Andersmensch TV – Eso Shit!


Dieses Video ist voller Wertung und esoterischer Incorrectness. Es ist weder schmackhaft noch konform mit Einhorn und Feenstaub. Vielleicht wühlt es dich auf, vielleicht erheitert es dich. Auf jeden Fall aber wird es deine Sicht auf Esoterik und Spiritualität herausfordern… Wie auch immer: Bleib in der Liebe!

Herzlichst,
dein Andersmensch

© 2018 video by David P. Pauswek – der Andersmensch. © 2018 music by traum:teiler. Video produced by alphawolf studios. All rights reserved.


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Andersmensch TV – Selbstfindung und Selbstsein


Bist auch du auf dem Selbstfindungs-Trip? Dieses Video soll dir dabei den Druck nehmen und dir einige Grundlagen nahe bringen…

Viel Freude beim Schauen.

Herzlichst,
dein Andersmensch

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Sackgassen sind nicht das Ende


Manchmal schickt dir das Leben Zeichen um Zeichen, aber du läufst stur auf eine Sache fixiert, so als gäbe es ausschließlich dieses eine Ding, blind daran vorbei, um dich letztlich in einer Sackgasse wiederzufinden. Dann stehst du eine Weile ratlos rum, weinst vielleicht, resignierst. Doch irgendwann ertönt von irgendwoher ein leiser Ruf, der dich hinausführt. Und plötzlich erkennst du! Neuer Wind weht in deine Segel, weite Ozeane und unentdeckte Küsten eröffnen sich und warten.
Du stehst auf dem Oberdeck und sagst:
„Ich bin bereit, meine Liebe zu teilen. Ich bin bereit, ganz von vorne anzufangen und das Alte, Schwere in Dankbarkeit aus dem Rucksack meines Lebens zu entfernen. Meine Liebe teile ich wieder mit allem, was ist.“
Denn du hast dir vielleicht alles nehmen lassen, doch niemals deinen Glauben an die Liebe. Du verschenkst sie nun wieder, die Liebe. Überschwenglich. Uneingeschränkt. Freudig wie ein Kind.
Dann, an einem ganz besonderen Tag, gehst du an einer frischen Küste vor Anker, betrittst neues Land, und das erste, was dich da empfängt, ist mindestens das dreifache Maß der Liebe, die du gegeben hast…
Sackgassen sind demnach nicht das Ende, sondern ein Aufruf, die Richtung zu ändern. Und Liebe dient auf allen Wegen als der Magnet für die Nadel des Kompasses in deinem Herzen. Folge ihr!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

Hast du den Mut, dich seelisch nackt zu zeigen?


Unter wie vielen Ängsten ein Mensch noch zu leiden hat, erkennst du daran, wie offen und unbekümmert er lebt – je offener, je unverhaltener er sich selbst und sein wahres Wesen zum Ausdruck bringt, desto weniger Ängste hat er. Ein Mensch, der die Angst überwunden hat, der geht seelisch nackt durch die Welt – er zeigt sich unbedeckt und teilt mit aller Welt vollkommen unbekümmert all seine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Hoffnungen, aber auch seine Abneigungen und Sorgen. Wer jedoch in seinem Nächsten den Feind, den bedrohlichen Gegner wittert, der ist voller Angst, der wird sich deshalb verbergen, der wird Masken tragen und sein Leben hinter vorgehaltener Hand leben. Ein Leben hinter vorgehaltener Hand aber ist kein Leben in Schönheit und Freiheit, sondern eher ein Vegetieren in Heuchelei und Gefangenschaft – keine Blüte verbirgt ihr wahres Wesen, kein Baum, kein Fisch, kein Vogel, kein einziges Säugetier verbirgt sein wahres Wesen. Bloß der sich aus der Natur herausstellende, neurotische und vollkommen entartete Mensch verbirgt sein wahres Wesen. Ein Mensch, der sein authentisches Wesen total lebt, der ist stets seelisch nackt, denn er hat erkannt, dass all jene, die sich hinter ihren Masken verbergen, in Wahrheit ebenso nackt sind – wenn alle Menschen ihre Masken fallen lassen, dann sind alle nackt; und unter Nackten gibt es dann auch keine Blöße mehr.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2014 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Ich, Mann


Ich bin ein Mann. In meinem Gesicht und auf meiner Brust wächst Haar. Meine Stimme ist tief und die Schultern haben so viel Kraft wie deine Beine. Mein Körper ist nicht weich. Er ist hart, kantig, anders als der deine. Ich denke geradeaus, nicht in Schlingen. Mir wurde gelehrt, tapfer zu sein. Du magst vielleicht denken, es soll mein Körper sein, der Berührung sucht…
Doch ich bin ein Mann mit silbernem Rücken. Meine Kraft ist noch da, aber ich weiß, sie schwindet mit der Sonne, denn meine Jugendtage sind vorüber.
Ich bin ein Mann, manchmal wild, wütend und laut. Ich trommle mit den Fäusten an meine Brust und zerschlage mit meinen Worten den einen oder anderen Moment. Ich schweige, wenn ich reden sollte, und rede, wenn ich schweigen müsste. Meine Arme sind dazu da, dich zu tragen.
Du magst vielleicht denken, es soll mein Körper sein, der Berührung sucht…
Doch ich bin ein Mann mit silbernem Rücken. Meine Kraft macht mich schön, aber ich weiß, sie schwindet mit der Sonne, denn meine Jugendtage sind vorüber.
Ich bin ein Mann. Meine Brust dient dazu, um darauf zu ruhen oder deine kleinen Fäuste gegen sie zu prellen, wenn du auf mich wütend bist. Hinter meinem Rücken findest du Schutz. Und mein Herz schlägt wie verrückt für dich, sobald ich mir die Liebe zu dir eingestehe. Dann schlafe ich im Regen vor deiner Tür, mache törichte Geschenke und übertriebene Komplimente, lasse meine Freunde im Stich und ritze deinen Namen in einen Baum. Schickst du mich weg, bricht mein Stolz und ich schreibe dir Gedichte.
Du magst vielleicht denken, es soll mein Körper sein, der Berührung sucht…
Doch ich bin ein Mann mit silbernem Rücken. Mein Körper wurde viele Male berührt. Es gibt keine Stelle mehr, an der mein Körper nicht berührt wurde. Es gibt kein Spiel, das mein Körper noch nicht gespielt hätte. Deshalb ist es nicht mein Körper, der nach dir verlangt…
Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Seele berührst. Ich möchte, dass du in mein Innerstes kommst, mit meinem Herzen tanzt und es vielleicht zum hundertsten Male brichst.
Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Tränen siehst und meine Träume kennst. Ich möchte dich um Hilfe, um Vergebung und um deine Gnade bitten.
Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Seele berührst, mit ihr spielst und sie zum schwingen bringst. Du sollst meine Ängste und Hoffnungen kennen und mir den Kopf aus den Wolken holen.
Ich bin ein Mann, aber ich möchte in deine Arme kriechen und über mich selbst weinen. Ich möchte mein Gesicht in deinem Haar, deiner Haut, zwischen deinen Brüsten vergraben und für eine ganze Nacht lang nur so bleiben.
Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Seele berührst. Ich möchte, dass du meinen Geist beflügelst und mich dort zur Stärke führst, wo ich bisher versagt habe.
Ich bin ein Mann. Meine Seele sucht Berührung. Sie will von der deinen berührt und tief bewegt sein. Sie will zittern, jauchzen und verschmelzen. Das ist es, was ein Mann wie ich sucht.
Ich bin ein Mann. Mein Rücken ist silbern. Und ich möchte, dass du meine Seele berührst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Die Welt muss nicht verbessert werden


Ich glaube nicht, dass die Welt verbessert werden muss – so wie eine Bühne nicht verbessert werden muss, bloß weil die Schauspieler mies sind. Eine verbesserte Bühne macht den Schauspieler nicht grandioser, er wird dadurch nicht zum Meistermimen. Die Welt an sich, als Bühne, als Kulisse für das menschliche Drama, ist vollkommen. Es wäre anmaßend zu denken, die Welt müsse verbessert werden, nur weil du ihre Vollkommenheit nicht erkennen kannst. Die Welt muss nicht verbessert werden.

Ich glaube nicht einmal, dass der Mensch verbessert werden muss, denn das wurde seit Jahrtausenden versucht und ist nicht gelungen. Es ist nichts am Menschen verbessert worden. Solange es Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Hunger gibt, ist nichts geschehen – rein gar nichts ist geschehen. Es wurden bloß eindrucksvollere Masken herangeschafft, es wurden bloß bessere Kostüme geschneidert, es wurde bloß die Show fulminanter, doch die Schauspieler agieren immer noch im selben schlechten Stück derselben unsinnigen Inszenierung. Der Mensch muss nicht verbessert werden – er muss verändert werden. „Anders“ aber bedeutet nicht „besser“!

Ich glaube nicht daran, dass der Mensch verbessert werden muss – ich glaube daran, dass der Mensch befreit werden muss. Er muss ausbrechen dürfen aus der Knechtschaft seiner neurotischen Gesellschaft, er muss die Ketten verklärter Ideologien, verkrusteter Konventionen, geheuchelter Moral und künstlicher Ethik sprengen dürfen. Der Mensch muss aufwachen dürfen aus dem Kerker seines Dämmerschlafes, sein Erwachen aus dem Traum der Ratio, aus der Verblendung durch das Ego, muss gestattet sein – deine Gesellschaft aber setzt alles daran, die Mauern des Gefängnisses, in dem du lebst, zu verstärken, denn sie benötigt blinde, nicht sehende Menschen, sie braucht dumme, nicht bewusste Menschen.

Ich glaube daran, dass es nichts weiter bedarf, als die Befreiung des authentischen Wesens in jedem von uns – das ist meine Botschaft. Deswegen bin ich hier: Ich erinnere dich daran, dass in dir die Vollkommenheit, die Schönheit, die Liebe und die Freiheit wohnt. Ich rufe das authentische Wesen in dir an, damit es erwacht. Ich erinnere dich daran, dass du selbst dein eigener Meister sein sollst; ich sage dir, dass du aus dem Verstand ins Herz gelangen musst – dann ist alles getan, und erst dann eröffnen sich dir die Ufer einer goldenen neuen Zeit. Solange du alle Weisheiten nur im Kopf trägst und dein Herz leer bleibt, solange bist du nichts weiter als eine Auster ohne Perle. Erst wenn du die Worte lebst, die dich über die Ratio nicken machen, erst dann wächst das Kleinod der Wahrheit und der Authentizität in dir. Bevor du deinen Verstand nicht zum Werkzeug und das Herz zu deinem Kompass machst, ist alle Mühe vergebens. Bevor du nicht du selbst geworden bist, bist du niemand, bloß die kontinuierlich verblassende Kopie einer Kopie einer Kopie.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

Wenn auch du die inneren Gitterstäbe der Normalität durchbrechen, deine Sinne nachhaltig erweitern sowie dein wunderschönes Wahres Selbst verstärkt zum Ausdruck bringen willst, dann klicke hier: ZUM SEMINAR →

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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