Lüge und Liebe


Bedenke, dass du Mensch bist und daher manchmal Handlungen setzt, die andere als „Fehler“ bezeichnen werden, weil du damit entweder sie oder dich selbst verletzt – meistens sogar beides.

Was auch immer du tust oder getan hast, wodurch andere sich verletzt fühlen könnten – lüge nicht! Die Lüge ist das Schlimmste, was du einem Menschen antun kannst. Es gibt viele schreckliche Dinge, die zwischen Menschen geschehen können, die Lüge aber ist das Gift auf der Klinge des Dolches. Der Dolch alleine fügt schon gehörig Schmerz zu, doch durch die Lüge bringst du Gift in die Seele, ins Herz des Anderen. Du zerstörst damit eure Beziehung, weil das Gift der Lüge lebenslang seine Wirkung tut – der Andere fühlt es, ob er möchte oder nicht, stets als Misstrauen in seinem Kreislauf wirken. Durch die Lüge beschädigst du das Vertrauen. Du schädigst den Anderen sogar soweit, dass er nicht nur dir misstraut, sondern meist auch allen anderen, die nach dir kommen werden. Abgesehen davon erklärst du den Anderen durch die Lüge für dumm. Du stellst dich auf überhebliche Weise über ihn in dem törichten Glauben, du wärst schlauer als er. Du ergehst dich in der Verblendung, eine Lüge hätte auf Dauer Bestand. Doch du täuscht dich.

Der bewusste Anteil deines Gegenübers mag dir auf den Leim gehen, aber auf feinstofflicheren Ebenen weiß der Andere immer, wann du lügst. Er fühlt es über seine Intuition, er kann es unbewusst spüren. Und er wird sich dadurch über kurz oder lang intuitiv von dir abgestossen fühlen, dir ohne für ihn ersichtlichen Grund zu misstrauen beginnen – viele Konflikte zwischen Menschen entstehen aus diesem Muster heraus.
Jeder Mensch macht manchmal Fehler – das ist Teil des Menschseins. Doch bleib dabei aufrichtig. Stehe mutig zu deinen Fehltritten, deinen misslungenen Handlungen und fragwürdigen Absichten. Damit verletzt du vielleicht andere, was schon traurig genug ist, aber du erleichterst dem Anderen das Vergeben ungemein, wenn du aufrichtig bist in deinem Menschsein. Durch deine Aufrichtigkeit kann der andere die Verletzung eher wegstecken, als wenn er verletzt und zusätzlich durch eine Lüge auch noch für dumm verkauft wurde.

Daher hüte dich der Lüge! Die Lüge ist der Tod jeder Beziehung. Und bedenke, jede Lüge fällt irgendwann dem Licht der Wahrheit zum Opfer. Ganz gleich, wie begabt oder geschickt der Lügner in seinem Spiel auch war – er wird sich letztlich selbst unter den Trümmern seines Lügengebäudes begraben finden.
Lüge und Liebe sind zwei unvereinbare Gegensätze. Wo Lüge ist, da ist die Liebe nicht. Und wo Liebe ist, da hat die Lüge keinen Platz.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2015 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Haltet das Feuer am Brennen


Das erste große Dilemma vieler Partnerschaften besteht darin, sich irgendwann des Anderen sicher zu fühlen, ihn als Selbstverständlichkeit anzusehen. Man hat die Wohnung, das Haus, das Geschäft, die Kinder oder zumindest die gemeinsamen Jahre – das bindet in nicht zu unterschätzendem Maße. Aber in Wahrheit vermittelt es falsche Sicherheit durch Gewohnheit, der man im spröden Alltagstrott leichtfertig auf den Leim geht. Was einst als wildes Feuer unter freiem Sternenhimmel loderte, das ist jetzt einer lauen Zentralheizung gewichen, die dumpf jene Räume der Begegnung wärmt, welche früher aufregende Spielwiesen für Liebe, Sex und Drama waren.

Das zweite große Dilemma vieler Partnerschaften offenbart sich durch die Abstumpfung der Wahrnehmung hinsichtlich den Veränderungen, den Reifeprozessen, der Entwicklung des Partners – war es zu Beginnn noch spannend, die unerforschte Seelenlandschaft des Anderen zu entdecken, sich verwegen in die entlegendsten Winkel dieser Seele vorzuwagen, so meint man mit der Zeit, bereits alles erforscht zu haben. Das Bild ist gefestigt, erstarrt in stereotypen Ansichten über das Wesen des Partners. Man glaubt zu kennen, was man nur noch selten mit wachen Sinnen wahrnimmt.

Das dritte große Dilemma vieler Partnerschaften ist der Mangel an Bereitschaft zur Vergebung, weil nicht begriffen wird, dass man immer genau jenen Partner zur Seite hat, den man verdient und braucht. Du hast nie den falschen Partner, sondern stets den genau für dich und deinen momentanen Entwicklunsstand perfekt passenden. Je länger man zusammen ist, desto länger wird auch die Litanei beim Herunterbeten der Vergehensliste, die beide im Laufe der Zeit angelegt haben, um dem Anderen die Täter- und sich selbst die Opferrolle zuzuweisen. In manchen Partnerschaften bleibt dieses Spiel sogar als einzige Gemeinsamkeit übrig – es verbindet einander nichts mehr, außer die pathologische Freude daran, dem Anderen seine Vergehen aufzuzählen und sich selbst zu bemitleiden.

Fakt 1: Dein Partner ist dir niemals sicher! Egal wie solide der Background und wie schlau geplant die Zukunft anmutet, auf die man die Gemeinschaft gründet, ganz gleich, wie wundervoll die Liebesschwüre auch klingen mögen – der Andere bleibt ein Geschenk mit Widerrufsrecht, eine Leihgabe, die es jeden Tag, jeden Augenblick zu feiern gilt. Dankbarkeit und Wertschätzung für die guten wie die schlechten Tage, die Nähe, die Liebe, die Berührungen, den Austausch, die Körperwärme des Partners sind der Schlüssel hierfür.

Fakt 2: Dein Partner ist, so wie du selbst, ein lebendes, sich jeden Augenblick, jeden Tag durch Erkenntnisse und Erfahrungen veränderndes Wesen. Er wächst, er reift, er entwickelt sich von Moment zu Moment. Natürlich bemerkst du nicht jede subtile Veränderung, aber je mehr Aufmerksamkeit du dem Anderen schenkst, je größer deine Bereitschaft ist, den Partner täglich neu zu entdecken, desto deutlicher erkennst du, dass euer Feuer am Brennen bleibt, weil ihr beide unaufhörlich am Wachsen seid. Weil ihr euch durch eure seelische Unerschöpflichkeit, euer Wachstum ständig gegenseitig beschenkt.
Kannst du den Anderen immer wieder neu entdecken, dich wieder und wieder in ihn verlieben, indem du dir gewahr bist, dass er eine unerschöpfliche Seele ist, und du daher seiner Entwicklung ähnliche Aufmerksamkeit schenkst wie deiner eigenen, dann ist es kaum möglich, dass du irgendwann sagen musst „Wir haben uns einfach in unterschiedliche Richtungen entwickelt!“, denn das ist meist nur eine billige Ausrede für jene Paare, die sich gegenseitig jahrelang nicht mehr richtig wahrgenommen haben, da sie dem Irrglauben anheimgefallen sind, den Anderen längst restlos erforscht zu haben.

Fakt 3: Du machst Fehler, dein Partner macht Fehler, weil da, wo gehobelt wird, nun mal Späne fallen. Du machst keine besseren Fehler als dein Partner – du machst bloß andere Fehler. Eure größten Fehler, die tiefsten Verletzungen, die ihr einander zufügt, sind nichts weiter als ein Zeichen eurer Menschlichkeit, der keiner von euch entsagen kann, denn ihr seid nun mal zum Menschsein geboren. So wie du selbst weißt, dass du es tief drinnen bereust, wenn du deinen Partner verletzt hast, so kannst du sicher sein, dass es auch dein Partner tief drinnen bereut, wenn er dich verletzt hat, selbst dann, wenn er das nicht zugibt. Jeder Mensch handelt in jedem Augenblick nach dem ihm höchstmöglichen Maße. Hätte es dein Partner in den Augenblicken, als er dich verletzt hat, besser gekonnt, dann hätte er es mit Sicherheit auch besser gemacht – du kennst das von dir selbst!
Ihr seid beide durch die Verletzungen in eurer Partnerschaft dazu aufgerufen, euer Maß an Liebesfähigkeit zu erkennen und zu steigern. Und das geschieht nun mal einzig und allein durch den Akt der Vergebung. Wenn ihr bewusst genug seid, dann erkennt ihr sogar, dass es in Wahrheit gar nichts zu vergeben gibt, denn ihr habt einander erwählt, um durch den Anderen gewisse Reife- und Entwicklungsprozesse zu erfahren, die euer beider Bewusstseinserweiterung dienen. Wenn du liebst, dann vergibst du. Und der Lohn der Vergebung ist deine eigene innere Freiheit, deine Unbeschwertheit. Alles, was du nicht vergeben willst, macht dich unfrei, macht dich schwer. Betrachte jeden Konflikt als Feld für Selbsterkenntnis und Wachstum, dann ersparst du dir die Opferhaltung und drängst deinen Partner nicht in die Rolle des Bösewichts. Was ihr einander vergeben habt, schweißt euch letztlich nur noch fester zusammen, denn es sind die Krisen, die euch zeigen, wie stark eure Verbindung ist. In der Liebe gibt es weder Opfer noch Täter – es gibt nur Wege zur Bewusstwerdung!

Fazit: Die Begegnung zweier Menschen ist nie zufällig und dennoch ist sie ein gnadenvolles Geschenk, das es tagtäglich wertzuschätzen gilt. Ihr seid beide lebendige, der Evolution unterworfene Wesen, die bis zum Lebensende einen Entwicklungs- und Reifeprozess erfahren. Die Kunst sich täglich neu in die Unerschöpflichkeit des Anderen zu wagen, sich in Vergebung, Geduld und Akzeptanz zu üben, ist Garant dafür, sich wieder und wieder in einander verlieben zu können.
Wenn du willst, dass deine Partnerschaft auch noch nach Jahren rockt, dann haltet euch beide diese Tatsachen vor Augen. Haltet beide ganz bewusst das Feuer am Brennen, indem ihr euch täglich aufs Neue für die Liebe entscheidet, dann bleibt es auch beständig warm und hell in den Räumen eurer Begegnung.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Die Masken der Lichtarbeiter


Hiermit werde ich dir schweren Tobak aufwarten. Wer mich kennt, der wird ahnen, was ich mit diesem Artikel bezwecke. Wer mich nicht kennt, der soll im Vorfeld erfahren, dass therapeutische Methoden oftmals als Provokation aufgefasst werden. Je mehr du dich also von etwas provoziert fühlst, desto kausaler steht es mit gewissen Aspekten deiner Psyche in Zusammenhang. Daher solltest du ganz tief in dich gehen, falls dich das Folgende aufregen möchte.

So du zart besaitet bist und dich selbst todernst nimmst, ist es besser, wenn du an dieser Stelle zu lesen aufhörst.

Da du noch da bist, lass dir das hier gesagt sein:

Für mich sind die meisten, die sich „Lichtarbeiter“ nennen, eher verkleidete Faschisten, denn wahrhaft Liebende. Kein wirklich bewusstes Wesen würde jemals für sich selbst eine solch affektierte Bezeichnung wählen. Kein tatsächlich Erwachter würde jemals daran glauben, eine Welt von Friede-Freude-Eierkuchen etablieren zu können. Kein Erwachter würde einen elitären Aufstieg in eine 5. Dimension propagieren.

Die Welt braucht keine sogenannten Lichtarbeiter, um der Evolution zu folgen. Evolution kommt ganz von alleine klar. Sie braucht dich nicht, um stattfinden zu können, denn sie schert sich nicht im Geringsten um das letzte Channeling von irgendwem. Es ist ihr auch egal, ob du vegan lebst, ob du säufst, rauchst, Drogen nimmst oder täglich deinen Partner wechselst. Und auch die Göttlichkeit ist kein solch armseliges Würstchen, dass sie auf die infantile Philosophie der Scheinheiligkeit unter den sogenannten Lichtarbeitern angewiesen wäre. Es klingt beinahe so, als wäre die Göttlichkeit völlig aufgeschmissen, wenn es Herrn & Frau Lichtarbeiter nicht gäbe. Was für eine armselige Göttlichkeit müsste das wohl sein?
– Beinahe so armselig wie der Lichtarbeiter selbst, der aufgrund totaler Umnachtung in Sphären grenzenloser Selbsterhöhung schwelgt.

Sieht man genauer hin, erkennt man, was sich hinter der Lichtarbeiter-Maske meist wirklich verbirgt: Menschen, die vor rund zwei oder drei Jahren ihr erstes Buch zu spirituellen Themen gelesen haben, bei einigen Seminaren zweifelhaften Inhalts auf kümmerlicher Zertifikatsstufe waren und nun ihr Ego so weit aufgeblasen finden, dass sie glauben, allen erzählen zu müssen, was ihnen die Erzengel, die Feen, Einhörner, Herkules oder Zwerg Bumsti an weltheilenden Botschaften durch sogeannte Channelings übermittelt haben.

Sie sind leicht zu entlarven, diese selbsternannten Lichtarbeiter. Konfrontiere sie mit einer gegenteiligen Ansicht, halte ihnen ihre Selbstverblendung vor Augen, und aus dem Licht & Liebe-Jünger wird ein rasend wütender Dämon, der bereit wäre, dich jeden Augenblick zu kreuzigen. In kaum einer anderen Szene (ausgenommen in religiösen Institutionen oder rechten Pseudo-Parteien) herrscht mehr Heuchelei, Selbstverblendung und Dogmatismus als in der Eso- und Spiri-Szene.

Mir persönlich bereitet es große Freude, diese selbsternannten Lichtarbeiter vorzuführen und sie mit ihrer eigenen Verblendung zu konfrontieren. Meine Absicht ist es, diese Szene aufzumischen, sie mir zum Feind zu machen, denn damit führen sich ihre Jünger am schnellsten Wege selbst ad absurdum.
Die Masken aufgesetzter Nächstenliebe möchte ich vom Gesicht ihrer aufgeblähten Egos reißen. Die Schminke der Scheinheiligkeit, die Camouflage ihres verlogenen Dauergrinsens will ich abwischen, um ihren jämmerlichen Kuhhandel aufzudecken. Dazu muss ich sie hinter dem Astral-Ofen und aus dem Regenbogen-Ashram hervorlocken.
Mal sehen, ob sie dann auch noch „in der Liebe bleiben“, wo sie mit dieser verblödeten Redewendung doch so gerne ihr Umfeld auf faschistoide Weise unter Druck zu setzen versuchen.

Wer mir erzählen möchte, es gäbe eine Art Aufstieg in eine 5. Dimension, den nur jene schaffen könnten, die genug von der Licht & Liebe-Währung am Astralkonto einer feinstofflichen Zentralbank angehäuft hätten, der Rest aber bliebe elendiglich zurück in der 3. Dimension, der erzählt mir im Grunde dasselbe, was mir schon die katholische Kirche zu verkaufen versuchte – die „Guten“ kommen in den Himmel, die „Bösen“ ins Fegefeuer oder sogar in die Hölle. Ich aber bin erwacht. Ich kam schon wach zur Welt, deshalb verkauft mir keiner ein X für ein U. Wer es versucht, riskiert eine metaphorische Ohrfeige für sein Ego, eine Art kleine Aufmerksamkeit vom Andersmensch, die vielleicht dazu führt, wahres Erwachen zu forcieren – Liebe kennt nämlich auch dieses Gesicht.
Wer mir weismachen möchte, das Ego wäre böse und schlecht, der erzählt mir im Grunde vom Teufel im neuen Gewande. Ich aber habe dem Teufel in Liebe den Rücken gekehrt, so wie ich mein Ego in Liebe angenommen habe, denn es dient mir auf der Erfahrungsebene dieser Matrix ausgezeichnet.

Wahrlich, ich sage dir: Es wird keinen Aufstieg dieser Art in eine lächerliche 5. Dimension geben. Und auch das Ego ist nicht das absolut Böse. Entweder wir steigen alle auf, oder aber es steigt keiner auf. Die Göttlichkeit liebt alle im selben Maße, aber jeden auf besondere Weise. Die Göttlichkeit spielt hier nicht „Aschenputtel“: Die Guten ins Töpfchen – die Schlechten ins Kröpfchen.
Nur unbewusste Geister gehen einer solch törichten, menschenverachtenden und trennenden Philosophie auf den Leim. Und sei froh, ein Ego zu haben, denn ohne Ego gäbe es dich gar nicht – du brauchst es dringender als dir bewusst ist.

Ein wahrhaft Erwachter, ein wirklich Liebender, steht auch zu seinen Schatten, zu seinem Inneren Dämon, zu seiner Menschlichkeit, zu seiner Schwäche. All das lebt er ganz bewusst in Hingabe aus! Ein wahrhaft spiritueller Mensch gelangt immer weiter jenseits von Licht & Liebe, Dunkelheit & Angst, Gut & Böse, Richtig & Falsch, indem er alle Aspekte des Seins vollkommen in seinem Leben integriert, sie akzeptiert und somit letztlich durch diese Akzeptanz transzendiert. Ein wahrhaft Bewusster folgt weder einem Dogma noch einem Ideal noch einer Philosophie – ein bewusstes Wesen folgt alleine sich selbst. Seine gelebte Authentizität ist kraftvoll genug, um andere zu erwecken. Dazu sind keine Räucherstäbchen, keine Kristalle, keine Channelings und keine Oden an ein illusionäres Paradies in Form einer 5. Dimension nötig. Allein die Präsenz eines einzigen Erwachten reicht aus, um tausend andere ebenfalls zu erwecken. Wahrhaft Erwachte aber sind selten.

Dies ist das Wassermannzeitalter. Nur das Wahrhaftige kann und wird sich durchsetzen. Licht & Liebe-Gesülze kann niemals wahrhaftig sein, denn es beinhaltet eine Form der Verblendung durch Einseitigkeit.
Erwachen ist nämlich ganz anders als es sich die meisten (noch) Nicht-Erwachten vorstellen. Erwachen ist ein Zustand der Ernüchterung, wie nach einem Rausch. Erwachen ist ein Zustand absoluter Klärung des Herzens.
Nur ein wahrlich Erwachter weiß, wovon ich hier berichte. Er nimmt es schweigend lächelnd zur Kenntnis in tiefer Liebe und Freude, denn er hat erkannt, dass sich jedes Wort dazu erübrigt und nicht von ihm selbst, sondern aus der Verblendung seines Egos käme.

Alle Übrigen dürfen jetzt die Balken vermessen und die Nägel für die Kreuzigung spitzen – mein Herz ist bereit!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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