Warum führe ich keine erfüllte Beziehung?


Lange Zeit meines Lebens habe ich die Beziehungen zu meinen Mitmenschen danach beurteilt, was ich aus ihnen herausschlagen konnte. Das bedeutet, ich fand eine Beziehung dann als „gut“ oder als „funktionierend“, wenn mir ein anderer Mensch in unserem Zusammensein genau jenes Lebensgefühl vermitteln konnte, das ich mir von ihm gewünscht hatte. Und ich fand die Beziehung zu ihm dann als „schlecht“, wenn er mir dieses Gefühl nicht geben konnte. Meinem Gegenüber ging es da sicher ebenso, denn im Rückblick erkenne ich, dass ich – Oh Wunder! – immer genau jene Freunde, Partnerinnen und Kollegen hatte, die ich verdient und die mich verdient hatten.

Ich war zwar nie derjenige, der Beziehungen beendet hat, denn ich bin weder ein Flüchter noch einer, der sich nicht durchbeißt, aber als erfüllend hatten wohl weder ich noch die anderen unsere Begegnungen erfahren. Und wenn, dann wohl nur Phasenweise, mit viel Kampf und Drama, mit viel Durchhaltevermögen und oft schmerzhaften Abschieden.

Um andere nicht zu verlieren, habe ich dann begonnen, all jene Anteile an mir zu verleugnen oder versucht zu ändern, die mein Gegenüber als störend oder inakzeptabel erachtete. Damit gelang es mir, Menschen länger im Raum zu halten. Aber auch das war nur ein Weg, die Ablauffrist zu dehnen. Echte Erfüllung war es jedoch nicht. Daher blieb meist auch nicht viel mehr übrig als Trennungsszenarien, Herzschmerz und die erneute Suche nach dem nächsten „Geschäftspartner“ für die beabsichtigte Bedürfnis GmbH. Ein beinahe hoffnungsloser Kreislauf in dem ich und meine Mitmenschen da steckten.

Die Einzige Ausnahme dabei stellten die Beziehungen zu meinen Kindern dar. Von denen wollte ich nie etwas Bestimmtes. Es war genug, dass es sie gibt, ganz egal, wie sie sind und was sie tun – es war und ist zwischen ihnen und mir immer bedingungslos gelaufen. Mit allen übrigen Menschen lief es jedoch nach dem zuvor beschriebenen „Geschäftsmodell“. Und zwar beidseitig.

Seit dem Tage aber, als ich begriff, dass ich meine Beziehungen stets in einen unbrauchbaren Kontext gestellt hatte, weil ich heute weiß, dass es auch anders geht, gewinnen diese Beziehungen immer mehr an wahrer Tiefe, echter Freiheit, beidseitiger Erfüllung und Liebe. Seltsam, dass ich für manche Erkenntnisse in meinem Leben so lange brauchte, wo ich doch so wunderbare Lehrer wie zum Beispiel meine Kinder hatte. Aber es ist bekanntlich nie zu spät, es sei denn, es ist zu spät. Nun, ich hatte wohl Glück…

Und so kann ich heute überzeugt sagen: Es geht in einer Beziehung nicht darum, was du aus ihr herausschlagen kannst und wie sehr sie deinem Ego schmeichelt, wie sehr deine Bedürfnisse befriedigt und welche Idealvorstellungen dabei verwirklicht werden. Es geht vielmehr darum, wie viel Raum ihr einander schenkt, um euch im Bezug auf den anderen als das zu erkennen, wer und was ihr wirklich seid und wer und was ihr in Zukunft sein wollt.

Das bedeutet, dass ihr beide aufhören solltet, euch als jemand zu geben, der ihr nicht seid und auch gar nicht sein wollt, nur um das zu bekommen, was ihr wollt. Ihr müsst erkennen, dass ein anderer Mensch nicht dazu da ist, euch glücklich, erfüllt und befriedigt zu machen. Keine Beziehung auf Erden dient dem Glück, sondern stets der Bewusstwerdung. Ihr begegnet euch, um euch durch den anderen als das zu erkennen, was ihr wirklich seid, und euch anhand dieser Erkenntnis als das zu definieren, wer und was ihr im nächsten Augenblick sein wollt.

Dazu ist es unerlässlich, euch vollkommen nackt zu zeigen und zwar beide. Ihr braucht den Mut, alle Masken und Vorstellungen abzulegen, euch aufrichtig aufeinander einzulassen und euch im anderen zu erkennen, um das, was ihr dort dann findet, urteilsfrei anzunehmen. Das hat nichts mit Spiegelung zu tun, sondern vielmehr damit, dass ihr erkennt, dass es zwischen euch keine Trennung gibt, weil ihr eins seid. Ihr seid dieselbe Seele, derselbe Geist in unterschiedlichen Körpern. Und ihr könnt einander dabei helfen, die nächst bessere Version von euch selbst zu werden. Nur dadurch gewinnt eure Begegnung jenen Sinn, den ihr tief in euch ersehnt.

Und wenn ihr das erkannt habt, wird euch klar, dass eine Beziehung zu einem anderen Menschen nur dann erfüllend Früchte tragen kann, wenn ihr in sie etwas hineinsteckt, ohne dabei zu erwarten, dass auch etwas Bestimmtes dabei für euch herauskommt. Ihr begegnet einander als Entwicklungshelfer, die sich gegenseitig dabei unterstützen, die Illusionen der Welt aufzulösen, um mehr und mehr der zu werden, der ihr wirklich seid und in Zukunft sein wollt. Ihr helft einander bei der Transformation von der Ego-Raupe zum heiligen Schmetterling. Dazu müsst ihr euch immer wieder eingestehen, dass ihr oftmals Ego-Raupen seid und dass euer wahres Ziel der bunt schillernde Tanz als heilige Schmetterlinge ist.

Wenn du in einem anderen Menschen das erkennen kannst, was er wirklich ist, nämlich du selbst in einer anderen Form, dann bist du an dem Punkt angekommen, wo du aufhörst, als Bettler vor der Liebe einen anderen Bettler vor der Liebe um Liebe anzubetteln, um dann enttäuscht zu sein, weil dein Bettelkollege keine Liebe in den Taschen hat. Eure Bestimmung ist nicht Glück – eure Bestimmung ist Bewusstwerdung. Glück darf dabei entstehen, aber es kann niemals das Ziel sein. Frage dich daher nicht, was dir ein anderer Mensch geben kann, sondern wer du selbst in Bezug auf ihn sein könntest, wenn du ihn als das sehen würdest, was er selbst in seiner schönsten Form sein möchte.

© 2020 text by David P. Pauswek – der Andersmensch. All rights reserved.

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Höchstes Gebet löst Trennung auf


Wie du vielleicht weißt, bin ich lebenslang praktizierender Christ. Ob mir das immer gut gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Wenn ich sage „Christ“, dann hat das nichts mit irgendeiner Konfession zu tun und schon gar nichts mit dem Katholizismus oder dem Vatikan. Es bedeutet ganz einfach, der Lehre des Christus zu folgen. Dieser kannst du nur in freier Form folgen. Du kannst nicht unter drückenden Dogmen, von Menschen gemacht, ein wahrer Christ sein. Du kannst den Christus nicht in Kirchen finden oder in Büchern. Weder in einstudierten Floskeln, die manche automatisch herunter leiern und das dann Gebet nennen, noch in pseudo-frommen Ritualen wirst du ihm begegnen. Aber du kannst ihn hören, ihn spüren, ihn rufen, dich ihm hingeben und wissen, dass seine Lehre eine ist, die höchstmögliche Freiheit und Freizügigkeit in der Zuwendung zu seiner Kraft einfordert.
„Sprich in Freizügigkeit zum Herrn!“ war seine Anweisung.

Damit ist nicht unbedingt verbale Hinwendung gemeint, sondern vielmehr die omnipotente Kommunikation mit allem und jedem. Denn der Herr ist in allen Dingen. Das Leben ist in jedem Wesen, in jedem Ding. Energie ist in jedem Wesen, in jedem Ding.
Somit habe ich verstanden, dass wir uns jedem Wesen und jedem Ding gegenüber öffnen sollten, denn somit schauen und sprechen wir zum Leben, zum Herrn selbst.

Wir gehen hin zu dem, der uns in der jeweiligen Situation der Nächste ist – das kann ein Mensch, ein Pferd, ein Baum oder ein Käfer sein – und kommunizieren so, als stünden wir vor dem Allerhöchsten. Wir bemühen uns, in unserem Gegenüber das Göttliche zu sehen und anzusprechen.
Befinden wir uns dabei in einem Zustand höchster Klarheit – und höchste Klarheit definiert sich immer durch Demut, Hingabe, Respekt und Liebe –, dann spricht der göttliche Funke, die Seele in uns, zum göttlichen Funken, zur Seele des anderen. Daraus ergibt sich ein Akt größter Einheit. Es ist die höchste Form des Gebets überhaupt.

Gebet muss keine Bitte sein. Gebet ist vielmehr eine Danksagung. Ich sage, verbal oder nonverbal, zu dem Wesen oder Ding, das mir im Augenblick am nächsten ist „Danke, dass wir zwei Formen desselben Einen im selben Raume zur selben Zeit sind!“, weil ich erkenne, dass das, was ich sehe, und das, was mich sieht, ein und dasselbe ist. Ich beende durch diese Art der Kommunikation, durch diese Form des Gebets jedwede Trennung.

Wenn wir in dieser Weise die Welt ansprechen, ob nun durch Worte oder Taten oder auch Nichtstun, dann werden wir erhört. Denn was eins ist, kann sich selbst nichts ausschlagen. Die rechte Hand kann der Linken nichts ausschlagen, da sie Glieder desselben Leibes sind.

Und so möchte ich heute und auch an künftigen Tagen für dich und mit dir beten. Ich möchte beten für alle, die derzeit an der um sich greifenden Dunkelheit leiden, die ihre Lebenswerke sterben sehen, die ihre Liebsten nicht besuchen können, die ihre Träume aufgegeben haben, die um ihre Freiheit oder Gesundheit bangen, die in der Zukunft nur noch Bedrohlichkeit finden.

Falls du einer sein solltest, der in sich jene stillen Räume bereits kennt, der weiß, was Transzendenz und was die Kraft des Christus kann, dann lade ich dich ein: Bete mit mir. Bete für mich, wie ich für dich bete, wie wir für uns alle beten, ganz besonders auch für die, in denen gar kein Licht mehr brennt, weil sie von Macht korrumpiert nur noch die Hölle auf Erden bringen möchten.

Die Erde ist ein Boot, in welchem wir alle sitzen. Keiner kann aus diesem Boot aussteigen, solange er lebt. Unser Gebet muss demnach zur Tat werden, zum Rudern in dieselbe Richtung. Sag nicht, es würde nichts bringen, wenn du in deinem Nächsten – ob nun Freund oder Feind – den göttlichen Funken ansprichst, denn du weißt, dass ein Boot, in dem keiner mehr rudert, eines ist, das der Strömung zum Opfer fällt, irgendwann kentert oder auf Grund läuft und sinkt.

Wir tragen derzeit Masken. Damit haben wir nur die Augen, um uns zu erkennen, kein Lächeln mehr. Bete auf diese Weise, indem du von jetzt an tiefer in die Augen deines Nächsten blickst. Sprich mit deinen Augen zu seinen Augen, indem du wortlos sagst: „Wir sitzen im selben Boot und ich sehe dich!“. Wenn du es schaffst, das länger als fünf Sekunden zu halten, wirst du plötzlich Erlösung im Raum spüren. Du wirst Erlösung in dir spüren und Erlösung im anderen. Denn Erlösung bedeutet hier auf Erden, dass wir nicht mehr allein sind, uns nicht mehr abgespalten und entfremdet von unseren irdischen Brüdern und Schwestern fühlen. Das betrifft nicht nur die Menschen um dich, sondern jedes Wesen und sogar jedes Ding.

Sieh die Welt täglich wirklich-wirklich an mit Augen deines Wohlwollens, mit den Augen der Liebe und der Verbindlichkeit.
Das, mein Freund, ist die höchste Form des Gebets. Und sie macht nicht nur dich zum Freund der ganzen Welt, sondern auch die ganze Welt zu deinem Freund. Und je mehr Menschen diese Freundschaft schließen, desto machtvoller wird unsere Einheit.

Wenn WIR für uns sind – wer mag dann noch gegen uns sein?

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Ich muss erst vertrauen, um lieben zu können?


Liebe baut nicht auf Vertrauen auf. Wenn du erst Vertrauen brauchst, um das, was du empfindest, als Liebe zu bezeichnen, dann handelt es sich nicht um Liebe. Du wünscht dann den Faktor „Vertrauen“ als Klausel in den Verträgen eurer Bedrüfnis-GmbH, die ihr Beziehung nennt. Du wünscht dir diese Vertragsklausel, um dich abzusichern. Der Wunsch nach Sicherheit offenbart Schwäche. Er offenbart Angst. Und wo Angst ist, da fehlt die Liebe.

Vertrauen ist etwas, das aus Liebe erwächst. Und es beginnt bei dir selbst – nicht bei deinem Gegenüber, das dir erst gewisse Zusicherungen machen muss, damit du dein Herz öffnen kannst. Jede Zusicherung eines Menschen ist ein Schwall heißer Luft, denn Menschen sind fehlerhaft. Sie können sterben, ihre Meinung ändern, etwas sein wollen, das sie nicht sind, oder einfach bloß lügen.

Wenn du liebst, ist dein Herz ganz von allein offen. Ob du vertraust oder nicht – da ist Liebe für einen Menschen, der dir vielleicht alles andere als Sicherheit bieten kann, denn Sicherheit ist eine Illusion. Das einzig Sichere ist die Unsicherheit. Da kannst du dir sicher sein. Vor allem in der Liebe gibt es keinerlei Absicherungen. Sie ist und bleibt ein Drahtseilakt ohne Netz und doppelten Boden. Liebe bleibt die gefährlichste Sache der Welt. Sie kann dein Herz beflügeln, deine Welt auf den Kopf stellen, dir alles, was du bisher geglaubt hast, als Unsinn offenbaren. Liebe ist immer ein Wagnis. Darüber solltest du reflektieren.

Ich z.B. liebe seit Jahren unter all den lieben Seelen in meinem persönlichen Umfeld einen bestimmten Menschen, der mir alles andere als den Boden für Vertrauen bietet, weil er immer wieder etwas verspricht, das er nicht halten kann oder will. Doch das ändert nichts daran, dass ich ihn liebe. Vom ersten Blick auf diesen Menschen war da Liebe. Und sie wird, bis ich die Augen schließe, da sein. Ich liebe ihn sogar so sehr, dass ich gelernt habe, in seine Unzuverlässigkeit zu vertrauen. Und ich vertraue vor allem mir selbst und meiner Liebe für diesen Menschen. Er könnte tun, was er will – das wird nichts an meiner Liebe ändern.

Wenn du liebst, brauchst du kein Vertrauen – du brauchst bloß deine Liebe. Vertrauen entsteht in dir, nach und nach. Es hat mit dem anderen nichts zu tun. Muss der andere etwas Spezielles tun, damit du Vertrauen in ihn findest, dann ist das sogenannte Vertrauen bloß geliehen. Es geht sofort verloren, sobald der andere nicht mehr das tut, worauf du dein vermeintliches Vertrauen gegründet hast.

Falls du erst Beweise verlangen musst, die es dir ermöglichen, etwas zu empfinden, das du mit Liebe verwechselst, dann arbeite an deinem Selbstwert. Arbeite daran, deine Liebesfähigkeit nicht an äußere Zugeständnisse zu koppeln, denn das ist keine Liebe. Es ist Vertragswesen.

Das einzige Zugeständnis in der Liebe bist du selbst. Die einzige Sicherheit in der Liebe ist deine Liebe. Und darauf musst du vertrauen lernen. Sonst führt ihr das, was ich eine Bedürfnis-GmbH nenne – eine vertragsbasierte Gemeinschaft, die dazu dient, einander emotionale, körperliche und soziale Bedürfnisse in Wechselwirkung zu befriedigen. Bei Nichteinhaltung der Verträge gibt es dann Strafkonsequenzen und im härtesten Falle die Auflösung der Geschäftsbeziehung, um mit neuen Geschäftspartnern eine weitere Bedürfnis-GmbH zu gründen.
Das ist ein sehr gängiges Modell, das viele anstreben und dann auch leben. Die Frustration ist dabei schon im Kleingedruckten der Bedürfnis-GmbH inkludiert, denn sie findet immer ihren Raum.

Möglich, dass das unbequem klingt. Aber es ist weit unbequemer, ein Leben lang in Partnerschaften Verträge abzuschließen, auf deren Einhaltung zu achten und sie notfalls mit Bestrafung zu ahnden, falls sie nicht eingehalten werden.

Der Satz „Ich muss erst vertrauen, um lieben zu können!“ ist ein Satz, den schwache, zur Liebe unfähige Menschen gebrauchen, um das Gegenüber an den Verhandlungstisch zu bitten.

Liebe ist die Grundlage. Vertrauen baut sich dann auf diese Liebe auf. Und diese Liebe ist immer frei. Sie ist stets unabhängig davon, was der andere tut. Sonst ist es keine Liebe.

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Wenn es vorbei ist



Wieso hast du Liebeskummer? Weil sich die Liebe nicht in die von dir erdachte Form pressen lässt? Weil du dem Wahn anheimfallen möchtest, du könntest ohne diese Frau, ohne diesen Mann nicht leben? Weil du vergessen hast, dass du ohne diese Frau, ohne diesen Mann in die Welt kamst und sie oder ihn sowieso nicht mitnehmen wirst, wenn du wieder gehst? Weil du nicht glauben magst, dass es rund 7 Milliarden Menschen gibt und mindestens einer davon der Nachfolger jener Illusion sein wird, der du jetzt wie ein Junkie im Entzug nachhängst?

– Du hast wahrscheinlich 20, 30, 40 oder mehr Jahre ohne diesen Menschen gelebt. Doch plötzlich sagt dein Ego „Ich kann nicht mehr ohne ihn/sie leben!“. Und je öfter dein Ego das behauptet, desto fester glaubt es daran. Es will aus seiner eigenen Geschichte nichts lernen, denn vor einigen Jahren hast du über eine andere Person dasselbe gesagt.
Willst du diese heute zurück haben?

Meistens willst das nicht und sagst „Gott bewahre!“. Und damit sprichst du unbewusst eine Wahrheit aus, die du heute nicht sehen willst in deinem Wahn des Liebeskummers. Gott hat dich vor deinen Ex-Partnern bewahrt und sie vor dir! Eine höhere Weisheit hat euch eine Menge Schmerz und Täuschung erspart, indem sie euch damals trennte. Und du wirst auch jetzt bewahrt vor jenem Menschen, von dem du denkst, du könntest ohne ihn nicht leben.
Die höchste Weisheit erspart dir, aber auch diesem Menschen, eine Fortsetzung eurer Geschichte, indem sie euch trennt. Das tut diese höchste Weisheit, um euch freizugeben für eine weitere, größere Übung im Liebenlernen. Dafür solltest du dankbar statt traurig sein. Du verlierst nichts – du gewinnst etwas. Doch das willst du im Moment weder hören noch lesen noch wahrhaben. Du willst dich an dein selbst geschmiedetes Trugbild klammern, weil du vergessen hast, dass alles in dieser Welt ein Ablaufdatum hat.

Eure Zeit ist um. Das darf gerne gewürdigt werden indem man Wehmut verspürt. Aber es braucht nicht zum Wahn des Liebeskummers werden, wo man sich selbst einredet, nicht mehr ohne eine bestimmte Frau oder einen bestimmten Mann leben zu können. Denn die Wahrheit ist:

Du kannst, du musst und du wirst ohne diesen bestimmten Menschen leben. In drei Jahren bist du wahrscheinlich sogar froh darüber, dass es vorbei ist. Oder zumindest in zehn Jahren. Aus diesem Grunde möchtest du auch meistens all deine Ex-Partner nicht mehr zurück haben. Heute aber willst du so tun, als wäre es bei diesem einen gänzlich anders. Und jeder, der kommt, um dir zu sagen, dass du dich gerade selbst täuscht, ist der Feind, der dir etwas nicht gönnen möchte oder die einzigartige, nur euch bestimmte Magie einfach nicht versteht.
Doch der Fall ist genau umgekehrt gelagert. Du gönnst dir gerade selbst etwas nicht. Du verstehst gerade nicht, dass eure einzigartige, nur euch bestimmte Magie jedem Liebespaar gegeben wird. Jedem Liebespaar auf ihre ganz speziell individuelle Weise. Dies allerdings immer nur auf Zeit. Denn selbst wenn ihr ein Leben lang miteinander leben hättet können, so wäre doch der Tod am Ende euer Scheidungsrichter gewesen. Das ist ein unbequemer jedoch wahrer Fakt.

Grundsätzlich aber ist da, wo nie Liebe war, beim Abschied der Liebeskummer am größten. Wer gesund lieben kann, der lässt auch frei. Wer wirklich lieben kann, der lässt gehen. Wer wahrhaftig lieben kann, der verliebt sich nicht. Wer erhaben lieben kann, der sucht nicht mehr den flüchtigen Rausch der Schmetterlinge im Bauch, sondern die stete, warme Glut der Liebe im Herzen. Wer gesund lieben kann, der geht voll bewusst und in dem Wissen in eine Begegnung, dass diese Begegnung ein Ende haben wird, denn er ist sich darüber im Klaren, das Ende hat man mit dem Anfang bereits im Gepäck. Wer wirklich-wirklich lieben kann, der kennt vielleicht Liebeskummer aus seiner Vergangenheit, als er noch nicht lieben konnte. In seiner Gegenwart aber wird ein gesund liebender Mensch lieben, ohne dabei Kummer zu erfahren, sobald die Zeit um ist. Er wird Dankbarkeit empfinden. Er wird dem anderen das Beste wünschen. Er wird aber auch eine gewisse Aufregung verspüren, denn für alles, was gehen muss, kommt etwas Neues nach. Auf das ist einer, der gesund liebt, dann schon neugierig. Ein paralleles Gefühl des Bedauerns, eine gewisse Wehmut wegen dem Ende ist gesund und natürlich. Totale Depression, anhaltender Herzschmerz oder sogar suizidale Ideen sind dagegen ein Anzeichen dafür, eine pathologische Form der Abhängigkeit entwickelt zu haben. Und wo Abhängigkeit ist, da hat es an Liebe gemangelt.
Kein Junkie liebt seinen Dealer. Ein Junkie braucht seinen Dealer, aber er liebt ihn nicht. Kein Dealer liebt die Junkies. In Wahrheit hassen sich beide sogar, weil sie ständig bedürftig nach dem sind, was der andere geben kann. Und so ist es auch in vielen Beziehungen. Man lebt nicht als Liebespaar zusammen, sondern als Junkie und Dealer. Wobei da die Rollen wechselseitig positioniert sind.
Wer aus einer solchen Kiste herausfällt, der kommt natürlich auf Entzug. Und genau so verhalten sich viele, die eine Trennung erleben. Sie verhalten sich wie Süchtige, die ihren Stoff nicht mehr bekommen. Doch das hat nie etwas mit Liebe sondern immer mit einem Mangel derselben zu tun.

Begreife: Dir wird kein Mann und keine Frau als Eigentum zugesprochen. Nichts ist für immer. Alles wandelt sich. Alles hat ein Ende. Du gingst in diese Begegnung und hättest wissen müssen, dass sie eines Tages enden wird. Das hast du aber im Rausch deiner Bedürftigkeit ausgeblendet. Jetzt kommst du runter und darfst erkennen, was wahr ist.
Wahr ist, dass kein anderer geboren wurde, um dich glücklich zu machen, zu ergänzen oder zu vervollständigen. Du bist selbst dafür verantwortlich, dich glücklich zu fühlen. Du bist bereits ganz. Du bist schon vollständig. Und du bist gesegnet, weil du davor bewahrt wurdest, weiterhin in dem Wahn zu leben, ohne eine bestimmte Frau oder einen bestimmten Mann nicht mehr leben zu können.

Erinnere dich daran, dass du viele Jahre ohne diesen gewissen Menschen gelebt hast. Erinnere dich daran, dass du das auch in Zukunft können wirst. Und erinnere dich daran, dass du vor vier Jahren deine heutige Zukunft ebenso wenig kanntest, wie du heute deine kommende Zukunft kennst. Erinnere dich an die Gegenwart, an diesen Moment hier, wo dein Herz spürt, dass das, was du da gerade liest, total unbequem aber extrem wahr ist. Und dann hebe dein Haupt, wisch dir die Tränen aus dem Gesicht und sage „Ja, ich bin offen und bereit, eine neue Lektion im Liebenlernen anzunehmen, denn in drei Jahren werde ich das, was ich jetzt will, nicht mehr wollen müssen!“

Sei vor allem dankbar für das, was war, sowie für das, wovor man dich bewahrt, indem man dir nimmt, was dir nicht mehr zur Entwicklung dient.
Dankbarkeit ist die Kunst der Glücklichen. Sei dankbar dafür, dankbar sein zu können, denn viele Menschen kennen dieses Gefühl noch weniger als die Liebe. Wer im Schmerz danken kann, der ist groß. Wer im Schmerz das Licht am Ende des dunklen Tals vielleicht nicht sehen kann, aber dennoch weiß, dass es da ist, der hat das Tal bald hinter sich.
Außerdem darfst du weiterhin alles lieben, was du lieben willst. Egal, ob es in deiner Nähe ist, ob es neben dir einschläft und erwacht, ob es in dieser Welt verweilt oder nicht. Deine Liebe muss nicht enden. Begegnung jedoch immer. Trotzdem kann dir niemand deine Liebe nehmen, es sei denn, du selbst. Liebe ist übrigens durch sich selbst erfüllt. Sie braucht dazu keinen Empfänger. Ihr reicht es, einfach zu sein.

– David P. Pauswek – Der Andersmensch

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Scheitern ist immer eine Option



Es gibt unzählige Menschen, die sich für erfolgversprechende Projekte engagieren. Das ist zwar schön, aber keine Kunst und auch nicht sonderlich mutig. Was die Welt braucht, sind Menschen, die sich Projekten schenken, die sie verlieren werden. Denn selbst wenn sie verlieren, so kommt immer Bewegung in die Sache.

Wenn du also von deiner ganz persönlichen neuen Welt träumst, dann solltest du heute damit beginnen, aktiv für diesen Traum einzustehen, auch wenn du vielleicht im Vorfeld schon weißt, dass du einen Kampf gegen Windmühlen führen wirst.

– Stehst du offen ein für deine Überzeugungen von Nächstenliebe, Frieden, Gerechtigkeit, Wahrheit, Gleichheit und Würde des Menschen? Greifst du mutig nach Autonomie und Freiheit, unabhängig davon, was dich deine Courage kosten könnte?

Ich weiß, da draußen existiert eine Vielzahl an Leuten, die sau-unzufrieden mit der Welt, der Politik, der Wirtschaft, mit dem gesamten System sind. Diese Menschen könnten etwas in Bewegung setzen, wenn sie den Mut hätten zu scheitern.

Lösche die alten Programme in deinem Gehirn. Nimm neue Perspektiven ein und begreife:
Scheitern ist immer eine Option! Manchmal ist es sogar die einzige Option. Und Scheitern muss wieder salonfähig werden, denn am Ende scheitern wir alle, bekommen einen Grabstein und Blumen und dann wächst nicht nur Gras über unsere Sache, sondern auch über uns selbst. Was wir jedoch durch unseren Mut zu scheitern in Bewegung gesetzt haben, das arbeitet still weiter. Als unauslöschlicher Funke, als winzige Kraft, die nicht nur Dominosteine zum Kippen bringt.

Der Gedanke „Was kann ich als Einzelner schon ausrichten!“ muss endlich aus den Köpfen gelöscht werden. Manchmal reicht ein Sandkorn, um die Zahnräder einer Maschine zum Stillstand zu bringen.
Was wäre gewesen, wenn ich mich vor rund einem Jahrzehnt, als ich Andersmensch ins Leben rief, an diesen törichten Gedanken geklammert hätte? Oder was wäre gewesen, wenn sich z.B. Nikola Tesla gedacht hätte „All meine Erfindungen sind eh sinnlos, die setzen sich nie durch!“ oder Picasso „Wozu soll ich malen – gefällt ja sowieso keinem!“ oder unsere Mütter „Wozu ein Baby – ich krieg das sowieso nie hin als Mama!“..?

Wer nicht den Mut zum Scheitern hat und wer nicht bereit ist, Scheitern als würdige Option zu sehen, der hat entscheidende Schritte in seiner spirituellen Entwicklung verpasst.
Der Mensch denkt ohnehin viel zu eng und begrenzt. Er verlässt sich auf nur 5 Sinne, ohne seine übrigen Sinne überhaupt in Erwägung zu ziehen. Das hält ihn klein und schwach und am Ende auch machtlos.

Die Sieger der neuen Zeit werden nicht jene sein, die mit Fanfaren und Trompeten in weiße Häuser einziehen, sondern jene, die mit mutigen Herzen für den Wandel eingestanden sind, um daran zu scheitern, denn sie werden als jene gelten, die wirklich Bewegung ins Weltgefüge gebracht haben. Manche davon wird man erinnern. Viele jedoch nicht. Aber alle zusammen zählen sie als jene Kraft, die den Traum von einer neuen Welt als Realität etablierten.

Scheitern ist immer eine Option! Sie ist die Option der Weisen, der Mutigen, der Träumer, der Visionäre, der heimlichen Wandler. Wer nur auf Erfolg setzt, wer sich nur an Träume wagt, die er gewinnen kann, der ist eine feige Sau.
Wage es zu scheitern. Wage es zu springen, ganz egal, wie tief der Abgrund auch sein könnte – jeder Tropfen, der letztlich den Stein höhlt, war zuvor einer, der sich bereit erklärte, mutig in die Tiefe zu fallen, um auf dem Stein aufzuschlagen.

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