Wahrheit ist kein Besitztum


Wahrheit ist kein ideologisches, philosophisches oder religiöses Konzept – Wahrheit ist der Ausdruck einer inneren Haltung im Herzen. Wahrheit ist ein Merkmal der Liebe. Wahrheit ist jenes Empfinden, das sich in dir einstellt, wenn du weder gelogen, noch verheimlicht, noch verschwiegen, noch weggelassen noch beschönigt sowie über- oder untertrieben hast. Wenn du nicht mehr die Gedanken anderer denkst, wenn du nicht mehr die Worte anderer sprichst, wenn du nicht mehr den Wegen anderer folgst, dann ist in dir Wahrheit geboren.
Ein Mensch, der in dieser inneren Haltung lebt, ist wahrhaftig. Ein solcher Mensch spricht nicht mehr von Ehrlichkeit, wenn er eigentlich Wahrheit meint. Ein solcher Mensch sucht nicht weiter nach Wahrheit in toten Büchern, leblosen Tempeln oder spirituellen Gemeinschaften – ein solcher Mensch hat alle Konzepte in seinem Kopf ausgelöscht; er haftet keiner Ideologie mehr an, weil er zu dem Bewusstsein gelangt ist, dass du nur dann zur Wahrheit finden kannst, wenn du alle Konzepte, Ideologien und Philosophien in dir losgelassen hast.
Wahrheit ist kein Besitztum – Wahrheit ist das, was du in deiner unverfälschten Form, was du im unverklärtesten Ausdruck deiner Individualität verkörperst. Die einzigen zwei Augenblicke, in denen ausnahmslos jeder Mensch vollkommene Wahrheit verkörpert, sind Geburt und Tod. Die meiste Zeit dazwischen verbringt der Mensch jedoch im Wahn seiner Konzepte.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2014 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Du und deine Guru-Schizophrenie


Es geht die gängige Meinung um, Gurus wären gefährlich, sie wären Verführer, Heuchler und Manipulatoren, doch die wahren Heuchler sind nicht die Gurus, sondern ihre Jünger. Der Großteil der Menschen ist mittlerweile so sehr geistig erblindet, so intensiv manipuliert, dass den meisten gar nicht klar ist, was ein Guru überhaupt ist, deshalb will ich es dir erklären.

Das Wort „Guru“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet zu Deutsch „schwer, gewichtig“ aber auch „Lehrer“ oder „Verleiher des Wissens“. Es ist dies der Titel für einen spirituellen Lehrer nichts weiter als das ist ein Guru.

Du aber erkennst deine Gurus heutzutage gar nicht, weil sie nicht mehr mit Turban und im Kaftan gekleidet auftreten, obwohl du eine Menge Gurus hast. Wenn du mir nicht glaubst, dann sieh mal in dein spirituelles oder esoterisches Bücherregal und denke an all die Seminare, die du bereits besucht hast oder noch gerne besuchen möchtest. Sieh sie dir an, deine Bestsellerautoren, Mentaltrainer, Coaches und New Age-Priester!
Ja, all das sind deine geistigen Lehrer, deine modernen Gurus.

Dir ist wohl auch nicht klar, dass Jesus von Nazareth einst ein Guru war und einer Sekte von 12 Jüngern liebevoll das Christentum lehrte. So hat das damals nämlich begonnen mit dieser Weltreligion. Und nur weil Jesus behauptete, der Sohn Gottes zu sein, bedeutet das nicht, dass er ein Heuchler war, denn er hat auch dir gesagt, dass du die Tochter Gottes, der Sohn Gottes bist. In seiner Lehre findet sich aber nirgends der Aufruf zur Tötung Andersgläubiger das haben dann später seine zahlreichen Anhänger in den Kreuzzügen getan. War also Jesus der Guru ein Verführer, ein Blender, oder waren es seine späteren Anhänger?

Was du auch nicht zu wissen scheinst, ist, dass Gurus sich nicht selbst zum Guru machen, sondern dazu gemacht werden, und zwar von dir. Mit jedem spirituellen Buch, das du gekauft hast, mit jedem Vortrag, dem du beiwohnst, mit jedem Seminar, das du besuchst, machst du den Autor oder den Vortragenden gegen seinen Wunsch zum Guru. Du bist von seinen Lehren begeistert und imitierst sie fleißig, was dir oft mehr schlecht als recht gelingt. Irgendwann bist du deshalb frustriert, weil den Teil, in dem dich der Lehrer dazu aufgerufen hat, deinen eigenen Weg zu gehen, die Verantwortung für deine spirituelle Entwicklung selbst zu übernehmen, wolltest du einfach nicht hören, da es der unangenehmste Teil der Lehre war. Es ist nicht Schuld des Gurus oder Lehrers, wenn du seinem Weg nicht folgen kannst. Doch du drehst gerne den Spieß um, wähnst dich lieber als Opfer, als armer Verführter, und misst durch die Tränen deines Selbstmitleids bereits die Balken fürs nächste Kreuz, während dein Nachbar die Nägel dazu schärft. Aber wisse: Opferhaltung ist nichts weiter als Feigheit.

Zuerst suchst du den Guru, dann folgst du ihm, verehrst ihn sogar, aber bei der kleinsten seiner menschlichen Regungen, oder bei deinem eigenen Scheitern an seinen Lehren, bist du bereit, ihn vom Sockel zu stoßen, auf den du selbst ihn gestellt hast. Notfalls würdest du ihn sogar vor Gericht stellen oder töten lassen. Deine Politiker jedoch, die dich offensichtlich belügen, manipulieren und verführen, die bezahlst du hoch, wählst sie Jahr für Jahr wieder und lässt sie ungestraft davonkommen, aber deine geistigen Lehrer, die verurteilst du aufs Schärfste beim kleinsten Anzeichen ihrer Menschlichkeit oder beim ersten Aufkommen deiner Unzufriedenheit an ihrer Lehre.
Das ist Wahnsinn, oder? Das ist Schizophrenie!

Du kannst sicher sein, dass kein spiritueller Lehrer jemals die Absicht hegt, dir zu schaden. Und selbst wenn es vereinzelt welche gab oder gibt, die verführt haben oder verführen, so bist doch du zu ihnen gegangen, um dich verführen zu lassen. Der Verführer trägt an der Verführung weit weniger Verantwortung als der Verführte selbst, so es sich beim Verführten um einen erwachsenen Menschen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte handelt.
Du aber behauptest doch, erwachsen und voll zurechnungsfähig zu sein!

Der Lehrer dient dir hingebungsvoll und geduldig, doch zum Dank für seinen Dienst kreuzigst du ihn. Das tust du schon seit tausenden von Jahren. Vielleicht kreuzigst du heute nicht mehr am Ölberg, aber du tust es mittels der Medien und Gerichte, die du beauftragst, die Schatten des Gurus, des Lehrers, auszuspionieren, um sie ihm als tödliches Kreuz anzulasten. Damit hoffst du vielleicht, dich von deinen eigenen Schatten befreien zu können, aber das wird dir auf diese Weise nicht gelingen.

Jeden, den du um Rat und Unterweisung bittest, machst du so zum Guru, zu deinem Lehrer, doch bedenke: Gurus machen keine Hausbesuche!
Und dir ist hoffentlich klar, was ich dir mit dem letzten Satz sagen möchte.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Der Ausweg für deine spirituelle Weltflucht


Die Welt wird sich deinetwegen nicht ändern, ganz gleich wie sehr du sie auch ins Rosarot deiner verklärten Sicht von Licht & Liebe hüllst. Die Erde wird die Erde bleiben – eine Matrix für materielle, duale Erfahrungen. Dazu wurde sie geschaffen. Sie wird niemals anders werden. Sie bleibt eine Schule des Abschiednehmens. Sie bleibt ein Kindergarten für heranwachsendes Bewusstsein. Wenn du eine andere Welt wünschst, dann musst du entweder die Erde verlassen oder deine Wahrnehmung von der Welt ändern.
Keine Meditation, kein Ritual, keine Philosophie wird aus dieser Welt eine rein geistige machen. Kein noch so infantiler Gedanke an den Aufstieg in eine fünfte, sechste oder siebte Dimension wird dich vom Kreuz der Materie erlösen. Du bist sowohl an die Materie als auch an die Zeit und den Raum dieser Welt gebunden. Doch du hast einen Ausweg – sei in der Welt, aber sei nicht von ihr. Sei Teil der Welt, aber sei nicht ihr Produkt, denn du bist Geist, der sich entschieden hat, in dieser Welt duale Erfahrungen zu sammeln, aber du bist nicht diese Erfahrungen, du bist nicht diese Welt. Du bist eine freie, unsterbliche Seele, die jedwede irdische Erfahrung wünscht, ganz egal, ob und wie sehr das Ego dabei leidet, aber du bist nicht dieses Leid, du bist nicht dieses Ego. Erinnere dich daran und vergiss es nicht wieder so schnell! Die Seele leidet nicht – nur das Ich, nur das Ego kennt Leid. Die Seele aber liebt jede Erfahrung hier auf Erden. Sie hat sich für jede dieser Erfahrungen entschieden. Achte und würdige deine Entscheidung als die Seele, die du wahrlich bist, indem du dich deinen materiellen Erfahrungen hingibst, total und vollkommen. Die Entscheidungen der Seele, die du bist, sind das, was dein Ego, was dein Ich, als Schicksal erfährt. Hör auf zu kämpfen und gib dich deinem Schicksal hin, bedingungslos und voller Vertrauen – erst dann hast du deine irdischen Inkarnationen transzendiert.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Deine Masken der Angst


Einen wahrhaft Spirituellen, einen Erwachten, erkennt man nicht daran, dass er Aura sichtig ist, sich vegan ernährt, ihm eine große Schar von Anhängern folgt, er die meisten Lehren studiert hat, daraus kluge Sprüche zitiert und so tut, als gäbe es da noch ein Geheimnis, das nur er kennt.
Einen wahrhaft Spirituellen, einen Erwachten, erkennt man daran, dass er nichts verbirgt, sich der Welt und den Menschen vollkommen offenbart und schenkt, bereitwillig seine Erfahrungen, Gedanken und Gefühle teilt, dabei keinem Grundsatz treu bleibt, sondern sich den Widersprüchen hingibt mit einem Lächeln, stets bereit, seine Überzeugungen zu ändern.
Ein wahrhaft spiritueller Mensch verbirgt nichts, denn das Verbergen ist ein Zeichen der Angst. Ein Erwachter aber kennt keine Angst mehr. Er steht dem Leben offen gegenüber wie ein Kind, das Böses nicht kennt. Ein wahrhaft Spiritueller zeigt sich dem Leben völlig authentisch, denn dies ist der einzige Weg, das Leben in seiner ganzen Fülle zu erfahren. Was du vor der Welt verbirgst, das verbirgt die Welt letztlich vor dir.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Die Existenz braucht dich


Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass sie dringend etwas vom Leben brauchen, aber nur wenige wissen, dass das Leben dringend etwas von ihnen braucht.

Das ist der einzige Grund für dein Dasein. Das Leben hat dich – ja, genau dich! – ganz dringend nötig. Du bist wichtig für die Existenz, sonst hättest du keine Existenz. Wisse das. Sei dir dessen bewusst. Jeder einzelne Grashalm einer Wiese, jede einzelne Blüte am Apfelbaum, jede einzelne Feder des Falken und jeder einzelne Mensch auf Erden ist individuell, gewollt und immens wichtig. Wenn du fehlst, zerbricht das Universum, weil es dann nicht mehr vollständig wäre für die Zeit, die es dir für deine Existenz geschenkt hat.

Du kannst die Zeit deiner Existenz weiterhin damit zubringen, angepasst und mechanisch dem Geld sowie all den unwichtigen Dingen und falschen Träumen nachzurennen, oder du kannst deine Dankbarkeit an das Leben dadurch zum Ausdruck bringen, individuell, einzigartig und herrlich zu sein, indem du deinen eigenen Traum verkörperst, denn nichts Geringeres hatte das Leben für dich geplant, als es dich bat zu existieren.

Hör auf, Sklave fremder Träume und Ideale zu sein. Sei besser der Traum, der alle Sklaven befreit. Brich die Regeln. Sei anders. Sei verrückt. Sei du selbst.

Einen größeren Ausdruck von Dankbarkeit dem Leben gegenüber gibt es nicht.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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