Ein neues Spiel


Innerer Zwiespalt. Unklarheit bezüglich eigener Bedürfnisse. Emotionale Achterbahnfahrten. Höhenflüge, Abstürze und harter Aufprall. Schreiduelle und Schweigestrafen. Eifersuchtsdramen und Schmollwinkel. Trennung und Herzschmerz. Sehnsucht und Suche.

Kommt dir das alles bekannt vor? Hast du davon endlich genug?

Falls ja, dann wird es für dich Zeit – und ich sage das jetzt radikal ungeschönt – endlich mal in die Gänge zu kommen, deinen hübschen Arsch hoch zu kriegen und wirklich-wirklich etwas zu ändern. Und damit meine ich nicht die Welt, den Wohnort, den Job, deine Ernährungsweise oder deinen Style. Und schon gar nicht meine ich damit deinen Partner. Ich meine damit dich.

Du, lieber Freund / liebe Freundin, du musst dich endlich ändern. Egal, wie du es drehst und wendest. Egal, wie gerne du die Wahrheit überhörst. Egal, wie unreif du gerne die Verantwortung von dir schieben magst, es bleibt letztlich an dir, selbstbestimmt und entschlossen, mit all deiner Kraft, mit all deinem Mut, mit all deiner Liebe zu dir selbst, sowie mit dem höchstmöglichen Aufwand bei vollem Risiko eine endgültige Wandlung zu vollziehen.

Wenn du das nicht tust, dann wirst du den Rest deines Lebens Problem X von Punkt A nach Punkt B und von dort nach C schieben, dabei immer frustiger, älter und letztlich ausgebrannt und leer werden, um am Ende so zu sterben.

Die Veränderung, die Erfüllung, auf die du hoffst, wird niemals – und ich wiederhole das jetzt – die wird niemals von außen zu dir kommen. Niemals. Sie wird nur und ausschließlich in dir selbst vollzogen werden können. Nur da kann sie stattfinden. Wenn du weiterhin auf die große Transformation, auf das große Glück durch äußere Umstände hoffst und wartest, wirst du letztendlich dein kostbares Leben mit Hoffen und Warten verschwendet haben. Du wirst dich ins Grab legen mit der Erkenntnis: „Shit! Ich habs verkackt.“

Darauf kannst du nicht wirklich stehen, oder? Das kann nicht dein voller Ernst sein, es so bleiben zu lassen, wie es bisher war. Falls du das doch willst, dann ist das okay. Weil es dein Recht ist, alles so bleiben zu lassen. Dann aber erspare dir selbst und vor allem auch der Welt dein Gejammer, deine Opferhaltung und dein Selbstmitleid, denn du hast es selbst so gewählt.

Falls du das aber endlich auflösen, falls du endlich wirklich-wirklich etwas verändern willst, dann tue es. Jetzt. Hier. Durch dein Commitment. Durch dein Statement zu dir selbst.

Stehe auf, setze eine Handlung und finde keine Ausreden, sondern Wege, um den inneren Zwiespalt, die Unklarheit bezüglich eigener Bedürfnisse, die emotionalen Achterbahnfahrten, die Höhenflüge, Abstürze und den harten Aufprall, die Schreiduelle und Schweigestrafen, die Eifersuchtsdramen und Schmollwinkel, die Trennung und den Herzschmerz, die Sehnsucht und die Suche endlich hinter dir zu lassen, um da anzukommen, wo du eigentlich immer schon hingehört hättest: Bei dir selbst!

Und wenn du da angekommen bist, dann schau zurück und lächle. Denn du wirst erkennen: Jetzt ist alles neu. Tabula rasa. Ein neuer Tisch, ein neues Blatt, ein neues Spiel. Mit dir selbst als Trumpf. Und deiner geklärten Sicht als Einsatz.

Falls du bereit zur diesem kraftvollen Schritt bist, dich endlich mit dir selbst und dem Leben zu versöhnen, dann klicke hier HIERund erfahre mehr…

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Schwingst du innerlich harmonisch?


Grundsätzlich sind es die in deinem Innersten stattfindenden Konflikte, die zu Konflikten im Außen führen. Ein in sich selbst ruhender, ein in sich harmonischer Mensch gelangt wesentlich seltener mit seinem Umfeld in Streit als ein innerlich zerrissener, emotional unrunder. Und selbst wenn ein in sich selbst ruhender Mensch einen Konflikt austrägt, so wird ihm dieser Konflikt Räume zur Selbsterkenntnis öffnen und nicht bloß Frustration im Schmollwinkel erzeugen.
Entscheidend ist, ob du innerliche Einheit etabliert hast oder an chronischer Zerrissenheit leidest.
Solange du dich selbst als unvollständig erfährst und daher hoffst, durch dein Gegenüber jene Vollständigkeit zu erlangen, die du zu vermissen glaubst, solange wirst du unerfüllt in deinen zwischenmenschlichen Begegnungen bleiben. Deine Bedürftigkeit wird zu nichts anderem führen, als einen ebenso Bedürftigen wie dich in dein Leben zu ziehen. Dann seid ihr beide Bettler um Erfüllung, die ihr einander nicht schenken könnt, denn wenn ihr beide keine innerliche Einheit kultiviert habt – woher soll sie dann kommen?
Vielleicht hast du aber oftmals auch zwischenmenschlichen Stress, weil du dich in deiner Geschlechterrolle nicht klar genug definiert fühlst. Du suchst nach Halt und Orientierung im Außen. Da aber findest du bloß Schablonen und Rollenbilder von der Stange. Solange du dich an vorgefertigte Geschlechterrollen klammerst, wirst du dich in der eigenen verloren fühlen.

– Dieses Seminar soll dir dabei helfen, dich mit dir selbst zu einen und deine ganz individuelle Definition davon zu entwickeln, was ein „richtiger“ Mann bzw. eine „richtige“ Frau ist. Es ist daher kein Partner-Seminar, sondern eines für den Einzelnen, der natürlich gerne seinen Partner/seine Partnerin mitbringen darf – zwei erfüllte, von fremdbestimmten Schablonen befreite Menschen strahlen zusammen einfach heller.
Du bist daher herzlichst dazu eingeladen, manches loszulassen, um viel Neues zur Entfaltung zu bringen, denn zu strahlen ist nicht allein der Sonne vorbehalten.
Falls du also nicht nur deine Selbsterfahrung sondern auch deine zwischenmenschlichen Begegnungen auf ein neues Level heben willst, dann solltest du keine Zeit verlieren und HIER → klicken, um mehr zu erfahren…

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

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Steckst du in deinem Rollenverhalten fest?


Wahrscheinlich ist dir aufgefallen, wie sich in deinen Beziehungen und gelebten Partnerschaften spezielle Muster abzeichnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Verbindungen zu Familienmitgliedern, Freunden, Kollegen oder Lebenspartnern handelt – es zeigen sich wiederkehrende Verhaltensmuster, denen du eher unbewusst folgst.

Je nach dem, mit wem du es gerade zu tun hast, nimmst du entweder die dominante oder die zurückhaltende Haltung ein, bist entweder der Geber oder der Nehmer, der Schweiger oder der Sprecher. Das hängt ganz von jener Rollenverteilung ab, welche sich zwischen dir und einer anderen Person eingeschliffen hat. Damit stehst du natürlich nicht allein. Deinem Gegenüber geht es nämlich ebenso. Auch er ist unweigerlich Teil dieses unbewussten Rollenspiels, auf das ihr euch im endlosen Feld der Zwischenmenschlichkeit still geeinigt habt. Selbst wenn hinsichtlich der Rollenverteilung innerhalb einer Beziehung keine bewusste Kenntnis herrscht, so findet dieses dennoch ausnahmslos in jeder Verbindung zwischen zwei Individuen statt.

Abhängig ist dieses Rollenverhalten oftmals von frühkindlichen Prägungen. Besonders das limbische System unseres Gehirns, das neben anderen kortikalen Bereichen maßgeblich für die Steuerung von Emotionen und Triebverhalten verantwortlich ist, wird bereits im pränatalen (vorgeburtlichen) Stadium durch Sinneseindrücke, Beobachtung und Erfahrung maßgeblich geprägt.

Somit gelten die Beziehungen zu den Bezugspersonen der frühen Kindheit oftmals als Schablonen für dein späteres, meist unbewusst gesteuertes Rollenverhalten, aber auch als Maß der Erfüllung, die du aus zwischenmenschlichen Kontakten gewinnen kannst.

Doch nicht nur frühkindliche Prägungen, sondern ganz besonders auch das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Aspekten deines Wesens zeigen sich verantwortlich für die Qualität und den Verlauf deiner Beziehungen. Ganz gleich welchem Geschlecht du dich zugehörig fühlst, wir alle haben neben dem Inneren Kind auch einen sogenannten Inneren Mann und eine Innere Frau in uns leben. Diese zwei stehen in kontinuierlicher Beziehung zueinander. Ihr Verhältnis wird sowohl von deiner individuellen psychischen Konstitution, deiner frühkindlichen Prägung, deiner späteren Entwicklung und Erfahrung, deinem Hormonhaushalt, als auch insbesondere von der Beziehung zu deinen Eltern respektive Erziehungsautoritäten abhängig sein.

Was auch immer du in deinen zwischenmenschlichen Begegnungen erfährst, wie du mit diesen aber auch mit dir selbst umgehst, hängt maßgeblich von der Harmonie zwischen deinem Inneren Mann und deiner Inneren Frau ab. Stehen diese beiden im Disput, triffst du auch im Außen auf konfliktreiche Beziehungserfahrungen. Herrscht jedoch zwischen ihnen Harmonie sowie ein dir individuell gerecht werdendes Gleichgewichtsverhältnis, fühlst du dich ausbalanciert, kraftvoll und verwurzelt in dir selbst. Das wirkt sich natürlich massiv auf deinen Umgang mit anderen aus. Ändert sich dein Verhalten, ändert sich auch jenes der anderen.

Nimmst du also in dir ganz bewusst und auf konstruktive Weise Einfluss auf das Verhältnis zwischen Männlich und Weiblich, indem du dich z.B. von Abhängigkeiten durch gewisse Rollenbilder löst, kannst du innerhalb deiner Beziehungen leichter aus eingefahrenem Rollenverhalten heraustreten und so ganz andere Früchte mit deinen Mitmenschen ernten, als wenn du in unbewussten Mustern feststeckst. Du hilfst damit nicht nur dir selbst, sondern auch anderen Menschen zu denen du in Beziehung stehst.

Auch deine geschlechtsspezifischen Erfahrungen als Mann bzw. Frau wandeln sich zum Positiven, sobald das Männliche und das Weibliche in dir zu individuellem Gleichgewicht gefunden hat.

Daher ist es unerlässlich, sich des Inneren Mannes und der Inneren Frau bewusst zu werden und diese beiden miteinander auszusöhnen.

Falls du wissen und erfahren möchtest, wie es sich anfühlt, wenn sich diese beiden in einer ganz deinem Wesen entsprechenden Ausgeglichenheit befinden, und was dies in deinem Leben alles zu bewirken vermag, wenn du dir wünscht, dass sowohl deine innere Partnerschaft als auch deine im Außen erlebten Partnerschaften nach Jahren noch rocken, dann klicke HIER → und erfahre mehr…

In Liebe und Wertschätzung,
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Beziehungen, die rocken?


Während deiner ganzen Lebenszeit stehst du in Beziehung zu etwas. Du stehst in Beziehung zu dir selbst, zum Leben, zur Welt, zu Ideen und Träumen, zu Dingen und vor allem zu Menschen. Ohne Bezug zu etwas gehst du verloren. Es ergeben sich keine Felder zur Selbsterfahrung. Du schwebst als weißes Nichts im weißen Nichts, weißt nicht mehr wo Oben, wo Unten, wo Links, wo Rechts und wo du selbst bist. Daher brauchst du Bezugspunkte. Du brauchst Beziehungen. Dabei spielen die Beziehungen zu deinen Mitmenschen die tragendste Rolle, denn durch sie lernst du dich als du selbst zu definieren und in deiner spirituellen Entwicklung zu orientieren. Sie sind der winzige schwarze Punkt für das weiße Nichts im weißen Nichts. Durch diesen winzigen schwarzen Punkt kannst du erkennen, wo Oben, wo Unten, wo Links, wo Rechts ist und wo du selbst gerade stehst. Daher braucht und sucht jedes menschliche Wesen dringend Beziehungen zu anderen.

Diese Beziehungen zu anderen Menschen werden in erster Linie von der Beziehung zwischen deiner Inneren Frau und deinem Inneren Mann bestimmt. Da ist das Prinzip der Weiblichkeit, der Intuition, der Hingabe und der Maßlosigkeit. Da ist das Prinzip der Männlichkeit, der Ratio, der Eroberung und Mäßigung. Diese beiden Prinzipien müssen in einer individuellen, für dich abgestimmten Balance zueinander stehen. Es ist unerlässlich, sie in Einklang zu bringen. Sind sie in Harmonie miteinander, dann fühlst du dich mittig, kraftvoll, eins. Die innere Zerrissenheit, Unruhe und Verwirrung ergibt sich aus einer Dysbalance zwischen diesen beiden Prinzipien. Der innere Konflikt und das innere Drama werden nur dann zur Tragödie, wenn dein Innerer Mann, der Mars, und deine Innere Frau, die Venus, nicht in Harmonie zueinander stehen.

Falls du wissen und erfahren möchtest wie es sich anfühlt, wenn sich diese beiden in einer ganz deinem Wesen entsprechenden Ausgeglichenheit befinden, und was dies in deinem Leben alles zu bewirken vermag, wenn du dir wünscht, dass sowohl deine innere Partnerschaft als auch deine im Außen erlebten Partnerschaften nach Jahren noch rocken, dann klicke HIER und erfahre mehr…

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Wahre Stärke


Deine Gesellschaft hat dich dahingehend konditioniert, ein starker Mensch zu sein. Jeder möchte als „starker“ Mensch betrachtet werden. Leider hat man dir ein völlig idiotisches Bild von Stärke implantiert. Das, was du gemeinhin als stark an einem Menschen betrachtest, hat meist nichts mit wahrer Stärke zu tun, sondern mit Gefühlsarmut, übersteigerter Intellektualität, Unerbittlichkeit und Härte. All das sind keine Attribute der Stärke – es sind Zeichen spiritueller Armut!
Ein wahrhaft starker Mensch ist ein bewusster Mensch. Und ein bewusster Mensch zeichnet sich aus durch Emapthie, Impulsivität, Gefühlsreichtum, Sensibilität, Warmherzigkeit, Sanftmut und Güte. Ein starker Mensch kann mitfühlen. Er folgt spontan seinen Impulsen wie ein Kind, weil er seinem Herzen vertraut, nicht seinem Verstand. Und glaube mir, das Herz ist immer großzügig, niemals geizig. Das Herz ist immer weise, niemals töricht. Ein wirklich starker Mensch zeigt offen Gefühle und steht zu diesen. Er ist verletzlich und weiß um seine Zerbrechlichkeit, die ihn aber niemals daran hindert, aufs Neue zu Vertrauen. Seine innere Wärme strahlt uneingeschränkt nach außen, steckt an und erwärmt jede Begegnung. Ein wahrhaft starker Mensch ist sanft und liebevoll, lässt Milde walten und ist fähig zu verzeihen. Ein starker Mensch ist leidenschaftlich und träumerisch, weil er weiß, dass es darum geht, für die eigenen Träume zu leben, egal wie unrealistisch sie in den Augen anderer auch sein mögen.
Die meisten Menschen, die du als stark bezeichnest, sind in Wahrheit bloß hart und unerbittlich, aber von wahrer Stärke sind sie dadurch vollkommen abgetrennt. Leider hat man dich darauf getrimmt, diesen Menschen zu folgen. Und darin besteht dein Dilemma. Deshalb herrscht in deinem Innersten Krieg, denn intuitiv, auf sehr subtiler Ebene, weißt du, dass daran etwas nicht stimmt. Doch kaum einer zeigt dir den Ausweg aus diesem Drama.
Sogar in deinen sogenannten Liebesbeziehungen bist du meist unfähig, wahre Stärke zu leben. Du folgst in deinen Partnerschaft eher deinem Verstand als der Liebe. Der Verstand aber ist kalt; er ist berechnend. Er kann mit Liebe nichts anfangen, weil er nicht fähig ist, sie zu berechnen; weil er sie niemals verstehen kann. Im Verstand existiert die Liebe gar nicht. Sie bleibt für ihn unerreichbar. Und so verfällst du dem Irrglauben, eine Partnerschaft bedürfe dessen, was du als „Rückgrat beweisen“ bezeichnest, indem du deinen Partner für seine Vergehen bestrafst durch Härte und Unerbittlichkeit. Doch das ist der Liebe so fern wie die Erde der Sonne. Sind die Vergehen des Partners für das Kalkül deines Verstandes zu zahlreich, drohst du mit dem Verlassen oder setzt es sogar in die Tat um. Wärst du wirklich stark, würdest du in Sanftmut das heilen wollen, was dich verletzt. Du würdest in Liebe akzeptieren, dass auch du keine besseren Fehler, sondern bloß andere Fehler als dein Partner machst. Du würdest weiterhin lieben, weil es dein Herz so will, und du würdest reparieren, statt zu konsumieren indem du deinen für dich „unbrauchbar“ gewordenen Partner gegen den nächsten, gegen sein „Nachfolgemodell“ eintauscht.
Wirkliche Stärke äußert sich niemals in Form von Härte oder Kalkül. Wann immer ein Mensch Härte und Unerbittlichkeit an Tag legt, offenbart er damit bloß seine Unbewusstheit und spirituelle Armut. Spirituelle Armut ist die größte Armut überhaupt. Sie ist die Ursache für alles Leid auf dieser Welt. Alle materielle Armut könnte geheilt sein, wenn der Mensch erkennen würde, was wahre Stärke bedeutet.
Wenn du wirklich stark sein willst, wenn du wahre Stärke zum gelebten Ausdruck bringen möchtest, dann fragst du dich in jeder zweifelhaften, unangenehmen oder lieblosen Situation: Was würde die Liebe jetzt tun? Du fragst dich ganz einfach, was die Liebe in dieser speziellen Situation tun würde, und dann folgst du der Antwort, die in dir aufsteigt. Wenn du das kannst, dann bist du wirklich stark!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Als ich begann, dir nichts mehr zu sagen



Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“ als sanfte Einstimmung auf den heutigen Abend, der lieblich in die morgige Langeweile eines Feiertags gleiten möchte wie ein müder Schwan übers stille Wasser eines kitschigen Seerosenteiches, an dem du und ich nicht sitzen im Regen eines Julis, der niemals kommen mag, Hand in Hand, geschmolzen wie das Wachs einer heruntergebrannten Kerze, wie eine Zigarette, der keiner Feuer geben mag, schweigend, jeder in liebevoller Einsamkeit für den anderen.
Wenn dann die Wärme deiner Hand aus der meinen schwindet, weil du einem Traum ähnlich wieder deiner Wege ziehst, dann sollst du wissen, dass ich dich erst so unerbittlich zu lieben begann, als du nicht mehr da warst. Weil auch du mich immer erst dann lieben kannst, wenn du gegangen bist – drehe dich um und flüchte mit einer faulen Ausrede, so wie du das gerne tust. Doch wie oft und wohin du auch gehen magst – du bleibst mein Spiegel im Spiegel, so wie ich der Bruch im Herzen deines Herzens bleibe. Ein Bruch, den du mit seichten Liebschaften zu kitten bemüht bist.
Sie tun mir nichts, diese Regenpfützenliebschaften, aber du bist es, die verzweifelt an ihrem Mangel am Ankommen, einem Blinden mit Pfeil und Bogen ähnlich, in dumpfer Dunkelheit scheiternd, ein Herz so zu treffen, wie das meine. Weil nur ich ihn wieder flicken werde, diesen Bruch in deiner Mitte, indem ich dich nie wieder halte und dir keine Gedichte mehr schreibe. Dieses Gedicht ist nicht für dich, so wie keines meiner Gedichte jemals für dich war – all meine Gedichte waren stets nur für den Applaus, sie waren für die Katz, denn die ist ehrlicher zur Liebe, als wir beide es jemals sein werden.
Wir beide wissen nur zu gut: Bloß weil jemand nicht zu sehen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass er nicht da ist. Also bin ich dir niemals bitter, ich bin dir niemals gram, keine Fesseln mehr, keine Versprechungen, kein Drama – stille Akzeptanz ist mein Tanz, zu dem ich dich nicht bitte, denn Kirschblüten regnet es zu allen Zeiten, wenn der Frühling zur Ewigkeit wächst.
So sieht meine Spontan-Profan-Poesie aus, wenn nichts Besseres da ist, weil das Beste wieder einmal geflohen ist. Innert 7 Minuten geschrieben, innert 19 Minuten vergessen, innert 12 wieder erinnert… 1979 Tastenanschläge sind nicht nötig, um weniger zu sagen als nichts. Nichts – das ist alles, was ich dir noch zu sagen habe, doch es ist mehr, als ich jemals sagen wollte.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Die Welt muss nicht verbessert werden


Ich glaube nicht, dass die Welt verbessert werden muss – so wie eine Bühne nicht verbessert werden muss, bloß weil die Schauspieler mies sind. Eine verbesserte Bühne macht den Schauspieler nicht grandioser, er wird dadurch nicht zum Meistermimen. Die Welt an sich, als Bühne, als Kulisse für das menschliche Drama, ist vollkommen. Es wäre anmaßend zu denken, die Welt müsse verbessert werden, nur weil du ihre Vollkommenheit nicht erkennen kannst. Die Welt muss nicht verbessert werden.

Ich glaube nicht einmal, dass der Mensch verbessert werden muss, denn das wurde seit Jahrtausenden versucht und ist nicht gelungen. Es ist nichts am Menschen verbessert worden. Solange es Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Hunger gibt, ist nichts geschehen – rein gar nichts ist geschehen. Es wurden bloß eindrucksvollere Masken herangeschafft, es wurden bloß bessere Kostüme geschneidert, es wurde bloß die Show fulminanter, doch die Schauspieler agieren immer noch im selben schlechten Stück derselben unsinnigen Inszenierung. Der Mensch muss nicht verbessert werden – er muss verändert werden. „Anders“ aber bedeutet nicht „besser“!

Ich glaube nicht daran, dass der Mensch verbessert werden muss – ich glaube daran, dass der Mensch befreit werden muss. Er muss ausbrechen dürfen aus der Knechtschaft seiner neurotischen Gesellschaft, er muss die Ketten verklärter Ideologien, verkrusteter Konventionen, geheuchelter Moral und künstlicher Ethik sprengen dürfen. Der Mensch muss aufwachen dürfen aus dem Kerker seines Dämmerschlafes, sein Erwachen aus dem Traum der Ratio, aus der Verblendung durch das Ego, muss gestattet sein – deine Gesellschaft aber setzt alles daran, die Mauern des Gefängnisses, in dem du lebst, zu verstärken, denn sie benötigt blinde, nicht sehende Menschen, sie braucht dumme, nicht bewusste Menschen.

Ich glaube daran, dass es nichts weiter bedarf, als die Befreiung des authentischen Wesens in jedem von uns – das ist meine Botschaft. Deswegen bin ich hier: Ich erinnere dich daran, dass in dir die Vollkommenheit, die Schönheit, die Liebe und die Freiheit wohnt. Ich rufe das authentische Wesen in dir an, damit es erwacht. Ich erinnere dich daran, dass du selbst dein eigener Meister sein sollst; ich sage dir, dass du aus dem Verstand ins Herz gelangen musst – dann ist alles getan, und erst dann eröffnen sich dir die Ufer einer goldenen neuen Zeit. Solange du alle Weisheiten nur im Kopf trägst und dein Herz leer bleibt, solange bist du nichts weiter als eine Auster ohne Perle. Erst wenn du die Worte lebst, die dich über die Ratio nicken machen, erst dann wächst das Kleinod der Wahrheit und der Authentizität in dir. Bevor du deinen Verstand nicht zum Werkzeug und das Herz zu deinem Kompass machst, ist alle Mühe vergebens. Bevor du nicht du selbst geworden bist, bist du niemand, bloß die kontinuierlich verblassende Kopie einer Kopie einer Kopie.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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