALING“.

WAS IST FREE HELP & HEALING?
Jeder Mensch erlebt schlimme Zeiten. Manchmal gibt es Lebensphasen in denen man sich selbst nicht mehr zu helfen weiß. Dann sucht man auf die eine oder andere Weise professionelle Hilfe auf. Das erfordert in der Regel finanziellen Aufwand. Diesen zu leisten ist aber nicht jedem möglich. Von den Kassen finanzierte Therapieplätze sind rar, sodass sich oftmals lange Wartezeiten ergeben. Ein in einem innerlichen Tief befindlicher Mensch kann jedoch nicht warten – er braucht Zuwendung, er braucht Verständnis, er braucht Liebe. Und er wünscht sich konkrete Strategien, um mit dem Tief klar zukommen und es sogar zu überwinden. Das alles braucht er unmittelbar, nicht erst in ein paar Wochen oder gar Monaten.

– Und genau da setzt unser gemeinnütziges Projekt „FREE HELP & HEALING“ an. Wir wollen es hilfesuchenden, sich zudem in finanziellen Notlagen befindlichen Menschen ermöglichen, in schwierigen Lebensphasen unkompliziert Hilfe zu finden, indem sie „FREE HELP & HEALING“ um Hilfe bitten. Um diese Hilfe leisten zu können, bittet „FREE HELP & HEALING“ seinerseits wiederum eine größere Masse an Menschen um Hilfe, die wiederum eine noch größere Masse um Hilfe bittet. So tragen immer mehr Menschen kleinste Teile des Problems eines Einzelnen, bis die benötigte Hilfestellung für jeden Träger so gering ist, dass er sie kaum noch spürt.

WIE FUNKTIONIERT FREE HELP & HEALING?
Das Konzept ist simpel. „FREE HELP & HEALING“ funktioniert durch dich und deine Spende. Mit jedem Euro, den du spendest, finanzieren wir nicht unsere Maseratis, Ferraris oder Lamborghinis, sondern einzig und allein Online-Sitzungen mit dem Andersmensch. Diese Sitzungen können Bedürftige dann für sich kostenlos buchen. Dabei ist es egal, ob du mit kleinen Beträgen oder größeren Summen dabei bist – jeder Euro hilft dabei, eine Sitzung zu finanzieren. Dein Beitrag fließt mit den Beiträgen anderer Spender in einen Topf. Ist dieser Topf soweit gefüllt, dass sich damit eine Online-Sitzung finanzieren lässt, schreiben wir diese Sitzung öffentlich aus, sodass sozial schwächer gestellten Menschen in schwierigen Lebenssituationen rasch Hilfe zur Selbsthilfe geboten werden kann.

Deine Spende rieselt dabei nicht in den endlosen Schlund aufgeblasener Verwaltungsapparate, sondern kommt 1:1 jenen zugute, die du damit bedacht hast. Der persönliche Aufwand für den Einzelnen ist äußerst gering – die gemeinsam erzielte Wirkung aber enorm.

– Falls du also deinem Nächsten und auch dir selbst Freude machen und Hilfe leisten willst, dann schenke ihm einfach „FREE HELP & HEALING“! Bewege etwas Schönes – werde Helfers Helfer bei „FREE HELP & HEALING“!

Das Maß deiner Hilfe entscheidest ganz alleine du selbst und zwar völlig unkompliziert, indem du uns via Paypal Me unter paypal.me/Andersmensch unterstützt. Gerne nehmen wir deine Hilfe auch auf dem üblichen Bankweg entgegen. Unsere Bankdaten findest du unterhalb dieses Textes. Natürlich freuen wir uns auch sehr, wenn du dieses Projekt zahlreich mit deinen Freunden teilst!

Wir danken dir von ganzem Herzen für deine Hilfe,
der Andersmensch & Team

BANKVERBINDUNG: BAWAG PSK
BLZ: 60000
LAUTEND AUF: David Pauswek
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT55 6000 0000 7426 2458
VERWENDUNGSZWECK: Spende für Free Help & Healing

 

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Ich kann helfen – wie darf ich?

Hervorgehoben


„Ich persönlich glaube nicht daran, dass irgendein Mensch Therapie im zeitgeistlichen Sinne der Gleichmachung, der Normalisierung benötigt. Meiner Erfahrung nach braucht der Mensch nicht einmal Heilung im herkömmlichen Verständnis dieses Wortes. Jeder Mensch ist einmalig und darf nicht „normal“ gemacht werden durch Behandlungsmethoden, die auf Schablonen-Passform liebloser Medizin oder Psychologie beruhen. Jeder Mensch ist grundsätzlich heil und damit heilig in seinem innersten Kern. Sämtliche Symptome, ob diese sich nun physisch oder psychisch äußeren, stellen bloß den gegenwärtigen Glauben an das Herausfallen aus dem Wissen des eignen Heilseins dar.

Was der Mensch demnach braucht, ist lediglich die Erinnerung an seine ursprüngliche Form, die Erinnerung an sein allumfassendes Heilsein in seinem individuellen Sosein. Der einzige Weg dahin ist es, ihn mit Liebe zu konfrontieren. Nur Liebe kann und wird zu dem führen, was wir meinen, wenn wir landläufig von Heilung sprechen. Keine Medizin, keine Therapie kann jemals heilen, solange sie nicht im Feld der Liebe geschieht. Daher bin ich zutiefst davon überzeugt, dass jene Liebe, welche durch mich fließt, dem Menschen den entscheidenden Impuls gibt, sodass er sich an das Heilsein in seinem innersten Kern erinnern kann…“

– Der Andersmensch © 2017

Da sich die Anfragen dermaßen häufen, habe ich eine Entscheidung getroffen: Die Welt ist groß und ich kann nicht überall zugleich sein. Viele Menschen haben Angst vor weiten Reisen oder können aus finanziellen Gründen nicht zu meinen Seminaren oder Vorträgen kommen. Doch die Technik machts möglich und daher bin ich ab jetzt im Sinne von Einzelsitzungen auch via Skype oder Messenger für dich verfügbar. Es spielt keine Rolle, welcher Art dein Problem ist – gemeinsam finden wir eine Lösung. Sei es nun dadurch, dass wir über Skype bzw. Messenger ein befreiendes Gespräch führen, bei dem ich dir Hilfe zur Selbsthilfe leiste, oder durch eine Online-Hypnose-Sitzung, die es dir ermöglicht, ganz tief in dir Potenziale frei zu setzen, die deine Situation kraftvoll verändern. Moderne Hypnose-Therapie ist ein wundervolles und sanftes Mittel zu positiven Veränderungen im tiefsten Kern des Menschen und sie funktioniert auch über moderne Medien.
Falls du also Lust hast, etwas in deinem Leben zu verbessern, zu verändern, zu erlösen oder dir neue Räume zu eröffnen, dann kannst du mich via PM oder unter der E-Mail andersmensch@andersmensch.com anschreiben und einen Online-Termin mit mir vereinbaren. Die Konditionen und den Ablauf unserer Sitzung vereinbaren wir dann persönlich.
Ich freue mich von Herzen, dir nun auch auf diese Weise dienlich sein zu können.

Herzlichst,
dein dich zutiefst wertschätzender Andersmensch

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Als Liebe kam


Über viele Dinge in dieser wundersamen Welt kann man etwas wissen, oder zumindest glauben, etwas zu wissen. Über die Liebe aber wird man niemals etwas wissen. Sie bleibt uns stets ein Rätsel, ein ewiges Mysterium. Wie oft verwechseln wir Liebe mit sentimentalen Empfindungen, mit Leidenschaft oder physischer Anziehung, bloß um zu erkennen, dass das nur ein Teilaspekt dessen ist, was Liebe sein könnte.

Als Liebe zu mir kam, da kam sie heimlich, um alles rein zu waschen, was nicht Liebe ist. Sie kam überraschend in einer Zeit, als alles um mich herum Nacht war. Nacht, von mir selbst geschaffen, in Form von Verlusten lieber Menschen, in Form von Schuldgefühlen und Angst, eine Zeit, da ich begriff, es ist der Liebe Wille und niemals der meine. Sie kam als blauer Schmetterling, schillernd sich niederlassend zuerst auf meine rechte Hand, dann flatternd über meinem Kopf und schließlich in mein müdes Herz. Sie kam als der erste Schrei eines Säuglings und das lange, schwere Haar einer Frau, in das ich mich gesponnen, als mein Schicksal stand sie vor mir, aber ohne Gestalt.

Ich bin vielleicht eine Quelle, sagte die Liebe, und manchmal da fühle ich mich an wie Stromschnellen, wie ein tosender Wasserfall, ein freundlich murmelnder Bach und streckenweise wie ein schmales Rinnsal, gerade mal genug, um zwischen trockenen Steinen hervorzukriechen. Meist jedoch bin ich nicht aufbrausend noch mitreißend oder laut, sondern ein gemächlicher, ruhiger Fluss, strömend und warm, tief in deinem Herzen, durch deine Seele zu allen anderen Seelen, die deine berühren. In deinen Händen kannst du mich nicht halten, mit deinem Willen nicht bremsen noch brechen. Dir ist es nicht gegeben mich zu lenken, zu kontrollieren oder zu regulieren, aber du kannst mich trinken und mich vergießen. Du kannst nicht satt werden durch mich, aber erfüllt. Ich kann dich tragen in meinem unaufhörlichen Fließen, aber du kannst mich nicht einsperren oder gefangen halten, denn ich bin der Tropfen, die Welle, der warme Regen eines staubigen Augustabends, die Flut und die Kraft, die sämtliche Felsen deiner inneren und äußeren Mauern über alle Zeit hinweg höhlt. Ich bin so und ich bin doch ganz anders. Ich bin das, was du niemals verstehen wirst. Und ich bin die Wege, die du nicht vorhersehen kannst. Die Gnade bin ich und der leise Ruf in dir. So bin ich und doch bin ich ganz anders, denn ich bin die Liebe, dein ewig Rätsel, dein größtes Verlangen und deine höchste Erfüllung. Doch meistens, da bin ich ein gemächlicher, ruhiger Fluss, warm strömend und tief in deinem Herzen. Das bin ich und doch bin ich es nicht, denn ich bin die Liebe. Ich bin es, was niemals gewusst und doch ewig gespürt wird. Ich bin Liebe. Ich bin, was ich bin.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Bereitschaft vs. Bedürftigkeit


Was du als spirituell erwachtes Wesen zum gelebten Ausdruck bringen solltest, ist, aus den richtigen Gründen allein, statt aus den falschen Gründen mit jemand zusammen zu sein. Ziehe einen Partner nicht aus dem Bedürfnis des Brauchens an, sondern aus der Bereitschaft zur Entwicklung. Wenn du jemand brauchst, bist du ein Bedürftiger. Ein Bedürftiger kann nur einen anderen Bedürftigen anziehen. Zwei Bedürftige aber sind zusammen verloren. Sie sind gemeinsam genauso verloren wie sie sich alleine verloren fühlten. Euer Weg wird ein leidvoller sein. Ihr werdet euch Wunden schlagen, die euch weit davon abbringen, Bereitschaft zu entwickeln. Daher bleibe lieber mit dir selbst, bis du dich selbst so tief erfahren hast, dass Bereitschaft statt Bedürftigkeit in dir entstanden ist.
Ein Mensch, der Bereitschaft zur Entwicklung signalisiert durch seine Schwingung, wird jemanden anziehen, der eine ebensolche Bereitschaft in sich trägt. Dadurch wird Wachstum entstehen. Und Wachstum bedeuet Freude.
Du kannst erst dann wirklich lieben, wenn du aufgehört hast, jemand zur Vervollständigung oder zum Gefühl der Sicherheit brauchen zu wollen. Liebe braucht niemand, der sie vervollständigt, aber sie strebt nach Räumen, in denen sie sich verstärken kann. Dazu musst du bereit und nicht bedürftig sein. Es ist deshalb weiser, aus den richtigen Gründen mit dir allein zu leben, als aus den falschen Gründen mit einem Zweiten.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Wie erleichtere ich einen Transformationsprozess?


Transformation geschieht nicht durch irgendwelche „Energien“, magische Rituale oder sonstige mysteriöse Kräfte außerhalb von dir, sondern allein durch dich selbst. Bewusste Transformation ist eine Frage deiner Wahl, eine Entscheidung, die du ganz klar triffst. Und Transformation bedingt einen Prozess, durch den sie sich ereignet.
Du kannst dir diesen Prozess erleichtern, wenn du ein paar Grundlegende Fakten begreifst:
Erstens gibt es keine unterschiedlichen Energien, sondern nur eine einzige Energie in verschiedenen, formgebenden Schwingungsfrequenzen, und zweitens trägt jeder Mensch selbst die volle Verantwortung für seine persönliche Entwicklung, deren Wesen aus transformatorischen, die eigene Grundschwingung verändernden Prozessen besteht. Dies ist der erste Schritt, den es zu verinnerlichen gilt.

Ohne Erhöhung der individuellen Grundschwingung keine Wandlung. Ohne Wandlung keine Entwicklung. Deshalb solltest du Techniken nutzen, die das Schwingungsfeld deiner gegenwärtigen Form erhöhen – die wirkungsvollste davon ist echte Meditation, aber auch Töne aus dem Bereich der Solfeggio-Frequenzen können unterstützend wirken.

(Bei den Solfeggio-Frequenzen handelt es sich ursprünglich um eine Sechstonleiter, welche bereits in antiken Hochkulturen zum Einsatz kam. Im frühen Mittelalter fanden die Solfeggio-Frequenzen zur Intonierung heiliger Gesänge Verwendung, so z.B. bei den Gregorianischen Gesängen, deren stark bewusstseinserweiternde Wirkung damals festgestellt wurde.)

Fachmännisch durchgeführte Chakra-Harmonisierungen helfen dir, in Balance zu bleiben. Regelmäßige Spaziergänge in gemächlichem Tempo mit dir allein in der Natur sind ebenfalls hilfreich und klären deinen Geist.
Die Reduktion der Nahrungsaufnahme, aber kein echtes Fasten, entlastet deinen physischen Körper. Die reichliche Zufuhr positiv informierten Wassers ist dabei genauso bedeutend wie ausreichend Zeit für dich selbst.
Auch ausgedehnte Meersalzbäder unterstützen die Transformation, da sie dich nicht nur körperlich sondern auch geistig reinigen. Achte bitte darauf, dass das zugesetze Meersalz frei von Jod und Fluorid ist!
Wesentlich bei der Transformation ist Hingabe und Demut sowie die aufrichtige Absicht, sich tiefgehend zu wandeln.

Für eine Raupe ist es harte Arbeit, sich zu einem Schmetterling zu entpuppen. Da ist keine magische Energie im Spiel, sondern die Hingabe der Raupe an ihre Bestimmung. Transformation ist ein heiliger Prozess, ein mutiger Akt des Loslassens der einstigen Form zugunsten der neuen Form, denn du musst bereit sein, die alte Version von dir selbst sterben zu lassen, um die neue zu gebären. So wie die Raupe sterben muss, um im Schmetterling neu geboren zu werden. Dazu gehört auch das Loslassen alter Denkmuster und Paradigmen, aber auch die Überwindung alter Ängste und das Erkennen deiner inneren Schattenseiten.
Man kann, wenn man sich darauf versteht, gewisse Zeitqualitäten nutzen, um sich die eigene Wandlung zu erleichtern, aber transformieren kannst du dich letztlich nur selbst, nicht der Mars, der Jupiter oder die Venus tut das mit dir, sondern du tust das für dich selbst und mit dir ganz allein.

Transformation fordert die Rückstellung des Egos zugunsten der Seele. Das Ego aber wird gegen die Seele kämpfen wollen, weil es nicht anders kann, als sich gegen alles Neue zu verwehren. Am meisten wehrt es sich gegen die Tatsache, die natürliche Tendenz der Seele zur Hingabe an die Wandlung akzeptieren zu müssen.
Wandlung im Sinne spiritueller Evolution bedeutet stets die Transformation vom Guten zum Besseren. Dabei löst sich immer ein Stück Ego mit auf, bis es eines Tages nur noch als ein winziges Fünkchen im heiligen Raum der Seele zurückbleibt, gerade mal groß und zart glühend genug, um dich hier auf dieser Erfahrungsebene zu halten als jene Person, die du verkörpern möchtest.
Je kleiner du also dein Ego im Prozess der Transformation machen kannst, desto weniger Widerstand, desto weniger Schmerz wird es dabei geben. Je offener du für alles bleibst und je weniger Wunder du erwartest, desto tiefgehender wird die Wandlung und desto größer die Wunder sein, die du dadurch erfährst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Tag des Vaters


Als ich im November 1991 das erste Mal Vater wurde, bekam mein Leben zum ersten Mal wirklich Sinn. Und auch wenn ich damals verhältnismäßig jung war, so fand ich in der Aufgabe und Ehre, in der Verantwortung und der Ernsthaftigkeit meiner Vaterschaft das erste Mal wahrhaftig Glückseligkeit.
Im März des Jahres 2017 durfte ich das zweite Mal Vater werden. Dieses Mal bin ich verhältnismäßig alt, aber an der Glückseligkeit und der unbändigen Freude an meiner Vaterschaft hat sich nicht das Geringste geändert – im Gegenteil: Sie ist unermesslich gewachsen!
Und auch wenn ich von diesen Anlass-Tagen nicht viel halte, so möchte ich diesen heutigen Tag dazu nutzen, mich ganz bewusst in Liebe und Dankbarkeit an all die Männer in meinem Leben zu erinnern, die mir Stück um Stück zeigten, wie ich als Vater sein möchte und wie ich niemals werden will. Ich möchte diese Männer in Aufrichtigkeit ehren, sie in meinem Innersten erheben zu wertvollen Lehrern, ich will ihnen sagen, dass sie mich durch ihr Vorbild zu jenem Vater gemacht haben, der ich heute sein kann und darf.

Allen voran danke ich meinem Großvater, der mich lehrte, mutig zu sein, der mir Tiefsinnigkeit und ein simples Gespür für die Poesie der Welt schenkte. Du warst mir ein Vorbild an Tapferkeit und Standhaftigkeit und ich werde den Tag niemals vergessen, kurz bevor das Leben dich fällte wie eine alte Eiche, als du im Wind standest mit deinem immer noch geraden Rücken und deinem schlohweißen Haar, das schütter im Wind wehte – als diesen aufrechten Mann trage ich dich in mir.

Ich danke meinem Vater, der mich Geduld und Durchhaltevermögen lehrte, der mich an totale Gewaltlosigkeit und den unerschütterlichen Glauben in die eigenen Träume gemahnte. Du lebst in mir als die Wahrheit von Love & Peace, als die Liebe zur Musik und zum Schöngeist. Ich werde dich immer als den lässigsten, geduldigsten Mann erinnern, der, eine „Camel“ zwischen den Fingern, dem Leben und seinen Härten ein gelassenes Lächeln und ein paar Rauchkringel schenkt.

Ich danke meinem Stiefvater, der mich Heldenhaftigkeit lehrte und das Handeln, wenn Worte keinen Sinn mehr machen, der mir beibrachte, dass man hilft, ohne Gegenleistung zu erwarten, und dass man als Vater von dem, was man erwirtschaftet, nur den kleinsten Teil für sich beanspruchen muss. Du wirst für mich immer der kraftvollste und fleißigste Mann sein, an den ich mich erinnern möchte.

Ich danke auch all den anderen oft stillen Männern, die mir Beispiel und Vorbild waren. Ihr alle seid Teil meines Weges zum Mann und Vater gewesen. Und so unterschiedlich ihr als meine Lehrer zum Mann- und Vatersein auch ward, da sind drei große Qualitäten, die ich in euch allen fand: Güte, Warmherzigkeit und einen gewissen Trotz den Härten des Lebens gegenüber. Ich glaube, diese Qualitäten sind es, die uns Männer und Väter so unverzichtbar machen. Ja, und so bin ich der gütigste Vater und der warmherzigste und der trotzigste geworden. Und ich hoffe, ich bin der liebevollste Vater, den die Welt jemals ertragen musste.

Zum Abschluss aber möchte ich auch all den anderen wunderbaren Vätern dieser Welt danken – meinen Brüdern, meinen Schwägern, Freunden und jenen, die ich persönlich nicht kenne. Ich danke im Namen unserer Kinder für eure Opfer, für eure Geduld mit den Müttern, für eure Güte, für eure Warmherzigkeit und euren Trotz dem Leben gegenüber. Und auch wenn wir Väter das Leben niemals bezwingen werden und auch gar nicht bezwingen müssen, so werden wir ihm in all seiner Härte, all seiner Verrücktheit und Gnadenlosigkeit dennoch erhobenen Hauptes begegnen mit einer Kraft im Herzen, die sagt: Bevor du meine Kinder und deren Mutter kriegst, musst du erst durch mich hindurch! Und all das tun wir in Liebe. In Liebe für unsere Kinder und deren Mütter. Es ist die Liebe, die uns schließlich zu Vätern macht und die Vaterschaft, die aus uns Männer macht. Es ist am Ende immer die Liebe, die uns zu etwas Großem erhebt.

Daher gebe ich letztlich meinen ganz persönlichen Vatertag an meine Kinder und an all die Kinder dieser Welt zurück, indem ich ich mich heute abermals ganz bewusst meinen Kindern schenke mit Haut und Haar, mit Herz und Seele. Für euch bin ich gekommen – für euch allein will ich leben, denn ihr, Kinder, ihr seid das Licht, die Liebe und die Hoffnung dieser Welt. Und ihr seid das Wundervollste, das Schönste und Heiligste, was ich im Leben jemals bekommen habe. Ich danke dafür, euer Papa sein zu dürfen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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Babys und Nähe


Erwachsene Menschen schlafen nicht gerne alleine. Den Babys und Kindern aber zwingen sie nächtliche Einsamkeit auf. Und das halten sie sogar für richtig, weil irgendwelche Studien von irgendwelchen Experten das so bestätigen. Das Seltsame daran ist jedoch, dass viele Eltern zwar ihren Säugling allein in einem Bettchen schlafen lassen, sich selbst aber nachts an ihre bessere Hälfte kuscheln. Dabei wissen sie nicht, was sie dem kleinen Menschen antun, wenn sie ihn vom Kuscheln ausschließen. Es scheint ihnen nicht bewusst, dass sie dem kleinen Erdenbürger auf diese Weise ungewollt psychischen Schaden zufügen.

Empathie für den Säugling kann helfen:
Zuerst lebte dieser winzige Mensch etwa 40 Wochen lang, rund um die Uhr, geborgen in seinem weichen, gedämmten und warmen Nest der Fruchtblase innerhalb der Gebärmutter, um von einem Tag zum anderen völlig nackt in eine kalte Welt voller lauter Geräusche, heller Lichter und fremder Gerüche gestoßen zu werden. Er wird nicht mehr über eine Nabelschnur genährt. Er wird nicht mehr über den Atem der Mutter mit Sauerstoff versorgt. Er muss plötzlich Milch saugen, um satt zu werden und seine Verdauung muss von einem Tag zum anderen ungewohnte Arbeit leisten. Da ist auf einmal fremder, trockener Stoff von Kleidung auf seiner Haut, denn nur das hält ihn warm. Und all die schützende Geborgenheit des Mutterleibes fehlt plötzlich. Sie ist vollends verschwunden.

– Wie kannst du da einen kleinen, schutzlosen Menschen nachts auch noch alleine liegen lassen; vielleicht mit einem leblosen, kalten und fremd riechenden Kuscheltier als gut gemeinten Ersatz für den Job, den eigentlich du erledigen solltest: Das Spenden von Nähe?

Falls du also dein Baby wirklich liebst, dann hole es nachts zu dir ins Bett. Lass es zwischen dir und deinem Partner schlafen. Schenke ihm so viel Geborgenheit und Nähe, wie du nur kannst. Gib deinem Baby tagsüber ganz viel Körperkontakt, am besten in einem Tragetuch. So ist es dir den Tag über nahe, kann deine Wärme, deinen Herzschlag und deinen Atem fühlen. Und nachts lass es spüren, dass du neben ihm liegst, damit es deine Wärme empfängt, deinen Atem hört und du sofort für den kleinen Menschen da sein kannst, sobald er wach wird.

Meine Frau und ich, wir lassen unsere Babytochter, wie dereinst ihren heute fünfundzwanzigjährigen Bruder, nachts stets zwischen uns schlafen. Und wir wollen das solange beibehalten, bis sie ganz von selbst den Schlaf im eigenen Bett verlangt. Bis dahin darf sie, wie ihr älterer Bruder damals auch, selbstverständlich zwischen uns liegen. Oft schläft sie sogar auf dem Bauch ihrer Mama oder ihres Papas ein. Wir spüren, wie sehr die Kleine das genießt. Und es gibt auch für uns nichts Schöneres, als diesen kleinen, schutzbedürftigen Körper ganz nah bei uns zu haben.
In den ersten Nächten legten wir die Kleine auf eine zu einem Rechteck zusammengefaltete Kuscheldecke zwischen uns, damit sie etwas erhöht liegt und wir sie in der Nacht nicht unbeabsichtigt überrollen. Wobei das eher für mich zutreffend war, denn meine Frau wird ohnehin durch die erhöhte Prolaktin-Ausschüttung beim geringsten Seufzer unseres Babys wach. Meine väterliche Prolaktin-Menge reichte dafür gerade mal die ersten drei Nächte aus. Mittlerweile aber liegt unser Babystern auch ohne Überrollschutz in unserem Bett, schön eingekuschelt zwischen seiner Mama und seinem Papa. Wir könnten es uns gar nicht anders vorstellen, als diesen nächtlichen Kuschelbetrieb zu pflegen, denn wir wissen um seine wichtige Bedeutung für die Entwicklung unseres Kindes.
Auf physiologischer Ebene wird durch das Kuscheln und den Körperkontakt nämlich die Oxytocin-Ausschüttung erhöht. Oxytocin wirkt sowohl als Hormon als auch als Neurotransmitter und ist gemeinhin als „Bindungshormon“ bekannt. Es verringert den Blutdruck und den Kortisolspiegel, wirkt beruhigend und kann zu verbesserter Wundheilung führen. Oxytocin reduziert zudem die Auswirkung von Stress. Sowohl auf neurochemischer als auch auf psychologischer Ebene wird Oxytocin beim Menschen mit psychischen Zuständen wie Liebe, Vertrauen und innerer Ruhe in Zusammenhang gebracht. Babys produzieren nicht nur nach dem Nuckeln, sondern – wie Erwachsene auch – beim Kuscheln Oxytocin. Daher ist es enorm wichtig, deinem Baby so viel Nähe und Kuscheleinheiten wie möglich zu schenken.

Die Vorstellung, dass es unzählige Babys auf dieser Welt gibt, die nachts alleine liegen müssen, tut meiner Frau und mir einfach im Herzen weh. Und die Mär davon, dass es den plötzlichen Kindstod fördert, wenn das Baby im elterlichen Bett schläft, die kann wohl auch nur von kopfgesteuerten, durch die Gehirnwäsche einer Universität paranoid gemachter Medizinern in die Welt gesetzt worden sein – kein Mensch ist jemals durch zu viel liebevolle Nähe gestorben.

Dieser Appell an alle Eltern, die ihre Babys, aus welchen Gründen auch immer, nachts alleine liegen lassen, wurde mir heute Nacht von meiner Babytochter im Traum aufgetragen. In meinen Träumen sagte sie „Papa, heute wirst du einen Artikel für uns kleine Menschen schreiben, in welchem du dazu aufrufst, uns in die Betten unserer Eltern zu holen, denn wir wollen nicht alleine schlafen. Wir brauchen ganz viel Nähe. Die ganze Welt braucht ganz viel Nähe.“
Tja, und so wie es das Töchterlein im Traume mir sagte, so ist es nun auch gekommen. Daher bitten wir im Namen aller Babys: Holt die kleinen Menschen nachts zu euch! All die Nähe, die ein Mensch von seinem ersten Tage an bekommt, wird jene Nähe sein, die er dereinst selbst wird geben können. Diese Welt braucht Liebe. Wir können diese Liebe geben. Und wenn wir diese Liebe ganz früh unseren Kindern schenken, dann werden diese Kinder sie an die Welt weitergeben.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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