Brich endlich durch


Wer oder was bestimmt eigentlich, ob du richtig tickst? Und wieso möchtest du zu jenen gehören, die richtig ticken? Ist im Gleichschritt zu denken, zu fühlen und zu leben tatsächlich ein erstrebenswertes Lebensziel? Weshalb fürchtest du, was andere über dich denken könnten?
Die Welt, in der wir leben, ist eine ziemlich gewalttätige Welt. Die äußerliche, die offensichtliche Gewalt ist schlimm. Viel schrecklicher aber ist die subtile, die unsichtbare psychische Gewalt des geistigen Diktats der Massen. Durch physische Gewalt kann man zu Tode kommen. Durch psychische Gewalt, durch unterschwelligen Zwang globaler Paradigmen findet man ein weitaus furchtbareres Schicksal: Man wird zum lebenden Toten! Sobald du dich darum sorgst, ob du so tickst wie die meisten, solange dich kümmert, was andere über dich denken, läufst du Gefahr, ein ebensolcher Zombie zu werden wie sie selbst.
Weißt du, du bist keine Uhr. Eine Uhr ist ein dämlicher Automat, gleichgeschaltet mit anderen Automaten. Du aber bist kein Automat, sondern ein Individuum. Zu ticken wie andere es dir vorschreiben bedeutet das Ende deiner Individualität. Deine Aufgabe und dein Lebensziel sollte jedoch sein, dich als wundervolles Unikat zu erkennen, durchzusetzen und zu verwirklichen.
Sobald du mutig und selbstbewusst genug geworden bist, um überall und vor jedem das zu repräsentieren und zum Ausdruck zu bringen, was du ganz allein für dich zu denken, zu glauben und zu fühlen entschieden hast, sobald hast du die Mauer der Matrix durchbrochen. Du hast das Joch des Massendenkens, des Lebens von der Stange endlich abgeschüttelt. Damit bist du zum Herrn über dich selbst herangewachsen. Du bist zu dem geworden, was die Göttlichkeit ursprünglich für dich geplant hatte.
Sage es dir wieder und wieder: „Ich akzeptiere die Kodierung dieser Sinnestäuschung nicht. Meine Sinne sind klar. Meine Wahrnehmung ist rein. Ich bin frei. Ich entscheide selbst.“
Wiederhole diese Sätze entweder laut oder leise, wann immer du nur kannst bzw. du dich in einer Situation befindest, die zum Empfinden deines Herzen unstimmig erscheint.
Du lebst nur dieses eine Mal in deiner gegenwärtigen Form. Verschwende deine Zeit nicht und gestatte nie wieder, dass man dir dein gottgegebenes Recht auf freies Denken, Fühlen und Leben beschneidet. Natürlich wirst du es nicht leicht haben auf diese Weise, aber du wirst dafür in einer solch umfassenden Art innerlich frei sein, wie du es niemals zuvor warst. Vergiss nicht: Du bist keine Uhr, daher finde deinen ureigenen Takt. Brich endlich durch!

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2018 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Frischer Wind in deiner Partnerschaft?


Ganz besonders erfüllt es mich mit Freude, wenn Paare meine Seminare besuchen, um die Meditation in Stille zu erlernen. Von da an meditieren sie, wann immer möglich, Seite an Seite. Ihnen wird bewusst, wie immens wichtig dies für ihre Partnerschaft ist – sie erkennen sich nicht mehr als Ich & Du, sondern als Wir. Dieses Wir gleicht an sich schon der Erfahrung als Doppelstern in der Schönheit ihrer Verbindung, die Meditation aber klärt ihr gemeinsames Licht, lässt es täglich heller und heller erstrahlen. Was sie zusammen auch anpacken – die Meditation verleiht ihren Projekten signifikant mehr Kraft, höhere Brillanz, größere Virtuosität.
Deshalb erfüllt es mein Herz jedes mal mit Freude, wenn du gemeinsam mit deinem Partner bei mir die Integrale Transzendenz entdeckst und sie täglich gemeinsam praktizierst. Zuvor hattet ihr eure Routinen, den Haushalt, die Kinder, das Geschäft, die Urlaube, die Rechnungen und die Kreditraten; und ihr hattet eure Sexualität. Doch dann beginnt ihr gemeinsam zu meditieren und findet allmählich zu völlig neuen Ebenen wechselseitiger Begegnung. Eure Kommunikation erlangt eine neue Stufe, wachsende Akzeptanz für das So-Sein des anderen erhebt sich, Sinnlichkeit erfährt ihre Wiederbelebung, Sexualität gewinnt das Niveau höchster spiritueller Ekstase – es gibt plötzlich vollkommen neue Aspekte in eurer Partnerschaft. Ihr findet zu all den wechselhaften Facetten eures Tanzes den unbewegten Boden, das unerschütterliche Fundament eurer inneren Stille. Ihr werdet für einander Empfindungen von solcher Tiefe entdecken, die nicht-meditierende Paare nicht einmal ansatzweise streifen. Aus der Stille eurer Seelen steigt das empor, was euch erkennen lässt, wozu ihr einander erwählt habt – euer gemeinsamer Seelenplan! Euer ganz individuelles „Book Of Love“, das ihr zunehmend bewusster und freudvoller gemeinsam verfasst, erhebt sich klarer aus dem dumpfen Nebel, aus den fahlen Schleiern des Dämmerschlafes, aus dem heraus die meisten Paare ihre Partnerschaft erfahren. Die dunklen Kapitel verlieren ihren Schrecken, die heiteren Episoden entflammen in völlig neuem Licht.
Die Integration der Meditation in Stille in eure Partnerschaft ist das tägliche Geschenk, die erhabenste Katharsis im Dienste eurer heiligen Verbindung.
Du möchtest mehr darüber erfahren? Hier: Info & Anmeldung.

Ich freue mich auf dich/euch.

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

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Bist du bereit für die Reise zu Integraler Transzendenz?


Meistens unbemerkt schleicht sich Trägheit und Routine ins Leben. Dann tust du tagein und tagaus die selben Dinge unter denselben Menschen an denselben Orten wie immer. Das ist bequem und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Es geschieht nicht viel, aber es ändert sich auch kaum etwas. Eine kleine Anpassung hier, ein bisschen Zurechtrücken da. Abends liegst du dann wach im Bett, denkst an Abenteuer, große Veränderungen und malst dir aus, was du alles tun würdest, wenn…

Tja, wenn was?

– Es fallen dir wesentlich mehr Gründe und Vorwände ein, als du überhaupt Wunschträume hättest. Und natürlich kannst du weiterhin ein ganzes Leben lang von der großen Transformation träumen und dir im Kopf ausmalen, endlich jener freie, kreative, großartige, erfüllte und zufriedene Mensch zu sein, der du immer schon sein wolltest. Du kannst endlose Reden über geniale Projekte oder die eigene Wandlung schwingen, dir einen Vorsatz nach dem anderen schmieden, während du dich weiterhin täglich im selben Rad drehst wie immer. Du kannst das solange tun, bis es zu spät ist. Oder du kannst hingehen und einfach das tun, was du noch nie getan hast, um zu bekommen, was du noch nie gehabt hast. Du kannst es tun. Jetzt und hier. Mutig. Ohne Vorwand. Ohne Ausrede.
Deshalb möchte ich dich dazu einladen, deiner geistig-spirituellen Evolution einen kraftvollen Quantensprung zu ermöglichen. Es wartet die wahrscheinlich radikalste Transformation deines Lebens. Wagst du dieses mystische Abenteuer? Bist du bereit für die Reise zu Integraler Transzendenz?
Nur noch wenige Plätze sind frei, daher solltest du rasch entscheiden: Info & Anmeldung.

Ich freue mich auf dich.

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

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Du bist eine noch lange nicht ausgeschöpfte Möglichkeit


Du bist eine noch lange nicht ausgeschöpfte Möglichkeit. Wie viele andere Menschen auch, hast du wahrscheinlich einen eher „klassischen“ Lebensweg eingeschlagen und träumst wohl manchmal davon, was geschehen wäre, wenn…

du bisher weniger angepasst gelebt,
deine großen Gedanken verwirklicht
und deine Herzenswünsche erfüllt hättest,
du mehr deinem inneren Ruf gefolgt,
deinen Träumen näher als deinen Ängsten,
und dir selbst mehr Gönner als Kritiker wärst.

Du erkennst den Konjunktiv deines Lebens? Damit bist du nicht allein. Es geht vielen so. Aber es ist keine unabänderliche Sache. Denn da sind auch Menschen, die eines Tages die Schnauze voll hatten von „Hätte, hätte Fahrradkette“, indem sie begriffen, dass sie sterben werden und es daher keine Zeit zu verschwenden gilt. Diese Menschen haben sich keine Ausreden sondern Möglichkeiten gefunden, nicht vom Leben zu träumen sondern Träume zu leben. Dazu mussten sie mutig sein. Dazu mussten sie Entbehrungen, Durststrecken und das eine oder andere Vakuum auf sich nehmen. Letztlich aber sind sie angekommen. In ihrer Berufung. In ihrer Selbstverwirklichung. Und bei ihrem wahren Selbst.

Auch du kannst ein solcher Mensch sein, denn du bist eine noch lange nicht ausgeschöpfte Möglichkeit. Ich lade dich dazu ein, deine bisherigen Grenzen zu überschreiten, den Deckel deiner Box zu sprengen und aus dem Konjunktiv herauszutreten in die höchstmögliche Verwirklichung deiner kühnsten Vision von dir selbst. Alles, was du dazu brauchst, ist ein radikaler Entschluss, dir die Schlüssel abzuholen und zwar hier: Mehr Info.

In Wertschätzung und Liebe,
dein Andersmensch

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Viel zu einfach und viel zu schön, um wahr zu sein?


Stelle dir vor, es käme jemand, der dir etwas anbietet, von dem du denkst „Ne, das klingt viel zu einfach und viel zu schön, um wahr zu sein!“, daher schlägst du es aus, weil du grundsätzlich einem Programm folgst, das da lautet: Nur durch Mühe und Kampf gelangt man ans Ziel!

Was aber, wenn dieses Programm ein Virus auf deiner Kohlenstoff-Festplatte ist?
Würdest du noch an dieses Virus glauben wollen?

Ich sage dir, es gibt dieses Virus tatsächlich. Fast alle Menschen haben es in ihrer Grundprogrammierung wirken. Sie wissen nichts davon. Das aber schützt nicht vor den Auswirkungen. Und so führen sie ein extrem beschwerliches Dasein, das aus täglichem Kampf und großen Mühen besteht. Sie mühen sich ab in ihren Jobs, kämpfen in ihren Beziehungen, in ihrem gesamten sozialen Umfeld. Sogar in ihrem spirituellen Streben liegen Aufopferung und Ringkämpfe. Dabei spielt sich das heftigste Scharmützel in ihrem Innersten ab, tief verborgen in Räumen, deren Schlüssel sie nicht finden und zu denen sie aus diesem Grunde auch keinen Zugang haben.

Erlaube mir, mich selbst als Beispiel herzunehmen. Vorweg aber sei klar gestellt, auf keinen Fall erzähle ich dir Folgendes, weil ich so ein selbstverliebtes Arschloch bin. Das wäre mir wichtig, wenn du im Vorfeld annehmen möchtest. Es erscheint mir allerdings wichtig, dir klar zu machen, dass ich sehr genau weiß, was ich dir hier Großartiges anzubieten habe, weil ich es selbst lebe. Ich wollte nie einer sein, der Wasser predigt aber Wein trinkt. Daher muss ich mich zwangsläufig selbst als Beispiel heranziehen, um dir klar machen zu können, was ich meine:

Mein Lebensweg war bis zum heutigen Tage ein außergewöhnlicher. Das ist mit Sicherheit jeder Lebensweg. Daher sehe ich gewiss auch den meinen nicht als einen besseren oder begnadeteren Weg als etwa den deinen. Mit einer winzigen Ausnahme vielleicht: Mir wurde nämlich, als ich sieben Jahre alt war, der Schlüssel zu meinem wahren Selbst geschenkt. Seit damals nutze ich ihn täglich und gebe ihn seit nunmehr über einem Jahrzehnt weiter. Nach fast 40 Jahren eigener Praxis und Erfahrung getraue ich mir vor jedermann zu behaupten, dass ich absoluter Profi bin in dem, was ich unterrichte und dir hier in Liebe anbieten möchte – denselben Schlüssel zu deinem wahren Selbst, den auch ich für mich nutze!
Ich möchte dir eine Methode zeigen, die mich mein ganzes Leben lang schon begleitet und zu dem macht, was ich heute bin, und die dich im Idealfall noch kreativer, erfolgreicher und zufriedener macht als mich selbst. Eine Methode, die dich von allen äußeren Komponenten unabhängig werden lässt, weil du in sämtlichen Aspekten deines Lebens aus dem unendlichen Reichtum deiner ureigenen inneren Quelle zu schöpfen gelernt hast. Eine Methode, für die du täglich nicht mehr als zweimal 20 Minuten Zeit aufzubringen hast, die aber all das wundervolle Potenzial in dir mobilisiert und reaktiviert, das bisher geschlafen hat bzw. durch eingangs erwähntes Virus blockiert war. Eine Methode, die eines Tages vielleicht mich zu dir kommen lässt, damit ich von dir lerne, wie du all die Dinge in deinem Leben nur so unbeschwert und toll hinkriegst. Ich will dir etwas geben, das dich nicht zu einem Schüler, sondern zu einem Meister macht.

Ich lade dich hiermit dazu ein. Mehr als eine Einladung soll das hier gar nicht sein. Wenn du ablehnst, ist das voll okay. Wenn es für dich zu einfach und zu schön klingt, um wahr zu sein, dann soll es ebenso okay sein. Du hast immer die Wahl. Und ich habe die Pflicht, dich einzuladen, weil das ganz einfach meine Berufung ist.
Du willst mehr wissen? Dann klicke hier: Mehr Info.

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

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Und wir wandern blind


Man kann unmöglich wissen, wohin eine Weggabelung führt, welches Ergebnis eine Entscheidung bringt, oder wann etwas zerstört wird, wann etwas aufblüht oder stirbt.

Was, wenn ich tausend Meilen wanderte?
Würde ich vergessen können?
Fände ich Erlösung, fände ich Läuterung?
Träfe ich das Lächeln jener wieder, die ich gehen ließ?
Könnte das, was ich träume, bereits jenes Leben sein, das mir zusteht?
Oder ist es nicht vielmehr so, dass wir bereits angekommen sind, ohne uns jemals auf den Weg gemacht zu haben?

All diese Fragen stelle ich, ohne mich um die Antwort zu kümmern, die sich mit jedem Schritt wandelt. Ich wandere einfach weiter. Schritt um Schritt. Und je weiter ich wandere, je näher der Abend rückt und sich die Zahl der noch bleibenden Tage beständig verkürzt, desto klarer wird mir: Dies alles war und ist mein Leben. Mag es auch noch so schmerzhaft, so wild, so verrückt und unerklärlich bleiben – in all seiner Unabänderlichkeit ist es das meine. Es ist mir so nahe, es erscheint mir so ähnlich, dass ich es unbedingt als das meine erkenne. Und doch bleibe ich ihm fremd.

Aber heute weiß ich, dass man nicht mehr nach dem Stern am Himmel greifen muss – es ist genug, ihn sehen zu dürfen. Ich weiß, dass du nicht bei mir sein musst, um dich lieben zu können – es reicht zu wissen, dass es dich gibt. Und ich erkenne, dies alles ist unabänderlich. Dies alles ist heilig.

Und so überquere ich abermals die Brücke in ein neues Leben, zu der mich mein bisheriges Leben geführt hat. Nicht ohne Blick zurück, nicht ohne einen Teil des Gesterns ganz fest an mein Herz zu drücken und zu flüstern „Du fehlst mir, doch lebe wohl!“ Und ich weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich in 9 Monaten einem Menschen begegnen werde, der ähnliche Wege ging, und den ich in einem Moment treffen werde, da wir beide es am wenigsten erwarten, mit dem ich eine Tochter zeugen werde, der ich den Namen gebe, den ich heute manchmal leise flüstere. Ich weiß noch nicht, dass wir in einem Haus leben werden, von dessen Schlafzimmer aus ich diese Brücke werde sehen können, über die ich in diesem Augenblick gehe.
Denn man kann unmöglich wissen, wohin eine Weggabelung führt, welches Ergebnis eine Entscheidung bringt oder wann etwas zerstört wird, wann etwas aufblüht oder stirbt.
Und wir sind niemals auf das vorbereitet, was wir erwarten.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Das Lied des Dichters


Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte das Leben, das ich bisher führte, nicht gewollt. Meine Lieben wären bestürzt, wenn sie wüssten, was ich alles getan und wie ich gelebt habe, wieviel davon ich geplant hatte und wieviel einfach bloß Schicksal war. Ich möchte dich nicht anlügen im Herbst meines Lebens. Die Stunden mit den Frauen entlang meines Weges, diese Stunden waren der einzige Sommer, den ich kannte. Ich war ein hoffnungslos Liebender, süchtig nach Berührungen, süchtig berühren zu dürfen.
Heute kehren sie als Visionen zurück, die Momente, als wir miteinander schliefen, tanzten, lachten und weinten. Das waren beinahe meine einzig glücklichen Stunden. Nur in den Armen dieser Frauen, nur in ihren Handflächen fand ich mich lebendig.
Und dann die Geburten meiner Kinder. Die Momente mit ihnen, das waren die Ewigkeiten in namenlosen Himmeln, die Atemzüge ohne Atem, die Flüge nahe dran an Gott. Für sie wollte ich leben, mit ihnen wollte ich unsterblich werden.

Irgendwie war ich stets bloß ein Fetzen Papier, der sofort in Flammen aufgeht, wenn er sich dem Feuer nähert.

Was für eine Komik, welch Ironie!

Eigentlich war ich ein Handwerker, aber mein Wunsch war es, ein wunderschöner Dichter zu sein, verzweifelt und im eigenen Feuer brennend, aber wunderschön und tragisch. Das wollte ich sein. Und ich glaube immer noch an den Menschen, der ich hätte werden können.

Meine Wege, gepflastert mit Worten, gesäumt von Träumen, die zerbarsten zu Millionen Sternen, glühend in der Dunkelheit des Nachthimmels, diese Wege sind die Linien in meinem Gesicht. Du siehst darin die Landkarte meiner Abenteuer.
In meinen Augen findest du den Stern, dem ich immer noch verfallen bin, den Traum, der am lautesten zerbrach. Und immer noch sammle ich seine Bruchstücke, feine Splitter, verstreut in der Welt, funkelnd, glitzernd, silbern klingend in meiner Poesie voller Hoffnung, dieser einzige Traum möge sich erfüllen.

Immer noch bin ich auf der Reise, aber ich finde jetzt mein Ankommen in jedem Schritt.
Mir ist nichts geblieben, nur ich selbst. Wo auch immer ich bin, ich begegne stets mir selbst, um mich sofort wieder zu verlassen. Das ist nicht weiter schlimm, denn ich weiß, man muss alles verlieren, um zu fühlen, was wahre Freiheit ist.

Ich war immer ein ungewöhnlicher Junge. Keine wirklichen Ziele, kein Kompass, der die Richtung wies. Keine starre Persönlichkeit, dafür aber Unentschlossenheit, wild wie die Wellen des Ozeans.
Ich gehörte zu niemand.
Ich gehörte zu jedem.

Meine Mutter meinte, ich hätte eine Leguan-Seele, immer aus der eigenen Haut schlüpfend. Ich wollte nur zu jenen streben, war nur angetan von einem Menschen, der nichts hatte, aber alles wollte, brennend vor Verlangen nach jedweder Erfahrung und von der Freiheit besessen, bis es an Wahnsinn grenzt. Das waren meine Helden: die Verlorenen, die Suchenden, die Einsamen und die Außenseiter.
Diese Lebensweise führte mich zu dieser nomadischen Tragik, die mich immer noch kitzelt und antreibt, die mich brennen lässt und verzweifeln auf wundervolle Weise.
Ich höre den Wind durch die Welt fegen, ich reise immer noch.
Aber ich bitte dich, verlass mich jetzt nicht.
Hau bitte nicht ab.
Sag nicht Lebewohl.
Dreh dich nicht um.
Bleib bitte bei mir.
Du kannst mein Vollzeit-Liebling sein, kannst mich halten.
Ich hab es so schrecklich hart versucht, habe mich so abgemüht, jemand zu finden, bei dem ich bleiben kann.
Ich weiß, ich bin fuckin‘ verrückt, aber ich bin allein in der Nacht.
Ich höre den Wind durch die Welt fegen, ich reise immer noch.
Aber hau bitte nicht ab jetzt.
Sag nicht Lebewohl.
Dreh dich nicht um.
Bleib bitte bei mir.
Du kannst mein Vollzeit-Liebling sein, kannst mich halten.
Ich hab es so schrecklich hart versucht, habe mich so abgemüht, nicht in Schwierigkeiten zu geraten, aber da tobt ein Krieg in meinem Geist.
Bleib bitte da.
Lass mich nicht allein.
Schenk mir die letzten Tage, bis zum Winter meines Lebens, an deinem Herzen.
Ich weiß, ich bin beschissen verrückt, aber ich bin allein in der Nacht.
Wir haben nichts zu verlieren. Da ist nichts mehr zu gewinnen, nichts mehr, wonach mir verlangt, außer unsere Leben zu einem Kunstwerk zu machen.
Es ist sinnlos, einem Menschen, der Heimat hat, zu erklären, wie ich lebe, wenn ich einer bin, der immer bloß da zuhause ist, wo sein Kopf gerade ruht. Aber ich glaube immer noch an die Freundlichkeit von Fremden, glaube immer noch an die Heimat am Wege. Ich glaube immer noch an die Person, die ich werden kann.
Ich reise einfach.
Ich reise einfach nur.
Ich bin fuckin‘ verrückt,
aber ich will bei dir bleiben.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

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