Jesus Christ Megastar


Man muss ein gewisses Bewusstsein erlangt haben, um den Christus innerlich aus dem religiösen Kontext herauszulösen. Mit dem Buddha gelingt es fast jedem, weil der Buddha derzeit populär ist. Mit dem Christus haben viele ein Problem. In Wahrheit aber haben sie dieses Problem nicht mit dem Gesalbten, sondern mit sich selbst. Es fehlt ihnen das Bewusstsein, innerlich etwas freizugeben, was immer schon frei war. Sie sperren es weiterhin in die begrenzten Boxen ihrer Dogmatik und wundern sich, warum es klemmt. Daher ist da noch ein langer Weg zu gehen.

Wer es geschafft hat, den Christus außerhalb der Religion zu finden, ihm dort in Freiheit zu begegnen und ihm in Hingabe zu folgen, der kann unmöglich an die gut verpackte, total moderne aber leider satanistische Lehre vom eigenen Schöpfertum glauben. Dabei wäre es so leicht, aus der Selbsttäuschung zu erwachen. Man müsste nur den Mut zur Wahrheit finden, statt mit der blökenden Herde zu laufen. Ich bin frei, sagt das esoterische Schaf und läuft den anderen esoterischen Schafen blind hinterher, denn da vorne wird schon eines dieser Schafe sein, das den Weg kennt. Ich mache nicht mit, sagt das esoterische Schaft und macht mit bei der Esoterik. Ich bin Schöpfer meiner Realität, sagt das esoterische Schaf und wiederholt damit eine Floskel, die fernab jeder Realität ist.

Kein Mensch ist Schöpfer seines Lebens. Kein Mensch ist Schöpfer seiner Welt. Natürlich macht die eigene Perspektive eine gewisse Wahrnehmung und somit auch eine bestimmte Erfahrung der Realität aus, das aber ist…

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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Lebe extrem!



Um deinen täglichen Routinen, deinen Ängsten und falschen Sicherheiten zu entkommen, um ein vollständiges, aufregendes und außergewöhnliches Leben zu leben, solltest du extrem leben. Suche Extremsituationen, schaffe sie dir, lass dich voll darauf ein.
Ich sage nicht, denke extrem, ich sage, lebe extrem. Extreme Denkstrukturen machen dich fanatisch, dogmatisch und im schlimmsten Falle wirst du zum Wahnsinnigen. Deshalb solltest du dein Denken extrem reduzieren, fahre dafür dein Empfinden, deine Gefühle extrem hoch.
Intensives Empfinden ist die Befreiung des göttlichen Funkens in dir. Als Kind konntest du noch extrem empfinden, doch mit der Zeit wurdest du Sklave der Vernunft, hast begonnen, deine Gefühle mit dem Verstand zu dämpfen und somit das Leben zu beschneiden. Wenn du glücklich bist, sei extrem glücklich. Wenn du traurig bist, sei extrem traurig. Wenn du liebst, liebe extrem. Wenn du wütend bist, wüte extrem. Wenn du Lust verspürst, lebe sie extrem aus, wenn du Leid empfindest, gibt dich ihm extrem hin. Wenn du dich mit einer Sache befasst, befasse dich extrem damit. Gib alles. Öffne dich voll und ganz dem Leben und schenke dich dadurch der Welt vollkommen. Sie wird dir Wunder um Wunder dafür geben.
Wenn du nicht extrem leben kannst, wirst du am Ende deines Lebens feststellen müssen, dass du eine halbe Sache warst, halbtot oder halblebendig, aber nie voll am Leben, abgestandenes Mineralwasser, statt vollmundiger Wein – wer möchte das schon?
Durch das extreme Leben findest du schließlich eine stille, unbewegte Mitte in dir, die immer schon da war, einen Ort in deinem Innersten, der von allen Extremen unberührt blieb. Das ist dein wahrer Kern.
Extremsituationen zeigen dir, wer du wirklich bist. Extremsituationen führen zum Wechsel des inneren Paradigmas, sie bewirken einen Quantensprung.
Was du zu einem extremen Leben brauchst? – Mut! Nichts weiter als Mut.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David Peterson Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
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