Weißt du, was es bedeutet, wenn man im Flow lebt?


Wahrscheinlich hattest du Phasen, eher kurze als längere, da hat sich alles in deinem Leben so richtig schön gefügt. Du warst dir selbst genug, hattest Frieden mit deinem direkten Umfeld sowie der Welt an sich. Die Dinge waren an ihrem Platz und du fandest dich stets zur rechten Zeit am rechten Ort. Alles ging quasi „wie von selbst“. Dann aber brach die persönliche Katastrophe über dich herein…

Bis es sich zum dramatischen Ereignis zugespitzt hat, warst du im Flow. Danach nicht mehr. Vielleicht bist du nach dem Tiefschlag eine Weile liegen geblieben, hast dich dann aufgerappelt, durchgeboxt, erholt und bist nach und nach wieder auf einem Durchschnittslevel angekommen. Da lebst du nun so vor dich hin, begleitet von einer einzigen Hoffnung: Es möge nicht so bald wieder einen Tiefschlag dieser Art geben!

Der graue Einheitsbrei deines Alltags ist zwar nicht besonders schmackhaft mit seinem Timbre von Soda ohne Perlen, aber immerhin ist es da sicher. Deinetwegen soll es ruhig so bleiben. Hauptsache, es wird nicht schlimmer. Du kennst zwar die Leier von der Komfortzone, verstehst auch, dass du sie verlassen müsstest, sofern es endlich wieder richtig geil werden soll, wagst dich aber besser keinen Millimeter aus ihr hervor aus Angst vor einer weiteren persönlichen Katastrophe.

Das ist ein toller Weg, um alt, fett und leer zu werden. Und es ist auch der direkteste Weg, um am Sterbebett zu gestehen, niemals wirklich gelebt zu haben. Natürlich kannst diesen Weg bis zu deiner letzten Sekunde weitergehen. Es wird die meisten Strecken todlangweilig sein. Du wirst andere beobachten, wie sie ein spannendes, sattes, erfülltes Leben führen und ihnen hinter dem Zäunchen aus geplanter Zukunft und solidem Background winken, ein sehnsüchtiges Ziehen in der Magengegend. „Schade“, wirst du denken, „man kann eben nicht alles haben…“, und dich mit dem Hamsterrad ein Stück mehr anfreunden, denn du drehst dich darin ja immerhin schon lange genug im Kreis. Der Preis für die falsche Sicherheit des Hamsterrades war deine Freiheit, deine Wildheit, dein Mut zum Abenteuer und all die Wunder eines selbstbestimmten Lebens.

„Sicherheit geht nun mal vor“, sagst du zu dir selbst. Und das ist auch dein Recht.
Rechne jedoch damit, dass sich die Tiefschläge durch eine solche Geisteshaltung nicht vermeiden lassen. Sie werden sich sogar mehren. Je weniger du dich nämlich bewegst, desto kraftvoller wird dich der Flow mitreißen. Das kann zu einem regelrechten Sisyphus-Spiel werden. Dein ganzes Leben vergeudest du dann damit, die Komfortzone mit ihrer scheinbaren Sicherheit zu bewahren, während der Flow deine Sandburg immer heftiger zum Einsturz bringt.

Begreife: Innerhalb der Komfortzone kannst du niemals in den Flow gelangen. Du machst ihn dir vielmehr zum übermächtigen Gegner.

Denn, wenn vom „Im Flow sein“ die Rede ist, dann ist damit nicht gemeint, dass sich das Dasein immer rosig und toll anlässt, sondern etwas völlig anderes.

Wer im Flow lebt, der hat begriffen, dass er die elementaren Fragen seines Lebens für sich selbst zu klären hat, dass sich Grenzen und Ängste auflösen, wenn wir unsere Wünsche, Ziele, Gefühle und Talente kennenlernen und sie mit unseren Erfahrungen in Einklang bringen, dass der Flow keine starre, sondern eine bewegliche aber total stille Mitte ist, der man sich hinzugeben hat.
Im Flow zu sein bedeutet, der beweglichen Mitte zu folgen, ganz egal, was im Außen geschieht. Dadurch brechen wir die starren Grenzen der Unkenntnis auf. Wir durchbrechen sie freiwillig und in Liebe. Wenn wir nämlich Grenzen überschreiten, gelangen wir zu einem komplexeren Bewusstsein, zu tiefem inneren Frieden und Glück. Das wiederum lässt uns erkennen, dass das grundlegende Prinzip der Evolution lautet: Du sollst lernen und wachsen!

Und wie der Baum nur spärlich wächst, wenn er in einem ruhigen Zimmer steht, so wachsen auch wir kein Stück, wenn wir unsere Freiheit gegen Sicherheit tauschen. Der Baum wird nur dann gewaltig stark und mächtig, wenn er den Elementen der Natur ausgesetzt ist. Der Wind macht ihn kräftig und der Sturm ihn flexibel. Gleichsam strebt er nach oben, zum Licht. Seine Bestimmung ist nicht das Kümmern, sondern das Wachstum. Dazu aber muss er der Wildheit der Natur ausgesetzt sein dürfen. Ist ihm dies gegeben, dann befindet er sich als Baum im Flow.

Wir sind dem Baum damit sehr ähnlich, denn auch wir sind nur dann im Flow, wenn wir uns von falscher Sicherheit befreien. Erst dann, wenn dir den Elementen des Lebens ausgesetzt sind, wenn wir durch sie in unsere Kraft und Bestimmung finden, leben wir tatsächlich im Flow. Sind wir darin angekommen, erkennen wir die Unerschütterlichkeit unseres wahren Wesens. Wir erblühen zu unserer ganzen Herrlichkeit und kein Tag unseres Lebens ist dann noch „Alltag“. Jede Sekunde ist dann Erfüllung, in guten wie in schlechten Tagen. Aus uns heraus leuchtet dann ein Licht, das andere erkennen. Und so beginnen sie sich zu fragen: Wie kann der oder die in einer solchen Krise nur so heiter und gelassen sein? Woher kommt dieses Strahlen? Woher die Kraft?

Das ist es, was gemeint ist, wenn man davon spricht, im Flow zu sein. Und wenn du mich nun fragst, wie ich zu dieser Erkenntnis kam oder wie ich mein durchaus bewegtes, streckenweise äußerst hartes Leben mit solcher Freude, solchem Wohlwollen und solcher Liebe bislang gewonnen habe, dann kann ich dir nur abermals sagen: Durch Meditation in Stille!
Seit nunmehr 40 Jahren, seit ich ein siebenjähriger Junge war, praktiziere ich sie zweimal täglich. Seit über einem Jahrzehnt lehre ich sie und gebe sie voller Überzeugung in Liebe an andere weiter.

Ja, ich bin, wie auch du, gewiss ein ewiger Schüler. Aber darin, mein Freund, bin ich wahrer Experte. Das ist es, was ich am besten kann: Im Flow sein! Und dies vermag ich nur, weil ich diese bewegliche, unglaublich tiefe Stille, diese Freiheit von Gedanken täglich aufsuche. Weil mir das Geschenk der Integralen Transzendenz so früh gegeben war, daher läuft mein Leben seit vier Jahrzehnten „wie von selbst“. Es wird quasi aus dem Selbst heraus gelebt, nicht mehr so sehr aus dem Ich. Und ich bin staunender Zeuge dieses Daseins, dem ich dabei zusehe, wie es sich im Flow zu einem wundersamen Mosaik vervollständigt. Alles ist an seinem Platz, weil ich an meinem Platz bin. Ich bin immer zur rechten Zeit am rechten Ort, weil die Zeit immer das Jetzt und der Ort stets das Hier ist. Ich erkenne mein Selbst, mein Selbst kennt mein Ich und gemeinsam sind wir dieser Moment.

Ob mein Leben immer leicht ist?

Gewiss ist es das nicht. Aber ich selbst bin über die Jahrzehnte hinweg immer leichter und leichter geworden, weil ich im Flow bin. Und falls ich da mal herausfallen sollte, so habe ich den Schlüssel zurück tief in mir. Er trägt die Aufschrift Meditation in Stille, Heimat, Transzendenz.

Du fragst dich jetzt, warum ich dir das erzähle?

– Na, weil ich dich einladen möchte. Weil du mich nicht toll finden, sondern als Einladung erkennen sollst. Weil ich dir etwas geben will: Deinen Weg zurück in den Flow!

Falls du da also hin möchtest, dann folge einfach diesem Link: ZUM SEMINAR →
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– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Schaffe dir ein geileres Mindset


  • Gehörst du zu jenen Menschen, die davon überzeugt sind, der Homo Sapiens verfüge lediglich über fünf Sinne, weshalb auch nur das real sein könne, was man über diese wenigen Wahrnehmungskanäle erfährt?
  • Beschränkst du dein schöpferisches Potenzial auf das, was du mittels dieser fünf Sinne zu schaffen gewöhnt bist?
  • Sind deiner Ansicht nach deine menschlichen Fähigkeiten bereits vollends ausgereizt?
  • Oder hältst du es zwar für möglich, dass der Mensch auf gewisse außergewöhnliche Fähigkeiten zugreifen könne, dies aber nur einigen wenigen Auserwählten bestimmt wäre?
  • Hattest du als Kind spezielle Gaben, die im Laufe der Jahre verloren gingen und die du heute als Geschenke siehst, die eben nur kleinen Menschen in der unschuldigen Zeit der Kindheit gegeben scheinen?

– Falls du eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann bist du mit Sicherheit jemand, der mindestens eines dieser Dauerthemen in seinem Leben zu Gast hat:

  • Finanzieller Mangel
  • Unerfüllte Beziehungen
  • Chronischer Misserfolg
  • Dauerläufer im Hamsterrad

Wenn auch nur einer dieser Punkte auf dich zutrifft, solltest du dir ehrlichen Herzens eingestehen, dass du nicht erfüllt lebst. Gestehe dir aufrichtig ein, welch schlimmen Diebstahl du damit an dir selbst begehst und wie massiv du dich in deinen Potenzialen beschneidest. Frage dich, warum du dich selbst dermaßen beschränkst, weshalb du dich von heilbringenden Quellen abschneidest und wieso du dein eigenes Licht als wundervolles Kraftwerk der Kreativität unter den Scheffel stellst.

Wahrscheinlich findest du auf diese Fragen ziemlich rasch irgendwelche dir mehr oder minder plausibel erscheinende Antworten. Daraus erwächst eine weitere Frage und zwar jene, weshalb du dich mit diesen Antworten zufriedengibst und sie als für dich dauerhaft gültige Wahrheiten akzeptieren willst.

Da es weder schön ist, finanziellen Mangel zu erfahren, in unerfüllten Beziehungen zu leben, Misserfolg um Misserfolg zu ernten und sich tagein und tagaus im selben öden Hamsterrad zu drehen, du im Gegenzug aber Antworten auf die Gründe dafür zu kennen scheinst, muss es wohl so sein, dass du irgendwie Gefallen an einem Leben in Beschränktheit findest, denn andernfalls würdest du ja etwas daran ändern, oder?

Also, ich wette, du findest daran keinen Gefallen. Aber ich wette ebenso, du kennst in Wirklichkeit die wahren Ursachen für dein Dilemma gar nicht, weshalb du natürlich auch nichts ändern kannst. Du spürst zwar die meiste Zeit deines Lebens über, dass es irgendwelche Ursachen für deine Miesere gibt und dass mit deinem Leben etwas nicht stimmt, sonst hättest du gar nicht erst bis hierher gelesen, aber wirkliche Erklärungen dafür hast du eigentlich nicht. Da ist allerdings so eine unbestimmte Ahnung. Sie steigt seit deiner Kindheit immer wieder hoch.

Und genau das ist auch der Knackpunkt – dein intuitives Wissen darüber, dass etwas Gravierendes faul ist! Du spürst eindeutig, etwas stimmt so ganz und gar nicht mit dir. Tief in dir sitzt nämlich ein zartes Stimmchen, das in ruhigen Momenten zu dir flüstern will davon, dass da noch mehr wäre als du über deine fünf Sinne wahrzunehmen gewöhnt bist; dass da noch weit mehr ginge, als du bisher von diesem unendlichen Universum zu erfahren fähig warst.

Dieses Stimmchen in dir ist durchaus real. Deine ziemlich ungeübte Intuition, deine durch den Verstand in Atrophie versetzten Instinkte irren sich in ihrer leisen Ahnung nicht – sie haben damit absolut recht, ihnen fehlt bloß Training!

Denn da ist tatsächlich weitaus mehr. Da geht auch wesentlich mehr. Viel mehr sogar. Du bist zu unsagbar Größerem fähig als du bisher für möglich gehalten hättest, und du verfügst über weit mehr als nur deine fünf Sinne.
Mit deinen fünf Sinnen stolperst du höchstens als fast blindes, taubes und ziemlich tollpatschiges Geistwesen in deinem Körper durch eine Welt voller Herrlichkeiten, von denen du jedoch nur einen Bruchteil mitkriegst, während das Wundervollste unbemerkt an dir vorüberzieht. Es bleibt ungekostet, liegt brach, obwohl es dir zur Verfügung stünde.

Deine fünf Sinne dienen als eine Art Krücke in dieser wundersamen Welt. Sie unterstützen dich gerade ausreichend genug, um eher schlecht als recht auf der Ebene von Materie, Zeit und Raum durchzukommen. Tief in dir aber sitzt ein spiritueller Rebell, der durchbrechen möchte. Du hast diesen Rebellen unbewusst in Ketten gelegt, ihn zu einem zahnlosen Tiger werden lassen. Nun kauert er im letzten Winkel deines Geistes, gefangen als Geisel deiner eher ungeilen, längst ausgedienten Mindsets, die dich von Mangel zu Mangel, von Irrtum zu Irrtum führen. Du hast einfach die Möglichkeit für dich begraben, dass du neben deinen fünf Sinnen über eine Vielzahl weiterer Wahrnehmungskanäle verfügst, mittels derer du ganz neue Fähigkeiten entwickeln und zur Entfaltung bringen könntest.

Du verzichtest auf das Fliegen zugunsten des Gehens, weil du aufgrund eingeschränkter Wahrnehmung die Welt durch eine Pappröhre betrachtest und dich dann wunderst, weshalb sie so begrenzt und profan wirkt. Du könntest 1000 PS nutzen, riegelst aber bei 120 bereits ab. Und das allein deshalb, weil du nicht weißt, wie du das restliche Potenzial deiner zusätzlichen Wahrnehmungskanäle anzapfen sollst. Niemand hat dich gelehrt, dass es diese Kanäle gibt. Keiner konnte dir zeigen, wie man sie nutzt. Und das ist es, was du in ruhigen Momenten tief in dir als leise Ahnung aufkeimen spürst.

Falls du also dieser Ahnung folgen, deine übrigen Sinne trainieren und dir ein echt geiles, völlig neues Mindset erarbeiten willst, um endlich durchzubrechen, dann musst du dazu natürlich auch etwas tun. Der erste Schritt dazu könnte es sein, diesem Link hier zu folgen, um endlich sämtliche Regenbogenfarben deines unerschöpflichen Geistes zum Erstrahlen zu bringen, indem du zusätzliche Wahrnehmungskanäle öffnest, klärst und trainierst: ZUM SEMINAR →

In Liebe und Wertschätzung,
dein Andersmensch

Drei Enttäuschungen in Sachen Erfolg


Der moderne, erfolgsorientierte aber leider seiner kausalen Kreativitätsquellen entledigte Mensch wünscht sich für vieles eine Formel, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Er möchte eine Instant-Lösung für die wichtigsten Aspekte seines Lebens, nach dem Motto: Zwei Löffeln davon in die Tasse, heißes Wasser drauf – fertig. Ganz besonders wünscht er sich soetwas für Erfolg.

Ich habe mich immer gescheut, dem Menschen das eigenständige Denken, Wahrnehmen und Erkennen sowie die Kreativität abzunehmen – mir ist vielmehr wichtig, ihn dahin zurückzuführen. Daher ließ ich es bisher sein, mich dezidiert über Erfolg zu äußern, obwohl es hin und wieder schon mal vorkam. Heute möchte ich dieses mir selbst auferlegte Tabu brechen, denn die Frage, welche mir in den letzten Jahren am häufigsten gestellt wurde, ist:

Was macht dich erfolgreich?

Wahrscheinlich möchtest du jetzt ein spezielles Geheimnis erfahren, irgendetwas Außergewöhnliches, das du bisher nicht kanntest, noch nie gehört oder gar nicht in Betracht gezogen hast, doch an dieser Stelle kommt die erste Enttäuschung in Bezug auf Erfolg, denn es gibt ein solches Geheimnis nicht.

Was maßgeblich zu meinem Erfolg in sämtlichen Lebensbereichen beiträgt, ist folgendes:

  1. Während andere Menschen TV schauen, arbeite ich.
  2. Wenn andere Menschen über Probleme sprechen, lerne ich.
  3. Wo andere an Rückschlägen verzweifeln, nehme ich Anlauf.
  4. Während andere Menschen sich in ihr Smartphone flüchten, bin ich kreativ.
  5. In Situationen, in denen andere über ihr Ego stolpern, bin ich demütig.
  6. In der Zeit, wo andere noch diskutieren, handle ich bereits.
  7. An Stellen, wo andere Menschen andere Menschen nach dem Geheimnis ihres Erfolges fragen, finde ich meine ureigenen Wege.

– Das sind einfache sieben Punkte. Ich habe sie wahrscheinlich nicht selbst erfunden und ich bilde mir darauf auch nichts ein, denn es handelt sich meiner Auffassung nach nicht um mentale Prinzipien, die mir außergewöhnlich erscheinen sondern als völlig natürlich.

Wenn du dich mit den Biografien bekannter Persönlichkeiten befasst, wirst du feststellen, es gibt keinen erfolgreichen Menschen auf diesem Planeten, der diese sieben Qualitäten nicht entweder intuitiv oder kalkuliert anwendet.

Was unbedingt begriffen werden muss, und hiermit folgt die zweite Enttäuschung in Bezug auf Erfolg, ist: Vergiss den Faktor Glück und die Ausrede auf selbiges!

Wenn du dich auf dein eigenes Glück verlassen möchtest, dann spiele dein Leben lang Lotto ohne jemals den Sechser zu machen, denn so verfahren fast alle Menschen, die dann sterben und im Laufe ihres Lebens zwar eine Million an die Lotto-Gesellschaften verschenkt, ihr Leben aber damit verschwendet haben, auf das Glück zu hoffen.

Der Faktor „Glück“ ist am Weg zum Erfolg entweder ein Vorwand, um nichts tun zu müssen, oder eine Ausrede, um den eigenen Neid zu kaschieren.
Wenn du bisher nichts erreicht hast, sagst du gerne, du hättest im Leben einfach kein Glück gehabt, während du auf dem Sofa lümmelst, mit der Hand in eine Schale Kartoffelchips langst und dir dabei unheimlich selbst leid tust, anstatt die Bereitschaft zu entwickeln, dich total zu ändern, härter anzupacken, positiver zu denken und ganz einfach deinen Hintern über deine Ängste und Konditionierungen hinaus zu bewegen. Hat ein anderer Erfolg, dann sagst du abfällig „Ach, der hatte doch bloß Glück gehabt!“.

– Beide Einstellungen sind ziemlich blöde und kontraproduktiv. Und sie sind zudem unwahr. Denn erfolgreiche Menschen glauben nicht an Glück – sie glauben an sich selbst!

Außerdem sind erfolgreiche Menschen immer fleißig. Sie arbeiten hart, meist doppelt und dreifach so viel wie andere. Es gibt für sie keinen Feierabend nach der Uhr. Sie warten nicht, dass der Arbeitstag endlich ein Ende hat, sondern wünschen sich, er hätte 48 Stunden.

In meinem Falle sieht meine harte Arbeit für Außenstehende nicht unbedingt wie solche aus, denn mir kommt morgens beim ersten Gedanken an meine Berufung nicht gleich das Kotzen, sondern die pure Freude. Und nachts, meist gegen Mitternacht, wenn mein Tag endet, fühle ich mich nicht ausgebrannt und kaputt, sondern erfüllt, dankbar und wohlig müde.
Dem allgemeinen Paradigma, das da besagt, man müsse Schweiß und Blut schwitzen und hassen, womit man Geld verdient, läuft das vollends zuwider, denn in meinen Augen ist dieses Paradigma falsch. Es wurde von Psychopathen für Psychotiker entwickelt, damit Erstere die Letzteren unter Kontrolle halten können. Es dient nicht dem Erfolg des Einzelnen – es dient dem Misserfolg aller. Daher muss es falsch sein.
Doch genau aus diesem Grund erscheint meine harte Arbeit manch anderen nicht wie klassische harte Arbeit, weil ich ja Freude daran habe. Und wer Freude an seiner Arbeit hat, der wird wohl nicht ausreichend leisten – so sieht zumindest die subtil ihren Effekt zeigende Grundkonditionierung der meisten Menschen aus.

Vor dem Einschlafen wälze ich übrigens auch keine Probleme, sondern meditiere und das schon seit nunmehr 40 Jahren. Ich sinke nicht in den Schlaf mit Sorgen, sondern mit Vorfreude auf den kommenden Tag mit seinen Herausforderungen. Ich kann gar nicht genug Arbeit haben und ich werde niemals müde, neues zu lernen, Fehler zu machen und mich über diese ähnlich zu freuen wie über meine Erfolge, weil ich mir bewusst bin, es ist auf dieser Erde weder Erfolg ohne Misserfolg möglich noch das Lernen ohne Fehler.

Ebenso wenig kann ich meine Berufung von meiner Freizeit trennen, denn beides ist für mich ein und dasselbe.
Natürlich kenne ich Pausen und Erholungsphasen. Da ich aber durch meine Arbeit keine Energie abbaue, sondern vielmehr welche gewinne, muss man mich in meinem Arbeitsfluss eher bremsen anstatt zu peitschen. Und das gilt nicht nur für jene Aspekte meines Lebens, die mir wirtschaftlich etwas einbringen. Das gilt für alles, was ich in Angriff nehme. Ob dies nun meine Kinder sind, der Haushalt, das Fahren eines Autos oder das Warten auf einem Amt – all das genießt meine volle Aufmerksamkeit, wenn es aktuell gefragt ist.

Und jetzt kommt die dritte Enttäuschung: Erfolg kann niemals erzielt werden, indem man sich vor Verantwortung drückt!
Jeder Erfolg ist an Verantwortung gekoppelt; vor allem die Verantwortung für sich selbst, für das eigene Denken, Fühlen, Sprechen und Handeln.

Erfolgreiche Menschen verstehen zwar zu delegieren, niemals aber delegieren sie die Verantwortung für sich selbst an die Umstände, die schlimme Kindheit, den falschen Partner, die schlechte Wirtschaftslage oder die böse Gesellschaft. Wirklich erfolgreiche Menschen sind vollends in der Eigenverantwortung, weil sie wissen, dass Eigenverantwortung gleichbedeutend mit Autonomie ist.

Als allerwichtigster Aspekt in Sachen Erfolg – den habe ich mir extra für das Ende dieses Artikels aufgehoben – stehen diese zwei Faktoren: Hingabe und Liebe.

Niemand kann, in welcher Sache auch immer, erfolgreich sein, wenn er sich der Sache nicht vollends hinzugeben bereit ist. Denn Hingabe ist ein Akt der Liebe. Und Liebe ist die Grundlage aller schönen, großen, erhabenen und durchsetzungsstarken Erscheinungen im Leben.
Ohne Liebe ist alles nichts. Ohne Liebe ist jeder Erfolg eine Suppe ohne Salz, jeder Triumph ein Kuss ohne Gefühl, eine Umarmung ohne Wärme, ein Haus ohne Leben oder ein Auto ohne Räder.

Zusammengefasst kannst du gar nicht anders als erfolgreich zu sein, wenn du dein Wirken auf diese drei Säulen baust:

  1. Unbändiger Fleiß
  2. Totale Verantwortung
  3. Liebevolle Hingabe

– Klingt zu einfach?
Nun, das ist es wohl auch. Aber die genialen Dinge sind immer schon die einfachen gewesen. Kompliziert kann jeder. Für Simplizität braucht es eine Menge Grips. Und auch den muss man entwickeln, wenn man Erfolg haben möchte.
Ja, es ist wirklich so einfach. Und das ist es wohl nicht nur für mich persönlich, sondern für jeden, der die Eier dazu hat, sich selbst und sein Wirken auf diese zuvor genannten drei Säulen zu stellen.

Du kannst es gerne selbst testen, indem du damit beginnst. Jetzt. Hier. Ganz egal, wie widrig die Umstände auch scheinen. Völlig gleich, was andere zu deinen Ideen sagen. Tue es. Oder tue es nicht. Ein dritte Option existiert nicht

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Wenn du kein Problem hast, hast du ein Problem



Jeder Mensch hat auf die eine oder andere Weise Probleme. Lass dir da nichts vormachen. Seit Menschengedenken gab es niemand, der sein Leben total im Griff hatte. Es ist unmöglich, etwas zu kontrollieren, das unendlich viel größer ist als du. Daher verabschiede dich von dem Gedanken, irgendwann würde dein Leben bis in jeden Winkel so perfekt problemlos sein, dass du nur noch chillen, genießen und dich über den Neid anderer freuen kannst. Du wirst dieses Ideal niemals erreichen. Du wirst nicht mal annähernd herankommen. Darum höre auf damit, der „Dangling Carrot“ zu folgen.

Lass dich auch von anderen nicht blenden. Diese „Lebenimgriffhaber“ sind gute Faker. Sie haben ihre dynamische, lupenreine, lächelnde Fassade im Griff. Das ist dann aber auch schon alles, was sie im Griff haben. Hinter dieser Fassade verbirgt sich nicht selten das heulende Elend im reinsten Chaos. Und selbst wenn diese Supertypen ihr Leben im Griff hätten, so wäre ihr größtes Problem jenes, ständig alles im Griff haben zu müssen, um die Fassade zu wahren. Und damit hätten sie dann ein gewaltiges Problem.

Daher akzeptiere das Problem. Anerkenne es einfach als Teil des menschlichen Daseins. Statt es krampfhaft lösen zu wollen, beginne es in einen neuen Rahmen zu stellen. Betrachte es nicht als deinen Feind. Betrachte es als das, was jetzt so ist. Sieh es einfach nur an. Beginne es zu bewundern. Bestaune es in seiner Komplexität, seiner Beharrlichkeit, seiner Dringlichkeit.
Bekämpfe es nicht und warte, bis es sich ganz von selbst löst, denn das tun die meisten Probleme, sobald die Zeitkoordinate nur lang genug ist.

Bis dahin gehe mit dem Problem einfach anders um. Wenn es auftaucht, schalte dich nicht in den Kampfmodus, sondern sage gelassen „Wow! Was für ein geiles Problem!“ oder „Ich bewundere dich, du Problem!“ oder „Ich habe noch nie ein solch schönes Problem gesehen!“.
Lächle dein Problem an. Blicke ihm direkt ins Gesicht und bestaune es.
Und dann anerkenne, dass du es selbst erschaffen hast. Du hast einen wesentlichen Beitrag zu seiner Existenz geleistet, indem du es zu deinem Problem erklärt hast. Es möchte jetzt eine Zeit lang zu dir gehören. Also genieße seine Gesellschaft. Irgendwann wird es sich auflösen. So oder so. Dann musst du dich davon verabschieden. Aber sei nicht traurig, denn du wirst dir ganz schnell ein neues Problem finden. Sei dir da sicher. Wahrscheinlich wird es sogar ein noch schöneres, noch komplexeres, noch dringlicheres als das alte. Denn immerhin bist du ja durch die Gesellschaft des alten Problems besser im Umgang mit Problemen geworden. Das hat sich natürlich unter den Problemen herumgesprochen. Und so wird dich schon bald ein neues finden. Bis dahin: Bewundere das Problem! Und wisse: Andere Leben haben auch schöne Probleme.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Die globale Erwärmung der Herzen


Wir leben in Zeiten totalen Umbruchs, in einer seelischen Eiszeit. Soziale Kälte, Egomanie und Materialismus haben sich als Usus der Massen etabliert. Niemals zuvor war ein spirituell-ethischer Klimawandel dringender. Die großen Helden, die wahren Wandler dieser Zeit werden nicht aus den Königshäusern, den Parlamenten oder Religionsstühlen geboren – aus der Stille, aus der Wärme des einzelnen Herzens wird die Revolution kommen. Denn es gibt sie, die heimlichen Leuchtfeuer, die leisen Sterne des Friedens und der Liebe. Wie Blumen blühen sie unter Disteln. Aus ihnen geht die Saat des wahren Wandels hervor.
Denn ich glaube an die globale Erwärmung der Herzen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Aufgabe vs. Beschäftigung


Für dein irdisches Dasein macht es einen gravierenden Unterschied, ob du bloß einer Beschäftigung folgst oder eine richtige Aufgabe hast. Dazu solltest du dich eingehend mit beiden Begriffen befassen.

Der Beschäftigte tut etwas. Er tut irgendwas, damit die Zeit genutzt bleibt. Er macht Dinge, die ihn so sehr in Beschlag nehmen, dass er die innere Leere nicht mehr spürt. Sein Tun dient der Ablenkung, der Flucht vor der Wahrheit über sein Dasein. Er ist beschäftigt mit Arbeit für den Broterwerb, mit dem Konsum von Gütern, Dienstleistungen, Beziehungen, Genüssen und Sex. Er ist beschäftigt mit Gerede über Politik, Wirtschaft und die Schlechtigkeit seiner Mitmenschen. Je beschäftigter er mit all dem ist, desto größer wird die innere Leere in den beschäftigungslosen Phasen. Deshalb stürzt er sich immer tiefer in den Kreislauf von Leere und Ablenkung durch profane Tätigkeiten. Sein ganzes Dasein gleicht einer hoffnungslosen Flucht.

Ein Mensch mit einer wirklichen Aufgabe hingegen erblüht. Er folgt einem hehren Ziel, weil er gelernt hat, die Leere des Daseins zu akzeptieren. Ihm wurde klar, dass jede Aktivität, jede Beschäftigung diese Leere nicht zu erlösen vermag. So wie ihn keine Tätigkeit vor dem Schicksal oder der eigenen Sterblichkeit retten wird können. Deshalb schenkt er sich einer Aufgabe. Er verschreibt sich ihr vollends mit all seiner Kraft, Liebe und Hingabe. Er zieht Befriedigung und Gewinn aus dem Tun selbst, nicht aus den Ergebnissen. Er sieht seine Aufgabe vielleicht darin, ein großartiger Vater, eine hingebungsvolle Mutter, ein inspirierender Künstler, ein liebevoller Heiler, ein erhellender Botschafter der Liebe, ein feuriger Rebell, ein kluger Aufklärer oder ganz simpel ein bescheidener Gärtner zu sein, weil er Pflanzen einfach immer schon geliebt hat. Seine Aufgabe ist authentischer Teil seiner selbst. Sie dient stets dem Ganzen, niemals ihm allein. Ein solcher Mensch ist nicht mal ein bisschen Dieses, dann wieder ein wenig Jenes, im Grunde aber gar nichts. Er treibt nicht wie eine Qualle von einer Welle des Konsums zur nächsten. Er ist voll und ganz Diener seiner Aufgabe. Diese Aufgabe dient nicht der eigenen Ablenkung, der Flucht vor sich selbst oder dem Totschlagen von Lebenszeit. Sie dient der Erfüllung seines Schicksals. Sie ist Teil seiner Selbstverwirklichung und Selbsterfahrung.

Ein Mensch mit Beschäftigung ist arm, denn er befindet sich in ständigem Kampf mit dem Leben, der Welt, dem Schicksal und der Zeit; er bleibt ein ewig Flüchtender.
Ein Mensch mit Aufgabe hingegen ist reich, weil er Frieden gemacht hat mit seinem irdischen Dasein. Er nimmt sich selbst zurück für den Dienst an etwas Höherem. Vielleicht macht ihn seine Aufgabe nicht vermögend. Vielleicht macht sie ihn nicht berühmt. Vielleicht wird er sogar dafür belächelt und zum Außenseiter unter den Beschäftigten, zum Geächteten unter den ewig rastlosen Konsumenten, zur Randfigur unter den von Blinden geführten Blinden. Vielleicht erhält er für seine Aufgabe niemals Anerkennung. Vielleicht macht sie ihn einsam. Aber sie macht ihn über sein ganzes Leben hinweg wahrhaft lebendig.
Am Ende seines Erdenlebens wird er wissen, dass er wirklich gelebt hat und nicht durch permanente Ablenkung vor dem Leben in ein Scheinleben geflüchtet ist.

Beschäftigt sind viele Menschen, aber nur wenige haben eine Aufgabe. Für jeden Menschen stellt sich daher die essenzielle Frage: Bin ich bloß beschäftigt oder erfülle ich meine Aufgabe?

Die Beantwortung dieser Frage ist gewiss nicht bequem, daher ist man gerne geneigt, in der Beschäftigung die Aufgabe zu wähnen. Das aber ist Selbstbetrug. Es ist nichts weiter als Rechtfertigung des eigenen Unvermögens wahrhaft lebendig zu sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Du und die vermeintliche Realität


Der Unterschied zwischen deinem Tagesbewusstsein und deinem Traumbewusstsein ist hauptsächlich jener, dass du in der Tages-Realität mehr Einfluss auf den Verlauf des Geschehens hast, obwohl du auch da nur selten über die vollständige Kontrolle verfügst. Im Traumbewusstsein bist du bloß Reagierender, bist auf physischer Ebene im Grunde „Opfer“ deiner neuronalen Vernetzungen, was auf spiritueller Ebene den Illusionen deines Egos gleichzusetzen ist.

Mit zunehmender Bewusstwerdung aber wird dir klar, dass es sich bei beiden „Realitäten“ bloß um Träume handelt. Werden deine Nachtträume luzid, dann erlangst du auch immer mehr Einfluss auf den Tagestraum und vice versa. Du bist dann zunehmend in der Lage, deine neuronalen Netze augenblicklich zu verändern – je nach dem, welche Realität du zu erfahren wünscht.

Bisher hast du das Erleben im Tagesbewusstsein für die „absolute Realität“ gehalten, doch nach und nach erkennst du, dass beide Welten Traumwelten sind. Es handelt sich sowohl bei der einen als auch bei der anderen „Realität“ um eine Erfahrungsmatrix, die sich als perfekte Illusion entpuppt und die über deine neuronalen Schaltungen im Gehirn gefiltert und interpretiert wird. Diese Erfahrungsmatrix dient dir – nicht du ihr!

Wenn du so weit bist, dass du dich selbst voll und ganz im Traum des Tages ausleben und verwirklichen kannst, dann träumst du nachts nicht mehr. Deine Nachtträume lösen sich auf, reines Bewusstsein von Dem-Was-So-Ist tritt an ihre Stelle, während dein Körper zu schlafen scheint. Du verlässt somit Schritt für Schritt die Illusionen deines Egos, indem du sie als solche erkennst und daher kontrollierst.

Je näher du deinem wahren Sein in vollkommener innerer Stille kommst, desto näher bist du dem göttlichen Selbst in dir. Du lässt nach und nach alle Träume, alle illusionären Realitäten hinter dir und erfährst dich als reines Sein jenseits aller Illusionen und Träume. Dann bist du vollstes, erhabenstes Bewusstsein, welches du in Wahrheit immer schon warst und ewig sein wirst. Reines Sein ist vollkommenes Gewahrsein in Stille an allen Orten und zu jeder Zeit – Transzendentales Bewusstsein!

Transzendentale Meditation oder auch die durch mich unterrichtete Meditation in Stille ist ein hilfreiches Werkzeug auf diesem Wege. Es handelt sich um eine ideale Übung, um länger und immer länger im Zustand transzendentalen Bewusstseins zu bleiben. Hast du auch nur ein einziges Mal diese Art bewussten Seins erfahren, dann kann dich von da an keinerlei Illusion auf Dauer zufriedenstellen – du wirst mehr und mehr ins transzendentale Bewusstsein, in die einzig echte Wirklichkeit gleiten wollen; und eines schönen Momentes kannst du dann darin verbleiben, ohne dein physisches Dasein verlieren zu müssen. Dann bist du Meister. Dann bist du dir voll und ganz deiner immerwährenden Erleuchtung, deines ewigen Lebens bewusst – in jedem Augenblick und an jedem Ort, in jeder Illusion und in jedem Traum, ohne die Freuden der Erfahrung innerhalb der Illusionen aufgeben zu müssen.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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