Boy & Girl


In jeder Frau steckt ein unschuldiges Mädchen, das immer noch träumt von einem Mann, der eines Tages kommt, und sie einfach nur liebt, der einfach bloß da ist und sie gut behandelt, indem er ihr zuhört, selbst dann, wenn er nicht immer alles versteht, der mit ihren Launen souverän verfährt, der treu ist und ihr das Gefühl gibt „Du kannst zwar manchmal echt nerven, redest vielleicht zu viel oder stellst dich ungeschickt an beim Umgang mit dem Navi, aber ich bete dich an, weil du einfach alles bist, was ich immer wollte, weil ich dich so liebe, wie du bist, und weil ich dich so sehen kann, wie du gerne wärst, und weil du mir zeigst, wertvoll für dich zu sein!“. Sie will nicht mehr als Liebe. Das ist alles, was sich dieses Mädchen tief in sich drinnen wünscht.

In jedem Mann steckt ein unschuldiger Junge, der immer noch träumt von einer Frau, die eines Tages kommt, und ihn einfach nur liebt, die einfach bloß da ist und ihn gut behandelt, indem sie ihm zuhört, selbst dann, wenn sie nicht immer alles versteht, die mit seinen Spinnereien souverän verfährt, die treu ist und ihm das Gefühl gibt „Du kannst zwar manchmal echt nerven, redest vielleicht zu wenig oder lässt deine Socken mitten im Wohnzimmer liegen, aber ich verehre dich, weil du das bist, was ich immer wollte, weil ich dich so liebe, wie du bist, und weil ich dich so sehen kann, wie du gerne wärst, und weil du mir zeigst, kostbar für dich zu sein!“. Er will nicht mehr als Liebe. Das ist alles, was sich dieser Junge tief in sich drinnen wünscht.

Und dann ist da das sogenannte Erwachsensein, das meist nur daraus besteht, sich hoffnungslos in unerreichbaren Idealen verstrickt zu haben, alte Verletzungen weder wegstecken noch verarbeiten zu können und sich selbst viel zu wichtig zu nehmen.

Was wäre, wenn sich dieses Mädchen und dieser Junge wieder mal am Sandkasten treffen würden, wo sie einfach neue Freude daran finden, Schlösser aus Sand zu bauen in dem Gedanken „Egal, ob das alles zusammenbricht oder nicht – wir haben einander Freundschaft und Liebe für immer geschworen, wir bauen es notfalls eben wieder auf, noch besser, noch größer, noch schöner als zuvor, weil du gibst mir und ich gebe dir, was wir eigentlich immer schon als einziges gebraucht haben: Liebe!“ – was wäre, wenn das geschehen könnte an jedem einzelnen Tag ihres Lebens?

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

Falls du deine Innere Frau und deinen Inneren Mann versöhnen und tief in dir liegende Konfliktpotenziale bereinigen möchtest, um erfüllende zwischenmenschliche Begegnungen zu entwickeln oder eine bestehende Partnerschaft auf ein höheres Level zu heben, dann klicke hier: ZUM SEMINAR →
venus-findet-mars04

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Nie mehr Du & Ich


Wir konnten nicht sanft Lebewohl sagen,
uns mußte das Leben einander entreißen.
Das Schwert der Trennung.
Was blieb, vielleicht Fragen,
vielleicht manchmal Wehmut.
Aber sicher eine Narbe,
ein lebenslanger Riss in unseren Herzen.
Manche Träume erfüllen sich,
viel mehr Träume bleiben Hoffnung,
und ein oder zwei hören nie auf zu brennen.
Wir sind ein solcher.
Egal, wie sehr wir uns in den Sack lügen,
unsere Seelen wissen.
Unsere Seelen streben immer noch,
wünschen heimlich weiterhin,
wir hätten nicht erleiden müssen,
was viel zu früh kam.
Ich wünschte,
es wäre uns besser ergangen.
Ich wünschte,
wir hätten eine faire Chance bekommen.
Als es begann,
da sagte ich,
weil du mir „Für immer!“ schwören wolltest,
ich wäre nur eine Türe,
durch die ein anderer zu dir kommen wird.
Das hat dich verletzt.
Heute weißt du,
ich habe dein Schicksal und das meine gesehen.
Wir konnten nicht sanft Lebewohl sagen,
uns mußte das Leben einander entreißen.
So ist das,
wenn die Liebe versucht,
stärker als die Bestimmung zu sein.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Freelove


Wir waren Bedürftige, umherirrend,
auf der Suche nach uns selbst.
Wir hatten einander gefunden,
immer noch blutend an Wunden,
die wir uns erst eingestehen mussten.

Ich zeigte dir die meinen,
du mir die deinen.

Die Wunden heilten,
das wilde Kind in uns begann zu spielen,
das Tier zu schweigen.

Wir waren Suchende,
die nicht wußten, was sie suchen.

Dann trafen wir einander neu,
hörten auf, einander zu brauchen,
und wählten uns aus freier Wahl,
sahen einander zu,
wie unser beider Leben barsten,
standen uns bei,
verließen einander,
aber hielten uns doch an der Hand.

Heute müssen wir einander nicht mehr loslassen,
weil wir wissen,
wenn wir gehen,
dann nehmen wir einander mit.

Wir können einander die Freiheit sein,
die Liebe braucht,
um atmen zu können.

Unsere Wege waren weit.
Die, die noch kommen, sind unermesslich.
Und bei jedem Schritt entdecken wir uns neu.
Wir wurden auf halber Strecke das,
was immer schon Bestimmung war:

Freelove.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Für immer nie mehr allein


Es gab eine Zeit, da war ich allein.
Und das war okay.
Doch nun bin ich einsam,
seit es dich in meinem Leben gibt.

Einsam bin ich,
wenn du nicht neben mir einschläfst,
die Wärme deines Gesichts auf meiner Brust
und die Kühle deines Atems auf der Haut.

Als ich allein war,
durfte ich die Einsamkeit nicht üben,
denn ich war alleins damals.
Doch nun bin ich einsam,
weil es dich in meinem Leben gibt.

Einsam bin ich,
wenn du nicht neben mir erwachst,
die Feuchte deiner Küsse an meinen Schultern
und die Sonne deines Lächelns
über meinen Tag strahlend.

Als ich allein war,
konnte mich die Einsamkeit nicht finden,
denn ich war damals alleins.
Doch nun bin ich einsam,
da es dich in meinem Leben gibt.

Einsam bin ich,
wenn wir nicht Hand in Hand gehen,
das leichte Zucken der deinen
in der meinen auf unseren Wegen,
während wir atmen,
während wir Alles und Eins sind.

Einsam bin ich und geteilt,
denn die Hälfte meiner Seele
verblieb in der deinen.
Ich werde nie mehr allein,
nie mehr alleins sein.
Ich werde immer einsam sein.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


Gefällt, dir unser ANDERSmensch-Blog? Wenn du die Informationen und Energien wertschätzen möchtest, kannst du den Betrieb und Erhalt dieser Website hier mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützen:

Keine Sorge! Wir finanzieren durch deine Zuwendung nicht unsere Ferraris oder Lamborghinis. Etwa 60 Prozent deiner Unterstützung kommt umgehend unserem gemeinnützigen Projekt FREE HELP & HEALING zugute.


Ausgeatmet


Vor ihm die unbekannte Straße.
Hinter ihm Erinnerung, Momente, ihr Atem.
Sanft fühlt er diesen Atem noch,
wie den Schleier heimlicher Engel,
durch seine Seele hauchen.

Bedächtigen Schrittes entfernt er sich
aus dem Bild dieses Winters
einem Frühling entgegen.
Im Kopf setzt etwas den Punkt am Ende
des letzten Satzes einer Geschichte.
Einer Geschichte von Licht & Schatten,
von Liebe & Abschied,
von Neubeginn & Lebewohl.

An einer Kreuzung hält er inne,
formt stille Bilder ihres Gesichts
aus dem Rausch neuer Möglichkeiten,
sucht im Abgrund hinter den Lidern
hoffend nach Halt und Grund.
Doch das Paar hat ausgeatmet,
hat den Gleichklang ihres Herzens
dem Scheideweg geopfert.

Er vergisst die Fehler,
erinnert die Liebe,
kommt ihr einen Augenblick wieder nah,
aber lässt dann los.
Er vergisst die Tränen,
erinnert die Zärtlichkeit,
inhaliert sie für einen kurzen Moment,
aber lässt dann los.
Er vergisst den Schmerz,
erinnert die Geborgenheit,
umarmt sie für einen Herzschlag,
aber lässt dann los.

Er erinnert ihre Stimme,
ihren Duft,
ihre Wärme,
ihr Lied,
ihre Liebe,
aber er kann sich einfach nicht daran erinnern,
sie endlich zu vergessen.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 by David P. Pauswek. Der hier veröffentlichte Text unterliegt einer Creative Commons Lizenz.
Creative Commons Licensce