Andersmensch TV – Wünsche, Bedürfnisse & dein Commitment


Wie deutlich definiert sind deine Wünsche und Bedürfnisse? Weißt du immer ganz genau, was du willst? Und äußerst du das auch präzise? Die Welt braucht dein klares Commitment. Sie will ein eindeutiges Statement zu deinen Wünschen und Bedürfnissen. Es ist wichtig, Klarheit zu schaffen. Dieses Video soll dir dabei helfen, deine Ziele zu erkennen, sie kraftvoll zum Ausdruck zu bringen und letztlich auch zu erfüllen…

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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Konflikt und Harmonie



Eine Partnerschaft kann dich nur dann erfüllen, wenn du erkennst, was du in der Vergangenheit verbockt hast. Dazu musst du dich selbst betrachten. Das erfordert Mut und bedingungslose Aufrichtigkeit dir selbst gegenüber. Du musst dahin blicken, wo du nicht gerne hinblickst – auf den Egoisten, den Heuchler, den Lügner, das Arschloch in dir!

Es ist nötig, dass du dir eingestehst, dass die Verantwortung für das Gelingen einer harmonischen Partnerschaft bei dir selbst, nicht beim Partner beginnt. Du bist derjenige, den du ändern kannst. Du bist der, der sich immer wieder an der eigenen Nase packen muss, wenn du eine erfüllte, harmonische Partnerschaft wünscht. Solange du dich nicht selbst total ausleuchtest, dich nicht bedingungslos und restlos zu deinen Fehltritten, deinen Vergehen bekennst, solange wirst du immer wieder die Harmonie vermissen, die deine Partnerschaft zu einer erfüllten macht. Dir selbst deine Schattenseiten vor Augen zu halten und sie dir ungeschönt einzugestehen ist der erste Schritt zu echter Harmonie.

Es geht weniger darum, deine Fehltritte und Vergehen auszumärzen, als sie dir selbst endlich im vollen Umfang ihrer Tragweite einzugestehen. Wenn du das kannst, projizierst du sie nicht mehr auf den Partner. Der hat ohnehin genug mit seinen eigenen zu tun – er kann nicht die Last der deinen auch noch tragen. Also erspare dir selbst die Opfer- und dem Partner die Täterrolle. Eure Beziehung ist kein Krimi, sondern eine Liebesgeschichte!

Begreife das, denn es ist essenziell: Du wirst niemals zu wahrer Harmonie finden, wenn du nicht den Mut und die Aufrichtigkeit zur Selbstreflexion entwickelst.
Und erkenne: Harmonie ist nicht die Abwesenheit von Konflikt! Harmonie ergibt sich daraus, wie du mit Konflikten umgehst und was du daraus gewinnst.

Konflikt ist ein Raum für Wachstum und Entwicklung. Konflikt sagt dir, dass du bisher etwas nicht in Liebe zu lösen verstanden hast, weil du dich nicht ausreichend selbstreflektierst. Jeder Streit, jede Krise ist ein weitaus größeres Geschenk als dir bewusst ist.
In friedlichen Phasen kannst du nur gering wachsen, dich kaum entwickeln, weil du in diesen Phasen am Genießen bist. Es bleibt fast kein Raum für Wachstum. Alles in diesen Phasen ist dem Genuss gewidmet. Du kannst in solchen Zeiten erkennen, wie genußfähig du bist, wie groß deine Fähigkeit zur Hingabe an den Frieden, an das Licht in dir ist – dazu sind diese Phasen da.
Der Konflikt aber bietet dir Boden für Selbsterkenntnis hinsichtlich deiner Schatten. Im Konflikt erkennst du den „Arschengel“ in dir selbst. Dazu aber musst du ihn dir erst einmal eingestehen! Solange du den „Arschengel“ in dir selbst leugnest, wirst du ihn immer auf den Partner projizeren, wodurch dein Partner über kurz oder lang in deinen Augen zum Monster mutiert. Du aber hast dich nicht in ein Monster verliebt, sondern in einen Menschen, der dir einst Schmetterlinge im Bauch gezaubert hat, ohne den du nicht mehr schlafen, essen und atmen konntest.

Deine Blindheit gegenüber dem Egoisten, dem Heuchler, dem Lügner, dem Arschloch in dir selbst hat deine Wahrnehmung vom Partner aber dermaßen verzerrt, dass du dein inneres Monster nun im Partner zu erkennen glaubst, statt es in dir selbst zu finden. Und du ergehst dich in dieser Täuschung dermaßen, bis du schließlich den einzigen Ausweg in der Trennung findest.

Ich weiß, dass dein Gedanke jetzt lautet: „Wenn das nur mein Partner auch so sehen könnte!“ – Und genau daran erkennst du, dass du immer noch nicht bereit bist, den „Arschengel“ in dir selbst zu erkennen und zu akzeptieren. Du projizierst immer noch!

Nur du allein kannst dich selbst im vollen Umfang wahrnehmen. Nur du allein kannst an dir selbst arbeiten. Nur du allein trägst Verantwortung für den „Arschengel“ in dir selbst. Und nur du allein bist dazu fähig, diesen zu erkennen, zu akzeptieren und dadurch zu transzendieren. Wenn du den „Arschengel“ zu transzendieren verstehst, dann verliert er seinen Schrecken und du musst ihn nicht mehr dem Partner um den Hals binden. Dein transzendierter „Arschengel“ ist der Schlüssel zur Harmonie in deiner Partnerschaft.
Und Harmonie bedeutet nicht die Abwesenheit von Konflikt. Harmonie ergibt sich daraus, was du durch einen Konflikt bereit bist an Selbstreflexion und Selbsterkenntnis zu gewinnen!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2015 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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Spirituelle Monogamie



Bemühe dich nicht, monogam zu leben. Monogamie ist dir von Natur aus nicht gegeben. Das ist eine biologische Tatsache. Die Natur hat es so eingerichtet, dass du deine Gene so weit als möglich streuen sollst; auch dein Geist liebt mannigfaltige Freuden auf physischer Ebene. Das ist ein vollkommenes Prinzip. Du kannst und musst es nicht verbessern. Die Natur weiß es immer besser als es deine gesellschaftlichen Regeln, Zwänge und Dogmen jemals wissen könnten. Die Natur ist die weise Mutter, die dich alle Dinge lehren kann, wenn du dich ihr hingibst. Leider scheiterst du an der Hingabe.

Die Institution der Ehe hat dich in ein Gefängnis gesperrt, dir den Zwang auferlegt, sexuelle Lust nur mit einem einzigen Menschen zu erfahren, doch das ist ein Schuss, der immer nach hinten losgeht. Jeder Zwang führt letztlich dazu, dass du der Natur deines Wesens folgen musst, indem du aus dem Zwang ausbrichst, denn dein wahres Wesen ist ein absolut freies. Dein wahres Wesen lässt sich nicht zwingen – je größer der Zwang, desto stärker der Wunsch, dem Zwang zu entkommen; je starrer die Regeln, umso größer das Verlangen, sie zu brechen.

Die Institution der Ehe trägt große Verantwortung am Ehebruch. Sie ist wesentlicher Verursacher der Untreue, denn gäbe es den Zwang nicht, wäre das wunderschöne Versprechen der Treue zwischen zwei Menschen weit seltener gebrochen worden, als dies in deiner Geschichte bisher der Fall war. Aber nicht nur die Ehe selbst ist ein Zwang zur Treue, sondern auch deine neuen sogenannten „lockeren“ oder „freien“ Beziehungen, die in Wahrheit alles andere als locker und frei sind.
Einzig und allein auf den Trauschein und den Ring verzichtest du, doch das Modell dahinter ist im Grunde nichts weiter als eine billige Kopie der Ehe mit kleinen, unbedeutenden Änderungen.
Als Grundlage dieser modernen Form der Beziehungen dient immer noch das Besitzdenken. Ihr Schriftführer ist das Ego und dessen Angst, etwas zu verlieren. Deshalb verlangst du deinem Partner Treue ab und er verlangt sie dir ab. Dadurch haltet ihr euch gegenseitig an der Leine. Ihr raubt einander die Freiheit, eurer Natur zu folgen. Ihr macht euch zu gegenseitigen Gefangenen.
Doch selbst wenn du damit leben könntest und auch dein Partner es täte, dass ihr beide auch sexuelle Freuden mit anderen erlebt, so gäbe es da immer noch deinen Freundeskreis, dein soziales Umfeld und letztlich die Gesellschaft, die mit dem Finger auf euch zeigen würde, wodurch ihr neuerlich unter Druck geraten würdet. Man würde euch sehr subtil wieder in die Monogamie zwingen wollen. Das Resultat davon sind Eifersuchtsszenen, Leid und schmerzhafte Trennungen.

Du kannst und wirst Monogamie solange nicht leben können, bis du sie freiwillig für dich entdeckst. Eines Tages nämlich wird sie dir zum heiligen deiner Seele immanenten Wunsch werden. Irgendwann entdeckst du, dass es nicht die körperliche, die sexuelle Anziehung ist, aufgrund der du dich einem Menschen exklusiv schenken möchtest, sondern eine tiefe seelische. Das ist spirituelle Monogamie! Sie ist immer freiwillig und kommt aus deinem Herzen. Sie entstammt nicht deinem Ego, nicht deinem Verstand, schon gar nicht aber findet sie ihren Ursprung in den Regeln einer Institution. Sie wurzelt alleine in dem Herzenswunsch, sie als Geschenk geben zu dürfen.

Als man Jesus fragte, wo denn die Untreue beginne, da sagte er: „Schon wenn du nur an ein anderes Weib, an einen anderen Mann denkst, hast du die Ehe gebrochen!“

– Jesus hatte Recht. Alle Dinge beginnen im Geiste. Dein Schwärmen für deine Stars und Models oder auch für Menschen aus deinem Umfeld ist bereits Untreue, sofern du dich in einer Beziehung befindest. Es spielt keine Rolle, ob du auf materieller Ebene verzichtest, denn im Geiste bist du bereits untreu geworden. Der Verzicht auf der materiellen Ebene ist Heuchelei – dir gegenüber und auch deinem Partner gegenüber. In dir schlummert die Sehnsucht nach anderen Körpern, nach anderen Menschen und damit ist diese Sehnsucht existent. Nur weil du es nicht in die Tat umsetzt, nur weil du dieser Sehnsucht nicht nachgibst, hast du ihre Existenz damit noch lange nicht beendet – das heimliche Verlangen nach sexuellen Erfahrungen mit anderen bleibt in deinem Inneren aufrecht. Lass das Heucheln und die Selbstverleugnung sein!
Solange du innerlich bereit wärst, eine andere Person als deinen Partner sexuell anzunehmen, hast du bereits die Ehe gebrochen, dann bist du noch nicht bereit für spirituelle Monogamie.
Deshalb musst du nicht verzweifeln, denn es ist natürlich. Es entspricht deiner Natur als Mensch. Am besten du akzeptierst das, denn so schaffst du überhaupt erst die Möglichkeit, echte Monogamie zu leben. Solange du es in dir verleugnest, wird es dich immer wieder heimsuchen und in die Betten anderer treiben.

Wenn du aber den Punkt in deiner Entwicklung erreicht hast, an dem du ganz von selbst, aus dir heraus, das tiefe Bedürfnis verspürst, ausschließlich und alleine mit diesem einen Menschen Hochzeit zu feiern und nur noch diesem einen Menschen deine sexuelle Treue zu schenken, dann bist du wirklich bereit zur Monogamie. Erst dann wird sie nicht zur Qual. Erst dann ist Treue ohne Leid, ohne das Gefühl von Verzicht, der sich letztlich als Mangel äußert, möglich. Erst dann hast du die Evolutionsstufe vom Menschen zum höheren Menschen genommen.

Sobald du diesen Punkt erreicht hast, wird dir eine zweite Seele geschenkt sein, die vollkommen mit der Schwingung der deinen harmoniert. Eure Verbindung wird dann eine Ehe sein, die keinen Segen durch die Welt mehr braucht. Diese Verbindung wird auf sehr hoher seelischer Ebene stattfinden, und von diesem Punkt an wirst du kein Bedürfnis mehr nach anderen Partnern empfinden. Es wird dir gar nicht mehr möglich sein, echte, wahre und tiefe Freude an der sexuellen Lust mit jemand anderem zu erfahren. Wenn du es versuchst, wird es dir wie eine ungewürzte Speise erscheinen. Es wird dumpfe Leere und schalen Nachgeschmack in dir hinterlassen.

Eine Ehe, eine Beziehung dieser Art gründet sich nicht mehr auf Besitzdenken, dessen Ursprung die Angst ist, sondern einzig und allein auf Liebe. Die Grundlage ist nicht mehr die körperliche Anziehung, sondern die seelisch-karmische Verbindung zwischen dir und dem Partner. Dies ist die einzig wahre und echte Form der Ehe, denn sie beruht auf absoluter Freiheit und Freiwilligkeit. Liebe ist ihr einziger Grund und ihr einziges Ziel. Monogamie ist dann keine Frage mehr, sondern die Antwort.

Dies soll kein Freibrief zum hemmungslosen Besuch sämtlicher Betten sein, sondern eine Erklärung dafür, dass Monogamie ein Geschenk und kein Zwang ist. Bevor du Monogamie nicht als tiefes inneres Bedürfnis verspürst, bevor du sie nicht aus deinem Herzen heraus schenken möchtest, streiche sie aus deinem Kopf. Monogamie ist Herzenssache. Monogamie ist ein Geschenk, niemals ein Muss.

(Dieser Artikel ist auch zu finden im Bewusstseinsmagazin „Sein“, Ausgabe Nr. 205, 9/2012, Seite 22 und 23, sowie auf www.sein.de)

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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© 2013 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.


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