Maximale Freiheit ist bedingungslose Liebe


Es gibt unendlich viele Paare auf dieser Welt, die leben ihre Liebe nach dem Prinzip des Nehmens, statt des Gebens. Sie fragen den anderen „Was kann ich durch dich für mich gewinnen? Wie kann ich aus dir das Meiste für mich selbst herausschlagen?“ und darum sind sie unerfüllt, leer und einsamer als wenn sie alleine mit sich selbst lebten. Je mehr sie nehmen, desto leerer werden sie, desto inhaltsloser werden ihre Beziehungen, desto kürzer werden die Verfallsdaten einer solchen. Solange nicht erkannt wird, dass Liebe nie etwas nimmt, dafür aber alles geben möchte und auch geben kann, weil sie sich dadurch selbst erfüllt, solange werden Freundschaften, Partnerschaften, Ehen und Familien zerbrechen und mit ihnen auch Zivilisationen und Kulturen.

Ich spüre und weiß daher ganz bestimmt, dass Liebe das ist, was wir Göttlichkeit oder Gott nennen. Und in meiner Erfahrung habe ich Gott stets als Freiheit erlebt. Maximale Freiheit ist Göttlichkeit. Jedes Teilchen im Kosmos, jedes Wesen sehnt sich danach, diese Freiheit auszudrücken. Der ganze Kosmos expandiert unentwegt hin zu dieser Freiheit. Gott äußert sich demnach durch die Liebe als Prozess hin zu dieser absoluten Freiheit. Es (Gott) äußert sich durch uns hin zu dieser Freiheit.
Wie aber wollen wir jemals diese Freiheit erfahren, solange wir andere an uns binden, damit sie uns dabei dienen, die eigene innere Leere zu füllen, damit wir sie gebrauchen können, um unsere Bedürfnisse durch sie zu befriedigen, wo doch unser größtes Bedürfnis darin besteht, voll und ganz und ohne Bedingung zu lieben, damit wir das maximale Maß an Freiheit und somit an Gott erfahren können?
Wieso sind wir fähig, unsere Kinder bedingungslos zu lieben einfach für das, was sie sind?
Warum können wir bei ihnen die Liebe nach dem Prinzip des Gebens leben und das sogar in einem unergründlichen Maß an Freude, manchmal sogar in totaler Selbstlosigkeit?
Und warum können wir es bei unseren Freunden, Partnern und Verwandten nicht?

Liebe ist jener Prozess durch den wir zu unseren Geliebten sagen sollten: „Du bist frei. Du bist frei zu sein, wer du sein möchtest, zu tun, was du tun willst, zu sagen, was du sagen willst, zu denken, was du denken willst. Und drücke dich genau so aus, wie du dich ausdrücken willst im Leben.“
Wir sagen damit zu unseren Geliebten: „Ich gebe dir ein Höchstmaß an Freiheit, das ist, was ich dir gebe. Lass meine Liebe dich niemals kaufen, das ist, was ich dir gebe. Lass meine Liebe dich niemals einschränken, lass meine Liebe dich niemals begrenzen, das ist, was ich dir gebe. Lass meine Liebe das Gegenteil von all dem sein, was dich limitieren könnte.“

Ich weiß ja nicht, wie es dir damit geht, aber ich liebe meine Kinder auf diese Weise und eine andere könnte ich mir gar nicht für sie vorstellen. Bei meinen übrigen Mitmenschen habe ich in letzter Zeit gewaltige Fortschritte in dieser Hinsicht an mir entdecken dürfen und ich bin regelrecht süchtig danach geworden, immer „besser“ darin zu werden, denn plötzlich fühle ich mich so frei, wie niemals zuvor in meinem Leben. Bei meinen Kindern konnte ich das immer schon und sie bei mir auch.
Und ich hoffe, du kannst das ebenso bei den deinen. Denn bei der Liebe zu unseren Kindern wird diese Tendenz zur bedingungslosen Liebe in uns sichtbar. Sie offenbart sich da bei manchen vielleicht nur latent, aber es zeigt dennoch unser wahres Bestreben und unser spirituell impliziertes Begreifen der wahren Natur der Liebe, der wahren Natur Gottes und somit der wahren Natur von uns selbst.

Wenn wir es schaffen, unsere Partner, unsere Freunde und Verwandten respektive all unsere Mitmenschen als frei, unabhängig, schön und wundervoll zu sehen wie Kinder, sodass wir sie ebenfalls ein Maximum an Freiheit leben lassen wollen, dann haben wir nicht nur die gesamte Menschheit gerettet, sondern auch die ganze Welt.
Das ist das großartige Versprechen der Liebe. Das ist es, wie wir Gott in seiner höchsten uns fassbaren Form auszudrücken vermögen. Gott ist Liebe ist maximale Freiheit. Und wir müssen lernen, diese Freiheit geben zu wollen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wie du Liebe aus Abhängigkeit erlöst


Je mehr du lernst alles Leben im gleichen Maße zu lieben, desto weniger abhängig und angewiesen bist du auf die Liebe eines Einzelnen. Du sollst alle Menschen im selben Maße aber jeden auf besondere Weise lieben. So erkennst du, dass du nicht mehr aus Abhängigkeit zu lieben wünscht. Du möchtest nur noch der Liebe wegen lieben. Dadurch bist du frei. Dadurch sind auch alle anderen frei. Du gehörst niemandem mehr und niemand muss mehr dir gehören. Eifersucht und Verlustangst löst sich dadurch auf.

Neulich bat mich ein Mensch, ich möge ihm Raum geben, um wieder zu sich selbst zu finden. Und plötzlich bekam ich Angst. Da war dieselbe alte Angst, diesen Menschen zu verlieren, die ich schon immer hatte, wenn Menschen solche Dinge von mir forderten. Doch statt mich gegen die Angst zu wehren, schenkte ich ihr alle Aufmerksamkeit und sämtliche Räume in mir, bis ich sie total und ganz fühlen konnte. Ich war von Kopf bis Fuß, bis in jede Zelle erfüllt von dieser Angst. Dann übergab ich diese Angst vertrauensvoll an Gott mit den Worten „Herr, ich bin jetzt bereit, gemeinsam mit dir durch diese Angst hindurch zu gehen!“ und sie löste sich auf. Sie verschwand auf ähnliche Weise, wie eine Kerze erlischt, wenn ihr Brennstoff aufgebraucht ist. An ihre Stelle trat ein warmes, kraftvolles Empfinden der Sicherheit, ein Gefühl absoluter Gewissheit. Und da war sie plötzlich, die Liebe. Sie füllte alle Räume in mir, sie durchströmte jede Zelle, wie zuvor die Angst. Mir war augenblicklich klar, dass ich die Liebe für diesen Menschen niemals verlieren kann und in Wahrheit auch nicht diesen Menschen, aber dass dieser Mensch jederzeit das Recht hat, kommen und gehen zu dürfen, wann immer er das braucht, und ich ihm dieses Recht gewähren muss aber auch kann und möchte, weil ich ihn liebe. Weil ich ihn nicht wegen seines Kommens, seines Bleibens oder Gehens liebe, sondern weil ich ihn wegen seines Seins liebe.

Liebe verschwindet nicht, wenn ein Mensch sich zurückzieht oder sogar gehen möchte. Er kann deine Liebe nicht mit sich nehmen und dich ohne sie zurücklassen. Sie bleibt bei dir. Und sie bleibt bei ihm. Zuvor aber musst du durch die Angst gehen. Denn die Angst meldet sich in solchen Situationen immer. Das ist schließlich ihr Job. Der deine ist es, durch die Angst hindurch zu gehen, denn das ist Liebe. Ich weiß, nur das ist Liebe. Das ist der einzige Weg, wahrhaftig zu lieben. Alles zu lieben. Jeden zu lieben. Für immer.
Du musst nicht die Menschen loslassen, die du liebst, du musst nur die Angst loslassen, du könntest die Liebe verlieren. Und wenn du das kannst, dann kannst du alle Menschen im selben Maße und doch jeden auf besondere Weise lieben. Sollte sich dann einer zu dir gesellen, der an deiner Seite bleiben möchte, dann genieße es, denn ihr seid Seite an Seite frei. Ihr verbringt vielleicht sogar den Rest eures Lebens zusammen. Aber du wirst in deiner Liebe nie wieder abhängig sein von seinem Bleiben.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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