Sackgassen sind nicht das Ende


Manchmal schickt dir das Leben Zeichen um Zeichen, aber du läufst stur auf eine Sache fixiert, so als gäbe es ausschließlich dieses eine Ding, blind daran vorbei, um dich letztlich in einer Sackgasse wiederzufinden. Dann stehst du eine Weile ratlos rum, weinst vielleicht, resignierst. Doch irgendwann ertönt von irgendwoher ein leiser Ruf, der dich hinausführt. Und plötzlich erkennst du! Neuer Wind weht in deine Segel, weite Ozeane und unentdeckte Küsten eröffnen sich und warten.
Du stehst auf dem Oberdeck und sagst:
„Ich bin bereit, meine Liebe zu teilen. Ich bin bereit, ganz von vorne anzufangen und das Alte, Schwere in Dankbarkeit aus dem Rucksack meines Lebens zu entfernen. Meine Liebe teile ich wieder mit allem, was ist.“
Denn du hast dir vielleicht alles nehmen lassen, doch niemals deinen Glauben an die Liebe. Du verschenkst sie nun wieder, die Liebe. Überschwenglich. Uneingeschränkt. Freudig wie ein Kind.
Dann, an einem ganz besonderen Tag, gehst du an einer frischen Küste vor Anker, betrittst neues Land, und das erste, was dich da empfängt, ist mindestens das dreifache Maß der Liebe, die du gegeben hast…
Sackgassen sind demnach nicht das Ende, sondern ein Aufruf, die Richtung zu ändern. Und Liebe dient auf allen Wegen als der Magnet für die Nadel des Kompasses in deinem Herzen. Folge ihr!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz. Creative Commons Licensce

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Deine wahren Farben


beauty132Ich sehe die wahren Farben deiner Seele – sie scheinen mir spiegelverkehrt zu den meinen.
Das gibt mir ein Gefühl, als bilde sich aus dem Regenbogen ein Regenkreis, als würden hier zwei Bruchstücke ein Ganzes.
Ich sehe die wahren Farben deiner Seele – ich kann mich für keine davon als meine liebste entscheiden.
Das macht mich zufrieden lächelnd, denn es lässt eine Sache richtig erscheinen, so als ginge ein Schiff im Zielhafen vor Anker, als käme ein Zug im rechten Moment an.
Ich sehe die wahren Farben deiner Seele – das aber ist nicht der Grund für meinen veränderten Fokus, denn es gibt da ein Spektrum deines Wesens, welches mir völlig unsichtbar ist. Dort will ich hin, das mag ich entdecken.
Deshalb lernen meine Augen für dich neu zu sehen, damit möchte ich dir schenken, was dir noch nie jemand gab – ich möchte dich betrachten, wie ein Geburtsblinder, der plötzlich über Sehkraft verfügt. Ich will dich ansehen, als hätte dies noch kein Mensch jemals zuvor getan.
Dein Name wird unwichtig und auch die Geschichte, die du ins Buch deines Lebens schriebst, verschwindet in der Klärung – ich sehe die wahren Farben deiner Seele, weil ich alle anderen Farben vergessen habe.
Ich sehe die wahren Farben deiner Seele und erkenne: Es sind auch die meinen.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2012 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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