Wie du wahrhaft frei wirst


Du sollst lernen, frei zu werden. Um wirklich frei zu sein, musst du aufhören, dich selbst und andere zu beschränken. Dazu ist es nötig, die Fähigkeit in dir zu kultivieren, so frei und weit als möglich zu denken, denn jeder Gedanke ist ein Körper und jeder Körper ist begrenzt. Je größer du also denkst, desto mehr Raum entsteht für dich selbst aber auch für deinen Nächsten. Deine einengensten Gedanken sind die Urteile, die du über dich und andere fällst. Damit musst du aufhören, wenn du aus der Welt einen Ort der Nächstenliebe machen willst, von der du letztlich am meisten profitieren wirst, denn wenn du deinen Nächsten liebst, dann wird er irgendwann auch dich lieben. Damit seid ihr beide frei und erlöst. Beginnen damit aber musst du, nicht dein Nächster. Und der erste Schritt dahin ist, andere Menschen nicht mehr zu verurteilen, zu verdammen oder zu richten, sie nicht mehr in die engen Grenzen deines Denkens zu sperren. Du selbst möchtest schließlich auch nicht in der Verurteilung durch einen anderen gefangen sein.

Ich weiß ohne jeden Zweifel, dass in Gott alle Wesen gleich sind, auch wenn es dir schwer fällt, das zu glauben, weil vieles in dieser Welt auf Ungerechtigkeit hinweist. Doch diese Ungerechtigkeit haben wir alle in Gemeinschaft erschaffen. Nur gemeinsam können wir sie beenden, indem wir die Liebe Gottes auf jeden unserer Brüder und Schwestern ausdehnen. Dazu ist es nötig, sich auf Gott zu besinnen. Und wenn ich zu dir von Gott spreche, dann meine ich damit in erster Instanz Liebe, obwohl Gott weit mehr ist als das. Es ist mehr als dein und mein Verstand jemals ermessen könnten. Daher verwende ich dafür gerne auch den Begriff „Liebe“, weil Liebe das höchste Empfinden, der erhabenste Gedanke, die edelste Tat ist, zu der wir auf dieser Ebene unserer Erfahrung fähig sind. Doch wenn ich das Wort „Liebe“ verwende, dann denkst du vielleicht zwangsläufig an Händchenhalten oder Herzschmerz. Sage ich Gott, dann denkst du womöglich an die Kirche, den Papst und Ähnliches. Ich aber meine weder Dieses noch Jenes. Worauf ich mich meistens beziehe ist Gott in Form von Liebe und Liebe in Form von Gott. Durch die individuelle Semantik entstehen automatisch Widerstände und Missverständnisse beim Gebrauch der Sprache. Dies lässt sich nicht vermeiden, egal wie geschickt wir uns beide in unserer Kommunikation auch anstellen mögen. Daher einigen wir uns einfach darauf: Gott ist Liebe und Liebe ist Gott.

Um mich zu verstehen und damit ich mich dir verständlich machen kann, müssen wir also beide lernen, einander zu empfinden. Du wirst mich zwischen den Worten, du wirst mich in meinen Aussagen fühlen, so wie ich dich während des Schreibens fühle, ohne dich zu sehen, ohne dich persönlich zu kennen. Dennoch fühle ich dich als einen Teil dessen, was auch ich bin. Daher ist es wichtig, aus dem Verstand herauszutreten, wenn wir miteinander kommunizieren, denn jeder Gedanke ist ein begrenzender Körper, der uns einengt in hinderlichen Grenzen. Wir müssen fühlen, wenn wir einander finden möchten, und zwar da, wo wir gleich sind. Im Fühlen sind wir unbegrenzt und in unseren Herzen sind wir gleich. Darum fühle ich dich, während ich für dich schreibe. Und du kannst mich fühlen, während du liest, was ich für dich übermittle.

Wenn ich dir also sage, in Gott sind alle Wesen gleich, dann weiß ich, was ich damit meine. Du aber weißt es ebenso, auch wenn du es manchmal nicht wissen möchtest und daher so tust, als gäbe es bessere und schlechtere Menschen, weil die einen das tun, was dir gefällt und die anderen etwas anstellen, das dir missfällt. Ich aber sage dir, kümmere dich nicht um das, was andere tun oder lassen, woran sie glauben und wie sie denken. Es liegt nicht in deiner Verantwortung. Übernimm einfach die Verantwortung für dein eigenes Denken und Handeln. Denn wenn du mit Gott (mit Liebe) denkst und handelst, wirst du damit andere beeinflussen, ohne auch nur ein einziges Wort sagen zu müssen.
Nächstenliebe ist nur dann möglich, wenn man Verantwortung für sich selbst übernimmt. Tue das Beste, das du für dich selbst und andere tun kannst, und überlasse Gott den Rest. Du bist nicht verantwortlich für das, was andere tun. Andere sind aber auch nicht verantwortlich für das, was du tust. Dennoch unterscheiden sich deine Handlungen meist nicht wesentlich von jenen deines Nächsten. Ihr macht oft die gleichen Fehler. Das ist auch gut so, denn Fehler sind die Grundlage, um etwas Neues zu lernen. Indem du einen Anderen dafür verurteilst, dass er Fehler macht, gibst du selbst vor, fehlerfrei zu sein. Aber das bist du nicht. Und selbst wenn du deine Fehler zugibst, tust du es in einem Sinne, als wären deine Fehler immer ein bisschen weniger schlimm als jene deines Nächsten. Dabei machst du keine „besseren“ Fehler als deine Mitmenschen, sondern bloß andere Fehler. Es ist okay, Fehler zu machen, denn Fehler sind die Basis, um daraus zu lernen. Also segne alle Fehler, segne deinen Nächsten, segne dich und ändere, was du für dich selbst ändern kannst anhand deiner Einsicht. „Gehe hin und sündige nicht mehr!“
– Das bedeutet: Wiederhole deinen Fehler nicht mehr.

Und da du nun weißt, dass es ein Fehler ist, andere für ihre Fehler zu verurteilen, solltest du daraus lernen, nicht mehr zu verurteilen. Du solltest daraus lernen, dich und andere aus der Verurteilung zu befreien. Und dich und andere zu befreien heißt, dich und andere zu lieben. Dich und andere zu lieben äußert sich dadurch, dich und andere innerhalb deines Bewusstseins aus aller Schuld zu entlassen, denn dadurch bringst du dich und andere an den einzigen Ort, wo Liebe sein kann – in das Königreich des Himmels. Du bringst dich und deinen Nächsten in den einzig unbegrenzten Raum der Liebe Gottes. So bist du wahrhaft frei. Und nur so.

Bete dazu täglich folgendes: „Ich bin frei von Schuld. Alle anderen sind frei von Schuld. Ich bin frei von Leid. Alle anderen sind frei von Leid.“

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2017 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Wie gelange ich zu einem positiveren Leben?


Da wird viel über Positivität geredet und geschrieben und jeder möchte sie für sich erfahren, doch für die meisten Menschen ist es nahezu unmöglich geworden, wirklich positiv zu leben. Tagaus und tagein, von morgens bis abends, an allen Ecken und Enden strömen unüberschaubare Informationsfluten via Medien, Werbung und Internet auf uns ein. Das Smartphone wurde zur wichtigsten Schnittstelle zwischen dem Außen und der Psyche. Mittels moderner Technik ballert man sich das eigene Denken und somit auch den Bezug zu sich selbst aus dem Geist, denn der Großteil aller Information dient dazu, den Geist zu überreizen, ihn zu manipulieren. Und selten ist diese Art der Manipulation positiv beseelt.
Somit gelangt allerhand Müll in unser mentales System. Und genau dieser Müll hindert daran, ein positiv erfülltes Dasein zu führen. Denn das, was du an Nahrung in dich aufnimmst, bestimmt zum Großteil wie gesund du dich fühlst. Das gilt gleichermaßen für physische wie psychische Nahrung.

Ich möchte dir gerne in Liebe auf den Weg helfen, ein besseres Leben zu gewinnen. Und ein besseres Leben erkennst du nicht daran, dass du mehr Geld, Erfolg und Fame hast, sondern daran, dass es dir innerlich besser geht.
Wie es dir innerlich geht, wird davon bestimmt, was du denkst und fühlst. Und das wiederum wird zum einen von deiner mentalen Zentriertheit, zum anderen aber auch von der täglich aufgenommenen Information geprägt.

Es ist also wichtig, ganz bewusst zu filtern. Du stopfst ja auch nicht alles, was essbar ist, wahllos in dich hinein – warum machst du das dann geistig?

Wann immer ich mit Menschen arbeite – sei dies in individuellen Einzelsitzungen oder bei meinen Seminaren –, fällt mir auf, dass sie sich zwar körperlich ziemlich bewusst ernähren, nicht aber geistig. Da wird selten klar abgegrenzt, gefiltert sowie auf Güte und Qualität geprüft. Es kommt vielmehr zum negativen Overkill durch unbewussten Konsum minderwertiger, geistiger Nahrung.

Daher erkenne als erstes: Von welchem Massenmedium du dich auch programmieren, stimulieren und manipulieren lässt – du kommst der Dunkelheit kaum aus. Und ich sage bewusst „kaum“, denn es gibt immer einen Weg.

Zunächst aber ist es wichtig, dies erneut zu bekräftigen, auch wenn du das wohl bereits tausendundeinmal gehört hast: Das, womit du dich gedanklich und emotional befasst, das verstärkst du. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Dieses Gesetz ist universell. Niemand kann es umgehen.

Daher meine Frage:

  • Was hat es in deinem Leben jemals verbessert, wenn du eine Zeitung gelesen, TV geschaut, Radio gehört oder dich im Internet mit Seelengift selbst versorgt hast?
  • Wie hast du dich danach gefühlt, wenn du mit jemand stundenlang über die „Schlechtigkeit“ der Welt gesprochen hast – leer und ausgelaugt, wütend und verzweifelt oder beflügelt, inspiriert, erleichtert und froh?
  • Hat jemals irgendeine deiner politischen Diskussionen die Politik verändert?
  • Welcher Art sind die Gedanken, die du den ganzen Tag über denkst, und welche davon sind deine ganz ureigenen?
  • Ist deine Meinung, ist dein Weltbild aus der Weisheit deiner Seele empor gestiegen oder ist es künstlicher Natur, ein implantiertes und damit sicherlich falsches, völlig unwahres Konstrukt?

– Diese Fragen solltest du dir ganz ehrlich selbst beantworten, denn die vielleicht unbequeme Antwort darauf macht dich frei.

Wer mich kennt, der weiß, ich bin der Letzte, der eine „Kopf-In-Den-Sand-Philosophie“ vertritt, denn ich vertrete gar keine Philosophie. Ich stehe für die Wahrheit und die ist jenseits aller Philosophie. Wahrheit kommt aus dem Herzen. Sie entsteht durch stille Einkehr in den Raum fernab aller Gedanken. Wahrheit hebt sich aus der Tiefe deiner inneren Stille empor und du erkennst sie an ihrer absoluten Unveränderlichkeit.
Gewiss möchte ich nicht, dass du dir eine rosarote Brille aufsetzt. Aber ich halte es für absolut kontraproduktiv für dein persönliches Glück, deine seelische Gesundheit und auch dein körperliches Wohl, wenn du dich mit den teuflischen Lügen befasst, die man dir als „Information“ oder „Weltgeschehen“ nicht nur für teures Geld sondern auch für den Preis deines Seelenfriedens verkauft. All das, was du in Medien vorgesetzt bekommst und dann in deinen Gedanken und Gesprächen mit Energie versorgst, vervielfacht sich für dich. Ich bin jedoch sicher, dass du damit nicht glücklich bist, dass du dir in Wahrheit eine ganz andere Welt wünscht als jene, die zu kennen glaubst.

Daher rufe ich dich hiermit dazu auf, alle Zeitungen zu schließen, das TV-Gerät nicht mehr anzumachen, kein Radio mehr zu hören, stattdessen aber deine Lieblingsmusik vom Datenträger deines Vertrauens zu genießen sowie im Internet nur noch jene Seiten zu besuchen und Artikel zu lesen, die dich mit liebevollem, friedvollem und lieblichem Input versorgen. Und wenn du dann bald nicht mehr mitreden kannst in der Gesellschaft, dann sei dir selbst dankbar, denn glaube mir, du willst da in Wirklichkeit gar nicht mitreden können! Das wolltest du nie. In Wahrheit wolltest du durch deine wunderbar individuellen Gedankengänge und Erkenntnisse glänzen. Du wolltest als etwas Einzigartiges strahlen. Doch du hattest Angst, dass man dich dann nicht mehr lieb hat. Deshalb hast du begonnen, beim Mitrede-Spiel einzusteigen.
Bei diesem Spiel muss jeder so tun, als habe er seine Weltanschauung im Diskontladen von der Stange erstanden, weil man als Gleichdenker weniger aneckt. Man darf zwar Kontrameinungen vertreten, doch die sind ebenfalls meist nur geborgt. Gleichdenker und Kopfnicker gibt es allerdings schon zu zahlreich. Und sie sind langweilig. Meist auch innerlich abgestorben, weil sie mit toter geistiger Nahrung vergiftet sind.

– Willst du ein solcher Gleichdenker oder Kopfnicker sein? Möchtest du weiterhin manipuliert und mental vergiftet leben?

Ich schätze, das möchtest du nicht. Das möchte eigentlich keiner, der in dieser seltsamen Gesellschaft seine seelische Lebendigkeit einigermaßen bewahren konnte.
Daher: Steig einfach aus. Dreh einfach ab. Du verpasst dadurch nichts. Ganz im Gegenteil. Du gewinnst, weil du erkennst, dass das, was die Welt wirklich bietet, ganz wo anders zu finden ist, als in deinem Smartphone, deinem TV oder einer Zeitschrift.

Sobald du abdrehst, sobald du aussteigst, wird sich in deinen Gedanken schon rasch sehr vieles ändern. Auch deine Gefühlswelt wird nach und nach von schönerer und feinerer Beschaffenheit sein. Alles in allem wird es dir durch diesen einfachen Schritt rundum besser gehen, weil sich in dir kein neuer geistiger Müll mehr anhäuft und dein Geist beginnt, wieder eigene Gedanken zu erzeugen sowie eigene Erkenntnisse zu gewinnen.

Aus negativen Gesprächen ziehe dich zurück. Gestatte dir mehr Raum für Beobachtung der Natur oder spielender Keinkinder. Finde deine täglichen Entspannungsübungen und bewege dich mehr. Genieße das neue Gefühl innerer Leichtigkeit und Unbeschwertheit und deine neue Macht, die du nun hast, weil du weißt, dass du mit dem Ausstieg dieser Art die Welt veränderst, da sich für dich stest das verstärkt, womit du dich befasst. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Dieses Gesetz ist universell. Niemand kann es umgehen.

Erinnere Menschen, die sich mit Negativität vergiften, durch dein Vorbild daran, dass es auch anders geht.
Begreife, dass der Weg aus der Dunkelheit nicht jener ist, noch tiefer in sie hinein zu starren, sondern dich dem Licht zuzuwenden. Und falls da kein Licht sein sollte, dann sei selbst eines.
Wir wenden der Finsternis keine Aufmerksamkeit zu – wir wollen ins Licht, in die Liebe, in den Frieden. Und all das können wir haben, aber nur dann, wenn wir das Gegenteil nicht mehr mit uns selbst füttern.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wie du Liebe aus Abhängigkeit erlöst


Je mehr du lernst alles Leben im gleichen Maße zu lieben, desto weniger abhängig und angewiesen bist du auf die Liebe eines Einzelnen. Du sollst alle Menschen im selben Maße aber jeden auf besondere Weise lieben. So erkennst du, dass du nicht mehr aus Abhängigkeit zu lieben wünscht. Du möchtest nur noch der Liebe wegen lieben. Dadurch bist du frei. Dadurch sind auch alle anderen frei. Du gehörst niemandem mehr und niemand muss mehr dir gehören. Eifersucht und Verlustangst löst sich dadurch auf.

Neulich bat mich ein Mensch, ich möge ihm Raum geben, um wieder zu sich selbst zu finden. Und plötzlich bekam ich Angst. Da war dieselbe alte Angst, diesen Menschen zu verlieren, die ich schon immer hatte, wenn Menschen solche Dinge von mir forderten. Doch statt mich gegen die Angst zu wehren, schenkte ich ihr alle Aufmerksamkeit und sämtliche Räume in mir, bis ich sie total und ganz fühlen konnte. Ich war von Kopf bis Fuß, bis in jede Zelle erfüllt von dieser Angst. Dann übergab ich diese Angst vertrauensvoll an YHWH mit den Worten „Herr, ich bin jetzt bereit, gemeinsam mit dir durch diese Angst hindurch zu gehen!“ und sie löste sich auf. Sie verschwand auf ähnliche Weise, wie eine Kerze erlischt, wenn ihr Brennstoff aufgebraucht ist. An ihre Stelle trat ein warmes, kraftvolles Empfinden der Sicherheit, ein Gefühl absoluter Gewissheit. Und da war sie plötzlich, die Liebe. Sie füllte alle Räume in mir, sie durchströmte jede Zelle, wie zuvor die Angst. Mir war augenblicklich klar, dass ich die Liebe für diesen Menschen niemals verlieren kann und in Wahrheit auch nicht diesen Menschen, aber dass dieser Mensch jederzeit das Recht hat, kommen und gehen zu dürfen, wann immer er das braucht, und ich ihm dieses Recht gewähren muss aber auch kann und möchte, weil ich ihn liebe. Weil ich ihn nicht wegen seines Kommens, seines Bleibens oder Gehens liebe, sondern weil ich ihn wegen seines Seins liebe.

Liebe verschwindet nicht, wenn ein Mensch sich zurückzieht oder sogar gehen möchte. Er kann deine Liebe nicht mit sich nehmen und dich ohne sie zurücklassen. Sie bleibt bei dir. Und sie bleibt bei ihm. Zuvor aber musst du durch die Angst gehen. Denn die Angst meldet sich in solchen Situationen immer. Das ist schließlich ihr Job. Der deine ist es, durch die Angst hindurch zu gehen, denn das ist Liebe. Ich weiß, nur das ist Liebe. Das ist der einzige Weg, wahrhaftig zu lieben. Alles zu lieben. Jeden zu lieben. Für immer.
Du musst nicht die Menschen loslassen, die du liebst, du musst nur die Angst loslassen, du könntest die Liebe verlieren. Und wenn du das kannst, dann kannst du alle Menschen im selben Maße und doch jeden auf besondere Weise lieben. Sollte sich dann einer zu dir gesellen, der an deiner Seite bleiben möchte, dann genieße es, denn ihr seid Seite an Seite frei. Ihr verbringt vielleicht sogar den Rest eures Lebens zusammen. Aber du wirst in deiner Liebe nie wieder abhängig sein von seinem Bleiben.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Seelenasyl


Sie kauert im Eck,
weit weg von deinem Blick,
rottet vor sich hin,
füllt Salz und Wasser
in den Becher des Moments.
Und du sitzt vor den Stäben,
vor den Gittern dieses Gefängnisses,
erschöpfst deine Kraft,
fütterst ihr Happen deines Herzens,
flüsterst Lieder und Gedichte,
erzählst von Wiesen und Wäldern,
von den Flügeln der Schmetterlinge
und vom Duft der Blüten im Mai.
Das ist dein Bild der Rettung,
dein kläglicher Versuch sie zu befreien.

Sie kriecht unter den Staub,
unter den Staub ihrer Träume,
schwindet vor sich hin,
gießt Worte so kalt wie Schneeflocken
in den Becher des Augenblicks.
Und du hockst vor den Gittern,
lehnst an den Mauern ihrer Zelle,
geduldig aber müde,
berührst ihr Haar und krümmst ihr keins,
hauchst dein Empfinden,
deine Wahrheit an den Stein dieses Herzens,
erzählst von ihrer Schönheit und Würde,
von den Straßen der Liebe,
vom Seelenasyl.
Doch nichts davon dringt durch,
wenn deine Lippen sich bewegen,
hört sie nicht,
was du sagst.

Sie spricht es nicht aus,
aber du hörst den stillen Ruf,
den stummen Schrei ihrer Seele.
Nach Liebe ruft sie,
aber tritt sie gleichsam von sich.
In deiner offenen Hand lose der Schlüssel,
der Schlüssel und Ausweg aus ihrer Kammer.
Doch sie lässt niemand ein,
noch geht sie jemals aus.
Sie kauert im Eck,
verkriecht sich unter dem Staub ihrer Träume
und beißt deine Wärme tot.
Während der Schnee fällt in einer Welt,
die sie nicht liebt.
Doch du liebst sie,
du liebst sie fort und fort.
Und du wartest mit dem Schlüssel,
bereit ihr Herz zu umfangen,
sobald sie hervor kommt aus ihrem Eck,
nach Hause ins Seelenasyl,
während der Schnee fällt in einer Welt,
die sie nicht liebt,
in einer Welt,
wo sie schwindet wie Nebel
und du hoffnungslos nach ihr greifst.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Liebe setzt den Verstand schachmatt


Ich sage es wieder und wieder: Es gibt keine bedingungslose Liebe, sonst müsste es im Gegensatz dazu auch eine bedingungsvolle Liebe geben – die aber gibt es nicht, hat es nie gegeben und wird es nie geben. Bedingungslose Liebe ist ein Un-Begriff. Streiche ihn am besten aus deinem Sein – er führt bloß zu tiefer innerer Spaltung. Dein Verstand kann da nicht mit – er ist Angesichts der Liebe schachmatt. Der Verstand ist ohnehin blitzschnell schachmatt gesetzt, weil er zu begrenzt ist, um das Unfassbare zu erfassen. Schon allein der Begriff „Liebe“ reicht aus, um ihn auszuhebeln. Immer da, wo du mit Liebe konfrontiert bist, ist dein Verstand unbrauchbar. Es gibt keine bedingungslose Liebe. Liebe ist immer bedingungslos, sonst ist es keine Liebe. Daraus jedoch ergibt sich nach den Gesetzen deiner Logik eine Bedingung, nämlich jene, dass Liebe immer bedingungslos zu sein hat, weil es sich sonst nicht um Liebe handeln kann. Für deinen Verstand tut sich hier ein Paradoxon auf. Damit aber kommt er nicht klar. Deshalb geht er in Anbetracht der Liebe stets bankrott; er macht auf der ganzen Linie totale Pleite. So schnell setzt man den Verstand schachmatt – mit einem einzigen Satz, um den er sich nun Ewigkeit für Ewigkeit im Kreise drehen könnte, ohne jemals einen Ausweg zu finden. Deshalb vergiss den Verstand, sobald es um Liebe geht. Die Liebe ist und bleibt für die Ratio etwas Unfassbares, sie bleibt ein ewiges Paradoxon. Solange du mit dem Verstand an die Liebe herangehst, solange bist du der Liebe fern, solange verfehlst du sie, solange wirst du keine Ahnung von ihr haben. Es gibt keine bedingungslose Liebe. Aber es gibt Liebe. Und mehr wirst du mit deinem Verstand über die Liebe auch niemals erfahren, als dass sie ist. Das aber reicht völlig aus, um sie leben zu können.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Der Ausweg für deine spirituelle Weltflucht


Die Welt wird sich deinetwegen nicht ändern, ganz gleich wie sehr du sie auch ins Rosarot deiner verklärten Sicht von Licht & Liebe hüllst. Die Erde wird die Erde bleiben – eine Matrix für materielle, duale Erfahrungen. Dazu wurde sie geschaffen. Sie wird niemals anders werden. Sie bleibt eine Schule des Abschiednehmens. Sie bleibt ein Kindergarten für heranwachsendes Bewusstsein. Wenn du eine andere Welt wünschst, dann musst du entweder die Erde verlassen oder deine Wahrnehmung von der Welt ändern.
Keine Meditation, kein Ritual, keine Philosophie wird aus dieser Welt eine rein geistige machen. Kein noch so infantiler Gedanke an den Aufstieg in eine fünfte, sechste oder siebte Dimension wird dich vom Kreuz der Materie erlösen. Du bist sowohl an die Materie als auch an die Zeit und den Raum dieser Welt gebunden. Doch du hast einen Ausweg – sei in der Welt, aber sei nicht von ihr. Sei Teil der Welt, aber sei nicht ihr Produkt, denn du bist Geist, der sich entschieden hat, in dieser Welt duale Erfahrungen zu sammeln, aber du bist nicht diese Erfahrungen, du bist nicht diese Welt. Du bist eine freie, unsterbliche Seele, die jedwede irdische Erfahrung wünscht, ganz egal, ob und wie sehr das Ego dabei leidet, aber du bist nicht dieses Leid, du bist nicht dieses Ego. Erinnere dich daran und vergiss es nicht wieder so schnell! Die Seele leidet nicht – nur das Ich, nur das Ego kennt Leid. Die Seele aber liebt jede Erfahrung hier auf Erden. Sie hat sich für jede dieser Erfahrungen entschieden. Achte und würdige deine Entscheidung als die Seele, die du wahrlich bist, indem du dich deinen materiellen Erfahrungen hingibst, total und vollkommen. Die Entscheidungen der Seele, die du bist, sind das, was dein Ego, was dein Ich, als Schicksal erfährt. Hör auf zu kämpfen und gib dich deinem Schicksal hin, bedingungslos und voller Vertrauen – erst dann hast du deine irdischen Inkarnationen transzendiert.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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