Andersmensch TV – Einfach leichter leben


Oft braucht es nur winzige Anpassungen, um dem Leben eine neue Richtung zu geben. Keine Kraftakte oder Wunder sind nötig, um einfach leichter zu leben. Es sind die simplen Einsichten, die unser Leben reich, kraftvoll und harmonisch machen. Deshalb ist es wichtig, immer wieder auf diese Erkenntnisse zu achten…

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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In deine Hände


Von deinen Händen träumte ich.
Sie webten mir ein Kleid aus Zärtlichkeit.
In deinen Händen schlief ich heute Nacht.
Wie ein Baby lag ich darin,
sicher und warm,
gewogen nach meiner Seele,
nicht nach meinen Taten.
Getragen von deinen Händen war ich,
schlingernd wie ein Korken auf hoher See
in einem Ozean von Liebkosungen.
Deine Händen ruhten auf mir,
auf meiner Brust,
meiner Stirn und meinem Schoß.
Deine Hände schrieben Namen
aus verstaubten Leben über meine Haut,
sie waren Sternenzeit und Unendlichkeit.
Von deinen Händen träumte ich,
als Tor in neue Welten.
Deine Hände waren heut Nacht mein Quell,
meine Ankunft und Heimat,
Nahrung meines Verlangens,
Festung und endlose Weite.
Von deinen Händen träumte ich heut Nacht.
Über den Tag hinweg fühle ich sie noch,
als wären sie unter dem Mantel,
unter den Schichten meiner Person.
Und wenn ich nachts falle,
falle ich in deine Hände.
In deine allein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Haltet das Feuer am Brennen


Das erste große Dilemma vieler Partnerschaften besteht darin, sich irgendwann des Anderen sicher zu fühlen, ihn als Selbstverständlichkeit anzusehen. Man hat die Wohnung, das Haus, das Geschäft, die Kinder oder zumindest die gemeinsamen Jahre – das bindet in nicht zu unterschätzendem Maße. Aber in Wahrheit vermittelt es falsche Sicherheit durch Gewohnheit, der man im spröden Alltagstrott leichtfertig auf den Leim geht. Was einst als wildes Feuer unter freiem Sternenhimmel loderte, das ist jetzt einer lauen Zentralheizung gewichen, die dumpf jene Räume der Begegnung wärmt, welche früher aufregende Spielwiesen für Liebe, Sex und Drama waren.

Das zweite große Dilemma vieler Partnerschaften offenbart sich durch die Abstumpfung der Wahrnehmung hinsichtlich den Veränderungen, den Reifeprozessen, der Entwicklung des Partners – war es zu Beginnn noch spannend, die unerforschte Seelenlandschaft des Anderen zu entdecken, sich verwegen in die entlegendsten Winkel dieser Seele vorzuwagen, so meint man mit der Zeit, bereits alles erforscht zu haben. Das Bild ist gefestigt, erstarrt in stereotypen Ansichten über das Wesen des Partners. Man glaubt zu kennen, was man nur noch selten mit wachen Sinnen wahrnimmt.

Das dritte große Dilemma vieler Partnerschaften ist der Mangel an Bereitschaft zur Vergebung, weil nicht begriffen wird, dass man immer genau jenen Partner zur Seite hat, den man verdient und braucht. Du hast nie den falschen Partner, sondern stets den genau für dich und deinen momentanen Entwicklunsstand perfekt passenden. Je länger man zusammen ist, desto länger wird auch die Litanei beim Herunterbeten der Vergehensliste, die beide im Laufe der Zeit angelegt haben, um dem Anderen die Täter- und sich selbst die Opferrolle zuzuweisen. In manchen Partnerschaften bleibt dieses Spiel sogar als einzige Gemeinsamkeit übrig – es verbindet einander nichts mehr, außer die pathologische Freude daran, dem Anderen seine Vergehen aufzuzählen und sich selbst zu bemitleiden.

Fakt 1: Dein Partner ist dir niemals sicher! Egal wie solide der Background und wie schlau geplant die Zukunft anmutet, auf die man die Gemeinschaft gründet, ganz gleich, wie wundervoll die Liebeschwüre auch klingen mögen – der Andere bleibt ein Geschenk mit Widerrufsrecht, eine Leihgabe, die es jeden Tag, jeden Augenblick zu feiern gilt. Dankbarkeit und Wertschätzung für die guten wie die schlechten Tage, die Nähe, die Liebe, die Berührungen, den Austausch, die Körperwärme des Partners sind der Schlüssel hierfür.

Fakt 2: Dein Partner ist, so wie du selbst, ein lebendes, sich jeden Augenblick, jeden Tag durch Erkenntnisse und Erfahrungen veränderndes Wesen. Er wächst, er reift, er entwickelt sich von Moment zu Moment. Natürlich bemerkst du nicht jede subtile Veränderung, aber je mehr Aufmerksamkeit du dem Anderen schenkst, je größer deine Bereitschaft ist, den Partner täglich neu zu entdecken, desto deutlicher erkennst du, dass euer Feuer am Brennen bleibt, weil ihr beide unaufhörlich am Wachsen seid. Weil ihr euch durch eure seelische Unerschöpflichkeit, euer Wachstum ständig gegenseitig beschenkt.
Kannst du den Anderen immer wieder neu entdecken, dich wieder und wieder in ihn verlieben, indem du dir gewahr bist, dass er eine unerschöpfliche Seele ist, und du daher seiner Entwicklung ähnliche Aufmerksamkeit schenkst wie deiner eigenen, dann ist es kaum möglich, dass du irgendwann sagen musst „Wir haben uns einfach in unterschiedliche Richtungen entwickelt!“, denn das ist meist nur eine billige Ausrede für jene Paare, die sich gegenseitig jahrelang nicht mehr richtig wahrgenommen haben, da sie dem Irrglauben anheimgefallen sind, den Anderen längst restlos erforscht zu haben.

Fakt 3: Du machst Fehler, dein Partner macht Fehler, weil da, wo gehobelt wird, nun mal Späne fallen. Du machst keine besseren Fehler als dein Partner – du machst bloß andere Fehler. Eure größten Fehler, die tiefsten Verletzungen, die ihr einander zufügt, sind nichts weiter als ein Zeichen eurer Menschlichkeit, der keiner von euch entsagen kann, denn ihr seid nun mal zum Menschsein geboren. So wie du selbst weißt, dass du es tief drinnen bereust, wenn du deinen Partner verletzt hast, so kannst du sicher sein, dass es auch dein Partner tief drinnen bereut, wenn er dich verletzt hat, selbst dann, wenn er das nicht zugibt. Jeder Mensch handelt in jedem Augenblick nach dem ihm höchstmöglichen Maße. Hätte es dein Partner in den Augenblicken, als er dich verletzt hat, besser gekonnt, dann hätte er es mit Sicherheit auch besser gemacht – du kennst das von dir selbst!
Ihr seid beide durch die Verletzungen in eurer Partnerschaft dazu aufgerufen, euer Maß an Liebesfähigkeit zu erkennen und zu steigern. Und das geschieht nun mal einzig und allein durch den Akt der Vergebung. Wenn ihr bewusst genug seid, dann erkennt ihr sogar, dass es in Wahrheit gar nichts zu vergeben gibt, denn ihr habt einander erwählt, um durch den Anderen gewisse Reife- und Entwicklungsprozesse zu erfahren, die euer beider Bewusstseinserweiterung dienen. Wenn du liebst, dann vergibst du. Und der Lohn der Vergebung ist deine eigene innere Freiheit, deine Unbeschwertheit. Alles, was du nicht vergeben willst, macht dich unfrei, macht dich schwer. Betrachte jeden Konflikt als Feld für Selbsterkenntnis und Wachstum, dann ersparst du dir die Opferhaltung und drängst deinen Partner nicht in die Rolle des Bösewichts. Was ihr einander vergeben habt, schweißt euch letztlich nur noch fester zusammen, denn es sind die Krisen, die euch zeigen, wie stark eure Verbindung ist. In der Liebe gibt es weder Opfer noch Täter – es gibt nur Wege zur Bewusstwerdung!

Fazit: Die Begegnung zweier Menschen ist nie zufällig und dennoch ist sie ein gnadenvolles Geschenk, das es tagtäglich wertzuschätzen gilt. Ihr seid beide lebendige, der Evolution unterworfene Wesen, die bis zum Lebensende einen Entwicklungs- und Reifeprozess erfahren. Die Kunst sich täglich neu in die Unerschöpflichkeit des Anderen zu wagen, sich in Vergebung, Geduld und Akzeptanz zu üben, ist Garant dafür, sich wieder und wieder in einander verlieben zu können.
Wenn du willst, dass deine Partnerschaft auch noch nach Jahren rockt, dann haltet euch beide diese Tatsachen vor Augen. Haltet beide ganz bewusst das Feuer am Brennen, indem ihr euch täglich aufs Neue für die Liebe entscheidet, dann bleibt es auch beständig warm und hell in den Räumen eurer Begegnung.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wo Arme dich empfangen werden


lovers01Manchmal ist es besser, wenn gewisse Wünsche sich nicht erfüllen, hier auf dieser Strasse… Manchmal bleibt die Glut der Sehnsucht ein Leben lang still im Herzen getragen, nur selten ausgesprochen in besonderen Momenten, spannt so die Triebfeder für weit Größeres und schafft auf diese Weise Wunder und Helden. Liebe aber findet letztlich und immer ihre Wege. Liebe als die letzte Tür, durch die du dann gehst in dem friedvollen Wissen, dass sich gewisse Wünsche schließlich doch noch erfüllen – dort, auf einer anderen, einer neuen Strasse. Wo Arme dich empfangen werden, in denen du immer schon gelegen, denn ich weiß, wovon ich hier erzähle. Was kann ein Mensch wie ich mehr empfinden als Dankbarkeit diesem wunderbar mysteriösen Wege gegenüber, den er gehen darf? Der Schlafwandler findet sich eines Tages in Bitterkeit wieder und hat so sein Dasein in Blindheit gefristet, nicht aber der erwachte König – der trug seine stille Sehnsucht zum Schutz gegen die Schatten, weil er tief in seinem Herzen stets wusste, dass König & Königin untrennbar sind. Und oft hat er in schwachen Momenten geflüstert ein leises Gebet: „Wo Arme dich empfangen werden, in denen du immer schon gelegen…“

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2013 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Die Existenz braucht dich


Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass sie dringend etwas vom Leben brauchen, aber nur wenige wissen, dass das Leben dringend etwas von ihnen braucht.

Das ist der einzige Grund für dein Dasein. Das Leben hat dich – ja, genau dich! – ganz dringend nötig. Du bist wichtig für die Existenz, sonst hättest du keine Existenz. Wisse das. Sei dir dessen bewusst. Jeder einzelne Grashalm einer Wiese, jede einzelne Blüte am Apfelbaum, jede einzelne Feder des Falken und jeder einzelne Mensch auf Erden ist individuell, gewollt und immens wichtig. Wenn du fehlst, zerbricht das Universum, weil es dann nicht mehr vollständig wäre für die Zeit, die es dir für deine Existenz geschenkt hat.

Du kannst die Zeit deiner Existenz weiterhin damit zubringen, angepasst und mechanisch dem Geld sowie all den unwichtigen Dingen und falschen Träumen nachzurennen, oder du kannst deine Dankbarkeit an das Leben dadurch zum Ausdruck bringen, individuell, einzigartig und herrlich zu sein, indem du deinen eigenen Traum verkörperst, denn nichts Geringeres hatte das Leben für dich geplant, als es dich bat zu existieren.

Hör auf, Sklave fremder Träume und Ideale zu sein. Sei besser der Traum, der alle Sklaven befreit. Brich die Regeln. Sei anders. Sei verrückt. Sei du selbst.

Einen größeren Ausdruck von Dankbarkeit dem Leben gegenüber gibt es nicht.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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