Angst und Kontrollzwang


Du bist geschützt innerhalb des Plots deines Lebens. Die Grundzüge deiner Lebensgeschichte stehen längst fest. Du hast sie als die Seele, die du bist, bereits entschieden, bevor du als kleines Ich in die Welt kamst. Daher kannst du ohnehin nicht verhindern, was geschehen soll und muss. Ebenso wenig kannst du erzwingen, was sich nicht ereignen soll. Daher lass Kontrollthemen endlich los. Gib den Wunsch nach Kontrolle endlich auf, denn er ist ein Zeichen deines Mangels an Selbstvertrauen, deiner Unsicherheiten; er ist ein Ausdruck tiefsitzender Ängste. Dein Selbst, das, was du wirklich bist, hat bereits entschieden, lange bevor du dich vor die Wahl gestellt siehst. Und Selbst-Vertrauen bedeutet, dass du diesem Selbst vertraust als das kleine, verwirrte Ich, als das du dich erfährst. Seinem Selbst zu vertrauen ist leicht, wenn man akzeptiert, dass es existiert und mit weitaus größerer Weisheit ausgestattet ist als das kleine, begrenzte ich.

– Wusstest du eigentlich, dass sämtliche deiner Ängste, auch wenn du sie auf die Gegenwart projizierst, ihren Ursprung ausnahmslos in deiner Vergangenheit haben und der Großteil davon als unbewusste Muster in dir wirken?

Du hast irgendwann Dinge gehört, gelesen, gesehen oder selbst erlebt und daraus bastelt sich dein Verstand auf Grundlage meist unbewusster Ressourcen neue Geschichten einer möglichen, meist angstbehafteten Zukunft, die aber so gut wie nie eintritt. Dein Verstand kann die Zukunft nicht sehen, daher konstruiert er sich aus vergangenen Erfahrungen die Eventualität einer übermäßig schrecklichen oder übertrieben rosigen Zukunft. Selten aber tritt diese Zukunft in deiner Gegenwart in Erscheinung. Wenn du auf dein Leben zurückblickst, wirst du erkennen, dass eigentlich so gut wie nie das geschehen ist, wovor du dich zuvor so sehr gefürchtet hast. Es kommt meist anders als du denkst. Wenn du klar und ehrlich auf dein Leben blickst, musst du dir eingestehen, dass nicht einmal ein Drittel deiner Ängste real geworden ist.

Daher gib den Zwang auf, alles kontrollieren zu wollen – du musst nicht der Diktator deines Lebens sein.
Lerne zuzulassen. Gestatte dir zu fallen ins Leben, in die Liebe, in den Schmerz, so es einen geben muss. Es wird ohnehin geschehen, was im großen Plan bestimmt ist. Du kannst es weder verhindern noch erzwingen, aber du kannst dir durch deinen Mangel an Selbstvertrauen, durch dein übergroßes Maß an Unsicherheit sowie durch deine irrationalen Ängste die Suppe deines Lebens kräftig versalzen, indem du dir selbst hinein spuckst, weil du zulässt, dass deine Furcht davor, was sein könnte, das versaut, was jetzt ist.

Lass geschehen und vertraue! Das bedeutet nicht, dass du phlegmatisch herumsitzen und nichts tun sollst – das bedeutet bloß, dass du endlich den Mut entwickeln sollst, dich vom Leben tragen zu lassen als wäre es ein mächtiges Pferd, dessen Zügel du getrost loslassen kannst, weil es den Weg heimwärts besser kennt als du.

Baue dein Boot, lasse es zu Wasser und dann lasse dich vom Lauf des Flusses treiben. Hilf in den Stromschnellen mit, nicht gegen die Ufer zu prallen, aber verfalle nicht in den Wahnsinn, du könntest den Fluss und seinen Lauf ändern, denn du wirst diesen aussichtslosen Kampf mit Sicherheit verlieren und dabei deine Kräfte sinnlos aufzehren.
Akzeptiere tief in dir drinnen: Du bist geschützt. Und vertraue dir selbst.

Wenn du lieben willst, dann liebe ohne Angst. Wenn du leben willst, dann lebe furchtlos. Wenn du ankommen willst, dann gehe endlich los. Wenn du Wunder erfahren willst, dann lass deine Gefühle kraftvoller erstrahlen als deine Gedanken, denn Gedanken sind begrenzt. Empfindungen aber sind grenzenlos. Anerkenne den Fakt, dass das Leben keinerlei Kontrolle braucht, weil es klüger als dein kleines, verwirrtes Ich ist. Lass dich fallen und stelle fest, du wirst getragen. Und dann freue dich über das Wunder der tiefen, inneren Heilung, wenn du erleichtert feststellst, das 90% deiner Ängste gar keine Grundlage hatten.

Übe die Aufgabe der Kontrolle und das Loslassen der Ängste in kleinen Dingen. Stelle dir selbst immer wieder folgende Fragen:

 • Wie will ich wissen, ob mir etwas schmeckt, wenn ich es nicht mal koste, und wie will ich wissen, ob es heute nicht köstlicher schmeckt als gestern, bloß weil ich es schon so oft gegessen habe und es daher gar nicht erst probiere?
 • Wie will ich wissen, ob es zwischen mir und einem Menschen heute vielleicht besser läuft als vor ein paar Wochen, wenn ich uns nicht einmal die Chance auf eine Begegnung einräume?
 • Wie will ich wissen, wie eine Sache für mich verläuft, wenn ich sie vor lauter Vorbehalten nicht in Angriff nehme?
 • Wie will ich wissen, ob mich das Eis trägt, wenn ich es nicht betrete?
 • Wie will ich total lebendig sein, wenn meine Unsicherheiten, meine Befürchtungen und Ängste mich ständig dazu zwingen, halbtot vor Schrecken nach Kontrolle über jeden Scheiß zu streben?
 • Wie will ich die Fülle der Liebe erfahren, wenn ich ständig eifersüchtig und voller Verlustangst bin?

Wenn du dich wieder und wieder selbst dazu überredest, mutig, neugierig und aufgeschlossen zu sein, wirst du nach und nach deine Ängste abbauen und ein völlig neues Lebensgefühl erfahren.
Lass daher öfter einfach mal geschehen was geschieht, beobachte es und erkenne, wie es eine Eigendynamik besitzt, die dein Zutun gar nicht braucht, denn es liegt allem ein Plan zugrunde, den ein weiserer Teil deiner selbst entworfen hat. Vertraue auf diesen Plan. Du bist geschützt. Und innerhalb dieses Schutzes lerne das Leben zu genießen und in vollen Zügen zu kosten. Kein Leben schmeckt lecker und kein Leben ist genussvoll, wenn es ständig von Unsicherheit, Angst und dem zwanghaften Wunsch nach Kontrolle vergiftet ist. Das Leben braucht keine Kontrolle, um zu funktionieren. Es muss nicht kontrolliert werden, um ein geiles Leben zu sein – es benötigt bloß dein Vertrauen und deine mutige Bereitschaft ohne Kontrollzwang zu leben!

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Angst ist eine Entscheidung


Angst ist nicht real. Der einzige Ort, an dem Angst existieren kann, ist in unserer Vorstellung von der Zukunft. Sie ist ein Produkt unseres Verstandes und seiner Unfähigkeit, im Hier und Jetzt zu verweilen. Angst ist ein Kind unserer eigenen Fantasie und lässt uns Dinge fürchten, die in der Gegenwart nicht existieren und vielleicht niemals existieren werden. Sie grenzt an Wahnsinn. Verstehe mich richtig. Ich sage nicht, Gefahr existiert nicht. Ich sage, Angst ist nicht real. Gefahr ist real, aber Angst ist eine Entscheidung. Sie ist jene Entscheidung, dem Schrecken der eigenen Fantasien zu unterliegen. Wenn wir aus der Unfähigkeit des Verstandes, die Zukunft zu kennen, Angst generieren und dieser Angst folgen, gehen wir wahnsinnige Wege. Wenn wir stattdessen Neugier entwickeln, erzeugen wir Freiheit für den Weg des Wundersamen.

Weißt du eigentlich, was in deinem Gehirn geschieht, wenn du Angst hast?

Seltsam, dass du über die Funktionen deines Smartphones besser Bescheid weißt als über dich selbst.

Also, wenn du Angst hast, dann wird die Amygdala, wegen ihrer Form gerne auch „Mandelkern“ genannt, aktiv. Als Teil des limbischen Systems beeinflusst sie Emotion und Erinnerung in vielfältiger Weise – vor allem, wenn Angst und Wut auftreten, ist sie im Spiel. Das macht dich empfänglicher für Botschaften, die dir Lösungen anbieten wollen, um mit der Angst besser klar zu kommen.

Politik, Werbung und Pharmaindustrie nutzen diese Funktion deiner körperlichen Schaltzentrale gekonnt aus.

Wenn du lernen willst, deine Angst zu kontrollieren, sie einfach als das zu erkennen, was sie ist, nämlich eine bewusste bzw. unbewusste Entscheidung, dann solltest du lernen, über dich selbst Bescheid zu wissen. Du entmachtest damit die Machthaber, weil du wieder das wirst, was du ursprünglich warst: Ein kraftvolles, wildes, unerschrockenes Wesen.

Wahre Meditation führt dich zu deinem erhabensten Kern. Sobald du aus diesem Kern heraus zu leben weißt, wirst du Angst nur noch dann kennen, wenn tatsächlich Gefahr droht. Und diese Form der Angst wird dir Flügel statt einen feuchten Hosenboden schenken.
All deine Lähmung im Leben, all die Hamsterräder, in denen du dich drehst, können nur bestehen, weil du ständig Angst hast. Weil die Amygdala unentwegt befeuert wird.

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Hast du den Mut, dich seelisch nackt zu zeigen?


Unter wie viel Ängsten ein Mensch zu leiden hat, erkennst du daran, wie offen und unbekümmert er lebt – je offener, je unverhaltener er sich selbst und sein wahres Wesen zum Ausdruck bringt, desto weniger Ängste hat er. Ein Mensch, der die Angst vor sich selbst, seinem Nächsten und dem Leben überwunden hat, der geht seelisch nackt durch die Welt – er zeigt sich unbedeckt und teilt mit aller Welt vollkommen unbekümmert seine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Hoffnungen, aber auch seine Abneigungen und Sorgen. Wer jedoch in seinem Nächsten den Feind, den bedrohlichen Gegner wittert, der ist voller Angst, der wird sich deshalb verbergen, der wird Masken tragen und sein Leben hinter vorgehaltener Hand leben. Ein Leben hinter vorgehaltener Hand aber ist kein Leben in Schönheit und Freiheit, sondern eher ein Vegetieren in Heuchelei und Gefangenschaft – keine Blüte verbirgt ihr wahres Wesen, kein Baum, kein Fisch, kein Vogel, kein einziges Säugetier verbirgt sein wahres Wesen. Bloß der sich aus der Natur herausstellende, neurotische und entartete Mensch verbirgt sein wahres Wesen. Ein Mensch, der sein authentisches Wesen total lebt, der ist stets seelisch nackt, denn er hat erkannt, dass all jene, die sich hinter ihren Masken verbergen, in Wahrheit ebenso nackt sind – wenn alle Menschen ihre Masken fallen lassen, dann sind alle nackt; und unter Nackten gibt es dann auch keine Blöße mehr.

Falls du Loslösung aus tief sitzenden unbewussten Mustern wünscht, die immer wieder dein Leben sabotieren, oder professionell an konkreten Lösungen für deine Themen arbeiten möchtest, dann klicke hier:
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Ich, Mann


Ich bin ein Mann. In meinem Gesicht und auf meiner Brust wächst Haar. Meine Stimme ist tief und die Schultern haben so viel Kraft wie deine Beine. Mein Körper ist nicht weich. Er ist hart, kantig, anders als der deine. Ich denke geradeaus, nicht in Schlingen. Mir wurde gelehrt, tapfer zu sein. Du magst vielleicht denken, es soll mein Körper sein, der Berührung sucht…

Doch ich bin ein Mann mit silbernem Rücken. Meine Kraft ist noch da, aber ich weiß, sie schwindet mit der Sonne, denn meine Jugendtage sind vorüber.
Ich bin ein Mann, manchmal wild, wütend und laut. Ich trommle mit den Fäusten an meine Brust und zerschlage mit meinen Worten den einen oder anderen Moment. Ich schweige, wenn ich reden sollte, und rede, wenn ich schweigen müsste. Meine Arme sind dazu da, dich zu tragen.

Du magst vielleicht denken, es soll mein Körper sein, der Berührung sucht…
Doch ich bin ein Mann mit silbernem Rücken. Meine Kraft macht mich schön, aber ich weiß, sie schwindet mit der Sonne, denn meine Jugendtage sind vorüber.

Ich bin ein Mann. Meine Brust dient dazu, um darauf zu ruhen oder deine kleinen Fäuste gegen sie zu prellen, wenn du auf mich wütend bist. Hinter meinem Rücken findest du Schutz. Und mein Herz schlägt wie verrückt für dich, sobald ich mir die Liebe zu dir eingestehe. Dann schlafe ich im Regen vor deiner Tür, mache törichte Geschenke und übertriebene Komplimente, lasse meine Freunde im Stich und ritze deinen Namen in einen Baum. Schickst du mich weg, bricht mein Stolz und ich schreibe dir Gedichte.
Du magst vielleicht denken, es soll mein Körper sein, der Berührung sucht…
Doch ich bin ein Mann mit silbernem Rücken. Mein Körper wurde viele Male berührt. Es gibt keine Stelle mehr, an der mein Körper nicht berührt wurde. Es gibt kein Spiel, das mein Körper noch nicht gespielt hätte. Deshalb ist es nicht mein Körper, der nach dir verlangt…

Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Seele berührst. Ich möchte, dass du in mein Innerstes kommst, mit meinem Herzen tanzt und es vielleicht zum hundertsten Male brichst.

Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Tränen siehst und meine Träume kennst. Ich möchte dich um Hilfe, um Vergebung und um deine Gnade bitten.
Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Seele berührst, mit ihr spielst und sie zum schwingen bringst. Du sollst meine Ängste und Hoffnungen kennen und mir den Kopf aus den Wolken holen.

Ich bin ein Mann, aber ich möchte in deine Arme kriechen und über mich selbst weinen. Ich möchte mein Gesicht in deinem Haar, deiner Haut, zwischen deinen Brüsten vergraben und für eine ganze Nacht lang nur so bleiben.

Ich bin ein Mann, aber ich möchte, dass du meine Seele berührst. Ich möchte, dass du meinen Geist beflügelst und mich dort zur Stärke führst, wo ich bisher versagt habe.
Ich bin ein Mann. Meine Seele sucht Berührung. Sie will von der deinen berührt und tief bewegt sein. Sie will zittern, jauchzen und verschmelzen. Das ist es, was ein Mann wie ich sucht.

Ich bin ein Mann. Mein Rücken ist silbern. Und ich möchte, dass du meine Seele berührst.

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Du und deine Fähigkeit zur Liebe


Wenn du jemand liebst, wenn du wirklich tief für jemand empfindest, so, dass dir das Herz übergeht von goldenem Licht, und du im Kern deiner Seele weißt, du willst diesen Menschen einfach lieben, um der Liebe willen, dann tue es. Lass dich auf eine solche Sache total ein!

Dein Verstand wird dir viele Lügen, Ängste, Zweifel und vermeintliche Hindernisse schaffen, die dich davon abhalten möchten, diese Liebe voll und total zuzulassen. Das liegt in der Natur der Sache, denn du hast schon vieles erlebt, hast zahlreiche schmerzhafte, lieblose Erfahrungen machen dürfen. Deshalb möchte dich dein Verstand, der ein Diener des Egos ist, hindern. Er glaubt, Liebe sei mit Schmerz und Leid verbunden, weil es schon einmal so war. Deshalb möchte er dich von der Liebe fernhalten, damit du weiterhin lieblose Erfahrungen machst, denn der Verstand und das Ego kennen keine Liebe.

Der Verstand kann noch nicht einmal eine Zukunft anerkennen. Er beruft sich ausnahmslos auf die Vergangenheit als einzige Quelle seiner Ressourcen. Der Verstand misst und vergleicht jede neue Erfahrung an den Erfahrungen, die du einst gemacht hast, doch keine Erfahrung wiederholt sich. Manche Erfahrungen erscheinen ähnlich, erinnern an das, was früher geschehen ist, doch sie sind in Wahrheit vollkommen verschieden. Jeder neue Mensch in deinem Leben verdient die Chance, frei von der Last deiner früheren Verletzungen mit dir in Beziehung zu treten, da er für deine Vergangenheit keinerlei Verantwortung trägt. Nichts ereignet sich zweimal auf dieselbe Weise. Der Verstand aber pocht auf Routinen. Das ist seine Natur. Hat er eine Routine geschaffen, dann hast du das Gefühl, etwas verstanden zu haben. Das wiegt dich in falscher Sicherheit. Alles außerhalb dieser Routine macht dir Angst, weil dein Verstand damit nicht umzugehen weiß – du fühlst dich unsicher, hast das Gefühl, gar nichts zu verstehen, völlig im Dunkeln zu tappen, was auch tatsächlich zutrifft – bist du im Verstand, dann bist du ohne dem Licht der Liebe, befindest dich in seelischer Dunkelheit.

Der Verstand wird dir immer wieder die Liebe rauben. Das ist seine Natur. Liebe aber findet nicht auf der Ebene des Egos statt, noch kann Liebe im Verstand erfahren und gelebt werden. Liebe ist einzig und allein im Herzen möglich. Dein Herz-Chakra ist der Sender, der Empfänger und der Kanal der Liebe, durch den sie kommen und in den sie strömen kann. Nur im Herzen kann Liebe sein. Das Herz kennt keine Angst, keinen Zweifel, keine Lüge und keinen logischen Grund für Liebe. Das Herz ist stets rein, aber nicht immer offen für den Strom der Liebe.
Der Verstand kann das Herz verschließen, es für viele Jahre oder sogar für den Rest deines Lebens versiegeln. Ein verschlossenes Herz ist der Grund für zahlreiches Unglück auf der Erfahrungsebene. Ein Herz, dessen Türe verschlossen ist, wird letztlich zu einem kranken Herzen.
Erst, wenn es wieder offen für Liebe ist, fühlst du Glück. Erst, wenn das Herz weit offen steht, findet Heilung statt.

Wenn du also einen Menschen wirklich liebst, dann lass diese Liebe ungehindert und frei strömen und deinen Verstand schweigen. Der Verstand wird versuchen, sein Spiel fortzusetzen, doch du musst dieses Spiel nicht mehr spielen. Ignoriere den Verstand und sein wahnsinniges Konstrukt der Angst. Hör einfach nicht hin, wenn er dir Zweifel, Hindernisse und Probleme einflüstert, sondern lass die Liebe total fließen, denn Liebe ist immer unproblematisch in ihrer Natur.

Falls der Mensch, den du lieben möchtest, deine Gefühle nicht im selben Maße erwidert oder sein Gefühl für dich auf andere Weise ausdrückt als du es erwartest, dann kümmere dich nicht darum. Es liegt nicht in deiner Macht und ist auch niemals Absicht der Liebe, den anderen dazu zu bewegen, dich auf dieselbe Weise zu lieben, wie du ihn liebst. Nur deine eigene Fähigkeit zur Liebe ist es, die zählt. Nur dein tiefes, liebevolles Empfinden ist für dich von Bedeutung. Liebe findet um der Liebe willen statt. Liebe braucht einfach bloß sein zu dürfen. Liebe, weil du lieben möchtest. Liebe, weil Liebe da ist, aber liebe nicht, um geliebt zu sein. Wenn du liebst, dann liebe voll und total, dann empfängst du automatisch ebensolche Liebe, selbst wenn sie nicht von dem Menschen stammt, den du liebst.

Liebe ist immer jenseits der Angst. Liebe ist jenes Licht, jenes Empfinden, welches dich unsagbar mächtig macht, denn gegen deine Liebe ist jeder machtlos. In Wahrheit kann dich niemand hindern zu lieben. Liebe ist deine herrlichste Fähigkeit.

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