Mondblut


Ich ersehne dich
und den Weihrauch der Nacht.
Ich ersehne dich
und das Blut des Mondes im Juli.
Ich erflehe das Bad
in der Flamme deines Lichts.
Kalt und silbrig die Hoffnung
in stillen Tränen,
gefolgt von Jahren,
die die Unschuld meiner Liebe
nährten.
Ich erbitte dich
und den Schmerz,
der du bist.
Ich erflehe den Tanz
im Feuer deiner Liebe.
Ich ersehne dich
und das Mondblut auf weißen Laken.
Warm und schillernd der Abschied
in deinem Lächeln,
abgelöst von jenen Augenblicken,
die die Hoffnung auf dich
erstickten.
Ich ersehne dich.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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