Vanilla Sky


Frage mir süße Löcher in den Bauch,
hör nicht damit auf,
gestehe mir,
du vermisst mich,
und wundere dich,
denn ich vermiss dich auch.
Laufe mit mir barfuß durch die Nacht,
im Sommer,
wenn warmer Regen fällt,
triff mich da,
wo der Vanillehimmel uns findet.
Oder liege am See und denke zuviel,
damit ich da sein kann,
um dein Denken in einem Papierschiffchen
in die Wellen hinaus zu lenken,
indem ich dir ein Stück Vanillehimmel schenke.
Pass auf mich auf im Wald,
wenn die Zeit rinnt und ich fürchte,
allein aus diesem Traum zu erwachen,
der mit dem Vanillehimmel beginnt.
Ich kenne dich noch nicht,
doch du kennst mich.
Und die Neugier in mir sucht dich,
wenn sie dich zärtlich „Nini“ nennt,
und das klingt für zwei Jungfrauen,
kaum unschuldig doch zerbrechlich,
wie die Sonne eines Tages,
der unter dem Vanillehimmel schwebt.
Schenk uns kein Immer,
versprich uns kein Nie,
belasse es als eine Begegnung,
die sich so erfüllt,
als ob der Vanillehimmel deine Hand
ganz von selbst in die meine spielt.

David P. Pauswek – Der Andersmensch

© 2015 text by David P. Pauswek der Andersmensch. All rights reserved.


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Töricht Herz



Wohin mein Herz mich ruft,
dahin gehe ich.
Meinem Herz allein folge ich,
denn wo das Herz sein will,
da soll Heimat,
da mag Frieden,
da darf Ruhe,
da wird Liebe sein.
Und so bin ich ihm gefolgt,
diesem Herz,
ohne Angst mit sehr viel Mut,
und fand doch wieder einen Bruch,
einen Schnitt,
einen Abschied,
den Ruin von allem,
was ich aufgebaut,
was ich mir erträumt hatte.
Ein anderes Herz fand ich,
das meinem Herz die Freude nahm,
es umherwirbelte und fallen ließ.
Du bist ein töricht Herz,
ein solch töricht Herz.
Und doch weiß ich nicht,
wem sonst sollt ich folgen,
wenn nicht meinem töricht Herz.

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